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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-24 · Heft 1073 (24.1.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1073 (24.1.1922)
Date
1922-01-24
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1073. Wien, Dienstag WIEHER MÖSGS1*Z£ITÜN<? Seile 5 Die Grillparzer-Feier. ' En der Concordia« Der Journalisten- und SehriftstcIlcrverein Concordia beging Grillparzers 50. Todestag mit einer Feier im Mittleren Konzerthaussaal, die mit Vorträgen des Wiener Männergesang Vereines eröffnet und geschlossen wurde. Die Gedäc'nnisrede hielt nach einigen einleitenden Worten des Dr. Wengraf Hofrat Professor Dr. August Sauer, der auch bereits den in der Früh im Rathaus eröffneten Nachlaß Grillparzers in seine Besprechung einbezog. Dann folgten Rezitationen Grillparzerscher Gedichte durch Frau Else Wohlgemut und die Herren Georg Reimers und Wilhelm Klitsch. in der Urania. Schon mit 20 Jahren hat Grillparzer Aus- < 'andersetzungen zwischen Mann und Weib dramatisch gestaltet, nur freilich noch nicht in der gedankentiefen Form der „Medea“ und der „Libussa“, sondern im frivolen Tone der damals beliebten Alexandjrinerlustspiele. Ein chiffrierter Brief, der in die unrichtigen Hände gerät, gibt Anlaß zu. allerliebsten Eifersuchtsszenen eines Ehepaares, das von Fräulein Elly P e i s k a r und Herrn Heinz L. Fischer;; ganz entzückend gespielt wurde. Das Publikum amüsierte sich köstlich über Darstellung und manch , trefflich zugespitzte Pointe des Dialogs, der stellenweise, wenn auch nicht den kommenden Tragiker, so doch den späteren witzigen Epigrammatiker Grillparzer ahnen läßt Der Darstellung dieses Lustspiels „W e r ist schuldig? ging eine Rede Professors 8 a u e r und Rezitationen von Ferdinand .0 n n o voraus. H. 8p.! . '■ . ' - Aus den Theatern. Im Burgtheater findet morgen die Erstaufführung von „Fräulein Julie“ statt. In der! Rolle des Jean gastiert H e i n r i c h George.! H Im Operntheater wird morgen „M an oh“ gespielt. , /v In der V 0 lksoper geht heute „Die B oh e rite“ In Szene. Es wirken mit die Damen de Debicka und;Wägschal sowie die Herren Rittersheim, Tauber, Brand,' Lazer, Eckner, Dr. Kroegler, Schmied und Tainer. Dirigent Herr de Stermich. Beginn!/s8 Uhr. Morgen wird „T r i s t ä n und Isolde“ gespielt. Im Deutsch je-n V o 1 k s theater wird täg-. lieh „L u 1 u“, 7 Uhr abends, aufgeführt. Iu den Kammerspielen des Deutschen Volkstheaters gelangt morgen um V«7 Uhr das Schaukalspiel zwischen Moral und Unmoral „Der Keuschheitsapostel“ von Beda und Fritz Grünbaum ln folgender Besetzung der Hauptrollen zur Uraufführung: Deputierter Biar—-Herr Iwald, Maria, seine Fr;m—Frl. Wessely, Choque—Herr Lackner, LuciUe—Frl. Keller, Chutte^-Herr, Kutschera; RappäkfyFt— Herr Äegler/ Ms! dsqüe—Herr Kiabe, Golckon—Herr Schreiber, Fremdenführer—Herr Strahl, Dalimier—Herr Wengraf, Lambotte—Herr Kirschner, Redakteur-Herr Amon, Polizisten—die Herren Hanzenh.dfer und A tringer, Zimmerkellner—Herr Brady, Mixer—Herr Ferst!, Flache!