Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1083 (3.2.1922)
- Date
- 1922-02-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, Freitag WIENER MORGEN ZEITUNG 3. Februar 1923 Nr."M3s ein kleines Menschenherz diese riesengroße Liebe zur ganzen Menschheit in sich fassen konnte! Bei David Kolm war vielleicht das Menschentum SO bedeutend,' weil sein Judentum so rein und echt war. Ein Großer ist mit ihm dahingegangen.“ * Im Sinne der letztwilligen Verfügungen David Kolms fand sein Begräbnis in der einfachsten .Weise statt. Es wurden keine Grabreden gehalten und seine engsten Familienangehörigen nahmen über seinen Wunsch an der Bestattung nicht teil. Bemerkenswert ist, daß er sich auch jede Inschrift am Grabe verbeten hat. Nur sein Name soll am Grabstein verzeichnet sein. Ueberaus zahlreich sind die Beileidskundgebungen, die den Angehörigen des verehrten Toten zugekommen sind. Unter den Persönlichkeiten, welche in der Wohnung des Verblichenen vofspraChen, um seiner Familie ihre Anteilnahme zum Ausdruck zu bringen, befand eich auch Herr Oberrabbiner Dr. Chajes. * In unserer Mitteilung über das Absterben David Kolms und über sein Wirken hat sich infolge eines Gedächtnisfehlers ein Irrtum eingeschlichen. Die dort erwähnten Veröffentlichungen Uber die Drohobyczer Affäre stammten von Jehudo Epstein, nicht von David Kohn. Das „Dixtett“. „Dixtett“ ist eine Pariser Errungenschaft: Es wurden sechsneueStreichinstrument e.konstruiert und so das bis nun übliche Quartett zum „Dixtett“ erweitert. Leo Sir ist der Urheber der Neuerung und die Sache macht In Paris Aufsehenzumal sich die* Pariser musikalischen Stürmer der neuen Kombination bemächtigt haben. Das erste Instrument ist ein „Sursoprano“, etwas kleiner als die gewöhnliche Geige Und um t eine Quarte höher gestimmt, wobei aber die Nötätion dieselbe ist, Wie bei der Geige und das Instrument dafür näeli F-Dur transponiert wird. Am zweiten Pult ist die bisherige Geige, welche „Soprano“ genannt wird. Hierauf kommt eine etwas größere Geige, mit starkem SäitenbCzüg, als „Mezzo- Soprano“, deren Ton etwa die Mitte zV/ifechen Geige und Bratsche hält. Am vierten Pult thront die Brätsche In unveränderter Gestalt, dagegen ist daS fünfte Instrument als „Haute-Contre“, eine vergrößerte Bratsche, die der Spieler zwischen den Knien hält. Dieses Instrument wird auch „Contralto“ genannt. Am sechsten Pult figuriert der „Tenor“, eine sehr große Bratsche, und das siebente Instrument ist ein kleines Cello, der sogehahfltfe „Barytoh“, eine Quarte unter der Bratsche gestimmt. Das bisherige Violoncello nimmt die achte Stelle ein, am neunten Pult ist ein etwas größeres, dickbäuchiges Violoncello als „Sous-Basso*, eine Quarte unter dem Cello gestimmt, und Endlich als zehntes Instrument der bisherige Koätrabäß als „Basso-Contre“. Wenn man dem Enthusiasmus der Pariser Neutöner trauen darf, wird diese merkwürdig zahlreiche Ver* mehrung der bisnun üblichen Streichinstrumente eine wahre Revolution in der KompöSitioöSkunst hervorriifCfi. Schon liegen Tondichtungen von Darius M zlh a ti d und Artur Honegger für ,,Dixtett“ vor, die aüfgefÜiift und von den Anhängern dieser Kömporiisteri mit BritfiUSlas-« mus aufgenommen Wurden. — Es bleibt abzuWärtön, öb es sich um Sensationshascherei, unfruchtbare Neuerungssucht oder um eine ernste Sache handelt. Das Prager Latidestheatfer wird den Deutschen ztifückg'esteilt. Prag, 2. Februan (Tel.