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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-20 · Heft 1009 (20.11.1921) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1009 (20.11.1921)
Date
1921-11-20
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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NWUMraMBSW Äwawsaaaesss Vtt. 1ÜÖ9 Mm, Tonmag Wiener Morgenzeitung 20. November 1921 hochbegabt« Herr Th i m i g I., -er dm Tyrannen gibt, ist schlecht beraten. Obwohl dieser Herrscher-Jüngling nicht furchtsam sei« soll, sondern verstört, nicht idiotisch, sondern vereinsamt, nicht zittrig, sondern nae tief verletzt, wenn rv'an ihn anpöbelt, testt ihn zum Exempel die Spielleitung (nicht der Dichter!) eni zweiten Akt von der Szene fortrennen,' wie! einen vor der Znchlrute fliehenden Schuljungen. Sehr ulkig — aber daneben gespielt. Ueberhaupt wird das Stück eigeuherrlich in eine Offenbarchiade, in einen Kneiperispaß umgekrempelt. Vom attischen Salz der Komödie ist wenig zu spüren. Ausgezeichnet Herr Danegger, voll Verdienst Frau Wohlgcmu t h und die Herren S ch ui ö l e. D ch s t t und H ä n ff er rii a n u. Der Prolog, den stimntnngsvollrs Orgelspiel embegleitete, Übte 'ergreifende Wirkung und-des toten Poeten Griechenkomödie wurde mit heiterem Befall ausgenommen. O. A. -ü, Seite 11 Das;e Jubiläum der Wiener Hnstlergenofsenschaft. Di« JnbilaumoauöstvNurtg. — Eröffnung durch de« Bundeoprästdenten. - Die Wiener Künstlergenossen^chaft beging gestern das sechzigjähnge Jubiläum ihres Bestandes durch die feierliche Eröffnung ihrer Jubiläumsausstellung im Künstlcrhönse. Im Stiftersaale hielt der Prasirent der Genossenschaft der Bildhauer Franz Hegenbärth an den erschienenen Bunbespräsident-n Dr.Hainisch eine Ansprache, in der er der Hoffnung Ausdruck gab, daß die Künstler der Gegenwart unserem Vaterlande als wertvollstes kulturelles und wirtschaftliches Kapital erhalten bleiben. . Bundesprästdent Dr. Harnisch antwortete: Die Künstlergenoffenschaft hot mrS heute zu einer Art Geburtstagsfeier ein geladen, und wir find ihr dankbar dafür, daß sie es, dem hohen Ernst der Zeit entsprechend vermieden hat, rauschende Festlich'e'rm zu veranstalten^ und sich damit begnügt, den Wettder Arb nt ihrer Mitglieder zu zeigen. Der geistige Arbeiter, der sechzig Jahre alt wird, befindet sich in der Regel am Höhepunkt seines Schaffens Eine weitere Entwicklung gibt es nicht, außer nach abwärts. Anders stebt eS mit den Korporationen, deren Lebensdauer langer bemessen, ist als die des Menschen.. Immerhin altern auch Korporationen, wenn man nicht rechzertig versucht, sie jung zu erhalten. Man kann sich die Jugend nur bewahren, wenn man sich gege^r das Nene nicht abschließt. Da die Genoffenschaft ihr Haus jedem Künstler öffnet, wenn er nur Talent besitzt, hat sie die Voraussetzung dafür geschaffen, daß sie ewig jung bleibt. Ich hoff:, daß noch viele Generationen vorübergehrn werden und die Genoffenschaft in ewiger Jugend dastehen wird. Ich erkläre, die Ausstellung sür eröffnet." Hierauf wurde der Nuudgang durchs die AuSstellunasräumlichkeiten augetrete«. — Ans die AMellung selbst werden wir noch näher, rurückkornmeri. Freie |ii «tische Yolksbüline Gastspiel im Lustspieltlieatei: H«trxie 3 Uhr 7 Uhr abends 55£ m ® i* M Ä Drama in 4 Akten von M. Richter Drama von OORDIN Naftule Herz Paul Baratow (Ben Zwi) 4280 jftT“ Bas Theater ist ge Ix eixtJ 'SQQ Aus den Theater«. I» Burgtheater gelangt morgen, Montag »R o s e n m o n t a g" zur Aufführung. Anfang 7 Nhr. I« Overutheater geht morgen, Montag, mit Frau Kammersäugerm Marie J.vogün als Gast, «D i e B o h.