Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-12-01 · Heft 1020 (1.12.1921) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1020 (1.12.1921)
Date
1921-12-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2980099--09529-2995788
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

■ftr. )620 Wien, ponnerst^g WIENER MORGENZBTTtJlSrG'* :i. Öezember" iÖ2l\ - N unternahm, um sie mit Herren in Berührung zu bringen. Der Angeklagte Hopp war beschuldigt, sich an einem der. jungen Mädchen sittlich vergangen zu haben, trotzdem er wußte, daß das Mädchen noch im kindlichen Alter stehe. Auch Hopp hat mit der Angeklagten ein Verhältnis unterhalten. Die Verhandlung wurde geheim durchgeflthft Der Gerichtshof verurteilte Cölestine Kern und Gustav H artm a n n zu je zwei Jahren schweren Kerkers. Leopold Hopp wurde f r e i g e.s p r o c h e n, weil das Gericht seiner Verantwortung» daß er über das Alter des Mädchen getäuscht worden sei, Glauben geschenkt hatte. Feine Unterscheidung. Ein Breslauer Jude, der einen „Hakenkreuzler“ auf der Straße in die Schranken wies, wurde von einemdortigen Gericht zu 500 Mark Geldstrafe verurteilt. Die Frage bleibe unerörtert, ob es nicht besser gewesen-wäre, den Radaubruder ruhig seines Weges ziehen zu lassen. Interessant ist aber die B e g r ü ird u mg des Gerichtes: Das Hakenkreuz enthalte keine Aufreizung zum Klassen-, sondern zum Rass e n k a m p f. Daher sei;der Beleidigte durch; ,das Tragen des Hakenkreuzes nicht strafbar geworden und der Angeklagte, der kein Recht gehabt habe, -gegen den »Beleidigten“ vorzugehen, habe sich gegen diesen und'die öffentliche Ordnung schwer vergangen. Dieses sonderbare Urteil , will also direkt die Aufreizung zum Rassenhaß für erlaubt erklären. Nach dieser Logik störtfein Jude, der sich gegen antisemitische Verunglimpfungen, die also n u r Aufreizung zum Rassenhaß bedeuten, zur Wehre setzt, die öffentliche Ordnung und müßte also bestraft werden. — Es gibt noch Richter in Deutschland! Verurteilung wegen unbefugten Handels. a u*am I n n wird berichtet: Der Uhrmacher und Goldarbeiter Max Pernetz aus Wien;AMHe von der Bezirkshatiptmannscliaft zu K 2Ö0.000 und i^einejrbeiden Geschäftsteilnehmer Burgs ch waiger je drei Monaten Arrests und einer ueld- .felvoffi je K 10.000 verurteilt. Pernetz und seine beiden Sfl^gentehyhatten einen unbefugten Handel mit Golduni Ziffer"gefühtt^Tnd verschiedene Valutageschäfte gemacht. 13& Umsatteln? - l^ 'Das‘ „Sport-Tagblatt“ hat sich bis vor kurzem nicht s^genüg: darin tun können, die Leistungen der Hakoah zu . verunglimpfen und herabzusetzen, Zur größten Ueber-; ras6hung aller wimmelt es plötzlich nur so von Lobhudeleien - über die Hakoah in den Spalten dieser Zeitung. Aus ^welchem Grunde istdieser Frontwechsel vorgenomme« ipwbrden? Auf sportlichem Gebiete ist die Ursache für die v geänderte Beurteilung nicht zu suchen. Dafür bürgt die ’tradition des Blattes. Da Ist etwas faul ,am Fleischmarkt, ntw.eder wurde etwas Schwarzes begangen oder wirdj es erst im Schilde geführt .Der Teufel mag' einem- Mohren trauen 1 /■ - Bel der letzten Generalversammlung wurden i^/fölgende-Mitglieder in deirAusschuß gewählt:, I. Obmanu .