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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-04 · Heft 1023 (4.12.1921) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1023 (4.12.1921)
Date
1921-12-04
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 1023 Wien» Sonntag WIENER MOKGEfrZEITUNO _4. Dezember'1921_ Seite 9 . Valutenkurse wesentlich herunterztuMcken; 'stellen wir vor schweren Zeiten. Die Durchführung von poktot Gürtlers Finanzplan ist keine einfache Angelegenheit Die Kaufleute werden sich jetzt gezwungen sehen, die Verpflichtungen ihren-Angestellten u d Arbeitern gegenüber betreffs Zuschusses zu den Lebensmittelpreisen in ihren Kalkulationen zu berücksichtigen und wir.stehen vor neuen großen Preisbewegungen. Letzten , Endes wird wieder der Verbraucher das Opfer sein, während Staat und Stadt unentwegt die mannigfachsten - Steuern eintreiben. Doch auch der unpopuläre, schwerkämpfende Geschäftsmann und Produzent, der in diesen Tagen Gefahr läuft, mit dem Schieber in einen Topf geworfen zu werden, steht vor neuen; stets schwieriger sich gestaltenden Problemen. Finanzielle Rundschau. Vorüber ist' dar• Storni, der -über däs vdtn der 4denrifci!ttönten Kirorne zurücikgefeuss-ene finpLi&iäl'lfc Trümmerfeld d'alliimirais-te, mn/d «vor-bliebem ist! <de«r {bittere' Bodensatz der Erflcenimtinis, daß die dirdk)'’« iAlkit&on Aas XJebel «nii-dhit besser machen %~iniii. Auch!iai - dein Kreisen der, Anhänger' d<ar Gewalt - dürfte die Ernüchterung Plafczgegriffon halben und sie werden sich wohl mit den vom Finanizmiimis-teir iDr. - Gürtler zugesagten Maßnallimen zur Eindämmung der veirhäaghisvolilen Eckigen der GeM- . ent Wartung vorläufigzufir i ed engeben. - In* * dar ■Praxis-wird essighar-st zeigen, in welchem' Umfang der. soizialdenncßcräiiiiis'che Fimamzplain von der Ibürgerlichein Fi!ni2(ni2veirw-alt!ung akzeptiert worden fest, wobei aüilerdings schon juatot feststielhib, ■ daß die Anforderung '-dar V-aCitiibein ails uinid«u«rchf ühmbar - aiuis- «idfoeidet.- '' - - . Es j?»t kein .Zweifel,..daß Exzesse, wie sie aim Donherstaig begangen wurden, - diie Aufgabe j'eimar Mänihfer, die. es aivf -sich görioflnim«en haben'., den lA-uigia&sdsatll' der..Inflation.' zü;.'reiiidgeiiii, keineswegs -‘eri'ßi-dhltwn. ..Aber * ..diese -selben . Auis>sd,.'irei'tu]ntgen werden den Genera'-st-abschef im Finam.zmdinisifcemium, den Geonerailrat Dr. Rosenlberg, darüber (bekfhirt höben,„daß es. .ein .Fehler war,' das .Pnctbßlem ' dar (Sanierung ledi'glicih;ai*s ein vailuitanisdhes oder finanrfel'le« zur betracht an. Wäre es dies,, so sitünde'/m.ain wer einem eiirifadhed Rachewexempel, und. es, gälte nur, die Fehterr quelle zu eumititeln, um-- sie dann '(durch zweckmäßige s-vaatsfMa'uzialJe Maßnahimian wu verstopfen. Aber in- Pingen,, bei' dauern , maia .es., mit Mejnsdhe-n. zu tun hat,' macht - sieh nichtnurder Eimtfluß •psy.dnoiltoigiis'dher Faktoren stets, -geltend,', /sondern es spricht auch immer wieder die Macht' ijienier Klassen, die durch die siteatli eiben Maßnahmen - getroffen werden, gatr oft ein entscheidendes-Wort. iBin bürgerlicher Finanz,Politiker vom ‘ S-chÜiage' X>irf fQuartiers ' hätte sich wohl -nie.