Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1086 (6.2.1922)
- Date
- 1922-02-06
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Kr. \m Wien, msiMK .. ,■■11—ITi— i ■■ i ' . . ■ ■■ ■■■■ Aerztlicher Fragekasten. Btibi 8. 1. Die Mundreinigung unterläßt man beim Säugling am besten. Wenn das Kind mehrere Zähne hat, kann man mit weicher Bürste vorsichtig einmal täglich die Zähne reinigen. L Als Gemüse sind Karotten und Spinat für das Kind zu empfehlen. 3. Rinds oder fasche Suppen zuträglich. — Ernährungsstörung. Man muß die kleinen Kinder vor Ueberhltzung schützen. Diese findet bei unzweckmäßiger Pflege durch starkes Einhüllen statt. Es kann nicht genug davor gewarnt werden, die Kinder bei großer Hitze dicht einzupacken, mit Federbetten zuzudecken. Es ist für genügend frische Luft im Zimmer und längeres Nacktliegen des Kindes zu sorgen. — Grippe. Es ist am besten, öffentliche Lokale wegen der Infektionsgefahr zu Epidemiezeiten zu meiden. Vorbeugend wirkt häufiges Gurgeln mit Wasserstoffsuperoxyd. — Kopfschmerz kann verschiedene Ursachen haben. Nasenuntersuchung not-« wendig, eventuell Behandlung der Blutarmut. Briefkasten der Redaktion. »Gesundheit*. Ihre erste Frage ist so unbestimmt, daß sie nicht beantwortet werden kann. Machen Sie präzisere Angaben, welche wir dann unserem Hausarzt übermitteln werden. 2. Nach bloß einmaliger Einzahlung haben WIENER MORGENZElTUmr 'frFeürfmrm* janfinj Sie wohl kaum Anspruch auf Rückzahlung der Prämie. Im übrigen können Sie ja in den Versicherungsbestimmungen der Polizze Nachlesen. — Mietzins. Die Steigerungen unterliegen, falls ein Einwand erhoben wird, der mietamtlichen Genehmigung. Wenn Sie Mieter sind, brauchen Sie ohne Ihre Zustimmung geleistete Zahlungen eines anderen nicht anzuerkennen. Im übrigen können Sie sich ans Mietamt wenden, beziehungsweise den Hausherrn auf diesen Weg verweisen. Das neue Gesetz ist noch nicht erledigt, ■ Steuerfragekasten. Adar. Die erste Rate an Erwerbsteuer kann bereits exekutiv eingetrieben werden, da schon ein Monat nach der Fälligkeit (1. |änner) verstrichen ist. Es empfiehlt sich daher die rasche Zahlung des Rückstandes, wenn Sie sich die hohen Mahn- und Exekutionsgebühren ersparen wollen. Wieviel Sie zu zahlen haben, erfahren Sie über mündliche oder schriftliche Anfrage im Magistratischen Bezirksamt, Steueramtsabteilung. — W. F. Freiwillige und irrtümliche Ueberzahlungen werden Ihnen auf Ihr Verlangen rückvergütet. Zinsen dürften Sie jedoch in Ihrem Falle nicht erhalten. Jedenfalls müssen. Sie Vergütungszinsen immer ausdrücklich verlangen, sonst bekommen Sie sie auch dort nicht, wo ein Anspruch besteht. — Vermögensabgabe. Solange Sie noch keinen Zahlungsauftrag haben, könnet Sie ja nicht wissen, ob Sie zuviel vorausgezahlt habet Jedenfalls ist die Tilgung anderer Steuerrückstände aus einem angeblichen Guthaben auf Vermögensabgabekontc derzeit unzulässig. Dagegen sind Ueberweisungen von Einkommensteuer-, auf Erwerbsteuerkonto und umgekehn möglich. — Ilka 8. Wenn es festverzinsliche österreichisch« Wertpapiere (keine Dividendenpapiere) sind und diese Effekten mit dem Hausanteil Ihr ganzes oder doch det überwiegenden Teil Ihres Vermögens ausmachen, dam trifft Sie der 100°/0ige Aufschlag überhaupt nicht uni können Sie mit