Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1052 (3.1.1922)
- Date
- 1922-01-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Dienstag m. xm Seite 6 WIKTOR 3. Mner Kiff? Für den Fasehing Seidenstoffe, Etamine und Dirndlstoffe in unerreichter Auswahl infolge kleiner Regien am billigsten bei KANN & FRIED VI., Mnka Wienseile 40 463 iiq Hole vor Abgang des Zuges war Mohär als Erster in der B^fonhofbaille er&cbieniein. Der zweite Ainkömmliwg war der Sektiansleiter Airbur B a ar und nadh ihm kamen die übrigen Spieler, zum Teil mit ihren Angehörigen. Zalhlreidhe Freunde, des Vereines hatten sicih mtcr Führung des'Präsidenten Dr. Körner ebenfalls eingefumden. Unter Her Reisegesellschaft herrschte ziemliche Aufregung, da Grünfeld erst ziemlich spät eintraf. Endlich kann die Kunde, daß der Säumige mit seiner Prani bereits in Sicht sei. Vk kam gerade zum Einlaß zurecht. Die Perron sperre bemüssi^te die R,eiseteilnähnier, sdnon jetzt von ihren Lieben Abschied Lu nehmen. Die Spieler waren im drei aneinander-, grenzenden Watggons untergebracht. Die Fahrt bis Innsbruck über Salzburg ging glatt vonstatten, .da die meisten Reiseteilnehmer schlafen konnten. Um Y Uhr vormittags kamen die Haikoahner in der Hauptstadt Tiroh an. Ein lustiges Schneetreiben erfüllte die Fußballer mit Besorgnis, da bekanntlich die Schweizer Vereine auf. schneebedecktem Beden schwer zu besiegen sind. Der Bahnhof «stand vollkommen im Zeichen des .Wintersports; überall bemerkte man Skier und Rodel. Bald setzte ich der Zug in Bewegung; Die Fahrt über Arlberg war prachtvoll Die Winterlaindschaftsbilder des Hochgebirges machten einen tiefen Eindruck auf die Großstädter. Als1 der Arlbergpaß überschritten war, änderte sich, das Bild vollständig, da lachender Sonnenschein eine Landschaft, die frei von jeglichem Schnee war, erwärmte. Um z Uhr nachmittags wurde Feldkirch erreicht. Die Revision durch die österreichischen Grenzbehörden war nicht allzu streng,' so daßder Zug .schon eine halbe Stunde später in Buchs ankam. Die Falhrt von Wien nach Feldkirch kostete für eine Person 4800 Kronen, dabei benötigten die Reiseteilndimer zur Zurücklegung dieser. Stiredke ungefähr 19 Stunden. Die halbstündige Fahrt von Feldkirch nach B u c ih s kostete zwei Schweizer Franken, welcher Betrag in österreichi- Lsch'un Gelde 2200 Kronen akUHmacht. Die Wiener bekamen also sofort nach der Grenzüberschreitung den Tiefstand der österreichischen Valuta auf d&s ein dringlichste zu fühlen. In Buchs wurden die Hakoahncr von einem Ausschußmitglied des Schweizer gast gebenden Vereins Blue Stär empfangen, der eine rasche und klaglose Revision ermöglichte Die Fahrt nach Zürich währte ungefähr drei Stunden und kostete trotz der Benützung , der dritten Xtosse 9 Franken. 10.000 Kronen.'1 ■ ’*• Nach 23 ständiger Bahnfahrt (kamen die Wiener auf dem Züricher Hauiptbahnhuf an. Der Empfang di?di die Z ü r ich e r Hak pah. ’ w?ir- Überaus imposant und zu Herzen gehend. Viele hunderte Mitglieder und Anhänger des Schweizer (jüdischen Vereins brachten ein donnerndes Heddad auf die Ankömmlinge aus. Unter der Führung der. (Mitglieder des Schweizer Schwesterveremis wurde ‘der Weg ins Hotel »Stadthof«, mit Rücksicht auf die eminenten Kosten einer Fahrt, zw Fuß ausgetreten. Schon am Bahnhof hatten sich mehrere iVonstandsmitiglieder des F. C. Blue Star, mit ihrem Präsidenten an der Spitze, eingefunden. Im Hotel »Stadthof« waren die Wiener auf das beste ' in mehreren schönen Zimmern untergebracht. Schon auf der Reise hatten die Gäste erfahren-, daß der Gegner des ersten. Tages der F. C. Aar an sei und daß das Spiel Ln Zürich stattfinden werde. Weiters gelangte ihnen zur Kenntnis, daß, der F. C. Aarau durch ‘ vier internationale Sipielej* anderer Vereine verstärkt würde. . 