Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-02-10 · Heft 1090 (10.2.1922) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1090 (10.2.1922)
Date
1922-02-10
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980170--10216-2996544
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

7 entity mentions

Nr. 1090 Wien, Freitag WIENER MÖR GENZEITUNG 10. Februar 1922 Seite T) und Raaber Oel-Aktien gewannen einige Punkte. Auf dem Valutenmarkte war die Haltung auf die aus Zürich gemeldete Kronennotierung behauptet. Lebhaftere Umsätze fanden in Dollar statt, doch blieb der Kurs derselben unverändert. Die österreichische Krone fand eine bessere Beurteilung und hob sich um einige Punkte. Auch Lei waren gefragt Auf dem Devisenmärkte zeigte sich für Auszahlung Wien Interesse. Die übrigen Devisen lagen nicht gleichmäßig. Prager Börse. Prag» 9. Februar. Die Befestigung der österreichischen Krone, die in den Hoffnungen auf Gewährung eines englischen Kredits ihren Grund hatte, brachte eine Erholung der Arbitragewerte mit sich. Wiewohl einige Papiere vernachlässigt waren und vereinzelt Rückgänge aufwiesen, konnte doch die Gesamttendenz als günstiger bezeichnet werden. Einen größeren Umfang erreichte das Geschäft zwar n'cht Von Staatspapieren ermäßigten sich die Freiheitsanleihe und Kassenscheine für das Jahr 1923 um je */«%• doch trat auch zu diesen Kursen Warenmangel in Erscheinung. Für Lose wurde Geld gelegt. Von Bankwerten haben sich einige vorübergehend abgeschwächt. Von Wiener Bankpapieren gewannen Anglobank-Aktien K 5 und Bankvereins-Aktien K 2. Auf dem industrieaktienmarkte vberwogen die Kursbesserungen, ln Exoten war kaum eine Erholung zu bemerken. Balkanwerte wiesen eine Abschwächung auf. Die Schlußtendenz war erholt. Die westlichen Devisen haben sich befestigt. Im freien Verkehr zogen Berlin, Wien, Warschau und Budapest im Kurse an. H Viehmärkte in St. Marx. (Originalbericht der „Wiener Morgenzeitung*.) Rindermarkt. Der Auftrieb belief sich auf 55 Stück inländisches, 595 Stück ungarisches und 94 Stück rumänisches, zusammen 744 St. Schlachtvieh, worunter sich 525 Stück Mast- und 219 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung, nach waren 585 Ochsen, 10 Stiere und 149 Kühe. Bei lebhaftem Verkehr haben alle besseren Qualitäten K 30 bis 40 per Kilogramm gegen Montag angezogen. Mindere Sorten tendierten unverändert. Es notierten Ochsen je nach Qualität K 540 bis 1100, extrem 1200, Stiere und Kühe K 230 bis 880 (950) und Beinlvieh K 300 bis 520 per Kilogramm Lebendgewicht. — Schweinemarkt. Aufgetrieben wurden 973 Fettschweine. Unter dem Drucke des gesteigerten Angebots haben sich die Preise gegen Dienstag um K 100 bis 150 per Kilogramm ermäßigt. Es notierten Prima IC 1600 bis 1660, mittelschwere K 1500 bis 1600, alte K 1480 bis 1500 und Bauernschweine K, 1450 bis 1550 per Kilogramm Lebendgewicht.- — S t e c hviehmarkt. Die Gesamtzufuhr belief sich auf 1840 Kälber, 1619 Weidnerschweine, 77 Weidnerschafe und 156 Ziegen. Kälber blieben im Preise fest behauptet. Da Kalbfelle im Preise merklich gefallen sind, dürfte sich Kalbfleisch verteuern. Schweine haben in vielen Fällen K 50 bis 100 per Kilogramm im Vergleiche zur Vorwoche eingebüßt. Es notierten: Kälber, Prima K 1600 bis 1700 (1750), Sekunda K 1450 bis 1550, leichte K 1120 bis 1400, Fleischschweine K 1500 bis 1950, Fettschweine K 1800 bis 2100, Schafe K 600 bis 1100 und Ziegen K 500 bis 1050 per Kilogramm. Die Devisenkurse. Mitgeteilt Zürich, 9. Februar. (Devisenkurse. — von der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 2.66 (2.57'/,), Holland 192.75 (191.