Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1022 (3.12.1921)
- Date
- 1921-12-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, Samstag WIENER MÖRGENZäirWS 3. Dezember i < 1921 fcr.- , ,»V Nr. 1022 350 per Kilogramm, Spinat notierte im En groshandel bereit? mit K 90 bis 140, Karotten mit K 70t bis 100> Kohlrabi mit K 450 bis 1200 und Kohl mit K 700 bis 1500 (Äe letztgenannten Gemüsesorten per Nagel gleich 30 Stück). Ein Kilogramm Zacher — 640 Kronen. . Die „Wiener Zeitung“ veröffentlicht.die, neuen Detailpreise iür Zucker. Es wird verfügt, daß für die Einlösung der Zuckerkarten und -bezugsscheina vom November mta für Verarbeitungssucker aller Art, ohne Rücksicht' SaraVf» aus welchem Titel und für welchen Yerbrauchsabsch.nitt die Lieferung erfolgt, mit Wirkung ab 5. cl. M, die neuen Zuckerpreise zu gelten haben. ‘ Bei Haushalüingszucker betrügt der Detailpreis, für Würfelzucker und Z u c k e r m e. b 1 K 640: per Kilogramm, bei Weißzuck er anderer Sorten R $90, Rohzucker K 55Q per Kilogramm. Firr die Einlösung der Zuckerkarten und -bezugsscheine vom Oktober gelten die bisherigen Preise. Die Zuckerkarten und. -bezugssch.eiae vom Oktober verfallen mit 31. d, Al. Plusniehl. Heute endet eine vierwöchige Plusmehlperiode. Bei der Neufestsetzung’ des Preises wird das Ernährungsamt die verhältnismäßig geringe1 Erhöhung von K 50 per Kilogramm vornehmen. Hiezu kommen dann noch die Zuschläge für den Händler, die vom Landeshauptmann für Wien fesizusetzeii sind. Das Kilogramm hzt bisher 334 Kronen gekostet und wird also in Hinkunft, von den noch festzusetzenden Händlejzuschlägen abgesehen, K 414 kosten. Das rayonierte Fett wird — nicht teurer, im. Bundesministerium für Volkseraälirung wurde beschlossen, .die Preise für das rayonierte Fett in der nächsten Ausgabeperlode (ab heute) nicht zu erhöhen. KONZERTBURMU BES n., Taborstraße!. 19 HAftUACH** Festsaal des Gewerbevereices, Eschetjbachgasse l.t Heute, 7 Uhr LISHTBiLDERVORTRAQ Unlves'sütaispeöffess©? Pp. M. Eislef s Karten: Kasse der „Wiener Modenzeitung“, 1L,Taborstraße Nr. 1 bis 3, Buchhandlung L ö w i t, Roienturmstraße 27, Kartenbureau Aid a, Taborsiraße. WS5 ca JMIsdier I2Z Nationalhalender Herausgegeben von R8SS8GS und I.MCS’Blsg SNiÄ Reicher belehrender und belletristischer Inhalt. Beiträge,der bedeutendsten jüdischen Schriftsteller. Vornehm ausgestattet und illustriert. ftfö Sftafuska « QabeHSr die reife MÄ. LLSZENÄ besensSers ge«Sgnea Zu beziehen durch den Verlag „Wiener Mer^ensehung11 Wien, ü., Taborstrasse In prete R 75Q, elnscbtleßicch PorSo K ISO Bühne und Kirnst, „jüdischer Humor“. Das Konzertbureau des „Haruach“ veranstaltete einen Abend, der dem jüdischen Humor gewidmet war. Es wirkten vortreffliche Künstler mit und der dichtgefüllte Saal unterhielt sieb vortrefflich. Wir haben schon lauge nichtso warmes, andauerndes Lachen gehört und schon lange nicht so herzlich mitgelacht. Umso undankbarer und unwillkommener, daß Einwände sich melden. Der Dramaturg der Freien jüdischen Volksbühne Herr Dr. Siegfried Schmitz sprach einleitende Worte, die sehr fein und dabei sehr streng den Rahmen der Veranstaltung