Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1010 (21.11.1921)
- Date
- 1921-11-21
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Wien Montag 21. November 1921 Nr. 1010!!; i Freie fSdische Volksbühne Gastspiel im ILustspieltlieater “mr?b«fcEisik Scheffel »SSi Eisik Scheftel — Paul Baratour (Ben Zwi) Das Theater ist geheizt! ^B| laden. Die Veranstastmlg der Enquete erfolgt deshalb, weil die Parteien des Naliona'.rates zu der Erkenntnis gelangten, daß die Schaffung des neuen Thcate, gesetzt» ohne vorheriger Einvernahme der Theaterdirektorm ' und der an den Bühnen tätigen Personen nicht beraten «erd n könne, und daß erst nach Klarstellung einer Rnh' strittiger Fragen aus dem Emwurf ein brauchbares, modernes Gesetz geschaffen werden könne. Es besteht auch dre Absicht. die Autoren von Bühnenstücken und die Kompon fien als Experten ewzuvernehmeri, doch werden solche Einlidtmgrn erst dann erfolgen, wenn Fragen, die diesen Interessent nkreis berühren, zur Verhandlung kommen. Die Enquete wird sich zunächst mit dem privaterchtlichrn Teile des Gisetzeutwurfes befassen, wobei die Regelung der Dienst-und Rechtsverhältmfse-er Bühnenangestellten nicht geringe Schwierigkeiten binen weiden.;u drr«m Beseltiaunges sowohl seitknZ derTheaterdireltoren wie auch derBülmrnangestellten eines großen Entgegenkommens bedarf. JmmcrblU hoffman. diesen Teil des Gesrtzenwur'es. der auÄ noch den J-istizauZ'chuß zu passieren bat. bis zum Jänuer 1922 parla mentarisch »u erlrdgen. We t ichwi rioer wird sich die Beratung üben den zweien Teil des §keaterg'k,tzes, betreffend die Reglung der öffentlich-rechtlich n Fragen, gestalten. Hier handelt es sich nicht nur darum, an Stelle der gün-lich veralteten Bau- und feuerpolizeilichen Best mmuuaen neue und moderne zu setzen, sondern es werden auch noch die Zensurff ggen und ande>e stäche! ge Fragen, bei denen das politische Moment eine große Nolle tprell, auss Tapet kommen, über die sich die Parteien des Naüonalr.nes nicht so leicht werden ernizm löi.nen. Der Hausarzt. «odi-w« H« Lr Gauel Beer. Lieber einige GehftSvnngen. Zu den Gehsiörungcn, die die Menschen vielfach quälen, gehören die Ischias und der Plattfuß. Die Erkrankrmg des ischiadifchen Hüftnevvens ist dem Laien ziemlich geläufig. Es besteht ein von dem Hüftknochen ausgehender, in das Bein ausstrahlender Schmerz, der auf Demperaturschwankmrgeu hesng reagiert. Daß ein sich beginnendes Senken des Fußgewölbes, ein beginnender Plattfuß also, die Ursache für eine beklagte Gehstörung abgeben soll, das leuchtet keineswegs dem Patienten ein und noch weniger der schönen Patientin. Und werm der erste konsultierte Arzt einen Plattfuß festgestellt hat, so werden vorerst doch noch einige Spezialisten um Rat gefragt, bevor eine entsprechende Einlage eingelegt wird. Auf ihre Füße sind die Frauen und Mädchen viel zu eitel, als daß sie die Minderwertigkeit dieses Körperteils anerkennen wollten. Da tragen sie viel lieber ganz ungeeignete Halbschuhe mit hohen Absätzen und ertragen die Schmerzen beim