Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1036 (17.12.1921)
- Date
- 1921-12-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1036 Wien, Samstag ^WIENER MÖRGENZEITTJNCx 4 7. Dezember 192! '"Seife i, 11 .OOOMillionenKronen 8 i § täglich steigt tlie Zahl der Zeichner f -> -,; .Wer noch nicht gezeichnet hat oder noch 0older A unterzubrlngen beabsichtigt, kaufe ehestens. ®, sind schon jetzt in 6 pro?. österreichische» . Schatzscheinen angelegt und m fißDi Schatzschoiiie sind dreimonatig kündbar,. eskonipte^ « fählgund tragen 6 Prozent; bei einjähriger Verwahrung § im eigenen Besitz 6'4 Prozent, sind ohne Legitimationszwang käuflich und daher l ein beliebtes I——*—- 1TVGG«; gehobenem Jahresabonnement) „Die Bohäme“. -> Mittwoch, 7 Uhr (bei aufgehobenem Jahres- und Stammsitzabönhemet, kein .Kartenverkauf) „Dyn Juan". Donnerstag, 6 Uhr (beiaufgehobenem Jahres- und Stammtischabonnement, Kartenverkauf) „Lobengrui“. — Freitag, 7 ühr „Die tote-Stadt“, (Marietta — Frl. Vera Schwarz von der Berliner Staatsoper als Gast, Dirigent Herr Erich W. Korn-- ggld als Gast) — Samstag geschlossen. . - ■ ' W.o c h e n s p i e I p 1 a n der V o l k s p p e f: Zonvtag, 6 Uhr, „Loheogrin“. (Grtnid— Frau Kammersängerin Charles Cahier als Gast.) h- Montag, lJS Uhr.- «Der Troubadpur^, (Azucena — Frau Kammersängerin Charles- Cahierals" Gast) Dienstag, Va8 Uhr, „Madame Butterfly“,. (UnkertQu -* Hw-Richard Kubla als Gast) — Mittwoch, 8 Uhr, „Tristan und Isolde". (Neueinstudierung.) — ppner?- tag, VS Uhr, „Die Boheme“, (Rudolf — Herr Kammersänger Leq Slezak als Gast.) Freitag, VS Uhr, „Tosca“. (Cavaradossi «-■ Herr Richard Kubla als Gast.) *-* Samstag, ' geschlossen, V o l k s o p e r. Heute, Samstag, gelangt in der Volksoper „D i H B o u m e“ zur Wiederholung. , Den Rudolf siugt zuni ersten Male Herr Schürmänn, den .Marcel " zum ersten Male Herr Hagen. — Am. 22. dl M.;gastiert Herr Kammersänger Leo Slezak in der „B p h e m e“ a!§ Rudolf, Diese Aufführung findet zu erhöhten Preisen statt, .Pie .für diese Vorstellung bereits gelösten Karten chäbert keine Gültigkeit und werden an der Kas&e zurückgenommen. Es gelten nur die Karten zu erhöhten Preisen. " , Vfo chenspielplatr des Deü tsche n \$Vq1 kstbeafcer. Sonntag, 2 Uhr (Wocheutagspreise :$phüs Vormerkgebühr) »Die Räuber“, 7 Uhr „Lebendige . .Munden“. Montag, 7 Uhr (volkstümliche Preise, "ohiie (Vbrnierkgebühr) „tphigenie auf Tauris“. — Dienstag, Uhr; „Lebendige Stunden“. — Mittwoch, 7 Uhr-, «Der ‘Dieb“.' . Donnerstag, 7 Uhr, ..„Flamme“ (Anna -~r Ida -T'.iFreitagv ^Ö Uhr, zum ersten Maie „Brand“ von Ibsen. —= Samstag geschlossen.’ ---; Wochenspielplau der. Kam m e;r spiej ei .Seniftag; VS Uhr. (Wocheutagspreise’ ohne Vormerkgeijühr) ■iD'er gute Ruf". J/57 Uhr, „Der Dieb". 10 Uhr „Morphium“* ... 7^'Msntag,-7 Uhr' „Am Teevseh". TO-Uhr „Morphium“; — DJcnstäg, >7 Uhr (Zum ersten Male) „Der Kammersänger“ 7-. „Tod und Teufel“, von Frank Wedekind. 10 Uhr ,,Morphium".Mittwoch; °/«7 Uhr, '„Der Kammersänger“ — „Tod lind Teufel?. 10 Uhr, „Morphium“. — Donnerstag, -^jj Uhr; ^Der Kammersänger“ — „Tod und Teufel“. 10 Ohr, „Morphium“.