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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-10 · Heft 1029 (10.12.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1029 (10.12.1921)
Date
1921-12-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Kr. 1029 Wien, Samstag Kommunales. Wiener Gemeinderat. Der gestrige Gemeinderat beschloß nach kurzer Debatte allgemeine Grundsätze für die Vergebung von Gemeindegrund an gemeinnützige Siedlungsgenössenschaften und die Erhöhung der Mar Kt- und Schlachthausgebühren, welche mit 1. Jänner 1922 in Kraft treten. Für die am 17. September 1920 genehmigte Bestellung von 5040 Stück Elektrizitätszähleru wurde ein im InvestitioriswirtSchaftsplan 1920/21 der städtischen Elektrizitätswerke bedeckter Nachtragskredit von K 8,124.598 bewilligt; Zum Schlüsse der Sitzung wurde von den Christlichsozialen ein Dringlichkeitsantrag eingebracht, der Rettungsgesellschaft einen Betrag von zehn Millionen Kronen zu 'widmen. Dem Anträge wurde v o n seiten der sozialdemokratischen Mehrheit die Dringlichkeit nicht zuerkannt, weshalb der Antrag einfach unter den Tisch fiel, was von den Chfistlichsozialen mit stürmischen Entrüstungsrufen aufgenommen wurde. Die Gemeindeverwaltung steht auf dem Standpunkte, daß sie vor einigen Tagen erst der Rettungsgesellschaft zwei Millionen gewidmet und eine erfolgreiche Sammlung zugunsten der Rettungsgesellschaft veranlaßt hat und daher nicht in der Lage ist mit, Rücksicht auf die finanzielle Lage der Kommune gegenwärtig mehr zu tun. Automobilsteuer, Konzessionsabgabe und Hundesteuer. WIENER MORGENZEnTTNQ der jüdischen Blinden! Montag, 12. Dezember 1921, 7 Uhr abends Mittlerer Konzerthaussaal, AKADEMIE zugunsten der jüdischen Blinden Mitwirkend i Proi. Storch (Orgel) Ernst Tauber (Volksoper) Miriam Schnabel-Hoefllch Lea Weintraub-Graf Quartett Eigenfeld (Hakoah) Wer n dieser Akademie Kariert kauft osfentltzf He UM Karten erhältlich an den Konzerthauskassen, IIL, Lothringerstraße an der Kasse der „Wr. Morgenzeitung*, IL, Taborstrasse, Buchhandlung Löwit, I., Rotenturmstraße, Kartenbureau AYda, IL, Taborstraße 7. Wir schwerer Bedrängnis sind, wenn sie die Nachzahlung auf den erhöhten Geschäftsanteil geleistet haben. Anmeldungen bis s p ä t e s t e n s 14. d. M. bei den zuständigen Organisationen unter Nachweis der Geschäftsanteilnachzahlung durch Erlagschein, Interimsschein oder Empfangsbestätigung und unter Vorweisung der Stafa-Legitimationskarte. Beteilungskreis beschränkt, nur die Bedürftigsten kommen in Betracht. An die Mitglieder deg Gemeinderates gelangten gestern die Vorlagen wegen Erhöhung der A u t o m o b i;Is t e u e r, der Konzessionsabgabe und der Hundesteuer zur Verteilung, die der Finanzausschuß in Beratung ziehen wird. Der Entwurf sieht, eine Erhöhung auf das Fünffache der gegenwärtigen Sätze, vor Besondere Bestimmungen werden bezüglich der zur Ausgabe gelangenden Probenummern getroffen. Die Höchstzahl dieser Probenummern wird künftig begrenzt sein, und zwar je nach der Ausdehnung,des Betriebes für Fabriken und deren Niederlagen m aximumzehn St ü c K, für Händler f ti n f und für Reparaturwerkstätten ein Stück. Hiefiir werden per Abzeichen K 30.000 zu entrichten sein. Eine sehr wichtige Konzession .wird Indes nach der Richtung hin gemacht, daß kein Autotaxi mit mehr als