-Komp.) Wie die ^Lidöve Listy:‘ mitteilen, hat der Miriistefrat beschlössen* das von den Tschechen in Besitz genommene LaHdtö* theater den Deutschen zürÜckzüstellen, da diese defäki hohe Forderungen erhoben,, däß für dte verlangte Summe ein neues tschechisches Theater gebaut wefaefi kann. Aüs den Theatern. Im Burgtheater wird morgen „Dies i r a e* gespielt. Im Operntheater gelangt am Samstag deft 4. d. M. zu besonderen Preisen „Fidelio“ Mit den Damölt Weidt, Schöne, den Herren Slezak, Markow,. Schipper, Mayr, Maikl, Gal los zur Aufführung. Difigeht Df. Richard Strauß. Anfang 7 Uhr. In der Volksoper geht heute «Ein Maskenball"?n Szene. Den Rene singt Herr D. faroslawski von der Großen Oper in Petersburg als Gast. Ferner Wirkeft mit die Da men Pfiffer, Gero und C $ery sowie die Herren Rittersheim. Baumann, Lazer,. Mafkowsky und Wand. Dirigent: Herr Dr. Wcifich. Begintl %8 Uhf. — Morgen, Samstag, gelangt unter musikalischer Leitung yön Direktor Felix Weingartner ,A Y d a“ mit Fräulein Rärifzaii ih der Titelrolle zur Aufführung. Im Deutschen V o I k s t h e a t e r gibt man morgen „L u 1 u“. Um die Vorstellung zu ermöglichen, hat sich Herr Klitsch, der infolge eines Unfalles eine Zerreißung des linken Oberarmgelcnkes erlitten hat, zur Verfügung gestellt; er kann jedoch wegen des Gipsverbandes nur in entsprechender Kleidung spielen. Im Raimund-Theater wird morgen *S u in p 1“ mit Herrn Marr gegeben. In der R o 1 a n ü - B ii h n e (Jüdische Bühnö), II., Praterstraße 25, wird heute Lateiners Lustspiel in Vief Bildern „Welche ist meine Frau“ gegeben. Morgen gelangt die Gesatigspösse „Jaukäle ChäcaCart zum ersten Male zur Aufführung. Jüdische Graphiken. In Prag würde eine A u s- Stellung jüdischer Graphiken eröffnet, die von zahlreichen jüdischen Künstlern, darunter Besser U r y, F e i g j, S t f u c k, B it d k o und anderen beschickt ist und sich lebhaften Zuspruches erfreut. — Anläßlich der Eröffnung der Ausstellung hielt Maler Friedrich F e i g 1 im Mozarteum einen Vortrag über das Wesen jüdischer Kunst, in der er darlcgtc, warum gerade dem luden die uebenarme Kunst, die graphische Darstellung, liegt. Gerichtssaal. Ein rabiater Schneider. Ein gewisser Simon R u b i h f e l d hatte gegen den Setifltfderbiefeter Josef Kr ato c h w11 die polizeiliche Anzeige erstattet, daß er ihn mißhandelt habe. Rubinfeld gab an, er habe dem Schneider im März 1921 einen Anzug zum Richten gegeben, ohne daß Kratochwil . ihn jedoöh in die Arbeit gehömmen hätte, im Oktober war er „mindestens zum 30. Male bei ihm wegen des Anzuges". Rubinfeld verlangte denselben zurück. Kratochwil lachte ihn aus, worauf dieser heftig würde. Schließlich Würde der Schneider grob, ergriff einen Mäß'stab, p rli g 6! t e% ihn durch, w it r g t e Ihn, kratzte ihn im Gesicht, und war f Hin zur Tür hi n ä u s. Wegen dieses Vorfalles fand vor dem Bezirksgericht Fünfhaus (Landesgerlchtsrat Dr. w e i n i i q h) die Verhandlung statt. Der Angeklagte sagte, nicht e f, söhdern seine Wirtschafterin habe den Kunden liiuäüsgewöffen, was sich jedödi als unglaubwürdig und Unwahr heraus* stelltc. Das Urteil lautete auf K 10.000 Geldstrafe. Die Ermordung Efzbergers. Nach einer Münchner Meldung der „Vossischen Zeitung“ hat die Staatsanwaltschaft in Offenburg beschlossen,, das Verfahren wegen Ermordung