^Rübiu: Druks, II. Obmann Norbert Eckhaus, Schriftführer vi Adolf - Scherzer, Kassier Ch. Druks, Beisitzer Abraham '■*' Weingarten und Israel- Tedtelbauni; Fußhallsektionsleiter ss Äjöses,: Diamantstein/. Theatersektionsleiter. Moses Tänzer, |SchachsektionsIeiter Norbert Eckhaus. Der Sitz des Vereines. | würde in A. Mischkas Gasthaus, II.,. llgplatz 5, verlegt, A Dasselbe ist Dienstag, Donnerstag und Samstag von 7 bis Ö.Uhr abends -geöffnet. Dortselbst werden Anmeldungen si; und, Einzahlungen entgegengenommen. Heute, 7 Uhr, Id. Schachabend. 8 Uhr abends Zusammenkunft der Mit-, Slieder der Theatersektion zwecks wichtiger Besprechung. cnmeldungen in die Schach-, Theater- und Fußballsektion ■ werden heute von 7 bis 9 Uhr im Klublieim entgegen- - genommen. Samstag, 7 Uhr, Heimabend. — Cheruth -sucht (^Gegner für zwei Mannschaften auf fremden Plätzen für ‘■-alt'^Termine. Erstklassige Schülermannschaften bevorzugt. Expreßzuschriften an A. Scherzer, II., Ennsgasse 13/18. ^Telephon 11.457 (von Vs9 bis y2l und von Y«3 bis 3/46 Uhr). '/!'V Mr. Gaskell, der englische Trainer der Hakoah, ^'-verläßt heute Wien. Er begibt sich nach Agram, wo er Vom Sportklub Gradjanski* engagiert wurde, ■ Sportklub Hakoah. Heute nachmittags Training der Fußballer auf dem Floridsdorfer Athietikklub - Sportplatz. Bankhaus Maria Theresienstraße Telephon Nr. 20-3-63. Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen. An- und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. Gestempelte Krone?= --.09 Centimes. Auszahlung Wien —.15 Centimes. Rückgang der Krone, Besserung der Mark. In Zürich notierte -.15 -.09 5.60 2.- 1.80 Äie österreichische Krone die österr. gest Krone . die tschechische Krone . die Mark ...... Agram . [Bukarest. Budapest Warschau .'"L" l fifa -.70 -.14 (—,17 am 29. November) (—.10 am 29. November) ( 5.50 am 29. November) ( 1.90 am 29. November) ( 1.70 am 29. November) (—.— am 29. November) (—.70 am 29. November) (—.15 am 29. November) d Zur Frage 6er Innenanieihe. Von Df. Heinrich Schreiber. Es weht ein scharfer fiskalischer Wind gegen Kapital iiind Besitz. Er hat jüngst auch an den Toren der Börse heftig gerüttelt. Zwar hat er auch die Glut der E f f e k t e nb a u s s e stürmisch angefacht, dies aber nur, u m d i e auf ein anderes Geleise zu schieben. Es scheint aber, daß dabei doch eine Entgleisung Unterlaufen ist; denn die Effekten setzen ihre riesigen Kurssteigerungen unter-der Flagge den Weltmarktparität fort, und die .Valuten steigen unentwegt weiterin die Höhe; die Loskoppelung.