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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-11 · Heft 1030 (11.12.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1030 (11.12.1921)
Date
1921-12-11
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1030 Wien, Sonntag WIENER MÖRGENZEITUNG 11. Dezeftiber 19*2! Seite 5 Juden. Dem Zuge voran sehribten eine VertrebW^ dtü jüdisdheu Sejm'kkilbs, der Vorstand! der jüdisidhen" Gemeines, ein. .Vertreter des K'ul frusminiiist-eriums sowie Zahlreiche Delegationen vieler Parteien und Iiusbitutioroen.' Der Ordnen-- und Ehren Wachdienst wurde von der jüdischen Mittefl'Sülnuil juigend versehen. Trauerreden Mellten Dr, T'hdn, der müi'täriscihe Seelsorger I)o'fctor :M i e s ei s, Prof. Dr. B a 1 a 'h a n, Gernednd'ewnsfcand Davidson, A'hgeodnciter Q v ü n> >h a « m, Vomshalnid des Synagogenverbaindes H. G o 1 d1 s t e i m* ferner Dr. K1 u m e 1 und Abraham P odlischewsfci. Die Familie des Verstorbenen eriiielt vom ^nglisohen Ge saimdlten in Warschau ein Beileidlsschreilbav * Pelzmodenschau. Das rühnilichst bekannte Pelzhaus O. J. Pipersberg, 11, Praterstraße 9, stellt in .seinen Ateliers anläßlich der diesjährigen Weihnachten eine Angahl von Pelzniodellen letzter Schöpfung zur Schau, die eine Sehenswürdigkeit allerersten Ranges sind. Nur die erlesensten Materialien wurden zur Herstellung verwendet und für die Qualität der Ausführung bürgt die Tatsache, daß alle Stücke in eigenen Werkstätten unter persönlicher Oberleitung des Chefs der Firma verfertigt wurden. Unter den Ausstellungsstücken erregten besonders Breitschwanz-, Persianer-, Nutria- und Sealmäntel nach allerneuesten Modellen berechtigte Sensation. Gleichfalls besonders erwähnenswert ist die Auswahl!o Aiaskafüciisen und Garnituren in Blau-, Silber- und Poulardfüchsen. Auch eine Herrenpelzabteilüng ist dem Unternehmen angegliedert und stehen deren Leistungen auch atif ungewöhnlicher Höhe, Der Besuch der reichhaltigen Ausstellung wiyd wäqnstens empfohlen. * Zum Schutze der Presse. Dais Prädrimm des FacfcdvriftstdlervCThaudes sprach gsMM imPnriMiMt iuaßgdbendenorts vor, um wegea d!er -angckümügteu enormen Erhölwig der Papier.preise und der Budiid'ruckcTei'lcosten, durch welche die Fachzeitschriften in ihrem Beistände bedroht werden, Beschwerdd ziu führen. * Der Abordnung wurde die Zuisichcruug. gegeben, daß l ihre Wünseih e de m weitestgeiberiden Etitgege-nlkioTn mcai | begegiiein werden. Naitiondrat Christian Fischer;\yi'rd? mit1 einer Abordhiung der joumaJistisdhan Ovgiaini- 'Nationen beim Hainidieismimster wegen rasche?, Abhilfe " in 'dieser-Angelegenheitvorstellig werdaiv * VonTlö Prostituierten 12 geschlechtskrank. Gestern hat das polizeiliche Sittenamt in den Stundenhotels dös li.. Bezirkes eine Nachschau vorgeuommen' und 16 Mädchen aufgegriffen, von denen 12,; darunter 3 Jugendliche, a l s g e s c h 1 e c h t s k r a n k dem Frauenspital übergeben werden mußten. — Den Unfug, daß die.. »Herren* immer noch unbeanstandet bleiben, sollte man endlich absfellen. Sie müßten ebenfalls untersucht ' und, wenn „geschlechtskrank* befunden, einem Spital übergeben werden. (Die Red.) * Für Weihnachten empfiehlt Gerngroß; L a uis i ne -Tay ö, einfach breit, per