Erzbergers gemeinsam mit einem Verfahren ' wegen Geheimb Ö fi d e 1 61 bei der Strafkammer in Offenburg anhängig zu machen, dafe Verfahren wegen Ermordung Erzbergers richtet sich geg$u Kapitänleutnant K i 11 i n g e r und gCgfen Korvettenkapitän Werber, die Unter Beschuldigung des Mordes angeklagt sind. Gestempelte Krone --- -—.08 Centimes. Auszahlung Wien —.17 Centimes. ln Zürich notierte: die österreichische Krone -.17 (-17 am 1. Febrüar) die österr. gest Krone . . -.08 (-.08 am 1. Februar) die tschechische Krone. . 9.50 ( 9.90 Am 1. Februar) die Mark 2.60 ( 2.52'/, am 1. Februar) Agram ««•»..,. 1.65 ( 1.65 am 1. Februar) Bukarest — am 1. Februar) \ Budapest ....... -.75 (-.75 am 1. Februar) Wärschad...... -.16 (-.16 am 1. Februar) Die deutsche Konjunktur. Das Gefühl der Unsicherheit, das besonders seit dem großen Kurssturz vom 1. Dezember 1921 ih Deutschland vorherrscht, liät im Handel und der Industrie Deutschlands Zü gewissen Stockungen geführt. Man känri nicht sagen, daß die Konjunktur schön äufgeliört hätte; nach wie vor ist die Arbeitslosenziffer beneidenswert niedrig, sind alle Fabriken voll beschäftigt, und die Exportaufträge besonders für die Wollindustrie sehr reiOhliefi.. Aber die Müeil Aufträge,; die einläufen, sind geringer Ufid nicht mtzhk so mühelos züstrÖm§nd Wie einst* Das Mißtrauen In die Dätie? der Konjunktur hät sich eirigeniäteti Vorerst ist der Händel unvergleichlich stärker betroffen als die Industrie. Die UmsätSzifföfrt, besonders deS Großhandels, haben bedeutende Rückgänge erfahren. Die bescheidene und in den letzten Tagen wieder verringerte Besserung der Reichsmark hat genügt, um viele Exportaufträge zu stornieren, am stärksten in der Maschinen- und in. der Elektrizitätsindustrie. Die Ge* schäftswelt beginnt zu erkennen, daß die bisherige Konjunktur nicht sö sehr aus der niedrigen als aus där stetig sinkenden Mark entstanden war. Die Tendenz, und mit ihr die Erhöhung der Ö6* stehühgsköSten schreitet rasch vorwärts. Die Kleiii- Hartctelsindexziffer stieg im Dezember von 10i4 auf 2088, - die . Großhandelsindexziffer von 3283 auf 3596. Diese Verteuerung um fast 10% im i letzten Monat erfolgte zugleich mit dar Besserung des Markwertes, die vom niedrigsten Stande vorübergehend hundert und auch heute noch 50% aüsmadht. Da ist OS ver&täridliöh, wenn die Beürirütiigung In der deutschen Geschäftswelt wächst. Der Fabrikant, der Ende November eine Ware für 1ÖÖ Dollar verkauft hatte, .de/en Selbstkosten 40 betragen halten, verdiente 150%. Er muß heute dafür 44 Dollar bezahlen Und die loo Dollar haben nur noch den Wert von 60 bis 70. Zein Gewinn beträgt daher bloß etwa 5ö6/ö, kaum ein Drittel wie Vor zwei Monaten. Die Marke r hol ü it g hat sich nirgends in eine Ermäßigung der Lebenshaltung um gesetzt; fm Gegenteil, die Teuerung schreitet' fort. Das erklärt sich aus der Tatsache, daß die Lebenskosten in Deutschland künstlich nieder gehalten wären« Durch die Aus* ländSZüschläge werden die Ihläridpretee hgfüntep gedrückt, die Steuern Werden m Stets Wertloseren Papiermark vorgeschnöbcn und sind heute noch, nicht für 1920 bezahlt, der Brotpreis erfordert sogar jetzt nach seiner Erhöhung noch einen staatlichen Zuschuß, der mit McHf als sechs Milliarden gewiß wesentlich * Hilter der tatsächlichen Reichszubüßfe bieib6il Wird. Der Aüsgiei6hprozeß zwischen der äußeren Und inneren