Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1096 (16.2.1922)
- Date
- 1922-02-16
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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WIENER BTORGENZEITüNGr 16. Februar 1922? Mr. 1096 Wien, Donnerstag Apollo-Theater. Wir stellen lest, daß Leo Falls Operette «Die Straßensingerin* einen starken Publikumserfolg hattet aber trotzdem öde, unsäglich öde Ist Selbst wenn man berücksichtigt daß Im Rauchtheater die Hoffnungen auf geschmackvolle und Interessante Vorgänge von vornherein hehr tiefgeschraubt sind. Auch die Musik — von dem gelungenen Dienstmännerduett abgesehen — empfanden wir als trostlos blaß und gewöhnlich. G« Darsteller erfreut gleichwohl der unverwüstliche Herr König, Frau Bartos-Trau* ist anmutig' und niemals ordinär, Frau R u ß k a schauspielerisch sehr tüchtig, r* Das Publikum möge sich an hundert Aufführungen erfreuen, die Direktion und die Autoren mit ihm. — Wir für unseren Teil müssen dieses Operettenattentat ablehnen. Schubert-Qedenkabend!m Volksheim. Aus Anlaß des 125. Geburtstages Franz Schuberts findet Samstag den 18. d. M. im Ottakringer Volkshelm, XVL, Kofferpark 7, eine Schubert-Feier. statt, bei der Anton Tausche den Liederzyklus »Die Winterreise" singen wird. Am Klavier Dr. Paul A. Pisk. Karten von K 20 bis 120 beim Hauswart. Filmschau. Dem großen Aufschwung der FRaiMidustrfe Reohfttrog tragend, wird auch unser Blaut von nun an eine Rubrik enthalten, die sich &ueschließ!k>h auf das Gebiet des Films beschranken wird. Das Kino objektiv zu beurteilen, es kritisch zu würdigen/ soll unsere Hauptaufgabe sein und vor allem die Sohnnderzeugnisse zu bekämpfen, den verderblichen Einfluß gewisser Sensaitionsmachen auf das allgemeine Niveau der Filmindustrie aufzuzeigen. In Deutschland ist die Filmkritik seit Jahren heimisch, bei uns beginnt sie sich erst langsam einzub ärgern. Das Km »Publikum kann sich dem Einfluß der Kritik ebensowenig entziehen als das Theaterptrblikum. Erst bi den letzte« zwei Jahren begannen die Arbeiten der österreichischen Filmindustrie größeren Umfang anzunehjncn <pnd Äe Tatsache allein, daß Reinhold Schünzel sich als Regisseur des Micheluzzi- Fiilms in Wien niedergelassen bat und in dem lichtstarksten Atelier in Schöntbrninn Großfilme kurbeln laßt, genügt, um sich die Möglichkeit Wiens als Filmstadt vor Augen zu hallten. Freilich fehlt es uns an individuellen Filmtalenten tmd die Erfahrung hat gelehrt, daß ein Großteil guter Schauspieler im Film versagt. (Zuletzt Aslan in -Venus«.) Seihst M o i s s i s Versuche sind gescheitert. Von Damen wollen wir Magda Sonja, Liane Haid, von Herren Werner-Kahle, Weisse, Neufeld, Val b erg, Onno, Lessen und T i 11 e r gerne m neuen Aufgaben sehen. Der Sascha-»Star< Lucy Doraine hingegen hat wiederholt enttäuscht. Die H e 1 i o $-Filmfabrik hat seinerzeit durch den gelungenen »Herzl-Film« mit Ernst B at h in der Titelrolle die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt und die Hoffnungen, die man in die Leiter Kreisler und Glücksmann setzte, durch den »Mozart-Film« (der begabte Josef Z e t en ius spielte den Mozart) gerechtfertigt. Die »V i t a-Film-A.-G.