Gehen. Wenn man Schmerzen in den Beinen hat und nicht weiß, worum es sich handelt, dann spricht man gewöhnlich von Rheumatismus. Das ist ein Topf, in den man alles Unklare hineinwerfen kann. Da wird dann auf Anordnung der Hausbesorgerin oder der Tante fleißig Aspirin genommen, geschwitzt und massiert. Wenn alles, auch eine Badekur, versagt, dann tritt der Arzt in seine Rechte. Er wich» jetzt zu Rata gezogen und findet dann meist irgendeine bestimmte Ursache für die Beschwerden. : Es liegt ettüoeber ein Nervenleiden vor, das mit ziehenden Schmeuzattacken in den Beinen beginnt und sich als die Folge einer früher einmal Lberstcmdenen syphilitischen Errrimkung herausstellt oder es betrifft Beschwerden, wie sie im Äerlaus einer bestehenden Zuckerkrankheit oder bei Mißbrauch von Alkohol und Tabak Vorkommen. Die mit Rücksicht auf die erkannte Ursache des Leidens erngoleiisLe Behandlung hat dann meist den gewünschten Erfolg, während das selbständige Herumdoktorn nicht nur nicht zum Ziele führt, sondern meist auch den geeignetsten Zeitpunkt zur Heilung verpassen läßt. Es soll noch einer eigenartigen Erkrankung Erwähnung getan werden, die meist bei älteren Leuten an den.Unterschenkeln auftritt. Ohne baß die Berne an Beweglichkeit oder Kraft eingebüßt hätten, verspüren die Patienten bei längerem Gehen oder der größeren körperliche Anstrengungen einen schmerzhaften Krampf und ein Gefühl der Vertaubung in den Unterschenkeln, wodurch sie für Momente zum Ausrahen oder St-ehenbleiben gezwungen werden. Die Beschwerden schwinden bald, um dann wiederzukehren. Es liegt bei dem besprochenen Zustand eine durch Gefäßverst-opstuig oder Gesäßverengung bedingte Erkrankung vor,, die Lu dem sogen mmterr „intermittierenden Hinken" führt. Bei solchen Individuen besteht meist gleichzeitig eine allgeme.ne Arterien- (Gefäß-)verkalkung. In den Kriegs- Md Nachkriegszeiten hat die arteriosklerotische Erkrankrmg der Blutgefäße, besonders infolge Tabakmißbrauches, stark zugenommen, Md zwanzig- bis dreißigjährige Männer leiden schon an dem beschriebenen Gefäßkrampf in den Unterschenkeln. - ' In seltenen Fällen ist ein umgekehrter Typus zu beobachten, indem die Schmerzattacken % den Beinen gerade im Ruhezustand auftreten. Beim intermittierenden Hinken ist Aussetzen des Tabakgenusses nebst entsprechender Badekur die rascheste und beste BehandlMg. Aus dieser kurzen Uebersicht wird klar, -wiss vieldeutig der Rheumatismus des Laien in den Beinen ist, und daß Aspirin nicht das A lheilmittcl bedeuten kann. «erztttche Minke. ■L Wenn man als Arzi viel mit Säuglingen zu tun hat, so "fällt es auf, 'daß die Mütter in den letzten 'Iahten ganz ohne Grund viel zu starke Verdünnungen der Kindermilch verabreichen. Die Mütter geben einem halb- bis dreivrerbeljährigem Kinde noch Halb- oder Drittelmilch und wundern sich dann, wenn ihre Kleinen an Gewicht nicht zunehmen wollen. Man vergißt, daß unsere heutige Milch o hnedies zur Halste oder Noch, mehr gewässert ist, so daß die Säugliyge dann fast nur . reines^ Wasser