ö m e" in Szene. — In der heutigen Vorstellung „Fidelio" im Operntbeater stugt Frau Schöne zum. erste» Male die Partie der Marcellme, Herr M a r k h o sf rnm erste« Male den Rocco und Herr F e r g e r zum erst«« Male den Pizarrv. / Die für Dienstag den 22. d. M. sngrsetzte Aufführung von »R i g o l e t t e* in der B o l k s « p e r bringt zwei rnter-- effante Gastspiele: Den Rigoletto singt Herr Ssudor Donner, der an mehreren großen deutschen'Bühnen gewirkt hat und nun nach längerer Zeit wieder die Buhne betritt. Als Herzog tritt zum ersten Male der Tenorist Joses Rij« vec. Kammersänger an der Agramer Nationaloper, vor daS Wiener Publikum. Rffatzec hat zahlreiche ruhmvolle Gastspiele iw Paris und Deutschland absolviert und sinkt ferne Partie in italienischer Sprache. Die Gilda fingt Fra» D e b i c k a, die Aufführung leitet Kapellmeister St er m i ch. . Valerie Martens gastiert vorläufig tun* noch an zwei Abenden amWiener Stadttheater. Heute, Sonntag, abends und Mittwoch den 33. d. M. in der Komödie «E i n Gaffeum 5 del" (Scampolo). Dienstag und Donnerstag . abends gastiert Heinrich Eisenbach i» dem Bolksstück „L o l o 's Vater" von Adols L^Arronge. Freitag den 25. d. M. findet die Erstaufführung der Komödie „P o 1 a s ch und Per l m ulte r", mit Eugen I e« s e v und Lndwig Stärk m den Hauptrollen, statt. An der Neuen W i e u e r^ B ü h n e wird der „I o u vember Solo Hermann Leopold:, Gzöke S z a k a l t und Charlotte W a l d o w auf. RotaudBsthne. In der Roland-Bühne (Jüdische Bühne), ll.. Praterstraße 25, gelangt über allgemeines Verlangen heute, Sonntag, und die folgenden Tage 81 SchorS Schwank ht vier Bildern, „A M o i b mit 'Sej ch l", Mt M a l i P i c o u und Direktor I. Ä al rch, zur Avffsthrmeg. LiteraAr rsWUeyschaft. Fritz Mordechai Kaufmann: '„Di? schöosiey Lieder der Ostjuben." -(Jüdischer Mrläg, Berlin (Schriften des Ausschusses sür jüdische Kulturarbeit), 1920. Siehe in der gleichen. Ausgabe noch: „Das jüdische.Volkslied. .Ein MerkSlätj", 1919.). . , Siebermndvrerzig jüdische Volkslieder, allen Bebens» fpharen des ostjüdischen Lebens entstammend, sind hier in geschmackvoller'Weise gesammelt. Aus manchen VMustal!unge« sind manche dieser Lieder auch im Westen nicht mehr unbekannt. Mit Recht bezeichnet der'Herausgeber, der leider in jungen Jahren, unlängst gestorben sist, das. Religiöse als die ,^veit' umfassende Landschaft, in der fast alle diese Dinge wurzeln". Es ist trn ganzen ein sehr einheitlicher Stirnmungskreis, und wie unter dem Einfluß chassidischer.Lebensstimmüng das religiöse Lied selber hier ganz volkhaft geworden ist, so liegt Süßigkeit und Melancholie des von jener Seite in seinen Grundlagen bestimmten Lebens wieder auch über den Kinder-, Liebes-, Handwerker- und selbst Soldatenliedern. Häufig wechseln tiefe Innigkeit und ein schmerzvoller Lebensgrunbton mit einem. manchmal resignierten, manchmal aber auch übermütigen Humor, der allerdings gleichfalls, auch musikalisch, eine völlig andere Stimmung bedeutet,, als. in vergleichbaren Liebem