Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1033 (14.12.1921)
- Date
- 1921-12-14
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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(ft, j033 ' , .Wfen. . . MLWK. MÖRCiEäTZEITPSO . liDezemTHir 1921 . -ySjäftT «nter deren Wucht unsere arg leidende Volkswirtschaft «chier züsaittmehbrichi 1 Als Gegengewicht war wohl im Ausland bereits ein Abbau der Preise, Löhne und P roduktion s kos teil zu verzeichnen, während bei uns infolge der Industriefeindlichen Steuerpolitik der Regierung die Produktions-; kosten, die In der Vorkriegszeit allgemein möglichst niedrig gehalten wurden, binnen kurzem die W e 11 p a r .i t ä t erreichten und bald weit überholten. Bekanntlich werden 1 diese hauptsächlich durch die Rohst okkpr eise und Löhne bestimmt. Weil wir im Gegensatz zu anderen Ländern (England, Amerika usw.) Mangel an Rohstoffen haben (Metalle, Baumwolle), gerät unsere; Industrie in große Abhängigkeit von den ausländischen Rohstoffmärkten. Hier liegt auch der Hauptgrund der Unterwerfung userer Krone, Der , inländische Rohstoffmarkt leidet infolge der Stagnation unter kolossalem Absatzmangel. Als Zweiter Faktor kommen die Löhne in Betracht, die bis heute allgemein ihren hohen Stand behauptet haben. Unsere Arbeiterschaft muß zur Einsicht gelangen, ilaß ihr Verhalten die Volkswirtschaft des Staates Konkurrenz- und lebensunfähig macht, solange sie erhöhte Forderungen stellt, die unsere Industrie im Ausland naturgemäß untergraben. Denn die Konkurrenzunfähigkeit auf dem Weltmarkt hat ja die Absatzkrise und diese wiederum notwendig die Krise der Arbeitslosigkeit zur Folge. Die wirtschaftliche Lage .des Großteiles der Bevölkerung ist demnach eine sehr traurige. Da der Staat außerstande ist, eine zufriedenstellende Lebensmittelversorgung zu bewerkstelligen, ist unsere Ernährung zum Großteil auf die Einfuhr angewiesen. Mit dem nahenden Winter, dessen Vorboten sich im heurigen Jahre frühzeitig genug angekündigt haben, tritt für viele eine neuerliche Verschärfung der Kohlennot in Erscheinung* * Die andauernde Steigerung der1 Lebensmittelpreise steht wohl, im Gegensatz zu der bei fast allen Berufsklassen erfolgten Stabilisierung der Bezüge. Da die Einnahmen mit den Preissteigerungen der Konsumgüter nicht gleichen Schritt halten, geraten viele In wieder wachsende Notlage. Als Hauptgrund für die bestehende Wirtschaftskrise Ist wohl die ungeheure Wertverminderung unserer Krone!m Ausland und demgemäß auch im Inland anzusehen. Durch den Tiefstand unserer Valuta sind wir vom Welthandel so gut wie ausgeschlossen. Unsere Produktion ist zufolge des .allgemeinen Preisrückganges und In Erwartung weiterer Abschwächung nur imstande, den a’lernotWendigsten Bedarf ’zu decken. Die vollständige L a h ni- IegUDg der Produktion also bringt das ansphwellende, ungeheure Defizit und die wachsende Verschuldung des Staates mit sich. Die enormen Staatsschulden durch Inlandsanleihen zu decken, trifft beim Publikum auf begründeten Widerstand, da der Stäatskredit, .der bei einem im Auf-- und Ansbau. befindlichen Kleinstaate nicht allzu groß sein kann, infolge der stetig wachsende» Schuldenlast in seinen Grundfesten erschüttert ist. Dabei müßte-ein weiteres Schülddnmachen, das mit Rücksicht auf die Schwerfälligkeit des militärischen und bureaukratischen Apparats — die Mobilisierung hat dies wiederum glänzend bewiesen — nicht überraschen würde, die wirtschaftliche Katastrophe zur Folge haben. . Deshalb Ist es dringend geboten, daß die zur Leitung berufenen Männer der kleinlichen Parteipolitik entraten; daß