als Nahrung Be» kommen. Man kann also ruhig mit Halbmilch beginnen und nach drei bis vier Monaten ruhig zu der sogenannten Vollmilch übergehen. Es wird sich überhaupt empfehlen, frühzeitig Schleimverdünnungen statt Wasser zu verwenden und noch vor dem ersten Halbjahr zu Grieß-, Reis- und Kartoffelbrei überzugehen. Als Gesamttrinkmenge für den Tag kann ein Sechster des kindlichen Körpergewichtes gelten. IL ■ Ber Kindern, denen die Mutterbrust zur Ernährung nicht zur Verfügung steht, bewährt sich bei gestörtem Darm oder geringer Gewichtszunahme die sogenannte Buttermehlnahrung. Sie wich folgendermaßen zubereitet: Man nimmt '7 Gramm frische Butter, erhitzt sie bei schwachem Feuer unter beständigem Umrühren, bis man den ranzigen Fettsäuregeruch nicht mehr riecht. Man fügt 7 Gramm Weizenmehl 'hmzn und kocht bis zum Brarmwerden. Hernach setzt man 100 Gramm warmes Wasser und 5 Gramm Rohrzucker hinzu und siebt das Ganze durch ein Haarsieb nach dem Aufkochen durch. Die fertige Nahrung besieht dann aus zwer 'Fünfteln dieser Buttcrmehlschwitze, zwei Fünftel Vollmilch Md einem Fünftel Wasser. ArrMcher Fragokasterr. Eine trevjkrische Mutter. 1. Im allgemeiuen cierrüaeu 5 Mahlzeiten in 34 Strmdev für den £% Mvnaie alt-n Säu-livg Weun vert'agen wird, Vollmilch verabrnchen. Menge: 150 g per Mahlzeit. 2. Frage »»verständlich. — Arte Fra«. Wenn nach Aufhoren dir monatlichen Blutungen sich plötzlich bei einer allen Frau neuer! ck Blutungen, eitriger Ausfluß. Jucken einsiellen, lo ist so'orl eine ärztliche Untersuchung rn veranlaßen, weil die «mannten Zeickm aus besinnende kehlige Entartung verdach'ia sind und sofoniger operativer Einriss ledenSrettmd »rken kann — Re« gierig. Wir sprechen von Uebertraaung des Kindes, wenn die Cckwangersckatt über die 41. Woche hirtau? dauert. Die Berechuunae« über den Aufenthalt der Furcht i« Leibe sind sehr schwierig, zumal die Angaben der Müller stetS umvverläfsig sind. Die kräftige Entwicklung, die abnormale Größe und Länge des Nm-eborme« werden Anhaltspunkte abgebe«. — K«pf<r«a»n. Jucken kann versetz,(bette Ursachen habe«. Krätze, Gckbsnchl. Zucknliarlheil gichtische Erkrankung muß ber Arzt auSscheiben, um das Jucken als nervös z» bezeichnen. _ Sport. Die gestrige« Wettspiele. Die gestrigen Meisterschaftsspiele brachten manche Ueberrasckung. Aus dem Sportplatz Hohe Warte wurde i« der Halbzeit der Schiedsrichter verprügelt, so daß daS Treffen Amatmre— Wuker ei« Vorzeit geS Ende fand. Der kalte Wind machte das Spiele« und den Anfenthalt auf de« Sportplätze« nicht zur Annehmlichkeit. Nachstehend die Berichte: Hakoah — Rudokfshügel 111 (0:0. Unverdienter Pomkiverlnst der Haloab, die bis »nr letzten Minute in der Führung,war, dann aber infolge eines MißverständniW in der Verteidigung einen Treffer in Kauf nehme« muffte. Die Mannschaft schlug sich trotz dreier Ersatzleute sehr gut. D,e Ersatzverttidiger Pollak und Kovac befriedigten vollkommen und auch Slutzki erwies sich als agiler Flügelstrirmer» Schwache Leistungen bolen Kohn in der Deckmg und