Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1066 (17.1.1922)
- Date
- 1922-01-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1066 Wien, Dienstag_WIENER M0R6£N2Ettt)NG gerade dem jüdischen Volk entnommen sind. Die slawische Melancholie ist ganz anderer Natur. Der Slawe ist von melancholischer Seele. Aber er stürmt wild, hinaus aus dem Zauberring der Melancholie. Denken wir nur an die Musik Tschaikowskis.“ Im übrigen erzählt B r o d y, daß er an seiner Oper Im Jahre 1908 zu arbeiten begann und sie bereits 1912 vollendete. Im Jahre' 1913 hatte die Bester Volksoper das Werk Brodys in den Spielplan aufgenommen, der im darauffolgenden Jahre ausgebrochene Weltkrieg, die dann folgende Revolution ließen „Tamar“ nicht in die 0Öffentlichkeit treten. Der Direktor der Bester Oper, A b r a n y i, befaßte sich gleichfalls mit dem Gedanken, die Oper aufführen zu lassen, aber er traute sich nicht recht. Er sagte dem Komponisten: „Es geht nicht 1 Jüdischer Autor, jüdischer Stoff, jüdische Musik in dem heutigen weißen Budapest — mit einem Wort, ich wage es nicht.“ So kam es, daß dieses Musikwerk, mit dem die Magyaren, wäre der Krieg und noch mehr, wären Revolution und Gegenrevolution und christlicher Kurs nicht über das Land hereingebrochen, vor aller Welt mit einem ungarischen Kunstwerk stolziert hätten, jetzt in dem rumänischen Klausenburg in ungarischer Sprache seine Erstaufführung erlebt. / __ Aus den Theatern. Im B u rgtheater wird morgen „C o r f o 1 a n u s“ mit Herrn Hugo T h i m i g als MenenJus Ägrippa gespielt. Im Operntheater geht; morgen „B a 1 e s t r i na“, mit Kammersänger Rudolf Ritter in der Titelrolle, in Szene. — Wegen andauernder Erkrankung des Herrn Fischer-Niemann wird in Abänderung des Spielplanes des Operntheaters statt die „Königin von Saba“ „Don Juan" gegeben. In der Volksoper gelangt heute Richard Wagners „Tannhäuse r“, mit Herrn Lußmann in der Titelrolle, zur Aufführung. Die ^eiteren Bartien sind besetzt mit den Damen Reich-Dörich, Schimon, Linke und den Herren Kaplan, Brand, Neumann, Lazer und Beer. Dirigent Herr Dr. Kaiser. — Morgen wird „Die Boheme“ gespielt. — Freitag den 20. d. M. findet die Erstaufführung von Verdis „O t h e 11 o“ unter musikalischer Leitung von Direktor Felix Weingartner, inzeniert von* Direktor Gruder- Guntram, statt.Die Besetzung ist folgende: Othello — Herr Rittersheim, Jago — Herr Brand, Desdemona — Frau de Debicka, Emilia — Fräulein Salinger, Ludovico — Herr Lazer, Montano — Herr Eckner, Cassiö — Herr Dr. Kroegler, Rodrigo — Herr Borin, Herold — Herr Weben — In Abänderung des Spielplanes gelangen in der Volksoper Sonntag den 22. d. M. statt „Othello“ — „DieMeistersinger von Nürnberg“ zur Aufführung. Im Deutschen Volkstheater wird Hermann Bahrs Wiener Lustspiel „W i e n e r i n n e n“ Donnerstag den 19. d. M. um 7 Uhr wiederholt Freitag den 20. d. M. findet die Erstaufführung von Frank Wedekinds Tragödie „L u 1 u“ mit Ida Roland in der Titelrolle und Wilhelm Klitsch als Dr. Schön, statt ln den übrigen Hauptrollen sind beschäftigt die Damen Treojtsch, Volckmar, Hochwald, Markus, die Herren Ziegler, Nowotny, Sima, Forest, Werner-Kahle, Kammauf, Kinkowström, Krones, Wengraf, Knabe, Strahl, Frank, Danegger, Leicht, Altringen