Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1026 (7.12.1921)
- Date
- 1921-12-07
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 102$ Men, Mittwoch WIENER MORÖEN2EH?tTNtf Y.Dezremberf^ bässigkeiten nicht stören,. in der Einleitung. seines Programms erklärt er jedoch, zur Beruhigung der Parteien, die Richtung der neuen gouverneinentalen Partei, müsse national-agrarisch und christlich sein, was für die Inter« essen von Handel und Gewerbe nicht viel Verheißendes haben kann, wenn man die unglaublichen Maßnahmen in Betracht zieht, welche die Vertreter der christlichnationalen Richtung vor noch gar nicht langer Zeit unter der stillschweigenden Zustimmung der Landwirtepartei treffen zu müssen, glaubten, nur um die wirtschaftliche Prosperität gewisser Kreise in die Wege zu leiten und dadurch einen neuen Kurs im Wirtschaftsleben Ungarns zu inaugurieren. Diese Maßnahmen hatten den Erfolg, daß das Mißtrauen des Auslandes erweckt wurde, weiches seine Verbindungen mit den bewährten Vertretern des ungarischen Import- und Exporthandels löste, was nicht wenig zu der Unsicherheit beitrug, mit welcher das Wirtschaftsleben Ungarns derzeit zu kämpfen hat. Zur Lahmlegung des ungarischen Handelslefcens trug auch die Politik der Protektion nicht wenig bei, welche die Regierung den sogenannten altruistischen Unternehmungen gegenüber propagierte. Diese Unternehmungen, welche, nebenbei bemerkt, mit großem Nutzen arbeiten, wurden nicht immer von tüchtigen, bewährten Fachmännern geleitet, welche geeignet gewesen wären, die. Geschäfte mit der entsprechenden Voraussicht abziiwickeln, wodurch dein Staate ungeheure Schäden 2ügefügt’wurden. Um nur ein Beispiel zu erwähnen, sei darauf hingewiesen» daß vor kurzem die Ausfuhr von einigen tausend Waggons Mais ins .Ausland gestattet wurde, und, zwar , zu den damaligen .minimalen Kursen, während., jetzt der ungarische Staat genötigt sein wird, um das Vier- und Fünffache des Preises Mais aus Jugoslawien und Rumänien anzuschaffen. Der Unwissenheit und Oberflächlichkeit der kompetenten Kreise ist es zuzuschreiben, daß weder der Staat noch, die hauptstädtische Kommune das für die Unversorgten erforderliche Getreide zu einem'Zeitpunktanschafften, da der Weizen per Meterzentner K 500 bis 600 kostete, während jetzt .Staat und Kommune zu den heutigen enormen Preisen Weizen anschaffen müssen, um für die Unversorgten den Mehlbedarf , decken *zu können. Die italienische Metallindustrie/ Da.s bedeutendste Unternehmen -ist »Ansaldo.c, feine Art italienischer Krupp oder Schare kl er, dessen weitverzweigte Werke einen wesentlichen Bestandteil des N ation al vermöge,n« bilden. Das Uniterenihmen, wekhseis sich während , des Krieges auß erordeirtfiiicih vergrößert umd mehrere andere Unitennehnaungen,. wie die Elekfcri'Zi'tätswerke Negri umd die Magnesitwenke von Lastigl-ioncellö, aufgesaugt hat, gliedert sich in deutlich abgegrentzte Prodttktionsgnroipen, die aber in technischer und kpmerzieller Hinsicht ringförmig zusammengeschlossen sind. In den A b s >ta werken gewimnt Ansaldo den größeren Teil seatW Rohstoffs. Dais Bergwerk