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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-12 · Heft 1061 (12.1.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1061 (12.1.1922)
Date
1922-01-12
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 WIENER &GfcäENZEiTtWtf 12. Järtner 1922 Nr. 1061 Wien, Donnerstag ewectk.e'm Propaganda-F.xhi'b'iitions-Match.duiroh das rohe Spiel, an welches der Gegner nicht gewöhnt war, verlo-ranging. Das Spiel gegen Blue Stars, bei dem Hakoaih 3:2 siegte, stand unter viel günstigerem Zeichen al< das. gegen Aarau. Kompetente Referee und beiderseitig faires Spiel verschafften dem Kenner Momente größten Genusses. > Die Generalversammlung der Amateure. Am vergangenen Dienstag fand . die. Generalversammlung der Amateure statt, die ziemlich stürmisch verlief. Wir berichteten bereits, daß zwei Kandidaten für den Posten des Präsidenten auf'gestell': waren. Direktor Schenkel wurde, von der Gruppe Popovich und Dr. Brauer von der Gruppe Gebrüder Konrad begünstigt. DSr Kampf entbehrte nicht' eines gewissen antisemitischen Untertones, obwohl, Herr Seemann zu den Anhängern des Direktors Schenkel zählte. Da Herr Direktor Schenkel, der übrigens ein einwandfreier Sportmann ist, noch vor der Generalversammlung von seiner Kandidatur zurücktrat, erfocht die Gruppe Konrad einen vollkommenen Sieg und Dr. Brauerwurde Präsident. Unter den Namen der neuen Vorstandsmitglieder fehlen die Herren Direktor Schenkel und Seemann. Der alte Internationale Popovich hat sich von vden Amateuren abgemeldet und ist Rapid beigetreten. Trotzdem stand' sein Austritt von den Amateuren noch nicht unumstößlich fest, da er selbst erklärte, daß er seine endgültige Entscheidung erst vom Ausgang der Generalversammlung abhängig mache. Popovich ist nunmit seinem Wunsche nicht durchgedrungen und man darf gespannt sein, ob er nun seine Abmeldung aufrecht erhält. Sparta in Spanien neuerlich geschlagen. Wie die ,,Prager Presse“ mitteilt, ist die Spartajiunin Spanien zum . dritten Male besiegt worden. Diesmal war ihr Bezwinger der F. C. Bilbao, der den Kampf mit 3:2 Toren gewann. Der Schiedsrichter soll sehr parteiisch gewesen sein; so wurde der Mittelläufer Kada trotz seiner Reklamation vor der Pause ausgeschlossen, weiters verhängte der Unpar-? teiische drei Eifmeterstöße gegen die Tschechen. . Sportklub gegen Rapid 5:1. Das „Sport-Extrablatt“- (Hamburg) knüpft an den Wettspieibericht folgende Bemerkung : Rapid scheint auf die Meisterschaft weniger Wert zu legen als auf Valutareisen, geht er doch demnächst nach Spanien. Selbst Wiener Zeitungen verurteilen die Raubbaupolitik des österreichischen Altmeisters. Das Münchner Fttßballerdcrby. Im Kampf um den süddeutschen Verbandspokal und gleichzeitig um die.Vorherrschaft im Münchner Fußballsport trafen einander Wacker und Bayern am vergangenen Freitag vor 8000 Zu-: schauern in einem -selten spannenden und hartnäckigen Kampf. Das Spiel gelangte auf schneebedecktem Boden zur Austragung und endete 3 : 3 unentschieden, Pause 2.: 2. Die Verlängerung (es sollte bis "zur Entscheidung gespielt werden) dauerte nicht lange, da Schiedsrichter Brücker (Stuttgart) nach 10 Minuten infolge physischer Schwächen, Ijcrvorgcruien durch die Bodenverhältnisse, mit Einverständnis der beiden Spielführer die Weiterführung des Kampfes aufgab. Spielerbestrafungeil. Es