-), New York 514.— (512.-), , London 22.49 (22.25), Paris 44.35 (43.45); Mailand 24.25 (24.52'/,), Brüssel 41.90 (41.50), Kopenhagen 105.50 (104.—), Stockholm 134.25 (133.—), Christiania 85.10 (83.50), Madrid 80.75 (79.50), Buenos Aires 185;- (182.50), Präg 9.80 (9.70), Budapest —.82 (—.80), Agram 1.70 (1.65), Bukarest—.— (—.—), Warschau —.15(—.15), Wien Geld —.17 (—.17), Wien Ware —.— (—.—), Oesterr. gesfc Kronen Geld —.08 (—.08), Oesterr. gest. Kronen Ware Berlin, 9. Februar. (Devisenkurse.) Wien altes —.— (—.—), Wien abgestempelt 6.78 (6.43), Prag 362.10 (376.10), Budapest 30.36 (30.46). , Berlin, 9. Februar. (Kurse der Devisenzentrale.) Noten: Dollar 189.80 (197.10), Pfund 842.- (865.50), Italienische 954.- (951.-), Polnische 6.- (6.02'/,), Tschecho-slowakische 361.75 (373.50), Alte österreichische —(—.—), Oesterr. gestempelte 2.95 (2.70).. / Prag, 9. Februar, (Devisenkurse. — Mitgeteilt von( Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.)* - Berlin 27.22'/, (25.90), Zürich 1015.50 (1028.-), Belgrad 69.37 (69.37), Bukarest -.- (-.-), Wien 0.63 (0.55'/4); Warschau 1.35 (1.32'/,), Agram —.— (—.—), Budapest 8.07'/, (7.87'/,), Jugoslawische Noten 66.37 (66.37), Oesterr.' gestemp. Kronen 0.63 (0.55'/«), Poln. Noten 1.15 (1.12'/,), Ungar. Noten 8.07'/, (7.87'/,). Sportblatt W f<BKamans>cB> Fußball. Zum bevorstehenden Kongreß der „Fifa“, Der »Fifac-Sekretär Hirsch mann richtete an «amtliche Mitglieder der Federation een Rundschreiben, .welches folgende Sechs Punfkrte berührt: x. Mit Rflokrioht auf den von Holland) geäußerten und d'uiröh die Schweiz unterstützten Antrag auf Einberufung des ^Fifac-Kongresses werden die Mitglieder um die Mitteilung ersucht, ob sie derselben Ansicht sind, z. Da für die nächsten olympischen Spiele mit einer iTeBlnahme von mehr als zwanzig Nationen gerechnet wird, hält es die >F«fa< für angebracht, diese Zahl durch vorhergehende Ausscheidungstkämpfe auf acht foera/bzusetzeu und ersucht um diesbezügliche Anträge. 3» Jedes Mitglied soll die in seinem Wiricuhgsgebiet gültige Amateurdefiiniihkm miifcteillen. * , 4. Zwecks Anlegung eines Registers internationaler Schiedsrichter sollen der »Fifa« die zur Leitung internationaler Spiele fähigen Unparteiischen bekammtgegeben werde®. , 5. Mitteilungen behufs Einführung allgemein güljriger und tatsächlich auch angewandter Spielregeln, respektive Beschwerden erbeten. 6. Der 1914 im Chrlstianöa aibgehalteme Kongreß begdh9öß> die Hfetahisgäbe eines' >Fifa«-Jahrbuchs, die jedoch des Weltkriegs wegen nicht erfolgen konnte. Die Mitglieder sollen alle nötigen Daten dem Sekretariat Mitteilen, da nunmehr das Jahrbuch zur Ausgabe geilangen wird. _ Eine Unterredung mit Popovich* Einer umsereir Mitarbeiter hatte Gelegenheit, mit IPopovich über seine Absichten zu sprechen. Im nachfolgenden geben wir die Unterredung wieder: Unser Mitarbeiter: »Eine Wiener Tageszeitung brachite die Nachricht, daß Sie den Amateuren endgültig den Rücken gekehrt halben und dem. W. A. C beigetreten sind.« Popovich : »Diese Mitteilung beruht nicht auf {Richtigkeit. Mein Streitfall mit dem Amateuren Ist wohl noch nicht erledigt, da ich die mir zugesagte Genugtuung noch nicht bekommen habe. Ich versprach dem W. A. C., beim Training seiner Mannschaft, unabhängig von meiner Stellung zu den Amateuren, behilflich zu sein. Demgemäß wurde ich bei der letzten Fuß'baller- VoliÜversammlumg des Piräterkluibs, im der Herr Waüdhtauser Sektionsleiter wurde, zum sportSohem Beirat gewählt.