von Cogneliefert ein. vouzüglichcj?,: dcim,:sahwedi4i. schein.. .gleichwertiges- Erz/' das' Staffilwerfc Verfügt überi vier elektrische Heroitlt-O.efen mit imgessamt 8o Tonnen Fassung, über drei Monoiphasenpfen mit looo Kilowatt, ein Walzwerk umd überdies über. elektrische Hochofen, zur Erzemguimgvon SpeziailtguJSeisen. Eigene;. Wai$® ericraf tanla^en liefern die nötige . elektrische..Euer-' gicAKälköfen und ZemfeniMaibrikeih befinden sich 'nordöstlich von Turin bei Ghivaseo, Braataricohlenikiger und ein« B-rrköttfabrrk in Toskana. 'Die- S t a h l w e r K e von C o r n i gl i ino bei Genua ergänzen dfuS obengenannte/ Hiersind Märtin-Gefen änifgestellt, die Gießerei und; die Schiniedewcrke mit zaihilreicheii' hydraulischen Pressen. söwic weitere Walzwerke/ gehören' zu den vollendetstem Einirichtungen. Hier werden aitch die SchiffstpairiÄorpilatten erzeugt, sowie Hebe-' werke, Brückern und Lokomotiivem. Eine anidcre LokomcvtivfnJbrik befindet sich im angrem:zcnden 8 a m p i e rtl d ren a, ebenso die einzige itailieriisehe Schiffskessei- 1'abrik, eine Turbinen-, landwirtschriftlicihe Maschinen-'' umd eine Werkzemgfa'brik. An,geschlossen ist ferniet da.s große elektrotechnische 'Werk delk Viifcboria, dais früher au®schließliöh der Kriegsindust-rie -diente. Es folgert nun. die AVerftaniagem in. Se-stri Ponente Und •in. Spezia, wo jetzt; Ilnberseoboote getont1 werden. Ausländische Auftraggeber sind vorallem die südamerikanischen Republiken. Die Turiner Anlagen umfassen eine Diesclmotpron-fa'brülc, eimc Auitoiuchitt- -uind Karossen efabrile, .ferner eine. Flugzenigfaibrik, welche. aügemhltdkli'ch Motore in der Gesambstänke von über 40.000- Pferdestärken in Arbeit hat. Die finanzielle Situation der Amsaldo ist, wie in Aiilhetrachit der allgemeinen wirtschaftlichen Depression und der hohen C Arietelöhne nicht anders zu erwarben, nicht die günstigste. Doch dürften sich in; nächster Zeit dein Unternehmen neue Qitelle«n erschließen. I,n. dieser Hinsicht sind die Unterhandlungen bcjmerkenswemt, welche das nächstgrößte Uniternehniein, die >llra«r, mit dem Zentralverband der fram.'zösiscih'en . •Hüttenwerke führt. Die Franzosen, welche durch das Wiesbadener Abkommen über mehr Rohstoffe verfügen, als sie selbst verarbeiten 'köinnen, enkläron sich •bereit, Rohmaterial; ainfgearbeitete Erze uhid Halb- ’ fa'brikatezu außerordentlich günstigen Preisen; zu (liefern. Die Kündigung des französisdh-italieirisdh on Zollveirtraiges unterbricht vorläufig die Besprechungen, denen nicht nur eine wirtschaftliche, sondern. auch eine 'politische Bedeutung z-uikommt. Die Abmachungen mit der >Ili\ra< bedeuten nichts anderes ailis das Entstehen eines Blocks gegen. eine hier teilweise gefürchtete und seitens Frankreichs sicher nicht gewünschte Stin. ne'S- Invasion. Schon aus diesem Grunde, dem sich noch ähnliche Gründe, welche die französische und italienische S e i d e n i -n d u s t r i e gerade in letzter Zeit wieder enger zi verbinden suchen, an schließen, ist d'ie reibtiingsilose Neu,vcrfap*ung des Vertraiges wahrscheinlich. Gesteigerter Holzexport aus Rumänien nach