Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1036 (17.12.1921)
- Date
- 1921-12-17
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. I03ff WIENER MÖRGEfTZElTUinJ fr. Dezember 192t Polen. Tagung der jüdischen Gemeinden. Warschau, 14. Dezember. (J. C. B.) Hier wurde die Konferenz der jüdischen Gemeinden Polens eröffnet, an der 61 Sräd^te durch 76 Delegierte ververtreten sind. Da die Konferenz vom zeitweiligen jüdischen Nationalrat einberufen wurde, der als einseitig, weil nur aus Zionisten bestehend, betrachtet wird, begegnete die ganze Aktion der Opposition der Volkisten und der Aguda-Orthodoxie. Aus diesem Grunde bleiben auch die jüdischen Gemeinden Krakau, Lodz, Posen usw. der Konferenz fern. Die Tagung verlief trotzdem erfolgreich, es wurden wichtige Fragen erörtert und bedeutsame Beschlüsse gefaßt. Die Vermögensabgabe. Warschau, 16. Dezember. (Poln. Tel.-Agentur.) Der Landtag hat heute den vom Finanzminister eingebrachten Gesetzentwurf, betreffend die nationale Vermögensabgabe, in dritter Lesung a ngenommeiL __ Ungarn. Nationalversammlung. Budapest, 16. Dezember. In dea* heutigen1 Debatte über die Immunitätsangelegenheit stellt Ab- Eeordneter Budavary (christlich-sozial) die ühne Behauptung auf, -daß der Verein der Erwachenden Ungarn alle ■ Atrozitaten verurteile und bloJ5 den Wiederaufbau der ungarischen Nation beiswecke. Abgeordneter Lingauer (Parteiloser) .weist darauf hin, daß es eine verborgene Propaganda gegeben, habe, deren Zweck es war, den Erzherzog 'Albrecht auf den Thron Lu> setzen. In West- (Ungarn lebten anfangs die Legitimisten trn-d .die freien' Königs Wähler, miteinander in völligem Frieden,. später aber seien die Legitimisten in den Hintergrund-gedrängt worden, wobei zwischen Osztenbürg und Pxonai bedauerliche Differenzen entstanden. Gewisse Kreise seien dem Gedanken einer (MiHtärdiktatur nicht ferngestanden. Redner unterbreitet eine Resolution, . derzufolge die Natianaliveisamimlung beschließen solle, daß sämtliche männlichen und weiblichen Mitglieder des Hauses Habsburg nicht bloß, wie gesetzlich bestimmt sei,'von der Thronfolge ausgeschlossen seien, (sondern daß dieselben auchnicht im . Wege der 5K ö n i g s w a h 1 auf den Thron gelangen können. Justizm-inister T o m c s an y i führt aus: Das (Interesse der Jurisdiktion .und des Staates sei stärlker jais das Immunitätsrecht. Die Staatsanwaltschaft (werde entscheiden, ob die Verhafteten vor das iStatarialgericht oder vor das ordentliche Gericht gestellt .würden. _ Palästina. H Feier der Eroberung Jerusalems. Jerusalem, 12. Dezember. (Privat) Anläßlich des werten Jahrestages der Eroberung Jerusalems durch den General A11 e n b y fanden große Feierlichkeiten statt Bei dieser Gelegenheit besuchten Sir Samuel und der Oberrabbiner Kuk den in der anglikanischen Kirche veranstalteten Gottesdienst, bei dem auch die russisch-orthodoxen Patriarchen und zahlreiche arabische Notabein zugegen waren. Strenge Maßnahmen. Jerusalem, 14. Dezember. (J. C. B.) Die palä- «jfmensische Regierung erließ eine weitläufige Verordnung an sämtliche Polizeichefs, in welcher diese angewiesen werden, in ihren Bezirken die strengsten Maßnahmen gegen etwaige Unruhestifter zu ergreifen und eventuelle Ausbrüche mit allen Mitteln schon im Keime zu ersticken. Die arabische Delegation und die zionistische Exekutive. London, 14. Dezember. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung“.) Die Reuter-Agentur versendet eine Information, dahingehend, daß das britische Kolonialamt noch immer in Fühlung mit der in London weilenden Delegation der palästinensischen Araber sei ui 1 ebenso mit den Führern der zionistischen Organisation das Einvernehmen pflege. Die Regierung sei weiter bemüht, eine Grundlage für ein Ueberein kommen zwischen den beiden Parteien zu finden. Die arabische Delegation . ist nun mit der Leitung der zionistischen Organisation in engere Berührung getreten und die Hoffnung sei berechtigt, daß diese Beratungen zu dem gewünschten Ergebnis führen werden. Telegramme. Deutsche Mitarbeit beim Wiederaufbau Frankreichs abgelehnt. Paris, 15. Dezember. (Telegramm der „Wiener Morgenzeitung“.) Die vom Minister' für die zerstörten Französischen Gebiete veranstaltete Abstimmung darüber, ob deutsche Handwerker und Arbeiter beim Wiederaufbau verwendet werden dürfen, hat ein n e g a t i v e s Resultat ergeben. Die Abstimmung war geheim, die Zählung öffentlich. Stimmberechtigt ' waren alle Beschädigten. Die Zulassung der Deutschen wurde mit 51% ab gelehnt. Das Resultat stehtim nilBIIBIBBIIBRBBaiBllBaKaHBBBinnBBIBIIDR : Großer Konzerthaussaal i W . " "" — ” r g j Donnerstag den 22. Dezember 1921 ® a 7 Uhr abends ■ s Abschiedsabend § j Hali Pimn \ { 1 Kalicli - ® unter Mitwirkung bedeutender Kunstkräfte B ■ 0©r Kartenverkauf hat bereits begonnen J 5 Restliche Karten an den Konzerthauskassen, III., LothringerstraSe, Q H an der Kasse der „Wiener Morgewzeitung“, IL, Taborstraße 1, g « in der Buchhandlung Liiwlt. I., Rotcntunnstraßc, und im Karten* a a bnreau Ai'da, II., Taborstraßc 7 414 B BBBBBIBIBBaBiaBaBBBanBEIOBIHIBBBBaBaDBBBBBBBI Widerspruch mit dem Ergebnis der vor einigen Monaten von der Confödöration generale du travail (Zentrale der Gewerkschaften) veranstalteten Abstimmung. Nach einer Konferenz der deutschen und französischen Gewerkschaftler, auf welcher ein Arbeitsplan aufgestellt worden war, wurde von der C. G. T. eine Abstimmung durchgerührt, bei welcher sich 86% für die Zulassung der Deutschen aussprachen. Der Minister hat damals in der Kammer eine Wiederholung der Abstimmung unter staatlicher Kontrolle gefördert und erklärt, daß nur im Falle, als 80 %' der Zulassung der Deutschen zustimmen würden, die Regierung ihre Zustimmung zur Verwendung deutscher Arbeiter erteilen würde. Das Projekt erscheint somit gefallen. Der Rückgang der Stimmen ist wohl zum Teile der nationalistischen Agitation, in der Hauptsache aber dem Umstande zuzuschreiben, daß die Arbeitslosigkeit in Frankreich zugenommen hat Das englisch-irische Abkommen. London, 16. Dezember. (Reuter.) In fortgesetzter Beratung des Abkommens mit Irland im Unterhaus trat A s q u i t h für den Vertrag ein, erklärte jedoch, er glaube nicht, daß die Ratifizierung die Schwierigkeiten vollständig aus .der Welt schaffen werde. Oberst Getto n brachte einen Abänderiungsantrag der Unversöhnlichen ein. Churchill gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Vereinigung Ulsters mit dem übrigen Irland •sich vollziehen und Irland, Ulster nirid dem ganzen Reiche zu großem Vorteil gereichen werde. Bonar Law erklärte, sich als Anhänger des Abkommens. Im Obe r h aiu s brachten die Unversöhnlichen denselben Abänderungsantrag wie jm Unterhaus ein. —... Lord L o n d: o h d e r t y wendete sich heftig gegen das Abkommen, erklärte jedoch, daß er, dessen i Annahme voraussehe. Der Herzog von 2sf or th •umher la'nd •meinte, das Abkommen werde der Agitation in Indien und Aegypten als Zeichen der Schwäche er-! scheinen. Der Erzbischof von C a' n t e r b u; r y sprach sich für das Abkommen ams. Tagesbericht. Wiener Gemeinderat. Sitzung am IS. Dezember. Der Gemeinderat beschloß gestern die mit Erlaß des Bundesnilnisteriums für Finanzen anläßlich der Ueberweisung eines Darlehens aus Bundesmitteln von 750 Millionen Kronen für Verzinsung und Rückzahlung getrennten Bedingungen anzunehmen. Dem Verband der Wiener genossenschaftlichen Fortbildungsschulen wurde eine Subvention von K 300.000 bewilligt. Ein Antrag, den Magistrat zu beauftragen, im heurigen Winter 20.000 Kohlenzettel an Arme auszugeben und sich diesbezüglich mit der - Genossenschaft, der nichtprotokollierten Händler mit Brennmaterialien ins Einvernehmen zu setzen. Zur Bezahlung dieser Kohlenzettel wird ein Nachtrags Kredit von K 1,900.000 bewilligt. Einem Anträge, einschließlich der schon ernannten Schulärzte, für Wien 60 Schulärzte im Nebenamte anzustellen, wird zugestimmt das für die Reform des Schulärztewesens nötige Erfordernis von 1,723.000 Kronen wird grundsätzlich bewilligt. Vertrieb falscher 50-Dollar-Noten in Wien Vor einiger Zeit gelangte zur Kenntnis der Polizeibehörde, daß der Kassier einer hiesigen Bank, der 31jährige Otto S t e i n e r, zu Smyrna geboren, nach Preßburg zuständig, II., Große Mohrengasse 35 wohnhaft, falsche Dollarnoten besitzt und sie in Wien verausgeben wolie. Steiner wurde verhaftet und man fand bei ihm 10 falsche amerikanische Banknoten zu je 50 Dollar und beschlagnahmte sie, Er gab an, er habe die falschen Noten durch Vermittlung des früheren Oberkellners im-Cafe HoIIaudia in der Dampfschiffstraßc, von einem Ungarn, der sich H a 11 e r nannte, um den halben Kurswert gekauft und für sje K 100.000 Anzahlung gegeben. Er wollte durch seine Stellung in der Bank die Noten iu Verkehr bringen und hatte die Absicht, sic in. der ♦ Kasse seines Bankhauses gegen echte einzutauschen. Auf Grund dieser Mitteilungen wurde noch der 34jährige. Oberkellner Julius P o d o r, zu New York geboren, amerikanischer Staatsbürger, 11., Wolfgang Schmälzlgasse 24 wohnhaft, verhaftet. Auch der angebliche „Haller“ wurde in der Person des 24jährigeu Studenten Ladislaus S o - m o g y i, zu Budapest geboren, Hotel Bellaria wohnhaft, festgcnornineii. Somogvi gestand, die 17 falschen amerikanischen Banknoten nach Wien gebracht zu haben, irtj Wien wendete er sich an den Oberkellner Fodor mit dem! Vorschlag, ihm beim Vertrieb der Falsifikate behilflich zw sein. Fodor führte ihn nun seinerseits mit Steiner ztw sammen. Für die Vermittlungstätigkeii wären auf Fodor! und Somogyi je K 308.000 entfallen. Es stellte sich herausj daß Somogyi auch vom Landesgericht Triest wegen Ver-i ausgabung falschertschecho-slowaklsched Noten zu je.K 500 gesucht wird. Er hat sie gemeinsam! mit dem in Triest inhaftierten Martin F e 11 n e r in Triest-, vertrieben. Somogyi gibt zu, daß K 105.000 tschechoslowakischer Währung verausgabt worden sind.'’ Erst als Steiner schon in Haft war, befaßte man sich auch im Bankhause, bei dem er angestellt war, mit seiner Gebarung, und man kam darauf, daß. er auch dort strafbare Handlungen sich hat zuschulden? kommen , lassen. Er hat nach einer beiläufigen Schätzung? innerhalb mehrerer Monate die Kasse der Privatbank iimi etwa sechs Millionen Kronen geschädigt:! Mit der. Summe hat er sich Wertpapiere und Valuten gekauft und auf sehr großem Fuße gelebt. Die im Besitzei Steiners befindlichen, in der Kasse der Bank verwahrten! Güter und Wertpapiere wurden beschlagnahmt und zur, •Schadensgutmachung dem Bankhaus ausgefolgt. Steiner^ Fodor und Somogyi wurden gestern dem Landesgericht eingeliefert. _ * Das Neueste ist, D-ais Neueste Lfc .nämiklh cira vor< treffliches Mitel zur Veirt^esseruinig dier Tabafklsorten. Esist ebenso emfaidh wie wirksam. Die Zigarren erweisen? sich al's ungenießbar, in dem Zigaretten erkrininit, mart mit Rührung zwar ni-cht den Schnee, wohl alb er dasi Budhenflaulb vom letzten Jahre — fhigis kehrt der kluge; zwedkbewußte Mann um, stürzt sich auf die Verteileiriirij ■dieser Herrlichkeiten -tnrwli beginnt sie zu würgen. Daß! das Verfahren sich bewährt hätte •und,, genügend neich^ drii'ddich zm Anwendung gdbriaicht, sicherlich, die -Um-1 Wandlung der Stiimkaitores in echte Havamalhsxw Folge gehabt hätte, kanp. gar.n'idhit bezweifelt.Iw-erdenq und es ist im Interesse der Rancher sowohl wie der; Wissen«cliaft aiufs . Schwersite zu befelagem, daß da^' Töchterchen der Traf&antin leild'er nicht, genug Liefoej. zur Wissenschbftt besaß, um der Entwicklung , dest Exiperimenits rniiit der erfordert iahen Sachlichkeit zu folgen. Viefllei-cht wären auf diese Weise die Rancher;! wenn schon nicht zu besseren Zigarren, so doidh zu! jener Bescheidenheit gefcragt, wie man sic in tmge-j störter Einsamkeit nnid .WditabgesaMossenilieit so leiohrli erwi'dlb.t. Da aber dais Mädlclhicn — Deens ein. fcanf quanrig, sagt Reuter mit gutem Rechte — dazwischen-* fuhr, muß vorläufig das Pnobiem mngeiöst bleiben, o3x die Zigairren besser wenden, weminr -man die Verkäufe^ enriVngt. Dea* weise uinid gerechte Richter müßte isiioli 'dawaiuf beschriinlken, sein anärandjeibes SoJlifdiairi-tätogefühl durch vea-ständinfevollle Würdigung des ' Miildei-'UinigS-j gnurades; >ich wair -so fuirchtbair aiufgeregt« zu beknndbn^ Daß die jetzigen Zigarren Aufreguitigszustände (bervior^ rufen, ist jedem'rechtlich Denkenden von vbr.nebe'rekj( klar. Und ltaiienpilgeü.