sieben Steuerpferdekräfteii herangezogen wird. Die Steuer für Autotaxi wird einheitlich K 75.000 pro Jahr betragen. Auch bezüglich der Zahlungsbedingungen •wurden für das P I a. t z 1 o h n f u h r w e r k besondere Begünstigungen vorgesehen.. - Die Ko nzessiousa b g abe soll eine Verfünffachung erfahren und für dje erste Erwerbsteuerklasse K 30.000, für die zweite K 20.000, für die dritte K 10,000 und für die vierte Erwerbsteuerkiasse K 2500 betragen. Die Erwerbs- und Wirtschaftsg.enossenschaften sind mit K 1000 bemessen. Die sonstigen, Bestimmungen des Gesetzes haben keine Aenderung erfahren. Der neue Entwurf für die Hundesteuer beinhaltet das Fällenlassen des im Vorjahre gemachten Versuches, die Rassen der Hunde zum Gegenstand einer er- ' höhten Abgabe1 zu machen. Die vorgeschlagene Erhöhung vöft'K 109 atif 20Ö pro J/ihf deutet an, daß -die, Gemeinde nicht die Absicht hat, diese Steuer besonders auszubauen. Der Beginn dieser Steuergesetze ist mit 1. J ä n n e r 1922 vorgesehen.; Ernährung. Der Marktbericht. Weiteres Steigen der Fleischpreise. ' Die vollständig unzulängliche Beschickung der letztem Märkte in St. Marx bewirkt weitere Steigerungen der Fleischpreise, die gestern in,der Großmarkthalle im Großhandel und im Detailverkauf in erneutem Maße in beträchtlichem Umfang in Erscheinung traten. Mit Ausnahme von Rindfleisch, das in einer Menge von 65.000 kg zur Verfügung stand, waren alle Fleischsorten vollkommen unzureichend und es entwickelte sich, daher stellenweise stürmischer Verkehr. Im Engrosverkehr verteuerten sich in der Großmarkthalle Schweinefleisch, und Kälber um ie K 80, Schweine um K 100 bis 200 per Kilogramm. Im Detailhandel wurde Rindfleisch um K 20 teurer, der Preis für Kalbfleisch erhöht sich um K 50, der für Schmalz um K 60, für Rindsbraten um K 100, für Schweinefleisch um K" 150 per Kilogramm. In der Großmarkthalle galten folgende •Detailpreise per Kilogramm: Vorderes Rindfleisch K 660 bis K 840, hinteres Rindfleisch K 700. bis 880, Braten K 850 bis 980, Kalbfleisch K 700 bis 800, Schaffleisch K 440 bis 560, Schweinefleisch K 1100 bis 1350, Speck K 1700 bis 1800, Schmalz K 1903, bis 1940.(1), Pflanzenfett K 1200. Auf dem Fischmarkt waren lebende Karpfen,’ das Kilogramm zu K. 1100 angeboten. Der Geflügelmarkt verfügte über Gänse, Enten und Hühner zu unverändert hohen Preisen. Mit der Bahn ist ein Waggon mit Kälbern, Rindfleisch und Schweinen aus Oberösterreich angekommen. Auf den Grünwaxenmärkten waren Gärtnerwaren und feldmäßig gebaute Sorten in bedarfdeckenden Mengen ahfeboten, die Kartoffeln reichten nur knapp aus. Die j wiebelpreise steigen weiter rapid an. Ein Kilogramm ausländischer Zwiebel kostete" heute auf dem Nsschmark bereits K 400 bis 500. Auch die Aepfelpreise zeigen weiter steigende Tendenz, die hier ankommenden Mengen von 1 Aepfeln sind viel zu gering. Auf dem Naschmarkt gab es Zitronen, die je nach Qualität K 35 bis 48 per-Stück kosten. Eier fehlten. * Ministerialrat Dr. D e g i s c h e r besprach in .der ©estrigen Pressekonferenz die St.eigerun gde r ,r l e iscltprei s e und verwies däraur, daß, soweit die Steigerung auf valutarische Gründe zurückzuführen ist, das Ministerium für Volksernährung außerstande ist, durchgreifende Maßnahmen zu treffen. Unsere Bestrebungen richten sich darauf, eine Erhöhung der Angebote