Meter K 1580. Sur aä und Satin d e C h i n e, Schotten und r-aye, enorme Auswahl, per Meter K 1980. T a f f e t a s - r a y d, schwarz, weiß, 90 cm breit, per Meter K 4540. Satin de Chineray e, blaugrüh, 90 cm breit, per Meter K 4540 und 4980. Einen Posten helle, original. englische R e i u w q 11 s t o f f e für Kostüme und Mäntel, 142 cm breit, per Meter K 3500. Echt. englische Herren- § k> q r t - Wo 11 w es t e n mit A.ermel, per Stück K95Q0. JR e«i n w o 11 e li e M ä d c h e.ii - JB p o r t g a-rm i- r utc n (Jacke, Schal und Mütze) K 9Ö00. Große Auswahl 'In D amen-, Mid c h e n- und K n a b en schürzen, ,.N e.ii h e i t e n in Seide n- und CI o t h r ö c k e n, H e r r e n - S c li 1 a f r ö c k e, aufwärts ' von K 4500, Modehös.eu, gestreift, aufwärts von K 4900. E i nzelne Sporthosen K 8800. P e I z s a k k q, aufwärts von K 75.000. ,S portweste mit Seidenärmei K 26.000. Bauern j an ker K 1900. Reichhaltiges Lager in M a t r o s e n-, S p q r t- und S t e i r e r- ■ Anzügen von 3 bis 14 Jahren. Große Auswahl in halbutid ganzseideneu Damen- und.H erren-Regens c h I r m e n in jeder Ausführung. S e h e n s w e r t e S p i e 1 w a r e n - A u s s t c 11 u n g im Tiefparterre. * Vorsicht mit den neuen ungarischen Banknoten, Wie der Korrespondenz Herzog mitgeteilt wird, kursieren seit einiger Zeit ln Budapest Gerüchte, wonach bereits Falsifikate der neuen ungarischen Banknoten, insbesondere, der Noten zu K 100Q, 5000 und 10.000, im Umlauf seien, Eine offizielle Verlautbarung der 'ungarischen Regierung über die ErkennuEigsmerkmale der Falsifikate ist bisher nicht erfolgt. Bis zu einer solchen würde es sich ■ in Hinblick auf die bereits einmal mit den überstempelten itngärischen Taugendkronensioten gemachten Erfahrungen empfehlen, bei dem Erwerb derartiger Noten die größte Vorsicht walten zu lassen. * Verteilühg des FriedenS-NobeJ-Preises. Nach einer Depesche ans Christiania an die „Times“ wird der Friedens-Nobei-Preis zwischen dem schwedischen Ministerpräsidenten B r a n t i n g und Christian T a r g e„ dem Sekretär der Interparlamentarischen Union, geteilt. * Der „JewJsh. Chronicle“. 8o J-ahre alt, Aus L o « d o n wird uns gemeldet: Der JeWish Chronicle“ feierte dieser Tage das achtzigjährige Jubiläum seines Bestandes» Das verdienstvolle Blatt -erhielt zahlreiche Gratulationen von vielen jüdischen Korporationen aller Richtungen in der ganzen Welt. * Rückkehr zum Judentum in Polen, Aus Warschau wird gemeldet: Den Blättermeldungen zufolge verstärkt sich auch unter den getauften Juden in Polen die Rückkehrbewegung zum Judentum. Inv Laufe des letzten Jahres sind einige Zehner getaufter Juden zum Judentum, zurückgekehrt. (J, C, B.) * Eine Synagoge für Tel-Aw iw. Auf dem Atlenby- Plats der jüdischen Neustadt Tei-Awtw (bei Jaffa) wird gegenwärtig eine große Synagoge errichtet, Der feierlichen Grundsteinlegung am 10. November wöhnten Rabbiner K u k und U s s i s c h k i n, der Vorsitzende der;-Zionist Falestine Executive, bei. In den Festreden wurde hervorgehoben, daß die Errichtung von Gebäuden, die dem rri eden und der Eintracht diene n, -unsere besteAntwortaufdie arabisch e n Ausschreitungen sei. Es wurden nach der Zahl der jüdischen Stämme zwölf