westlicher Völker. Wenn man in dieser Beziehung eine gewisse Beeinflussung durch das ukrainische Volkslied glaubte feststellen zu müssen, so liegt doch wesentlich Jüdisches in der Verarbeitung der Motive mrd ihrer Vermählung mit dem jüdischen Text, wohl aber auch, in verborgenen Zusammenhängen mit der alten Syuagogalmu/rk, wre .ja das Volkslied selber nach den Feststellungen Cohans. älter sei, als dies gewöhnlich angenommen wird, Biet Aufklqrendes rn historischer und bibliographischer Hinsicht enthält. übrigens, nebst. der Einleitung, eine bereits vor zwei Jahren erschienene Studie K a u fm anns. .Hier wird zum Beispiel auch darauf Angewiesen, daß trotz der. aus. jüngster Zeit stammenden großzügigen Textsammlungen. ein großer Teil des textlichen, vor allem aber das melodische Material noch gar. nicht gesammelt wurde. Was die Wiedergabe der Lieder betrifft, .iutier denen „Jnser Rebenja", „Jißmach Moische", .Hamawtil", „Schpilt'ze mir dem na'em Schir", das. Lieb von deni goldenen Pfau, nebst , manchen ni^hr in das . Gebiet der .Volks- und Kinderreime gehörigen. (wie die Wiege,rliedev), auch vielfach schon über ihr Heiniatgebiet hi.naus beliebt sind, so - werden die Melodien nur erustimimg, wie' es ihrem. Charakter entspricht, nur mit einfacher Lautcnbezifferüng, wiebergegeben, was besser ist als geschmacklos europäisiererrbe Begleitungen. Hiezn kommt der Text im Original, und m einer an die Aussprache streng angelehnten^Transskriptron nebst aufklävenben Anmerkungm, Worterkläripzgen, . und gelegentlichen Uebersetzungen. ' iE, ,M. Funk S., Dr., .Der K a mp f u m Z i o n und die Par" . teim int jüdischen Bolle". VeilüsßbuchhandluNg Hmwri (Doktor R. Färber), Mähnsch-Ostrau 1921. - . ' . Dcr junge Verlag bat eine glückliche Hand bewiesen, als er an den warmfühlenden. und federgetsandtm Wiener Forscher unt der Einladung herantrat, im Kampf-.um Zion der Rufer zum Frieden zu srm. Der Verfasser entledigt' sich seiner Angabe in würdiger Weise und zeigt etwa in der Art,'wie es vor zwei Jahrzehnten der Rabbiner No-h in Papa getan, welHe- Bedeutung der Zionsliebe in Geschichte, Agava und' selbst in der'Ha-. lacha znkommt. Se-ne intereffanten. Erörterungengipfeln in dem Ausruf zu.cmer „Großen Versammlung" der Führer, aller Parteien im jüdische« Volke. «Zionisten, Misrachistm. Agud-sten und Alstmilanten tnögen sich dir Hand, znni großen Hilss- und Friedenswerle reichen. Wo.ein LtzEeäst, da .findet sich.auch ei» Weg. Die Malpchng zur Einigkeit .ist nachgerade oft .genug ertönt. Ob damit viel erreicht werten kann? Wir uleinm, wer der Einigkeit die Pfade ebnen will, muß füglich mehr tun als bloß sagen: Ihr müßt nur wollen. Er müßte antzelgeu, daß eS einen g a n r b e st i m m t e n- W e g gibt, den die verschiedenen Parteien, ohne ihren Sonderanschaunngen Untre«, z« «erden, nett»? »big miteinander geben müsse«. Oder er müßte sich -i- «nd das wäre das Sympathischeste — ans die Seite einer Partei stellen und die Fähigkeit besitzen, dir gegnerischen Parteien a u^.s z u k l a r. e p.. z u ä b e r l e g e n und z u Anschluß .zu b e .st r nt m e u.' In Frage», von solch gewaltiger Tragweite, wie der Vskwurf des Verfassers eS ist, ist dir hohe Warte des ileber-deri-Paileim-St«bens ebenso untauslich wie etwa Mi Standpnnki anßrrhalb. derselben. Schön sind einige Einzelheiten des kleinen SchriftchenS. So die ttesfl'che Erinnerung an die talmudiscke Erklärung zum Schristworte Deuter: 14. 