zogen. Nach diesem - stimmenden .Akkord dürfte man einen durchaus stilvollen, richtunggebenden, für unser Publikum (das es beileibe nötig hat) erzieherischen Abend erwarten. Es wurde aber, doch nur ein richtiger „bunter Adttid“, allerdings ein anregender, amüsanter und (fast) durchaus geschmackvoller. Erquickliche Beispiele jüdischen Humors waren drei von vier Liedern, die L e a Weistraub-Graf sang. Wie diese merk-- würdige Künstlerin singt? Mit bescheidener Anmut, mit verhaltener, poetischer Grazie. Undmit Geist! Hingegen ließ sie als Vorleserin Scholem Alejchems köstlichen Monolog- „Gänse“ fallen. Sie las für sich. Ein vortrefflich pointierender Interpret Scholem Alejchems-ist Herr J. K a l i c h. Auch Humoresken von Kowrjer lasier mit durchschlagendem Erfolg. Aber das sind Allerwelts». grotesken. Nicht eigenartig genug und jedenfalls .nicht Erzeugnisse „jüdischen Humors“. Mali P i c on, längst geschätzt und geliebt, siegte, wie sie wollte. Leider wollte sie auch mit Brettelliedern siegen, die weder jüdisch, noch humorvoll sind. , Aber sie brachte einige echte Ferien jüdischen Voikshumors und brachte sie entzückend. Eine solche Terie ist das Duett „Joschke führt awek“* bei dem Herr Kaiich ein launiger Begleiter ist. (Wir wüßten noch manches Duettfür dieses treffliche Paar,dashieher gehört hätte. Etwa„SogjeRebenju“ und „AReteniseh“.) Der ausgezeichnete jüdische Charakterkomiker Jona Reißmann trat int Kostüm des „Jantel Schnorrer“ auf, den ihm Abraham Goldfaden an den Leib geschrieben hat. Lachstürme umbrandeten ihn. Man wolite Jantel Schnorrer einfach nicht entlassen. — Dürfen wir auch hier, angesichts dieses einhelligen Jubels, einen Einwand wagen? Nach unserem Geschmack war die Maske zu grotesk, vielleicht auch der Vortrag überspitzt. Das Podium des Voftragssaales läßt mit sich nicht spassen. Es fordert von. dem Künstler, den es trägt, gebieterisch weise Beschränkung. Und es fordert ein Publikum, das alle gemütlichen Unarten und Respektlosigkeiten der Rauclibiilineh- und Varietdgäste abstreift. ... . . O. A. (bef aufgehobenem Jahres- und eingeschränktem Stammsitzabomiemeut) „Qie Walküre“. Woche ff spiel plan des Bürgt h eater s. Sonntag, 2 Uhr (kein Kartenverkauf) ^Wilhelm Teil“. 7 Uhr (zu erhöhtes Preisen) ^Madame Legros“. — Montag, 7 Uhr (kein Kartenverkauf) »Der Kaufmann von Venedig“. Dienstag, 7 Uhr, „Maria Magdaleue“. — Mittwoch, 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Madame Legros*,--; Donnerstag, 7 Uhr (zu erhöhten preisG) «HaöM uM Ueopatra".. Freitag, 7-Uhr (zu erhöhten FrMtzff) “„Hoqhssh$%dV^ 7 Uhr (zu erhöhten Preisen) „Uyd Pippa taugt“,. im Deutsche, n V p j k §t ffe a t § T Montag den 5. d. M. ttm t/,8 Ub? Grillparzers Trauerspiel ÄP i e'A h n f r a u“, mit den Damtzy Wagner und Markus und den Herren Kutsfcbera, Klitsch, Arndt,, Ranzenhofep, Schreiber und Leicht, Lur Aufführung. Fffr die. Vorstellung gelten volkstümliche Preise ohne Vormerlsgebühr. In den K a m m e f s p i ej e li des Deutsche^ Volks,- theaters wurde für Montag den 5. d. M., 7 Uhr, Wedokinds „Schloß Weit erster n“ aiigesptet, Wilhelm StücMens Groteske „D er P a p { e p r ej f