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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-27 · Heft 1045 (27.12.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1045 (27.12.1921)
Date
1921-12-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Dienstag WIENER MORGENZEITUNG 27. Dezember 192* Nr. 1045 IS« Ab 15.lanner1922 iSSH WWül'.jWW «f scheint «SgäUh — eine große SPORTSEILAGE se sä in der I WIENER MORGENZEITUNG I welche SS über alle Sportzweige -LjiillllüWWilW WWWWMW berichtet u. ein bis zwei WWWWWM nilülilliülti.iliiiiiinH Seifen umfassen wird 5™!!lllll!i!llll!l!ll!!fin Gatten und Liebhabers miteinander abwechseln. — Die Autoren haben diesmal eine vernünftige Handlung ersonnen und mit Frohsinn und Wehmut in buntem Wechsel umrankt. Die Musik ist in Gutem und in Schlechtem echtester Kaiman. Seine indischen Weisen sind nicht allzu orientalisch, sind vielmehr denen der „Csardas Fürstin“ und des „Zigeunerprimas“ wesensvefwandt und doch vermag er mit seinem bestrickenden Geigengesang und seinem prachtvollen Orchesterko orit eine orientalische Märchenwelt vorzutäuschen. Seine Musik ist weit mehr als eine Reihe von Onesteps, Walzern, Fox-? trotts und anderen Schlagern, sie hat Geschmack und vielfach Prägnanz und verdient den lebhaften Erfolg, der ihr zuteil wurde. Den stärksten Beifall hatte Herr Tr e umann, der als indischer Prinz seine alten Paraderollen im neuen Kostüme iortsetzte, seine Partnerin Fräulein Christi M 4 r d a y o als Odette Darimonde hat sich stimmlich -und darstellerisch mit viel Glück in einer tragende» Rolle eingeführt. Das lustige Persönchen des Fräulein Kartousch, die ergötzliche Komik des Herrn Tauten hay n, das treffliche Spiel der Herren S t r e h n und R olle verdient alles Lob. Der reichen Inszenierung des Herrn Direktors Mlksa Präger, der im Logen* Foyer, im Prinzenpaials und in der kleinen Bar ent* zückende Interieurs bot, gebührt volle Anerkennung, flb. Abschiedsabend Mali Picon. Ara 22. Dezember verabschiedete sich Mali P i e o h vom Wiener jüdischen Publikum. Wie stark die Beliebtheit der Künstlerin ist, bewies der übervolle Saal. Viele Besucher ko nten keinen Einlaß mehr finden, Die Reihe der Darbietungen eröffnete Simon Nathan (Freie jüdische Volksbühne) mit zwei wirkungsvollen Volksliedern, die er mit Temperament und Geschmack zu m Vortrag brachte. Frau Picon sang im ersten Teil des Abends, von Marco G o 1 d i n geschmackvoll und musikalisch sicher begleitet, mehrere Volkslieder. Die angenehm klingende Stimme, der pointierte Vortrag und die lebendige Mimik der Künstlerin erweckten Beifallsstürme. Nachdem Herr Fritz L a in p.l (Kakoah-Quartett) einige Musikstücke : trefflich zum Vortrag gebracht hatte, gab Frau Picon die beliebtesten Stücke ihres Repertoires wieder. Sie zeigte sich hier als Meisterin auf allen Gebieten der Soubrettenkunst, einer guten Soubrettenkunst Das Podium wurde für die Künstlerin zur Bühne. Sie tanzte in verschiedenen Kostümen Charaktertänze mit Gesahgsbegleitung und ihr Charme, ihre graziöse Leichtigkeit reißen das Publikum zu jubelndem Beifall hin. Mali Picon mußte immer wieder Zugabfen hinzufügen und die rauschenden Ovationen der begeisterten Zuhörer zwangen die Künstlerin immer wieder auf das Podium. Der Abend erhielt auch belebende Färbung durch die humoristischen Vorlesungen von Direktor Jakob K a 1 i s c h, der Volksgeschichten und komische Skizzen ausgezeichnet vorträgt Der Abend war ein Triumph der feinen, leichten Kunst Mali Picons. Aus den Theatern. Im Burgtheater wird morgen, Mittwoch, »MadameLegros aufgefiihrt Im Operntheater wird morgen, Mittwoch, „Der Maskenbai 1", mit Frl. Vera Schwarz von der Berliner Staatsoper als Amella, gegeben. In der Volksoper geht morgen, Mittwoch, „Der Zi ge u nerbaron* In^zene. Im Deutschen Volkstheater wird morgen, Mittwoch, „Brand“ gespielt. Beginn 6 Uhr, — Schnitzlers Einakterzyklus „Lebendige Stunden“ gelangt Samstag den 31. d. M. um 7 Uhr zur Wiederholung. Als Silvester-Vorstellung wird um %\\ Uhr zugunsten der Pensionsanstalt der Mitglieder des Deutschen Volkstheaters das Lustspiel „Am T e e ti s c h“ voii Karl Sloboda gespielt. > v In den Kammerspfelen wird morgen, Mittwoch, um 7 Uhr „Am Teetisch", um 10 Uhr »M c> r p h i u m“ gegeben. Im Raimund-Theater bleibt „Richard Ul,“ die ganze Woche auf dem Spielplan. Zu „Silvester finden zwei Vorstellungen statt, und zwar beginnt „Richard III.