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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-14 · Heft 1063 (14.1.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1063 (14.1.1922)
Date
1922-01-14
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1063 Wien, Samstag HodiimmBFGelBfiBnliBifsEiättfc feinster Herrenu. Damenstoffreste sehr, preiswert bei Karl Schwarz & Co. V!., WinditiUMlgasse 2 4*2 .-.. ■ in Wien ajb gesetzt halben.:: .Papuzio soll eah großes Paket solcher Falsifikate gezeigt mrad dabei bemerkt haben, daß das Paket 20 Millionen Kronen wert sei. Während ihres Aufenthaltes in Wien haben die beiden größere Einkäufe besorgt Sie trugen gewöhnlich kleine, gelbe Handkoffer. Ihre Verfolgun ist eiirageleitet. * Für den Gründungsfonds der hebräischen Universität in Jerusalem. Für die Redoute der Palästina-Sektion, die zugunsten des obigen Fonds am Sonntag den 15: d. M. im Odeoo-Prunksaäl des Excelsiorpalastes, VI., Marlahilferstraße 81, stattfiqdet und die eleganteste Veranstaltung zu werden verspricht, gibt sich in den vornehmsten Gesellschaftskreisen lebhaftes Interesse kund. Dem Ehrenkomitee gehören an: Univr.Prof. Dr. Ludwig Braun, Gemeinderat Dr. Jakob Ehrlich, Univ.-Prof. Dr. Salamon Ehrmann, Sigmund Eppler, Direktor der österreichischen lÄnderbank Hofrat Dr. Salamon Frankfurter, Direktor der Üniversitäts-Bibliothek Univ.-Prof. Dr. Bernhard Geiger, Univ.-Prof. Dr. Markus Hajek, Kommerzialrat Max Klein, Univ.-Prof. Dr. Heinrich Neumann,Generaloberstabsarzt Uni v.- Prof. Dr. Alois Pick, Gemeinderat Dr. Leopold Plaschkes, Gemeinderat Dr. Bruno Pollak-Parnau, Großindustrieller Oskar Rosner, Regierungsrat Rudolf Taussig. Karten gegen Einladungen täglich im Vereinslokal, IX., Liechtensteinstraße 11/13, von 11 bis 1 Uhr und an der Abendkassa. Vereine, Vorträge und Versammlungen. Mädchen grupp ed es Jugendvereines Ähawath Zion. Heute, V86 Uhr abends, Heimabend.. — Ty onbee-Haile, XX., De'nisgass e 33. Heute, 7 Uhr abends, Konzert der Klaviervirtuosin Elly L ü 11m a n n. — Morgen, 725. Uhr nachmittags, Skioptikonvortrag des Schriftstellers Jacques Jäger: „Entstehung von Wien“. — Mjttwoch, 7 Uhr abends, Vortrag von Rabbiner Dr. J. T a g 1 i c h t: „Altjüdische Armehfürsorge“. — Verein zionistischer. Hoch sch ül er The 0 d 0 r Herzl. Heute, 8 Uhr abends, Plenarversammlung (Vortrag von Professor Dr. Wilhelm Stein). — Hebräisch er K! u b,' II., Tabors t r a ß e 1, Mezzanin. Heute, V28 Uhr abends, Vortrag des Herrn Dr. Chaim T a r t a k o"w e r über Dr. P i n sk e r, „Sein Leben und Werk“. Hebräischsprechende Gäste Willkommen. — Verein für' jüdische Ges chic hte und Literatur. Montag den 16. d. M., 7 Uhr abends, im Saale der Humanitätsvereine „B’nei B’rith“, l, Universitätsstraße 4, 1. Stock (Vortrag des Professors Dr. Samuel Krauß): „Eine Chassidimsiedlung in Palästina vor 225 Jahren“. Gäste willkommen. — Drei Stipendien im Gesamtbeträge von K 20.009 für arme jüdische Hochschüler(inneri) sind /vom jüdischen akademischen Verein „Haor“ / ausgeschrieben. Bewerber mögen ihre Gesuche samt notwendigsten Angaben, die ihr Ansuchen bekräftigen, bis längstens 31. d. M. an den Organisations-Referenten A. Abend, IX., Nußdorferstraße 4/42, richten. — Zionistische Bezirkssektion L e o p 0 1 d s t a d t. . Heute, 7 Uhr abends, im eigenen-Lokal Ausschüßsitzung. Tagesordnung : Keren- Hajessöd^Aktion und-Organisation. ■— S ephar d i s c ha k a d e m i s c h e r V e r e i n- E s p e r a n z a. Heute, 8 Uhr abends, im Lokale, des. Vereines, II., Nowaragasse 27, Vortrag des Dr. S c h m i t z : „Ostjüdisches Volkstum und Literatur“. Gäste willkommen; — Bekleidung .armer Kinder. Heute findet durch den H. G. V. Desortae die alljährliche Bekleidung \ armer Schulkinder im Cafö Rembrandt statt. Personen, welche Karten erhalten haben, mögen pünklich erscheinen. — , Verein Äh a w ä t h Z jo n, II., Kleine Z uf äh r t sstraße 160. Heute, 6 Uhr abends, Heimabend-. — J/s8 . Uhr abends, Pinsker-Abend,: .Referent- Kamerad G e 1 bar d..— J ö d i s c_h e Volk s b i bliothe k „ i 0 n. Heute, 4 ‘ Uhr nachmittags, Komiteesitzung. — r/,'5 Uhr nachmittags, Ausschußsitzung. — .Landesverband der Kriegsin validen. Otto T r e ß 1 e r, Wilhelm Klitsch, Alfred Grii nk e 1 d, Ernst Tauten.hayn, Hansi Niese, Louise K a rt 0 u s c h, Herraine Kittel und das Heitere Quartett des Schubert-Bundes sind die Mitwirkenden der Gala- Konzertakademie, die Sonntag den 15. d. M., 10 Uhr abends, im Großen Konzerthaussaal stattfindet. — Nach Schluß stehen Sonderzüge der Städtischen Strassenbahn nach allen Richtungen bereit. Restliche Karten an der Konzert- Iiauskasse.“ . Leopold stä dt er Volkshe.im, II., Zirkusgasse 48.7 Uhr abends; Professor Dr. Oskar Babinek; Die Weltanschauung Bernhard Shäw’s. Karten zu K10] Urania. Heute, Vfl3 Uhr (Großer Saal) Schüler- Vortrag: Der Wald und sein Nutzen.’ Der Kalk. — 5 Uhr (Großer Saal) Der Kampf mit dem Berge. In Sturm und Eis. — ’/«6 Uhr (Kleiner Saal) Beethovens: Zehn Klavier- Violin-Sonaten. — 5 Uhr (Kurssaal) Regierungsrat Ing. Josef I^ö wy: Der nichtstationäre elektrische Strom, IV. — 7,6 Uhr (Klubsaal) Dr. Felix R o s e n t h a 1: System der Technik und Aesthetik des Klavierspieles, VI. — yß8 Uhr /Großer Saal) Das schöne Land Salzburg. — V28 Uhr (Kleiner Saal) Dozent Dr. Hermann Tertsch: Das Alter der Erde. — Halb 8 Uhr (Kurssaal) Professor Ing. Julius Magtz: Ein Rundgang durch ein modernes Eisenhüttenwerk, II. — Halb 8 Uhr (Klubsaal) Professor Doktor Oswald R 0 s s i: Psychoanalyse. Kommunales. Wiener Gemeinderat. (Sitzung am 13. Jänner.) ' Der Gemeinderat erledigte gestern in edner Datier sltzn-ng nicht weniger als 113 Ge&dhäftss Jücke, Ae mehr oder weniger Debatten auslösiten, in welchen ■ die stereotypen Klagen umd An w ürfe der oh'ri&tlidh- 6-ozialen Opposition gegen..;die^sozial'd«mototische Majorität erhoben. wurden, dhrne daß sie irgend- [welchen Erfolg hatten, es sei denn, daß sie sofort Von den Majoriilätsredmern alis grmidkus widerlegt wurden. So wurden unter anderem d^r V erwart turngsbericht