-der beiden Gespanne ist nicht gelungen. ' Wenli'der Berg nicht zu Mohammed koihmt, muß Mohammed zum Berge. Und so “zieht jeder Strang zur V a 1 o-r i s a t ii oh, die auch auf das Steuer- und Abgabesystem sich tiberträgt;Besonders drastisch hat diese Wandlung bei der Abgabe für den .Börsebesuch in die Augen gestochen: Da wurde gleich eine Goldsteuer dekretiert und alle Einwendungen dagegen wurden mit dem Anwurf der Fadeuscheinigkeit zurückgeschjeudert und ab'gefertigt, offenbar weil die | gesetzliche Währung zu fadenscheinig und-abgegriffen ist. - Das -Fiskalsystem steuert also unverkennbar auf die Valorisatlo« in anderer, besserer Valuta los. Darin liegt aber zugleich ein Stück;Z w a n g, und zwar ganz anderer; Art, als es sonst jeder Kontribution eigen ist. Im Gegenteil/ der. Zwangscharakter der Börsebesuchsabgabe ist insofern gegenüber anderen Steuecn dahin abgeschliffen, daß sie nicht par tout gezahlt werden muß;, wem sie zu,hoch ist, wem der Besuch der Börse'zu teuer;zu stehen kommt, der kann sich der Abgabe dadurch entziehen, daß er der Börse einfach fernbleibt, ohne deshalb, wie der technische Ausdruck lautet, „attsbleiben* zu müssen. Allein der spezifische Zwang und Druck ist darin zu spüren, daß die Abgabe in Gold geleistet, also in anderem, besserem Gelde, als es landesüblich ist, gezinst werden muß. Di ese Pr a k t i k e n t h 2 1t d i e Mental i tä t d e s Z w i lT i n g s p*a a r,e. s, idem:-^iie Leitung der staatlichen Finanzwirtschäft arivertraut ist. Das Finanzamt und die Gesetzgebung: bchduen vöi3 drastischen Mitteln nicht zurück, .uni Kapital, und Besitz ihren Absichten gefügig zu machen. .Das, läßt, wie. man zu sagen pflegt, „tief blicken“ ' und leicht bann ein solches Vorbild mit seinem Negativ, das Valorisatioii und Zwang reproduziert, auf anderen Vorlagen kleben bleiben.“ Bei Steuern ist dies leicht durchsetzbar; wie aber steht es damit,.wenn nicht der Steuerbürger, sondern der Steuerstäat als Pflichtiger und Schuldner werbend auftritt, wie dies bei der in nuce auftauchen dem A b s i c h t e i n e r I n n e u a n I e i h e bevorsteht? Hier wird sich die Staatsverwaltung -gewiß die Lust, nach der Valorisatioii vergehen lassen;hier - wird er sie sich wohl schenken, d a f iir, a ber mit dem Zwang upiso n a c h d rii c kl i c h-er nachhelfen in ü- S'S e n. Aber siehe da, =■ derZwang wird vernehmlich verpönt. Von einer Drohung und; einem Druck ist keine Rede, so-flötet die Schaljmei des Finanzministers; das Wort „Zwäiigsanleihe“ wird laicht in den Mund genommen; im Gegenteil, jede Nötigung soll ‘ aüsgeschaltet bleibe die reine Opferwilligkeit und Beitragsfreüdigkeit sei der Leitgedanke. Indessen ist eingestandenermaßen auch . dies nur cum granus salis zu nehmen. Ohne 1 e i s e n Druck wir d au ch di e s n 1 c h t a b g ehe n, doch soll er nurindirekt;.ausgetibta werden in der Form, daß jenem Staatsbürger, --der siefh litelli angeln ließe, und nicht anbeilit;‘Vorteile efiftvvlschen, die für den Anlehenszeichner paratgestellt undschmackhaft angerichtet werden. Das wäre schließlich nicht so-schlimm, dieskönnte man noch hinnehmeii und sich bieten lassen,, wenn nicht die Sorge mitzuschwingen braucht, 6b wirklich“ der verheißene Bonus; das Uebergewicht erlangt und die appetitiliche