Kaufkraft der Mark vollzieht sich, üHd gegenwärtig dürfte die Marge, die früher als Exportprämie VON 300 bis 400% Wirkte, kaum noch 150 betragen, und sie Verringert sich täglich. Die Konjunktur könnte daher nur wieder einsetzen zugleich mit einer neuerlichen und sehr ausgiebigen Markbaisse. Ein solche wird von der gesamten Großindustrie und Finanz Deutschlands herbeigewünscht und viele nehmen sic infolge der politischer. Konstellation ' als wahrscheinlich an. Indessen steht allen solchen Bestrebungen das ' hieringemeinsame- Interesse des Alliierten entgegen, die“ durch Reichsbankkontrolle,,1 Durchsetzung durchgreifender .Besteuerung und späte? wohl auGh durch Regulierung des Reparationsplanes und Kredite mindestens eine überstürzte Markbaisse- und mit ihr eine neuerliche gesteigerte deutsche Exportprämie verhindern, können. . Einstweilen ist iri Deutschland der Kampf zwischen Hausse und Baisse unentschieden und das: papierene Kartenhaus der deutschen Konjunktur schwankt bedrohlich Die Streikbewegung unter den Eisenbahnern gestaltet; die wirtschaftliche Lage umso kritischer, ■■ ' Die Rohstöffpreise im Jänner 1922. / Die Bewegung def Röhstöffpreise seit Jahresbeginnentspricht» wie ein Diagramm der „Times" feststem, einer weiteren Vcfflauting der industriellen Tätigkeit. So sind, die Eisenpreise (Cleveland Nr/i und 3) um je 10 Schilling per Tonne gesunkei). Die absteigende Linie der Kupferpreise; weist noch keinen Halt äitf. :Röhguhitni hat einen so.tiefen Preisstand erreicht wie seit Oktober* nicht mehr. Zinn (engiish ingots) hat alles verloren, was es seit Novemberan Erholung Lu verzeichnen hatte; Ein scharfer Abbruchs der seif Mitte Dezember 1921 aufwärts gerichtet gewesenen Preisbildung bei der Rohbaumwolle ist mit dem Jahresbeginn Lu verzeichnen. Die Senkung macht schon zwei Pence per Pfund aus. Bemerkenswert ist auch die Senkung' des Goldpreises, die zeigt, daß das Göld Seinen Wertverlieft, wenn die Industrie lähmgelegt ist. Der heutig# Goldpreis, 97 Schilling per Unze, hat sein Pendäht litt Oktober, 1916 gehabt, während zum Beispiel im Februar 1920 zur Zeit des großen „booms“> der Goldpreis, auf 12.7 Schilling gestiegen war. Eine einzige Ausnahme m der PfeiSbewegurfg I macht nur die Wolle. Die Tops von Braödförd klettern seit Mitte Dezember unaufhaltsam in ' die, Höhe, und in der’; Handelspreis^ wird darüber diskutiert, ob dazu eine BLreChtigung W$>haiiden sei, nämlich vop 42 Pence per Lb„- für die 646r töps auf 50 Pence. Die vorherrschende Meinung ist die, daß diese Ausnahme nicht mehr lange die Regel der Preissenkung bestätigen wird. Berliner Börse. Berlin, 2. Februar. Wegen des in seiner Ausdehnung und seinen Folgen für das deutsche Wirtschaftswesen noch uiiübersehbäfefr Streiks der Eisenbahner herrschte an der Börse seitens der Spekulation und des Privatpubliluims sö zietfilfdi Zurückhaltung, so daß die Geschäftsstille der letzten Tage wiederum vorherrschend blieb; sonst aber war.die Einwirkung auf die Börse gering und die Kurse senkten Sicht für die Mehrzahl der Chemischen-, Maschinehfabriks-* Waggön^Fabriks-*, Metall- und Textil-Aktien unbedeutend^ um 10 bis 20%, Schiffahrts- und Banken-Aktien warenwenig verändert, wobei Handelsauteile aufs neue ihre, steigende Bewegung förtSdfzeh könnten. Dagegen zSigtd sieh von Anfang außerordentlich starke Nachträge für alle* öberschlfesischen