der Zahlung der Vermögensabgabe ruhid warten, bis Sie einen Zahlungsauftrag erhalten. Bekenntnis. Eine besondere Aufforderung durch di« Steuerbehörde ist jetzt weder zur Erwerbsteuererkiärunj, noch zum Einkommehsteuerbekenntnis notwendig. Beide sind innerhalb der gesetzlichen oder besonders kundgemachten Frist einzubringen. Für die Erwerbsteuererklärung besteht noch keine Frist. Für das Einkommensteuerbekenntnis endet sie vorläufig mit 31. März. — Baden 40. Zur Erwerbsteuervorschreibung für 1920 komm« kein Aufschlag. Jede Rate beträgt ein Viertel der Vor-j Schreibung für 1920, solange Sie den Zahlungsauftrag für 1921 noch nicht erhalten haben. Erst dann ist dieser maß-; gebend und die Differenz bei der nächsten nach Zustellung des Zahlungsauftrages fälligen Rate nachzuzahlen. r Sportblatt der Wiener Morsenzeituno CBD OD <*> Fußball. Rapid in Genua geschlagen. Der Wiener Meister verliert 1:2. Rapid trat auf seiner Rückreise von Spanten am Samstag in Genua gegen eine kombinierte Mannschaft an und unterlag mit 1:2 Toren. Die Wiener waren von den schweren Spielen in Spanien sichtlich ermüdet Der Westschweizer Meister in Spanien. . Barcelona schlägt Servette 6:1 und 6:2. Zürich^ 5. Februar. (Tel. der »Wiener Morgen- Zeitung“.) Die Genfer werden in ihrer Heimat hoch eingeschätzt Gelang es ihnen doch auf eigenem Boden, selbst berühmte auswärtige Mannschaften überlegen zu schlagen. Auch unser Meister Rapid mußte einmal eine 0:5-Niederlage in den Kauf nehmen. Auf spanischem Boden hatte der Westschweizer Meister wenig Glück, denn er mußte zwei vernichtende Niederlagen in den Kauf nehmen. Am 2. d. M. trat Servette dem L F. C. Barcelona auf dem kleinen Platz des letzteren Vereines entgegen. Mit 1:6 Toren geschlagen» mußten die Schweizer das Spielfeld verlassen. Das Retourspiel, das heute stattfand, sah den spanischen Meister mit 6:2 Toren neuerlich als überlegenen Sieger. _ Budapester Fußball. Budapest, L Februar. (Tel. der »Wiener Morgenzeitung*.) Trotz der ungünstigen Witterung fanden heute mehrere Wettspiele statt Der Meister M. T. K„ der mit zahlreichen Ersatzleuten angetreten war, unterlag gegen Nemzeti S. C. 1 :4 (1 :2). Der F. T. C. siegte, obwohl er ebenfalls mehrere Ersatzleute eingestellt hatte, gegen den zweitklassigen 33er F. C. 2 :1 (1:0). Beide Treffer wurden von dem Türken Balassa, der nach der Wettspielreise des Galata-Serail (Konstatinopel) ln Budapest geblieben war, erzielt. Der B. A. K. trug ein Pokalspiel gegen R. T. K. aus und siegte 3:0 (1 :0). V1L Bezirk spielte gegen Vasas 2:2 (2 :1) unentschieden. Fußball in der Tschecho-Slowakei. Prag, 5. Februar. (Telegramm der »Wiener Morgeneeitung*.) Der reichliche Schneefall hatte zur Folge, daß sämtliche Wettspiele abgesagt wurden. Für das Länderspiel Tschecho-Slowakei gegen Italien, das am 26. d. M. in Mailand stattfindet, hat der tschechische Verband folgende Auswahlmannschaft nominiert: Tor: Pejr (Sparta); Verteidigung: Raca (Slavia), Seifert (Victoria Zizkov); Deckung: Kolenaty (Sparta), Heini (Victoria Zizkov), Ferner (Sparta); Angriff: Plode (Slavia), Meduna (Sparta), Vanik (Slavia), Vlcek (Cechie Karolinental), Jelinek (Victoria Zizkov). •. r""". Deutscher Fußball. München» L Februar. (Tel. der »Wiener Morgeneeitung“.) Heute wurden die Spiele um die deutsche Meisterschaft fortgesetzt Der kommende Sonntag bringt die Begegnung zwischen den beiden besten deutschen Mannschaften L F. C. Nürnberg und Sp. V. Fürth. Wacker-München besiegte T.u. Sp. V. 1860 5:2 (3:1). Durch diesen Erfolg sicherte sich die Schaffer-Mannschaft den Sieg in der südbayrischen Meisterschaft Die Tore für Wackfer erzielten Ostermeier (2), Nebauer (2) und Altvater. Der beste Mannschaftsteil der Sieger wir der Angriff. 