und Schumann. — Spielleiter Hans Bi*ahm. — Morgen wird „L eben d i g e Stunden“ gegeben. — In den K amm ers p i e 1 em wird gegenwärtig „Der Keuscht's:a: p o s t e 1“, ein Schaukelspiel zwischen Moral und Unmoral, von Beda und Fritz Grünbaum, vorbereitet Spielleiter Dr. Heinz Sclmlbaur. — Morgen gibt man „Untreu“. Die Neue Wiener Bühne bringt in Fortsetzung des Wegen er-Gastspiels Freitäg den 20. d. M., 7 Uhr abends, die Wiener Erstaufführung der Komödie „D i e Ras c h h o f f s“ von Hermann Sudermann. Das Stück wird Sonntag den 22. und Dienstag den 24. d. M. wiederholt Samstag den 21. „Othello“, Montag den 23. „T o t en tan z“. — Morgen gelangt „Totentanz“, mit Baul W e g e n e r als Gast, zur Wiederholung. Im R a i ra u n d-T h.eate.r findet morgen die Erstaufführung des Schauspiels „Sumpf“ mit Hans Marr statt Im Josef städter-Theater wird Freitag Hansi Niese wieder als Gast, auftreten. Die Künstlerin spielt zum ersten Male die Titelrolle in dem Lebensbild ,;Fanny“. (Nach einem vorhandenen Stoffe für die österreichischen Bühnen bearbeitet von J. B. Stein.) Die anderen Hauptrollen sind besetzt mit den Damen Brenneis, Gregor, Joseffy und den Herren Fuchs, Kneidinger, Mahr, Olden und Stand. Im Lustspieltheater bringt die Freie j ü d ische Volksbühne morgen „Ganuwim“ zur Aufführung. _' Urania. Brofessor Alfred G r ü n f e I d und Kammersängerin Gertrud F ö r s t e 1 geben am Freitag den 20. d. M., V98 Uhr, im Großen Saale der Urania einen Klavier- und Liederabend. Begleitung der Gesänge Professor Karl L a f i t e. Tschajkowsky-Abend. Montag den 30. d. M. findet Im Großen Konzerthaussaal ein vom Haruich veranstalteter §roßer Tschajkowsky-Abend statt. Ausführende: Das y mphonieorchester unter Professor S.Braslawsky, Hermine K i 11 e l (Staatsoper), Professor Wolf sohn, Professor Feit und Stephan A u b e r. Ein Teil des Reingewinns fließt dem Hilfs werk für die Hungernden Rußlands zu. Karten ab Mittwoch in der „Wiener Morgenzeitund“, im Konzertnaus, bei Löwit, bei’Kehlendorfer und Aida. Die Originalmusik zum „Hohen Lied“ entdeckt? Im Pariser „Figaro“ behauptet der bekannte Musiker Raoul G ü n z b u r g, der seinerzeitige Direktor der Oper von Monte Carlo, in einem Artikel, die Originalmusik zum „Hohen Lied“ von König Salomo gefunden zu haben, in einem Kovvnoer T’nach, der noch aus Salomos Zeiten, also 1000 Jahre vor der christlichen Zeitrechnung, stamme, habe er gewisse Bezeichnungen an den Buchstaben entdeckt und gefunden, daß auch die Griechen zu jener Zeit Buchstaben für die Bezeichnung von Tönen benützt haben. Es gelang Ihm, die Melodien festzustellen, die König Salomo für „Schir Haschirim“ geschrieben hat Hebräisch-jüdische Matinee. Das Konzertbureau des Haruach veranstaltete Sonntag im Mittleren Konzerthaussaale eine Matinee, die durch das erste Auftreten Martin Chochems aus Stockholm an besonderem Interesse gewann. Er erfreute uns durch einige neue jüdische Lieder, die er mit schöner, gutgeschulter Stimme zum Vortrag brachte. Er zeigte dann in einer mimischen Szene „Der Trinker“ seine besondere schauspielerische Begabung. — Frau Weintraub-Graf war wie immer eine hervorragende Interpretin des jüdischen Volksliedes. Herr Gerson M a r g u 1 i e s, dessen