Palästina. Aus Klaasenburg wird uns berichtet: Einet* der bedeutendsten Ausfuhrartikel Rumäniens, besonders seit dem Anschluß Siebenbürgens an Rumänien, ist Holz in allen seinen Gattungen, Schon vor dem Krieg bewegte sich der rumänische Holzexport hauptsächlich nach dem Ein Festgesriienk NationaBksiionfier Herausgegeben von Oft® fö&®§@S'und E,MS8w8@ NsLS Reicher belehrender und belletristischer Inhalt. Beiträge der bedeutendsten jüdischen Schriftsteller. Vornehm ausgestattet und illustriert. ABs Chanuha-dRhe für die reife lugend besonders geeignet Zu beziehen durch den Verflog „Wiener MorgenaaiituRg*4 Wien, II., Taborstrasse 1a Preis K 1 SO, einsehlleßikh Porto K 180 Orient und die größten Abnehmer waren die Türkei und Aegypten. In letzter Zeit wurde nun zur Verbesserung der Valuta auch die Holzausfuhr wesentlich erhöht und die Regierung war bemüht^ durch weitgehend,e Begünstigungen die Holzausfuhr zü .erleichtern. Der Export von Holz, der sich von Siebenbürgen über Galate, Konstanza und dieDonauliäfen .abwickelt, erreicht heute bereits den Umfang der Ausfuhr der Friedenszeit. Infolge der politischen Entwicklung in Palästina hat , dort die Bautätigkeit einen größeren Aufschwung genommen, so daß nunmehr auch Palästina ein wichtiger Markt für rumänisches Holz geworden ist. Der rumänische Holzexport wird durch die Unternehmung Palästina-Romana abgewickelt, welche in den letzten Wochen einen wöchentlichen Transportdampferdieust nach den palästinensischen und ägyptischen Häfen eingerichtet, hat Um den Absatz von Bauholz in Palästina und Aegypten zu steigern, hat die Palästina- Romana in den größeren Städten Palästinas eigene Bauunteruehmungen gegründet. Gegenwärtig schweben zwischen der Palästina-Romana und der rumänischen Regierung Verhandlungen darüber, den Verkehr zwischen Rumänien und Palästina noch weiter auszubauen. Es ist beabsichtigt, neben dem Güterverkehr auch einen regelmäßigen Personenverkehr zu etablieren und der Verlauf der Verhandlungen läßt hoffen, daß bereits im Monat Jänner der regelmäßige Passagierverkehr Rumänien—Palästina hergestellt sein wird. . ,. ■. . v : Von der englischen Zigarrenindustrie. Seit dem Monate Mai haben die Liebhaber einer. Zigarre in -Großbritannien 250.000 Pfund Sterling (das sind 71/« Milliarden Kronen!) in. die Geldkasetten. ihres Landes gepafft. Großbritannien ist der beste Kunde für feine Zigarren der Tabakpflanzer von Kuba. Vor dem Kriege, würden jährich 65 Millionen Stück Zigarren von dort gekauft, dann folgten die Vereinigten Staaten, Deutschland und Frankreich, ln der Mitte der Kriegszeit fiel die Ge- . samlzahl auf 47Millionen Stück; nach dem Waffenstillstand hob sich der Verbrauch wieder; als aber' plötzlich im letzten Jahre ein 50%.iger Z.611 auf den Wert importierter Zigarren eingeführt Wurde, ging ' der' gesamte Import der Zigarren; zurübk.