die Regierung ihren wichtigsten finanziellen Stützen (Handel, Industrie, Gewerbe) nicht nur Zwangsmaßnahmen auferlegt, sondern mehr Verständnis und Förderung entgegenbringt, daß aber auch alle Staatsbürger zur Rettung der bedrängten Volkswirtschaft, zur Wiederaufrichtung unseres gesamten Wirtschaftslebens nach besten Kräften beitragen. Finatizpfan und Preisabbau. In einer gestern stätt« gefundenen Versammlung in der Handelskammer unterzog Herr F e d e r n die optimistische Haltung Dr. Rosenbergs fl. Fortsetzung. L6vy. Von Jean-Richard. Bfoch«. ^Autorisierte Uebersetzung von A u g u s t a We I d I eI^- S t e i n b e r gj Er kernte nicht umhin, zu denken: >Was will er denn, dieser da?« Sein Aufblick war ihm unerträglich. Der Albino - fciejit plötzli'dh in einer Bewegung1 mmie, 3-Hört ihr?« Sie verbannten tunfoeweglkfo. Ihr Gehör sipamimbe lieh gegem die Nacht und das Draußen. Bestürzt hwöl'iLen sie durch das Stillschweigen, um etwas Ai vernehmen. Ein rhythmisches Getöse antwortete ihnen. Es häherte sä ch merklich. Mit einer raschen Bewegung Erfaßte die junge Frau ihre beiden Kinder ,uud drückte heftig ihre Köpfej andie .. Baust.-. Lewy riefetete si-cßi auf seinem Platze wie ein Automat mit geräuschlosen Bewegungen aiuf; ' \ Der Reisende hatte zuerst mir eine emager- > maßen deutliche Idee:, »Gering!« Damm fielihm ein, daß die Geschichte mit dieim- Revolver aiidnt wieder verfangen werde. Seine Nerven waren übrigens nicht mehr in der Verfassung, «ine zweite 'Pirobe zu bestellen. Er hatte mit diiesein Leuten gegessen. Wie er auch zu ihnen itairid, so war er döe!h am. diesem Abend einer vom Ihnen. Er warf sich auf die.Lehne, seines Stuhles jpuirück mid riß ziemn-ig seine .Semvdetite , aus 'der Weiter »Noch einmal!« Seme Augen irrten au dem' aliton Russen hinüber. Er betrachtete verwirrt flen großen, glänizeodiem Schädel, auf dem sich*‘der hüpfende Widerschein des Lichtes spiegelte. Der Fatalismus dieser Leute erfaßte ihn. Allein er er-; lebte es zum zweiten Male. Der Lärm näherte sich. Der Stoß der Füße leihe sichdem Fußboden mit. Sie katmen mit tstikuäßigem Schritte heran. sowie den Finanzplan der Regierung einer scharfen Kritik. Die Bevölkerung hätte kein rechtes Vertrauen zuden Maßnahmen Dr. .Gürtlers.; Für die. nahe Zukunft sei eine Industriekrise, verbunden mit Arbeitslosigkeit, zu erwarten. Eine Besserung der Verhältnisse sei nur durch Ausdehnung der Arbeitszeit über acht Stünden und Einschränkung im Verbrauch zu erwarten. . . Erhöhung des Zollagios In Jugoslawien, Wie das Handelsmuseum mitteilt, wurde das Goldagio bei Zahlung der jugoslawischen Einfuhrzölle in Papier ab 10. d. M. um weitere 100°/o erhöht, so daß an Stelle des. bisherigen fünffachen Grundzolles nunmehr der sechsfache Grundzoll zu entrichten ist. - * Das. Ankaufst$nd . Verkaufsmcmopol.. der ausländischen Valuta in Sowjetrußland. Der Rät der Volkskommissare hat den Beschluß gefaßt/ der neü errichteten Staatsbank das Monopolrecht auf Kauf und Verkauf von ausländischer Valuta und von Edel m e t a 11 e n zu. erteilen, - Polnisch-ukrainischer Handelsvertrag. Ein Moskauer Funkspruch meldet: Der mit den Funktionen des polnischen Gesandten in der Ukraine betraute B e r n s o ,n hat dem Volkskommissär für Aeußeres eirie Nöte der polnischen Regierung überreicht, worin vorgeschiagen wird, betreffs Abschlusses eines Handelsvertrages sofort ^Unterhandlung zu treten. Telegraph Warschau-Kiew. Aus Moskau wird gemeldet: Die direkte telegraphische Verbindung zwischen Warschau und Kiew ist hergestellt. Die Kiewer Abteilung der Ukrainischen Telegraphenagentür wird