wurden disqualifiziert: Bis 10. Februar Leo Kiesling (Rudolfshügel); 'bis 13. März. Ernst Rosner (]. F. C.); bis 10. Mai Brandier (J. F. C.); Hartmann (J. F. C.); Mastbaum (J. F. C.). Hakoah. Morgen, Freitag, wichtige Leichtathleten- Vollversammiung im Klubheim, Wiesingerstraße 11, um 7 Uhr abends. Tagesordnung: Generalversammlung, Jüdische Olympiade, Organisation von jugendgruppen. Briefkasten. David Lustig. Besten. Dank für ihre Unterstützung rmd Aufmunterung. Wir werden unsere Aufklärungsarbeiten bei den jüdischen Sportlern fortsetzen i | law. 1$ OMI k SdMiS hi W-EA, k-, Mtsi'C AuralBtrassa. Nr. 5 Tel. Nr. 2048?, 20301, 20646, 22576. Tolegr.-Adr.: Contincr.talban!: WeLLrZsSs-iLkdG, Wien, II-, Taborslrasse 4$a Telephon Nr. 49428 | Kulanteste Durchführung sämtlicher Bank- und B ö r s e t r a n s a k t i o.n e n 133 Volkswirt. Gestempelte Krone ---- Auszahlung Wien --- ln Zürich notierte: die österreichische Krone —.17 die österr. gest. Krone . . —.09 die tschechische Krone. . 8.35 die Mark.2.85 Agram ..1.80 Bukarest.—. > Budapest.—.85 Warschau.—.17 —.09 Centimes; —.17 Centimes. (—.17 am 10. Jänner) (—.10 am 10. Jänner) ( 8.45 am 10. Jänner) ( 2.95 am 10. Jänner) ( 1.75 am 10. Jänner) am 10. Jänner), (—.85 am 10. Jänner) (—.17 am 10. Jänner) Keine Anforderung der tschechoslowakischen Werte. „Die Börse“ erfährt von maßgebender Stelle, daß alle Gerüchte über eine Anforderung der tschecho-slowakischen Papiere zum Zwecke der Garantiebeisteliung für die Anleihe der Tschccho-SIowakci an Oesterreich jeder Grundlage völlig entbehren. Die Tschechoslowakei hat die Garantiefrage noch gar nicht angeschnitten, und wenn über dieses Thema Beratungen stattfinden sollen, dann besitzt Oesterreich in seinen Guthabungen aus den fallen gelassenen Reparationen, in den bei der endgültigen finanziellen Auseinandersetzung .sich ergebenden Ueberschüssen an alten Staatsrenten, in Bahnprioritäten und in den auf die ursprünglich ungarische Schuld entfallenden Titres derart gewichtige Kompensationsobjekte, daß ein tschechoslowakischer Kredit selbst in bedeutender Höhe ohne jegliche Inanspruchnahme privaten Besitzes fundiert werden könnte. Außerdem widerstrebt dem Finan minigehört der Jidiscfie H®fi®sta§§&aS@üd®r Herausgegeben von ©4t® toeSes und Ludwig Baiö Reicher belehrender und belletristischer Inhalt. Beiträge der bedeutendsten jüdischen Schriftsteller. Vornehm, ausgestattet und illustriert. Zu beziehen durch deü Verlag »Wiener IdorgenxeBfungM Wien, II., 7aborstrasse 1 a Preis K 150, einschließlich Porto ft 180 sterium jede weitere Entgüterung der Privatwirtschaft und jede nutzlose Aufzehrung wertvoller Aktiven. Es ist -auch gar nicht anzunehmen, daß die Tscheche-Slowakei für ihren Kredit eine Bffektenunterlage , begehren wird, Ae sich der Staat nur aut dem Expropriaffonswege beschaffen kann. Der Kredit soll ein Unterpfand politischer Freundschaft und wirtschaftlicher Annäherung sein, wäre aber eip ewiger Zankapfel, wenn er nur durch Aushöhlung des österreichischen Privatbesitzes erkauft werden müßte! Desgleichen kann auch eine D e p 0 t s p e r r e dich t. i n Frage kommen, da durch das ohnehin viel Staub aufwirbelnde und mit ungeheuren technischen Schwierigkeiten vefknüpte Devisenanmeldungsgesetz die 6 e r i e def Au snahmsver fügungengegen die Wirt schaff als vorläufig abgeschlossen zu .betrachten