der städtischen Gaswerlke,'. der Verwaltungsöerfdrt und die Bilanz der städtischen Elektrizitätswerke, der Verwaltungsbericht, Rechnungsabschluß und Bilanz der städtischen Straßenbahnen und der Rechnung’saibschiliuß der städtischen Kr-aftstellwagei,- uiiternehmung für das Geschäfts;,ahr 1919/20 genehmigt. Ebenso wu-rd'e die zweite Zuwendung für die iPeasionsparteien für De'jjernböt-.iöai. mvoliträglkh WIENER MÖR5rgNZ:£fflffiä_ genehmigt. Das von der Gemeinde zu bedeckende Erfordernis hn Betrag von 27,300.000 Kronen wird auf den Reservefonds verwiesen. Nach einem Referat S p e i s ers wird die Errichtung einer obligatorischen Krankenfürsörgeanstalt für die Wiener städtischen Angestellten und Bediensteten beschlossen. Für dieses große soziale Werk gewährt die Gemeinde Wien einen unverzinslichen Betriebs Vorschuß von 20 Millionen Kronen. Eine große, lebhafte Debatte löste das Referat »Subventionen« auis. Die Christ 1 iohsozia!en . beschwerten sich darüber, daß der Verein »Garitas« von der Rathauismajorität mit Unrecht verkürzt werde. Die Sozialdemokraten machten dagegen geltend, daß der Cariitasverband ohne Grund au*s dem großen Wohlfahrts- und Fürsorge verband ausge&prungen sei“ und parteipolitische Interessen verfolge. Die Majorität habe trotzdem zwei Verbänden, die dem Caritasverband an geschlossen, seien, eine größere Subvention zugewendet; Der Deutsohnationale Erntner führte Klage darüber, daß dem Deutschen Schulverein keine Subvention gegeben wird. Seine Ausführungen, die in. der üblichen Weise vorgetragen wurden, fanden keinen Widerhall, weil die Majorität auf dem Standpunkt steht, daß der Deutsche Schulverein in der letzten Zeit m 0 n a r ch i s t i s c h e T e n.d enzen verfolgt und man von einer republikanischen Verwaltung doch nicht erwarten könne, daß sie solche Tendenzen unterstütze. Einen komischen Eindruck machte die Debatte über die Subvention der Universität. Leider wird die Not der Universität ziu eifern Politikum gemacht. Aber es geht doch nicht an, aus dieser Not ein demagogisches Kampfmittel zu machen. Die Rathausmajoriität hat mit Rücksicht auf ihre materielle Lage eine Subvention von fünf Millionen Kronen bewilligt und kein Vernünftiger wird an dem Interesse der herrschenden Gemeindeverwaltung für die Universität zweifeln. Wenn aber die Minctrität die - Subvention fcinauflizitiiert von fünf auf; zehn Millionen Kronen.'so kann man sich dem Gedanken nicht entziehen, daß eine solche Lizitation doch nur für die Straße berechnet ist. Die beantragten Subventionen für Wissenschaft, Kunst, .Bildiungs- und Schulwesen, ferner jene für Wohlfahrts wesen wurden schließlich angenommen : und die Sitzung in vorgerückter Stunde geschlossen. Ernährung. ' Der Marktbericht. Gegen alle Anzeichen und Erwartungen entwickelte sich gestern In der Großmarkthaüe überaus lebhafter Verkehr. Besondere Nachfrage herrschte nach den besseren und im. Preise begreiflicherweise noch höheren Sorten, was mit den vielen Faschingsunterhaltungen am Ende der Woche in