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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-20 · Heft 1069 (20.1.1922) · page 1

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1069 (20.1.1922)
Date
1922-01-20
Page
– (sequence 1)
Language
German
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felftiQlftumfliier K 40 Wien: Zum Äbholen in de«* Expedition, II„Taborstr. 1—3, oder in einerVerschleißstelle' (Trafik). ' monatlich K 1080. MitPostversand fürWien und Oesterreich .monatlich K100Ö. Tschecho-SlbwakeiiMon. Kronen 20. Urigarii: Monall. Kronen 120. Jugoslawien:. Monatl. Dinar 18. Polen: Monatl. Mark 600. Deutschland:. Monatlich Mark 25.: Frankreich-: Monatl. Frcs. 6. lener (SCSI. Kl 7 Italien: Monatlich Lire 65 Rumänien: Monatl. L<ji 402. Schweiz unddas übrige Ausland monatlich Kranes L Redaktion n. Administration! Wien IIp.Taboirstrasse 1—«( Telephone: 44-0-38, 43-3-1& ab 6 Uhr abends 17-9-33L Telegrammadresse: „Morgen*«; zeitung“, Wien; .> Oestcrreichisches ,, Posfs^arkassenkonto 15t)«6^ Wien, Freitag, 20. Jänner 1922 4. Jahrgang Poincarfe Regierungsprogramm.' Frankreichs Finanzen sollen, durd} Deutschland gerettet werden. : \ :.’■/, Die Korruption.; / . --y Wien, 20. Jänner,• : Derösterreichische Finanz-minister - Herr!Gürtler lind der österreichische cAbgeordnete- Herr Waneck waren einmal Coüleurstudeiiteh. Sie 'gehörten -einer , deutschnationalen Verbindung -an,- die ihre Mitglieder auf „Ehre, Freiheit,- Vaterland?-; verpflichtet und sie zum Kampfe gegen das volksfremde, unmoralische Judentum erzieht. Eine* Zeitlaftg .war auch der rKrieg gegen -den römischen Katholizismus populär, weshalb. beide Freunde los. von Rom . ZinMWn der Fplgtezeit' trennten; sich die- Wege.. MM^lden, die) inzwischen in - die Politik geraMMaren, verfeindeten sich. /Herr . Gürtler sattelte. : in defj Wählbewegung um, ,wurdechrisiliejiäzial, kriegte ..ein Mandat und - stieg' bis zum Finahz&nister empor,, Herr Wanedf-- wurde großdeutscher Abi|eördneteri Beide gehörten Parteien an, 'die die Rettung-- der Moral,, und' <jie Feindschaft gegen das- Judenfüpi programmatischgemeinsam . haben. Sie sind;für: ,Aey- Arierparagraphen . in der ^olitilc Das . judentum-verdirbt die Welt'-den Staat, das Volk.; es ist. durchausv-|^teriälistisch, Hielt an der Börse, macht Geschäftehat überhLuA^die Korruption gepachtet Aber wie 'is-schon so .zugeht, eines Tages schrieb” Waneck seinen Artikels . ^aß Gürtler zu den Valuten8chiebeni,gDSre» mit den'Bankern unter einer Decke stecke und die:TJNöüp Freie Presse,“ direkt informiere. Herr Gürtler schwieg zuerst zwei Wochen1 lang, dann kam er in das 'Parlament;und nahm' sich seinen Gegner vor. Es war eine .hemdärmelige -Szene.; Rock herunter, . Aermel Vhinaür ' ujtid!'in die Hän'de "gespuckt Wäneck "-7 sägte Gürtler;-^ wolle sich wegen seiner' Frau rächen; Der. Minister i^t immer betrunken, sägte Warietek,; und.er hat; überhaupt kejh Herz füi;- dfe armen -.:M^3fisfchlen*-'.;Efier;’,Partei-,f0Ö^tiersi die aus-alten, - erprobten ,r Känipfeirrr - für -das -sittlich-religiöse - Wesen - besteht, zeigte sich ungehalten. Knrz,.e§ war sehr schön. * Ein Untersucliuhgsausschuß wurde eingesetzt ) , •; Bekahntliclii fst^das; Hdentun). n^ch' ,der strengen; Doktrin' ‘ -ästen ^htisemiten iie^täChnätlöhaler Färbung ' ehrlos.;Es gibt sogar eine ganze Klasse * vön ^solphen deutschem Männern, die das'. Jüdeiitüm und dem, .ein-, zeipen Juden wohl beleidigen, äHf/ ebM ” ^eMn der Ehrlosigkeit 'der semitischen' Rasse den beleidigten Juden keine Genugtuung leisten; - Es gibt aber auch überzeugurtgsfeste. deutsche’Mänhef}-''die sich für ,das praktische Leben ein gewisses. Kompromiß •zucechtgelegt haben: v Der' eine hält vlsfch für schMerlge Pater! en, die ein bißchen- Sachkenntnis erfordern, einen ' ' öder-; mehrere Hausjuden;; der andere versucht sich an.