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Wiener Morgenzeitung · 1922-02-02 · Heft 1082 (2.2.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1082 (2.2.1922)
Date
1922-02-02
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1082 Wien, Donnerstag 'WIENER KORGENEErrTTNGF H FÄrrear V9Z2 'Sette f geben. Es ist die Uraufführung dieses Stackes in deutscher prache, das bereits in Budapest mit großem Erfolg gespielt wurde. Im Raimund-Theater wird morgen „D e s MeeresuodderLiebeWellen“ aufgeführt — Donnerstag den S. Februar gelangt zum ersten Male in Wien das Possenspiel von Qerhart Hauptmann „Schluck und Jau* zur Aufführung. In den Hauptrollen sind die Herren Hans Marr, Ludwig Stärk, Ludwig Andersen, Alfred Neugebauer, Kurt Hallenstein und die Damen Emmy Fbrster und Anna Röttgen beschäftigt. Die Inszenierung leitet Hans Marr. — Samstag den 18. d. M. eröffnet Leopold Kramer ein auf vier Abende berechnetes Gastspiel in den neuen Lustspiel von Schmidtbonn „Schauspieler“. Im Lustspieltheater bringt, die Freie jüdische Volksbühne morgen „Der Dorfsjing“ zur Aufführung. In der Neuen Wiener Bühne ist der Spielplan der letzten Wegener-Gastspiele wie folgt 'festgesetzt: Donnerstag den 2. d. M. „Die Raschhoffs“, Freitag den 3. d. M. „Totentanz“, Samstag den 4 d. M. „Vater“, Sonntag den S. d. M. „Die Raschhoffs“, Montag den 6. d. M. findet die Uraufführung des Schauspiels „Tagarin* mit Oskar Beregi und Leontine Sagen als Gästen statt. In der Renaissance -B ühne wl«E allabendlich „Der Werwolf“ gespielt. Anfang 7 Unr. Sonntag den. 9. d. M., nachmittags, Anfang 3 Uhr, „Sein D ope lgänge r“. - - Legitimierten geistigen Arbeitern steht eine beschränkte Anzahl von Karten für die letzten zwei Gastspiele Paul W e geners an der Neuen Wiener Bühne (am 3. d. M. in Strindbergs „Vater“ und am 5. d. M. ln Sudermanns „Die Raschhoffs) und für das Auftreten von Leopoldine Konstantin am 3. d. M. als „Ballerina des Königs“ (im Stadtheater) zur Verfügung. Sie können in der Geschäftsstelle der Deutschen Kunst- und Bildungsstelle,!., Schwangasse 1, behoben werden. Germaine Schnitzer. Man schreibt uns aus New York: Die Wiener Meisterpianistin Germaine Schnitzer hat in dieser Saison eine der erfolgreichsten Tourneen in ihrer glänzenden Kuriere absolviert. Die Künstlerin hat in New York bereits sechs Konzerte gegeben und ist für fünf weitere Abende gewonnen.. In Frank Wedeklnds „Lulu“, das mit Ida Roland in der Titelrolle auch heute, morgen und Sonntag den 5. d. M. um 7 Uhr auf dem Spielplan des Deutschen Volkstheaters steht, spielen gegenwärtig Herr Jordan den Aiwa Schön und Herr Wengraf den Casti Piani. ImOttakrHngerVolksheim, XVI., Koflerpark 7, findet heute, */*8 Uhr, Großer Saal, eine Moli&re-Feier statt Es wirken mit: Burgschauspielerin Blanka G 1 o s s i, Burgschauspieler Hans T h i m i g, Dr. Roal Auersheiraer, Dr. Paul1 P i s k und Professor M. Dick. Aus dem Programm: Klavierstücke von lean Philipp Rameau, Einleitende Worte, Vorlesung aus den Werken des Dichters, Violinsonate von Chr. F, Loeuiily, Amphitryon von H. Kleist, Klavierstücke von Francois Couperini. Karten von K 10 bis 100 beim Hauswart. In der Reihe Opernfragmente der Wiener Urania folgt Sonntag den 5. d. M., lL5 Uhr, Im Kleinen ,Saale „Der Freischütz“ von K. M. Weber. Musikalische Leitung: Professor Artur Baren s fei d. Einleitung: Max Mille nkovich-Morold. Mitwirkende : Cäcilie Pfleger-Bayr, Mimi Schön, M. Schneider, Fr. Doppler, J. Horn, F. Pataky-Lortzing, G. Puntschart Eleonore Dose, die berühmte Italienische Bühnenkünstlerin, die jahrelang nicht aufgetreten ist, hat eine Gastspieltournee durch die