Verbindung gebracht wird, für die sich die großen Restaurants und Hotelbetriebe rechtzeitigeindecken. Die Preise blieben gestern in der 'Großmarkthalle für alle Fleischgattungen sowohl im Großhandel als auch im Detailverkauf unverändert hoch. Mit Rücksicht darauf, daß außerdem noch günstige Zufuhren von auswärts zu verzeichnen waren, ist damit zu rechnen, daß die Preise für einzelne Sorten nicht werden gehalten werden können und daß Preisrückgänge zu erwarten sind. Unter den hier eingetroffenen 10 Waggons mit verschiedenen Fleischgattungen befanden sich 3 Waggons aus Ungarn, 3 Waggons aus Polen, 1 Waggon aus Jugoslawien, 2 Waggons aus Steiermark mit mehr als 70 Tonnen. Auf den Grünwarenmärkten war die Beschickung schwach ausgefallen. 5000 Kilogramm dänische Kartoffeln aus dem Lagerhaus in Schwechat, die auf dem Naschmarkt zum Verkauf kamen, waren bald vergriffen. Obstzufuhren waren überhaupt nicht zu verzeichnen, ebenso fehlte es an Eiern. Die Preise blieben im großen und ganzen unverändert. ‘__ Noch kein Kleingebäck! Die von einigen Plättern wiedergegebene Meldung, . daß die Kleingebäckerzeugung seitens des Ernährungsamtes freigegeben worden sei, hat einen förmlichen Sturm auf die Bäckereien um Semmeln, Kipfeln usw. zur Folge gehabt. Wie wir nun von unterrichteter Seite erfahren, ist die Meldung mindestens verfrüht. Das Ernährungsamt beschäftigt sich allerdings mit der Frage, die auch im Sinne einer Freigabe derKleingebäckerzeugung in der nächsten Zeit erfolgen dürfte. Eine Entscheidung ist aber noch nicht getroffen worden, so daß die Bäckermeister vorderhand noch kein Kleingebäck erzeugen dürfe 11. Freie jüdische Volksbühne miiiiiiiuummmiiiuimimiiimmmmiuiiiiiiiiiiiitimiiiiiiiimiimiiimiHimiiiimuiuii Gastspiel Im Lastspieltheater <7a8 Uhr abends): 4280 Einakter-Abend Vom Glück vergessen Drama in einem Akt von DavidPinski. Der Schneider als Gemeinderaft schwank in einem Akt von M. Richter. Die E.’z© Dialog von Schalom Alejchem Mitwirkend: Die Damen Deutsch, Natan, Weintraub-Graf, Weißberg Die Herren Deutsch,* Jablonskl, Preiß, Sigäll, Strisower Bühne und Kunst. Gründung einer Musikgesellschaft in Jerusalem. Jerusalem, 10. Jänner. (J. C. B.) In Jerusalem ist eine internationale Musikgesellschaft gegründet worden, an deren Spitze der englische Gelehrte Danby steht Die Gesellschaft veranstaltet intime und öffentliche Kor.zerte. Der erste Abend fand am 29. v. M. statt Der Aufführung ging eine englische und eine hebräische Eröffnungsrede voran. Lphnverhandlungen in den Staatstheatern. In der Staatstheaterverwältung finden derzeit Lohnverhandlungen statt, die vor ihrem günstigen Abschluß i steheir. Die Forderungen der Mitglieder und Angestellten!4, Jänner 152? Se?fe~5 der Staatsbühnen, die sich in der Höhe der den An* gestellten der Privattheater zugebilligten Bezüge bewegen, werden, wie wir vernehmen, fast zur Gänzö bewilligt werden. Aus den Theatern. Volksoper. Heute, Samstag, gelangt?n de# Volksoper „Tristan und Isolde“, durch Direktor Felix Weingartner neu