-; die das . . (Volk ^erratende -.; Judenpresse heranzüschlängeln.;; ,vUpd es gibt1 Hausjuden,' die dem antisemitischen -Parteiführer gerne - üeistehen und - nebenbei, wenn; sie das Mysterium der Taufe durchgemacht: haben, ge'rne selbst zu.; Antisemiten> werden;, und es gibt .„Judepbiätter“, die einen Arier gerne zu Wort kommen lassen;;wenn er ihnen versichert, daß .es.: gewiß Juden gibt, > "die sozusagen^ wenn Man die Sache unter besonderen Bedingungen be! Licht beträchtet, gewissermaßen und unter; Berücksichtigung ihres-anatomischen Baues .auch als Menschen, hin und wieder^ sogar als anständige Menschen gelten können. Nämlich wenn sie. Geld, Beziehungen und öffentliches Gehör' besitzen; * Wenn diese ■'Bedingungen verbanden 'sind, dann käÜn man die Ehrlosigkeit der Juden •' ein wenig in die' Ecke stellen. ' - a : '/'. ‘/ ■ Was' Herr Warieck dem Herrn Gürtler yorwirft und was er) bisher wenigstens, nicht bewiesen hat,, das sind sonst/die Dinge, die man gfegen das Judentum sagt und mit deren Anrufung für gewöhnlich die Ausschaltung des Judentums - aus dem öffentlichen Leben begründet und ' als notwendig „ hingestellt wird; Das* Judentum hat kein Verständnis für öffentliche Reinlichkeit. Nun, gestern hörten wir, wie ein Vertreter' dieser antisemitischen Theorie einem 'anderen Vertreter dieser antisemitischen Theorie das ganze; Wörterbuch än den Kopf warf, das er sonst nur gegen die Juden hätte gebrauchen dürfen. ‘ r /v'.. Der Angegriffene, ein Träger ‘ des öffentlichen Vertrauens, ist: in der ganzen schmutzigen Affäre: leidlich ungeschickt gewesen. Aber, er, hat in seiner Verteidigungsrede, die ein scharfer Angriff war, ein Wort . gesagt, das ihm die Oeffentlichke.it danken muß. Er hat die „Neue Freie Presse“ einen politischen Brunnenvergiftergenannt Was antwortet ihm die Zeitung: - Er wolle, .die Presse *als Prügelknaben benütztzn. Nein, das ist nicht, wahr. Herr Gürtler macht, seine Politik, über; deren Wert man verschiedener Ansicht ^ein kann, auf eigene; Faust, aber den Eindruck eines Menschen, der sich; seiner Verantwortung entziehen.will, macht' er bestimmt nicht. Er hat recht, wenn er die Tätigkeit der „Neuen Freien Presse“; stigmatisiert, ihfe Schreibweise und ihre Art, mit halben andeutenden Worten die Öffentlichkeit zu vergiften, beim rechten Namen nennt. Die „Neue Freie Presse“ gehört zu den Paris, I< Jänner. (Havas.) In der heute im Parlament verlesenen Regierungserklärung wird ausgeführt, der. einzige Ehrgeiz des Kabinetts sei, ein inniges Zusammen-,- arbeiten mit dem Parlament, ünd die Achtung der Verträge zu sichern, die die Friedensbedingungen festgesetzt haben., Die Erklärung verweist sodann auf-die mühsamen Arbeiten/ die mit der Votierung. des Budgetsfür das ebeu begonnene Jahr geendet haben, was,ermöglichen'würde, ohne Verzug die dringlichen Gesetzentwürfe - zu beraten, die sich auf das Budget der von Deutschland zu deckenden Ausgaben, die Organisierung der-nationalen Verteidigung, die Herabsetzung der Militärdienstzeit und auf Institutionen i der sozialen Solidarität beziehen.;; : Deutschland soll'zahlen. Hierauf erörtert die Regierungserklärung d^e durch, die Finanzlage gebotenen notwendigen Reformen, die Wiederherstellung des durch den Krieg . gestörten Rechnungswesens und Verbesserungen in der Veranlagung und Einhebung .der Steuern. So energisch aber auch die Bemühungen Frankreichs seien, könnten die, fr a n z ö s is che n . F. ina nze. n" n u r da n.n ,..g e r e 11 e t w e r d e n, wenn, DeuJ sc hland endlich seine V er p f 1 i ch.tung e n, che - Schäden - wieder gutzumachen, d ur-ch-fö h r t. Es wäre die skandalöseste der Unbilligkeiten, wenn das siegreiche und , ohne jede Ent- « schuldigung angegriffene Frankreich, von dem zehn Departements verwüstet