1 „Machet an euch keine Einschnitte", die da lautrt: Lasset im jüdischen Volke keine Spaltungen (agudoth) auskomme«. Dm Agudisteu, de» Trennun-sfanatikern inS Stammbuch! Ro s enfeld. PaulBvsso»:„D i e W i e d e r.g e b u r t d e sMelchior D r o n r e", Roman, Rikola-Brrlag, Wien, 1821. Bussou hat den Roman einer Serlentvandemng geschrieben, der mit nnlrugdarem Geschick antgebant ist. Semio« Vorauf, rinfachtr Leute Sohn, ist mit der Äabe begnadet, sich seines Gebens in einem früheren Dasein zu entsinnen. Seine Seele hat zurzeit deS SiebenjLhrizeS Krieges in dem Körper der sächsische» manneS Melchior Droüte gelebt, »nd Semion hat in hmterlaffeuen Asfzeichuungen das bMte, wechselvolle Leben DronteS beschrieben. Busson hat dm interessanten Bonours mit großer Kraft behandelt, wenn er auch manche Farben vom nnstervluheu Simplizissnnus grliche» Hst. Freunde abrutenerlichrr Schicksale werden de» Dronte uebguvinnm. —n. Rovtzert Jaeques: ,D i t F r a» v »n Afrrka", Roma«. Mit Zeichnungen von Richard von Below, Drei- . Masken-BeUag- München. 1931. .: 3; Der beksnnte Schriftsteller entwickelt in letzter Zeit eine Produktivität, dw ihm nicht zu« Nutze» gereicht. Sern neuer Roman, der in der interessanten Serie „Sindbad-Bücher" desj nnfstreb enden Drei-Masicn-VcrlagS eingerciht ist, läßt ein! bedauerliches Sinkm seiner Schaffenskraft merken. Noch der! Norbert Jacques, vom „Landmann Hal" ist. .ein ganz anderer,! doch der ins Ullstein-Fabrwaffer geratene Autor des „Dr. Mabuce,' der .Spieler" bat bereits den so erfolgreich beschrittenen Weg! verlor en. Die »Frau von Afrika" ist ei« deutscher Kolomglromani im übelste» Sinne; darüber kann weder die brillante Technik! noch die geschl ffene Sprüche bmweghelfen. Oder war es Jacques, nur um den üblichen Sijmbahnroman zu Um? Dann hat erK allerdürgs. gut gemacht. * — n. Anadreau (Amaltbea-Berlag, Wien). D eseS erste Bändchen der Kleinen Amaltbea-Bücherei bietet! in aefälligem. Taschenformat eine Auswahl aus Auakrevns Liedern! nach der Uebcrletzung Mörikes. Das schmucke Büchlein, mit. hübschem Buchschmuck vov Otto Friedrich versehen, wird! feine Aufgabe eines Anakreon«Breviers g«t erfüllen und dem ersten! europäischen Sänger heiteren Lebenssenusses neue Freude gewinne«. . —6. . S. .Welnbpmn: „G e v s o n. R e a e« s.b u r g e r, tvw jüdischer Baue r". Verlag Gv. Ostheim, Zürich. D>e vortreffliche Nooelle behsnde.it das Problem der! Riickk- Hr des jüdischen Menschen zum Bo-den mrd der Verfasser > hat i-n Gerson Regensburger, dem jüdischen Bauern in einem: schlesische« Dörfchen, eine lebensvolle, knorrige Figur hingestellt,. an der man seine Freude habe« kan». Der schlickte Dorfiude. drr^ frohgemut mit seinem Weibe und-dev Kindern Haus und Acker beSctlt. dsS Bieb betreu: und am Sabbat ins nächste Städtchen wandert, um in jüdischer Gsmeiuschait dm Tag, zu feiern, - ist, vrachbg geschaut. Sein Leben der segnenden Arbeit und sein; Verhältrits zur Umwelt malt Weiubaum mit feiner Psychologie.! Möse diese anmutige Idylle viele Leier finden. ' —n. ( Kattkaftfche Marche». Ausgewählt und übersetzt von A. Dirr.i Verlegt bei Eugen Dirverichs, Jena 192v. .j Der Kaukasus ist ein Land mit dem die Ktrstm Sage» der, europäifchm