Zu wage bildet, welche . das Kapital in den Bann, der Anleihe zieht, oder ob nicht vielmehr doch die Nach t e i 1 e ' den Ausschlag geben sollen, d i e a l l e n. j e neu drohen, die spröde und zugeknöpft bleiben und sich, trotz aller Liebesmühe vergeblich bitten lassen. Mau wird das Gefüllt nicht los, daß auf diesem Umwege, auf dem der freie Wille dem Zwange wie ein;Fi dem anderen ähnelt, a u c h d e r Gedanke der Valorisatioii sich irgendwie mit sanftem Druck durchsetzen und einen Unterschlupf sichern könnte, aus dem er nach dem im Privatbesitze Vorhandenen Stock an fremden Valuten lugen und fahnden wird, um auch sie dem Bedürfnis der Fiuanzvervvaltung, auch sie „dem Staat in Not“ botmäßig und dienstbar zu machen. Gewiß, es liegen nach dieser Hinsicht vorerst keine konkreten Angaben und Anhaltspunkte vor. Indessen exempla trahunt, und, wie sich zeigt, macht der Finaazminister nicht viel Federlesens. Von den v,ermeintlichiiri Velleitäten „fadenscheiniger“ Bedenken hält er sich frei; er packt fest an und greift zu. Man muß sich daher darauf gefaßt machen, sobald die Frage der Innenan leih e ak u t wird, was jedenfalls spätestens Im Zusammenhänge mit der Iangerwärteten Negoziierung der Außenanleihe geschehen wird, daß die Finanzverwaltung auch hier nicht leisetreter&ch. vorgeben wird, unbekümmert darum, ob sie ins Schwarze trifft. Ihr Vorsatz ist es, im Vereine mit dem verfügten Abbau der Lebensmittelzuschüsse der Kotenpresse endlich Einheit zu gebieten. Dazu ist der Regierung offenbar jedes Mittel recht, wenn es nur den Zweck heiligt, daß ihr für ihren Leihbedarf die Kronen zufliegen, statt scheu und ängstlich die Flucht zu ergreifen. treidittiSicihfe; chemische Indiiisitd'e^-Aikitiie^ieisdliscäiait)^ Teile dar Betraebsinspdkitioai-II (Ajotiangeseillsdh-ak für cheniiisdhe Großmduisitnie) itmiddar Baöriebs^ mstpek<iiioin V (Phosphor, J'aedwiisit^dü'aftUdiie düng-arfabriks-Älctieiigesellisahaft) sind. Schoo Jal^esfirist ycrgeseliisichiaifhet. wordanf.. Io altka?j(itng!ärteii Zeit sind auch die seit lapgiom ptfo^edotiei£ttani 'BatuH st.oijfwerke in Batiriab ZamourmiE Essrödi ,aiucSi -andere- .Betriebe, so dar Bjanr arnier'S-ipri-j ritiuis- und Po tta sehe falb ciUc mdie Wegc^ .galeitet worden^ Es faasrrn dahiesr. Qfngejnoniröeinrf -werden, d>aß itn Jahre 1922 mit ein-iar. “loaoabaStetM Steigerung der Emnahmen garedmet werdeai Die .ÖstarreLdiiisclHen Z.e 11 u J o-i;l.werfce Lörmant im Jahre 1921 auf ein. ziemlich begradigendes Be-’j trieb seirgebnis zurückhlicken. ■ Auf dem (jebäat’^l das H 0 c h b a u e s stanid die Stajattsvarwal/tungwk;,im Voirjiahire vor der Notwendigkeit, die sehen' ' dem Kriege hegoonnenen und. umvOillendet gehlk -nien- Batuitenx sowie.die nach dam' Zusammen-banudiel zur Bekämpfung der Anbeitsloaigkeiit dngeüciteties^ üodiJbau'albtionien weiterzufü-hiranu -In- Aussicht ge4! nomtrien sind' Neuibaiütoein für die Insititiu-te für Breäinl shoffWirtschaft sowie' ein Teilbaiu des. -MaiscMnetnH Dianiloiboratoriums auf dien1 Baugründen* nädasfc denr-j Aspamgfoahnibof zur 'bauiidhien Saiiiieaimg, dex> .Wknsr.! Teclnmsohen Hodischule. ' , I11 der Dehahta hemängeltp /Abgsvr<L«st<6y! Dir.