“ um ß Uhr und als Silvesternachtvorstellung geht zugunsten des Ferialfonds der Schauspieler die tolle Nestroy- Posse „Die verhängnisvolle Faschingsnacht“ mit Ludwig Stärk in Szene. Im Gesellschaftsakt wirken erste Kräfte anderer Bühnen in lustigen Gesangsvorträgen mit. In der Neuen Wiener Bühne wird die ganze Woche „B e v e r l e y“ mit Ferdinand Bonn gespielt. In der Renaissancebühne geht morgen, Mittwoch, und die folgenden Tage „L i l i Grün" ln Szene. V o 1 k s o p e r. Infolge technischer Schwierigkeiten wurde in der Volksoper die „A'fdaw-Vor8teIlung für den 29. <1. M. augesetzt und geht als Ersatzvorstellung „D i e Fledermaus“, mit Herrn Kammersänger Leo Slezak als ..Alfred“, in Szene. Einlagen im 11, Akt: Josma Seiin und Kammersänger Leo Slezak, am Flügel Dr. Ralph Benatzky, das Ballettkorps der Volksoper. Die für „Aida“ gelösten Karten behalten für die Ersatzvorstellung keine Gültigkeit und werden an den Tageskassen der Volksopcr (Theatergebäude) und im Basar (1., Rotenturmstraße) zurückgenommen. Die Eröffnung des Redou tensaaltheaters findet niV.ht. wie irrtümlich angegeben, am Mittwoch, son- Die Hakoah in Deutschland Zwei Siege. Die Hakoah konnte ihre Wettspieireise nach Sachsen siegreich durchführen. Sowohl in Dresden als auch in Leipzig konnte sie sichere Siege erringen. Wir erhalten über die beiden Spiele nachstehende Berichte: Hakoah—Guts Muts (Dresden) 4:1 (1:0). Obwohl die Hakoahner eine überaus beschwerliche Reise hinter sich hatten, konnten sie dieses am Sonntag zur Austragung gelangte Wettspiel sicher gewinnen. Guts Muts ist der führende Verein Dresdens. Er spielt, obw.hl er momentan in der Meisterschaft a: dritter Stelle steht, den besten einheimischen Fußball. So stellte auch der Verein im vorwöchentlichen Städtekämpf gegen Breslau die halbe Auswahlmannschaft. Der tiefe Boden machte eine präzise Ballbehandlung sehr schwer, trotzdem führten die Hakoahner ein sehr gutes Kombinationsspiel vor. Der Angriff war sehr schußfreudig; obwohl Häusler fehlte, wurde gut kombiniert, ln der Deckung stach wieder Grünfeld hervor, dessen aufopferndes Spiel viel zum erfolgreichen Abschneiden beitrug. Das Verteidigungstio hielt sich sehr'gut; Neumann im Tor zeichete sich bei der Abwehr einiger schwieriger Bälle aus. Dem Schiedsrichter, Fuchs (Leipzig), der sein Amt vorzüglich versah, stellte sich folgende Hakoah- Elf, die ‘von der erschienenen fünftausendköpfigen Zuschauermenge lebhaft ‘begrüßt wurde: Nenntann; Polläk, Trümer; Molnär,' Griihfeld, Kohn; Katz, Grün? wald, Gansl, Neufeld, Slutzki. ' Den einzigen Treffer der ersten Spielhälfte schoß Neufeld, dereine Flanke Katz' verwandelte, in der 10." Minute. Nach der Pause verschuldeten die Dresdener vorerst ein Eigentor (7. Minute). In der 14. Minute brachte Gansl vden Stand auf 3 : 0. Dann war Slutzki erfolgreich (26. Minute). Fünf Minute« später vergaben die Dresdener die Chance eines „Elfers“. In der letzten Minute fiel dann der Ehrentreffer der Einheimischen. Hakoah—Fortuna (Leipzig) 3:1 (1:1). Am Montag traten die Hakoahner in Leipzig gegen den F. C. Fortuna an, den sie im Sommer in Wien bezwungen hatten. Auch diesmal blieben die Blauen siegreich. Die Mannschaft führte auf dem gru diesen Boden ein prächtiges Spiel vor. Die gezeigten Leistungen waren noch besser als