1 Nach einer raschen Reinigung niaibmen die iReiseteilnehmer im Hotel das Abendessen, mit dessen Zubereitung sic nicht ganz einverstanden -waren, ein. Der Abend wurde Ln einem Konzert-'- leafe, mit Namen »Wiener Kaffeehaus«, .das einem Mitglied der Züricher Hakoah gehört, verbracht.' Das erste unangenehme Abenteuer (batte der junior, der Mannschaft, Grünwald, zu bestehen. 'Er bestellte sich zwei Schalen Kaffee, die 3 Franken und 50 Centimes kosteten, und gab 20 RSippen (Centimes) Trinkgeld. Als man ihm den Betirag in österreichisches Geld oimire-chnebe, wobei er '.in, Erfahrung brachte, daß er 4000 Kronen ausigegelbdn hatte, war er auf'das tiefste bestürzt. /'. . Papiergeld sah man recht selten, dia fast’ aiu»- schließlich Metallgeld (Silber und Gold) in Umlauf ist. Jeder eLnzelme Spieler erhielt vom Reiseführer, um kleinere Besorgungen machen zu körnen, ein* iio-Franken-GoIdstüdk. Für die Einheimischen ist das Leben in der Schweiz recht, billig, da man nichtmehr als 8 Franken täglich per Kopf benötigt. Der Samstag - Vormittag wurde dazu benützt, die. Stadt zu besichtigen. Das Programm für den Aufenthalt in Zürich war wie folgt vicn den Gastgebern festgesetzt worden: Samstag abends: Gäste der Züricher Hakoah; Sonntag: Nachmittags- Spiel gegen Aarau, abends großes Bankett, gegeben von den Vereinen Aarau und Blue Star; Montag: Nachmittags Spiel gegen Ehre Sar, abends gemütliche Zusammenkunft mit den Vereinen Züricher . Hakoah, Blue Star und Aarau-. {Fortsetzung folgt) ln St. Gallen (Schweiz) hat sich ein Jüdischer Sportklub Makkabi gegründet, Druckfehlerberichtigung. Im gestrigen Bericht über das Spiel F. C. Aarau gegen Hakoah 1:0 haben sich sinnstörende Druckfehler elngeschllchen. Gestern stand zu lesen: Das Uebergewicht *aer Hakoah kommt im Trefferverhältnis 1:0 so richtig zum Ausdruck. Der Satz soll nun folgendermaßen lauten: Das Uebergewicht der Hakoah kommt im Eckenverhältnis 10:0 so richtig zum Ausdruck, Der Wiener Sportklub gestaltete sein letztes Spiel In Genua gegen eine kombinierte Mannschaft, bestehend aus den Vereinen Samplerdarena und Novi, mit 1:0 Toren siegreich. Jung-Juda nimmt Junge, talentierte Fußballer auf. Mitglederaufnahme jeden Mittwoch und Samstag von 7 bis 9 Uhr im Klublokal ,Cafö Weingarten, II„ Obere Donaustraße 77. Die Prager Sparta trug in Spanien ihr drittes Spiel gegen Sportklub Bilbao aus und siegte 5:3. Hakoah. Heute, Dienstag, um V«7 Ohr abends beginnt unter der Leitung des Sportbruders Gutmann ein Tanzkurs. Die große' Anzahl von Abmeldungen machte es notwendig, einen zweiten Kurs abzuhalten. Interessenten mögen sich umgehend-Im Sekretariat melden. An die jüdischen Sportvereine. Sämtliche jüdischen Sportvereine werden aufgefordert, die Fragebogen an den Kreis Oesterreich der jüdischen Turn- und Sportvereine umgehend abzusenden. ' Volkswirt. Gestempelte Krone -- —.11 Centimes. Auszahlung Wien —.19 Centimes. ln Zürich notierte: die österreichische Krone —.19 (—.19 am 31. Dezember) die österr. gest. Krone . . —.11 (—.11 am 31. Dezember) die tschechische Krone. . 7.25 ( 7.60 am 31. Dezember) die Mark. . 2.75 ( 2.82 am 31. Dezember) Agram . ....... 1.90 ( 1.90 am 31. Dezember) Bukarest ....... —.