guter Ruf als Konzertsänger sich stets mehr festigt, sang diesmal in hebräischer Sprache; seine schöne Stimme kam in der großen Arie aus Ser „Jüdin* voll zur Geltung, Reicher Beifall lohnte »eine änstlermche Darbietung, Mitteilungen aus dem Publikum. Cfianj Sonnenschein Josef Blaser Tarnopol Pddhajce Verlobte Im Dezember 1921 s§98 Herr und Frau Jechiel Fröhlich U., Venedlgerau 2 zeigen die Geburt eines kräftigen Jungen an und laden alle Verwandten und Bekannten zu der morgen, Mittwoch, den 18. Jänner 1. J. um.lt Uhr ' vormittags im Sanatorium Löw, IX., Pelikangasse" Nr. 15, stattfindenden Beschneidung ein 5898 Wilhelm Feldschuh und Frau (Regine) zeigen hocherfreut die Geburt eines gesunden Mädchens an Wien, Im Jänner 1922 9382 rimmwä 1 Knisfeacher L Windsdiauer, M. I.. Buttlist S 1 }J?t31KD S?y?X Dr’Sl? | _ D’n'bajjn”? triN -tjkvi ^soHBErport nach oSIen Slaeton!1 I W3IWSH, UU8IV8UM» I lailMj UIW*U| falsche Zähne kauft von Händlern, Juwelieren, Zahnärzten und Privaten WeSSfSma ItsweHer ÜÄBS6«®Wry&CiH -WA Nr. S BS., HoSBanaSsftraS© Nr. 3 Telephon 3541 frühere Stephaniestraße) Haltestelle Opernrlng Telephon Nr. 45148 Zugang Kärntnerstraße ä4ai> beachte jflie große Straßenuhr Samstag geschlossen Im eigenen Hause Nr. 3 5820 Grth. W3 MIT ersten Ranges! TO3 S. itoiwsotin Wien, I!., Taborstr.24 a (St raßenhofj Vorzügliche Küche Aufmerksame Bedienung Zivile Preise Solei Aufsicht Se’ecr EbrwBrden Bei» Habbiasr S. Fürst : , bxiO’ mjH 2MSchi8schul) ••£ Hochzeiteg und Diners .«wuimm« || Gerichtssaal. Das Ende des Kahtenberges als Sommerfrische. Die Villa des Kommerzialrates Robert G r o ß m a n a auf dem Kahlenberg (Josefsdorf) wurde kürzlich vom, Wohnungskommissär des XIX. Bezirkes angefordert, weil sie seit 1914 unzulänglich benützt sei und zum Aufbewahren von Möbeln dient und auch vom E gentümer selbst nicht einmal als Sommerwohnung benützt werde. In dem gegen diese Anforderung, welche der Unterbringung der Polizei auf dem Kahlenberg galt, vom Eigentümer an das Mietamt gerichteten Einspruch wurde geltend gemacht, das einstöckige Häuschen sei nicht nur nicht unzulänglich, sondern im Gegenteil so zulänglich als nur überhaupt möglich benützt worden. Im Winter aber sei diese sowie die übrigen Kahlenberg-Villen unbewohnbar. Ab 15. September haben die Villen weder Licht noch Wasser und das Wasser des einzigen Schöpfbrunnens sei auch im Sommer so eisig kalt, daß es nicht einmal zur heißesten Jahreszeit, geschweige denn im Winter genossen werden könne. Im Winter sei der Verkehr der Zahnradbahn eingestellt und es sei für die noch so bescheidenen Städter unmöglich, in Schnee und Eis den einstündigen Weg von der Endstation der Elektrischen in Nußdorf auf den Gipfel des Kahlenberges zurückzulegenv In den Sommermonaten sei die Villa c% Beschwerdeführers stets von seiner Familie oder von Verwandten bewohnt worden und für den Sommer 1921 habe er die Villa für Fürsorgezwecke, nämlich für den periodenweisen Urlaub seiner Angestellten als unentgeltliches Sommerheim, bestimmt. Beschwerdeführer protestiere dagegen, daß seine mit dem größten Aufwand von Mitteln in gutem Bauzustand erhaltene Villa als Polizei- und Hundekotter verwendet werde. Gegen die diesen Einspruch abweisende Entscheidung des