10.000 Zuschauer. Die weiteren Ergebnisse waren: I. F. C. Nürnberg— Sp. V. Hof 11:1, Stuttgarter Sportfreunde—Stuttgarter Kickers 1:0, Karlsruher F ußballverein—Karlsruher Phönix 2:2 (1 :1), F. C. 1903—Phönix-Ludwigshafen 4: 2, Borussia- Neunkirchen—Saarbrücken 0:0, Würzburger ' Kickers- Bamberg 9:1 (8:1), Eimsbüttel—ViktoriaiWilhelmsburg 5:0, Holstein-Kiel—Olympia-Neumünster 0: Ol Oie Pflege des Sportes ln der Bukowina. Aus Czernowitz wird uns geschrieben: Kürzlich fand unter Vorsitz des General Mircescu, als Ehrenpräsident des BukowinaerRegionalkomitees der Sportföderation RwUnim toi Rathausseal die erste Sitzung des Regionalkomitees statt, zu der unter andern Stadtpräsident Nicu F 1 o n d o r, die Bankdirektoren Edmund Lut t! nger (Marmarosch - Bank), K I n d I e r und Barulinschi (Ostbank), Dankner (Wiener Bankverein), die Direktoren der hierortigen Mittelschulen, Stadtrat Fried! sowie Vertreter sämtlicher Czernowitzer Sportvereine erschienen waren. Namens der Pfadfinder hatte sich Oberleutnant S i d o r ov I c I eingefunden. Der Vorsitzende, Herr General Mircescu, begrüßte die Erschienenen, verwies auf Ziel und Zweck der Sportorganisationen und welche segensreichen Folgen die sportliche Erziehung der Jugend für die Gesamtheit und den Staat bilde. Der Sport erfreue sieb InRumanlenbesondererUnterstützungund es seien bereits 160 Filialen der Sportförderation gegründet worden. General Mirescu appelliert an die Anwesenden, besonders an die Presse, die er bittet, dem Sportwesen Hilfe angedeihen zu lassen. Stadtpräsident Nica F 1 o nd o r gibt namens der Stadtgemeinde die Erklärung ab, dieselbe werde, soweit es mit ihrer Finanzlage im Einklang stehe, ihre Pflicht gegenüber den Sportvereinen erfüllen. Hierauf referierten: Dr. Z a 1 o z i e c k i, der Leiter der Wintersportabteilung, über den Wintersport, Adamowskl über den Wassersport, Dr. Wagner über Fußball und Dr. Patak über das Tennisspiel. Oberleutnant Sidorovici gibt einen Ueberblick über die Tätigkeit der Pfadfinder, betont das Interesse, das General Mircescu dem Sportwesen in der Bukowina entgegenbringt und appelliert an die einzelnen Sportvereine, ihn bei Ausbildung der Pfadfinder zu unterstützen. Schwere Uebungsspiele und ihre Folgen. Die Vereine der unteren Klassen haben während der Saison wenig Gelegenheit, durch Spiele mit erstklassigen Klubs etwas zu lernen. Die Mannschaften des Oberhauses sind durch die Meisterschaft sehr stark in Anspruch genommen und die wenigen restlichen Termine werden für internationale Treffen ausgenützt, so daß die Klubs des Unterhauses nur zu Beginn einer jeden Saison die Möglichkeit haben, mit den Trägern klangvoller Namen in den Wettbewerb zu treten. Sie geben dann letzteren gewöhnlich einen minderwertigen Sparringpartner ab, der sich gewaltige Prügel gefallen lassen