Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1049 (31.12.1921)
- Date
- 1921-12-31
- Page
- Seite 5 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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r, ■ v-^’ , i*tai*Pi',fal* &r’' 1 Ar. 963 Wien, rvamsra- Wiener Moege«zettUn§ 1. OK! ober 192? Ge« R , -;v4;& -jV />>.' *4 >v!Ä» ■|vll|^ j.j i * f' V* . V-. - ‘>i 'v; - W^M xPMMß Wit*. *- •' - Tagesbericht. Der Kongreß der Kriegsopfer. Im Gemeirideratsfaale des Alten Rathauses wurde gestern vormittags der Zweite internationale Kongreß' der Kriegsopfer aller Länder eröffnet. Er ist von Delegierten der Kriegsbeschädigtenorganisationen ans Belgien, Bulgarien, der Tfchecho-Slowakei, Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz, Ungarn/ Jugoslawien besucht. Delegierte aus den Bereinigten Staaten und England sind augemeldet. Nach den Pegrüßungsansprachen übernahm Henry Barbusse den Vorsitz. . Er sagte in seiner Eröffnungsansprache, daß die italienischen, belgischen und französischen, Delegieren heute eitt. Gefühl der Befriedigung darüber empfinden, mit den Vertretern der Länder beisammenzusihen,. die man früher als Feinde bezeichnet?. „Möge das Wort Feinde", -sagte Barbusse, „das von bösen Menschen stammt und das uns während des Krieges'«ingehämmert worden ist, ausgemerzt wederr. Wir sind gekommen, um zu arbeiten und zu zeigen, daß sich so manches seit dem Kriege geändert hat. Wir wollen Stein ans Stein vuf- Lauen und hiezu gehört mehr Mut als auf den Schlacht- ^^seGern, wo wir der Lüge dienten. Treten wir füv die ^Wahrheit ein. Wir stehen im Kampfe mit einer neuen ' Weltorganisation, den wir nur mit Hilfe, der Arbeiter- .inassen der ganzen Welt durchführen können." - -.In einem mit großem Interesse aufgcnommen^n. VBertcht-über die Tätigkeit und. die Bedeutung der Jstternätronale der Kriegsopfer erläuterte Barbusse zunächst die Ziele dieser über -Belgien, Bulgarien, England, Deutschland, Italien,. Jugoslawien, Frankreich', Oesterreich, Nordamerika und die. Tschecho-Slowakei sich, er-' streckenden siebzehn Organisationen umfassenden Föderation. Zu diesen Zielen gehören der Kampf gegen den Krieg durch den revo lut ivn ären G e.neralstr.eik im Falle einer Mobilisierung, durch antimilitaristische und pazifistische^ Propaganda, ferner seien die Forderungen der Kriegsopfer mit denjenigen der Arbeiterklasse in Einklang zu bringen. Barbusse. beschwerte sich darüber, daß der Föderation nur sehr bescheidene finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden; er sprach sich gegen die interalliierte Konferenz und das internationale Arbeitsbureau in Genf aus, bas eine Mißgeburt des Versailler Friedens- Vertrages sei. Nach dem Hinweis auf die Schwierigkeiten, welche der Lösung des schrecklichen, wichtigen Problems des Schicksals der Ueberlebenden der Welt im Wege stehen, sagte her Berichterstatter^ /Es wird leichter sein, gegen den schlechten Willen der Parlamenbe vorzugeheNji wen'n^ die Fragen in ihrer Allgemeinheit betrachtet werden könne« itttfr wir dadurch den Schlingen, die mit gewissen .Gesetzen gelegt werden, entgehen. Wir nehjnen einen großen Platz ein 'im Kampfe der Ideen, , in dem Konflikt, der heute die sozial überlebte, barbarische Ordnung gegen die Ordnung der Gerechtigkeit in den Kampf treibt. Wir sind eine drohende Macht für 'die imperialistischen Mächte. Das heutige System der Privilegien basiert auf dem Unding, baß die materiellen Waffen und'alle Quellen der moralischen ^Fesselung an seine Verteidiger besiegt werdest. Dieses System