Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1064 (15.1.1922)
- Date
- 1922-01-15
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1064 Wien, Sonntag WIENER RTORGENZEITUWO 15. /.Inner 1922 Sekts kJ - macht haben, war auf einen zweiten Sieg Spartas ln Barcelona nicht zu rechnen — denn das Ist für den Nationalstolz der Spanier unerträglich. Ich erinnere hier an die 6:0-Niederiage, welche Slavia vor zwei Jahren von Barcelona erlitt. Damäls galt es, auf jeden Fall einen haushohen Sieg zu erreichen — und dies gelang dadurch, daß fünf Tore von den sechs aus Elfmeterstößen resultierten. Wer elymal die faire Arbeit Slavlas gesehen hat, kann sich hier das klare Urteil über die spanischen Fußballverhältnisse machen. Auch die Niederlage Newcastle Unlteds durch Barcelona Ist auf die spanischen Verhältnisse zurückzuführen. Eines ist sicher: die Spanier spielen, ausgezeichneten Fußball; sie geben jedem — auch dem besten — Verein einen harten Gegner, doch würden sie auf neutralem Boden unter der Leitung eines Internationalen Schiedsrichters kaum ihren 2:0-Sieg über Sparta wiederholen können. _- ( Generalversammlung des Schiedsrichterkollegiums, fy der gestern abgehaitenen General Versammlung, wurden folgende Herrn ln den Vorstand gewählt. Präsident: Dozent Dr. Haudeck; Vizepräsidenten: Retschury, Hugo Meisl; Beisitzer: Preßler, Taschler, Kaufmann, Adensäm, Jprdanek. Grünbaum, Putzendoppler, Rosa, Komar, Reichslyld und Kaulicb. Popovich bei Rapid. Popovich hat sich bereits bei Rapid angemeldet, doch ist es fraglich, ob er . an der Spanien-Reise teilnehmen wird. Die Amateure dürften Ihren früheren Verteidiger anstandslos freigeben. Die Brüder Putzendoppler von Rapid sind nach wie vor für den F. C. Besel tätig. Im Spiele gegen U. T. E., Budapest, das die Schweizer 3:4 verloren, war der ältere Bruder als Mittelstürmer und der jüngere als Mittelläufer tätig. Beide boten prächtige Leistungen und erzielten je einen Treffer. Schlosser soll Trainer in Schweden werden. Oergryte Idrotts Förenlng-Göteborg, die bekannte spielstarke Mannschaft, liegt zurzeit in Unterhandlungen mit dem bekannten ungarischen M. T. K.-Stürmer Schlosser, dem der Posten eines Trainers angetragen worden ist. Indessen erscheint die pekuniäre Frage, trotz der guten schwedischen Valuta, ein’großes Hindernis zu bilden. Da Schlosser auch noch anderwärts verhandeln soll, so bleibt es immerhin abzuwartdn, ob er tatsächlich nach Schweden kommt. Fola Esch, der Meister von. Luxemburg, bei dem der frühere Hakoah^Mittelstünner Erich Juhn tätig ist, weilte kürzlich in Südfrankreich. Pie Luxemburger unterlagen, in zwei Spielen, und zwar gegen S, Q. Nimes (1: 3) und F^C. Cette (1:4). Der F. C. Claux-de-Fonds^'der Meister der Zentralschweiz, trug in Italien vier Spiele aus, die folgende Resultate zeitigten: gegen Pro Patria Busto 1 :1, gegen Juventus (Mailand) 1:0 gewonnen, gegen Novi 3:3, gegen VaJenza 0:1 verloren. . Hechawer hat wertvolle Verstärkungen erfahren. Fallemann, ein tüchtiger Preßburger Spieler» und Emil Bien: sjud dem Verein beigetreten. , Aus den Vereinen. H a fc o a h. Morgen, 7 Uhr, Vollversammlung der Pußbaljer im Klubheim, Heute Skikurs in Kaltenleutgeben. Treffpunkt Südbahnhpfhalle um %8 Uhr früh. Führer. Fred Beck. •*- Hechawer. Wochenpragramm: Montag Ping- P&jjg Sektionssitzung, Mittwoch