- E -1! 1 e n b 0 g era1 Unfidariheitem. im- -Vclran-'schlag^ So -weist nach dem Voramisdhitag die: B Ins miau eri "aibrik eiin'en UebersdDuß von 24 iMiHaJojnetnJ^' nadlA den. Erläuterungen; ein Defizit ivon 21,9 MilliomeaB] ttnd: nadh den- Enldäruingen des RegäenuingiAVertr-sterrüj eiileai Uelberschiuß Von 54 Millioaieiu aiuff. Es- Latüdife^ sich zweifellos Anl fiktive Ziffern*. Das Defäzit d-er^ Duin-deshetriebe zusammen miit gewissen! ’ Moauopri^ hetniebah sei mindestens mit 1 5 0 0 Mi 11 i 0 u e rij a'nz-umdDm'ein, wähne-nd im Budget nun 400 M-i-Utoiner^ arigefühirt wetdep. ’ Der Redner triitiü dann1 fün diel; tJniwähdlühig' der S t a a.tebetrielb'e in gsm-eLoA. wi-rtsdxafitih'dhe ehr. Daß sichdie InidusMs d^egeri w'ehre,; seü .begreiflich«; -wenägeir, daßsieh! .eini Töiil / der Sbaatsibeaimitensdhäft dfe-seir Agitialtioin1 aihscliilSeß^. So sei die Umwaitiidhing des Doiroitlii-eui-m'Sij&S' eine gemeiinwintisdiaftflichie Aiöabaitanderthalb Jahren -besdhlliossem; diotdi;Wegsn)^d^ Widensltän-des ‘ 'gewisser Beatmitielr. im«;M|iiniisiterides Innern, bis heute verhindert - wonderi.: Den-Lib sei ttricihlt fällige solche Betriebe'ziui ftteänl* iüjdbeitia^ wo staatliche Betriebe in gemeinWiirtsicihiaiftlkhe A; stallten umgewandelit werden, haibeltii si-öbl jj.ebea^ sdbüsse ergdben, während der Sbaaf foiei^soioldi eip-eneoii Bebridben ein großes Defizit) Die staatlichen Industriewerke. In der gestrigen Sitzung des' -BudgetaussdliiiÄse’S ‘ machte der ' Haindeisininis-teir Dotkitoir G r ii n b e t g e r die folgernden Mitteilungen über den Stand der staatlichen Industrieweirike: Die Verhältnisse im Arsenal halben, sich k on soI11 - •d d e r t. Bezüglich der Wenke in W ö 1Ü e r s d of f und Fischamcnd ist noch fleeime EmtsclieidUing für. die Ziilkumft g-etiroffen. Die BuindeSfaibiiik Blumäu kann im .veirftesenon Kialeuderjallft-.auf recht günstige Betriebs er g eb n i s s e ziutückblidk'en. Der Sprengstoff- und Puirvenbetirieb sowie der Sdnießbammwoilileibetrieb. wird vom Staate selbst geführt; das gleiche gilt von den Hilfsibeitriefoeh wiedeir ZaiTtiral'wer:kstätt-e und don - Sdileppbahnen. •Das -Werk So-llenau (Gh-emiische- Werke, Ges Valutenkurse* Ini gestrigen Verkehr haben die fremden Zahitmgsi mittel noch, nie dagewesene Hochku erreicht. Nachstehend die offiziellen Schlußnotierungen^ Veröffentlichung der Devi seit zentrale^!-/; vom 30. November 1921. 8318.- - 3522. 56.780 4995.— Devise« (Schecks und Aus- 7itlSm Zahlungen) fuß Amsterdam t. 100 holl. Gulden » 4ys 306.450 Agram IO» jug. Kronen ...» 5 3173.— Belgrad ICO Dinar . . . . . .. 6 12.699 Berlin 100. deutsche Reichsmark » 5 3522.— Brüssel 100 belgische Francs . . 5 57.280 Budapest 100 ungarische frohen ,,G 12l8‘50 Bukarest 100 Lei , , , . . » 6 — Lhrlstiania IM notvteg. Kronen , 6l/a 121.975 Kopenhagen 100 dänische Kronen. 