Grundsteine gelegt. Zur Erinnerung an Dr. Herzl wurde ein Beiijdinin-Stem gelegt. Viele Privatpersonen und Institutionen erwarben einzelne Steine, die in ihrem Namen in das Fundament eingebaut werden. * Wiederzulassung des allgemeinen Fernsprechverkehrs zwischen Wien und Preßburg. Der Fernsprechverkehr zwischen Wien und Preßburg wird von nun an wieder (ohne jede Sonderbewilligung) allgemein zugelassen. Die Sprechgebühr für die Einheit eines gewöhnlichen Gespräches zwischen Wien und Preßburg (IL Zone) beträgt K 235. * Der Zusammenbruch der Mädchenmittelschulen. Der E-lternverbnmd der M ädchenmititolsahulen Oester- Antike und künstlerische Möbel Halasi & Co. ,, Wien, L, Seilerstätte Nr. 3 (Palais Coburg) reklhis hat sich in der ordentlichen Hmnpfrversammlturg am 9. d1. M. ani'ischließlich mit der Frage bescihäftigt, (lnr ah Sv eiche Mittel diese' ausgezeidliriieten Sclnul-en vor dem Untergang gerettet werden iköninitem Die Moiiatsgehal'te der Lelwipersonen bewegen.aidh zwischen 5000 -und 13,000 Kronen und die Sclnuderllieiliter -könmen derzeit nicht einmal mehr diese jämmerlichen,, ratenweise und mit .Verspätungen gezahltem Beträge aufbringein. Die vom Staat zur ..Verfügung, gestellten Mittel sind .sehr 'he-cheiden und werden . üherdzes. m-foil'ge. dasbu-reawkraitiJschg-u Geschäftsganges der Behörden in ihrer .< Winkung noch weiter liera'l'gcsctzt. Der Eilteniiverband stellt daher in letzter Stunde am alle fkomipeteniteir Fafetgren die eindringliche Bitte, schnelä utmd ausgidbig zu heifeai, so lange noch'-etwas zu rettein ist. Im den nächsten Tagen findet kt dieser Frage eine große Prötestvens,ammkimg statt. . . . * „Die Knust der Nadel“. Wie in den vergangenen Jahren, veranstaltet der Verein Soziale Hilfsgemeiinschaft Anitta Müller auch heuer unter dem Titel „D i e Ku n s t der Hade 1“ eine Verkaufsausstellung-kunstgewerblicher Erzeugnisse in seinen Bureauräumen, IX., Berggasse 7, welche in der Zeit von 9 bis 1 Uhr und von 3 bis H Uhr frei zugänglich ist t- Jedem, der Wert auf guten Geschmack sowie künstlerische Ausführung von Handarbeiten und dergleichen legt, ist somit Gelegenheit geboten, passende Geschenke zu finden, durch deren Einkauf ihm auch die Befriedigung gegeben ist, .vielen Hunderten,, der Not entrissenen Tieimarbeiterinnen, Kriegswitwen, und Waisen neue Existenzmöglichkeit geschaffen, zu haben. Zum Verkaufe gelangen: Decken, Vorhänge inr allen Ausführungen, Polster, Gold- und Brdkatdecken, Kasetten und! Tassen, Schfeibtischwappen, Zigarettenetuis ü$w. in peilt points, verschiedene Weißstickereien, Wäsche und Filetarbeiten. Man bedenke, welch große Wohltat jenen Menschen erwiesen wird, die ihren Erwerb nicht außerhalb des Hauses suchen können und kostenlose Unterweisung durch fachgeschulte Kräfte! rde r Arbeitsschule genießen? Die Arbeitsschule für Frauen und Mädchen wird als gemeinnütziges Unternehmen geführt. Daher gebietet es Menschenpflicht, die Verkaufsstellen zahlreich zu besuchen; ein jeder Einkauf fördert die. Bestrebungen, ein soziales Werk j etzt und später fortzuführen. * Für die, „Einheit“. Der Vorstand der „Einheit“ ersucht. uns um Veröffentlichung der i folgenden Zeilen; Wer kennt nicht in Wien die „Einheit“? Wer weiß nicht, daß sie seit 15 Jahren in ihren Speisehallen, II., Malzgasse 12, den armen und bedrängten Männern, den mittellosen Frauen und Mädchen, den, schwer um die Existenz kämpfenden geistigen Arbeitern gute, reichliche und billige Nalirung: bietöt, oft ohne jede Bezahlung, immer unter den Gestehungskosten? Die „Einheit“ ist die Zuflucht ganzer Familien, insbesondere des Mittelstandes, geworden.