-uind minimier Lu-' iZwainigsmaß,regeln- ... des Deviseniveutkelbrs ' ' ver- Eifcandaa,. wenn midbt .das M«aicihitwoint dar Arbeiter- - ©dhiaft aim .Donnerstag geis-prodiein-hätte. Es blieilbt * non, aibzuwarfen, inwieweit dlas von Dt. Roisisnfeeirg (voirgesoklatgene Heiilm-itteil 'der Budgatsefrieiriuintg —- Idiie > Beseitigung. der -Lebeinismititelzu'&chüsse -— 'zur lAmvendung -kommen, -wird, o(b die Ehibl-asitung des* Staatesvan dieser.'Post sidhi .'-atuif einmal odr hur Ißtiufeinweise-. vollziehen wird. ■ Trotz "dar Ereignisse vom Pdninietnstag,;• viek Ifei'dhjt abdr -gerade wegen derselben,. hat si-ch D-cktar tRiosenlb'eng neuerdings mit aber Entschiedenheit tzu ' seinem einmal äufge&teliltiein Piiogramm -bekamtht. {Er ist uim keinen Schmitt von dam., was er als heilsam erkannte, a'bge,wichen, Eis ist von dein Gegnern {Immer wieder betontworden, daß die Einstellung der- Lefb-enismittelzueidiüsse keiiiiieswegs diese Last ganz vom Staate nehimien würde, da dieser, noch jimmer den-jiändgen Tcall, zu trägem halben wird, der •aiuf seine. Angestellten^ entfällt, dauern er, gon-ayi. so höhere Gehälter wird zahlen müssen' wie die Privat-, Wien, 0., Marc &u efistrasse Nr« 5 Tel. Nr. 20486, 20591, 20646, 22576. Telegr.-Adr.: Contitentalbank- -1 Wechselstube, Wien, IB.V Tnfeorstrasse 46a Telephon Nr, 40428 . Kulanteste Durchführung sämtlicher Bank- und BSrsetr ansalctionen 133 wirt.sdna.ft-:deinrf!;.»rigein:.; Daraus .dem* Urheber dieses Plaaies - widersp.ruebsvoille Gedamkenkoms-truiictionie-n zuin.Vorwurf: zu machen,- 'wäre verfehlt, decim das hat er bei, 'seinem Aufstellungen 5 i oh erlich selbst geedwtn. mnd dein: vtem- -Staate auidhi künftighin zu ibragendem Anteil 2sn .'dar; Ennähnung sdin-ar Beämit-en-f >&cihüitft "imi vohhmeiin-ini,Reichin»uing geizcgen. Wenn ftr sidi gleiiohwohil von , der D-ur-chführ'iog dieser Maßna'l ttile das Heil ‘der Krcmie erhofft, so kann &ibh diese Hoffnung, nur darauf ’ stützen, daß mit dem Aufhör6n der Finiainizi-arumg der -Vdikis&rnähru-ng d'urcih den Staat der. ..erste .große Schiriitit auf dem Wege einer deflatciris-ohiein . F'man'zjpdTiiilk getan werden soll. Die Pniivatw!rti'ichiaft, die sich mit demersten 'Seh/ritt '-eihveirsitiandein erklärt hat, wird •sicTn .nicht' bökilagein dürfen,, wenn später neue deflat vrio'C'he -Ma-ßniahmen folgen werden. - Die - Er- I heiiung der- Bamkrate, -die aatisdruaklioh zu-r 'Einschränkung des Ikomimerzklilon Kreditbedarfs? ■ verfügt wurde, gibt ibr einem werfv.'.