In Warschau täglich ein telegraphisches Bulletin der Gesandschaft der Sowjetukraine herausgeben. Polens Waldwirtschaft. Nach amtlichen Feststellungen beträgt die Waldfläche Polens 9,000.000 ha. Die jährliche Erzeugung beträgt 23 Millionen Kubikmeter'Waldmaterialien. Von dieser Menge sind 115 Millionen Kubikmeter Brennholz. Man ist der Ansicht, daß durch eine großzügige Ausfuhr von Bau- und Brennholz eine Aussicht zur Besserung der Valuta bestehe. Tarbouches Trust Soci6te. In der am 12. d. M. in Zürich abgehaltenen Generalversammlung wurde mitgeteilt, daß im abgelaufenen ersten Geschäftsjahr sowohl die tschechoslowakischen und österreichischen Unternehmungen als auch die ungarischen, italienischen und sonstigen dem Konzern ungehörigen Gesellschaften gute Erträgnisse abwarfen. Die Generalversammlung beschloß, eine Dividende von 7 Schweizer Franken per Aktie auszuzahlen. Der Dividendencouppn gelangt in Wien bei der Oester. Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe, in Prag bei der Böhmischen Escompte-Banlc und Credit- Anstaltund bei der Zivqostenska banka zur Einlösung, Voreinzahlungen beim Abfech/rungsamte. Das Abrechnungsamt, Wien, I., Biberstraße 16, macht aufmerksam, daß die Frist zur Leistung von' Vöreinzafiliingdn nach § 19, Absatz 2, des Vorkriegsschuldengesetzes vom'15. Juli 1921, R.-G.-Bl. Nr. 393, am 31. Dezember 192) abläuft. § 19, Absatz 2, des Vorkriegsschuldengesetzes lautet: „Wenn der Schuldner vor oder nach Erteilung -der Abrechnung, j edochvor dem l.Jänner 1922 m in d e s t etf s 50%, s e i u e r. V e r b i n d 1 i c h k e. i t, soweit, .diese im Zeitpunkte der Zahlung nicht schon fällig ist,. an das Abrechnurigsamt b e r i c h t i g t, w! r d i h m d i e Einzahlung mit einem um I 0 % h ö h e r e n Betrage angere ch n et. Das- Abrechnungsamt berechnet dabei zugunsten des-Erlegers bis zum Fälligkeitstage jene Zinsen, die die Wiener Großbanken im Konto- ' korrentverhältnis Ihren Kunden berechnen. (§ 25 des Vorkriegsschuldengesetzes.) Die Einzahlungen können bei jeder Bank und bei jedem Bankhaus, die dem, Verband österreichischer Banken und Bankiers oder der Bankenvereinigung angehören, geleistet werden, Einzahlungen in Kronen überdies auch auf das Postsparkassenkonto des Abrechnungsamtes 171.349. Von der geschehenen Voreinzahlung hat der Erleger das Abrechnungsamt unmittelbar zu verständigen. Anmeldung österreichischer Aktiven in China, Kuba, Japan, Nikaragua, Panama, Portugal, Rumänien, Serbien, Siam und . den Vereinigten Staaten von Amerika. Das Abrechnungsamt, Wien, 1., , Biberstraße 16, macht aufmerksam, daß. die Frist zur Anmeldung österreichischer Aktiven in China> Kuba, Japan, Nikaragua, Panama, Portugal, Rumänien, Serbien, Siam und den Vereinigten Staaten von Amerika am. 31. Dezember 1921 , abläuft Die Anmeldung hat auf dem norwegischen Ainneldungsbogen in vierfacher Ausfertigung zu, erfolgen. Die Nichtanmeldung kann den V e rlust des Entschädigungsanspruches gegen den österreichischen Staat , nach den Bestimmungen des Stäatsvertrages von Saint- >Tod dem Juden! Es lebe Esterhazy! Es lebe die Armee!« Da» Geräusch sdhwoll an. AHies fing an, zu zittern. " Die. Menge k-a<m - vor. dem Hause Levys am.