— Aber die „Einheit“ muß Hilfe, heischend ihre Stimme erheben. Sie kann nicht mehr weiter. Das Gebarungsdefizit wächst stetig an. Pie ^Einheit“ wird ohne ausgiebige Hilfe ihre Tore schließen müssen und ein Zufluchtsort der Hungrigen wird nicht mehr sein. — Darum helfet alle, die können. Und jeder kann, wer will. Denket an die eigene Familie, denket daran, daß Hungrige speisen erste Menschenpflicht, oberstes soziales und humanitäres Gebot ist. Gebet, gebet der „Einheit“ zum Fortbestandl * Teppichhaus Weitztier, VI., Mariahilferstraße Nr. lo5. Das Kaufhaus des vornehmen Bürgers, des Mittelstandes und der Arbeiterklasse. Größtes, bestassortiertes Lager Wiens in Teppichen, Decken, Vorhängen, Halbstores, Künstlervorhängen, Madrasvorhängen, Daunendecken, Flanelldecken, Steppdecken, Schafwolldecken, Bettgarnituren, Doppelhettdecken in Etamin und Tüll mit Filet- und Richelieu-Motiven, ebenso Bonnes Femmes, Bettvorl egern, Wandteppichen, Salon- und Speisezimmerteppichen, Spitzenvor hängen, Ueberwürfen, Tischdecken, Laufteppiclieh, Reisedecken utid Plaids; Lambrequins usw. Billigste und leistungsfähigst« Firma dieser ^Branche, \ * Infolge günstigen Einkaufes ist die Firma Josef Levvenliäk in der Lage, große: Posten Pfeifen und Zigarettenspitzen äußert preiswert abzugeben. 'Reichassortiertes Lagen Vermittlung wird gut honoriert. 2 Dental-Depot Bomb ach & Co. Die Herren Ing. N. Bombach und- Paul Boinbach sind .aus dem Verbände der Signet Company ausgeschieden und haben nunmehr unter der Firma Bombach de Co., G. in. b. H., VIII., Josefstädterstraße 43, ein eigenes Dental-Depot eröffnet. Die Firma hält ein reichhaltiges Lager sämtlicher ärztlichen, zahnärztlichen und zahntechnischen Bedarfsartikel -und kompletten Einrichtungen und ist in der Lage, allen Anforderungen der p. t. Aerzte, Zahnärzte und Zahntechniker bestens entsprechen zu können., * Qualitätsware zu mäßigen Preisen im Möbelhaus J. M a a n e, Wien VII., Schottenfeldgasse 24 (Tel. 39-1-08). Große Auswahl 'von Luxus- und Stilmöbeln, gebogenen Sesseln in gediegenster Ausführung. * Von befreundeter Seite erfahren wir, daß die Firma Könitz & Co., Wien, VI. Barnabitengas^e 7, auf Grund .alter Abschlüsse in der Lage ist, Papiere .und Pappen, aller Art zu billigsten Preisen abzugeben.; * Sie kaufen preiswert Bekleidungsgegenstände jeder Art für Damen und Herren, ferner Wollstoffe^ und Velours sowie Weißwaren, Barchente, Bettzeug," - -Federritten usw. bei der Mariahilfer Textil- und BekleidUjtfgs-Gesellschaft m. I). H, Wien VI., Mariahilferstraße lQ5,*imTiQfe. * Infolge alter Abschlüsse ist das Modewarenhaus 8. L. Berdiczower, Wien I.,Trattnerhof 2.