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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-20 · Heft 1009 (20.11.1921) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1009 (20.11.1921)
Date
1921-11-20
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Me. 1009 iiH«ti<viitnr Ti Wien, Sonntag Wiener Mor.zeuzeitUAA 20. November 192! Seite 9 Der ««erschwingliche Privatunterricht. /. Watt NM sichtlich Wer Wert ttttb Berechtigung W MtzMnMrichis verschiedener - Ansicht sein. Sieht btt eine irt ihm die Verwässerung aller pädagogischen MfoleNM, sv btzdKML tt dem anderen die Idealform W Unterrichts Aber soweit die Anschauungen auch von einander abweichen, darüber gibt es wohl nur eine \i L>er Privaüttiterricht ist rm gegenwärtigen. DiNtze Unentbehrlich. Da gewisse -Kächor Lit dßn Lehrplan der öfsentlichen Schulen überhaupt noch Nicht aUsgenvMMN sind (Musik)» andere Nur in unzureichender Weise betrieben werden (SpmchM), ist eine -Ergänzung durch häuslichen Einzelunterricht für die Heranwachsende In Md eM unerläßliche Notwendigkeit. Die Sorge für die entsprechende Ausbildung des Nachwuchses gehört zu, den drückendsten ginnt fetzt in „UnekÄichbaÄ Zifstrnhöhett" zu^entschwiNdell. Eilt Verzicht L,n den söKMWkett „Mchhufesmndtzn^ fällt Mch. verhältnismäßig W d eLMgel kömM M da W Mem airs d'Ln gaN^ richtigest Standpunkt stellen; Mb in der Schule nicht mitkonnnt, der soll Nicht studieren. Mtlich gibt es Fälle, in denen dieser sonst ganz pernünftige Grnilhsatz nicht anwendbar ist, etW nach längerer KrMH'tit Ns ' SchUers. lind man Muß wissen, Mt welchen Opftrn das Mittelschulstüdinm.für die Kinder des geistigen Arbeiters oft er» käustt wird, um Zu begreifen, welche Verzweiflung es mit sich bringt, Mnü G abgebröchrn werden muß oder uArw^rieterw-rise in die Länge gezogen wird» Gchz Mssichtslös ober ist die ÄnvahNung eines *iA!&ä tztzt beit, eigentlichen Lehrfächern des Ptivat- : Musik und ModeMe Sprachm. Es war seit eMbsher im Äitt'M MitteHand üblich, die Kinder M Klavier- oder. BivliNspitzl, im Französischen, später auch M Englischen unterrichten Zii lassen. NichdGch ist Mf diese Weise mch viel Torheit begangen und so manches unbegabte Kmd in Gebiete verleitet worden, wo es herzlich wenig zu suchen hatte. Jedenfalls war über der PriöäWNMMsi int Hause des AbOtzköN eine Selbstverständlichkeit. Jetzt Mt es aus Mm«l nicht mehr. Für eine Namerstunde werden van appMbierteN Lehern ZW bis 3^0 Hrsnen verlattgt WLchans nicht von „Stürs^, sondern von M ÄlMÄisthW, irgsMM „gdprüfben" DM-- und DÄstEhreritt ms Macht im MoNük etwa 2400 ÄÄ»rM W MM Gchültv. Bazn komMtt die Kosten der - MMAn, die auch schon ans den ilnterstufen ins Mvicht salleN und durch büne Entlehnung gentildrrt stMm WMn. WnN wem dis Lehrerin dis ttot- Mp tefiWeit besitzt, so hüm sie fctu Schatz stadgsM, Miß sitz doch am besten, daß tt unersetzlich ist. PDöÄ Mimmen drs MabMs tos!st äNch t\M paar hundert S&wtett, so« von anderen Mpüratnesn