würden seien, die Ruinen auf seine . Kosten wieder äufrichten und den Steuerträgern den Dienst für die den -Kriegsopfern geschuldeten Pensionen und Zuwendungen aiifhalsen> müßte. : Die Erklärung1 spielt ' dann'. auf die . Propaganda an, . Hß,FrHykMi'ehM-yotzVner7ÄrtTmßeriKlist!8ehem Wahnsinn 'ergriffen darsteilt ünü. es beschuldigt, helmliÄü verdächtige genug Tfayer ...tlyd:;--y^ör;'8sbrä-eM"''üWHU'-^^hh^^h nicht-,um einen teureren Preis als alle Übrigen den Frieden" erkauft, .den, es fertigen will? Frankreich verlangt nur die Einhaltung der von Deutschland' Unterzeichneten Verträge; nur-.die Bezalilung dessen, was ihm gebührt Frankreich känn lp. diesem1 Punkt'nicht nachgebeh.. . Gegen die deutsche Finanzwirtschaft Die Erklärung bespricht sodann die f i n L n z i e l l e Ci g e D e u t s c h 1 a n d s, das sich zahlungsunfähig erkläre,, dessen' Bevölkerung jedoch Veriiger besteuert sei als jene Frankreichs, und das die -S t e ü ern nie b t regelmäßig e i nt reibe, sinnlose Au sg a b e n m a c.h e und die Industriellen ihre f r e m den D e v i s e n in - ausl ä f di s chen U nt e rn e h m u n gen Investieren I a.s s e. Seine Industriegesellschaften verteilen ungeheure Dividenden, seine Fabriken .seien in voller Tätigkeit, mit einem Worte, seine wirtschaftliche. Kraft wächst täglich, un.d wenn der Staat sich ruiniert, bereichert sich die Nation. Nun, im Namen der Nation: seien der. Versailler Vertrag und der von der Reparations- « kommission aufgestellte Zahlungsplan sowie das Ultimatum der Alliierten im Mai 1921 angenommen , worden. Indem, Frankreich/.seine. Rechte verteidig, verteidigte es d:e internationalen. Abkommen und gehorche: keineswegs den Einflüsterungen der .Egoismus. Frankreich wolle, daß Europa und die Welt von dem schmerzlichen:Unbehagen befreit. - werden, das auf ihnen laste. Verlangen'nach einer Finanzkontrolle Deutsch- ' lands. Die allgemeine w irtscha ft lieh e Wiederherstellung hänge vor allem von dem Wiederaufbau der verwüsteten Provinzen, insbesondere in Belgien und Frankreich ab. Wenn Frankreich und Belgien zum Ruin verurteilt würden, so würde dies das unvermeidliche Scheitern aller weitergehenden Versuche bedeuten. Das Reparationsproblem beherrsche alle übrigen, und wenn Deutschland seinen Verpflichtungen. nicht nachkomme, würde man nach dem Gutachten t der Reparationskommission die . zu ergreifenden Maßnahmen prüfen müssen. Die erste davonwerde sicherlich, abgesehen von den n o t w e n d i g e n P f ä n d e r n und Bürgschaften, die Einrichtung einer wirksamen Kontrolle, über das Budget des Deutschen , Reiches, dessen Papiergeldausgabe Und dessen Ausfuhr sein. . Keine Räumung der besetzten Gebiete. Andererseits, solange die anderen Bedingungen des, Versailler Vertrages, wie A b r ü s* u & g, B e s t r a f u n g Kriegshetzern, sie hat stets in der alten Monarchie den nationalen-Ausgleich hintertrieben, sie ist immer dort zu finden gewesen, wo der Haß am giftigsten tobte. Vieles, was che „Neue Freie Presse“ getan oder veranlaßt hat, ist auf das Konto des Iudentums geschrieben .der Schuldigen, nicht durch ge f ü h r t sein werden, werden Wir die g e tr off e n e n S-a n kt i o n e n ne s 11 o s b e i b e h ä 11 e n unc^. erklären müssen, daß die Fristen für die Räumung des TLnck e n. R h e i n ü f e r s nicht z u 1 a u f e n b e g-o j/n & fit h a,b e n. Frankreich hat diese Anschauung, beMMW vertreten. Mehr denn je muß man sie aufrechterhalten) Und wir werden uns bemühen, uns loyal mit den Verbündeten? ins Einvernehmen zu setzen, indem wir die. Prüfung der verschiedenen' Fragen. wieder aufnehmen/die. wir :,unver-/ zügüch zu regeln trachten -werden.’ '; ,.» ' .. Das Bestehen der aus der .:.cksv-- Interessen geborenen Abkommen ist eine' wirksiihe : Bürg«! schaft; des Friedens. . Frankreich v;irdl fortfahren dis Ford-' , schritte, der kleinen Entente mit vertrauensvoller Sympathiezu begleiten, und. wird dem Völkerbünde. aucB WsÜVhifii die tätigste. Unterstützung? angedeihen lassen.; / i Frankreich und die Konferenz in Genua. 1 Bezüglich der Konteren z in G e n u a?, wird erklärt, die Regierung werde nachdrücklich fordern; daßdie im Programm von Cannes festgelegten Bedingungen, von den Delegierten in Genua vor jeder anderen. Debatte angenommen oder abgelehnt und daß keine Bestimmung der Verträge auch nur indirekt auf : der Konferenz, in diä Debatte gezogen werde. Wenn in dieser Beziehung /genaue Garantien fehlen würden, wäre F r a n k r e i c h* g e n ö t i g:t, seineJJa n dl a n g s f re! heit 'wieder a u f zun e h m e n. Bezüglich des zur Konsolidierung' des. Friedens bestimmten Paktes werde -Frankreich sich überaus' glücklich schätzen, einen solchen mit. England auf dem Fuße vollkommener-Gleichheit-abzuschließen; 1 Frankreich werde auch mit Italien und England über«' emkommen .müssen; um der Wiederaufnahme der griechisch- ' türkischen Feiudseiigkeiten vorzubeugen zu versuchert, Ldie, Vorteile des Angora-Abkommens zu verwirklicheh und Vor den,Toren Europas die Ruhe wiederherzustellen.' Frankreich werde auf diese Weise-sein Mandat in Syrien freier aus« üben können. Für die Erhaltung der Entente. Die Regierung werde sich bemühen, die sichersten freundschaftlichen Beziehungen mit den Völkern zu be-? wahren, die aii seiner Seite gekämpft haben, namentlich, mit den Vereinigten Staaten, deren Mithilfe soviel/ zura gemeinsamen Siege beigetragen habe, und allen gegenüber edle Gefühle zu betätigen. Wir wissen, daß es zwischen uns und den Alliierten niemals zu Reibungen kommen wird, wenn wir die Interessen Frankreichs höflich und fest ver« treten, wie, sie selbst die eigerfen' vertreten. D?e Regierungserklärung schließt mit einem Appell afi die- Kammer, die Rechte Frankreichs zu wahren. ' , Der Beifall der Kammer. - Die Stelle der Regierungserklärung, wo verlangt wird, daß Deutschland die Schäde n,. die esverursacht habe, . wieder gutmache, sowie jene bezüglich der Papiergeldemission und der Ausfuhr Deutschlands' wurden von den anwesenden 500 Deputierten fa s t. e i ns t i m m i g mit lebhaftem Beifall auf g cn,o m m e n. Der Beifall verstärkte.sich?bei der Stelle, die den Beginn des Fristen', auf es für die Räumung des linken Rheinufers von der Durchführung aller Bestimmungen des Vertrages abhängig macht. Die Stelle über die. Konferenz von Genua wurde gleichfalls applaudiert, von der äußersten Linken jedoch mit Protestrufen aufgenommen. Auch die Stelle wo erklärt wird, daß es niemals zu Reibungen mit den Alliierten kommen werde, wenn Frankreich' seine Interessen höflich und fest vertrete, wurde beifällig aufgenommen. Auch Briand beteiligtu sich an den ßeifalisbeteiligungen. _ - Aenderungen in der französischen Diplomatie. f -., . Paris, 19. Jänner. (TeI.-Komp.) Die „Ere noüvelle* bespricht die neuen Pläne, die Poincarä im Auswärtigen Amt durchzuführen gedenkt. Der neue Ministerpräsident beabsichtigt in seiner Eigenschaft als Außenminister Aenderungen in den diplomatischen Vertretungen vqrzunehmen. Es wird bereits der Name des an Stelle Lorands zu ernennenden Botschafters in Berlin, Herbette, genannt, Ferner soll an die Stelle St. Aulaires in London, der bisherige Botschafter in Rom Barrfere treten.' Die Vertretung in Rom soll Allize übernehmen,„ während beim Vatikan der Deputierte Benolt den Botschafterposten erhalten solL ■ worden. Deshalb möchten wir sehr Bitten, daß die Antisemiten, wenn sie schon mit der Reinigung* dv,r Atmosphäre .sich beschäftigen und einander ihre Meinung sagen, nicht an den gefährlichster Antisemiten , vergessen: an die -Neue Freie Presse“!

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