- 'Inzwischen wurde der Z o l l satz w i e^d e r e;r m ä ß i g t Die Industrie der- Havän n azbgar re befindet sich in einer so ausgezeichneten Lage-wie seit1915 nicht mehr. Die Erholung; Von dem doppelten Schlag durch den Krieg und. den Zoll ad ■ valpreiii k ging gleichmäßig vor sich. Britannien importierte ira , Oktober nicht , weniger als 4,817.000 . Zigarre.a,. wodurch die ••Gesamtmenge seit dem Verschwinden des:. Zigarrensolles uni 13,036.000 Stück größer ist als. in der gleichen Zeit des Vorjahrs. In den sechs Monaten, seitdem der Zigarrenzoll verschwunden ist, hat , das Schatzamt eine Einnahme von 250,000 Pfund Sterling von Zigarren gehabt gegenüber 213.000 Pfund Sterling aus der doppelten Taxe in der gleichen Periode des Vorjahres. ___________ Anglo-Oesterreichische Bank. Die gestern unter ‘dem Vorsitz des Präsidenten Herrn Bernhard Wetzl er abgehaltene außerordentliche Generalversammlung der •Aktionäre der Anglo-Oesterreichischen Bank hat im Sinne der Statuten die Beschlüsse der 57. ordentlichen Generalversammlung wegen Sitzverlegung, beziehungsweise Umwandlung in ein englisches Institut bestätigt sowie . beschlossen, daß jene Aktien, yve!che nicht bis längstens 31. Dezember 1922 gegen die, Aktien des zu gründenden englischen .Unternehmens zum Umtausch gebracht worden sind, als verfallen erklärt werden. . Die neuen Selilußeinheifen bei Effekten. D! e S c h 1 u ß e i n lv e i t beträgt:! S t ü c k bei den. Aktien' der Assicuraziom . Qeperali. — 5 S t ü c k bei folgenden Aktien: Cominerzialbank, Pester ungarische, Oesterreichisch-ungarische Bank, Kaiser Ferdinands-Nord-; bahn,. Lloyd Triestino, Navigazione Libera Triestina, Holzverkohlungs-Industrie A.-G. in Konstanz, Scheidemandel H., vorm. A.-G. f(lr chemische Produkte, Telephon-Fabrik A.-G. vorm. V Berliner. — 10 Stück bei folgenden Aktien: Landes-Cenfral-Sparkässe, Ungarische, Sparkassa A.-G., Ungarische Allgemeine, „Anker, Der“, Gesellschaft für Lebens- und Renten-Versicherungen, Unfall-Versichenings-Ä.-G., Internationale, Unfall-versicherungs-Gesellschaft, Erste österreichische allgemeine, Aussig-Tcplitzer Eisenbahn-Gesellschaft (auch Genußscheine), Buschtehrader Eisenbahn lit. A, Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft, Erste (auch Genußscheine), Graz-Küflacher Eisenbahn- und Bergbau-Geseüschafl, Pilsener Aktien-Brauerei, Erste, Dynamit Nobel A.-G., Jungbunzlauer Spiritus- und chemische Fabrik A.-ü., Berg- und Hüttenwerks-Gesellschaft, Oösterreichische, Hirtenberger Patronen-, ZüiicIIiiitclien- und Metalhvaren-Fabrik vorm.Ke’ler &Co., Krainische Industrie- Gesellschaft. Prager Eisenindustrie-Gesellschaft. Schrauben- ■sateTSr und Schmledewarenfabriks-A.-G. vom. Brevlllier &. Co. und A. Urban & Söhne, Timber Holding-Gesellschaft für Werte der Holzindustrie, Zürich, Brüxer Kohlen-Bergbau-Gesellschaft, Nordböhmische Kohlenwerks-Gesellschaft, Trifaiier: Kohlenwerks-Gesellschaft, Ungarische allgemeine Kohlen-., bergbau-A.-G., Veitscher Magnesit A.-G., „Astra“, Erste rumänische Waggon- und Motorenfabrik, .Arad,.. Nessels-; dörfer Wagenbau-Fabriks-Gesellschaft, Neusiedler A.-GS für Papierfabrikation, Farito, D. & Co., A.-G. für Mineral1- Ölindustrie vorm., Galizische Karpathen-Petroleum A.-(L| vorm. Bergheim und Mac Garvey„Galizische Naphtha A.-G^ „Gaiicia“, „Schodnica“ A.