Wiz zu Wreigen. ieM.jMWM ÄiMn» Mt gar Cellvseifs ist eins kleine jKMMoM, Mzmau Muß mit m Dar Lanftudetit ßot Monat WchM, wenn man auch mw simm Kinde cicht MgebsihiM lassen will, Mim 'Gpräcksi liegsn bA Verhältnisse itngssähr Denss, die. MdrigE HMvrierung wich durch die Ml-!v«chWtt» weht Mtiou'eu erteilen Assen, rostt* Mmcht; auch find dis Mslaubischen MDr ganz un» WNitz M Wistz Mstij^M und bhM. Atlürs, sogar tchjM mdberne Äktars ist nun einmal erfölgrsichör WpWchMterricht nicht dankbar. ®mi' kann man bis MdtztUstM der Privatkyl^r keineswegs unbeschswan 'usNNtzN, denn iitit 00t) KröNrN füi die llntsrrichLHstNNbe erhiälteN sie iröch lange nicht bas Hunbertsächs dss Friedenshonovars und wir wissen sü albziemlich genau, daß fätntliche Preise auf das Znieihnudert- und DrerlhUndert-, sü gelegsntlich auch auf das Tausendfache chinaUfgvschÜßM sind-.- Aber Wmr auch dl« Ansprüche der Privatlehrer als bevrchtigt Unerkannt werden müssen, so ist doch MWW Mt Mt geisttztzn MtzsiBr Nicht mehr imstande, rhnsst MttÜtzs zu tust, und sieht sich -gezwungen, auf den'MÄatMöMicht seiner Kinder zu verzichktt. '1; chM bim TrAeü, Wssv Entschluß, TvaEt W 'Mm> bh chMi OiMbst Mzishsst müssen, \m stk M MW Acht m tzsMNMchsWdM ünsshW, MAM dtzv WMiftitzW tUt ddch VhLgtziziM MM. Md die tziMm, hkiNüchen TMMN der MhE, bk die MM Wtt WHMl zwkckNs VMMMt wissM Md die sich iÄ il bm MMUfhültsüNM MsaMMsUi- . schmelzen HM MchAArkveifts m havM Mt DMüber sehen. Eine .Mstz Dr HrivÄtbshMschüst dÄnstMt hskan, die selbst in diesem vom Whicksül M hsgünstigM .Stand Noch z'u starken Wswegungsn Mrsn Nun. Wr- Msttz snWeht ckMs dem Beruf, WüS Wlsgenhsit zur Flucht findet. Bis Klavier'-ehreM wird MmjKlavierspieterin oder sie lernt Maschmschreiben und sucht eine SteMstg in eiE KM, Mr GpMchlshrer fühlt sich zum HandelskorrtzfpostdtzNtett gsborsst und bis verschiedenen ausländischen Gesastdtschaftstt Nstd Konsulate werden von SpvachlshvrrN bsidMei Geschlechts Überlaufen, die durchaus M Ktzlmetsch tfbm Gekretat Beschäftigung finden woMst. Bitz SiE wMdbst Mvbistinuen, die änderest bieginE GvfchÜfbL M Müchsst -- Mr eine Möglichkeit wetz, dem M&etuf M |u ton,!äßt sie Nicht. «tp|i M WMstg auf m askgemAne BiMstg wird nicht üirsbMen. M bM schMrsn Kämpft des geistigen ÄrNitörs zählt did mtwMMgü E>erabsetzüng DK BildungSzieLLö für M JuaDh zu dvli '■ 't »• *•. ÄedeblLten aus dem deutschen Relchst«tz. Ein deutscher Journalist hat sich der Mühe unterzogen, verschiedene Nedrblüten deutscher Parlamentarier zu smnmeln, und hat eine hübsche Blunrenlefi znifveiwilligen Humors zu tzin'eni Sträußchen vereMigt. — „Gestattest Sie Mir, baß ich Mt eine- Sonberwurst aus grabe,^ hüb eist Ab» geordneter bethÄßstttgsboll seine Rede äst. Ein anderer leistete sich folgeube Aatiätion: „Eine Schwalbe macht den Kohl' Nicht fett!" Eist anderer wieder wußte zu sagest, daß „106 bis 260 Htözestt best Wagen auf dsr'Bahnhöfen nnäusgeladest'stelM". Ein Abgeördsteter 8er Rechten verstiSg