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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-11 · Heft 1060 (11.1.1922) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1060 (11.1.1922)
Date
1922-01-11
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 1060 Wien, Mittwoch WIENER MORGENZEITUNG tl. Jänner 1922 Seite W -—a.» Kapital zugeschlagen, die Stamm-Aktie gespalten und ein gewisser Anteil an dem Gcsellschaftsvermögen von ihr abgetrennt und auf einen neuen (jungen) Titel verpflanzt wird. Nichts dergleichen ereignet sich bei der neuen Fanto-Aktie. Hier findet keine Umbuchung, keine Abspaltung statt, die alte Aktie ist gar nicht tangiert Hier kommt lediglich ihr Coupon (Dividendenschein) in Frage, indem für den Coupon statt Geld eine Aktie dargeboten wird. Diese Aktie ist natürlich durch den Gegenwert des Coupons, der sich in dem Gewinnanteil (Dividende) verkörpert, bezahlt. Hier unterbleibt die Auszahlung des Gewinnes, um durch eine Aktie abgefunden zu werden, welche mithin der Aktionär durch die ihm zukommende Ertragsquote bar einzahlt Die neue Fanto-Aktie, welche statt der Dividende abgegeben wird, ist daher eine ganz regelrechte, voll und bar e i n gezahlte Aktie und keine „Gratis-Aktie*. Das ist das eine. Das andere ist, daß dadurch, daß der Coupon in eine Aktie getauscht wird, ein eigenartiges Bezugsrecht geschaffen wird, welches von dem sonst geläufigen Bezugsrechte absticht. Gewöhnlich ist das 'Bezugsrecht das Recht, auf Grund der alten Stammaktie eine neue (junge) Aktie zu beziehen. Dieses Bezugsrecht kann Imperativ sein, wenn es für die alte Aktie im Statut bedungen ist; sonst ist es fakultativ: dem Ermessen der Generalversammlung überlassen. Immer aber haftet das Bezugsrecht an der Aktie. In unserem vorliegenden Falle aber haftet das Bezugsrecht am Coupon. Damit nicht genug, ist dieses Bezugsrecht, obschon es füglich im Statute nicht verbrieft ist, also keinen imperativen Charakter hat, gleichwohl zwingender Natur, weil sich der Aktionär diesem Bezüge nicht entziehen kann. Sonst verleiht das Bezugsrecht dem Aktionär einen Anspruch, den er geltend machen, aber auch unterlassen kann. Er ist nicht gehalten, das Bezugsrecht auszuüben und hat die Chance, um sich vor Nachteil zu bewahren, das Recht, zu veräußern. Beim Bezugsrecht, das am Coupon haftet, verhält sich das ganz anders. Da ist er genötigt, vom Bezugsrecht Gebrauch zu machen, wenn er nicht den Coupon verlieren will. Die Dividenden-Aktie ist daher ein erzwungener Bezug. Hieran knüpft sich unmittelbar eine dritte rechtliche Ueberlegung. Das sonst gangbare Bezugsrecht unterliegt zumeist einer sehr kurzen Verfallfrist. Wenn das Bezugsrecht nicht binnen 8 bis 14 Tagen ausgeübt wird, geht es für den Aktionär gewöhnlich verloren. Wie steht es nun mit dem Bezugsrecht auf eine Dividenden-Aktie, die an Hand des Coupons angefordert werden kann? Nach bürgerlichem Recht verjährt der Coupon erst nach 30 Jahren, in der Regel aber nach den meisten Statuten auf Grund spezieller Normen in der kurzen Verjährungsfrist von drei Jahren; mindestens läuft also das Couponrecht drei Jahre. Daraus folgt, daß das Bezugsrecht, das an dem Coupon hängt, nicht wie das allgemeine Bezugsrecht, binnen wenigen Tagen erlischt, sondern durch mindestens drei Jahre gewahrt sein müßte, mithin ebensolange, als die Verfallzeit des Coupons reicht. der Coupon ist auch der Bonus eine Frucht der Stamm-Aktie, die Dividenden-Aktie (als junge Aktie) ein Zwei g der Stamm-Aktie, der wohl grünt und blüht und auch,einmal Früchte tragen, aber ebensowohl welken und dürr zu Boden fallen kann. Der Legitimationszwang für Devisen- und Valutengeschäfte aufgehoben. Das Bundesgesetzblatt veröffentlicht zwei Verordnungen, mit welchen die Verordnung des Bundes-!