am Vortage. Der Held des Tages war Gansl, der sämtliche Tore schoß. Er . führte den Angriff mit großem Elan. An Stelle Sluzkis war diesmal Kliegler tätig, der in der ersten Spielhälfte rechten Verbinder spielte, nach der Pause aber mit Neufeld Platz tauschte, ln der Deckung zeichnete sich Pollak durch vorzügliches Spiel aus, Die Verteidigung wurde von Scheuer und Kdvacs besorgt. Scheuer ist nunmehr wieder völlig hergestellt und hat in der langen Ruhepause von seinem Können nichts eingebüßt. Das lebhafte Spiel, dem über 4000 Zuschauer beiwohnten, wurde vom Schiedsrichter Fischer (Leipzig) geleitet und zeitigte folgende Hauptmomente.: Nach anfänglichem Spiel im Mittelfelde erringt Gansl in der 10. Minute, einen guten Paß Klieglers verwertend, die Führung. In der 30. Minute können die Leipziger das Spiel einstellen. Nach der Pause ist Hakoah glatt überlegen. In der 5. Minute verwertet Gansl ein Zuspiel Neufelds und in der 29. Minute stellt er im Alleingang das Endresultat her. * Die Hakoahner treffen heute nach 2 Uhr nachmittags in Wien ein. iG»» -—- Die Amateure in München. Zwei Siege. Die AmaMfs, die in letzter Zeit in der Meisterschaft unglücklich gekämpft haben, vertraten den Wiener Sport in München recht ehrenvoll. Vorgestern besiegten sie den äußerst spielstarken Sportklub W a c k e r 3:0 (Ö:D). Der gefürchtete Angriff der Bayern, In dessen Mitte der ungarische Internationale Schaffer tätig ist, wurde von den Wienern vollkommen Iahmgelegt. Die Amateur-Stürmer beherrschten das Feld und nur dem glänzenden Spiel des Torwächters Bernstein hatte es Wacker zu danken, daß die Tordifferenz nicht höher ausfiel. Die Torschützen waren: Köck, Kalman Konrad und Swatosch. Am zweiten Tage besiegten die Amateure nach glänzendem Spiel den Sportklub Bayern6:2(2:l)j In besonderer Form befand sieb wieder der Angriff der Sieger. Der M. T. K. in der süddeutschen Hochburg. Ein Sieg und eine Niederlage. t Der ungarische Meister, der unter höchst ungünstigen Verhältnissen den beiden besten deutschen Mannschaften entgegentreten mußte, vermochte sein Gastspiel nur telldern heute, 7 Uhr abends, mit „Die Hochzeit des Fi-! garo“ statt.; Das Repertoire des Operntheaters für die kommende Woche wird dahin abgeändert, daß am Sonntag den 1. Jänner „Tosca“, mit Fräulein Vera Schwarz in der Titelrolle, Herrn Oestvlg als Cavaradossi und Herrn Michael Bohnen als Scarpla, gegeben wird, Johann -Strauß - Theater. Warum wohl Robert Bodauzky und Bruno Hardt-Warden Ihre neue Operette „Sommernacht“ betitelt haben? Offenbar weil derlei operettenhafte Verbindung von Vernunft und Unsinn, von Flirt und Liebe das helle Tageslicht nicht verträgt: Hans Hubert Prinz von Wolfenegg-Wllfersheim und Prinzessin Kitty von Hüttenberge sind durch die Staatsräson für einander bestimmt. Doch der Prinz, der seine Auserwählte nicht kennt, verliebt sfch\flugs ln ein Laufmädel, ebenso flugs ist ein Stellvertreter des Prinzen, ein Wäscheagent, zur Stelle, der mit viel Munterkeit und wenig Liebesglück die Rolle des Prinzen bei der Prinzessin mimt Der Prinz selbst findet sich mit der Rolle des Kellners ab, serviert der Prinzessin und dem gefürsteten Agenten das Diner und brennt schließlich mit der Prinzessin, für die er rasch erglüht, durch. Im letzten Akt findet sich gleich und gleich zusammen, der Prinz kriegt seine Prinzessin, Jacques Fisch! sein Laiifmädel. Dazwischen gibt es eine Reihe lustiger Situationen, die'Robert Stolz in seiner Musik geschickt auszuwerten vermag. So wird die „Sommernacht“ durchgetollt und durchgetanzt, Walzer und Boston, Ooestep und Foxtrott löse« einander ab, die Walzerduette „Küßt sich ein verliebtes - Pärchen“ und „Komm und tanz mit mir“ sind frisch, fesch und munter und das Publikum hatte seinen Spaß. Ganz ausgezeichnet in seinem grotesken Humor war Herr Br od als Wäscheagent Jaques Fischl, wienerisch