(Ecke Graben), in. der Lage, echt englische Anzugstoffe zu konkurrenzlos billigen Engrospreisen an die. Verbraucher abzugeben. * Die Firma Pick & Mautrier, VI., Gumpendorferstraße 124, hält stets ein bestassortietes Lager erstklassiger Präzisionsfabrikate von Werkzeugen aller Art, Spiralbohrer, Gewindebohrer, Sägeblätter, Reibahlen, Auto- und Installa-- tionswerkzeuge, Zangen, Feilen usw. und ist daher In der Lage, allen Anforderungen jederzeit zu entsprechen. * Besichtigen Sie in Ihrem eigenen Interesse die große Weihnaclitsauästelhmg im Resten-Markt, VI., Damböckgasse 10. Sie werden überraschend schöne und preiswerte Artikel in Textil- und Bekleidungsartikeln finden. * Die Firma Dr. Ernst Fuchs & Co., Wien, I., Lau- ' renzerberg 4, hält ein reichhaltiges Lager von Elektromotoren, ebenso Elektromaterial in großen Mengen für alles Interessenten; ferner Feuerspritzen mit Benzinmotor preis-' wert ab Lager. . , * Die Firma Spirman &Horowitz, II., Fischergasse .4;i gibt hiemit allen Interessenten bekannt, daß sie in Ervveite-! rung ihres Geschäftsrahmens nebst den bekannt preis-I werten Qualitätswaren, wie Gummiabsätze, Galoschen,! Schneeschuhe usw., nunmehr auch ein reichhaltiges Lager von Regenmäntel n führt. Vereine, Vorträge und Versammlungen. Die Jüdische Moderne veranstaltet Donners-j tag den 15. d. M., VsS Uhr, im Cafe „Zur goldenen Kugel“,! Am Hof 11, den ersten Abend eines vier Vorträge tnii-j fassenden Zyklus mit dem Thema: „G esc h i c h t ei des Zionismus.“ Referent Herr Dr. G e I b e r. Die! folgenden Vorträge werden rechtzeitig bekanntgegebeui werden. Gäste willkommen! — Senipr.enve’rban di der Z. M. V. Heute, Vsll Uhr, IX., Nnßc.orfersträße 6I;i — H e b r ä i s eher K lu b, U., Taborstraße 1. MontägJ 8 bis 9 Öhr abends, Kurs über mischnaitisches Recht (Babaj mezia). Leiter Dr. N. G o 1 d s t e i n.■ tt'ebräischej K:i n dergr U.p p e Haivrri Hä z ä i r, IL, Glocken-i gasse 30. Heute, 4 Uhr nachmittags, Vorlesungen für Kinder! Usw. Hebräischspreclrende Kinder sind eingeladen. —i W lener V 0 1 k s bi J du ng’sverein. Jahresver-; Sammlung Dienstag den 13. d. M., 1ll7i Ulir abends, im; Saal V des Volksbildungshauses, V., Stöbergasse 13/1-5. r-| Z i 0 n ist! s e h e Bezirkssektioh B r i g iri-! tena u. Heute um iL3 Uhr nachmittags findet im Vereins-] lokal, Cafe Magnet, II., Gaußplatz 1, eine Plenarversamm-l lüng statt mit der Tagesordnung: Wahl' der Mitglieder zum] Parteirate und Lokäikomitee und Eventuelles. Alle Mit-! glieder werden um präzises Erscheinen-gebeten. > Erstes Wiener K I n d e t s c h u 11 f e s tsj hin Zeremoniensaale der Wiener Hofburg findet am Montag;;den 19. d. M., 7 Uhr abends, eine Monstfe-WohltätigkeitsH äkademie zugunsten der Wiener Kinderschutzstationeit statt. Es wirken: mit: Kammersänger Leo S 1 e z a k, Pro-] fessor Alfred Grünfeld, Rudolf Traxler, Vera Schwarz! (Slaätsoper), Blanka Glossy (Burgtheater) und andere.' Karten von K 200 bis 10.000 sind erhältlich: Zentrale der Kinderschutzstationen, Wien, V^ Rechte Wienzeile 106,1 Telephon 2473. i Urania. Heute, Sonntag, ilß Uhr (Großer Saal)-; Das schöne Land Salzburg. — Vsß Dhr (Parkkino, XüA Hauptstraße 22): Wiener Humor aus vergangener Zeit —' KZ Uhr (Kleiner Saal): Durch das Tiroler Oberland. ' (Großer Saal): Shackletons Südpol-Expedition. — */s^ (Kurssaal) Dr. Heinrich Keller: Harmonische Erziefcungi VIII. — 1!S Uhr (Klubsaal) Konzerlsängerin Hedwig Hitschmann: Arien und Lieder. — VaS. (Großetj Saal): Wiener Humor aus vergangener Zeit. — Va8 Uhr; (Kleiner Saal) Klaviervirtuose Professor Roderich B a ßli Altwiener Abend. — 1/sS Uhr (Kurssaal) Dr. Friedrich W a i s m a n n: Was wissen wir von der Bewohnbarkeit] der Gestirne? V28 Uhr (Klubsaal) Schriftsteller Doktor] Richard Plattensteiner: Der Grillparzer Framzä und seine Kathi, — 7 Uhr (Akademietheat^, M, T7Sztstraße 1): „Heimg/funden.