hat die Polizei und hat die Richter, auch die Bildungsguelle ist von ihr angesteckt. ES hat die Gesetze- .denen es seinen Stempel aufdrückt,' es hat die Kirche und ' sogÄr die abergläubische Religion der Behörden, die ' qlle Neuerungen von sich weisen und vor jeder Wer-- . änderung. jene Angst empfinden, die tief in die menschliche Natur eingeprägi ist. Ja seinem Dienste hak es die fast komische Trägheit, die rings um uns herrscht, in 'der Zeiten Ferne die Knechtung der Massen. Die Fehler' ■ und die .Abscheulichkeiten des jetzigen Systems derPrivilegienmüssen auf der ganzen Welt einer/sozialen .Weltordnung den Platz räumen, die das Gegenteil sein wird. Die-Revolution ist-vorläufig noch eine Idee, der Gedanke gegen die Dinge, so habe ich sie anderswo genannt. Unsere Internationale wäre ein«! Scheingründung, wenn wir uns mit dem Satze begnügest wollten: Her Krieg ist eine internationale Geißel. Wir4 müssen, wenn wir keine Träumer sein wollen, eine gut organisierte internationale Propaganda.' ein- . leiten. Die Aufgabe", schloß Barbusse, „die uns zufällt, ist die, der Werbeinternationale a^ Bindemittel zu dienen und die vorwärtsstrebende Macht im Mechanismus det revolutionären Koalition zu fein." . . ' Dr. Friedrich Adler gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Kongreß seinen entschlossenen Willen gegen Zukünftskriege für. den kapitalistischen Imperialismus kund geben werde, und versicherte die Kriegsopfe^der Hilfe der internationalen Arbeiterklasse. / Der Vertreter der ungarischen Kriegsinvalidenorgainsationen, Schlesi nger, erinnerte daran, daß nach dem Zusammenbruch die ungarischen Organisationen rund 200.00V Mitglieder zählten. Der Weiße Terror habe die Mitglieder in die Kerker und Internierungslager gepreßt. Gegen.Schwerinvalide habe die ^Polizei eine Attacke unternommen, woher 30 Personen am Platze blieben. Große Unterschlagungen eines holländischen Bankiers in Wien. An der Börse fand gestern die Nachricht Verbreitung, tob ‘5c v (Lycs Liner hie»: Ltablierten holländischen Firma, deren Name erst dbk Kolizei iiLergestellt werdsA wjUß. MLÄlck -er Kode» felcrlagc veranstaltet die Zion. Bezirfcssektion Leopoldstadt in den renovierten Lokalitäten des vormaligen Zirka« Renz, II., Zirkusgasse 44 einen Für gut renommierte Kantoren ist bereits gesorgt Draschah von Ehrwürden Rabbiner Bermati aus Berdyczew* Kartenverkauf täglich von 9—12 und 3—6 Uhr im Lokal Zirkusgasse 44. mss 1 Sie- Däuiel Dur nt, durchgegangen sei. Seine Verbindlichkeiten sollen über eine Milliarde betragen. Der in Rede stehende Bankier hat hier einen großen Aufwand gemacht und noch in jüngster Zeit dadurch die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt, daß er ein amerikanisches Automobil um 10 Millionen angekauft hat. - Es sind sehr viele Banken und Bcmkfirmen in Mitleidenschaft gezogen. Einzelne Institute sollen 100 bis 20V Millionen durch die Zahlungseinstelluorg verlieren. Eme Valutenfirma,' die ' besonders hart' betroffen wurde-; . hat bereits erklärt, daß sie außerstande wäre, ihre^Verpfltchtungenzn erfüllen, falls der Holländer'tatsächlich seinen Verbindlichkeiten nicht Nachkommen sollte.; Die Polizei meldet: * Abends wurde die erste Strafänzeig'e erstattet-, richtet sich gegen den 27jährigen Bankier Daniel Du ins (Duim), holländischer Staatsbürger, der hier in. der Goethrgasse (der früheren Albrechtsgasse) Nr. 3 gewohnt hat. Die Auzeigerin, eine ytesige Ba,rkfir«ra, bezrffsrt ihre«: Schaden ans ungefähr 12 ' Millionen Kronen." Duins soll. die Firma in der