— am 31. Dezember) Budapest,. ...... —.82 (—.85 am 31. Dezember) Warschau.. —.17 (—.17 am 31. Dezember) Die neue Devisenordnung. Dem Vernehmen nach hat die Devisehzentrale ein Zirkular an ihre Mitglieder versendet. ' Ueber den A rbitrageverkehr heißt es: Mitglieder der De vlsenzentrale dürfen Devisen und Valuten mit dem Ausland nach wie vor handeln, das heißt kaufen, verkaufen, tauschen, verleihen und v e r p f ä n d e n; d i e Mitglieder sind demnach fm Verkehr mit ihren im Ausland ansässigen Geschäftsfreunden und Klienten auch 'weiterhin nicht behindert. Den Kommis 8! onären ist der Ha'odel in aus* I, ä ndischen Zahlungsmitteln --mit dem Auslände nicht gestattet. Der Verkehr mit ausländischen Zahlengsmi 11 e 1 n. ist zwischen den Mitgliedern der Deviseiizentrale untereinander vollkommen frei, Für ihren Verkehr mit Kommissionären gilt, daß sie von ihnen ausländische Zahlungsmittel wohl kaufen» leihen und in Kost nehmen, nicht aber an sie *frei“ verkaufen, verleihen oder in Kost geben düries. Ein Verkauf von ausländischen Zahlungsmitteln au ..einen Kommissionär , darf nur stattfinden, wenn dieser eine Erklärung abgibt, daß er, die zu kaufende Valuta zur Bezahlung von auf ausländische Währung lautenden. Verbindlichkeiten > benötigt. Die V e r m i t i lungvo n Devisen- und Valuten- •g e s c h ä f ten gegen Courtage ist den Mitgliedern der De visenzentrale nicht g e s t a-t t e t. Die Mitglieder der Devisenzentrale dürfen ausländische Zahlungsmittel verkaufen: An den Bund, die Bundesländer, die österreichischen Städte mit eigenem Statut, an protokollierte Firmen und registrierte Genossenschaften zur Bezahlung von Waren, die bereits eingeführt oder innerhalb 6 Monaten eingeführt werden; an protokollierte Firmen. und registrierte Genossenschaften zur Bezahlung von Im Auslande gekauften Waren, die wieder nach dem Auslande verkauft werden (auch transit), falls die Gesamtdauer einer solchen Transaktion 6 Monate nicht überschreitet; an Personen, die im Besitz eines gültigen Reisepasses sind, zur Bestreitung von Reisespesen bis zum Gegenwerte vob K 500.000. Der Betrag der verkauften Valuta ist auf der Rückseite des Passes unter Angabe, des Datums und der Firma des-Verkäufers zu verzeichnen, wenn der Käufer eine schriftliche Bewilligung der Devisenzentrale vorweist, in der ihm der Erwerb solcher Zahlungsmittel gestattet wird, j Zur Bezahlung von Verbindlichkeiten in ausländischer Währung; welche der Käufer der ausländischen Zahlungsmittel be! dem mit,dem Ankäufe betrauten Mitglied oder Kommissionär .der Devisenzentrale vor dem 22. Dezember 19^21 eingegangen ist; imWechselstuben- und Korrespondenzverkehr dürfen Mitglieder der Devisenzentrale ausländische Zahlungsmittel an im Inland ansässige physische und juristische Personen, die der Devisenzentrale nicht ange- ' hören, bis zum Gegenwerte von K 50.000 dann abgeben, yvenn ihnen das Vorhandensein eines legitimen Zahlungsbedürfnisses vom Käufer glaubhaft gemacht und eine schriftliche Erklärung abgegeben wirddie Gutschrift des Ink L s s o erlöse? aus dem Ausland eingelangter, auf ausländische Währung lautender, in Oesterreich zahlbarer Inkassopapiere stellt einen „Verkauf" von Valuta >. dar. Das einkassierende Mitglied ist verpflichtet, den erfolgten Valutaverkauf, beziehungsweise die Gutschrift des Inkassoerlöses der Devisenzentrale mit Formular anzuzeigen. Bei den Mitgliedern der Devisenzentrale dürfen ausländische , Zahlungsmittel gegen solche anderer Art getauscht werden. Die Partei hat eine Erklärung mit Formular über den Verwendungszweck der im Tauschweg empfangenen Valuta oder über den Anlaß zum Tausch abzugeben. Diese Erklärungen sind von dem den I Tausch durfchführenden Mitgliede