italienischen Städte beendet und große Triumpfe gefeiert, In den nächsten Wochen schifft sich Frau Düse nach Amerika ein. Sie ist für mehrere Vorstellungen in New York, Philadelphia, Chicago und anderen Städten verpflichtet. Nach ihrer Rückkehr wird die Künstlerin ihreigenesTheaterin Ml Hand eröffnen. Schweizer Theaternöte, ln den Ländern mit „ßdelvaluta“ geht les den Theatern nicht besser, als in den „besiegten Staaten“. In der Schweiz sogar noch schlechter. So konnte der Direktor des Grand Theatre in Lausanne infolge der wirtschaftlichen Krisis seinen Verpflichtungen gegenüber den Schauspielern nicht nachkommen, Er mußte die Direktion niederlegen. Die Schauspieler Spielen auf e igeneRechnung weiter. Die Frankfurter Kunstmesse wird vom 26. März bis 17. April währen und in zwei getrennten Abteilungen, als Kunstschau und als Ständemesse des deutschen Kunsthandels, stattfinden. Ais Thema für die Kunstschau wurde gewählt: „Die alte Reichs- und Messestadt Frankfurt am Main.“ Gerichtssaal. Die Räuber vom Opernring, Zu Beginn des gestrigen Zeugenverhörs gibt der Vorsitzende bekannt, daß von der Gattin des Herrn Martin R e d e 1, der Privatbeteiligten im Prozesse, eine Mitteilung an das Gericht gelangt sei, daß sie in Mariazell an Grippe schwer erkrankt darniederliege und daher im Gerichtssaal nicht erscheinen könne. Aus der protokollarischen Aussage der Frau Redei, die eine umfangreiche Darstellung der merkwürdigen Art gibt, wie sie die Bekanntschaft Marchesinis machte, geht folgendes hervor: Am Tage der Tat ging ich ins Grand Hotel und war erstaunt, gleich hinter der Drehtür Herrn Marchesinl zu treffen. Er schien mir sehr aufgeregt, trat hastig an mich l^eran und fragte mich, wo mein Mann sei und wann er zurückkomme. Ich sagte ihm, mein Mann sei in Holland und käme in einigen Tagen, ich fuhr dann zur Schneiderin und wurde dort telephonisch verständigt, daß meinem Mädchen ein Unfall zugestoßen sei. Ich muß noch erwähnen, daß Ich schon Tage vorher ein eigentümliches Gefühl von Unsicherheit hatte, es schien mir, daß ich von Leuten, die Ich nicht kannte, in der Nähe des Hotels beobachtet werde, vergewisserte mich dann, ob ich meinen Schmuck noch besitze und nahm das Ridiküle fester in die Hand. Der Vorsitzende läßt hierauf Herrn Martin R e d e 1 als Zeigen vorrufen. Herr Redel gibt an, er sei Tabak- Fabrikant in Warschau. Er schildert die Bekanntschaft mit Marchesiui auf die gleiche Art wie seine Frau. Die Hausgehilfin Käthe Engel schildert den Hergang des Raubattentats. Obermedizinalrat Professor Dr. H o e v e 1 gibt •odann das psychiatrische Gutachten über den Geisteszustand des Angeklagten Grundey ab. ^amtliche Angeklagten gehören einer Spielart von Menschen an, die vor allem darauf erpicht sind, sich durch mühelosen Gelderwerb die Mittel zum schrankenlosen Lebensgenuß zu verschaffen. Auch Grundey habe zu seiner Rechtfertigung vorgebracht, daß er durch Geschenke des Iticovici gefügig gemacht worden sei. Grundey ist mit Deutsch zweifellos die ausführende Hand eines hinter ihnen stehenden höheren intellektuellen Menschen gewesen. Von vornherein ist abelr auszuschließen, daß er in einem auch nur nehneswerten Grade zur Zeit des Attentats angeheitert war. Daß im vorliegende!: Falle auch nicht eine Sinnes vervl r r u n g mits p i« 11, braucht nicht erst betont zu werden. Verteidiger Dr. Finkler verweist auf das im Prozeß gegen Marchesinl vor dem römischen Gericht abgegebene psychiatrische Gutachten, in welchem festgestellt wird, daß Marchesinl mit Imbecilitas moralis behaftet sei. Er ersucht den Psychiater um Auskunft über den Charakter dieses Leidens. Professor