einstudiert und neu inszeniert, zur Aufführung. ImJosefstädterTheater werden gegenwärtig zwei Stücke geprobt die demnächst zur Darstellung gelangen. Die französische Neuheit, die Komödie „H a 1 bw e 11“ (L’Eternel Masculin) von Romain Cöelus, deutsch von Robert Blum, mit einer hervorragenden Berliner Künstlerin in der Hauptrolle, und das Schauspiel „Fanny* das nach einem äterem französischen Stück von. J. B. Stein für die österreichischen Bühnen bearbeitet wurde. Die Erstaufführung dieses Stückes findet bereits Freitag den 20, d. M. statt. Hansi Niese wird darin nach langer Zeit wieder eine große, ernste Charakterrolle kreiren. Im Deutschen Volkstheater ver* abschiedet sich heute Alexander M o I s s i in Schnitzlers „GriinemKakadu“ als Henri und in Tolstois „E r i s t an allem schuld“ als Wanderbursche, um im Frühiahr zu einem lägerem Gastspiel wieder zu kommen. ' Morgen, Sonntag, 7 Uhr, geht neu einstudiert Hermann Bahrs . Wiener Stück „-Wi.eneT.inne n“ in folgender Besetzung der Hauptrollen in Szene: Fanny Eisinger — Frau'Schweighofer, Daisy — Fräulein Woiwode, Risa — Fräulein Keller, Fritz! — Herr Frank, Marie Fischer — Fräulein Waldow, Max Billitzer — Herr Sima, Ulrich — Herr Kutschera, Stöhr — Herr Krones, Miß Cook — Fräulein Markus, Pianist Basel — Herr Iwald, Dr. Mohn — Herr Lackner, jLeopold — Herr Homina. Spielleiter: Viktor Kutschera. Die Kainz-Bühne veranstaltet am 28. Jännef 1922 im Theateisaal des Hotel Post eine Aufführung von „Die luden“ von Eugen Tschirikow. Das gesamte Reinerträgnis wird dem Rothschild-Spital zur Beteilung armer Kranker überwiesen. Wochenspiel plan des Burgtheaters. Sonntag, 2 Uhr (außer dem Jahres- und Stammsitzabonnement, kein Kartenverkauf) „Der Bauer als Millionär“. 7 Uhr, Moliöre-Feier (neu einstudiert) „Der eingebildete Kranke“. — Montag, 7 Uhr, „Der Schwan“. — Dienstag, 7 Uhr (beschränkter Kartenverkauf) „Medea“. — Mittwoch, 7 Uhr, „Coriolanus“, (Menenius Agrippa — Herr Hugo Thimig als Gast. — Donnerstag, 7 Uhr, „Weh dem der lugt“, (Galomir — Herr Hugo Thimig als Gast.) -- Freitag, 7 Uhr, „Der eingebildete Kranke“. „Der erste. Beste“. — Samstag, 7 Uhr (bei aufgehobenem Jahresabonnement, za besonderen Preisen, Grillparzer - Feier der Gemeinde Wien) neueinstudiert „Esther“. Wochenspielplan der Staatsoper. Sonntag, l/46 Uhr (bei eingeschränktem Stammsitzabonnement) „Tristan und Isolde“. (Tristan — Herr Kammersänger Rudolf Ritter von Stuttgart; Isolde — Frau Kammersängerin Gertruds Kappel vom Landestheater in Hannover als Gäste.) — Montag, 7 Uhr, „Die lustigen Weiber von Windsor“. — Dienstag, 7 Uhr, „Rigoletto“. — Mittwoch, 6 Uhr, „Palestrina“. (Palestrina — Herr Kämmersänger Rudolf Ritter von Stuttgart als Gast.) — Donnerstag, 7 Uhr, „Elektra“.