entzückend Miml K Ö11 als Laüfmädel, bei vorzüglicher Laune waren Herr B a c h m a n n als Prinz, Fräulein Bachrlch als Prinzessin, auch der vertrottelte fürstliche Schwiegervater des Herrn Egger und der Kellnerjirtige des kleinen Merstalllnger gefielen. So hat das Johann-Strauß-Theater wieder efn Zugstück gewonnen, dessen Erfolg keineswegs in einer gediegenen oder gar originellen Musik, sondern vielmehr in der prächtigen Aufführung und in der leider allzu weitgehenden Konzession der Autoren an den seichten Pubukumsgeschmack begründet ist. flb. Martin Cfcoefcem in Wien, Der bekannte Sänger Martin C h o c h e in aus Stockholm befindet sich zurzeit in Wien und wird demnächst dem iüdlschen Publikum eine Probe seiner Kunst ablegen. weise erfolgreich zu gestalten. Vorgestern unterlag der M. T. K. gegen die SpieiVereinigung Fürth 0:1 (0: l). Den einzigen Treffer erzielte Franz nach einem Fehler des Verteidigers Feldmann. Gestern rehabilitierte sich der ungarische Meister durch einen einen 2: l-Sieg Uber den deutschen Meister I. Fußballklub Nürnberg. Das Spiel war scharf und aufregend. Der bessere Angriff entschied den Kampf. Das Feiertags-Rundspiel. Sieger: Radolfshügel.. Das Rundspiel, an dem die Vereine Rudolfshügelj Hertha, Wacker und Gersthof teilnahmen, brachte den Sieg des Außenseiters Rudolfshügel. Die Angriffsleistungen waren im allgemeinen nicht zufriedenstellend, mit der Arbeit der Verteidigungen hingegen konnte man zufrieden sein. Die Ergebnisse: 1. Tag. Hertha — Gersthof 3:1 (2:1), Wacker — Rudolfshügel 0:0. 2. Tag. Wacker — Hertha 2:1 (0:0), Rudolfshügel — Gersthof 2:0 (0:0). J. A. 8. Borochow. D'enstag den 27. Dezember im Cafe Magnet, II., Gaußplatz 2 (Mathildenplatz), um 7 Uhr abends I. ordentliche Generalversammlung. Gerichtssaal. Verurteilte Attentäter. Rom, 23. Dezember. Die Blätter melden aus Mailand» daß einige von den Urhebern der im Sommer verübten Bombenattentate, darunter auf das Dlanatheater, zu Kerkerstrafea von v'erundzwanzig, drei, zwei und eineinhalb Jahren verurteilt wurden. Die verurteilten Kommunisten in Amerika. New York, 25. Dezember. (Woiff.) Wie aus Massachusetts berichtet wird, hat der zuständige Gerichtshof die Revision,des Prozesses gegen Sacco und Vanzett i abgelehnt. Das Minimum an Bekleidung. Der Strafrichter des Bezirksgerichtes Fünf haus (Landes* gerichtrat Dr. W o 1 f) hat kürzlich ein bemerkenswertes Urteil in einer Verkaufsverweigerungsanklage gefällt. Ein, Käufer betrat das Restengeschäft des Eduard Bock, Mariahilferstraße 221, und verlangte etwas über sechs Meter Stoff für einen Anzug für sich und ein Kostüm für seine Frau. Herr Bock bemerkte, daß er dieses Quantum . nicht abgeben könne, da sein Vorrat nur gering sei und daß er auch auf andere Kunden Bedacht haben müsse. Doch seil er bereit, Stoff für ein Paar Hosen abzugeben. Da eine Einigung nicht erzielt wurde, rief der Käufer einen Wachmann, der denn auch Herrn Bock aufforderte, dem Wunsche des Herrn nachzukommen. Nunmehr leimte Herr Bock sogar den Verkauf des Stoffes für ein Paar Beinkleider ab. Der Wachmann erstattete die Meldung und es erfolgte seitens der Staat# anwaltschäft die Anklage wegen Verkaufs v e r w e 1- ' g e r u n g. Der staatsanwaltschaftliche Funktionär Doktor Kloß bemerkte bei der Verhandlung, daß der Angeklagte verpflichtet war, dem Käufer das gewünschte Quantum, etwas über 6 Meter, zu verkaufen. Mit der Hose allein wäre ihm. nicht gedient gewesen. Der Richter verurteilte den Angeklagten zu 1000 Kronen Geldstrafe. In der Begründung bemerkte Landesgerichtsrat Dr. Wolf: Das Minimum derBekleldunglst ein Anzug, bestellend aus Rock, Hose und Gilet; der Angeklagte war verpflichtet, dem Käufer, der für sich einen Anzug, beziehungsweise einen Stoff auf einen solchen benötigte, diesen zu verabfoteeo-

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