- Ministeriums für Finanzen vom 21. September 1921 über die Einführung von Sicherungsmaßnähmen im Geschäftsverkehr mit ausländischen Zahlungsmitteln und Devisen außer Kraft gesetzt sowie die Durchführungsverordnung zum Personalsteuergesetze über Sicherungsmaßnahmen, betreffend die Kapitalseinkommen,, abgeändert» beziehungsweise teilweise gleichfalls außer Kraft gesetzt wird. Wiener Bank-Verein. In der gestrigen außerordentlichen Generalversammlung wurde der Beschluß gefaßt, das Aktienkapital von 500 Millionen Kronen um weitere 500 Millionen Kronen auf den Nominalbetrag von einer Milliarde Kronen zu erhöhen und gleichzeitig wurde der Administrationsrat mit der Durchführung der Kapitalsvermehrung und der Festsetzung der Modalitäten derselben betraut. Zur teilweisen Durchführung werden gegenwärtig 250 Millionen Kronen Nominale neue Aktien emittiert, welche an den Erträgnissen des Geschäftsjahres 1922 partizipieren und den Aktionären zum Kurse von K 5500 tel quel per Aktie im Verhältnis von 1 neue für2 alte Aktien zum Bezüge angeboten werden. Die näheren Daten sind aus der Kundmachung ersichtlich. — In derselben Administrationsratssitzung wurde Herr Georg Kutzimano zum Titulardirektor und eine Reihe von Direktor-Stellvertretern, Oberprokuristen und Prokuristen ernannt. Steirische Wasserkraft- und Elektrizitäts-Aktiengesellschaft. Die öffentliche Zeichnung auf die erste Ausgabe der Stamm- und Prioritäts-Aktien dieser Gesellschaft hat ein außerordentlich befriedigendes Ergebnis gebracht; die aufgelegten Aktien, insbesondere die Stamm-Aktien, wurden vielfach überzeichnet. Dieser erste große ferfolg einer Geldbeschaffung für den Ausbau österreichischerWasserkräfte ist sicherlich sowohl dem gesunden wirtschaftlichen Plane, als der günstigen,4 die Interessen der Geldgeber schützenden finanziellen Konstruktion zu danken. Bemerkenswert ist, daß das Ausland sich für diese Emissionen in beträchtlichem Maße interessierte und beide Kategorien von Aktien in ungefähr gleichem Maße zur Anmeldung brachte. Infolge der großen Ueberzeichnung hat sich die Notwendigkeit ergeben, eine entsprechende Reduk’ion bei der Zuteilung vorzunehmen und kleinere Abschnitte als solche zu 25 Stück diesmal nicht zu liefern, so daß Zeichnungen, welche durch die Kürzung unter dieses Ausmaß sinken sollten, nicht berücksichtigt werden konnten. Allen Zeichnern wird im Hinblick auf die notwendigen Kürzungen WfEfrf; TELEFON67^Q:öO Wiedereröffnung der Banca Disconto. Aus R o mi wird gemeldet: Das. Gericht hat die Banca Disconto zurj Wiederöffnung ihres Gesamtverkehrs ermächtigt, soweüj die Bestimmungen des Moratoriums nicht Anwendung finden. Wiener Warenbörse. (Originalbcricht der »Wiener Morgenzeitung*) 4^ Bei ziemlich lebhaftem Verkehr an der gestrige^ Warenbörse trug die Tendenz in Chemikalien keinen einheitlichen Charakter, da teils höhere, teils schwächere! Preise zu verzeichnen waren. Gesucht waren: Leim, Magn^j usta, Eisenvitriol, Steinkohlenteeröl, Schwerspat, Talkum* und Ammoniaksulfat Zum Abschlüsse gelangten: Sodabikarbonat zu K 14Ö Wien, Ammoniaksoda 98/98 zu K 99 loko, Pottasche 85ec zu 20.50 Mark, Carnaubawaehs zu 73 Mark' transit Wien. j. Des ferneren wurden offeriert: Aetznatronlauge zt* K 120 bis 130 loko, rotes Blutlaugensalz zu K 4000 Wieiy Aetzkali 88/92 zu tschech. K 12.50 und zu K 800 rollend transit Wien, Antichlor zu K 380 transit Wien, Bleiglättei (Bleiberger) zu K 1480 Wien, Chlorbaryum zu 12 Marfej transit Passau, Dextrin weiß zu K 930 Wien, Essigsäure? 80% chemisch rein zu 20 Mark transit Wien, Flammruß zt* K 470 Wien, Glyzerin chemisch rein 28° zu K 2800 WienJ gelbblausaures Kali zu K 3450 Wien, Kalisalpeter zuj 18 Mark transit Wien, Kupfervitriol 98/99 zu K 650 ah Wien, Lithopone 30% Grünsiegel zu K 750 Wien, Naphthalin in Schuppen zu K 460 Wien, Natriumsulfit 60/62 zu K 30Q transit Wien, Paraffin 50/52 zu K 450 transit Wien, SaK-j miak kristallisiert 98/100 zu 32 Mark ab Passau, Salzsäure 20/22 chemisch rein zu tschech. K 1.10 ab tschechische« Fabrik,. Schwefel (floristelja) zu K 340 transit Wienj Schwefel natrium 60/62 zu 26.50 Mark transit Wien, Schwefels säure 60° zu K 115 Wien, Carnaubawaehs zu 60 Marks transit Wien, Weinsteinsäure spießig kristallisiert za K 3500 Wien, Peterswalder Kronenzinkweiß zu tschech« K 16 transit Wien. 4 Oele und Fette: Offeriert wurden Rüböl raffiniert zu K 1100 und feinst zu K 1175 ab Lager Wier Medizinallebertran zu K 1550 Wien und hell D. A. B. V. 50 Mark transit Wien, Schweinefett zu 26 Dollar ab Lage Wien. Interesse war für inländische Margarinevorhanden*} einige Abschlüsse erfolgten in der Marke Adler. \ Nähr-undLebens mittel und Ko 1 o n i a W waren hatten einiges Geschäft in Kondensmilch (Nestle)*}, außerdem waren erhältlich: Holländische Magermilch zuj K 26.880 und holländische Vollmilch zu K 34.560 per Kiste*] Kaffee (Santos superior) zu K 2330, Rio.1V Wille zu K 1900^ Pfeffer (Singapore) zu K 1550, Reis Saigoon I zu K. 465jf Burma zu K 490, italienischer Vollreis zu K 500, bosnische», Lekwar zu K 480 ab Lager Wien. , j Spirituosen hatten etwas Verkehr, ausgeboteflj wurden: Weindestillat zu ung. K 230 transit Wien. Interessa war vorhanden für polnische Likör-Spezialitäten. Zum öffentlichen Verkauf gelangten zirka 20.000 Kilogramm neue Säcke zu ung. K 145 per Stück. F r e i t a g d e n 13. d. M., 12 Uhr, gelangen 60 Block; T e g o z i n n 2010-5 Kilogramm lagernd in Wien zun»! öffentlichen Verkauf.. Schließlich wäre noch auf den Unterschied aufmerksam zu machen, der zwischen einer solchen Dividenden- Aktie und einem Bonus besteht Der Bonus ist ein Akzessorium der Dividende, ein Dividendenzusatz. Die Dividenden-Aktie ist überhaupt keine Dividende, sondern ein Dividendenersatz. Denn der Bonus bleibt Immer Barzahlung, die Dividenden-Aktie hingegen rweist sich als eine Wandlung an Zahluiigstatt. Gleichwie die Einladung zugehen, ihre Restzeichnung für eine zweite Ausgabe, die bereits in diq,Wege geleitet ist, zu erneuern. Solchen Zeichnern, die bei der ersten Ausgabe nicht befriedigt werden konnten, soll bei der zweiten Zeichnung eine Vorzugsstellung eingeräumt werden. Es besteht die Absicht, mit dieser zweiten Ausgabe die Begebung von Aktien im Wege von öffentlichen Zeichnungen im Inlande vorerst abzuschließen. 