Vereinsleitungssitzung, Donnerstag Fußbailsektions-Leitungssitzung, Freitag Akademische Sektion, Samstag Mitglieder- und Spielerversammlung, Sonntag Fußballwettspiele, abends gesellige Zusammenkunft. --- C h e r u t h. Heute, 10 Uhr vormittags, rs-Sjtzuug im Cafe „zur Sennerin“. Leichtathletik. Selzer, der bekannte Leichtathlet der Vienna, hat fifch bei der Hakoah angemeldet. Der Ex-Vienna-Mann ist ein Bruder de? Hakoah-Ringers Selzer. Durch dick und dünn. A ii 8 Prag hach Paris zu Fuß werden die drei bekannten Geher der Prager Slavia, PI I c h t a, C i z a und H e g e r, marschieren. Diesen drei Sportleuten wird sich ein kleiner Anhang anschljeßeq. ■ Richard Rau über seine Zukunft. Ja, ich bin bereits 33-Jahre alt I Aber ich denke gar nicht daran, jetzt schon den Sport an den Nagel zu hängen; Boxen. Carpentier schlägt Cook. Dem bedeutenden Boxkampf wohnten in London ungefähr 7000 Zuschauer bei. Nach den uns zugekommenen Berichten dürfte der Sieg Carpentiers der hervorragenden Taktik des Franzosen zuzuschreiben sein. Der australische Riese Cook wurde in der vierten Runde knock out geschlagen. Nachstehend die Berichte über ‘die einzelnen Runden. 1. Runde: Cook greift sofort energisch an, ohne aber seinen Gegner zu treffen. Nun forciert der Franzose das Tempo, dem der Australier zu folgen vermag. Cook ergreift die Offensive, geschickt weicht der Franzose aus und landet einen Linken im Gesichte des Gegners. Im folgenden Clinch muß Cook zahlreiche Schläge auf deh Kopf einstecken. Der Kampf wird immer schneller und Cook beabsichtigt anscheinend, schon in der ersten Runde die Entscheidung herbeizuführen. Carpentier verteidigt sich und geht nur dann zum Angriff über, wenn sein Gegner sich eine Blöße gibt. — 2, Runde: Sofort landet Carpentier einen harten Linkshändler im Gesichte des Gegners. Die Widerstandskraft des Australiers ist nicht im geringsten: erschüttert. Wieder beginnt ein Kampf Körper äif Körper, wobei der Franzose etwas mehr im Angriff ist. — 3. R u n d e: Cook geht wie ein Tiger auf den Gegner los. Der Franzose ist aber geschwind wie ein Wiesel. Zwei Schläge Carpentiers treffen auch ihr Ziel. Nun bringt auch Cook zwei Treffer an. Von nun an gibt Carpentier das Tempo an. Mit seinem berühmten Eins- Zwei-Schlag treibt er den Australier in die Enge, der sein Gesicht in den Handschuhen verbirgt. Die Zuschauer spenden dem Franzosen frenetischen Beifall. Carpentier landet einen schweren Rechtshändler. Gegen Ende der Runde erscheint Cook bereits ermattet. — 4. Runde: Cook hat sichtlich an Kampfkraft eingebüßt. Der Angriffsgeist ist ihm' anscheinend verloren gegangen, da er sich fast ausschließlich verteidigt. Sophüensaal, 111., Marxergasse 25. Jänner, 7 Uhr abends: Große Internationale Boxkämpfe Huber (Bayern)—Hanna (Wien) Hlrschba-gerCMelster v.Bayern) - W©»setHsch(Wi.en) CSifford (Amerika)—Kudernals«h;(Meiste,r y.Oesterr.) Vorverkaufsstellen: The World Market, I., An der Hülben 4j Pohl, I., Körntnerstroße Zi; Stadion, 11., FranzensbrUckcnstraße 24; Lazar, IX., Kolingasse; Westend,VI., Marlnliilfcrstraße; Sophiensaal, Ul., Marxergasse. . 