Weife geschädigt haben, haß er ihr eine Summe in holländischen Gulden, Auszahlung Amsterdam, zum Kaufe anbot. Die Bankfirma zählte ibm dett - Gegenwert aus,-doch als sie in .Amsterdam die Auszahlung be- ' heben wollt«, stellte sich heraus, daß sie ungedeckt war. Die Firma .machte, daher die Betrugsanzeige. Duins hat schon seit längerer Zeit sich in Wien aufgehalterr und sehr umfängliche Gelchäkte. in Valuten ansgesührt. Er verfügte über zwei Automobile und ist 'oft und oft mit. ihnen 'zwischen Amsterdam, und Wien hin- und hergevend-ult. ' Gestern nachmitlags hat er mit einem seiner .Automobile Wien verlassen. Er ist mutmaßlich geflüchtete Seine Verfolgung wurde eingeleitrt. Duins ist gr-vß und stark, gkattrasrert, .hat schwarzes, zurückgekämmtes Haar und geht sehr elegant gekleidet. Bisher sind keine anderen 'Strafanzeigen Erstattet. * Tiroler Dvrkehrmrg'en Fegen Wucher-er. Die Innsbrucker ,Ioltszeitung" meldet: Die Betriebsräte der Angestellten und Arbeiter des Elektrizitäts- und Gaswerkes. Innsbruck .haben in einer gestern abgehaltenen Versammlung, angesichts der ungeheuren Preissteigerung für Lebensmittel und Brdarfsartikel, beschlossen, gegen wuchertreibende Kausieute und Händler mit der Sperrung des. Licht- und Kraststroms vorzu gehen. Auch die Eisenbahner haben di-r drakonischesten Maßregeln gegen die ^Ausplünderung^ des Landes" angekündigt. — Das Kriegswucheramt hat \m Auftrag des Laichwirtschaftsauttes eine Kundmachung erlassen, in welcher für die Dauer der plötzlich eingetretenen außerordentlichen Teuerungsverhältnisse, zur Verhinde- ^rnng der völligen Entblößung des Landes von Waren, die Ausfuhr von Lebens- und Futtermitteln, BekleidungsgegerrstünLen usw. sowie Bedarfsartikeln des täglichen Gebrauchs überh'auptaus Tirol untersagt wird. * Die hohe« KoSegien-elder. In drr Äolköhalle des Rathauses fand gestern eine von zahlreichen Studenten und Stud'Minnen desuckte Protestvl'rsammlunk statt, die von sozialdemoki «tischen und kommunistischen Sindcn?enorganisatronen einberufen worden war. Die Versammlung n.ihm g-gen die Brlaftung der miitcltoten Studenten durch die erhöhten Studiengelder Stellung. Es wmde e.ne En schließuna gefaßt, in der es Hecht: Wir forde!« dte Beireiung aller proletarischen S udenten ohne Unterschied de^Natioualttät und Staat'szngek,örtgke!t von den erhöhten Koklegiengeldern, Ucbnngs- und Prüfunvstsxen unter folgenden Deomgnngen: 1. Halbe Befreiung für alle Studenten, die m die Untkistuie der Brotpreisstaffelung fallen, >- ganze Brfreiuna titr alle Studenten, die diese Voraussetzung erfüllen und auf eigene Erwerbstä igkeit anarwiesen smd. Als Voraussetzung sowohl für halbe wie für ganr« Befreiung soll der normale Studiengang gelten. * Das B S. B. <Gra«che«-Teleph»ndsch) entbäli sämtl'che Tckephonabvnnenten Wiens und des Fernsprechnetze- Riederösterreichs mrt Ausschluß der privaten Televhonabonnenten, und zwar nach B>anchen geordnet (Behörden. VesuvdheilS-, BrrkehrS- und Rechtswesen, Handel- und Gewerbureibende, Gast-, Hotck- und Vergnügungsstätten. Telephonney Niedecösterrerck). Dadurch, daß nack dem Erscheinen, daS ist Juli 1928, das Buch m beliebiger Anzahl von jeder man« gekauft werde» kann, ergibt sich dt« hohe Auflagezahl und ist eine Insertion m demselben von grövtem Erfolg begleitet. Nähere Auftlänmg und Vertreterdefuch unverbindlich durch B. T. B>, Vl., Mrttelgasse 6. * Tr««era«dacht. Der Verein für wahre Wohltatigkr^ Chesed Schel EmtS veranstalttt im BereinsbrlhauS, H., Kleine Schiffgaffe 8. am 9. d. M., 4 Uhr nachmittags, eine Traue r-- a n d a ch t iür die derstorb-nen Mitglieder. Fuukttonrn vollzrehen Rabbiner Dr. Bach und Oberkantor G r v b mit Chor. * Der Sanziger ,O. R. T.