Katz im Angriff. Häusler vergab zahlreiche Chance«, unter anderem einen «Eller". Den Treffer der Hakoah schoß. Gansl, der einen von Molnar getretenen Freistoß ins Netz dirigierte. Schiedsrichter war Herr Kocenh. R a p i d—S i m m e r r n g 4:1 (4:0). Verdienter Sieg der Hütllldoifer, d e wieder mit Nietsch autraien. Bei den Simmerings» versagte w-eder di« Stürmerreihe. Bei den Siegern zeichnete sich diesmal Wessely besonders aus, der auch drei Tore schoß. Das vierte hatte den sebr mäßig spielenden W'ttka zum Erzeuger. Für Simmering war Pnlpiltel aneinem Elfer erfolgreich. Amateure — Wacker 0:0 (abgebrochen). Die Amateure konnten in der zur Austragung gebrachten Spielhälfte nicht die erwartete Überlegenheit zeigen. Ein Großteil des Publikums war von Haus ans mit den Entscheidungen des Schiedsrichters Bugno nicht einverstanden. Die Nichtanerkennung eines von Kowandi für Wacker erhielten Tores wegen oll sicke und der Ausschluß Wanas waren der Anlaß, daß Radaubrüder in der Halbzeit den Schlldsrich er verprügelten. So wurde das Spiel selbst beim Stande von 0 :0 abgebrochen. Hertha-Sportklub1:0(0:0). Dte Fovorituer konnten?inen -'war knappen, aber mrdienien Sieg erringen. Auf beiden Seiten konnten nm die Verteidigungen besrirdigen. Den einzigen Treffer schoß Timmler aus einem Gedränge. Schiedsrichter Kaverl. A d m r r a—W. A. F. 4:1 (2 :1). Die Admira konnte einen überlegenen Sierer ringen. Der W. A. F.-Angriff versagt^ vollkommen. Die Tore der Flvridsdvrfcr schoffrn Klima (3), Schier! ur-d Klimpstnger (W. A. F.. Eigengoal). Den Ehrentreffer der Hütteldorfer erzielte Achatz!. Säckedsiichter HajoS. O st m a r k—F. A. C. 1: 0 (0 :°0). Beiderseits wurden nur mäßige Leistungen geboten. Die Ostmsrk-Lrnte hielte« den durch Reiter nach einem Fehler des gegneri'cheu Tormannes errungene» Vorsprung zalre fest. Die Floridsdorfer hatte« das Pech, bald vach der Pause ihren Verteidiger' Amon infolge einer Verletzung z« verlierm. A«ch nr ber U. Klasse gab es mehre unerwartete Ergebnisse. N-chstehend die kurzen Berichte: G e r st h o s — S l o v a n 4:3 (0:0). Unverdiente Niederlage Slovans gegen die recht derb spielenden Gersthvier. Für die ' Sieger waren Wazulik, Gruber (2) und Kleiupe'er, für die Unterlegenen Chalupa, Ptatschek und Jsnosovitz erfolgreich. W. A. C. — N u ß d o r f 10: 0 (2:0). Ueberlegrner Siez. D>e Tore erzielten Hofstütter (6), Reumann, Sichler, Walll>er. Enver. Blue S ta r—B e w e g n n g 1:1 (1:0). Beide Mannschaften boten mäßige Lerstungm und entspricht das Resultat d m Krästeverhältnlffe. Für Blue Star skorte Kolerik, für Bewegung war Kranes erfolgreich. -» German i a—O t t a k r i n g 3:0 (3:0). Sieg der technisch befferen Mannschaft. Die Tore erzielten Handl, Swoboda und P.rko. Red S t a r-S. S. B. 2:1 2:1). Verdienter Sieg der befferen Mannschaft. Die Tore der Sieger erzielte» Hecht und Männer, für Simmering war Swoboda eriolgreich. Rennweg — Donaustadt 0:0. JvbereffanteS Spiel gleichwertiger Geguer. C r i ck e t—S türm 1914 4 3 (2:1). Schönes Spiel, i« welchem