« Unser Mitarbeiter! »Werde® Sie in Hinkunft sportlich tätig seina?« Popoviph : »Ich habe nicht mehr die Abricht, für eine erste Mammschaft au spielen. Bekomme ich (von de® Amateuren keine Genugtuung, dann verlange Ach meine Freigabe, ohne mich alb er mit dem Gedanken zu tragen, für einen anderen Verein zu spielen. Wird mir die Genugtuung gegeben, dann werde ich Irnich bei den Amateuren in der Semorenmannschaft betätigen.« . _ Verblassende jüdische Sportpioniere. Wer gedenkt heute noch der ersten jüdischen Sportleute, die, unbekannt und durch die öffentliche Kritik nicht geschützt, ‘dem jüdischen Sport die Wege ebneten? Die Masse der Zuschauer bei den Hakoah-Spielen kennen sie nicht einmal mehr dem Namen nach. Die Menschheit ist undankbar, sie nimmt das Bestehende oberflächlich zur Kenntnis, ohne zu überlegen, wem sie das Geschenk verdankt. Die Pioniere des jüdischen Sports verdienen Worte des Gedenkens und dieser Pflicht soll hier nachgekommen werden. Von den damals aktiven Sportleuten vertreten noch heute einige die jüdischen Farben. Wir erinnern an die Fußballer Halpern, Scheuer (Hakoah), Hirschfeld (Kadimah); an die Leichtathleten Dr. Friedmann, Hirschler (Hakoah), an die Ringer Kohon, Berger (Hakoah); an die Schwimmer Szamu und Zsigo Wertheimer, Landesmann, Goldklang (Hakoah); an die Hockeyspieler Fritz Klimt, Be’.a Neumann, Blitz (Hakoah). Von den damaligen Leitungsmitgliedern sind nach wie vor Dr. Körner, Artur Baar, Eisler, Ernst Weiß, Simon Fleischmann, Frankl, Rudi Lampl, Fritz Welnherger, Paul Rudolfer, Ingenieur Landau, Freyer (Hakoah) und Otto Weinberger (Kadimah) unermüdlich tätig. Groß ist die Zahl der jüdischen Sportleute, die aus verschiedenen Gründen unsere Reihen nicht mehr stärken können, und Ihrer soll hier gedacht werden. Heini Rpsenthal. Das Verteidiger-Dreigestirn Halpern-Sträußier-Rosenthal war der Stolz der Hakoah und unter diesen vorzüglichen Fußballern nahm Rosenthal wahrlich nicht den letzten Platz ein. Unser ältester jüdischer Sportverein hatte immer gute Abwehrspieler, Rosenthai war von allen der technisch Vollendetste. Seine Ballbehandlung und sein Takeln hat bisher kein Halcoah-Back erreicht. Rosenthal spielte vorerst Stürmer und erst spät hat man sein Verteidigertalent entdeckt. Seine sportlichen Qualitäten wurden noch weit von seinen moralischen Überragt. Er war das Ideal eines Fußballers. Nie lehnte er sich gegen Entscheidungen der Leitung auf und nie gab es bei ihm .Streit mit den Partnern während eines Treffens. Er wirkte beruhigend und sein unermüdlicher Kampfgeist beeinflußte seine Mitspieler derart, daß Kämpfe, die bereits verloren schienen, noch gewonnen wurden. Rosenthal fehlte selten bei einem Training und auch beim Wettspiel war er immer einer der ersten auf dem Platze, Seine Bescheidenheit ließ ihn eigentlich nie so recht in den Vordergrund treten. Ich glaube, daß er trotz seiner vorzüglichen Fähigkeiten niemals eine Kapitänstelle bekleidete. Rosenthal kann mit Recht als der Begründer der vorzüglichen Verteidigerklasse der Hakoah bezeichnet werden. . Rosenthal Ist ein Kind des Praters. Auf der Jesuitenwiese begann er seine Fußballerlaufbahn und als Schüler der Schüttei-Realschule erwarb er die ersten Lorbeeren. Seine Schule errang vor vielen Jahren den ersten Preis im Mittelschüler-Rundspiel auf der Höhen Warte. Rosenthai war als Mittelläufer die Stütze seiner