Dr. Hoevel entgegnet, Imbecilitas moralis sei dasselbe, was wir als Moral insanity bezeichnen, zu deutsch: moralischer Schwachsinn. Damit sei jeder Gev^hnheitsverbrecher behaftet Der Vorsitzende verliest eine Reihe von Zeugenaussagen. Frau R i b e 11 a, die Lebensgefährtin des Marchesinl, ist vom Untersuchungsrichter in französischer Sprache verhört worden. Aus ihrer Aussage geht hervor, daß Marchesinl all sein Geld verspielt hat und sehr generös war. Sie sagt, er war verschwenderisch und hatte viele Schulden, obwohl er sehr viel verdient hat. Sie schildert ihn als milde und sanftmütig und gebrauchte die Wendung: Er hattd M i tleid mit einer Fliege, die im Wasserglas ertrunken ist , Den Geschwornen wurden fünf Schuldfragen, für jeden Angeklagten eine, im Sinne der Anklage vorgelegt Dann begannen die Plädoyers. Hierauf ergriff Staatsanwalt Dr. K a d e c ka das Wort und führte in längerer Rede alle Momente an, die insbesondere dafür sprechen, daß Ugo Marchesin! der Anstifter ' dieses Verbrechens sei. Er wies nach, daß Grundey und Deutsch den systematischen Vyführungen der beiden andern erst langsam und durch Mithilfe des Alkohols und verschiedener Versprechungen erlegen seien, daß aber alle vier an der/ Tat direkt beteiligt gewesen seien. Marchesinl sei als Hauptanstifter aufzufassen. Auch aus sonstigen Indizien gehe zur Genüge hervor, daß Marchesinl unbedingt der Hauptschuldige sei. Der Staatsanwalt erklärte, daß Marchesinl als internationaler Hochstapler anzusehen sei. Die Personen, die über das Kavaliertum Marchesinis Auskunft gaben, bezeugten, daß er hier Geschäfte machte, die auf die jetzige Not der Oesterreicher basiert waren. Das Urteil. Gegen Mitternacht wurde das Urteil gefällt Der Gerichtshof verurteilte auf Grund des Geschworenenverdiktes Josef Deutsch zu drei Jahren, Paul Grundey zu achtzehn Monaten, Hermann 11 i v o v i c i zu viereinhalb Jahren; Guido Cappellet ti zu vier Jahren, und den Urheber 'des Raubplanes Hugo Marehest n i zu acht Jahren schweren Kerkers, Verurteilte Schönheitstänzer. Aus B e rd i n wird gemeldet: Wegen Erregung öffentlichen Aergernisses wurden die Schönheitstänzerin Lola Bach zu einem Monat Gefängnis, der Regisseur Dr. Völker zu drei Monaten Gefängnis, die Tänzerin Liselotte Lambert zu 1000 Mark, der Schauspieler Ernst und die Tänzerin S c h m i e t e r zu je 500 Mark Geldstrafe verurteilt. Für die Gefängnisstrafe wurde Bewährungsfrist bewilligt , CONTINENTALE 1 BANK Wsen, 1., äurelitraße 5-7; iiiiiii. iiiiiimmiKimiiiiimimmiiiim ■ M Tel. Nr. 20-4-88. 20-5-81, 20-8-45, 22-5-76 « 8 ToSeqramnt - Adresse s Gontinentalbank 133 o A> Wechselstube, II., Tahorstr. 46 a. Tel. 49-4-28 £ {B ■ — - , - —"JiMiunrt-^ir.i^iiiii.i.ii.'iM.TriMi ». ® Bank und Wechselhaus Wippllngerstraße ■ B B. WlEiplIngerstraSe 1. Telephon 14*3-76, 12-5-09 jjj Volkswirt. Gestempelte Krone — —.08 Centimes. Auszählung Wien —.17 Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone —.17 (—.19 am 31. Jänner) die österr. gest Krone , . —.08 (—.08 am 31. fänner), die tschechische Krone* . 9.90 ( 9.90 am 31. Jänner) die Mark ....... 2.52'/, ( 2.55 am 31. fänner) Agram ....... 1.65 ( 1.65 am 31. Jänner) Bukarest . . ,.. (—.