2. Fortsetzung. Das Land der Vergangenheit und der Zukunft. Einige Bemerkungen von einer neuen Reise. Von Mary Mond. Die Kolonien und Städte an der Küste. Der (hochsie Reiz Palästinas liegt in , dem großen! Wechsel von Klima und .Lanidschafitsibild auf einem Gebiete, das kleiner ist als Wales. In ein paar Stunden bringt einem das Auto aus der irischen, kühlen Luft der jiudäisehen Hügel in den ITafen von Jaffa, in warmem Sonnenschein und goldenen Sand, zwidhien Mimpsenhecken, Rosen- und Oramgemhaime. Dieser Landstreifen enthält die blühendstem und am. besten gedeihenden jüdische»» Kolonien, die mtr vielleicht zu sehr an die Gartenstadt erinnern und zu der leichten An,ns«', me der >Löffelboisit« hinneigen. Nichtsdestoweniger können diese Kolonien atuf schöne Enlhlge hin weisen und erfüllen das Herz eines utopischen Idealisten mit dar Sehnsucht, sie von jeder , fruchtbaren Quatdiratroeile; Palästinas Besitz, ergreifen zu seren. Bei diesen Leuten herrscht Wohlstand und Reichtum, wie man ihn bei dein im harter Ändert gestählten Gbaluzim nicht finden kann, doch auch hier ist die anifwachsende Generation voll rastlose-m Tätigkeitsdranges für die Entwicklung; und kühne Hingabe an »die'Sache« —- das ist die feste Grundlage jedweder zionistischen Idee. Ihr Leben ist schablonenmäßig ländlich und doch.nicht seicht. Die Reinheit eines jeden netten Landhauses, die Pflanzung jedes einzelnen Obsitwäldohenis, die sandige Frische der Straßen iist unter ihren Händen entstanden und hat sich 2um besonderen Stolze und zur beoaderen Sorge der ganzen Gemeinschaft' entwickelt. Eine Lehar muinlterer Kinder, glücklicher Märunier und Frauen und , zufriedener alter Leute begrüßt dich herzlich in Rischom le Zion — dem »Ersten in Zion« — der ältestem Rothschild-Kolonie. Mit Stolz führen sie dich überall herum und bitten dich schließlich, den Wein aus ihrem berühmtem Keller su kosten. Den; Wein »st Risahon» Spezialität; „is besitzt die größte Weinwntemehmung unid betreibt einen Exporthandel, natürlich soweit es die wenig entwickeltem T ran siportgel egen h ei ton ermöglichen. R echobot, das schein erwähnt worden ist, liegt nahe bei Rischem und macht denselben befriedigenden Eindruck; im diesem Falle jedoch konnten die Kolonisten mich.tt auf dem finanziellen »Felsen« Rothschild bauen und .mußten sich zu einer selbständigen Entwicklung durch ringen. In mancher Hinsicht ist e.s noch angenehmer' ails Rischem und nachdem man dorit behaglich ein köstlich-ländliches Gabelfrühstück genossen, kämm man sich kaum einen reizenderem Aufo’niti'iadt'scirt vonstelleii,.sei es für immer, sei es für einem Tag. ' Dem überzeugendstem Beweis für die Möglichkeiten einer physischen Entwicklung der Juden hat ' whis die Kolonie P e t ac h - Tik w ah geliefert. Wir wurden dort vom einer Ehrenwache— zwanzig jungem, Reitern — empfangen. Hier halben sich im drei Generationen von schwächlichen, mit Ghetto* s*puren gezeichneten Großeltern, schlanke, gebräunte, gutgöbauxe > junge Mammer eq.twidkelt, frei im Lachem utnd Sprechen, vom regsamem Geist urid athletischem Körper. .Wenn mißtn aills diese Kolonien und zionistischem Einrichtungen betrachtet, muß man eine wichtige Tatsache im Auge behalten. Man1 darf macht veigesem, daß diese Leute aus allen, vier Weltridhtungen zusammen gekommen sind und ■noch zusammen kommen mit verschiedenen