e n(< wird heute, morgen* Sonntag, ferner Dienstag, Mittwoch und Donnerstagwiederholt. Im Lustspieltheater (Gastspiel der Freien jüdischen- Volksbühne) geht morgen, Lohntag, nachmittags 3 Uhr, „Der Unbekannt eVmit Paul BjrttQW in Szene, Abends 7 Uhr gelangt Kobrins erfolgreiches. Schau* spiel „Der Dar H i i u t zur Wiederholung.... In aer NeuenWlenerBiihne gelangt täglich abends 7 Uhr. „Die fremde Frau“ (La, femme X',,.), Sonn- und Feiertag nachmittags 3 Uhr „D i \ L 0 k a b a h n“ und „Di e kleinen Verwandten“ zur Aufführung. ' In der Roland-Btiffce Güdischo Bühne), IL, Praterstraße 25, gelangt heute, Samstag, A. Schorn Schwank in vier Bildern „A M o j d m i t S e j c h 1H, mit Mali P i c o n und Direktor J. Kal i c h, zur Aufführung, freie mm%tm Volksbühne^ der Anschluß wurde von den Jaden und ihren Helfershelfern sabotiert; immer hilfloser stehen wir deutscharischen Schwimmer allein zwischen Gegnern und werden so der wachsenden Mischen Üebermaclit ausgeliefert, Wollen wir warten,, bis es zu spät igt? Wollen wir warten, bis die deutschen HQchsch(iter, die deutschen Mittelschüler wegen unserer Abhängigkeit von, dtei Juden uns boykottieren und unsere Vereine mangels Zustroms an arischer Intelligenz noch widerstandsloser werden gegenüber dem jüdischen Geiste. Wir sind gegen Ungarn, Tschechen, Schweden zum sportlichen Wettkampf angetrefen, ohn emit ilinen am grünen. Tisch beisammen zp tzejy, ist es also Notwendig, daß wir m i t den Juden am grünen T i a 4 h He i^Jl men sitzen? Organisieren wir uns. Organisieren wir uns auf folgender Grundlage: ' ' ' . ., 1. Verbleiben beim Verband. 2. Bildung eines deutschösterreichischen gchwimmverbandes. (Qö, §. v.) als e.ines Untenerbandes des V. Qe. 8. 3. Der Upterr verband {st a tt t q n o m. 4. Mitgliedschaft von Juden istausgeschlossen. 5. Der Verband erwirbt sieh vom V, Oe, 8. das'generellq ReM, an dtzN bloß für Vereine des Unterverhaudos offgäen Zchwimmfestep die Teilnahme der deutschen Turnerschwimmer zuzujassen? beziehungsweise an den turnerischen Schwimmfesten . teilzunehmen.“- Der traurige Ruhm der Ententesportsleute, die sich weigerten, gegen Angehörige der Mittelmächte in den Wettbewerb zu treten,, ließ, die reichsdeufsehep Schwimmer picht ruhen. S.ie vergalten gleiches mit gleichem und verhängten einen B<innflu<;h über FranzQ§.eR, Engländer, Belgier Und Italiener. Der Österreichische Schwimmverband tat aber bei diesem Uü* sipn nicht mit und so war an einen ^usammenschluS deä Oüütsoheh und Oesterreiehischen Schwimmvcrbandesi .nicht su denken, wie reicht d.U QesteiTejchisoh.c Zchwirnm" verband mit seiner Handlungsweise hatte» beweist de? Umstand, daß dis Italiener bereits die sportlichen Beziehungen mit der Mittelmächtenaufgenommen haben Und dü IMMaMOung der Engländer und Fransosea nur mehr eine Frage der Zeit ist ' Die deutsche 1- Schwimmer und Herr Vülcntich blieben konsequent Sie stoßen auch weiterhin ^Deutschland, Deutschland über* alles“ ins Horn nn<j machen sich wieder in aller weh unbeliebt Her? Vaientich sucht seinem. Grimme Lust?u machen. Ihm paßt es nicht, daß. der Haß im Abbau begriffen ist, Nach bewährtem Muster