>llen, VVinik, dar hoffentlich daruon nicht miijlveL'Ltanlen worden ist, weil gleichzeitig bei der Eüiireic'hung-von-Wechseln das. Gitnodar Banken aiu'sgesdhaßöet wuirde. Gellt die N-oteniprodiuktiön im gleichen Umfang weiter,. so wird eis,ohne/ Zweifel bei. der, einprozen,- tigen Diskonterhöhung, .nicht .bleiben.-, Schorn ■ jetzt hiatte man ain-e Erhöhung der. Baukrate - auf: zehn Prozent erwartet umd nuir 'diem Umstand, .daß gerade dais- Eins-trömen von kommerziellen Wechseln in das Portefeuille 'der' Note-nibtamk einen Fortschritt •gegenüber .dem U-eberw-uchem . von Staatssioha-tzwedusolh bedeutet, istes zuzuvschireiben, daß der Inanspruchnaihme -von kommerzi-eilem Kredit j nicht schon ■ jetzt härter - -shgesetzt wurde. Der1 reine Spekulationisikred-it fühlte siiöh allerdings durch die E-rhöhung der Banlkrate in. .'keiner Weise getroffen.; darüber darf die Tatsache . nicht hinwegtäus-che-n, ■ daß gerade der Aktien markt am Mittwoch ■ in «schwächerer Haltung verkehrte, a'lis es .nach der Befürwortung hoher Effe'ktemkiurise «durch dem Finanzvminister zu erwarten •,gewesen wäre; Dä beim Publikum in gleicher Weise'wie «beiden Banken das,. Bestreben obwa«!i-teifc,^dfi-e; Effekten ..voll oder 'nahezu,; volil .'zu-bezahlen-, unid[-‘auf' dem-Valuten markt. Von ' . jeher dib Ba-ribdzaiHlliuhg; die geltende 'Pf-ax-iis war,, so ködn-en «die Entlast'ungsfvepkäufa,, «die die Effekten-: kiiurse ..am Miittwc-ch^drückten, -nur von jenen Ele- . menten ausgegang-en *seiiri,; «die 'ohne Abwerlcä-ufe mibh‘t; inder laagb w-äre%; Me .Gplidisteuet zii' "'eri:trichten. Die .Viailutenlkunse «hatten «dagegen, gewaltige Kursgiipf.el-; erreicht und «s«o- -pemilfch. dies, nachdem.. Erklärungen.' des Fin-an-zmiih-is'ters - em^fiuntden :wpir-i den sein mag, -so darf man .Ln-nehmen., daß. die - für die Börsenoich -imimer .nmßgebenide .vWluitärisch.e Orientierung den E f<feklen,kurs-en zuguite kommen werde, «sobald sich- «die.'Stirnimbng nach dien Teuerungslkraiwiallen iheruihigt’haben wird. Die Schließung der Börse am Freitag kann, obwohl, sie vielleicht im gam-zeh'vo«n' fünf an .der. Böns«e anwesendem Mitgliedern «der Kammer verfügt wurde/ als eine Maß-, nähme angesehen werden, . die von, Vernunft‘ und Eiriisich't - eingegeben war. Für die D°visei> und Valutenlkurse ist letzten Endes nicht die Spekulation, sondern -der tatsächliche - Bedarf "' entscheidend «und dieser Bedarfist zu jeder Zeit vorhanden.«V. Effekten' läßt «sieh die gleiche Dringlichkeit «des Bek d«arfs m-iebt «be.haüpte.n. Ihre Bewertung hängt von vielen Faktoren ab, die sich neben dem Moment den Kronen flucht infolge, der - Geldentwertung-« stets' diur-c-hzusetzen wissen. Auis diesem- Grunde wäre derf Effektenmarkt durch die-Douner&tag-Ereigndisse und in folge-der von-der Regierung den DemobstfamteW zugesagtetn finanziteohmischefl .Maßnahmen aim'Ff ei4 tag Ln arge Mitlei'den-sch-af't gezogen worden;u«ndeis hätten Effekten,kurse zust«an«d elkomm en - kenn en, - diel ein -ganz falische-s- Bild gegeben und -überdies' venj heeren-de Wirkungen aiusgelöst halben würdieh.