Sprachen und verschiedenen Gebräuchen. Hier kam der Unterschied zwischen Rasse umd" Volk gilt beobachtet werden. Ein russischer Jude Ist in demselben Maße Russe, als ein englischer Jude Engländer ist oder ein amerikanischer Amerikaner. Sie alle lrabem die Merkmale der Völker, in deren Mitte sie leh.’fl», angenommen. Der slawischem Gemütsart des russischem Juden,, voll! Fhainöasie und unpraktischem Idealismus, mangelt der Sinm für Gemeinschaft und Organisation, der der. englischem Juden auszeh Ixmet; und doch diesem Völkerbabel zum Trotz, gibt es allgemeine Rassemlkennzeichen und Gefühle, die rein jüdisch, die ail'lcm Juden, aus welchem Lande s‘ auch kommen, gemeinsam sind und die als ein t\ igendes Band wirken, da die Juden nun wieder einmal! zuisammemgekommem sind, einig in Gefühlen Viehmärkte in St. Marx. * (Ortginplbericht der »Wiener Morgenzeitung“.') B orsten viehmarkt. Der Auftrieb belief Sich auf 1519 Fettschweine jugoslawischer, ungarischer und rumänischer Herkunft. Jungschweine wurden nicht auf den Markt gebracht. Bei lebhaftem Verkehr sind Primasorteu , um K 50, alle anderen Qualitäten bis K 100 per Kilogramm; gegen die Vorwoche im Preise gestiegen. Es notierten r und Gedanketn, bereit, füreinander und für ihre! Sa he Leid und Mühe zu trägem. Das wirksamste Mittel zur Bindung eines! Volkes und zusr Festigung einer sto 'zeruplitteiCen! v Rasse, wie es die jüdische im Läpfe der Zeit ge-* worden ist, ist die Sprache. Die sofortige EinfühM rumg des Hebräischen ails National spräche, die Emtj fenuung des Voliktsidioiriiis Und die Erweckung einer} unermeßlichem Begeisterung für die Auferstehung} der altem Sprache ist eine der weisestem und berechn tagtesten Tat*ein der zionistischem. Organisation. He*} . bräisch wird jetzt vcm den Judein allgemein ge* sprechen, obzwar es für die älteren Leute, die heute! ■nioch jüdisch miteinander Sprechern, da*s Erlerned einer neuem Spraahte' bedeutet hat; uinid» diochf sprechen auch sie schon mit ihrem Kindern! hebräisch■, die Muttersprache eimies jedem jüdisohemj Kindes im , Palästina. - Der Bezirk um Jaffa kämm nidhffl erwähn#, Werdern, ohne daß M i k weh, gemannt werde, die durch die französischen Zionisten gegründetes Lehrfairm. Umiter ideellen Bedingungen —! denn es ist ein köstlicher Ort, wc mau ima| Schatten eines Eukaly.ptushaimes Ätzern und sich auf : den großem Orangem ■ (die bestem in Palästina) er-j quickem kainin, die am dem Zweigen gebracht werden! und zwischen dem grünen Blättern erglühen, wemdetnf hier junge Männer und Burschen durch drei Jahre! in allem Zweigen dar Landwirtschaft ausgcbildefc»1 Man kann die Burschen auf den Feldern sehen, wie( sie unter der Leitung ihrer Lehrer pflügen lernen^ Die Form des Pfluges ist vom dem Arabern amge^ nommen, da die Wirksamkeit der arabischen Boden« kultur sorgfältig geprüft und ihre Methoden Verw fein ent worden sind, nach1 dem. Grundsatz, daß das! eingeborene Volk gewöhnlich intuitiv erfaßt, was! für sein Land das beste ist. Andere Burschen sind! in den Gärten und in jungem Baum schulen beschaff tigt. Die Hälfte der Farm ist in der Schule bei theoretischer Arbeit, während die andere Hälfte im Felde arbeitet. In den Stalkangen ste1 : Kühe und! in lampen Reihen von Biemomstöo - Vt köatlieh duftende Honig bereitet. , (FortseUunr

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