— am 31. fänner) Budapest .. —.75 (—.77'/, am 31. Jänner) Warschau ....... —.16 (—.18 am 31. Jänner) Aktie und Geldentwertung. Von Dr. Heinrich Schreiber. Wir diü'rch'llbein eme beispiellose Epoclhe des Alktieijwesens. Beispiellos ist sie aib-ar keameswegy bloß deswegen, weil die Spekulation sich im Effektenverlkethr nicht gern;tun kann und über die Strange schlagt, sondern infolge des ganz natürlichen, weil mit den Zeitverhältnissen im Einklang stehenden Phänomens, daß die Aktie immer tiefer im die Poren des Wirtschaftslebens emdrimgt. Was sich sonst im Aktientaumel dreht, ist mehr weniger eitel B.temdwerfe, an,gefacht durch eme umemhöirfbe Golde.» t wert u n g. welche die Kurse der WetrtpB(pfore and vor offlem dtat! Aktien in ungeträumte Höhen enuporwwbeüt An der Krume gemessen, fühlen sich indessen aiuicih diese d&cfio— bauchigen Ziffern mar karg vunids dürftig am; alber immerhin, dfie Aktie birgt die Fähigkeit in sich, dem Geiicksbuii«; auszuweichen und sich von der Devaistlomnig der Wäh-. rung nicht verschütten zu lassen. Danlk dar ruhigen Speöoulattion ist die Aktie nicht aus dem Sattel z-u beben.; sie macht den Teufelauf dem die Firnamtzwiirtsdhafi dalhimjagt, in umgekehrter Richtung mit; je tiefer düe Krone simikt, desto höher steigt der Suhstiatoz-J wert und der Anteilschein der industriellem Betrieb-*1 sam'kedt. Man könnte sagen, daß di^ Aktie lämgist dia)S| verkörpert, was neuesten« mit der G o 1 d t a ir i f i eW rung und der Einführung der Goldrech ni n u g anwf gestrebt und propagiert wird,, die freilich meines Er-< achtens nur dort einen Sinn hat and ihren Zwecfk er-/ reichen kann, wo das spekulative E1 erneut a1!» Zünglein an der Wage miitschwitngt. Man dfeurf ehern? wicht übersehen, daß die Aktie mit dem imaginären* Werte des Nominale« (vergleiche SchreilbbirrHof-j moininstlhall >Das Aktiennommale«, Wien, bei Maina) auf die Welt kommt. Was «über ist gerade umher der grond«« stürzenden Wandlung der Gelidizerrü-ütang aus dem No-j miniaile geworden? Von (jeher trügerischer Schein, iisiq es längst verwittert und verwaschen und kein Firniß ' halt stand, der dem nagendem Zahm der Zeit wMenstehetaj konnte. Der Kurs der Aktie 'hat ihr Nominale im Grund und Boden gebohrt und die vorwarbsstürmentdle Kuirts!-; bewegong den Aktionär vor der Geldentwertung be-1 wahrt. Auf dem Wege jedoch ist ein anderer Wertf zurückand liegengeblieben: der Ertrag rund dies Frucht, welche die Dividende ab wirft. Gewiß, aiuöW die Bilanzen und die Ertfcrägniitsse der AlcfcientgaseH-' schäften sind größtenteils zu Rekords angewachsen;;! allein die Dividende, mag sie auch verschiedentlich darf frühere Maß übersteigen, itet im Vergleich zum Kurswert des Stamme«, der sie abschüttelt, wimzig uinid/ bescheiden gdblieben. Woran da« liegt? Zunächst an des Aufzehrung der Einkünfte dbrah die maßlos angestiogewen Lasten, teilweise an der Vorsicht der Dividende^- und Rücklagenipolitük, teilweise auch an der Genügsamkeit, des Aktionärs, der sich in der Kurserhöhung seines! Papiers gesättigt fühilt. Die Dividende freilich verkümmert; oft lohnt sie nicht die Kosten des Kunstdruck^ auf dem der Coupon, sein. Zahloagsvorsiprsohen. brieft. Indessen ganz, so uneigennützig, sLr man me&reS sollte, ist darum der Aktionär, nicht. Er findet für die' schmale, Kost, auf die er mit dem Coupon gesetzt isty einen nicht zu verachtenden Ersatz, den ihm die häufig; wiededeehrenden Ka-piitalsvermehrungen, aiucty eine Folge der Geldentwertung, bieten. Diese Zubuß« rst das Bezugsrecht. Man kann sagen, d£© Fracht' der Aktie erschöpft rieh nicht, bloß im Dividenden-? schein, sondern gelangt. überdies im Bezugsredht zur Ausreife. Es erhöht den Anreiz und die Liebhaberei für die Aktie. Freilich kommt das Bezuigsrechit ntiohfl immer nur ausschließlich dem Affotifiomä-r zustatten; oft/ muß er? diesen Genuß mit Garamtiosyndikaten od<e*( Soriailisienwng»befugnässen teilen; oft muß er es hin-/ nehmen, daß ef auf Halfbjpart gesetzt wird. Allein 3iV jedem Falle ist da« Bezugisuechtt eine Aaflbcesernung des Nießbrauchs an der Aktie. Die Aktie schafft