die Cricketer etwas überlegen waren. Für die Sieger waren Mayer (Elfe>), Rubinek, Fried (3). für die Unterlegene« Stark I, Neumann, Kreuzer (Elfer) sie Torschütze«. Opsolder gewinnt den Wegscheider-PretS. Der Rapid'Mann Opfolver gewann gestirn das Über l0 lcm führende Straßenlaufen um den Wegsckeider-PreiS zum dritte« Male und damrt endoült g. Er legte die Strecke ln 33 Minuten 16'2 Sekunden zmück. Sern schärfster Rivale Haidegger (W. A. F.) gab nach ««gefähr 8000 m auf. N»tztz>Lll in der Tschecho-Llowakek. Die wichtigste» 8rgeb«rffe waren: Viktoria Z>zkow—Slavia 1:0 (1:0) Sparta— Litzen 9:0 t3:0). (Beid's Pokalsv ele.) — D. F. C. Prrg— Tepl'tzer Fußballklub in Teplitz 1:0. In der 35. Minute treten die Prager ab. Hagibvr—Binohrady 3:4 (1:4). »er Vivo 6s Athletitzai Club Budapeft spielte rstern m einem FreandschaftSspiel gegen UI. Bezirk 1:1 mrrnt- ' leden. Jmdaa-W. «. E. (akademische Mannschaft) 5: 3 (4: v). Ueberralcheuder Sieg der Jud8a-Elt über den stark favorisierten W. A. C. in der Hochschulmeisterschaft. Die Tore der Sreger sckoffrn Mahlet (3>. Fischer (3) und Laut««. Theater von heute 7 7 10 '.8 Burgtheater: Rosinmomag. Staatsoper: Die Bohöme. Volksoper: Fidelio. Deutsches Volkstheater: Sappho. Wiruer Ka«mersviele: Lwbelei. — D:e unberührte Frau. Josefstüdter Theater: Der Hühnerhof. 7 Neue Wiener Biih«e: Betti KalumS. 7 Wiener Stadttheater: Jettchm Gebert. 7 Nenaiffance-Bühue: Rache. js Raimund-Theater: Woyzeck. 7 Larl-Theatar: Der Herzog von Reichstadt. 7 Theater au der Wie«: Der letzte Walzer. < Johann Stransr-Theater: Die Tauzgrüst«. 7 Wiener Bürgertheater Die schöne Mama. 7 Wiener Komödievhau»: Der Tanz ins Glück. 7 Freie Jüd. Bolksbühue (Lustspieltheater, Prater): Elsik Scheftel. 7,8 Rolandbiihne (Jüd. Bühne): A Mojd mit Sejchl AuklionshausfürAlteptSmep Glückselig & Wärndorfei* Wien, 4. Bezirk, Hühlgasse Nr. 30 Tele^liOB 56-1-57 — Tetegr.-Aflr.: Salledeveate Vom Montag den 28. November bis Donnerstag den 1. De2ember, präzise 3 Uhr naohtn. VERSTEIGERUNG einer SCHLOSSEINRICHTUNG am altösterrekhiichem AdelsbesiUt enthaltend zirka 16 Zimmer antiken Mobiliars in vorzüglichem Zustande, zahlreiche Gemälde, GHas etc. Besichtigung vom 33. bis 27. November 1. J. von 10 bis 4 Uhr Aatiquitfltenhaus Pollak A Wlnlepaifcg Allgr«. Verkehr viAhste Beju-ßSlmelle für treue uttb von Herrfch«ften abgelegte Oemntleiber R. Ret««uuS Nachf. <8. <8<ldkerg, lH Aeih« bnrggake S. Aez»«uin. 10t Billigste EiukaufSquelle für Parjümnne und Gvmmiwarm Jultu» Spiegel jun., 2. Bezirk, Gwckengasse a Telephon 42-l.os. Ea groß. En detail. US <C> m Jeder Arl; -<K M. FRIEDHABER >■ WIEN 0n Gold, Juwelen Gold, Juwelen, Brillante«, Gold» und Silberwaren sowie falsche Zähne «erden gekauft. 'A. Kalket, Juweliere U Beg., Rotenmrmstr. 2v. Gaffenladen. Tel. 5212/Vi. 2i 1 (geltes I* ROTGASSE-1 J Jüdische Zeitungs- und Berlagsgesellschaft nr. b. H>. VeratittvortUcber Redakteur: Jacques Low. Buchdrucker«: u. B.-A. Ignaz Stetnmann, Wien IX., (verMtw^rtlMr Leiter: HM Folter), M. or. b. H. C0.A