— Freitag, 7 Uhr, „AmTeetiscli“. lOUhr, „Morphium“.: 7-;Samstag, geschlossen. -' FRESE IWmmE VOLKSBÜHNE 4280 Gastspiel Im LUSTSPäälTOEÄTIsR MITGUEDERVORSTELLUNG: 5 ülir naclmi.: DEH DORPSilNQ Sc'70sfL,.i(n0bm“"’ Ä; Gott, Menuhü. Teufel Drt?*nVotdu *@T DAS THEATER IST GEHEIZT! Földes. Um 9 Uhr gelangt an beiden Feiertagen .Rac hj“, mit Konstänze Linden, Kurt Lessep, Anton Tiller, Robert Valberg als Gästen, zur Darstellung, An den* beiden Feiertagen nachmittags - I/If3 Uhr ist ein Bunter N a c hmittag unter Mitwirkung erster Kräfte angesetzt. Im Deutschen Volkstheater wird Schnitzlers Einakterzyklus „Lebendige Stunden“ heute, Samstag, morgen, Sonntag, ferner Dienstag wiederholt. Donnerstag tritt Frau Ida Roland zum ersten Male in Hans Müllers Wiener Komödie1 „Flamme“ auf. Für diese Vorstellung sowie für die Freitag, V-.>6 Uhr, stattfindende Erstaufführung von Henrik; Ibsens Brand“ beginnt heute der Kartenverkauf. fm Wiener Stad 11 h e ä t e r gelangt morgen, Sonntag, den 18. d. M.,-nachmittags flS Uhr, die Komödie ,;E i n Gas s c n m äde l-‘ itiil Valerie Martens und Josef Jarno zur Aufführung.- Abends 7 Uhr verabschieden sich die beiden Gäste Eugen Jenseu und Ludwig Stärk iu der amerikanischen Komödie „P o t ä s c h.und.Perlm u 11 e r“, da'sie anderweitigen Gastspielverpflichtungen nächkommen müssen. ‘ , Im J o s e f s t ä d t e r Tlieate r wird heute, Samstag, neu in Szene gesetzt der Schwank „Fer nan d s ,E h e k o n t r aric.t“ - von. Georges Feydeau zum ersten Maie gegeben. Die von Josef Jarno inszenierte Vorstellung beginnt um 7 Uhr. In der R o I ä n d - B ü Ii n.e (Jüdische Bühne), II., J5raterstraße 25, wird heute Samstag und die folgenden Tage Feinmanns und Kalichs Musikstück „Ci p ke T e ti e r“ aufgeführt. Im J o h a n n S t r a.u ß - T ii e a t e r, findet Freitag den 23. d.4M. die Uraufführung der Operette „E i n e Soinmernach t“ von Robert Bodanzky und Bruno Hardt-Warden, Musik von Robart Stolz, statt. Kapellmeister Dostal, der die Novität einstudiert, hat den Komponisten eingeladen, die Premiere und die Aufführung an den Weihnachtsfeiertagen zu dirigieren. I» der Renaissance-Bühne finden an den* beiden Weihnachtsfeiertagen täglich drei Vorstellungen jstatt. In der um 6 Uhr beginnenden Vorstellung eröffnet Gisela Werbezi rk ihr Gastspiel. Zur Aufführung getangt „L 11 i O r ü n“, Lustspiel in drei Akten von Emmerich Vorhin Freie jüdische Volksbühne, . Heute, Samstag, und morgen, Sonntag, den 18. d. M. um 3 Uhr nachmittags, finden int Lustspieltheater Mitglieder vors tellunn gen („Der Dörfsjing“, Drama in vier Akten von L. Kobrin) statt. Mitglieder erhalten Regiekarten ä IC 40 im Vereinssekretariate, II., Untere Augartepgtraße U, ah Wochentagen von 7 bis 9 Uhr abends, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 12 Uhr vormittags und am Tag der Vorstellungen an der Kasse; -r- Es sind auch folgende Zahlstellen errichtet .worden : Cafe Berlin, il, Woifgang-Schmäizi-Gasse 10 (Montag von 7 bis 9 Ühr abends); Cafö Magnet,Mt, 'Obere Donau-, straße 1 (Dienstag von 7 bis 9 'Uhr abends); Cafd Venedig (vormals Winkler), II;, Stuwerstraße 1 (Mittwoch von 7 Dis 9 Uhr abends); jüdische