—Herr Leicht, Blanc—Herr Burian. Ueberdies wirkt im Bar-Akt das, Tänzerpaar Collini-Claison mit Spielleiter: Dr. Heinz Schulbaur; Morgen um 10 Uhr abends findet die 50. Aufführung des Notturno „Morphium“ von Ludwig Herzpr in. der Original besetz« ng mit Frau Wagner und den Herren‘ Ber.egi; Homma und Brady statt. An der Neuen Wie » e r B ü h n e wird ftörgen „Othello“ gespielt Im Raimund - T h e a t e r geht' morgen . -zur Feier von Grillparzers 50. Tod’estage »D e s M e e tes' und der Liebe Wellen“ mit folgender Beset :ung in Szene: Hero — Grete Witz man n, Der Oberpriester — Kurt H alle n s t e i n, Leander — Richard D uichinsky, Neukleros — Rudolf Z eis ei, Jarrthe — Rosa K a d 1 e, Der Hüter des Tempels — Oskar H o m o 1 k a, Heros Vater — Rudolf K n W d 1 n g e r, Heros Mutter — Rosa Fässer. Die Vorstellung wird Donnerstag den 26. d. M. wiederholt; an diesem. Tage spielt. Fräulein Maria Guttmann zum ersten Male die Rolle der Hero. ■ ImJosefstädterT he a t e r wird das,Schauspiel „Fanny“ mit H a n s i N i e s e in der Tittelroüe nur noch bis einschließlich Donnerstag den 26. d. M. gegben, um dann später ins Reper öir des Stadttheaters .aufgenommen zu werden. Freitag den 27. d. M. beginnt Gisela W e r b e z i r k ein kurzes Gastspiel in dem Schwank „L i 1 i Grün“ von Emerjch FSldes. Im Lustspie. 11 h e a t e r kommt heute; „Jekl, der Schmied“, Mittwoch den 25. d. M." „Der Fremde“, Donnerstag den 26. d. M. „Der Unbekannte“, Freitag den 27. und Samstag den 18. d. M. „Ueberrn Ozean“ zur Aufführung. Beginn '/a8 Uhr. Donnerstag den 26. d. M., Vs8 Uhr, findet im Großen Saale der Urania ein Pu cci n i - Abend statt, an welchem Bruchstücke aus „Bohöme“ und „Toska“, unter Mitwirkung der Damen Cäcilie Pfleger-Bayr (Grazer Stadttheater), Lili Axelra.d, Rittä Prohakka und der Herren Dr. Heinz Kröglcr (Volksoper),* Gttto Wachs (Linzer Stadttheater), Fritz P a fe/a k y- L o r t z i n g und Franz S t a i n d 1 zu Gehör gebracht werden. Musikalische Leitung Prof. Artur Barensfeld. Schalom Asch begeht demnächst die Feier .seiner ewanzigjährigen literarischen Tätigkeit, ln Amerika hat sich unter Vorsitz von Dr. J. N. Magnes ein Komitee gebildet, das eine Gesamtausgabe der Werke des Dichters in 12 Bänden veranstaltete. Diese Ausgabe Ist bereits erschienen. Ausstellung jüdischer Graphiken ln Prag. Aflfarigs Februar wird iu Prag in den Räumen der „Antiqua* (Palais Lucerna) eine Ausstellung von Graphiken der bedeutendsten jüdischen Künstle^ eröffnet. Die Ausstellung, welche der Verein jüdischer Hochschüler „Bar Kochba“ reranstaUet, wird unter anderem von S t r u c k, Budko, lesserUry, Feigl, Oppler, Spiro beschickt, Der Ferlalfonds des Josefstädter Theaters veranstaltet am Dienstag den 31. d. M. unter der Devise. „Gemütlicher Wiener Abend bei Hansi Niese“ im Restaurant „Zur Glocke„, VI!., Neubaugasse 5, ein großes Fest, bei dem die ersten Kunstkräfte aller Wiener Bühnen Mitwirken. Eine jüdische Theaterschule in Kowno. Wie man uns aus Kowno mitteiit, wurde dortselbst im Rahmen des jüdischen Nationalrates eine besondere Abteilung für jüdisches Theaterwesen errichtet, die der bekannte Schriftsteller N o k d o n 1 (Dr. A. ’Kopel) , leitet. Es wurde bereits die erste j ü di s c h e T h e a terschule eröffnet. Gerichtssaal. Der Bock als Gärtner. Vor kurzem fand vor dem Landesgerichtsrat Doktor Glaser (Bezirksgericht Favoriten) die Verhandlung über eine Ehrenbeleidigungsklage statt, die der Kreisarbeiterrat, Bezirksarbeiter- und OrtssChulrät Bernhard Baumann gegen die Vertrauensmänner der sozialdemokratischen Partei Otto Pick, Karl Hawelka und den Hilfsarbeiter Schenk angestrengt hatte. Herr Bau- # mann beschuldigte die genannten drei Vertrauensmänner, sie hätten dem derzeitigen Sektionsleiter der politischen Sektion XII für den X. Bezirk Bezirksrat sowie Vertrauensmann der sozialdemokratischen Partei Schuhmaim die Mitteilung gemacht, Baumann habe in seiner früheren Eigenschaft als Sektionsleiter der politischen