ist. Wie wir weiters vernehmen, soll sich Minister Dr. Gürtler allen diesen Einwendungen unter H'nweis auf sein ursprüngliches Programm angeschlossen Haben. Zinsfuß 6 Geld Ware Kurs v.!). Geld Jänner Ware Valutenkurse. Das Geschäft in fremden Zahlungsmitteln an der gestrigen Börse, war ä u ß ers-t gering, die Krone behauptet, wie nachstehende offizielle .Notierungen zeigen: Veröffentlichung der Devisenzentrale . vom 11. Jänner 1922. Devisen (Schecks und Aus-? Zahlungen) Amsterdam f. 100 holl. Gulden . Agram 100 jtur. Kronen .... Belgrad 100 Djnar ...... Berlin 100 deutsche Relcllsfflärk . Brüssel 100 belgische Francs . . Budapest 100 ungarische Kronen. Bukarest 100 Lei . .. Christiania 100 nonveg. Kronor . Kopenhagen 100 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling , . Madrid 100 Pesetas. . . . . Mailand 100 Lire . . . . , ♦ , * New York I Dollar. Paris ioo Francs. . . .; Prag 100 tschccho-slow. Kronen^. Sofia 100 Lewa. Stockholm 100 schwedische Kronor Warschau 100 polnische‘Mark . . Zürich 100 schweizerische Francs Noten Amerfkan. Noten v. 5 Dollar aufw, , kleinere' . . Belgische Noten ICO Francs . i Bulgarische Noten zu lCQO Leva . ' . , . » ,100 . . .. , kleinere . . . Dänische Noten 100 Krönet , > Deutsche Noten zu 1CÖ0 Mark. . I fl n 100 p « . b . „ kleinere. . . Engl. Noten von 5 Livrest. aufw. „ . kleinere ,.. ■* . . » Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden , Italienische Noten v. 100Lire aufw. n n kleinere.". . . lugosl. Noten unfest, ru lOOODlnar » B B S 1© B » kleinere . , Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. „ »• , kleinere . . . Rumänische Noten zn lOOOu.LOOLei ' tt n kleinere . . . Kuss. Noten (Roman.) zu 500 Rubel ■B n b b JOO s « . b » kleinere . , Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v. 1000 aüfw. b » kleinere . . Ungar, Noten (neueEm.) zu 1000 Kr. ' „ , zu 10.000 Kr. . . . , b klelnero .v . * ,; 248.4im 246.550 246.950 247.050 2260.50' 2264.50 2143.— 2152.- 9010.- o,m- ' 8590.,- , 8M0.— 3359.Ä) 3865.50 4084.50 4090.50 32,480 52.520 51*480 51.520' 1103.50 1106.50 1118.50 1121.50 106.475 106.525 102,975 103.025 13L175 131.225 130.975 131.025 23.690 23.710 2S2SS 26.110 97.460 97.540 29.190 29.210 23.590 ’ 23.610 6773.— 6777.— 6698.-- 6702.- ‘ 55.930 56.020 53.980 54.020 10.922*- ‘ 10.928 10.997 11.C03 4495.— 4505. 4445.— 4455.- 165.470 105.530 162.970 163.030 244*- 246.- 251.- 253.- 131.025 131.075 128.975 129.025 6698.- 6702.— 6623.- 6627.- 5L780 5L82Ö 50.930 ' 51.020 4195.- 4205.— 4195.^ 4205.- läüni 129 .W5 lasTörs 12AÖ33 3847.- 3853.- 4072.- 4878.— 2OÄÖ 28.510 27.800 27T910 28.390 26*410 V 27.890 27.910 >55.430 53.470 , 53.480 * 53.530 245.950 246.650 244.950 245.050 . 28*690 28,710 28.270 38.310 26.140 28.160 «980.- 9000.- 0505 8585 6840.- 8860.- 10^075 mÖ25 100.975 1ÖL025 239.- 241.- 247.- 249.- 527Ö!-: . 5280!- 5195!- 5205 5176.— 5180.- IS^OTO leJTöiö 160.470 16IV530 129.478 129.525 . 127.475 127.525 10.872!-° 10.ft7Ü- 10.972.- 10.357,- 10*863.- 10.967.- .10.973.- 1103.50 . 1106.50 1113.50 .1121.50 ' 'Jätf— 1113.50 1116.50 •L -F*- Große Verluste der; „Nutfca" A.