-, erfahren in der Kunst der Hdi-j' uind Sdhwainzseiberei, ■ alhinieni iprolpihfctischien' Gemüts, -ini ckr »itailienischen Virginier«, idie, millioinenweise herein-! regnen wird, ein wehmiuitsvolles-Wieidenseh-en ' mit de« ^-Toscana«. Angesichts - dieser schwamzen Wetterwoiike^ am Raucherhimmel iVbertcom-mt so manchen ein Bangen -Nein, es wäre vielleicht doch besser ge-; wesen, nram 'hätte es -einmal mit dem Würgenaus-*1 •probiert, Aber in Wien gibt’s eben keinen Ernist und keine Ausdauer. Kater Murr. "! * Einreise für Palästina. Das Wiener Palästina-Amt,; I. Bauernmarkt 24,teilt mit: Nachstehende Personen, deren gegenwärtige Adresse uns unbekannt ist, haben die Ein-' reiseerlaubnis »ach Palästina erhalten: Szkl o n i e wiez. Eiiahu, Rosenbaum Mosze, N e ü f ej d Schlomo,', Ramler Eliezer, R a m 1 e r Genla, R a m 1 e r AdeleJ R a m 1 e r Lotte, Holstein Franz und F r i e d 1 a n 4 Adolf. Die oben angeführten Personen werden ersucht, sich im Palästina-Amte während der Amtsstunden, und zwar von 10 bis l/A Uhr oder von 4 bis 5 Uhr nachmittags; mit Ausnahme‘von Samstag und Sonntag im Zimmer Nr. 4 zu melden. •- * Polizeirat Brode gestorben. Am 14. d. M ist -hier der Polizeirat der Wiener Polizeidirektion Adolf B r o .d e im 56. Lebensjahre gestorben. Polizeirat Brode hat mehr als ein Viertelzahrhundert dem Polizeidienst angehört und sich stets als Beamter von modernem Empfinden erwiesen.; * Uebersledlting Achad Haams nach Palästina. Wie das Jüdische Korrespondenz-Bureau erfährt, bereitet der bekannte hebräische Philosoph und Publizist A c h a d Kaam seine Uebersiedhing nach Palästina vor. Die Einschiffung ist bereits für den 27. d. M. geplant. Achad Haam wird in Palästina ständigen'Wohnsitz nehmen. . * Wetterbericht. In Oesterreich hält der. Frost aaN Die Bewölkung war tagsüber meist ziemlich gering. Wien' hatte jedoch beständig Nebel oder tiefe Wolken) nur voi> übergehend wurde durch Wolkenlücken der blaue,-Himmel sichtbar. In Deutschland hat sich der Frost gemildert. .Vorr hersage: Vormittag trüb, später vielleicht vorübergehend, Aufreißen der Wolkendecke, Frost, mäßige Winde. * Verschleiß von ausländischen Virginier-Zigarren. Die, Generaldirektion der Tabakregie hat -zur Behebung; des' Mangels au Virginier-Zigarren eigener Erzeugung bei i der italienischen Regie eine größere Menge Virginier-, 'Zigarren der Venegianer Tabakfabrik angekauft. Ein Teil in , dem beiläufig doppelten Ausmaße, - der bisherigen Monatskontingents-Quote wird seitens der Verschleißämter, i demnächst an die Verschleißörgane ausgegeben werdenl , Der Verschleißbeginn für diese Zigarren ist mit 19. De- ■zember 1. J., der Verschleißpreis mit K 60 per Stück 'festgesetzt. * Gegen die Gerüchtemacher. Die Polizeidirektion - richtet an alle Geschäftsleute1 die Aufforderung, teicphonisched ^Warnungen vor Demonstrationen kein e B e ac.httin g iizu schenken. Eine Verständigung von Plünderungen würde \ nicht telephonisch, sondern nur durch Wachleua, 1 erfolgen. . * Erhöhung der Staatsbeamtengehältcr. Der. Minister hat verfügt, daß die Bezüge aller aktiven Bundesraiigestellten, die unter das Besoldungsgesetz fallen, sowie aller übrigen vollbeschäftigten Bundesangestelltcii (Vei:.- tragsangestellten usw.) mit Ausnahme der Arbeiter fürs den Dezember um 10 0% erhöht werden. Die im, Dezember bereits geleisteten Mehrzahlungen werden abgezogen. Der auszuzahlende Betrag ist spätestens heute; flüssig zu machen. MM tS DB M35CÜ vLMSM« LLCkG, IsLAM- VKÄ SiSris&’wjfivsi'?, T8SL-8 «apslhflassl’a »MÄ biJii-jat im wa9enh8Et » Sehiffntann En ,för.o$ E, En detail-