-G. für Petroleum-Industrie, Hanf-,: |ute- und Textilit-Industrie (Jiite-Spihneret und. WebereL Erste österr.), „Tarbouches“ Trust-AktiengeseHschaft,; Zürich, Nestoniitzer Zuckerraffinerie, Schoeller & Co. A.-G.' Zuckerfabriken, ZuckerindustrierA.rG., Ungarische, Glas-' fabriken und Raffinerien Josef Ihwald A.-G., Goetz P. & 0/ & Co., A.-G. für Holzgewinnung und Dampfsägebetrieb,• vorm. Oel-Indusfrie-Geseilschaft.' — 20 S t ü c k bei deiv Aktien: Fanto Petroleum Aktiengesellschaft, Genf. Die Kapitalsvermehrung der Unionbank. Durch die heute. verlautbarte Kundmachung wird den Inhabern der, dermalen im Umlaufe befindlichen 300.000 Aktien der Union^ bank das Recht eingeräumt, auf je zwei alt«! Aktien eine neue Aktie zu beziehen. Den Bezugspreis ist mit K 4200 per Aktie festgesetzt. Da&i Bezugsrecht ist bis spätestens 20. d. M. anzumelden. Im Wien erfolgt die Anmeldung bei der Liquidatür des Union-l bank und den Wechselstuben des Instituts. Die polnische Naphthaindustrie gegen die Re%j gierung. Die Eigentümer der polnischen Naphthaquellem haben in diesen Tagen an die Regierung eine Eingabe ge-, richtet, in der gegen die f o r t d a ü e r n d e Ente! gnung von Naphthabetrieben zugunsten des Staates! schärfster Einspruch erhoben wird. Es wird unter anderem] darauf hingewiesen, daß dies in Friedenszeiten nicht mehr1 zulässig sei. Die Naphthaindustriellen weigern sich ferner,1, der Regierung das Naphtha zu den bisherigen billigen1 Preisen zu liefern. Allgemeine österreichische Boden-Credit-Anstalt.! Dem Direktionssekretär Herrn Friedrich Patzan wurde die Prokura erteilt Die Sparkassen gegen den Legitimationszwang? Im Industriehause fand gestern der Sparkassentag statt' Gegenstand der Beratung war die neuerliche Stellung-] nähme gegen den. Legitimatio nsz wang und die1 Notwendigkeit der Aufhebung der Kündigungsfristen. Diese, Entschließungen wurden den maßgebenden Faktoren zur; Kenntnis gebracht und man hofft, daß den Forderungen4er Sparkassen Rechnung getragen wird. Bostenviehmarkt St Marx. (Originalbericht der „Wiener Morgenzeitung“^ Der Gesamtauftrieb belief sich auf 74 SchweiveH darunter 39 Fleisch- und 35 Fettschweine, ferner wurden! 104 Stück angemeldet, die erst heute eintreffen. Außen Markt 93 Stück. Der geringe Auftrieb wurde rasch realisiert.5 Fettschweine K 1150, Jungschweine K 800 bis 960 per Kjto-t gramm Lebendgewicht. Wiener Warenbörse. (Originalbericht der „Wiener Morgenzeitung“.); An der gestrigen Warenbörse bestand Nachfrage füK' folgende Chemikalien: Glyzerin, Bleiglätte, WeinsteinsäureJ .Essigsäure, Minium, Aetznatron, Alaun, Borax, Harz 1 Glaubersalz, Kupfervitriol, Naphthalin, SodabikarbonatJ Stärke, Azeton, Paraffin weiß, Schellack T. N. or, Chlorkalk,, Stearin, Gelatine. Zum Ausgebote gelangten: Kolophonium dunkel Wiener-Neustädter, zu K 480, Storchseife zu K 1150; Schmierseife zu K- 810, Terpentinseife zu K 1156, Rüböl-] Elain zu holl, fl 56, Glyzerinpech, Zinkweiß; des. fernerem waren erhältlich Kaliumpermanganat zu 60 Mark, Terpentin-, öt Wiener-Neustädter zu K 2000 Wien, Bleiweiß chemisch* rein zu K 1500, Terpentinöl russisch zu K 1320, Natriumbisulfit zu 15 