* für die FkSchLNuge. Die Danziger Aktkilung des ,O. R. T/ erSffnete eine Anzahl von Werkstätten für die jüd,scheu Flüchtlinge und die in Danzig weilenden Emigranten, außerdem ein ÄrvritLnach«eisbureau- (I. C. B.) * Konserenz jüdischer Echriftlteveu ««d Jö«r- «alisten in Pole». DaS Komitee der Brreinigung jüdischer Schriftsteller und Journalisten in Wilna beschloß in iein--r letzte» Sitzung, d e Initiative zur Einberufung rrrier Kou'rreuz jüdischer Schr Nstcller und Fournalisten der ganze» polnischen Republik zu erg> eisen. Die Konferenz soll in der Sukkoth-Woche in Wilna und Warschau staitsin^n und sich sowohl mit beruflichen als auch mit allgemeinen jüdischeu Kulturfrage« befassen. (I. C. B.) * Da» ukrainische Orga» vou Lemderg uerboten. Die Lemteraer B Hörden haben, daS we tere Erscheiueu de> ukrainisches» Organ- „IKtainfb Wjestnik^ verboten. * «ec B»hnkohle«tzrr«g auS der Lßchech»- Slo»adej. In den letzten Tagen haben üit tschecho-skowakische« ArdkttSwiuistvciumBtrhaudluuL» «neu Lerbrsieruug der KohU»- bezüge der österreichischen Bahnen stattgefunden. Hiebei »ut8# .bereits der geänderten L..ge des KohlenmarkteS Rechnung getragen. Es wurde in Würd'gung'vnserer Verhältnisse eme Erhöhung der Steinkohlenzuweisuug bei Verminderung desBi aunkohlenbezuges erzielt und auch vereinbart, daß bei der Wiederaufnahme der BraunkohlenzuschubeS am 10. d. M. nur mehr Grobforteu zur .liMtüng atlangrn.' Hiedutch werden die bisherige« Schwieligxkmrn bei Lagerung und Verwenduno der Braunkohle verschwinde«, 'wH auch die Mirrschaftllchkeit des Betriebes gefördert wird. * Wetterbericht. In Oesterreich herrscht köhleS. wolke»- losks Weiter. Es ist etwas wärmer geworden. Die Temveralvr bticb fast üderall morgens unirr n*. in höheren Talortrn unter 0°. Mittags sr.eg sic wenig über 1', Westeuropa hat bedeutend wärmeres Wetter. Mtltag-teacheraiur dlS LS*. Voraussage: Wettercharakier wenig verändert^ '* Dre BiecpceisyrhöhAng verschöbe«. Di« Genoffe»»- schast dei Gastwirte ließ heute ihren Mitgliedrru die Verständigung zulowmen, daß die uriprüngltch für den 1. d. M. augekiindigie Eihöhnng d«S. Bicrpr.'-seS nicht cinzutretkn hat und erst in einem spateren Zeitpunkt, jedenfalls innerhalb der ersten zeh« Tage des MouatS Oktober, erfolgen wird. * FetterSbrunst. In der Gemeinde E a t a j, nsrd8s!l?ch^' \ von Preß bürg, brach gesteur eine große Feuersbrunst auS, die dte Hälfic der Ortsckait zerstört«. Von den 130 Wohnhäusern wurden 69 Opferder Flammen. * Berhastuus eine9 Bndapester Börse«rtgliedar- Aus B u d a v e Ü wird gcmckret: Di« Polizei hat heut« ahs Grund eines Haftbefehles das Böriemitglied Samuel Schwark in' Haft genommen, der den Amsterdamer Hotelier Willem Hugo E r m s e n um nrhe-u 10 Mrllionen geschädigt hat. Ermsm übergab. im Jahie 1916 Schwarz zur Pomahme geschäftlich« TranSattou'« 42.000 boüändi.jche Gulden und Aktien im Werte von 4Q(M;00 holländischen Gulden. ÄlS Gegenwert redierte Schtvarz friste crng'blich brr eincr Londoner Bank bestehende For- ‘ denmg an Ermien. Ermfen gelang es bloß, die Aktie» im Werte / von 400.0 0 Guldr« zu retten. Schwär; hat wrge» Betruges > schon zweimal längere Freiheitsstrafen abgebüßt. i * N.airballsav. Am 27. September abends wurde der Kaufmann Pmias T r e g e r in, der Nähe seiner Wöhnung. XlX.,. Kovenzlansse 4 7, von zwei jungen Burichen überfallen. Sn , ichütteten ihm Pavr-k t in