9377 Carpentier zwingt seihen Gegner in den Clinch, macht eine Finte, indem er beide Arme ausbreitet. Die Finte wird Carpentierfast verhängnisvoll, da Cook einen Linkshändler in seinem Gesichte landet. Der Franzose kann die Wucht des Schlages dadurch herabmindern, daß er sich rasch bückt. Die ,-Gegenschiäge treffen aber nun den Australier derart heftig, daß er keine entsprechenden Gegenmaßregeln mehr treffen kann. Ein wuchtiger Linkshändler landet auf der Kinnspilze des Australiers, sofort schlägt der Franzose rechts nach und nun stürtzt Cook der Länge nach hin. Er versucht mit einem letzten Kraftaufwand sich noch zu erheben, was ihm aber mißlingt. Der Australier wird ausgezählt und Carpentier zum Sieger erklärt., Bei der Ab wage vor Beginn des Kampfes erwies sich der Australier um 5 Kilogramm schwerer als sein Gegner. Cook wog 82 und Carpentier 77 Kilogramm. Turnen. Ueber Turnstatistik. Die jüdische . Tnrhbewegung, die durch die Kriegs¬ und Nachkriegszeit vollkommen aus dem Geleise gebracht wurde, beginnt nun Ansätze zur Regelmäßigkeit und Ordnung in d^r Entwicklung ztf zeigen. Wohl haben einzelne jüdische Turnvereine noch immer; große Schwierigkeiten zu überwinden, da oft die Fra^e des bloßen Bestandes noch nicht geklärt ist. Dennoch erscheint es wohl schon an der Zeit, über das „Uebergangsstadium“, das sich nachgerade zu einem dauernden Zustand der Planlosigkeit zu entwickeln droht, hinwegaukommen und die bisher einer einheitlichen Rührung! entbehrenden Arbeiten in den einzelnen jüdischen Turnvereinen wieder zu einer planmäßigen, zielbewußten jüdischen Tur.nbewegu ng zu vereinen, Die einzelnen Brudervereine müssen vor allem wieder in Fühlung miteinander kommen. Das einfachste Mittel hiezu ist, mit Rücksicht auf die räumliche Ausdehnung des Gebietkomplexes der jüdischen Turn- und Sportbewegung, die gegenseitige regelmäßige Berichterstattung. Durch Mitteilungen über Art und Umfang der geleisteten Turnarbeit und der erzielten Erfolge kann für jeden einzelnen Verein genau dessen Stellung; innerhalb der Bewegung gekennzeichnet werden. . jÖer einzelne Verein kann feststeilen, inwieweit seine Wege mit denen der Brudervereine parallel laufen. Er erhält Anregungen zur Verbesserung seiner Arbeitsmethoden, er kann Vergleiche ziehen und Ansporn . zu erhöhten Leistungen erhalten und zur Mithilfe seinen Verbandsbrüdern gegenüber angeregt werdem Die. gegenseitige Benachrichtigung ist eine grundlegende Notwendigkeit. Schließlich haben wir auch die Pflicht,, der breiten Oeffentiichkeit des jüdischen Volkes, in dessen Dienst wir unsere Turnsache gestellt haben, Mitteilungen über unsere Arbeit zukommen zu lassen. Die turnerische Berichterstattung erscheint auf den ersten Blick schwieriger als etwa die sportliche. Der Sportverein hat im steten Wettkampf, auf den sich seine Arbeitsmethoden aufbauen, einen natürlichen, wohl auch objektiven Wertmesser für die Tüchtigkeit seiner Mitglieder. Wennman aber bei einem Turnverein sich über den Stand der Arbeit erkundigt, dann erhält man in vielen Fällen nur Stimmungsberichte. Es ist klar, daß. wir durch Meldungen, wie: „lebhafter“ oder „schwacher Besuch“, „Fortschritt“ oder „Rückgang der Turnfestigkeit“ usw. zu keinem genaueren Bild gelangen können. Vielfach wird über den regelmäßigen Turnbetrieb überhaupt nicht berichtet, sondern nur über besondere Veranstaltungen, wie Schauturnen, Heimabende, Feiern und dergleichen, allenfalls noch über Sitzungen. Derartige Meldungen sind wohl der Vollständigkeit halber notwendig. Das wesentlichste ist aber eine objektive Darstellung des