« bringt uns noc/h ini Frühjahr einige Neuheiten. (Max Neufeld filmte kürzlich an der Spree.) Auch der Uraufführung des neuen Liebman n-Films (»Micoo«) »Das Geld auf der Straße« mit Liane Haid, Werner-Kahle, Klopfer und Schünzel (in Wien aufgenommen) sehen wir mit Interesse entgegen. Die Wiener Kinos erfreuen sich trotz der hohen Eintrittspreise, infolge der kalten Witterung seit einigen Wochen eines außerordentlich guten Besuch«. Besonders der Serienfilm »Der Reiter ohne Kopf« (Bluff ohne Ende) mit Harry Fiel findet viel 'Zulauf. Der Berliner Film »Großstadtmädels«, der in vielen Kinos gezeigt wird, ist eine Spekulation auf den heutigen Geschmack gewisser Leute. Daß eine Orlgmafaazzia der Berliner Schutzpolizei gekurbelt wunde, kann an dieser Meinung nichts andern. 9» Bei dieser Gelegenheit wollen wir noch besonders Auf die Ucbertretung des 'polizeilichen Verbots des Kinobesuchs durch Schüler (speziell in den äußeren Bezirken) hili wessen. Robert P c i p e x. Gerichtssaal. Das Werbelokal für Zalaegerszeg» Die von dem Monarchistenführer Kuno H o% nig g bewohnten Kanzleiräume Im Heiligenkreuzerhöf, die seinerzeit als Werbclokal für das Offfzierslager ln Zalaegerszeg verwendet wurden, bildeten das Streitobjekt in einem gestern vor dem Bezirksgericht innere Stadt verhandelten Mietprozeß. Als Hoynigg im Mai 1919 wegen seiner konterrevolutionären Umtriebe dort polizeilich ausgehoben und dem Landesgericht eingeliefert wurde, kündigte ihm die Hausverwaltung des Stiftes Heiligenkreuz die Wohnung. Man einigte sich auf ein Provisorium. Später zedierte Hoynigg die Wohnung an den ehemaligen Stadtkommandanten von Wien Feldmarschalleutnant M o s s i g, der sie für Parteizwecke benützen wollte. Da ln der Partei der schwarz - gelben Legitlmisten später eine Spaltung eintrat und Oberleutnant Hoynigg bei der Gegengruppe des Feldmarschalleutnants Mossig verblieb, trat er diesem die Wohnung nicht ab. Der Feldmarschalleutnant stellte daher die Wohnung der Hausverwaltung zur Verfügung und ließ sich kündigen. Hoynigg wußte von diesen Vorgängen nichts und war sehr erstaunt, als eines Tages ein Gerichtsbeamter in Begleitung eines Soll! itators bei ihm erschien und ihm ankündigte, daß er behufs Delogierung komme und Hoynigg die Wohnung binnen einer Stunde zu räumen habe. Hoynigg protestierte so lebhaft, daß die Beamten unverrichteter Dinge lbzlehen mußten. Nun brachte Hoynigg gegen die Hausverwaltung und den Feldmarschallleutnant Mossig durch Dr. Stodolowski eine Oppositionskiage ein. In der Verhandlung bat der Beklagtenvertreter das Gericht möge den Heiligenkreuzerhof von einem Mieter befreien, der auf die zur Vornahme der Delegierung erschienenen Beamten mi‘ geladenem Revolver?or gegangen seL Die Verhr-dlung endete mit einem Vergleiche, demzufolge Kuno Hoynigg bis zum Augusttembt ir der Wohnung rvMdbt, CONTINENTALE!BANK'"~L M",! Aurelstraße 5-7 uiiiiiiiiiiimuiiiiiiiitmmtiitiiiitimum ■ Tel. Mp. 20-4-86. 20-5-91, 20-6-46, 22-5-76 ■ ■ Telegramm - Adresse s Contlnentalbank 133 a! Wechselstube! II., Tabors!**. 46 o. Tel. 49-4*28 £ ■ Bank und Wechselhaus WipplingerstraBe ■ ■ I. WIpplIngeratraBe 1.. Telephon 14-3-76, 12-5-09 £ ■biissiiirbiiisiibbbbbibsbssssbbbsbbib Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wien ln Zürich notierte: die österreichische Krone die österr. gest. Krone . . die tschechische Krone. . die Mark.. Agram . . . . . . . . Bukarest ....... Budapest ....... Warschau....... -.17 -.09 9.72 2.57 1.70 -.78 -.15 —.09 Centimes. —.17 Centimes. <—.18 am 14. Februar) (—.09 am 14. Februar) ( 9.67 am 14. Februar) ( 2.52 am 14. Februar) ( 1.60 am 14. Februar) (—.