-G. - Aus Präg wird uns berichtet: Tn^ der außerordentlichen Generalversammlung: wurde' fe'stgestellt, •,daß die Gesellschaft im ersten Jahre ihres Bestandes -einen Verlust von fünf Millionen Kronen infolge der valutarischen Verhältnisse erlitten habe. Es wurde beschlossen, c!as Aktienkapital voh 20 vMillionen Kronen auf zehn Millionen Kronen dürch A b s" t e m p e 1 ü n g der Aktien zu reduzieren* Die Oesel'öchaft wurde im November 1920 unter Mitwirkung der Mährisch-Schlesischen Bank gegründet urid entstand atis , der gleichnamigen ärztlichen Genossenschaft. . Das Unternehmen befaßt sich mit der Erzeugung von Kindernährmehl und sonstigen Nährpräparaten und hat bei der Gründung, die vom ersten Präsidenten der Gesellschaft Voska auf breiter Grundlage in die Wege geleitet wurde, in holieschowitz größere Baugründe zum Bau von Fabriksgebäuden erworben, hat aber nur eine kleine Fabrik in Petkovicki bei Aurlnowes errichtet. _• Wiener Börse. Gleich bei Beginn der gestrigen Börse zeigte sich die Spekulation reserviert und zurückhaltend, da Gerüchte von einer bevorstehenden Demission Dr. Gürtlers Verbreitung fanden. Ferner verlautete gerüchtweise, daß , eine Beschlagnahme der. tschechischen Papiere geplant sei und größere Arbeiterentlassungen bevorstehen. Ali diese Momente veranlaßten zu Verkäufen, welche einen Druck aut das Kursniveau ausübten, ohne daß es jedoch zu größeren Abgaben gekommen wäre. . Eine gewisse Unsicherheit war aber nicht zu verkennen. Staatsbahn-Aktien, welche anfangs begehrt und höher waren, gaben unter dem allgemeinen Druck ebenfalls nach und verloren gegen den letztgemeldeten Stand K 2000. Der Rückgang der Genußscheine derselben betrug. fC 1400. Lombarden büßten -K 2200, Südbahn-Prioritäten K 1540, Siemens K 1850, Alpine K 3900, Krupp K 3600, Rima K 1850, Salgo K 2200, Daimler K 540 und Timber K 550C ein. Von Barikenpapieren verloren Oesterreichische Kredit K 550, Ungarische Kredit K 1900, Länderbank K 1700 und Zivnostenska K 1100. Auch die in den Verkehr gezogenen. Schnankeriwerte waren, abgesehen von ganz geringen^ Ausnahmen, billiger erhältlich. Bodenkredit gaben K 950, die Aktien der Oesterreicblsch-ungarischen Bank K fÖÖÖ,’ Adria K 5500, Buschtehrader lit B K 2000, Kaschau-Oderberger K 4700, Lemberg-Czernowitzer K 3950 im Kurs ab. Billiger erhältlich waren ferpej* B"uiwerte, die Aktien der. Brauereien, der Elektrizitätswerke, ferner Maschinen- und Papierfabriken. Dynamit Nobel wurden um K 13.500 und Jüngbunzlauer um K 20.000 billiger abgegeben. Def Rückgang der Berg- und Hüttenwerke betrug K 22.700, Auch einzelne Kohlenpapiere gingen zurück. Lediglich Buschtehrader lit. Ä wurden um K 10.000, Golleschauer um K 3500, die Aktien der Ungarischen Allgemeinen Kohlen um K 5800 und Karpathen-Petroleum um K i 1.000 höher bewertet. Die lustlose und schwächere Tendenz erhielt sich bis zum Schlüsse. Renten waren etwas gebessert Börse für landwirtschaftliche Produkte. . (Orlginalbericht der „Wiener Morgenzeitung“.) Nach .behaupteter Eröffnung schwächte sich die Tendenz der Getreidepreise ab, hauptsächlich deshalb, weil für Rechnung der tschechö-slowakischen, Republik keine Käufe getätigt wurden. Getreide heimischer Herkunft war relativ reichlich offeriert und Käufe in W ei z e n konnten zu K 280, in Rogge n zu K 205 bis 210, in _B.ra.ug g e r s t e zu K 260 und. in H a f e r.zuerst zu K 280, im Verlaufe auch zu K 270 getätigt' werden. Für G erst e zeigt sich wieder Interesse seitens der beteiligten Kreise, doch scheiterten Abschlüsse an dem noch immer knappen Geidstande, der es unmöglich macht, die hohen Forderungen