- -Daß;. dies •verhütetwurde, war .zweifellos nicht pur - im.; - Simhe der Intentionen des FLn«anzmims«tefis, sWd'ern<." auch -ilm Inteires'se der heimischen Volkswirtschaft,' •deren ‘Aktivum an vertretbaren Werten nochim,men 'Wichtig genug ist, als daß m,an deren Ausveriktauf beii modirigst-en Kursen ^leicihmüitig hinnehmen könnte» Wie, die Börse aiuf die finanziellen Maßnahmen! der .Regierung -reagieren’ wind, dashänigtt : letzteh- -Endes doich ni-icht ^von' diieisen Maßnähimen alteimi, -’ sondern davon, ab, , inwieweit es möglich «sein. wuid^ derweiteren Zunahme der Inflation -zu begegnen* Solange trotz aller Bestrebungen, «das Budget -kü sanieren, dde Restriiktionen, mögen diese no-ch'so. be^ 'deutenid«. Jseini, nicht das Uebergewiicht -gegen: die, Schaffung neuer zulässiger Kaufkraft erlangen werden, «soiliänge wird die Kronenverschlechtemmig n;ich€ aiuf-hören, wird diese den Zustrom zur Börse fördern',1 wird;die Börse mit Recht erwarten, daß ein Teil der, neu in dem. Verkehif’gesetzten Geldmittel ihr zu-.' -kommen werde, und eimeir Lolchen schwächlichen^ Ka-ifipf gegen die Inflation, -durch eine -Hausse. es^J 'komptieren. Nur aus diesem Gmumde läßt es- «sich! erikdären, daß Dr. Roseinfbeng bei seinem Programm der, einmaligen- und endgültigen Beseitigung’ den ■Lebensmiiitifelrente auch nach den Ereignissen vom Dbnnensfag bohiarrt. Ihm ist es um die Verstopfung^ der -Hauptquelle ■ den* Inflation .zu tun, dla er sonst keine Re'ttungsmögLichkeiit für die Krone «sie-ht. Die? vollkis'w i-rtscihaftlich e Seite de«s WäbrungLprobl'emÄ glaubte - e,r vemarfiilässiigeiizu dür^nr «da erduircHj die -zwischen . Arbeitgebern- und AMeitnehnnem ‘ge^J troffemen Vereimba-rumgen -sozusagen von' ddr Tndnfi sbrie pleim pouvoir erteiten ’ hat. Dr. Gürtlerwiesj bei den "Verhandlungen -mit den- Führemen der D«e*j monstramten auf diese Vereinlbarnm'gen hin. Die Bej^ triebs«rätie—«dennnur diese konnten als Vertreter; : der Arbeitnehmer in-den Verhandilungen' mit -denj; Unternehmern-in-Frage kommen—. haben also iihre- , Zustimmiumg ziu«r vollstähdiiigen Einstellung deij Le b ensmittel Zuschüsse gegeben. Sind sie wom ihrenj’ Aufrtraggebeira 'desavoiuiert worden? Als «sie ihre Zu»*1 «sti»m«mu:ng gaben, ließen «sie. -sich nur vom demvol'kisd wirtschaftlichen Momenten dös Saniemungispiroblem^ leiten. Als B etr i eib-sräte hatten sie dde politisches Seife-der Frage übersehen. Diese ist durch die Er-r eiginiisse vom Donnerstag imdem- Vordergrund ge-i r-üdkit worden. —11» BoKen-KennnissBonsgeschäH und Wechselstube MAGJe> L Co. Wien, I., Hohensiäufengasse 11 4027 Kapitaisvermehrung derUnionbank, ,j Die Frage der Fusion mit der Boden-Credit»Anstalt. \ « /Gestern hielt die Ünionbank unter Vorsitz des Präsidenten Mink u