an den Nachrichtendienst, ' beziehungsweise an die Kriegswucherärater weiterzuleiten. Die Mitglieder und Kommissionäre sind berechtigt* Effektenverkäufc im Auslände auch für ihre Klienten durchzuführeri, sofern sie mit der erlösten Valuta in der gleichen Weise verfahren. Dagegert ist es ihnen nicht gestattet, einen solchen Erlös eijieni Klienten auf einem in ausländischer Währung geführten Konto gutzuschreiben oder ins Depot zu nehmen. Geld Ware, 215.050 2127,— 8510— 3178— 43,029 .981.50 Kurs v. 30, Dez, Geld Ware "194.950 1848— 7390.-. 2917.- 40.980 838*50 844775. 106.975 22.290 78.980 22.590 5338— 42,480 195X50 1852.—' 7410— 2923— 41.020 891.50 85.025 107.Q25 22.310 79.040 22.610 5342— 42.520 V diuivuiiursv« Die fremden Zahlungsmittel erzielten inj gestrigen “Verkehr durchwegs Erhöhunge n, das Geschäft war aber nach wie vor äußerst eng begrenzt. Nachstehen die offiziellen Schlußk;urse: Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 2. Jänner 1922.. Devisen (Schecks und Aus- Zllt8 Zahlungen) v ' tuß Amsterdam t. 100 holl. Gulden . 4V, 214.950 Agram 100 jug. Kronen , . . . 5 2123,— Belgrad 100 Dinar ...... 6 8490.- Berlin 100 deutsche Reichsmark ,5, 3172.— Brüssel 100 belgische Francs . 1 45.780 Eudapest 100 ungarische Kronen. 6 978.50 ukarest 100 Lei.. . 6 —— Chrlstlayia 100 uorweg. Kronor . 6Va 91.575 91,625 Kopenhagen 1Q0 dänische Kronor 0 115.475 115.525 London 1 Pfund Sterling; . . 5 24,540 24.560 Madrid 100 Pesetas. . . . . 6 85.960 86.040 Mailand 100 Lire. . . ... . 6 25.690 25.710 hiev York 1 Dollar ...... 6 5823,- 5327— Paris 100 Francs . . . . . . . 5V0 47.480 47.520 Prag 100 tschecho-slow. Kronen . Sofia 100 Lewa . . . . . . . Stockholm 109 schwedische Kronor Warschau 100 polnische Mark;-. Zürich 100 schweizerische Francs Noten Amcrlkan. Noten v. 5 Dollar aufw. , „ kleinere . . , Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu J00Q LCva . » »» 199 , » p ' » kleinere. . . . Dänische Noten 100 Kroner . , Deutsche Noten?u 1000 Mark. , * » » 100 „ff . p » kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Llvrest. aufw. „ » kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw. . » kleinere , . , lugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar . . „ 100 V~ , „ » kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw. . „ kleinere .... Rumänische Noten zu 1000 u. 500 Lei p „ kleinere ... . , Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel —r. —«r* pp pp 100 B » » j, kleinere . , — Schwedische Noten 100 Kronor . 141.970 142.030 129.970 130.030. Schweizerische Noten 100 Francs. 111.975 112.025 102,875 ,102.925 Spanische Noten 100 Pesetas-,",; . —.. 7 .960 77.040 Tschecho-slow. Not v. 1000 aufw. 8722.- 8728.-, 7872.- 7878.-7- „ „ kleinere . 7847.— 7853.— Ungar. Noten (neue Eni.) zu 1C00 Kr. 988.25 991.25 887.50 890.-50 . , zu 10.000 Kr. , , 878.50 881.50 0 m kleinere , . .. » 893>50 885.50, 5V, 8747.- ' 8753.— 7909.50 7915.50 6V, 5945.- 5955. - 3345— 3355— 5V„ 143.470 143.530 131.970 * 132X30 6 193.50 193.50 171.50 173.50 4 113.475 113.525 104.175 104.225 " 6763.- 5767.- 5273— 5277— 5253.- 5257— 45.280 45.320 40.480 40.520 3695.- 3705.- 3095— 3105— 2995— 3005— . 113?975 U~C25 1GU75 104.525 3172.— 3178.- 2837— 2893—, ~ t— —— , , —— , 2MU090 24.iiö -21.900 22.010 21.940 21,960 . 47.280 .47.320 41.680 41/(20 212.450 212.550 192.450 192.550 25.190 25.210 2L990 22.010 21.890 21.910 ■8440.- 8460.- 7240 7260 82:0.- 8310— 7140 7160 7140 « 7160 * 89.975 90.025 83.275 83.325 1 183.- 190— 162.50 . 164.50 4295!— 4305— 3595.— 3605. ,3595.- . 