regelmäßigen Turnbetriebes selbst." Diesem Zwecke dient wohl am besten eine ordentlich geführte Turnstatistik. Die jüdische Turnerschaft besitzt bisher hoch keine allgemein gültigen Normen zur Führung der Statistik. Es wird daher wohl von Vorteil sein, wenn hier eine Zusammenstellung der Daten gegeben wird, die für Erhebungen in Betracht kommen können. Manches hievon hat sich in der Praxis schon gut be-r währt. An Anregungen zur Ausgestaltung der Statistik in den jüdischen Turnvereinen hat es nie gefehlt.*) Eine allgemeine Einbürgerung der Tumstatistik läßt sich also bei gutefn Willen leicht bewerkstelligen. Eine unseren Zwecken entsprechende Turnstatistik soll folgende Punkte umfassen : A. Besucherzahl. Wird riegenweise an jedem Turnabend erhoben; die Ergebnisse werden monatlich für jede Abteilung und jährlich (oder saisonweise) für den Verein zusammengestellt. Anzugeben ist: Zahl der Turnabende, Zahl der anwesenden Turner (Gäste), absoluter Durchschnitt und prozentuelles Verhältnis der Tsilnshmerzähl zur Gesamtzahl dar aktiven Mitglieder. *) Wir v&rweßsaa inalsaaoadare atof de« lesenswerten Aufsatz von Siegmund Leicht (Graz), „Wert und Gestaltung einer Tumstatistik“ in Nr. 9, Jahrgang VI der „Jüdischen 'lumzeitung“. B. Lfcbungsjournal. Kann besonders danit in kurzer und anschaulicher Weise geführt werden, wenn der Vorturner nach dem sogenannten „Entwicklungssystem“ vorgeht und nur die. entwickelte Uebung. vermerkt. Ansonsten wird das Hauptübungselement an* gegeben. Bei einer stufenweisen Einführung der, hebräischen Turnsprache in - das Riegenturnen können aueft die bereits bekannten hebräischen* Termini fortlaufend vermerkt werden. Diesem Tagebuch läßt sich dann ' leicht Uebungsmaterial für Vorturneranleitungen ent- , nehmen. Führung: Durch den Vorturner für das Geräteturnen, durch den Piatzleiter für Freiübungen, Ordnungsübungen, Spiele und sonstige Gesamt- : Übungen. ..... C. W e r t ,u n g s s t a t i s t i k. Wird allmonat-; lieh erhoben.' durch ein riegenweise durchgeführtes WeYtürjgsturnen, bestehend aus: ,1. Hebungen, welche durch Zählen der Aus* : führungshäufigkeit gewertet werden („Kraftübungen“),* wie Klimmzüge, Stützwippen; Aufsetzen (Heben des Oberkörpers aus der Rückenlage durch Abbeugen im Hüftgelenk). 2. Sprünge. 3. Eine kurze Pflicht- und Kürübung an einem Hauptgerät, zusammengestellt aus dem durchgenommenen Uebungsstoff des abgelaufenen Monats. Wertung nach Punkten (jeder Turner hat beim Angehen 10 Punkte, für jeden Fehler in der Ausführung wird ein Punkt abgezogen). Die erzielten Resultate ergeben auch eine Grundlage für Veränderungen in der Riegeneinteilung (Stufenprüfung). . ~ Alljährliches (saisonweises) Wetturnen nach einer vom Verband zu bestimmenden allgemein gültigen Wetturnordnung. Zusammenstellung von Durchschnittszahlen und Höchstleistungen. D. Aerztekarte. Zur Erhebung der Wir» kung des Turnens auf den Organismus und ständigen ' ärztlichen Kontrolle der Turner. Beantwortung folgender Fragen : Alter, Größe, Gewicht, Brustumfang (nach Ausatmung — Einatmung), Arm-, Beinumfang (nach den bekannten Messungsmethoden); Zustand des Herzens, der Lunge. Durchführung einmal jährlich, durch den Vereins- oder Verbandsarzt (beziehungsweise Aerztekommission). Alle diese Erhebungen sollen in entsprechend eingerichtete Riegen-, beziehungsweise