6 161.475 London 1 Pfund Sterling *. . . 5 34.490 Madrid .100 Pesetas. . , » . » 6 118.960 Mailand IW Lire. » . . . . . 5 34.690 New York 1 Dollar » » » » » » 6 8898.— Paris 100 Francs . . .... . 5Va 60.280 Prag 100 -tscheclio-slow. Kronen . 57a 9347.— Soha 100 Lewa . . . . . . . &-/t 5495.— Stockholm 100 schwedische Kronor 51/a 200.070 Warschau 100 polnische Mark. . 6 220.— Zürich 100 schweizerische Francs 4 163.975 Noten Amerikan. Noten v. 5 Dollar aufvir, „ „ kleinere . , . Belgische Noten 100 Francs . , Bulgarische Noten zu 1000 Leva o » » . fOO » i , » ■ . .' » kleinere , » Dänische Moten 100 Kroner » Deutsche Noten zu 1000 Mark. > . » » 100 0 . „ „ kleinere. « . Engl. Noten von 5 Liverst. „ „ kleinere . . . . , Französische Noten 100 Francs . holländische Noten 100 Gulden » Italienische Noten v. 100 Lire aufw, kleinere Jugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar » »■ ». ,^00 « „ » » kleiner« . . Norwegische Noten 100 Kroser , Polnische Noten v. 500 Mark aufw. n „ kleinere.... Rumänische Noten zu 1000u.500Lci „ „ kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500Rubel o» p . n 1-09 » „ „ i, kleiner« . Schwedische Noten 100 Kronor Schweizerische Noten 100 Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschccho-slow. Not. v. 1000 aufw. n „ kleinere . . Ungar,Noten (neue Em.) zulOOO Kr» „ , .zu 10.000 Kr. . , . ■ * , kleinere » » » . > Geld “Ware' 306.550 3177.— 12.710 3528.— 57.320 1221.50 I2ßTÖ25 151.525 34.510 119.040 34.710 8602.- 60.320 9353.— 5505.- 200.130 222.- 164.025 56.820 5005.— 160.025 3528.— Ktfrs v Ware 259.950 2498.— 2502— 10.010 10.030 2722.— 46.980 908.50 9UJ» 101.975 132.475 28.990 100.460 29.290 7198.— 49.980 7947. 4795— 167J220. 190.75 135^975 7202.— 7953— ——f? j 46.580 f 46.62CH 4595— -4605.-4 =2# -P 130.975^131.025 2747— .^2753—j rl 159.975 3522— 34.410 34.390 60.020 304.550 34.210 34.390 34.370 59.980 304.450 34.190 49.780 258.950 29.090 12.670 12.640 9950.— 9940— 9970.— 12.650 12.620 9960— 120.475 214. 120.525 216— 188.25 199.530 163.025 165.470 135.375 98.460 7947. 7947«, 163.530« 135. 98.54 79N M 199.470 162.975 9317.— 1248.50 9323. 1231,*50 Allgemeine Palästina-Hypotl ' (General Mortgage Bank of Palestine.) Aus London wird uns berichtet: Soeben ist, die RH gistrierung' einer Hypothekenbank unter dem Namen „Gej neral Mortgage Bank oi Palestine Ltd.* vom High C 0 nw tnissioner.gen e h m i g t worden. Das NominaP kapital' beträgt 200.000 Pfund Sterling. Vorläufig sindj 50.000 Pfund Sterling davon in Aktien, ausgegd b e n worden, die der J e w i s h C o 1 o n.i a 1 T r u übernommen hat. Die Statuten der Hypothekenbank schließen alle Arten von Hypothekentransaktionen ein, und zwar soh wohl in bezug auf städtische als auf länd-J l i c h e Baulichkeiten und sonstige 'Mobilien. Scholl von der Registrierung sind langfristige Kredite auf hypotiieka^ ‘rischer Grundlage' in Höhe von 34.000 Pfund Sterling

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.