s ihre außer o r den Hie fi-eL Gehe ral versanunlu-Jig ab. Auf der Tagest Ordnung stand dte Erhöhung des Aktienkapitals von 200 auf 400 Millionen Kronen. Begründet wurde der Antrag mit der Bewegung des .Geldverkehrs, der für Groß«! betriebe in die Milliarden geht. Die dem Konzern der Bank angehörenden Unternehmungen wiesen’ gesteigerte Kosten und Betriebsauslagen auf, ferner müsse in Erwägung gezogen werden, daß die Beschaffung von; 3. Fortsetzung. Levy. Von Jean-Richard Bloch. (Autorisierte Uebersetzung von Äu.gasta W'e I d 1 erst e i n b e r gl) Albc.r «vom da bis -zuim Erboititieliii. eines Abemdfbrabes bei eimiern judan —i mau kaum wohl ein «starker Geist sein, aber «dia gibt,.es a«lite Bodensätze vorn Argwohn, die ma«n in sicih tmotz. allem ,.aiuf— »Leagcrl fühlt. Er atmete im vo«raetiis-umibesitimmlbaire- .Gerüche eiinl, die ihm übel maichiten. Wttßbey.-Cr,, wel che. gal i ziisiche oder. elsäsisi-sdhe. i^üche er - da > varfiiniden würde? /. '. j .. Er war.'dant, b.eavoir..ör iinmieriiicjli -emfisidhllioissetfi 'war, hinrziuigebjem. Er sah aus de>r^. Ferme »diegelbem Duchstabem der Flrms.: »A; >.Fährxäde«r«.' Er wandte sich um. Es wurde. Niadbtvugainz. einitsclbieden. . Er sah dein Speisesa«ahdes Hp^els vor sichs e.in«en ■ llam'gen Gamg «u«nibar einer drüdi^eji^-en .Zim-merdedke, umit'ehh'alb der -Straßegelegen, die schmale-,Tafel, deren; Miitte mit einier';Schale 'kiinsitilicher ,: Blumengeschmückt war,. denmit- Fliegen besetzten, alten Kronil'Quchter, unges-dliiidkt für;. elektrisches . Licht. hergeri'Cihfet, und fühlte den soharfen, ekelerregenden .Geruch des Maggi, der durch die Türe der Küche drang. Er würde -diont. a*uch den großen,, kahlen Reisen- - den fin«dcn, der- Rotwein in die Suppe mischt und sich, otee Umisitän'de den Rest des Tellers in den «Mund und auf den Bart gießt. Er würde den kleinen Reisenden finden, der mit einem Zuge die Nudeln ganz iin dem Meind zieht; den dicken Scihlaigflüsisigem, der, die EHetnbogen «bebend, mit wner Krume Brot die Sauce auftumikt tund oihne Erfolg seinen Freimauirergnuß a-nw-emidet, den Abgezehrten mit -der erdigen. Haut, der die letzte Ernte von Ämtern rühmt. während er heisse .MiiiahtrinSkit; den Alfen'mit. dem Heni'schinupfemt, dossem Rock mit Naisenitrptpfein g-eschmückt ist; d«en Angegrauten» «der davon sipricbt, die Geselil'sch'aft iin die Luft zu sprengen., aber seine jährlichen . Einkünfte - -verdoppelt, - indem- -er den E isembaihmgesel liscibafiteai^11, S diia«dan«ersaitzgel dererpreßt; den ^schönen Blppdem-i ml^deM;ro deir Erfdiig bei' den. D.