müssen also wieder die Juden herhalt’en. Gegen die Gründung eines Zweckverbandes haben wi? nichts einzuwenden, falls er sich de Ge- ' setzen des, Zchwimmverbandys fto' Mit deq Ztzktsgwprten ^demoralisierender binhG de? Jüd^gC^tes* m rechten, halten wir für überflüssig. D. H. Schauspiel in 4 Akten von L. Kobiin eestspEe! ]m 5,y£VSP3ELTMEf8TER 7 Uhr abends: DM ^OPFSJIMCI E DAS THEATER IST GEHEIZT! , , Richtigstellung. In unserem gestrigen Burgtheater- Referat soll es bei der Würdigung der Leistung der Frau A l b ach - R e t’t y statt »bestes Bürgertheater“ natürlich richtig „bestes Burgtheater“ heißen. Vortrag Professor Eisler über Rembrandt verschoben. Der für heute, 7 Uhr abends, im Gewerbeverein, I., Eschenbachgasse 11, anberaumte Lichtbildervortrag Universitätspr'ofessor Max Eislers wird wegen der durch die gegenwärtigen Verhältnisse bedingten Unrnögdichkeit des Kartenverkaufes auf. unbestimmte Zeit verschoben. Das Geld für gekaufte Karten wird an der Kasse der ^Wiener Margenzeitung“, II., Taborstraße Nr. 1/3, bis inklusive 10. Dezember riickerstattet WtzllmaMsreAtzy. fast. tzäm.Mhtz Wiener Vgreine trete? ZU Weihpachte,» ' Msjäudsrqisen an. . D;s stMoah spleiß wie wh - bereit?, berichtet^ 'in Leipzig ugd'‘DVc§den; Die, Amateure beabsichtigen, zwei Spiele ip Mucken gegen Bayern m.id Wacker duszutrageh. Der Wiener!ZpyrWüb fährt nach Ita.lieu, WQ ex in GWUL ' uhq Nqvi mekrerö Lpieie bestreiteL Die Mrtdtzdyrfef rtzisen sbenfaiis nach Italien, Der Sportklub Ös(tniarle tritt ii£ den wesfdcutsehesji Städten Duisburg,, Es.sep, Ejbcrfeld uttd* iBqchün] an, Die vieuya -tztefft Schweizer Vereinen in Gyterhapdiungen^ Das Programm der We.!hnaehtsreise"n ist abeV nocir nicht komplett, so. daß; auch noch "ändere. Vereine wegfahren dürften. Das Rückspiel Sparta—Nürnberg wird aip 5. März in Nürnberg vor sich gehen. Der achte Landsrkainpf Yeptschlsnd^-Zvhweiz gg» langt am t?. März, in Nürnberg zur Austragung. ' jüdischer Athlciiklclub. Samstag, 8 Uhr abends, Spielerversammlun.g sä.rntlicher Fußballer im Caf6 B a 1 d i ah o f, XVL Öttakri iigerstraße 102. — Sonntag, 2 Dhr nachmittags; Meisterschaft gegen Ünität am Sturm-14-Piafz in Breitensee. Erreichbar mit 49er, 46er, 10er Wagen bis zur Kirfche. Abends, Va^ Uhr» Künstlerrummol i.M Qaf# Hindejiburg, IX, Alserstraße 79, .. : MnHalt* Heute. 7 l/hr abends, Aus den Theatern. Wochenspielplan der Staatsoper: Sonntag, 7 Uhr (bei aufgehobenem Jahres- und eingeschränktem Stammsitzabonnement) „Die Jüdin“. (Rec’oa — Fräulein Vera Schwarz von der Berliner Staatsoper, Eudora — Frau Hedwig de D c b i c k a von der Wiener Volksoper als Gäste.) — Montag, 7 Uhr, „Cavalleria rusücana“, „Der Bajazzo“. — Dienstag, 7 Uhr (bei aufgehobenem Jahres- und eingeschränktem Stammsitzabonnc-. ment) „Die Boheme“. — Mittwoch, 7 Uhr, „Die tote Stadt“. — Donnerstag, 7 Uhr, „Der Barbier von Bagdad“,- „Die Jahreszeiten der- Liebe“. — Freitag, 7 Uhr (bei aufgehobenem Jahres- und eingeschränktem Cbam;osiczaboimement) „Tosca“.