aus den Ländern zu erlangen und trachten wir insbesondere jetzt, mit Oberösterreich zu einem Abkommen zu gelangen. Die Lockerung der Zwangswirtschaft war eine beschränkte, weil die Länder zum Teile daran festhielteu. Die Bestrebungen in den Bundesländern zielen darauf hinaus, .einen Gegensatz zwischen den'Konsumenten von Wien und den Konsumenten in den Ländern zu schaffen, wodurch die Stellungnahme des Ministeriums für Völksernährung eine sehr schwierige wird. In Oberösterreich verlangt man die Einführung des Transportschein zw an g es. Es hegt den maßgebenden Stellen vollkommen ferne, irgendeiner Stelle ein Monopol für das Öberösterreichische Fleisch einzuräumen. Die ganze Angelegenheit ist heute noch nicht geklärt und es besteht die Absicht, die Vertreter der einzelnen Interessentengnippe.il nach Linz zu laden, um dort , die Angelegenheit in Ordnung zu bringen. Bühne und Kunst. Aus deti Theatern. Wochenspielplan des Bürgtheaters: Sanntag, 2 Uhr (außer dem Jahres- und Stammsitzobonnernent, kein Kartenverkauf) „Wilhelm Teil“. 7 Uhr (bei aufgehobenem Jahresabonnement, zu erhöhten Preisen) „Madame Legros“. — Montag, 7 Uhr, „Der Verschwender“. — Dienstag, 7 Uhr, „Der Kaufmann von Venedig“. (Der alte Gobbo — Herr Hugo Thhnig als Gast.) — Mittwoch, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Hochzeistage“. — Donnerstag, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Madame Legros“. —. Freitag, 7 Uhr (bei aufgehobenem Jahresabonnement, zu erhöhten Preisen) „Diejournalisten“.— Samstag, 2 Uhr (außer ' dem Jahresabonnement, für die Wohlfahrtseinrichtungen des Burgtheaters) „Der Schwan“. 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Madame Legros“. W o c h e n s p i e 1 p 1 a n der Staatsoper: Sonntag, 7s6 Uhr (bei aufgehobenem Jahres- und eingeschränktem Stammsitzabonnement) „Die Walküre“. (Sieglinde — Fräulein Vera Schwarz von der Berliner Staatsober, Wotan -- Herr Wilhelm Buers vom Stadttheäter in Hamburg als Gäste.) — Montag, 6 Uhr, „Der Rosenkavalier“. — Dienstag, 7 Uhr, „Dalibor“. — Mittwoch, %6 Uhr, „Siegfried“. (Siegfried — Herr Kammersänger Fritz Soot vom Landestheater in Stuttgart, Wanderer — Herr Wilhelm Buers vom Stadttheater in Hamburg, Alberich 7- Herr Berthold. Pütz vom jStadttheater in Düsseldorf als Gäste.) — Donnerstag, 7 ÜnF (bei aufgehobenem Jahres¬ und eingeschränktem Staminsitzabonnement), „Violetta“ („La Traviata“). — Freitag, 6 Uhr, „Die Frau ohiie Schatten“. Samstag, 1/27 Uhr (bei. aufgehobenem Jahres- und eingeschränktem Stammsitzabonnement) „Aida“. (A'ida — Fräulein Vera Schwarz von der Berliner Staatsoper als Gast.) In der Volksopcr gelangt heute, Samstag, Pucciuis „B o h e ni e“ in der Premierenbesetzung zur Wiederholung. Beginn 1[ß Uhr. Wochenspielplan der Volks oper: Sonntag, V37 Uhr, „Tannhäuser“. (Tannhäuser — Herr Kammersänger Leo Slezafc vom Operntlieäter als Gast.) — Montag, 7S8 Uhr, „Madame Butterfly“. (Chö-cho-san — Fräulein Maria Rajdl, Linkerton ■Herr Kammersänger Aägard Oestvig vom Operntheater als Gäste.) — Dienstag, 7,6 Uhr, „Siegfried“. — Mittwoch, 7 Uhr, „Cavalleria rusticana“ hierauf „Der Bajazzo“. (Nedda — Fräulein Maria Rajdl, Canio — Herr Kammersänger Asgard Oestvig vom Operntheater als Gäste.) — Donnerstag, 7 Uhr, „Genesius“ (ermäßigte Preise). — Freitag, 7s8 Uhr, anläßlich Beethovens