daher einen. Ausgleich für dfö Geldentwertung auf einem zweifachen Geleise; Sie bietet die Möglichkeit, der Geldentwertung durch diel' Steigung des Kurswertes zu entgehen .und sie hebt den ' Nutzgenuß der Dividende durch den Wemt des Bszugsrechts bei Aufbringung neuen Kapital«. So läßt sich der-Reflex der Geldentwertung auf d4q Aktie mit dem Blick durch ein OiMifnglaa vergleichen* Auf die Nominale gerichtet, wirkt sie wie ein Veay größerunigsglas, in welchem der Kurs sich pausbackig spiegelt. Umgekehrt zeigt das Glas in seiner Verkleinerung den zwe'rghaften Seih,rümpf der blassen Dividende^ die im Bezugsrecht ihre Stütze sucht, um .nacht gana aus dem Seihfelde zu entschwinden. Zinsn,.j fuD öew Kurs v. 31 Ware Geld . Jänner Wan 4V* 322.750 322.850 274.450 274.559 5 2773.— 2777.- 2473.— 247?.—. 6 11.040 11.060 9870.- 9890.— 5 4297.- 4303.- 3684.50 3690.5« 8 69.080 09.120 88.680 58.72«! 6 1303.50 1311.50 1126.50 1129.5» 6*/i 138L7S 13^025 116.975 lnüS? 6 173.475 173.525 148.975 149.025. 5 37.340 37.360 31.790 31.810 6 130.460 130.540 — 6 39.990 40.010 33.390 33.41« 6 8748.- 8752.- 7498 ' 7503 8'/, 72.580 72.620 61.480 61 ^2G SV, 16.647 16.653 14.447 14.453 6V 5895.- 5905.- 4670.- 4680.—1 5Va 222.970 223.030 186.970 187.036 6 264.- 2t6.— 237.— 239.— 4 169.975 170.025 145.975 146,025 Valutenkurse- Nach dem letzten Rückgang haben sich die fremden Zahlungsmittel Im gestrigen Verkehr wieder kräftig erholt? da die Auszahlung Wien in Zürich auf 0*17 zurückgegangen ist. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse. Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 1. Februar 1922. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam k. 100 holl. Gulden . Agram 1Ö0 jug. Kronen .... Belgrad 100 E)inar ...... Berlin 100 deutsche Reichsmark , Brüssel 100 belgische Franca .". Budapest 100 ungarische Kronen. Bukarest 100 Lei . . . ,, . . . Chrlstianla 100 norweg. Kronor . Kopenhagen 100 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling , » , Madrid 100 Pesetas. . » . . . Mailand 100 Lire. « , » New York 1 Dollar .. Paris 100 Francs ....... Prag 100 tschecho-slow. Kronen . Sofia* 100 Lewa . . . .... Stockholm 100schwedische Kronor Warschau 100 polnische Mark. . Zürich 100 schweizerische Francs Noten < Amerikas. Noten v. 5 Dollar auf#» „ „ kleinere Belgische Noten 100 Francs' *. Bulgarische Noten zu 1000 Leva » » 100 „* „ » kleinere . « Dänische Notes 100 Kroner , Deutsche Noten zu 1000 Mark» n ' » » 100 „ » m ' i kielnefß a * Engl, Noten von 5 Livrest, aufw. „ , kleinere . . . . Französische Noten 100 Francs Holländische Noten 100 Gulden Italienische Noten v. 100 Lire aufw. » , kleinere . . . lugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar » » » » 100 « . ». kleinere . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw, » » kleinere.... Rumänische Noten zu 1000u.500Lei , „ kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » •" 100 , , » „ kleinere . » Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v. 1000 aufw. , „ kleinere Ungar, Noten (neue Fm.) zu 1001 , , zu 10.000 Kr . » kleinere . , 8623.- 8627,- 7373.- 737t,V 6L480 68?W 88Ä0 WM I70?47S 170525 14Ü475 —s— 146.529 4307.- 4313.- 3684.50 3690.56 36.990 3L01Ö 3LÄ 31.310, 7I08O 7^120 6U80 6L22? 319.950 320.050 271.450 271.55Q 39.790 39.810 33.190 33.2ia 10990 iLoio 9770!- 979Ö!— — —i — 114.175 114.521 260.- 262.- 233.- 235.- 6435.*- 6445!- 5595 xoi — —«— —.— ■ 2191970 2ta330 18Ü470 167.975 168.025 143.975 144.025 129.ÖS0 130.040 . 16.622 16.628 14.447 14.453 16.607 16.613 . 1310.50 1313.50 1128.50 11314 . ... “W" ...

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