^Tosca — Fräulein Vera Schwarz von der Berliner Staatsoper als Gast.) — Sarmsiag, 7 Uhr, „Das Rheingold“. (Wotan — Herr Wilhelm Buers vom Stadttheater in Hamburg, Alberich — Herr Berthold Pütz vom Stadttheater in Düsseldorf als Gäste.) — Sonntag, Uhr Sport. Pie Värjudung im Sport, Die „Deutsche Tageszeitung“ macht seit letzter Zeit auch in Sport. Selbstverständlich wütet auch in dieser Rubrik der grimmigste Antisemitismus. Ludwig Vaientich, ein seinerzeit tüchtiger Schwimmer und Springet, läßt sich in einer der letzten Nummern also vernehmen; „Der Präsident des „Deutschen Schwimmverbandes“ . hat jüngsthii* Öffentlich gegen unseren Verband Stellung ge- - nommen. Die Brücke zu den deutschen Schwimmen ist gesprengt, an einen Anschluß gegenwärtig nicht zu denken. ' Die deutschen Tujrnerschwimmer boykottieren uns wegen der Juden, die Arbeiter, weil wir „Bourgeois“ seih sollen. * In die drei Gruppen der Turner, Sportler und Arbeiter getrennt, erweisen - wir Sports!dute arischen Blutes uns mehr und mehr als zahlenmäßig zu schwach, um ,der zunehmenden Ueberjudung unseres Sports ein.Gegengewichtzu bieten. Die Bädernot beschränkt einerseits unsere Mitg iedcrzah! und damit unsere finanzielle Kraft, andererseits steigert sie die finanziellen Lasten ins Unglaubliche. Dazu unsere Bedrängnis in moralischer Beziehung: In unseren Reihen häufen sich die Zeichen des zersetzenden, erschlaffenden, demoralisierenden Einflusses des Judengeistes, die Arbeiter sind gegen uns aus politischen Gründen und die deutschen Tur-ner wollen von uns nichts wissen, weil sie nicht begreifen können, N daß Vereine, die sich „arisch“ nennen und doch noch dazu „deutsch“ sein wollen, unter jüdischer Führung stehen, von luden sich am Zusammenschlüsse mit den deutschen oportkameraden abhallcn und in die Reihen der deutschfeindlichen „Lina“ pferchen lassen können. Wie sehr hätte gerade unseren Vereinen der Anschluß an den D. S. F. einen Rückhalt geboten. Aber Anmeldungen jeden Montag, Samstag um Vs? Uhr abends ira.Kjubfokäl, Hakoah. Die Jungmanuschaft Wiest Sonntag um 9 Uhr auf dem Oersthofer-Rlatz gegen hofer JungmännsQhaft. Jüdischer Sportklub Achim. Heute, %7 Uhr, Vollversammlung im Caf6 „Zur Sennerin*, :ersf;*, Volkswirt .10 Gestempelte Krope Auszahlung Wien -- —.1 Besserung der Krone. In Zürich notierte: die österreichische Krone die österr. gest. Krone . die tschechische Krone, die Mark ...... Agram. Bukarest ...... Budapest ...... Warschau... . Centimes. Centimes, -.17 -.10 5.80 2.55 1.85 -.80 -.15 ,15 am 1. Dezember). .09 am 1. Dezember) (- ( 5.60 am 1. Dezember) ( 2.65 am 1. Dezember) ( 1.85 am L Dezember), am 1. Dezember) (—.82 am!. Dezember). (—.15 am 1. Dezember) Neue Erklärungen Dr. Rosenbergs. Unter dem Druck der Straße Wollte Dr. Bauef vorgestern die Regierung zur Annahme des sozialdemokratischen Finanzplanes veranlassen, ln einem gestern stattgefündenen Interview äußerte sich Dr. R o s e nb e r g vor seiner Abreise nach London unter anderem: „Es ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß die jetzt einzuleitenden Maßnahmen es verhindern werden, daß die V a 1 u t e n s c h i e b e r u n d Valutenspekulanten, und seien sie noch so reich und kreditwürdig, Kredite erhalten, die sie nur zum Betreiben ihres schändlichen Gewerbes verwenden.