— am 14. Februar) (—.80 am 14. Februar) (—.15 am 14. Februar) Wien in Zürich. Während der Kurs der gestempelten Krone in Zürich gestern ' unverändert 0*09 notierte, ermäßigte sich die Auszahlung Wien von 0*18 auf 017. Diese Senkung wird zurückgeführt auf die Unsicherheit der parlamentarischen Verhältnisse, die Schwierigkeiten der Bildung eines Kabinetts und die großdeutuche Sabotage, _ Der österreichische AuBenhandel in den ersten neun Monaten 1921. Der handelsstatistische Dienst im Bundesministerium für Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten macht über die^Gestaltung des österreichischen Außenhandels in den ersteh\neun Monaten des abgelaufenen Jahres folgende Mitteilung: Die Einfuhr, deren Gestaltung in erster Linie durch die Importziffern von Kohle und Lebensmitteln beeinflußt wird, erreichte nach den vorläufigen Mengenziffern (Wertziffern liegen noch nicht vor) im Gesamtverkehr (freier Verkehr und Veredlungsverkehr) 6 3 Millionen Tonnen; davon entfallen nahezu 4 5 Millionen Tonnen (=* 71%) auf mineralische Brennstoffe und fast 1 Million Tonnen (— 155%) auf Nahrungs- und Genußmittel. Der Restbetrag von 08 Millionen Tonnen betrifft industrielle und landwirtschaftliche Rohstoffe sowie Industrieerzeugnisse. Die Ausfuhr erreichte eine Gesamtmenge von 998.700 Tonnen. Ungefähr die Hälfte betrifft den Export von Holz, Erzen, Magnesit und anderen Mineralien, während sich die andere Hälfte zumeist auf die Erzeugnisse unserer verschiedenen Exportindustrien verteilt Einfuhr und Ausfuhr weisen gegenüber dem gleichen Zeiträume des Jahres 1920 eine Zunahme auf, doch macht sich bei der Einfuhr die Steigerung infolge der erhöhten Bezüge an Kohle mehr bemerkbar. Die Einfuhr von Kohle und Koks erreichte ln den ersten neun Monaten 4,447.500 Tonnen, das ist also fast zwei Drittel der Gesamteinfuhr. Gegenüber dem gleichen Zeiträume des Jahres 1920 wurden um 1,523.440 Tonnen mehr eingeführt Es gelangten zur Einfuhr 2,552.395 Tonnen Steinkohle, 1,604.348 Tonnen Braunkohle, 220.855 Tonnen Koks und 69.903 .Tonnen Briketts. Der Gesamtwert dieser Einfuhr an mineralischen Brennstoffen betrug nach einer vorläufigen Berechnung 21 5 Milliarden Kronen (gegenüber einem Werte von 69 Milliarden Kronen für die Einfuhr mineralischer Brennstoffe im ganzen Jahre 1920). Die zweitgrößte Einfuhrpost bildet die Getreideeinfuhr, welche sich gegenüber der gleichen Vorjahrsperlode von 174.314 auf 445.846 Tonnen erhöhte, während die Einfuhr von Mehl und anderen Mahlprodukten von 219.278 auf 80.200 Tonnen zurückging. Die Einfuhr Industrieller Rohstoffe ist fast durchwegs bedeutend gestiegen, so die Einfuhr von Baumwolle (19.523 gegen 8334 Tonnen), Hanf (2390 gegen 1560 Tonnen), Jute (2514 gegen 337 Tonnen), Wolle (6147 gegen 1402 Tonnen), Oelsaaten (12.077 gegen 2213 Tonnen), von Häuten und Fellen (5945 gegen 1700 Tonnen), Färb- und Gerbstoffen (9915 gegen 2908 Tonnen), Papierzeug (7564 gegen 4236 Tonnen), Kautschuk (1959 gegen 836 Tonnen), Gummen und Harzen (7500 gegen 5047 Tonnen), Tonerden (40.423 gegen 20*540 Tonneq) und Erzen (12.079 gegen 3093 Tonnen). Ebenso erhöhte sieh erheblich die Einfuhr von Roheisen (60.022 gegen 18.274 Tonnen) und unedlen Metallen (17.346 gegen 4644 Tonnen). Daneben Ist aber auch eine starke Zunahme der Einfuhr von Halbfabrikaten a u s E 1 s e n (107.720 gegen 20.136 Tonnen) zu verzeichnen. Nur der Import von fertigen Eisen waren (28.768 Tonnen) blieb