sich zu folgendem schauerlichen Sah: „K«k FAanzMistister Lübeln an n hät der Meitstarer Berfassustg etnä Reihe von Stichen in das Rückgrat gestoßen, liio wü: die DoMgkocke klingest." Ein anderer: „Noske hat sich! ei-ussiM lassen, wie die Jungfrau vom Lande!" Der Sozialderwkrat Sauerbrey erkläFsr einmal-: „Ä MiÄckKehältenewnd tzerfälschte Milch kann sticht genügend tztzörandmarkt werbeu!" Frau Doktor De g scheid er (Sozialistin) meinte-: „DaS Kino erspart dielest. MtsörM 8fe StgiM Erwarmung." Der llnabhängigs t)t.Weh l tWS folgendes Bekenntnis ab: „Aus die Hebamnwn ist M besöstÄE Schlstß gezvM, weil angeblich in der ZüllichaMt. EtZestd bi^ GeistlichÄr über großckt MMerteichtüK MfüM, Ms wir sticht Mtstmcheii könnest." Ein andermal vetstkeg et sich aber zu folgender Behauptung: ^Der EtMger dieses BersüchsÜminchMs ist der Minister Hae'stisch!" Der Demokrat Weist hausest gab seiner Ästsicht über eist Eesetz mit folgendÄr Wovtett Äusdrstck: „Glaubest Sie mit, dev Reichstag hat stur mit großem Widerstreben üieM Rsesenbastbwurm geschluckt." Das Betriebstäkegefttz hat die MgeordNEn augÄrscheistlich ganz asts dem Gleichgewicht gebracht. „Dia Unternehmer suchest bk Betriebsräte mit allen Mitteln Zur weißen Salbö herabzudrücken," meinte ein Sozialdeülvkrat. Eist Deutschnatiostaler hingegen sprach seiste Bedenken dahirr aus: „Das Betriebsrätegrfetz ist die langsätst flEMstde Quelle, die üllmählich, aber bestimmt, die deutsche ^SirtfchÄft erdrosselst wird." Ein KommMist wollte' Lei der, gleichest Gelegenheit „vethindetn, daß weiterhin auZ feen Rippest der Arbeiter Aist wen geschnitten werden". Der UnLVhLstgige LLbebvur meistbe: „Das Kapital wird seine Knöchen M htzrgebest> daß man aus Men Honig saugt." In eistest elinzigest Rede bot best Kommunist Stöcklest folgende Proben! „Das ist das SC mtd Omen der kapitalisiischsst Politik." „Destst die Wellest der Weltstevolution auflodsrn -. „Döst Pazifismus im Mstude dieser Herren ist stur -nackte Sünch'e, aus der die Prositpolitik herauZschaut." Ein ^tbgeordneter der bahrischm KvWpartei wußte zu erklären: Mir'wollen bas Bad aussauM, das andere bereitet haben." Schließlich meinte noch ein Kommunist: „Dev Purkam-niarismus ist der letzte RettustgIMker, Hücker dcM sich die bürgerliche Mftllschast Notdürftig verkriecht." Eine süddrUtsM UnabhäugiLch Abgeordstettz DophezÄt-e sogäst eimunl: „Wiüu wirfst weiterm<We^ ie^tm wSv bte «itzie Syphilis,Eit." Sephardpch-jSdrsche Sprich«LrIr. Mstst Her, ist btt Spiegel ftt Me ttberen. % Ein BöWW «ch M 9*kc YMk» sticht mitstn » BOr Mtt M A MMltt Jl^foxg. * Etr ttneft RaMel sttzee fibeu Fehlet M, geht UN In). » Ort ein Dorf vh« Hemde itriU M vhur Sttckeu dmch * %m die &tw bei Ztitte* fchnst »«Mcht. ßcubcl fU noch die ®'üt?c des Reichtw Erw fflateft Schstndkr fehlt eMeder Nadel odtr ....... r * Wird der Esel größer, wird dw Stall ,'k'.r, v. Eh't> dm Esel dem Httrtt zstlüße. . * BekkSlWr BäW Mibe» küve Mshle.' « Dem Reichest legi auch