Arbeiterküche, II., Bltimauergassel (Donnerstag von 7 bis 9 Uhr abends); Jüdischer Hochschuiaussehuß, IX., .Mariannengasse 32 (Dienstag von 1 bis 2-*Uhr: nachmittags). In den Zah stellen werden Regiekarten und Anweisungen auf 5Q% Ermäßigung ausgegeben sowie Neuaufnahme» und Einzahlung der Mitgliedsbeiträge entgegengeiiommen. f Vorlegung Otto Abeies. Im Rahmen der vom jüdischen Künstler-und Forscherbund H a r u a c h veranstalteten Abende liest heute Dr. Otto A b e 1 e s im Mozart- Mitteiiuiigen aus dem Publikum. Julia Sperber Dr. Hermann Groß Verlobte Wien, im Dezember 1921 5?47 Hum Ipowitg Giiaii TomsiirgHisF Wien Antwerpen empfehle« sich als Verlobte Dezember 1921 _ 574g ’75744 Anläßlich, der VERLOBUNG unserer Schwester Fräulein Anna Hprowitz mit Herrn Chabn Toreschreiben gratulieren wir herzliehst ■ - 'Ges-eJtwisfe Horowitz ~ -5744 ZUR VERLQBÜNG unserer Cousine Fräulein Anna Horowitz mit Herrn CSiaim Toreschreiber gratulieren wir herzlichst Geschwister Kampf ZUR VERLOBUNG 9327 meines Bruders Eisig Scher mit Fräulein Fanny Engel , aus Kuty gratuliere, ich herzlichst Äba Scher unserer lieben Eltern A"'^h silbernen Hochzeit gratulieren. wir' herzlichst Etiouard und Henri DSnner Paris, Dezember 1921 5738 Herrn 5749 Piniu Kornblüh gratuliert herzlichst zum Geburtstage Mas Kornblüh // WiiJJiMülii f/ Herren-, Danieu- und Gesellschaüsscluihe!n erstklassiger Aus- {ilhnnig. Spezialität: Matlmn-Scliulic, ideale Fußbekleidung iür Mädchen und Knaben. '• 4020 Poln.iisiipse Liköre « fCognak etc. Engros«Laser: Wien, IX,, Re^eliangasse Nr. 64 wieder Echte Jfggerwische iklföeB’ft Matzner, Wien, I;, Kohlmessergasse 8 r Zionist. Rezirkssektion Leopoldstadt Die dritte ordentliche €@n@Falw@ri3Msn3nng . findet heute um V27 Uhr abends, im kleinen-Saal des! Hotel Continental (Eingang Praierstraße) statt. Tagesordnung: 1. Der Stand und dieNotwendigkcit der Parteiorganisation: Abg. Ing. Robert Stricker; 2. Tätigkeitsbericht für das Jahr 1921: . Gemeinclerat D r. L e o p o 1 d P1 a s c h k e s; 3. Debatte; 4. Wahlen in den Ausschuß und in den Parteirat,* 5. Eventualia. 5741 j 1 IUIIi|lillllUI|!iill|llll!llli:il!l!lll!l!!|l!lil|jilllUll!l|ll|imi|||IUIlll|||ll||| 'Z S VQO 8 | kunstgewerblichen Handarbeiten I äs ' nus d<;m . 8 | Atelier Minna Halpern Z | III., Rechte Bahngasse 10/12 | I zugunsten fei Keren Hajessod | | vom 18. bis 24. d. M. von 10 bis 1 Uhr und 3 bis 6 Uhr § | Näheres slclie «ater TLMsHsriM! 9330 Z « Heute, Vs 8 Uhr abends § * findet in den Sofiensälen, III., Marxergasse Nr. 77, die O - zweite 1 1 o Juristen-Redoute statt. 5718 PfBisfpzen 9 « « <8 jf Karten erliältHcli: JUd.-Akad. Juristen-Verband, II., Tabor- ® ptcaße 1^-3, 11 bis 2 Uhr nachm,, Löviit, I.. Rotenturmstraße 22, ® lind an dßn Schaltern der „Wiener Morgepgejtiing'V Vn.,Kirche«g^§§eNr. 12) (Ecke Lindengasse) > * Fernruf 35-2^38 - i Saale (I., Kimmelpforigasse 20) aus seinen Bücher« „Die hohe Gaß*', „Die Genesung“ und sjüdische Fliicht-i linge". Beginn präzise 7 Uhr abend?. , i Abschiedsabend Mali Pieon..Mali Picou ist in de^ kurzen Zeit ihrer Wiener Tätigkeit der erklärte Liebling des Wiener jüdischen Publikums geworden* ihr natürlichem