“ (Wanderbühne.) Kommunales. Das Wiener Budget. 7>/, Milliarden Defizit Der Voranschlag der Stadt Men wdst in der Höhe von 31V, Milliarden ans, denen 24 Harden Einnahmen gegeniiberstehen. Das Defizit be* trägt also 7l/s Milliarden Kronen, die za einem Drittel gedeckt sind. Die Bankumsatzsieaet soll 2200 Millionen bringen, 2013 Millionen werden aus den Kassenbeständen gedeckt, fiir den Rest voril 3300 Millionen soll durch eine KreditoberaMon-sayrall werden. Die öffentliche Fürsorge, Für die Bevölkerung dürfte es von größtem Intdres^til sein, zu erfahren, daß über Initiative des amtierenden Stadt| fates Professor Tandler das Fürsorgewesen jetzt eineil offiziellen Charakter erhalten., wird. Zunächst findet eine! ft e u au Mage des „Fürsorg e b 1 a 11 e s* statif welches auf der Familienfürsorge aufgebaut ist» wodurch] der frühere „Bettelppß“ aufgehoben wird. Das Fürsorge^ blatt wird in den einzelnen Bezirken ausgegeben. Sein Wert besteht darin, daß die einzelnen Institutionen min wissen werden, inwieweit einzelne befürsorgt werden, anderer^ sejts ermöglicht es aber auch die Kontrolle, wenn es sich um Subventionen handelt. Unabhängig von dieser öffenW liehen Fürsorge bleibt die kommunale,, welche damit übe**] haupt nicht zusammenhängt. ] Es werden in freier Konkurrenz 60 S c h u I ä r z t.e* S t e 11 e n - ausgeschrieben. Hier wird von dem. Prinzip ansgegangen, daß sie nur begutachtende Aerzte seinsollen, weil das Kind in der Familie fußl und vom Familienarzt behandelt wird. . j Eine bemerkenswerte Umwälzung, findet in der Ver« waltung der Wärraestuben statt Die Gemeinde jial die'Stuben des Vereines übernommen und wird sie schon in den nächsten Tagen eröffnen. Die Stuben . werden u m 5 Uhr nachmittags geöffnet und bleiben cti eganzeNachtbisTUhr off e n. Vorgesopgt ist eine heiße Suppe und Brot.; - <; Ungeheuer sind die Mißstände ia den Apotheken. Itj der letzten Zeit wurden 119 Apotheken komraissiohell revidiert und da gab es nur bei 38% keine Anstände. Ia 24 F ä 11 e 11 w u rde A ntr agaufStrafa m-t s- „h a u d l u NH gestellt. Nun soll eine sehr strenge K o ntrolle durch V ernie h rung der visitierenden Aerzte und Sachverständige des chemischen Instituts in Ängrifl genommen werden, wobei clas Moment der „U e b e rras c h u n. g‘] eine große Rolle spielen wird. Sitzungen Im Rathaus. Der Stadtsenat hält art Dienstag um 1Ö Uhr vormittags eine Sitzung' ab. .Del Gemeinderat als Landtag tritt Freitag um 4 Uhr nach-- mittag zu einer Sitzung zusammen, daranschließend finde! eine Sitzung des Gemeinderates statt. Jac. Mayer IM Big* vi li Taborstraße 44 Wil&Hlg 11b Fernruf 41-6-34 Große Sperlgasse Nr. 29 Eigene Werkstätten ffir 131 Feraruf 46-6-21 «siockeitgasse -wr.,24 Kleider und Wäsche 37

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