- Nachdem dats Geschrei sdhon seinen bcheiirJbaren H'öhepumkt erreicht . hätte, siprasn-g es ‘noch einmal (plötz-bcfe zu - einer fürchterlichen Höhe am. : Und der gdlendeSdhrei ekies g-am'iz kleinen, heulSN-dern Kindes, das sidh den Hals anisschrie, beherrschte das Gatnsze. Doch bevor rrMn gedacht .hatte, verzog sich .alles. Die pjiatoiniisehe .Demom§bration endete, sich* mit Gebrüll begmügemd, ofetne1 Schlimmeres .zu, wegen»; .. Das ging alles -so sclhfeell, wie eitn Atemzug die Brust verläßt, urtd sch»omt/ vensdiiolil der Tumult, wieder ziuim dumpfen Geräusch aibgeschwächt, auf der Hohe der Straße.;\- Die Kinnbacken des Reisinden: schlugen am-. eitmamder. Er befrachtete, ohne zu verstehen, seine Hände, wie sie zittmud yerisuehteu,- sich am Rande de® Tisches auizu klein meun. Eine' mierträglidhe Ermüdung erschlaffte ihm: die SchenÜcel. Daskleine Speisezimimer, der . Rauch, :dlie, Köpfe, das kreisrunde Licht,' das umter dem rosaiporzel-laneneai Lampem-schirm hervorscfeiieii, drelitemsich vor seamein Aiugeai. Die Alte reckte ihre Faust .zur Tür, imde-rn sie die Menge mittiefen.Kehllauten der Verwünedhiuing bedadbte.. Das. dünne Hapdgelanik kao. aius dem schmutziigen Ae-rmel, des Üeiberwurfs heraus. Lövy setzte sich mit. eimem herzzerxeißeiiiiden Lächelin nieder,, .als ob dieser ümmittize: ' Schrecken eime komische Seit«1 habe,.die man entschuldigen müsse. Die beideni Mamn^r. senikteln...die ,Ohren -wie geschlagene Hunde Die .jiwnge Frau, »diiluchzte in das Haar ihrer Kinder hinein. Valentin Lomibatie horte auis seiner trockenen j Kehle etwas ■ her afft skanimen, dexs* sciue Stimme ge- I wesen war, das ihr -roch ga<ni2 \”on ferne glich. I Etwas Zitterndes und Zerbrochenes. Germain-en-Laye und des Vorkriegsschuldengesetzes nach ‘Sich ziehen. Einziehung der polnischen Mark. Wie bereits mit^ geteilt wurde, werden die zur Einziehung gelangendes polnischen Marknoten zu 1000, 500 und 100 Mark bis zuiti 15. d. M. bei den Wiener Bankinstituten und Bankfirmeni zum Umtausch entgegengenommen. Es wird nochmals! darauf aufmerksam gemacht, daß dieser Endtermin unter keinen Umständen erstreckt wird. Viehmärkte St. Marx. (Origin älbericht der „Wiener Morgenzeitung“.) Borstenviehmarkt. De? gestrige Auftrieb belief sich auf 17 Fleisch- und 136 Fettschweine. Die für ' den Wirtschaftsverba'nd avisierten 900 rumänischen Schweine dürften infolge Verkehrsschwierigkeiten erst am Donnerstag*^ markte zum Verkaufe gelangen. Der geringe Auftrieb wurdet zu wesentlich höheren Preisen als in der Vorwoche rasch1 realisiert. Es notierten: FetiscÜWeirie K 1230 bis 1300 undj Jungschweine K 1275 per Kilogramm Lebendgewicht. —• Pferdemarkt. Zum gestrigen Markte wurde« 75 Schlächter- und 596 Gebrauchspferde gebracht. Verkehr] lebhaft. Preise für Schlachtpferde weiter steigend. Mä« zahlte: Zugpferde leichte K 70.000 bis 100.000, schwere K 220.000 bis 400.000, Kutschpferde K 120.000 bis 180.00H Pferde für Schlachtzweclce K 220 bis 400 per Kilogramm Lebendgewicht > . Budapester Börse. v, Budapest, 14. Dezember. Die Flauheit der Börse setzte sich am heutigen Tage fort. Auf sämtlichen Märkten! meldeten sich die Verkäufer, konnten aber die Ware? mangels Käufer nicht anbringen. Das Geschäft bewegte! sich in den engsten Grenzen. Sämtliche Plätze waren ge^ schäftslos, sämtliche Kurse unter d^m Eröffnungskurs. Aus^ nahmen bildeten bloß ganz wenige Papiere, Auf den* Kulissenmarkte besserten sich nur österreichische Kredit-] Aktien, während von Spezialpapieren Phöbus-Aktien nun um einige Punkte anzogen. Bei Schluß, der Börsezeit war die Stimmung etwas besser, die Kurse konnten sich abetj nicht erholen. Der Valutenmarkt war anhaltend flau be8 sehr geringem Verkehr. Prager Börse. s Prag, 13. Dezember. Infolge der gewaltigen Besserung der tschechischen Krone in Zürich eröffnet« der heutige Verkehr in reservierter Stimmung. Auch im weiterem Verlauf besserte sich die Tendenz keineswegs und dies Kurse der einzelnen Papiere bröckelten vielmehr noch] ab. Von