Mietsenats brachte Kommerzialrat Groß-, mann die Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof ein, vor welchem gestern unter Vorsitz des Präsidenten Dr. Schuster die Verhandlung hierüber stattfand. Der Beschwerdevertreter Dr. Siegfried Wolf bestritt, daß die Verwendung der Villa zur Unterbringung der Polizei als Anforderung zu Wohnzwecken angesehen werden könne. Der. Beschwerdeführer, Seniorchef eines Handlungshauses, hänge mit allen Fasern seines Herzens an dem von seinen Eltern ererbten Häuschen am Kahlenberg. Der Verteter der Gemeinde Wien, Obermagistratsrat Dr. K u b i c z e k, erwiderte, es handle sich hier tatsächlich um eine Anforderung zu Wohnungszwecken, denn die Villa sei zur K a s e r n i e r u n g für die Polizei bestimmt. Diese aber sei zur Aufrechterhaliung <^er Sicherheit auf dem Kahlenberg notwendig. Es werde» auch andere Villen am Kahlenberg, und twar zu Wehnrwcekeä auch im Winter, aneeferdert t7. Jänner 1922 Seite S und es sei bezeichnend für die trostlosen WohnungsVerhältnisse in Wien, daß auf so entlegene Objekte zu Wohn* zwecken gegriffen werden müsse. Der Verwaltungsgerichtshof wies die Beschwerde als unbe*’ gründetab, weil das Mietamt sich an die eigenen Angaben des Beschwerdeführers gehalten habe, wonach er/ nichts elbst seine Villa bewohnte, das aber zur Anforderung derselben genügt. Volkswirt. Gestempelte Krone —.09 Centimes* Auszahlung Wien In Zürich notierte: =. —.17 Centimes* die österreichische Krone —.17 (-.17 am 14; Jänner) die österr. gest. Krone . . -.09 (-.09 am 14. Jänner) die tschechische Krone. . 8.55 ( 8.55 am 14. Jänner) die Mark.. . 2.80 ( 2.85 am 14. Jänner) Agrflni »•••• 1.85 ( 1.65 am 14. Jänner) Bukarest . .. (—.— am 14. Jänner) ßudEpCbt ««»»,«» -.82 (-.82 am 14. Jänner) Warschau ....... (-.17 am 14. Jänner) Der englische Staat als Teilhaber von Privatgesellschaften. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung*.) London, 14. Jänner. Die letzte Nummer der Londoner „Nation“ bringt eine interessante Zusammenstellung über das staatliche Kapital in Privatunternehmungen. Vor dem Kriege war der Staat nur an zwei Gesellschaften beteiligt) und zwar an der S u e z k a n a 1 - G e s e 11 s c h a f i und an der Schiffahrtsgesellschaft Cunard Line. Während des Krieges und der Nachkriegszeit hat sich der Staat auch an anderen Unternehmungen beteiligt Nunmehr verteilt sich englisches Staatskapital auf folgende Unternehmungen: Suezkanal-Gesellschaft 4,450.003 Pfund, Cunard Line 2,600.000, Angl o- ' persische Petroleum gesellschaft 5,200.000, Englische Farbstoffwerke 1,700.000, Türkische Petrofeumgesellschaft 40.000, Britisch-amerikanischeNickelwerke (in Kanada) 629.618, Manchester Flachsgesellschaft 33.000, Schifibau- Gesellschaft Monmouth 490.000, Standard Schiffbaugesellschaft Fink & Co. 656.250, Englische Zuckerindustrie 375.000, Flachsanbaugesellschaft 331.000, WessejcFlachsan-baugesellschaft 36.000, Britische Zellulose- und Chemische Werke 1,450.000, Sibirische Kommerzialbank 1,148.371. Wenn man von de» Investitionen absieht, welche der Sicherung der Seeherrschaft (Schffbau, Petroleum und Suezkanal) dienen, kann man feststellen, daß der Staat vorwiegend den ganz jungen englischen Versuchsindustrien, welche