fast unverändert. Das gleiche gilt auch von der Maschineneinfuhr (13.162 Tonnen). Die für die Ausfuhrgestaltung in erster Linie in Betracht kommende Holzausfuhr ist von 227.211 auf 264.212 Tonnen gestiegen. Als Hauptabnehmer erscheinen Italien, Ungarn und das Deutsche Reich. Die Erzausfuhr hat im Gegensätze zur gestiegenen Erzausfuhr eine Abschwächung erfahren, und zwar von 88.900 auf 74.573 Tonnen. Dagegen hat sich die Ausfuhr von Magnesit neuerlich erhöht ('7.185 gegen 47.163 Tonnen). Von den für den Export hauptsächlich in Betracht kommenden IndusMeerzeugnissen zeigen eine weitere Steigerung der Ausfuhrmenge vor allem Baumwollgarne und Baumwollwaren (8911 gegen 4248 Tonnen) und andere Textilerzeugnisse, Hüte und Hutatumoen (849.676 gegen 516.139 StückL 'Sette TS , -—4 4 Auf die einzelnen Länder, mit denen Oesterreictf hauptsächlich seinen Warenaustausch vollzogt entfalle« auf die E l n I u h r , 1000 t % 1000 t «te Tschecho¬ Italien 99 1*3 slowakei 2650 423 Frankreich 60 Deutsches Reich 2068 33-1 Großbritannien 60 Polen 384 6-1 Vereinigte Staaten lugoslawlen 233 3'7 von Amerika 95 H Ungarn 199 3-2 Andere Länder 306 4*9 Niederlande 113 18 , i Ausfuhr 10001 10001 *fm Italien 220 22-0 Polen 58 s-a Tschecho¬ Schweiz 56 5-3. slowakei 176 17-6 Vereinigte Staaten Deutsches Reich 162 16-2 von Amerika 27 2-7! Ungarn 143 14-3 Rumänien 26 2-9 Jugoslawien 85 8'5 Andere Länder 46 4-7} Die Durchfuhr durch Oesterreich errelfhte inj den ersten neun Monaten 1921 die Gesamtmenge von fase 1,950.000 Tonnen und befindet sich in ständiger Aufwärts-; bewegung. Im gleichen Zeitraum 1920 hatte sie 1,069.200, Tonnen betragen, ist also um mehr als 80% ge-4 stiegen. Sie betraf in erster Linie Kohlentransporte aus Deutschland und der Tschecho-SIowakel, dann Getreide-^ Sendungen zumeist aus Jugoslawien, Obst, Gemüse und Südfrüchte, vornehmlich aus Italien, Erze ebenfalls ausf Italien, Kochsalz aus dem Deutschen Reiche, Glaswarefl| aus der Tschecho-SIowakel, Mineralöle aus Polen und Rumänien, Eisen- und Eisenwaren aus Deutschland und aus der Tschecho-SIowakel und noch eine Reihe anderer Waren, welche hauptsächlich im Verkehr zwischen den Randstaaten durch unser Staatsgebiet durchgeführt wurde» Valutenkurse. Im gestrigen Verkehr haben die fremden Zahlung»^ mittel abermals Einbußen erlitten, wobei sich das Geschäft eng begrenzt abwickelte. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: Veröffentlichung der Devisenzentrale V vom 15. Februar 1922. Devisen (Schecks und Aus- Zing Zahlungen) fuß Amsterdam t. 100 holl. Gulden . 4V, Agram 100 jug. Kronen .... 6 Belgrad 100 Dinar ...... 6 Berlin 100 deutsche Reichsmark » 5 'Brüssel 100 belgische Francs . . 5 Budapest 100 ungarische Kronen. $ Bukarest 100 Lei.6 Christiania 100 norweg. Kronor . 6 Kopenhagen 100 dänische Kronor 51/, London 1 Pfund Sterling ... 5 Madrid 100 Pesetas...... 8 Mailand 100 Lire ....... 6 New York 1 Dollar ..•••* 4Vg Paris 100 Francs.5V» Prag 100 tschecho-slow. Kronen . 57, Sofia 100 Lewa..67, Stockholm 100schwedische Kronor 5% Warschau 100 polnische Mark . . 7 Zürich 100 schweizerische Francs 4 Noten Amerlksn. Noten y. 5 Dollar aufw. » , kleinere . , . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva » -» . ioo » , » kleinere... Dänische Noten 100 Kroner » . Deutsche Noten zu 1000 Mark. ■ » » 100 ... » „ kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Llvrest. aufw. » . kleinere ..... Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. » , kleinere . .ul,, lugosl. Noten nngest. zu 1000 Dinar » m u » 100 a ... kleinere . » Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. » , kleinere.... Rumänische Noten zu l000u.500Lel . » kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . 100 , » » n kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow, Not. v. 1000 aufw. . „ kleinere . . Ungar. Noten (neue Ern.) zu 1000 Kr. B B zu 10.000 Kr. , , » » kleinere ..... Kurs v. 13.Febnia® * Geld Ware Geld Worq 242.450 242.550 239.960 240.0» 2073.— 2077.— 2048.- 2052,-4 8m- 8310.- 8200.— 8220.-4 3247.- 3253.- 3197.- 3203.-4 52.480 52.520 51.880 51.932 998.50 1001.50 996.- 099.- 106/75 10&525 105/775 moi 131.975 132.025 131.975 132.02! 27.990 28.010 27.890 27.911 101.460 101.540 98.960 96.04( 30.990 31.010 30.890 30.91C 6423.- 6427.- 6448 6451 55.480 55.320 54.560 64.6« 12.097 12.103 12.222 4370.— 4380.- 4095.- 4105.-4 164.970 165.030 164.970 165.C3G 189.- 19!.- 189.- 191^3 124.775 124,825 124.775 124,823? 6298.- 6332,- 6348,- “ä 6L980 52/320 4170.- 4190.- —.— —.— —* —..-i 129/73 129Ü&5 131.475 131.525 3187.- 3193.- 27/90 arTsiö 7L59Ö 27/51C 55/380 55/20 53.980 &Tüi 239.950 240.050 237.450 237.5« 30.390 30.410 30.190 3..2N 8240 8250 815Ö!- 8i7o!—! —!- 104.475 104.525 105.475 105.529 185.— 187.— 182.- 184.«4 4895!" 4905.’- 4945!- 4955.- —•— 161.970 162.030 163.970 164 031 122.775 122.825 123/75 97.960 98.040t 12.047 12.053 12.172 12.17* 12.172 12.17* 1008.50 10t 1.5* —»— 1006.- 1009.-3 — —»— Die Wasserkraftförderungsgesetze* \ ln der gestrigen Sitzung des Finanz- und Budget» ausschusses referierte Abgeordneter Dr. Schneider überj den Antrag Schneider, Heini, Paulitsch und Genossen, he-j treffend die Novellierung des Wasserkraftförderungsgesetzes. Nach dem vorliegenden Antrag soll dem erstes Absatz des § 1 folgendes als Punkt 3 neu hinzugefügt werden» »Der Bundesminister für Finanzen ist auch berechtigt! Unternehmungen der bezeichnten Art überdies die voll« Steuerfreiheit für eine Reihe von Jahren, jedoch! nicht für länger als bis zum Ablaufe des 20. Jahres nach! Betriebseröffnung, zu gewähren, wenn besonders wichtig« volkswirtschaftliche Gründe dafür sprechen. Der Ausschuß! beschloß folgende neue Fassung des 3. Absatzes des § lx »Die Begünstigung darf nur dann gewährt werden, wenn der Baubeginn in die Zeit zwischen dem 1. Jänner 1919 und 31. Dezember 1924 fällt und der Bau gehörig fort*! gesetzt wird und — falls ein Teil des Anlagekapitals In Darlehensform aufgenommen wird — wenn für dessea Verzinsung und Tilgung eine ausreichende Sicherung ge^ geben erscheint. Der Umstand, daß zur wirtschaftliche^ Ausnützung des Wasserkraftwerkes oder zur aushilfsweisefl Unterstützung seines Betriebes Elektrizität auf anderem Wege gewonnen wird oder daß zur Ausnützung anderweitig nicht verwendeter elektrischer Kraft nebenbei eia anderes Unternehmen betrieben wird, steht dei Begünsti-' gung nicht entgegen,“ Der russische Transitverkehr in Polen« Warschau, 14. Februar. Das polnische Handels- und Industrieministerium hat in einer Kundmachung über den Transitverkehr durch Polen verfügt, daß der YVarentransiW verkehr aus Rußland, Weißrußland und der Ukraine nacht allen Richtungen ohne, besondere Bewilligung des polnischen Export- und Importamtes gestattet sei. Für den Wareutransit'-erkehr nach Ruß,!\nd eiA6t besond 11 T tülLm. ^eforrtarL