Abteilungsbücher, eingetragen werden, die .am besten vom Verbände herausgegeben werden. Durch geeignete Veröffentlichungen der zusammengestellten Daten aus diesen Büchern wird der eingangs erläuterte Zweck einer! jüdischen Turnstatistik erfüllt werden. Hu. Gerichtssaal. Ein Rechtsstreit um das Wort „International“. Der Verwaltungsgerichtshof unter Vorsitz des Präsidenten Dr. S c h u s t e r verhandelte gestern über eine Beschwerde der International Härtester Company in Chicago gegen das Bundesministerium für Handel und. Gewerbe wegen Verweigerung der Registrierung des Wortes International in def Schutzmarke für die landwirtschaftlichen Maschinen der Firma. Das Bundesministerium hatte die Registrierungsverweigerung damit begründe^ daß das Wort International im allgemeinen Verkehr üblich und daher nicht registrierfähig ist. In der Beschwerde wird darauf verwiesen, daß die Chica'goer Firma seit Jahren ihre Erzeugnisse unter dieser Marke in ganz Amerika und im Auslande, speziell auch in Oesterreich, verbreite und daß die Führung des Wortes- International in der Marke der Firma überall anerkannt werde. Nach dem amerikanisch-österreichischen Vertrage, der seit dem Friedensschluß wieder in Rechtskraft erwachsen ist, habe die Firma Anspruch auf Registrierung ihrer Marke auch in Oesterreich. Die Vertreter des befragten Bundesministeriums, Sektionsrat Dr. Pal, erwiderte, das allgemein , verbreitete Wort International dürfe dem geschäftlichen Verkehr nicht entzogen werden. Das aber würde geschehen, wenn das Wort zugunsten einer einzigen Firma monopolisiert würde. Ein Wort, das in der Geschäftswelt und im allgemeinen Verkehr so verbreitet ist, sei überhaupt nicht registrierfähig. Der Verwaltungsgerichtshof schloß sich dieser Anschauung an und wies die Beschwerde ab. Ernährung. Erzeugung von Kleingebäck erlaubt. Nach Mitteilung des Bundesministeriums für Volksernährung ist nunmehr die Erzeugung von Kleingebäck erlaubt. Durch diese Maßnahme soll der Arbeitslosigkeit unter den Bäckergehilfen vorgebeugt werden. Auch ist von Nun un die Erzeugung und der Verkauf von markenfreiem Schwarzbrot neben dem' rationierten Schwarzbrot gestattet. Ausgabe von Kondensmilch. In derzeit vom 15. bis zum 28. Jänner werden an die Kinder vom vollendeten ersten bis zum vollendeten zweiten Lebensjahre, soferne nicht die vorhandene Frischmilch für deren Versorgung ausreicht, je drei Dosen und vom vollendeten zweiten bis zum vollendeten sechsten Lebensjahre je eine Dose Kondensmilch ausgegeben. Zur Ausgabe gelangt ausschließlich gezuckerte Kondensmilch. Der Preis der auf . die Milchkarten zur Ausgabe gelangenden Milch beträgt für die Mindestbemittelten und für die mit der Zusatzkarte für Arbeitslose beteilten Arbeitslosen K 21 für die übrigen Bezugsberechtigten K 413 per Dose. Fett- und Mehlausgabe. Vom 15. bis 21. Jänner werden bei den städtischen Fettabgabestellen 12 dkg M argar i n ezum Preise von K 189 gegen Abtrennung des Abschnittes 279 der Mehl- und Fettbezugskarte abgegeben. Organisierte Verbraucher erhalten 12 dkg Pflanzenfett (Paketware) zum Preise von K 204 und Faßware zum Preise von K 201. M der gleichen Zeit werden per Kopf an jeden Bezugsberechtigten */t kg V e r s c h i e i firn e h I zum Preise von K 500 per Kilogramm auf die Mchlbezugskarte gegen Abtrennung des Abschnittes Uir die 354. Woche abgegeben.