Papiere, besonders Kattowitzer-Aktiöii-r (Pius 225%) und Laurahütte-Aktien (plus 110%) infolge, unkontröllierbarer Gerüchte wegen Umwandlung dieser Unternehmungen in ausländische Gesellschaften, wöbe! ZÜr Steigerung ganz wesentlich auch das knappe Materiäl bei^ 'trüg; Auch Harpöner- Und Rhelnstahi-Aktien schlossen siöh;, der steigenden Bewegung an, einzelne westdeutsche Werter lagen aber mäßig niedriger. Das lebhafte Geschäft ,in deptr genannten Papieren hielt äüch weitörhih ah. >. SönSt ab«' war das Geschäft bei Wenig verändektßtl KufSEfi sdlll? Festverzinsliche Werte unterlagen nur geringfügigen 'Vsr^. änderungech Devisen notierten bei stillem Geschäfti mäßiS! höher. . . - Prager Börse. , J Prag, 2. Februar, , In Anbetracht der geringen Beteiligung^am heutigeft Börsenverkehr hahm das Geschäft eineh rüfiigötl VefläÜr und die Kursbildung vollzog sich größtenteils unter dem Einfluß der Wiener Devisünhoiibrühg. Der Rückgang der tschechischen Krorie, welcher allgemein nur als vorübergehend angesehen wird,, wurde von der Spekulation nicht in Erwägung gezögön. Von Anlägewerten bliebet! Staats-’ papiere fesL nur Prämienanleihen ermäßigten sich um Vaö/<*' Die Veränderungen auf dem Bädkertmarktö waren1 nuir vorübergehend und die Schlußkurse hielten sich auf dem gestrigen Niveau. Die Industriewerte cröffneten größten-; teils zu den gestrigen Kursen und böffestigtbn sifch gögeti, Schluß. Die Exoten Schlössen im allgemeinen öhhe WeSent1* liehe Veränderungen. Die Söhltlßtehdöflz war ruhig. Die westlichen Devisen haben sich befestigt. Im freiet! Verkehr, süeg Auszahlung Berlin und Wien. Die DevistznküksS. Zürich. 2. Februar. (Devisenkurstz. «— Mitg&teilt vod dCr Schweizerischen Kröditan8talti)> . Berlin 2.60 (2.52%% Holland 180,90 (189.50), New York; 513.— (513.-), London 22,05 (21,03),. Paris 43.--- (42.55), Mailand 24.15 (23.50), Brüssel 40.85 (4Ö.50). Kopenhagen 103.75 (102,26), Stockholm 130.26 (130.25), ChriStläiHa Öl.SO- (81.60), Madrid 78.- (77.25); Ötteüöfe Aires 185.« (l88.-^)j Präg 9.5Ö (9.90), Budapest -“.73 (—.75), Agräm 1,65 (1.65)»° Bukarest —(-f.—V Warschau —-.16 (—.16). Wien Geld —.17 (—47), Wien Ware OeSterr. gest. Kföhert Geld —.08 (—.08), Oösterf. gest. /Krönen Ware Amsterdam, 2. Februar. (Devisenkurse.) London U.57% (11.27%), Berlin 1.31 V,(1*35), Paris22,47% (?2.40), Sihmh krsS (keo), wtiti ^.ÖÖ (-.09), KöpefliiägCti 54.65 (64.74). Stockholm 68.65 (68,80), LhriStiaM 42.86 (43.—). NeW YÖfk 270.- (27Ö.5Ö), Brüssel 21.47% (21.54%). Madrid 4L- (41.07%), italleh 12.05 (12.40), Budapest —.40 (—.—). Berlin, 2, Februar* (Devisenkürlb.) Wien altes —(—.—), Wien abgestempelt 6,72 (6.72), Prag 374.40 (390.60), Budapest 30.44 (30.06). Berlin, 2. Februar. (Kurse der Devischzentrale.), Noten: Doilär 202.50 (202,25), Pfund 875.- (871.-), Italienische 966.— ' (931.—), Polnische 6.67 (6.05), TsctieChÖ-slöWäkiäeliß 376.— (386.50), Alte öSterreicHiSchö —(—.—), Oesterr. gestempelte 2.85 (2.70). Prag, 2. Februar. (Devisenkurse. — Mitgelöilt vom Bankämie des tscheclio-slowakischen Finanzministeriums.) Berlin 27.16 ( 25.35), Zürich W20.50 (1023.-), Belgrad 69.25 (68.62), Bukarest (-.-), Wien 0.76% (0.63%), Warschau 1.07'/a (1.37'/4, Agram —(-.—), "Budapest 8.42% (7.82%), Jugoslawische Noten 66.25 (65.62), Oesterr. gestemp. Kronen 0.76% (0.53'/..), Pol». Noten 1.77% (1.17'/«), Ungar. Noten 8.42'/, (7.82%).'