soll. Es ist wohl richtig, daß es oft den kleinen Vereinen gelungen ist, den Erstklassigen ein unangenehmer Widersacher, der nicht gewillt ist, den Prügelknaben abzugeben, zu werden. Oft ,hat eine Mannschaft des Unterhauses ein knappes Resultat erzwungen und selbst Siege der Vereine der unteren Klassen über die Erstklassigen sind schon vorgekommen. Diese auffallende Tatsache ist meist darauf zurückzuführen, daß die Vertreter des Oberhauses dem Treffen keine große Bedeutung beimessen, die Klubs des Unterhauses hingegen mit größtem Ergeiz in den Kampf gehen.' So ehrend die günstigen Resultate für die kleinen Vereine sind, so bergen diese Spiele für die schwachen Mannschaften doch eine große Gefahr. Sie geben sich nämlich durch diese übergroße Anstrengung vor Beginn der Meisterschaftssaison vollkommen aus und treten dann in ihren wichtigsten Wettbewerb, ohne die nötige Spannkraft ein. Die technisch guten jüdischen Mannschaften werden gegen die Klubs des Oberhauses sicherlich im allgemeinen günstig abschneiden, doch liegt es in ihrem eigenen Interesse, vor Beginn der Saison und ohne ernstes Training ihre Mannschäften vor derartigen Kraftleistungen nichtzu stellen. Sie mögen von den Erstklassigen lernen, daß man vor Beginn einer Spielzeit leichte Trainingspiele austrägt, um die Spieler langsam und stetig in Form zu bringen. Es wäre «in ganz falscher Ehrgeiz, Erstklassigen günstige Resultate abzuringen und dann in der Meisterschaft eine minderwertige Rolle zu spielen. Seit dem Umsturz kämpfen jüdische Vereine in der IV. Klasse, ohne daß es einem von ihnen gelungen wäre, in die III. Klasse aufzusteigen. Heuer ergibt sich zumindest für einen von ihnen die Möglichkeit, das Ziel zu erreichen. Hoffentlich versteht er es, mit seinen Kräften hauszuhalten, um den Dauerwettbewerb, die Meisterschaft, durchzustehen. Branndwelner, der tüchtige Tormann von Simmering, ist dem Sportklub Ostmark beigetreten. Branndweiner hat seine Freigabe noch nicht erhalten. Alle Wettspiele abgesagt. Infolge der starken Schneefälle wurden alle für gestern angesetzt gewesenen Freundschaftsspiele abgesagt, Appb j& Px«* £ .lääfe keine Wettspiele statt. , Rapid in Wien. Die österreichische Melstermann-f schaft Rapid ist heute 8 Uhr früh von ihrer Spanien-ReiseJ über Venedig kommend, auf dem SUdbahnbof atH gekommen. - Fischera soll sich mit der Absicht tragen, nach Ham«J bürg zu übersiedein, wo er sich auch sportlich zu betätige!*; gedenkt t Maza! In Brünn. Der bekannte Sparta-Spieler Mazafi hat sich bei der M o r ä v s k a S 1 ä v i a in B r ü n n an-f gemeldet und wird für den genannten Verein in derj kommenden Saison als Amateurtrainer uadl Spieler tätig sein. ' LänderwettspielTschecho-Slownkei—Italien. Seiten* der Tschecho-Slowakei wurde für das Wettspiel, das ans 26. Februar in Mailand zur Austragung komm« der Wiener Schiedsrichter Herr H. Retschury als1, Spielleiter in Vorschlag gebracht Der Sportklub Rudolfshügel hielt gestern ein^f ordentliche Generalversammlung ab, in weiche« der langjährige Präsident B u d a s c h sowie der Vize-f Präsident B 1 a h a auf Grund ihrer großen Verdienste um den Verein zu Ehrenmitgliedern gewählt wurden. Bei den stattfindenden Ersatzwahlen wurden zum Kassier Herr Lackmayer, zu Revisoren die Herren Kolbl, Hamburger und Müller gewählt Die ersten Meisterschaftsspiele der Frühjahrssaison gelangen kommenden Sonntag zur Austragung. Folgend« Spiele stehen auf dem Programm, wobei der jeweils zuerst genannte Verein Platzwahl hat: Wacker—Rapid, Amateur«! —Vienna, F. A. C.