England von der Auslandsindustrie unabhängig machen sollen, beigesprungen ist. Naturgemäß sind einige dieser Unternehmungen in Not geraten. „Nation“ nimmt Anlaß, den Staat zu größerer Vorsicht zu mahnen. Die Aengstlichkeit der „Nation“ erklärt sich daraus, daß der Gedanke der Förderung von Privatindustrien durch den Staat bisher den Engländern, welche eine Einmischung des Staates in die Wirtschaft immer bekämpft haben, ferngelegen ist Amerikas Wirtschaft am Ende des Jahres. _ Ma-n hatte hier in der letzten Zeit wieder Versuch gemacht, eine Konjumfator-Beüserung 'durch , küntstlicbe^ Mittel h erheiz u führ an. Zu dem Zwecke' wurde eine >Käufer-Woche« angesetzt, ähnlich wie man » Gesundheit s-«, » F euerverhü tungs-L nwi4 ähnliche Wochem gehabt hat. Laidenbesitzer sollten sich { besonders bemühen, dem Publikum preiswerte Waren» zu bieten und dieses sollte eine solche Aufmerksamkeit durch ausgiebiges,Käufern anerkennen. Man muß sagen, die Ladenhesitzer wandten reichlich Mühe und Arbeit auf und die Schaufenster-Dekorateure gerieten in Gefahr, sich zu überbieten, aber die »Käuferwoche« war ein völliger Mißerfolg. Nachdem die Urheber des Planes eine Weile nachgedacht halben, ist ihnen die Idee gekommen, daß dois Publikum vielleicht gair kej» Geld habe, um andere Dinge als die durchaus notwendigen zu kaufen. Diese Auffassung wird jetzt bestärkt durch den Bericht, der »Joint Commission on Agricultural Inquiry«, der Unter anderem sagt, der »Dollar des Farmers? habe jetzt einen geringeren Wet als seit 30 Jahren, das heißt die Preise von Fabrikaten stell» sich für den Farmer, seine Einkünfte in Betracht gezogen, ungünstiger als seit 1891. Das gilt natürlich auch für einige andere Stände. Auch muß die noch immer bestehende A r b e i t s 1 ö s i g lc e i t ein ziemlid» in Betracht kommender Falktor sein, wen» darin auch eine Besserung verspürt wird. Ueberblickt man das wirtschaftliche Leben de® Vereinigten Staaten, so kommt man zu dem Schluss©} daß die von Präsident Harding arngestrebte £Normailey< noch nicht eingekehrt ist. Die rückläufige Bewegung ist, tm allgemeinen gesprochen, zum Stillstand gekommen; aber es scheint alles auf einem toten Punkte sngelangt zu sein. Einlage Erscheinungen, die. eäi>e Besserung anzeigen, sind allerdings zu verzeichnen.. Zum Beispiel ist der Versand.der United States Steel, Corporation im November stärker gewesen ak seit März. Die neu einlaufendem Aufträge solle» s 675.000 Tonnen monatlich sein. Die unabhängige» Werke sind aber viel schlimmer daran und dass wiederauftretende Gerücht, die sieben, größten von ihnca würden sich verschmelzen, mag diesmal eine festere Grundlage halben als frühere Mitteilungen über solch« Absichten. Die Zusammenlegung würde, wie gesagt wird, eine bedeutende Verringerung der Betriebskosten» - mit sich bringen. Eine' gleiche Absicht verfolgen die leitenden Männer in der chemischen Industrie, die mit dem Voraffbeiten für einen großen »mergerS bischäftlgt sind. Es ist besonders die Düngerbrasnehe, di* schwere Not gelitten fiat. Neue »Comh&nesc werden Iaueh auf and*r*n Gebiet«» erwartet. Man mag eejp* »n «ine ieue Aers 4«r Ttustfoildungeii denken. P©ik£sch$ HI! 485348485323485348535353485353 53534848485300000201532323232353