Sektion XII für den 10. Bezirk, in welcher Stellung ihm ein Einfluß auf Wohnungszuweisungen zustanö, eine Wohnung um K 3000 verkauft. Der Verteidiger der drei Angeklagten Rechtsanwalt Dr. Karl R u z e k erbot sich, iür diese Behauptung den Wahrscheinlichkeitsbeweis , zu führen. Es wurde eine Zeugin Frau Leopoldine F. vorgeführt, die mit Ausschluß der Oeffentlichkelt einvernommen wurde. Der Richter sprach die drei Angeklagten von der Ehrenbeleidigung frei und führte in der Begründung aus: Die Zeugin hat unter Eid ausgesagt sie sei. vor mehreren Jahren wegen einer Wohnung zu Baumann ins Arbeiterheim gekommen. Dieser sei zusammen, mit ihr weggegangen und habe ihr gesagt, wenn sie ihm ein Schäferstündchen gewähre, so verschaffe er ihr eine Wohnung. Sie habe. Baumann nach ungefähr zwei Jahren getroffen und ihn gefragt, warum er ihr denn keine Wohnung zugewiesen habe; Bäumann habe erwidert: „Wären Sie zum Rendezvous gekommen, hätten Sie'die Wohnung bekommen.“ Aus diesem Verhalten Baumanns geht hervor, daß ihm der von den Angeklagten gemachte Vorwurf wohl auch zuzutrauen wäre, daß daher der Wahrscheinüchkeitsbeweis gelungen sei. Im übrigen ist auch die inkriminierte Aeußerung nicht öff entlich gefallen. _ Volkswirt. Gestempelte Krone —.08 Centimes. Auszahlung Wien —.15 Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone -.15 (-.15 am 21. Jänner) die österr. gest. Krone . . -.08 (-.15 am 21. Jänner) die tschechische Krone. . 9.40 ( 9.- am 21. Jänner) die Mark . . . . . . 2.57 ( 2.60 am 21. Jänner) Agram ....... 1.70 ( 1.75 am 21. Jänner) Bukarest ....... (—.— am 21. Jänner) Budapest . . . . . . . -.75 (-.75 am 21. Jänner) Warschau ....... -.15 (-.15 am 21. Jänner) Die Palästina-Landentwicklungs- Geseilschaft. Die Pa'lästma-Laindemtwioklungs-Gesell'schaft (The Falestine Land Develcappmeiut Cy.) ist im Begriff, ihr Aktienkapital auf ioo.ooo Pfund zu erhöhen; Diese Gesellschaft wurde, im Jahre 1908 von Dr. R u p p in begründet, um die überaus schwierigen Transaktionen des Boden kauf 5 in Palästina du rohzuf ühre-n. Sie hatte ursprünglich ein NominalMpstal von 50.000'Pfund, (iu Aktion zu einem Pfund), konnte aber bis 1914 nur zirka 1S.000 Aktien placieren. Daß zionistische Organisation hat durch die Institution der Gründersbares^ie Kontrolle der Gesellschaft in ihren Händen." Trotz des geringen Aktienkapitals entwickelte die P. L. D. C. eine sehr rege Tätigkeit. AU die zahlreichen Bodenikäufe des Jüdischen Natiotnalfomds, jüdischer K oil ornsati o msgets eltachaften und jüdischer Privater inj Palästina, die;seife dem Jahre 1908 erfolgt sind, wurden durch sie du rohgeführt. Durah ihre Tätigkeit wurde dar jüdische -Bodenbesitz bits zum Kriege für die ländliche Kolonisation um - zirka 60.000 Dunam, der städtische um anderthalb Millionen Quacl rat eilen vergrößert. Die Gesamtsumme der 'däfüir aufgewendeten Beträge betrug; drei M-illio>nen Francs. Nach dem Kriege (Oktober,1920)"wurde chi-eP. L. D. C. bei Wiedereröffnung des Katasters von der Regierung aSs gemeinnützige Gesellschaft anerkannt und von da am nahm ihre Tätigkeit großzügige Formen am. Sie brachte bedeutende Flächen im jüdischen Besitz, unter denen die bekannten 60.000 Dunam ä»m Emektale und die; Patriaehatsgründe in Jerusalem die bedeutendsten sind. Wie auis den von der »Wiener Morgenzeitung-s geschilderten Vorgängen bei: diesem letzteren Kauf zu ersehen ist, sind auch heute noch die Transaktionen beim Bodertenverh im PaCästina sehr verwickelt und langwierig. Die P. L. D C. hat ihre Aufgabe hieb ei stets auf das glänzendste gelöst und sie ißt das unentbehrliche Tnsi rumeint für die Ueberführung Von palästinensischem Boden in jüdische Hand. Der Jüdische Nationalfonds, der nicht selbst, die Käiuftramsakiionen durchführen kaum, bedarf für die Erwerbung von Land der P. L. D. C., durch deren Tätigkeit er seinen Besitz im Palästina vervielfacht hat. Der Jüdische Natiomalfonds ist selbst an der P. L. D. C. beteäiigt mrad besitzt; such eins Anzahl Griindershares. 