—Sportklub, W. A. F.—Hertha. Leichtathletik. Jüdisches Hallensportfesfc Makkabi X gewinnt den Wanderpreis» Vielen wird die Bezeichnung Jüdisches Hallensportferi als übertrieben erschienen sein. Der Turnsaal In de« Liechtensteinstraße ist nicht groß, so daß verhältnismäßig wenige Zuschauer Platz finden. Es fehlt also die Auf-i machung, ohne die man sich ein Sportfest nicht denken kann. Trotzdem verdient die gestrige Veranstaltung obigen Titel, denn es war im Wahrsten Sinne des Wortes ein Festi für die ausübenden Sportler und für die Zuschauer. Als das Mitglied der Kreisleitung Herr Fritz Baaf das Wort ergriff, war der Saal bis zum letzten Plätzchen besetzt Jung und alt saßen aneinandergepreßt und harrten geduldig der Dinge, die da kommen sollten. Herr Fritz Baar sprach über den Zweck der jüdischen Sportvereine. Er gedachte der Anfänge der jüdischen Sportbewegung und würdigte ihre Leistungen. Er wies auf die räumliche Unzulänglichkeit des Saales hin und ersuchte,, keine Kritik zu üben, sondern die Bestrebungen anzuerkennen. Er schloff mit dem Appell, die jüdische Turn- und Sportbewegung ztf unterstützen. Die sportliche Auslese des gestrigen Abends war ganz hervorragend. Die meisten Anwesenden hatten zumj ersten Male Gelegenheit, die ausgezeichneten Fechter und Ringer der Hakoah an der Arbeit zu sehen. Es ist nich« zuviel gesagt, wenn man behauptet, daß die Zuschaues verblüfft waren. Fechtmeister Herr Berger und Sektionsleiter Herr Porjes richteten erklärende Worte über ihr« Sportdisziplinen an das Publikum. Bix und Porges führten einen Florett-, Farkas und Gottfried einen Säbelschaukampl vor. Beide Paare, die ^hervorragendes Können bekundeten» ernteten reichen Beifall. Großem Interesse begegneten die Hakoah-Ringer, derer Leistungen ans Akrobatenhafte grenzen. Als erstes Pas betraten die beiden Federgewichtler Hübsch und Sega! di« Matte. Ersterer ist der weitaus kräftigere. Segal ist aber flink wie ein Wiesel. Er verstand es, sich immer wieder! aus. der eisernen Umklammerung zu befreien. Die beide« Leichtgewichtler Kohon und Koch bildeten das zweite PaarJ Der technisch überlegene Kohcn zeigte sich als Angreifer; von der besten Seite. Den schönsten Kampf lieferte!» einander Selzer (Mittelgewicht) und Sebestyen (Leicht* gewicht). Mit Blitzesschnelle folgten die Aktionen aufein-] ander, wobei sich die beiden Partner als vollkommen] gleichwert erwiesen. Nicht günstig wurde die Tatsache; vermerkt, daß einzelne Ringer in wenig geschmackvoller; Sportkleidung antraten. Die kurze Schwimmhose eignet sieb« für ein Strandbad, vielleicht auch für eine reine Ringer»; Veranstaltung. An einem allgemeinen Sportabend, wo viele] Nichtfachleute anwesend sind, ist es am Platze, im Trikot! anzutreten. ln der Gesamtplacierung um den Jakob-März-Poka! blieb der tüchtige Turnverein Makkabi X überraschender-’ weise Sieger. Die Kakoahner konnten die zum Teil beträchtlichen Vorgaben nicht aufholen. Makkabi X erreichte; 13 Punkte und gelangte in den Besitz des Wanderpreise»!