Charme, ihre seltene Begabung für die humoristische Wifi kiing, die sie durch die natürlichsten Mittel erzielt, die) Anmut ihrer Erscheinung und ihres belebten. Spiels er-, wecken den größten Beifall, so oft sie die Bühne betritd Die beliebte Künstlerin nimmt vom Wiener Publikum Donnerstag den 22. d. M, Abschied. Der Abend, an .dens Frau P icon die beliebtesten Nummern ihres Repertoiresbringen wird, findet im Großen Konzerhaussaal statt. Rest* liehe Karttn an den Konzerthauskassen, in den „Wiener M o r g e n z e i t u n g“, IL, Taborstraße; Buchhandlung R. L ö. w i t, L, Rotenturmstraße» und int Kartenbureau Aida, II., Taborstraße 7, . Gerichtssaal. i Die Kundgebungen vom 1. Dezemberk Vor dem Einzelrichter Oberlandesgerichtsrat Doktor Engel fanden heute nachmittags die Verhandlungen, gegen die Kundgeber vom l. d. M. ihre Fortsetzung Der 23jährige Schneidergehilfe Karl K1 a f hätte sich wegen Diebstahls zu verantworten. Klat war beschuldigt am 1. d. M. aus dein Hotel Bristol einen seidenen Fenster- Vorhang und aus dem Schwarzenberg-Kasino eine Akten« taslhe und einen Kaffeelöffel gestohlen zu haben. Das Urteil gegen Karl Klat, der des Diebstahls und det piebstahlsteilnehmung schuldig erkannt wurde, lautete auf fü nf Monate schweren Kerkers. Die bereits vorbestraften Kutscher Heinrich F r ü $ s t ü c k und Eduard P 1 a c e k waren gleichfalls beschul'* digt, an den Plünderungen teilgenommen zu haben. Sie wurden am 1. Dezember in der Inneren Stadt am Grabe« als verdächtig angehalten. Jeder von ihnen hatte ein Tintenzeug bei sich, Placek überdies eine goldene Zigarettendose, die aus dem Besitze des im Hotel Bristol] Wohnenden Kurarztes Dr. Martin Ha Ipernausj Karlsbad stammt. Die Angeklagten leugneten, an den KuncL<| gedungen teilgenommen zü haben, die Tintenzeuge, habeuj sie aus schadhaften Kisten des Hauses Bretzner und Friedmann, wo sie bedienstet waren, gestohlen; Tatsache lieh bestätigt dies der als Zeuge einvernommene Dispo4 nent der Firma David Friedmann. Die goldene Zigaretten** dose behauptete Placek, auf der Roßauerlände, wo enj in Haft war, gefunden zu haben. Zum Zwecke weitere^ Erhebungen wurde die Verhandlung vertagt. _;Ei« mensclienfreunülicher Akt Sir Goodes. .. i Wie wir erfahren, hat Sir William G o o d e vor« igestern an den Bundespäsideiiten Doktor , H a i n i s c h einen Brief gerichtet, in dem er um Gnade] für Josef 8 c h 1 i c h t i n g e r bittet, der am Mittwoch wegen der am 1. Dezember im Hotel Bristol stattgehabteniPlüiiderungen mit d r e i J a hT en G e f ä n g u i bestraft worden ist. Den Grund für Schlichtingers Verur-j teilung. bildete die Tatsache, daß er im Augenblicke seiner; Verhaftung im Besitze von Kleidungstücken war, welche SJrj William ö o o d e angehörten. Sir William ersuchte imr Aufhebung oder jedenfalls Milderung des Urteils.!; •■■■ Die Kapp-Putschisten. i Strafantrag des ObeiTelchsanwalts. ' Leipzig, 16. Dezember. (Wolff.) Im Jagow-Prozeß vofj dem Reichsgericht ergriff der Oberreich sänwallj das Wort. Er bejahte die Fräse, ob das Kapp-Unter-s nehmen strafbar sei. Es sei nicht richtiff, daß das Weiter*! Nationalversammlung ° '■ungswidrig 67 B$C