zu bewilligen. In M a i s kommen hauptsächlich1 Überseeische Provenienzen in Betracht, die in Mixed zu 18 holl. Gulden und in Plata zu. 8.60 holl. Gulden, alles eit , Haqiburg, aufgenommen werden." Für B 6 ’fi’n en~ zeigt" sich wieder Begehr. Jugobohnen neuer Ernte konnten zu jugösl. K 12.25 abgeschlossen werden. H i r s e, H i r .s en b r e i n, ebenso Hanfsamen sind absatzlos. S ä m e-, r e i e n tendieren im Einklang mit - Prag bei. zunehmender Offerte und angesichts der mangelnden Exportmöglichkeit flau* Reis fand in kleineren Mengen Unterkunft ztf unveränderten Preisen. Die Rauhf uHerpreise haben angezogen, da die Expeditionen aus Westungam: v/egen Schwierigkeiten verzögert werden; Öberösterreichisches H e u wertet K 125 ab Stationen. $ t r o h K 70 bis 75 Wien. Der Mehlabsatz ist andJftiernd schvHerlg, obwohl hier die Preise für urigarische Mehl.e billiger .sind alsin Budapest. Uncrarisches oder jugoslawisches Nuller ist zu; K 470 bis 480 erhältlich. . \ Wiener Holzbörse. , ' > (Orlginalbericht der- «Wiener Morgenzeitung?.) M , An der gestrigen gutbesuchten Holzbörse sprach sich die Tendenz um eine Nüänce fester aus, nachdem die- Nachrichten aus Italien beruhigend lauten und die vorwöchigen Krisengerüchte , sich als haltlos heraust stellten. Einige Abschlüsse erfolgten von N a d e 1 h o l z- S c h o 1 t t m a t e r i a l, L a 11 e n, gebündelt, scharfkantig 25X50 zu K 31;000 prompt ab Wien und Brennholzi harte , Buchenscheiter, trocken . zu K 190.000 Wien sowie hartes undvweiches Brennholz gemischt zu K 165.000 ab niederösterreichischer. Station per. Waggon. Ausgeboten wurden Holzkohle welch zu K 55 ab niederösterreichischer ■ Station, von Nadelholz-Schnittmaterial 13 . mm > Bretter von 10 bis 30 cm, 50% von 10 bis 7 cm zu K 24.000, 26 mm Bretter von 10 cm auf* Wärts‘zu K 25.000 ab Wien 40% Schmal. Kürzungsware, »Bretter 20 mm 1 bis 3Vt cm zu K 18.000-Wien, Bauware von 20 bis 52 mm von 10 cm aufwärts zu K 19,000 ab steiermärkischer Station. Gesucht waren 2 bis 3 Waggons Fichte 4/*, 20 cm 16 bis 30, 4 cm aufwärts, Telegraphenstangen, Kantholz 7 bis 14 cm lang und Pappelbloche. Wiener Warenbörse. Zum Öffentlichen Verkaufe gelangen am 19. d. M.» 12 Uhr, 20.543 Meter Madapolam rigato Wien transit Bllinski — Bankpräsident. „Die Börse“ meldet) Beim Bundesministerium für Inneres ist ein neues B a n kkonzes sions gesuch eingelangL für welches als Konzessionäre der ehemalige gemeinsame und polnische Finpnzminister DE Leo Ritter v o n B fl i n s k i, der Wiener Bankier Ignaz Mehrer, der Hofrat Dr. Binder von der Wiener polnischen Gesandtschaft und Rechtsanwalt Dr. Leo F aus t auffreten. Die projektierte Bank soll den Titel »Austro-poln.lsche Bank“ führen und mit einem Kapital von 1 Milliarde österrelcliischea Kronen ausgestattet werden, Sie will der Förderung der österreichisch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen dienen und hat gewaltige Kapitaleinlagen polnischer Finanzmagnaten zu gewärtigen. Sollte des Projekt, das sich der lebhaften Forderung der polnischen Regierung erfreut, zustande kommen, ist B i I i n s k i für die Präs! de rite.ns teile der neuen Bank in Aussicht genommen. Um der Frühjahrs wäre Platz zu sss: schaffen sss «* *3 t ri pj) * jt t , «I ‘«i «feiWifVC'vSA ä-WE!NBURGGA.S5e*10*1» l-AD L E RCA^iE-ä

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