Mannschaft. Interessanterweise traten bei diesem Wettkampfe die Schüttel- Realschuie und das Landstraßen Gymnasium gegeneinander an, wobei auf der einen Seite Rosenthal und auf der anderen Seite der alte Hakoahner Qlasl die Centerhalf- Posten innehatten. Persönliche Freundschaften brachten Rosenthal zur Hakoah, obwohl sich der W. A. C. und vor allem Altmeister Studnitzka um diesen talentierten Spieler bemühten. Nach der Auflösung des wilden Klubs A. S. C., dessen Angriff ans den Spielern Artur Baar, Rosenthal, Robert Spitzer, Ali Schönfeld und „Kongo“ bestand, traten alle fünt Kämpen der Hakoah bei. Nicht lange spielte Rosenthal Stürmer.* Der Alterskapitän der Hakoah, Robert Spitzer, erkannte seine Verteidigerqualitäten und mit' seinem Debüt war seine Karriere auf dem neuen Posten gesichert. Den Weltkrieg , machte. Rosenthal als Offizier beim Warasdiner Infanteriereg ment mit. Eine tückische Kugel durchbohrte ihm das Knie und dadurch war seine Fußballerlaufbahn beendet. Rosenthal war ein vornehmer, fairer und disziplinierter Sportmann und ihm nachzustreben, kann der heutigen,Fußbatlergeneration nur zur Ehre gereichen. _ Jahresbilanz der Sparta. Der Geldumsatz betrug im abgelaufenen Jahre tschech. K 3,000.000. Die Wettspiele wiesen einen Besuch von 273.551 zahlenden Zuschauern auf. An Lustbarkeitssteuern wurden tschech. K 491.735 abgeführt. Der Verein zählt 1188 Mitglieder, davon entfallen auf ausübende 278, auf unterstützende 892, auf Gründungsmitglieder 4 und auf Ehrenmitglieder 14. * Die erste Mannschaft trug 63 Wettspiele aus, davon gewann sie 53, 5 endeten unentschieden und 4 gingen verloren. Das Torverhältnis beträgt 274 : 53. Die meisten Tore erzielte Janda (53), dann folgt Pilat (35) und Sroubek (34). Ein falscher Weg. Ein Protest der ungarischen Vereine. Die ungarischen Fuß ball vereine hoben beschlossen, sämtlSicihe Spoirtjournallsten zu einer gemeinsame® Sitzung einzu'iiaden, mp gegen diie zu scharfe Kritik über die Wettspiele und über die vorkommenden Ausschreitungen zu., (protestieren. Die Vereine vertreten den Staimdlpaumkit, daß durch derartige Puibliikia'tiianen dein Spart großer Schaden zugefügt wird, wie das letzte polizeiliche Spielvefbot beweist. . Die ungarischen Vereinsmacher wollen also »Vogel- Strauß-Politik« betreiben. Sie sind weit entfernt davon, ihre Spieler und ihr Publikum zu anständigen Sportleuten erziehen zu wallen nur die Preise soll mundtot gemacht werden. Die. ernsten Sporfcbläfcter haben erricberieöh zu wirken. Wenn säe durch'die Aufdeckung von Vergeben den Vereinen unangenehm werden, dam» haben sie' ihre Pflicht erfüllt. Die Vereine sollen brachten, «keinen Anlaß zu scharfer Kritik «zu geben. Nachwuchs. Es gibt nur wenige Vereine ln Wien, die der Pfleg» des Nachwuchses entsprechende Aufmerksamkeit schenken. Zu diesen Klubs zählt auch die Hakoah. Damit soll unserem.; größten jüdischen Verein kein Vorwurf gemacht werden* da er zu dieser Handlungsweise durch das Fehlen des] eigenen Platzes gezwungen ist. Das Frühjahr wird deri Hakoah die Sportanlage bringen und da muß es die Erstes Aufgabe der Sektionsleitung sein, sich dem Nachwuchsj mehr zu widmen. Bis vor wenigen Jahren waren di« Reserve- und Jungmannschaft der Stolz des Vereines*! Zahllos waren die talentierten jungen Spieler, und wennj eine Stütze der Ersten nicht Mitwirken konnte, dann warf immer geeigneter Ersatz zur Stelle. In der U. Klasse besaß* die Reservemannschaft der Hakoah einen ausgezeichneten/ Ruf. Derzeit spricht man in der