Völker verknüpft sind — man braucht nur an Argonauten und an Prometheus zu denke«. So bunt wie feme Völkerk-irte 'st. auch dev Msrchen'chatz, den der verdienstvoll^ Münchner Gelehrte Adstf D i tt gesammelt hat. Der Herausgeber hat nicht nur Märchen, sondern auch andere Gebiete der BucheS ist überaus geschmackvoll. Weltbühne". btr „Schanbtthne" XVII. Jahr, Wochenschrift iür Politik, Kunst, W'rlschaft, berausgegrbm von Siegsried I a c o b s o h n, enthült in der Nummer 4L: Die deutschen Demoiratrn. von Hanns-Erich K a m i n s k i. -7 Der polnische. Sozialismus, von E ias H u r w i c— Rrrchswehrnumsttr Geßler, von Hanns tz. Z w e h l. - Neue Dokumente von und über Kleist, VI. — Brunner, von Tbeobald Ti «er. — Peter Brauer, von S. I. — Wiener Theater, von Alfred Polgar. Decla, Wa und Valuta, von Morus.- Rundschau, vsn Goldschmidt, Selden-Goth, Wrobel. — Antwortr». — Die »Weltbübne" erscheint wöchentlich und kostet 2.ö0 Mark die Nummer, 25 Mark vierteljährlich. Probe-, nummern kostenfrei durch alle Buchhandlungen und Postanstalten 'owie durch dm Verlos der „Weltbühne". Charlottenburg,' Königsweg 33. ' Der e«ro^.^ische^rte^^tur^^rei^s(^tistn^g^^^^^^)^ von 50.000 Francs wurde dem italienischen Romancier A. Dcwaüe! Q u a t l r i n i für sein Werk „Der Sklave der Schönheit , von dem Pariser Schiedsgericht zuerkannt. Birchcreinlauf. „Sifrijah Amamit", Rr. 8. O n s ch i, „Arzenu". Ml lag Havoel Hazäir, Jaffa.) — Dr. N. S ch l S S l : ..Der babylonische Talmnd". lUebersetzt und kurz erläutert.) (Wien. Burgperlas. Richter L Zöllner. I. Liefernus. L. 100 pluS TeueiungSzuschlag). — < .Paul. Busson: ^Dre Wiedergeburt des Melchior Drönte", Roma« (ß 280). — ^Otw S 0 hka: „Die TränMpeitsche", Roman (^ 18V). — Erwin R i e g e r: «Die Zerrissenen", Roman,/«- 180). — «eo P e rn tz. „Die Geburt des Antichnst",. Srzahlrmg (ll 180). — Sämtlich R i k o l a-B er l ag, Wiem — Dr. Oswald! R 0 s s i: ^Jourual'stische Dialektik", Verlag Faboda & Siegel,, Wien. — M.S.Calvo co ressi, „Mufforgsky",Tal L Co.. Wien. — Gustav Landauer, „Der «erdende Mensch"! (Aussätze). (G. Kieprrchenec, Potsdam)., — Fr. N e n b a u „Der Hühnerhof", eine Komödie, (S. Fischer, Berim). .- F.A.C.-Plafz, Floriclsdorf^fg Sonntag den 20- November tOÖJ . 2 Malsterschaftsspiele V*1 Uhr:* Ostmark—F.Ä.C. 4/j3 Uhr: ,: ' Rudolfshögel—Hakoah; Die heutigen FutzballwetLspiele. Heute kommen durchwegs MvsterschsWyieke zur traguus- Mit Mcksicht darauf, daß die Saison ihrem Ende entgegeyschreitet und «och sehr viele Wettspiele ausständig find, ist damit M rechnen^ daß die Schiedsrichter, ebenso wie in der Vorwoche, die Spielplätze selbst im Falle ungürtstiger Witterrmg,' für sptrlsähig erkläre« werden. I« Floridsdorf kommt auf d«u Platze der Athletiker eine Doppilveranstaltung zm Durchführung. Krerst stehen einander O st m a r k und F. A. E. gegenüber (Spielbeginn Val Uhr).! Die Briglttenaurr haben wohl Rapid bezwnngm, find aber schon! drei Tage später gegen Birnua unterlege», so daß man zu Urnen] nicht allzu großes BevtrEN habm darf. Auch spielen sie heute^ auf fremden Platze, so daß ihre Siegesaussichten minimale sind.! Im ziv«ten Spiele treffm sich Rudolfshügel uudj Ha ko ah. Die Hakoah bat letzten Sonntag Mnzrnd abge-j TUNGSRAM y :c X } V I 'v\ r>'Jh .Äf / .V- -v O'

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