Geburtstagsfeier, „Fidelio“. — Samstag, 7,8 Uhr, „Die Boheme“. Im D e u s che n V o 1 fc-s t h e a f e r gelangt Mittwoch den 14. d. M., 7 Uhr, Henry Bernsteins Schauspiel „Baccarat“, mit den Damen Steinsieck, Schweighofer, Thaller und Föry und den Herren Homma, Werner-Kahle, Kutschera, Ferstl, Knabe, Iwald, Brady und Altringen zur Wiederholung. In den Kam-«erspiele« dez Deutschen Volkstheaters finden gegenwärtig die Proben für Wedekinds „Der Kammersänger“ und. „Tod und Teufel“ statt Spielleiter Hans Brahrcu Die Erstaufführung ist für Samstag den 17. d. M. angesetzt. Wochenspielplan des Deutschen Volkstheaters: Sonntag, 7j.ll Uhr Matinee: „Ferdinand Raimund“. 2 Uhr „Faust“. 7 Uhr „Lebendige Stunden“. — Montag, 6 Uhr, „Die Räuber. — Dienstag, 7 Uhr, „Lebendige Stunden“. — Mittwoch, 7 Uhr, „Baccarat“. — Donnerstag, 7 Uhr, „Lebendige Stunden“. — Freitag, 7 Uhr, „Frühlings Erwachen“. — Samstag, %7 Uhr, „Lebendige Stunden“. Wochenspiel plan der Kammerspiele: Sonntag, 3 Uhr, „Liebelei“. 7 Uhr „Der Papierreifen“. 10 Uhr „Morphium“. — Montag, 7 Uhr, „Am Teetisch*. 10 Uhr „Morphium“. — Vom Dienstag bis Donnerstag, 7 Uhr, „Der Papierreifen“. 10 Uhr „Morphium“. — Freitag, 7 Uhr, „Der gute Ruf“. 10 Uhr Morphium“. — Samstag, 7 Uhr, zum ersten Male: „Der Kammersänger“ — „Tod und Teufel* von Frank Wedekind. 10 Uhr „Morphium“. Im Komödienhaus findet Montag den 12. d. M. ein Ensemblegastspiel des Raimund-Theaters mit der Komödie „Der Meister“ von Hermann Bahr statt. Die Titelrolle spielt Herr Ferdinand Bonn. — Der Vorverkauf beginnt ab heute an den Kassen des Wiener Komödienhauses. ln der Roland-Bühne (Jüdische Bühne), IL, Praterstraße 25, gelangt heute Ya8 Uhr abends A. Schorrs Operette „Das jüdische Leben“ zur Erstaufführung. FREIE JÜDISCHE VOLKSBÜHNE Gastspiel itn LUSTSPBELTHEATER 7 Uhr abends: DER DORFS JBNG SchaÄ msr das theater ist geheizte t&e Montag, den 1?. Dezember 1921, 7 Uhr abends FEST VORSTELLUNG Artikel State. Unentgeltliche Verteilung praktischer Bedarfscel an jene Genossenschafter, welche in besonders I anläßlich des einjährigen Bestandes der Freien jüdischen Volksbühne. UVjJherc? Ankündigungen und Anschläge T0. Dezember I92T_ /Seite S Abschiedsabend Mali Pico«. Mali Pico n, welche] Ende Dezember eine große europäische Tournee antrittj .verabschiedet sich Donnerstag de« 22. d. M. im Großen! Konzerthaussaale vom Wiener Publikum mit den 'besten Darbietungen ihres reichen künstlerischen Prögramms. Miß Mali Picon wirken mehrere bekannte Kunstkräfte mit: Dasj genaue Programm wird noch bekanntgegeben. Der Kartenverkauf beginnt Mittwoch den 14. d. M. früh an den| Konzerthauskassen, HL, Lothringerstraße, an der Kasse den „Wiener Morgenzeitung“, IL, Taborstraße 1; in der Buch-] handlung Löwit, I , Rotenturmstraße, und inr Katfenbureaec „Aida“, IL, Taborstraße 7. Gerichtssaal. Der Prozeß gegen die Kapp-Putsehisten« Berlin, 9. Dezember, Im Verlaufe der heutigen Verhandlung wurde ein Brief von Kapp, der bekanntlich nach Schweden geflohen ist, verlesen, den Kapp an den Führer der Konservativen im Reichstag, den Grafen Westarp, gerichtet hat. ln diesem Briefe dankt Kapp dem - Grafe« Westarp für sein Eintreten zugunsten der Kappisien und schreibt dem Verrat und dem verächtlichen Benehmen der Generalität und der hohen Bureaukratie die Schuld an dem Mißlingen seines