Mark transit Passau, Chromalaun zu 44MarH Wien, Salmiaksalz zu 43 Mark pro Dezember, Antichlor zua 15 Mark, Alaun in Stücken zu K 330 transit Wien, Bittersalz zu 1.85 Mark frei deutsche Grenze, Bleizucker zts K 1800 Wien, Borax in Stücken zu K 1450 Wien, Karbol-ji» säure (D. A. B. V.) zu 50 Mark transit Wien, Zeresin, weiß zu 23.50 Mark transit Wien, Chlorbaryum zu 10 Marte transit Wien, Chromnatron zu 70 Mark transit Wien, Eisenvitriol Ia zu K 90 Wien, Essigsäure 80V® chemisch rein zur 21 Mark transit Wien, Glaubersalz kalziniert zu K57 Wien, Qelbblausaures Kali zu K 3000 Wien, Naphthalinschuppeni weiß zu K 328 Wien, Pottasche 85/90 zu 24 Mark per) Dezember transit Wien, Schellack T. N. or. zu K 10.000 transit Wien, Schwefel in Stangen zu K 368 Wien, Schwefel-; natrium 60/62 zu 34 Mark transit Wien, Schwefelsäure 66« zu K 125 ab niederösterreicliiscber Fabrik exklusive Ballon^ .Sodaammoniak 96/98 zu K 160 ab Oderberg, Peterswalder Kronen-Zinkweiß zu tschech. K 16 transit Wien, Ab ge schlossen wu r d en Weinsteinsäure zu K 2600 und zu K 2700 Wien, Aetznatron prompt 128/30' zu] K 795 .und zu K 800 transit Paraffin 58/60 zu K 620 und? zu tschech. K 7 Wien, Chromkali zu 75.50 Mark verzollt? Kupfervitriol zu K 710 Wien (Im späteren Verlaufe wurde es zu K 800 ausgeboten), Sodabikarbonat B zu K 140 Wien. O.ele.und Fette waren ausgeboten in Speiseöl zu K 1390, Rindertalg zu ung. K 135 ab ungarischer Grenze! Speisefett zu K 2200 und Margarine (Exzelsior) zu tschechj K 28 per Kilogramm Wien. Häute lagen fest, es notierten Kalbfelle K 2500* Rindshäute K 1050, RoßhäUfe K 13.000, Schaffelle K 2400; Ziegenfelle K 3000.' Näh r-. Leb en smittel-undKoIonia Iwaren waren mäßig ausgeboten in KaSee Santos superior zu K 2380, Santos uood zu K 1960, Rio IV Wille zui K 2020 ab Lager Wien, Tee Java zu K 3300 transit Wien* Pecco orange zu holl, fl 0.50 transit Wien, Kakaopulver holländisch Ia-Marke zu K 1765 prompt ab Lager Wien, Cassia lignea zu K 2000, Pfeffer zu K 1750, Piment ztt’ K 1200, Reis Saigoon la zu K 519, Burma Ha ‘ zu K 549, Lekwar bosnisch zu K 520; des ferneren waren erhältlich/ Kondensmilch ungezuckert zu holl, fl 16, Voilmilclii (Hollandia) gezuckert zu holl, fl 17, Magermilch (Marke. Ada) gezuckert zu holl, fi 15 franko Lager Wien. Textilwaren blieben unverändert Es notiertem:; Baumwollgarne von K 3000 bis 8000, Baumwöllzwirne von] K 4200 bis 7350, rohe Baumwollgewebe von K 700 bis 725.' * " , Zu m öffentlichenV erkauf» gelange« heute, 12 Uhr, zwei Zisternen Petroleum transit, . Die Devisenkurse, Zürich, 6. Dezember. (Devisenkurse. — Mifgeteilt von der Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 2.25 (2.30), Holland 185.75 (186.50), New York 519.- (522.—), London 21.05 (21.11), Paris 38.30 (33.-). Mailand 22.25 (22.10), Brüssel 37.25 (—.—), Kopenhagen? 97.50 Stockholm 124.25 (-.-), Christiania 75.25 ) Madrid 73.— (—.—), Buenos-Aires 167.50 (—.—Lj Prag 5.70 (5.60), Budapest —.70 (-.70), Agram 1.90 (1.80), Bukarest —(—.—), Warschau —(—.—), Wien Geld —.15 (—.15), Wien Ware —(—.—), Gestern gest, Kronen Geld —.— Oesterr. gest Kronen War»