die Äugen und entrissen ihm eme br'ann« leeerne. Handtasche, in der sich vier silberne Zigareuendvsen mir Email und zwcr silberne Zigarrttendoscu ganz in Evrail besLnde«. Der Wert beträgt 3ü.tX)0. Die Täter stüchtcie« dann. ‘2>ic. Handtasche wmde spätr gewaltsam geöfjner und ihres Inhalts cn'lcert in d^r Kobeurlgasse aufgesuntze». . * Heute. Samstag, V,8 Uhr (Großer Saal' ShackletonS Südvol-Expeditio«. — V-6 Uhr (Kleiner Saal) Ingenieur Dr. Robert Poilak-Rudrn: Deutung der Händichrisl, lli. — */a8 Uhr (Kleiner Saal) Akademischer Maler Karl John: Die Farbrnhaimoaie. — V,6 Uhr 'KurSsaal) Profestor Dr. Margarete M silier: Argyptische Mathematik. V-8 Ahr (Kmslaal) EchrOtstcller Btklor Nowak: Das drutiche BolSlird. — V,6Uhr (Klubfaak) Unrveisitätslekkor Marius Fader: Äkdnerschnle, V. — '»Ä8 Uhr (Klndsaa!) «bgesag 1. — 7 Ubr (Akademie!heater) ^Der Alpenkönig uud rer Menschen- M> feind^ tWanderbrihue). m\ ff BereinsASchrichten. U Verein Erez I s r a e l, H„ Hauptallee, Restaurants^ Pratersee. Heute, 4 Uhr, Ausschuß. — I n g e n fo b e t e t rf ’ N e ß Zion ab, U., Jigvlatz 5 (Gasthaus zum Komet),r Heute, 4 Uhr, Aüöfchaß. Ühr Diskussion über den Vortrosa von Siegfried Adeles' Die SeelenkLmvte ^eS.fvygen JudestA 7 Uhr, Vortrag Dr. Michael Mernberg. — Hgeud.gruuk' der zionistischen Aezirkssektron XZl,. Me'ßlstraße 5/1. Heute. S Uhr nachmlttags, Mitglrederzusarpsttürkuntt. Vortrag S. P i ck e r über den Xli. Kongreß. Gäste will' |;f kommen. — Hebräischer Klub. AI., Taborstra^e 1.>-- ty Heute, 7 Uhr abends, Vortrag Profesior I. Gelernter über I. Ch. B r e n n e r. « (Wer nicht jetzt) im Amerik. Kleide 1 hans, Mariabilferhilserstraße 43, seine Anzüge, Winterrocke und Raglans zu staunend billigen Preisen kauft, wird später daS Doppelte und Dreifache zahlen müssen. Herrenanzng von K S000.~, Ulster von K 6000.— solangederBorrat reicht. 8« Die Ernährung Aus dem Fleischmarkt tu der Großmarkthalle ist gestern im EngrvShandel Kalbfleisch um K 5 per Kilogramm gestiegen Nach längerer Pause sind heute aus Ungarn wieder zwei Waggons Kalbfleisch eingelangt. Die Gemüse- und Obflzufubren waren ausreichend. Für italienische Kartoffeln wurde dcr Kleinhandelspreis auf den Märkten auf K 4-4, in de« Br-irksgeschästen auf & 46 für daS Ktlogramm erhöht. _ W. Z W M 0 n 1 s g den 3. b. M.: Rot^arün, blau: Dienstag de« 4. d. M.: Gelb, rosa, orange; M i t t tu 0 cb b n 5. b. M.: Giau.mrd weife. Jedesmal vo» S bis 11 Uhr vormittags. _ ühne und Kunst. rm «»s de« Theater». Wochenfpielpla« des Bnrgthaterö. Sonntag, 7 Uhr. ^Hochzeitstages — Montag, 7 Uhr (km Ka'tcnv erkauf) „Flachsmann als Erzieher". (Dr. Prell — Huf-v r Thimig als Gast.) — Dienstag, 7 Uhr, ^Der Verschwender — Mittwoch, 7 »Hochzei:stlige". — Donnerstag. V-7 Mi: (neu einstudiert und in Szene gesetzt) »Wilhelm Tel?'. — gmtag. 7 Uhr. ^Hochzeitstage". — Samstag, V,7 Uhr, »Wilhelr« Tell". Sonntag, V,7 Uhr» »Wilhelm Tell". Wocherrspielplan d r S O P e t * t 6 t a 11 v $, Souutag, 6 Uhr, »Die Frau ohne Schatten". (Kaiserin Frl. Lilly Hafgren-Dmkela von Berlin a. G. Barak — Herr Al'red Änger vom Ratronaltheater in München a. G.) - Montag, 7 Uhr, ^Der fliegende Holländer^. — Dienstag, 7 Uhr. ,Madame Butterfly". — Mittwoch. 7 Uhr. ^D<r Troubadour". — Donnerstag, 7 Uhr. .Don Juan". (Don Juan — Herr Alfred Jerger vom National heater in München a- G.) — Freitag. 7 Uhr. »Totca". — EamSlag, 7 Uhr, »Mano«". — Somrtsg, V,6 Uhr, ^Carmen". (Micael«' — Fr. Lraae Martiay vom . Stadtkheater ia Leipzig a G. »Don Jost* — Herr Xichoetz Laube» »ou DreSdru a.