^mDß''haih,' seihieini.'Ea«hMpl>ah < aus-. wendig weiß tund; chein SdizialihmiU'S zwischen Daumen uini'd ' Zeigefinger, zehdifüdkt,:; ihdern^ er;. S«tudeinit:enfiu'tiler. kapt uih«d, seine,Alnge,..zeigt;v den:,- der. zu-laut spnCht-jlcLen, - ^er in seiriieii 'Bant hinemBipinidhit; den, der - zsrsohlagein,'vstimnTltoist und'••'ihitiieferem' 'Magen nach einem Tage ' verge'blicben Redens bei einem sohmieirigen Tisch geleert er Gläser landet, und endlliich dön», -der aibeinds wegfährt, Ü>msich auf Bänken durfte«]? Klasse schiititieln zu lassen und eine Naiclht •un«en,dlic)hiein Warten« an ganzverlörenenjKr.eui'zningsstellen zu «verbringen ' , ' r ...; Unid er sagte 'sich' —- was natürlich keineswegs vomm'utzein.- war —daßzudiieser; Stundea«uf; allen Punkten der Eide einige Gastharustische dietcxsdhitedenen Varietäten» die sciin eigene« Eilend und das, seines Berufes illustrieren, sammeln. - » . Wenn «du, Weber Leser, mit siebzehn Jahren «diie Anwandlung hafttest,’ ein verrufenes Lokal zu besuchen,- «und während einer halben Stunde mit einer harmlosem Miene auf dem Trott'onr vor einer heimlich beobachteten Türe hin- und hergegangen bist-, so wirst du voll kommen die Gefühle des Reisenden kennen, mit denen'er die abschüssige Slrnße betrat. Ein kleiner, dicker Mann oirfie Hals, in e'ner Jacke von grauem A-’halkika, schloß eben die Läden seines Geschäftes. Der Reisende bemerkte, daß seine Bewegungen nervös waren.' Leute, die vorübergingen. stießen ihin am.' Main - 'konnte ohne große Mühe er-*'., keimen, daß sie es mit Absicht ta«ben. Selbst; dä^ sie Vergnügen 'daran fa«n|d'ein.- . ' '' L De«r Roise-äde war dort, Che .sr’esgedaidh>t'hlWsH Die Abschüssigkeit. der. Straße'war'groß. ,A1«/j sidh Redieoscteft dawon. afblegte, hielt...er .sÄteM seiinen s-toivbigen Huit in der Hamd« uud. begänmi miE ZuckiMÜßer Stimme: , j ' / »Herr Le!vy, vermute leih.« . Der kleine Mann wandte sidi um,. enKdhirecIkll3|| den . Ladern im Arm;, er .sah nur einen .«ilvwahssM Bairt und zwei braiuinie’Augen, diie .ihn «vplil Saintftimut# und -Trauer betrachteten. . . - / »Ali, mein Herr, wais steht zu Ihren Diiiemstem?<?< 1 r> Valentin I^oubatie vom Hause Bemthn* & Gief.^ W Fahirräder md Zubehör«. . - 5>«Soso, wisifkliich?/Ich' freue mich «dir.« Er hatte einem runden Kopf und rötliche Aiugeittl»; brauen;• seine kurzen,, hellen 'Haare, kräuselten «sichl: auf einer massiven und engen Stirne, fleischige Lippen; ent'h ülli'ten verdioirbepe Zahne, die Haut "warhart - lind mit Sprossen «bedeckt, die Augen kugelrund! henvorstehend um.d 'verschiedengefärbt,- die diclkeini Nasenflügel fügten sich auf halbem Wege dem! Backenknochen ein wie Taue, an .denen die f-ette N-a«se gezogen hätte. Seine Ohren standen weit vom Schädel ab, auf der Haut stenden überall' Schweiß tropfen. ..Er mußte wohl, sehr arm sein. Mansah das Rtw fort an dem weiciligewordenen Kragen uiud seiner! Krawatte aus «dem Basar-, an -dem abgebrauchten! Lüster seiner Ja«dke und am den ausgetretenem Pantoffeln. Der Bauch hatte die Knopflöcher der Weste aiusgezogen; man benremkte de«n bläulidhemi Flanell’ duirdi die Spulten. (Fortsetzung folgt)

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