1 -Die Ländereien, welche die P. L. D. G. erwirbt; bietet sie zuerst dem Jüdischen Nationalfonds an. Nur, falls dieser sie nicht kauft, wendet sie sich an atndens Reflektanten, meist zionistische' Kol-onisationsgesell« schäften, wie die verschiedenen Adbuizoth, den Zionist Commonwealth und andere. Bei städtischem .Gründern1 sichert sich die P. L. D. C. zumeist ein Rüdkkauifsredht und legt dem Käufer eine Bauverpfüohibumg auf, um jede Spekulation mit dem Boden zu verhindern. Soeben hat die Gesellschaft wieder eim 18.000 Dumm großeis, an Merchawja amgrenzemde® Terraiiin erwofebem!und dadurch den Bodenbesitz in Emek bedeutend vergrößert. Für Reflektanten auf städtischem B'Odem hälfesie gegenwärtig nicht weniger als 12.000 Bauparzellen in den Städten Jerusalem, Jaffa und T i b e r i a s verfügbar, außerdem einige größere, für Faforiksamlagem geei'gnete Terrains. Die P. L. D. G. ist eine E r w erb s g e 5 eilschaffe; die geschäftlich gut arbeitet und für. das .Jahr 1920 eine Dividende von sechs Prozent bezahlte. Für 192t ist die gleiche Dividende gesichert. Bei 'der fort- •wähirewden Zunahme der Bodenkäufe in Palästina und angesichts der jetzt hiefür besonders günstigen- Situation , ist' sie genötigt, ihr Kapital rasch zu vergrößern. : Zwecks Einleitung einer Aktion zur Placierung, der Aktien ist der Djirektor der P. L. D. C., Dr. Jakob T'h o'Si, Vorsiitzzender des Waad 'ha Leumi. nach Europa gereist und hat sich auch in Wien auf gehalten-, wo ec die vofehereitenden Schritte zur Aufbringunig von Zeichtiu'hgen getan hat. Es ist mit Sicherheit anzonehmen, daß. trotzdee schlechtem Valuta unseres Landes sich auch hier eine Anzahl vom, Interessenten für den Kauf ihrer Pfuind- ' aktion finden werde, da h-ier vielfach KapitalsanCiageai ingute Valuta, die volle Sicherheit und gute Verzimc-ung bieten, gesucht werden. (Zeicihmungen nimmt auis Gefälligkeit Herr Rechtsanwalt Dr. Josef .Löwenherz, Wien I., Am Hof 3. entgegen. Die Zeichnung erfolgt al (pari zu 1 Pfund Sterling.) VaMenkurse. Sprunghafte Steigentngen. An der gestrigen Börse erzielten die fremden Zahlungsmittel neue R e k b r d k ü r s e, ohne daß das. Geschäft einen größeren Untfatig-anzanehmen termtfehte. Sowohl die Spekulation -ais auch die Arbitrage war fast untätig. Die enorme Hausse wurde hervorgerufen durch die bedeutende Nachfrage seitens der Industrie, die ihren Bedarf unbedingt decken wollte, doch stand der Nachfrage fast, gar kein Angebot gegenüber. Besonders begehrt -waren t s c h ec h i s c h e Kronen, die den Kurs von 195 erreichten. Der Dollar schnellte auf 10.000 empor und englisc he Pfund gingen bis. 42.000. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: Veröffentlichung der Deviseazentrale . vom 23. Jänner 1922. Devisen (Schecks und Aus- Zlng_ Zahlungen) fuß G.cId Kurs v. 20. Jänner Ware Geld Ware Amsterdam!. 100 holl. Guldeh . 4V, 379.950 380.050 302.350 302.450 Agram 100 jug. Kronen . ... 5 3318.— 3322.—- 2753.- 2757.- Belgrad 100 Dinar ...... 6 Benin 100 deutsche Reichsmark . 