Unternehmens zu. Dann erklärt Kapp, die Farce, der Putsch sei zum 8 c h u t z e - d e r dem Brief ergibt sich ferner, daß Kapp bereits vorher die Um 9 Uhr wurden die Zeugen aufgerufen; an ihrer ihm Kapp aufgezeichnet hatte. Es sind nur politische und die Auslieferung der Kriegsbeschuldigten zugeBen. Ins übrigen trat Lüttwitz durchaus für die völlige Durch-] führung der neuen Verfassung ein. Später wurde er. wegen| der aufreibenden Reichstags- und Präsidentenwahlen unmutig. Es war nach Ludendorff der Unmut eines sehr! paragraphenbewußten, verfassungstreuen Republikaners., J Heute, Samstag, 10. Dezember, ReichshaJlen Kostüme oder Abendtoilette (Damen mit Masken) 5717 Restliche Karten im Vorverkauf im Sekretariat, .Cafe Stadtpark, I., Parkring 2, bis 5 Uhr und an der Abendkasse Sport. Die Meisterschaft Durch den .Sieg über die Amateure ist R.aip LÄ wieder klar in die Führung gelangt und aller Voraussicht] nach dürften die Hütteldorfer in der Herbstsaisön katiinj mehr zu überholen sein. Für den zweiten Platz komme« vier Vereine in Betracht, und zwar Hakoah, A m ä-j teure, Sportklub und Hertha. Nach Verlust^ punkten gewertet, steht die Hakoah. umeinen Püükn ungünstiger als die drei übrigen Vereine. Bei objektiver) Beurteilung darf man auch den Amateuren die besten! Chancen für den zweiten Platz einräumers. 8 p.o r t kl-uTij und Hertha hingegen müssen noejh schweren Gegnern! entgegentreten, so daß ein Punktverlust wahrscheinlich isä Der zuletzt gezeigten Form entsprechend, sollte also... die Hakoah als drittplacierter Verein die Winterquartiere] beziehen. Der kommende Sonntag bringt auf dem . heißen^ Favoritner Boden das Zusammentreffen der , H a k o a fo) mit der Hertha. Nur im Falle eines Sieges kamt die] Hakoah mit der dritten Stelle in der Tabelle zu Saison-) ende rechnen._ Die Fechter des Hakoah. . Der Saisonbeginn brachte viel Erfreuliches. Die alt^tz bewährten Kämpen fanden sich wieder vollzählig Bel' dem Hebungen ein und viele Anfänger versprechen für die] Zukunft Gutes. In der ersten Vollversammlung ‘ Wtirdettj Ing. Lachs zum Sektionsleiter und Far k a s, B i xj und Gottfried zu seinen Stellvertretern gewählt. Miß Rücksicht auf die kleinen Räumlichkeiten in der Serviteii-j gasse 10 wurde beschlossen in den Turnsaal der Knaben-] Volksschule, IX., D’Orsaygasse (Eingang Hähngasse), zeij übersiedeln. Die Adaptierung wird Ende dieses Monats! fertiggestellt sein, so daß die Uebersiedlung anfangs Jänner erfolgt. Diejenigen Fechter, die' einen Kasten für, ihre Ausrüstungsgegenstände wünschen, müssen dies' so^) fort der Sektionsleitung bekanntgeben. Die Vollversammlung! vom 28. November erhöhte die Aktivitätszulage auf K lQÖ] pro Monat und verpflichtete alle Mitglieder, die Baustein-^] aktion für den Platzfonds eifrigst zu fördern. i Der erste Wettbewerb der Saison' brachte dem Hakoahner bereits anerkennenswerte Erfolge.' Die Akademie) der Fechtkunst brachte am 23. November eine Neulings-! Konkurrenz zur Auschreibung. Im Säbelfechten besetztes Herr Maschldp den zweiten und Herr Bau ernfreund den dritten Platz. Im Florettfechten rangierte» Herr M a c h 1 u p an vierter, Herr W ei n b e r g e r jun. an sechster, Herr Bauernfreund an nennt«-, Herr. » R q <1 € k und Herr A c?. e I an zwölfter Stelle* 7944

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