Anlagewerten lagen Staatspapiere fest, von ihnen] gewannen einige %%• Lose konnten die bisherigen] Notierungen behaupten. Bankaktien waren größtenteils un-j verändert. Von Wiener Banken gewannen Anglobank K 2 und Bankverein K 3. Die Mehrzahl der Industriepapierej wies gleich zu Beginn niedrigere Kurse auf und zumj Schluß trat eine weitere Abschwächung ein. Exotpntitresi bewegten sich ebenfalls in absteigender Richtung; Schluß-] tendenz abgeschwächt. Die Kursbildung in den westlichen] Devisen war unregelmäßig. Im freien Valutenhandel waren] Warschau und Budapest fester, während sich Berlin un® Wien abschwächten. ' Wiener Warenbörse. . (Originalbericht der „Wiener Morgenzeitung;':.) An der gestrigen Warenbörse hielten Ausgebot sowie! Nachfrage So ziemlich gleichen Schritt und einig« Umsätze!- wurden von nachstehenden Gattungen in Cifemikalien be-f karint:. Flammruß zu K 280 Wien, Bleiglätte zu K 1880 bis] K 1900, Dextrin blond zu K 950. Wien verzollt, . Salpeter-! säure 36° zu K 320, Harz zu K 500 (f. J.), Schwefelnatrium! zu 29.50 Mark ab PasSau, Aetznatron zu K 850 verzollt Wien, Minium zu K 1880 bis 1900 Wien, Natriumbisulfitj 60/62 zu 15 Mark transit Passau sowie Paraffin (exekutiver? Deckungskauf) 50/52 zu K 560 Wien. t Ausgeboten wurden Zinkstaub zu 23 Mark prompt! transit Wien, Aetzkati zu 30 Mark transit Wien, Alaun id Stücken zu K 395 transit Wien, Bittersalz zu K 75 Wiens Bleiweiß chemisch rein zu K 1400 Wien, Borax in Stücke« zu K 1300 Wien, Kalziumkarbonat zu K 75 Wien, Chlor-j baryum zu 10 Mark transit Passau, Chlorkalk zu 5 Mark! transit Passau, Chromalaun zu 36 Mark transit Wienj Chromkali zu 75 Mark transit Wien, Eisenvitriol Ia zu K 80* Wien, Essigsäure 80%ig chemisch rein zu 24.50 Marki transit Wien, Glaubersalz kalziniert zu K 54 Wien, Glyzeri» zu 83 Mark transit Wien, Harz (Wiener-Neustädter) dunkel zu K 485 Wien, französisches rollend (Bordeaux) zts 105 französische Francs, Kalisalpeter zu 25.75 Mark transiff Wien,.Kupfervitriol 98/99 zu K 676 und zu 23 Mark transit] Wien,Naphthalin in Schuppen weißzuK380Wien, Natriumsulßif gehe« — sogleich — idh verstehe — Sic kommen! nicht bleiiben.« Er tettc Eile, aus diesem Hinterzinnmer heraus zukommen. Und denmioch flößten ihm dae atadesre deriein er sich wieder zugeisellern wodllte, Fumcbt Abscheu ein. Dar k1 eitle Kaufmann rief 3hb als Zeuge©1 »Sie haben, doch gefhönt, mi-cht wßhr? können': wir dlaliir?. Sie ahnten nichts vom» afittet die Uinscrigen in'Paris wnd in detm genoßen Städte scmisit; .; W-ir fingern gerade am, utnis dbzuleben.«<: »Sie müssen Weggehen. Sie fkötunen hier uichSl bleiben.« Leivy schaute ihn. ain> als ob sich veträidhieuni-. wollte, daß’ er eiunst -spräche. Er zeigte mit eme^f Hamd'beyyegung über seine Schiutltionn M!n.weg',;an^, seinen im Dunkeln liegenden- Ladern >Uinid -das? .Ich halbe inqch. «nicht eiMiM an fäingeu, meinem Kredit zurückanbeiziahleti. Ich alles sidhiuMjg.« , SaHmon uod Mayer .brachem ai Vorwürfe’ »Kalben wir es dir nicht gesagt? Dufoist nicht klug, gewescin, Levy.« . »Das isit kein H-aintdel für uteseneins.« " »Es gibt keine zehn vom uns im dieser .Brani|Cihe.<5? »Wir müssen Geschäfte haben, die man im -view u-ndzwamzig Stonden Realisieren kiainin.« , »Eime Ware, ‘bei der (nichts zu befürchten Ist.« »Ein Jude hat nicht mit Rädemn au hatndeln.c - Levy w amdte neuerdings seinem kumaem lötlidhen Koipf gegen seim-en Gaisit. ' . -Sollte mau darauf gefaßt sein, singem Sie? Matt war so überzeugt, daß es an. dem eimem» Male sein! Bewenden 'habe.-»: Der a1te Russe erwachte atrs seiner. Efffttefflnanfla IA tForteetzunar lolat>