5 13.270 13.290 10990 .: 11010 5097.- 5103.- 4222.— 4228.-- Brüssel 100 belgische Francs . . 5 79.080 79.120 64.980 65.020 Budapest 100 ungarische Kronen .6 1478.50 1481.50 1228.50 1231.50 Bukarest 100 Lei . . . . . . . 6 Chris'tiania 100 norweg. Kronor . 61/, 165.975 166.025 Kopenhagen 100 dänische Kronor 6 2C8.975 209.025 153.475 .163.525 London 1 Pfund Sterling . . .8 43.790 43.810 34.890 *"34.910 Madrid 100 Pesetas ...... 6 '4Ü990 124.460 124.540 Mailand 100 Lire.6 44.no 35.990 36.610 New York 1 Dollar 6 10.193 10.202 8248 8252 Paris 100 Francs . ...... 5Va 83.480 83.520 67.580 67.620 Prag 100 tschecho-slow. Kronen . 51/* . 19.497 19.503 14.347 14.353 SoSa ICO Lewa . . ... . . 6Va 6570.— J5S0.- ä53.C30 4M5.- 5005.- Stockholm 100 schwedische Kronor 51/« 257.970 206.970 207.(30 Warschau 100 polnische Mark ... 6 299.- •301.- 259.- 261;— Zürich 100 schweizerische Francs 4 202.975 203.025 160.475 160,525 Noten Amerikan. Noten V. 5 Dollar aufw. 6958.— 10.002 8173.- 8177.- , , kleinere , . . Belgische Noten 100 Francs . , ■ 78.080 78.120 64.480 64.520 Bulgarische Noten zu 1000 Leva . 6095.- 6105.— 4795.- 4805.- B d kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner . , 206.175 206.225 160.975 161.025 Deutsche Noten zu 1000 Mark. , 5097.— 5103.— 4197.- 4203.— » kleinere.... Engl. Noten von 5 Livrest. aufw. 43.190 43.210 34.840 34.860 „ s kleinere. Französische Noten 100 Francs . 82.480 82.520 67.180 67.220 Holländische Noten 100 Gulden , 369.950 370.050 299.950 300.050 Italienische Noten v. 100 Lire aufw. 43.390 43.410 35.490 35.510 b , kleinere ... 13.190 35.390 35.410 iugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar 13.170 10.940 10.060 12.990 13.010 „ B . kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner 162.075 162.123 125.975 126.025 -Polnische Noten v. 500 Mark aufvr. 297.— 299.- 256.- 258.— ,. , , kleinere . . . . Rumänische Noten zu 1000 u. 500 Lei 7293.- 7305.- 6070.- 6080.— ./ .. ,■ . kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel —.— —.— —.— ■ „ » kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . 255.170 255.230 204.470 204.530 Schweizerische Noten 100 Francs 199.975 200.025 158.975 159.025 Spanische,. Noten;1Q0 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v. 1000 r,ulw. 121.950 122.040 19.497 19.503 14.322 14.328 , , b kleinere . . Ungar. Noten (neue Em.) zu 1000 Kr. 1478.50 1481.50 1228.50 1231.50 . s zu 10.000 Kr. . . . , kleinere . . ... Die Finanzpolitik Ungarns* Budapest, 23. Jammer. (Ung. Tel.-Korx.-B'ur.) -Die 'NationalviersanTmlumg setzte' die Indemmitätsdebatte fort. Der Fmanzminisber v. Kallay, reflektierte auf die während der Debatte erhölbemen*] E-iHwürfe der einzelnen Redner. Er mraiobte dats Harn« idaraiuf aufmerksam, daß die- Fried'en'SiVenhandl'uin.gm eigentlrah noch nicht beendet seien, denm. die.' wirtsohaftliehen aund fimanz-iellen Verhcmidluingen werdert ständig fortgesetzt. Bezüglich d»e-r Wege, die zw Beseitigung des Defizits führen konnten, hallte Redner, noch immer am d-er Ansicht fest, daß -dies hauptsächlich im Wege des Aufbaues umtd der strafferem Eintreibung der direkten Steuern möglich wäre. Die fortgesetzte Arbeit der Noten-presse halte Redner für unbedingt schädlich. Die Regierung sei bestrebt, insbesondere die Interessen der Stadt Budapest zu fördern, und habe zü diesem Zwecke für den Au s-: Frack- und Smokingstoffe •APtlflJ'Wft' iß* I W EIH B U ft G G A .S S E 1 o-'S|S

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