3605 Die ZablungseiristeNung dsr Bänca Italiana dl Scptiti. Wir werden vom Preßamt der italienischen Ge? 8andtschaft-.|i! 'Wien ersucht, folgende Mitteilung '2u> wer» öffentlichen: Aus Rom: wird amtlich gemeldet, daß das Gericht in Rom die Banca italiana di Sconti ermächtigt hat, alle Ihr aus welchem. Titel immer gebührendeh Lummen einzutreiben, Effekten und Ueberv/eisungen auch mit Be,« lastuhg anderer Institute, durch eigenes Giro einzufordern und darauf bezügliche ^Quittungen' zu erlassen, Titres^ Effekten, umsetzbare Wechsel/ sei es direkte öder sei es solche von dritten Personen erlassene, anzunehmen, diskontierbäre Effekten bei ^anderen Instituten zu erneuern,' erhaltene Effekten, die laut Auftrag für die Parteien zu verkaufen sind, zurückzuefstatteuhiebei die Schulden; für welche diese Effektes erlassen wurden, einzukassieren. Die Bank wird weiters ermächtigt, die als Garantie oder durch Uebertragung erhaltenen Titres und Werte, die einen subventioneilen Charakter haben, zurück» , zueratätten und die deponierten Titres und Werte zu retournieren, die Gehä ter an das Personal auzuzahlen, den Parteien die Summen, die sich auf den Inkasso überwiesener Effekten, beziehen und Welche tatsächlich einkassiert wurden, zu retournieren oder die Aufträge über obgenannte Effekten laut gegebener Instruktionen durchzuführen/ die Arbeiten für die Fertigstellung des neuen Palais in Rom zu bezahlen und die bei der Bank deponierten, dem Landesgemeindesteueramt sowie den öffentlichen Remtern upd WohUätigkeitsveranstaltungen ge- ~ hörenden Beträge zurückzuerstatten. . Da sich die Lage bedeutend gebessert hat, , vermutet man, daß die Wiedereröffnung der Bank ehebaldigst wird stattfinden können. V Sociites Reunies des P^troles Fanto 8. A„ Genf. Der Verwaltungsrat ha’t,beschlossen, der für den 18. d. M.: nach Zürich einzuberufehden zweiten ordentlichen Generalversammlung vörzuschlägen, für das am 31. Dezember 192t abgeläufene Geschäftsjahr1 nach Zuweisung' namhafter Beträge au den Reservefonds den zur Verfügung stehenden' Reingewinn von 1,200.000. Schwei er Franken in der Weisem an die Aktionäre zur Ausschüttung zu bringen, daß auf je 20 Aktien ä Nom. 100 Schweizer Franken 100 &cgen Elnlieferüng 'des daränhaftenden Coupons Nummer 2 pro 1921 je yine neue Aktie h Nom, 1,00 Schweizer Franken mit; D i v i d e n d e n b e r e c h t i g 'u n g pro 1922 verteilt wird. Die sich ergebenden Spitzen werden den Aktionären zufolge'einer* mit der ■ Oe&terreichischen Boden-Credit- Anstalt getroffenen Abmachung von dieser Bank auf-Grund des jeweiligen Kurses der Aktien an der Wiener Börse abgerechnet werden. Der Verwaltungsrat hat diesen Modus, der Ausschüttung gewählt, da die Unsicheren valutarischen und. Geldverhältnisse in Mitteleuropa eine vorsichtige. Bewirtschaftung der dem Konzern zur Verfügung stehenden Geldmittel erfordern. Interessengemeinschaft zwischen den städtischen * Gaswerken und der Tcerag. An die Mitglieder des Finanzausschusses ist eine Vorlage zur Verteilung gelängt,, die sich auf die Herstellung einer Interessengemeinschaft*, zwischen den städtischen Gaswerken und der Teerag Aktiengesellschaft für Teerfabrikate, Asphalt, Ruß und chemische Produkte bezieht. Die Gaswerke verpflichten' sich, der Teerag mindenstens 80% der in den Werken erzeugten Teermengen zU den jeweiligen Marktpreisen abzulrcteri, wogegen der Gemeinde 40.000 Stück Teerag» Aktien, das sind 40% des künftigen Aktienkapitals der Gesellschaft,unentgeltlich übergeben werden. Ferner erhält, die Gemeinde noch vor Ausschüttung eines Reingewinns