— Freitag, Vs7-Uhr, „Die Königin von Saba“, t- Samstag, 7 Uhr (bei aufgehobenem Jahresabonnement) „Salome“. (Salome — Frau Barbara Kemp von der Berliner Staatsoper als Gast.) Wochenspielplan der Volksoper. Sonntag, 7 Uhr, „Cavalleria rusticana“, hierauf „Der Bajazzo“. (Nedda — Fräulein Maria Rajdl, Canio — Herr Kammersänger Aagard-Oestvig vom Operntheater als Gäste.) — Montag, Va8 Uhr, „Der Troubadour“. — Dienstag, V«7 Uhr, „Tarinhäuser“. — Mittwoch, ys8 Uhr, „Die Boheme“. — Donnerstag, 7 Uhr, ' „Die verkaufte Braut“. — Freitag, 7 Uhr, „Othello“. (Erstaufführung.) — Samstag, 7 Uhr, „Die Jüdin“. Wochenspie1p 1 an des Deutschen Volkstheaters. Sonntag, 2 Uhr, „Das vierte Gebot“ 7 Uhr, „Wienerinnen“, r- Montag, 6 Uhr, „Faust“. — Dienstag, 7 Uhr, „Brand“. — Mittwoch, 7 Uhr, „Lebendige Stunden“. — Donnerstag, 7 Uhr, „Wienerinnen“. — Freitag, 6 Uhr (zum ersten Male) „Lulu“. — Samstag, 6 Uhr, „Lulu“. Wo chenspiel plan der Kämmers pT eie. SQnntag, V?3 Uhr, „Der gute Rul“, 7 Uhr, „Uiureu“. — Montag, 7 Uhr, „Am Teetisch“. — Dienstag, 7 Uhr, „Untreu“. — Mittwoch, 7 Uhr, „Untreu“. — Donnerstag, Va7 Uhr, „Kammersänger, Tod und Teufel“. — Freitag, 7 Uhr, „Untreu“. — Samstag, 7 Uhr (zum ersten Male), „Der Keuschheitsapostel“. — Von Sonntag bis inklusive Samstag, 10 Uhr, „Morphium“. Wochenspielplan der Neuen Wiener Bühne. Sonntag, Dienstag „O t h e 11 o“ mit Paul W e g e n e r äls Gast, Montag, Mittwoch und Donnerstag „T o t e n t a n z* mit Paul Wegener als Gast. Das Befinden Tschernichowskis. Dr. Josef Klausnef in Jerusalem erhielt von dem in Odessa erkrankten hebräischen Dichter Dr. Saul Tschernichows ki ein Schreiben, daß er nach drei Monaten das erste Mal das Bett verlassen konnte, er fühle sich einigermaßen besser, doch weiß er nicht, wann ihm die Aerzte den Ausgang erlauben werden. Richard Strauß ist gestern, wie aus London gemeldet wird, zu einer mehrwöchigen- Konzerttournee in England hier eingetroffen. Hebräisch-jüdische Matinee. Die unter Mitwirkung von Martin C ii o c h e m (Stockholm), Lea Weintraub-Graf und Oberkantor M a r g u I i e s vom Könzertbureau des Haruach veranstaltete Hebräischjüdische Matinee .findet Sonntag um 4 Uhr im Mittleren Konzerthaussaal statt. Noch restliche Karten erhältlich: Konzerthauskasse, R. Löwit, „Wiener Morgenzeitung“ und Kärtenbureau Aida. Roland-Bühnte (J ü d i s c h e B ü h n e). <Ab heute, 14. d. M., Wiederauftreten des Ensembles der Jüdischen Bühne. Zur Aufführung gelangt die musikalische Posse „Dus Herz vyn a Mamy“ von Lateiner. Kunstfeste in Venedig. Für den Sommer dieses Jahres sind in Venedig vom Juli bis in den September hinein eine Reihe von Sommerf esten geplant Im Hafen von San Marco findet ein Zyklus musikalischer Darbietungen auf eigens hergerichteten Flößen mit bengalischer Beleuchtung des Hafens statt. Dieser Zyklus beginnt mit einem Richard Wagner-Abe&fd; es folgen Puccini-, Massenet-, Mascagni- und Boiti-Abende. Es sind ferner die Erstaufführung der neuen/ Operette „lupiter von Pompeji“ von Franchetti und Giördano im Theater Malibran, ein Vokalkonzert vor der Kirche della Salute, ferner ein Vokalkonzert auf der äußeren Lage des Dogenpalastes geplant. Am 15. September findet die Eröffnung der Ausstellung für antike Kunst statt.

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