Oeffentlichkeit von ihr mu§ mit Geringschätzung. Wenn die Hakoah ihre anerkannt bedeutende Stellung im Wiener Sportleben erhalten wiiy dann muß sie sich die Pflege des Nachwuchses auf den»' neuen Platze sehr angelegen sein lassen. Palocz, der Vorkriegsverteidiger des Nemzeti 8. Cfc ist schwer erkrankt. Ropschütz, der Tormann der Menorah, zog sich bell Spiele' gegen Baumgartner Hakoah eine Knieverletzung z die ihn zwingen wird, einige Zeit zu pausieren. Egon Stemmer und Moravec (Mittelschüler-Spo: Vereinigung) sind dem Sportklub Menorah beigetreten, d dadurch eine wesentliche Verstärkung erfährt; Kovacs, der seinerzeit von B. E. V. V. zu M. T. K| übergetreten war und noch vor der Bestätigung der Frei-* gäbe durch den Verband für seinen neuen Verein gegeq VII. Bezirk spielte, und derart die Ursache für die Annullierung, des Treffens war, ist zum VII. Bezirk-Sportvereiq übergetreten. Kovacs ist ein sehr talentierter Verteidige! und In ihm verliert der M. T. K. eine wertvolle Kraft Ein neuer Tormann bei F. T. C. Der jugendliche) Tormann des M. T. K. Bajusz wurde für F. T. C. frei-] gegeben. Bajusz zeichnete sich in den Spielen M. T. Ka —Amateuere und B. T. C.—Amateure, die im Vorjahr im Budapest stattfanden, besonders aus. In letzterem Treffern wirkte Bajusz bei den Amateuren mit, da Jokl verletz« war. Er wehrte damals unter anderem drei Elfmeter«* stoße ab. Zwei Damen-Fußballteams traten einander am vof-j letzten Sonntag in Paris entgegen. Eine Verteidigerin de® 8. C. En avant packte die Stürmerin des S. C. Femina be» den Haaren, worauf letztere mit einer schallenden OhM feige antwortete. Das Spiel endete mit einem Tumult und? der Schiedsrichter mußte die Flucht ergreifen. Diese® Bericht entnehmen wir einer französischen Zeitung. Zum holländischen Fußballkonsul in Paris wurde vom' Holländischen Fußball-Verband M. Coucke ernannt? Er vermittelt sämtliche Fußballverhandlungen zwischen deuj Vereinen der beiden Länder. Seit ’mehr als eipem Jahr( arbeitet ein holländischer Fußballkonsul in Hamburg zurj größten Zufriedenheit sowohl der Holländer als auch def Deutschen. Staatliche Sportförderung. Der schweizerisch« Bundesrat bewilligte eine halbe Million Francs für Sport-; zwecke. Die französische Regierung warf für Sport»! Propaganda 100.000 Francs aus. ln Paris wird ein Stadioff mit einen Grundkapital von 15,000.000 Francs gebaut. Veruntreuung. Der Klubkassier des Gablonzer Sport-, klubs hat vom Konto des Vereines tschech; K 11.000 mehr behoben, als er berechtigt war. -Der Gesamtschaden des Klubs beträgt tschech. K 13.000. . Auflösung des Mittelgaues des Deutschen Fußball-Verbandes die für Tscheche-Slowakei. In der letzten Sitzung des Mittelgaues haben die Vertreter des D. F. CL/ und der Deutschen Sportbrüder auf -ihre Mandate im Aus«« schuß verzichtet. Da der Ausschuß infolge dieser Demis-i sion nicht die nötige Mitgliederzahl aufweist, hat er sich aufgelöst. Hamburger Viktoria spielt Pfingsten In Frankfurt a. M. mit dem Nordkreismeister Eintracht und in Prag. Der ungarische Fußballverband untersuchte di» Angelegenheit des F. T. C„ der trotz des Verbotes mehrerer Spiele gegen italienische. Vereine; die dem italienische®' Verband nicht 'angehören, ausgetragen hat Der ungarisch«' Fußball verband kam dabei zur Ueberzeugung, daß sich defj F. T. C. kein strafwürdiges Vergehen zuschulden hat kommen lassen. In Budapest kommt Sonntag die Hauptrunde des ungarischen Pokals zur Austragung. -

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.