der Hahn Eier, dem ArwA nicht fiumal die Henne. * Die Reicht» zankW, Me Atmest AaM. « Äst eium gM-ffest« Mund dMststt Zk«e Wetze. A«stritte am dsm Jndrstum. , ^Rathaus Gustav, geboren 14. September 1897 in Stastislau, Mediziner, VII., Stucksaffe 14. — R a b » e r Otto, geboren 19. Mm 1901 m Wie«, VUl., TlserSratze 27. ^-Spiegel Jda, gebork» 15. Dezember 1898, VIII., Blinden gaffe 48. — Nagt Evrline, geboren 20. November 1878 in Wien, Telephomstm. XIII., Berslindtstgaffe 7, —-»I ndri ck Richmd. geboren 10. Juli 1890 ist Wien. Zahntechniker, Xlil., Sämpogaffe 5. —Patzowski Viktor, geboren 28. März 1879 in Wien. Kaufmann, XIII., Pitlgaffe 11. — Sonnenfeld Bernhard, geboren 2v. Juni 1883 in Galzoc». Sßcämtnv XHL, Hickelaaffe 26. — Weil Alokffa, geboren 15. Juni 1^-91 in Wien, Kontoristin, XIII., 'Feldwüllcrgaffe I2l — N a f, itt Jolef, gevore» 20. Oktober 1382 ist Wien, Arbeiter, XIII., Gurtgaffe 4o. — Bauer Herbert Wilhelm, geboren 3. Juli 1003,° Kaufmann, VU., Mariahitferpraße 80. — Mar k o w i c z Emmy, geboren 16. Juli 1898. in Gablitz, XV. Mariabüferwaße 70. — © t ä b t Ernst, geboren 6. Miitj 1901 m Partschendors. V., Margciretrnhvf L. —Schleifer Marrba. geboren 20. November 1881 in Wien. V., Hsmbnrgerstraße 3 5. ~ Leibl Franz Josef, geboren 9. Augnft 1898, n., Hcmestratze 3. ~~ Fuchs Wilhelm, geboren 30. Juli 18^3,- 11., Bwmanergoffe 22. — K e r t n e r Josef, geboren 15. "Dezember 1880 i« Udoars. ttl„ WMgärberlnnde 102. — H o r owitz Felix Leuis, geboren 10. März 1962 in Bukarest, Hochschstlrr, I., WrPpMKerstraße Äst. -^-Krause Max, geboreu- 29. Augnft 1881 ,N Leüttzen, IV., Paniglgaffs 9. — Dr. Hell-er Paul, geboren 27. August 1885 in - Sletnbera. Rechtsan-wali, XlX Billrothstraße 830. ---- H o f t m a n n Siegfried, geboren 16, September1887 in Wien, ManiLutoM, XIII., Lmzttstraße 71- — K o l l n r r (Kobn) Hans,, gcborm 11. März 1907 m Wien, GhMafiast, Xlll., Homnltzgasfe 19. F8r die jüdische« Inmittde«. Veiebastd her jüdische» Jntzakib« mb Heimkehr«, Obere Dorlüüstwße 85/4, versendet de« fvk-endeu Ä «f r «s: Ave «ichriiSmde Anzahl m Msch« Kriez-mvalchtst, WttMk nnd Waise» ist bereits st»M8rbeherangedrschkNen härtest Ninierd Von «nsSglichtt BetzwMvng «faßt, D» v»8»« ständige Mangel a« den primitivsten Nohrstngsmitteln, nst Be« k'leiduntz sowie M Heizmaterial bebkvht Me MKcklichen Kriegs opfer» wenn nicht äN-grebige Hilft rasch gebvte« Mrb. Ber Betbanl» der jÄifche» KriegSmvakid«, Wstck» «nb Wsisrst, Ä., Obere Dö»a»strW «5, «ppAlW nstst an das GetSlssen brr Wischen GrMchaft des Inand «nslan^, ihm seine schwere Lntznbe barch Wenben Wen Gelb, Äekie^Mtz- Hch Mb Abrumrittln ,n «Leichterst. Asttztbvte m KastMtü» mb GMisttzent Ms Wißtz Kleidtk, sitzbrnsm'rjttzf nnd HeizwateM werbist daMätst tttMgrns geuvwKM. Schützet die unglücklichste» Kriegsopfer vor bem Lntrr- Mge l Jede noch so kleiue Spende ist Willkomm«». i^>istdm nimmt aucb unsere AdListiltration gern entsrgM.)» * BevhLstVlst«tzen Mit LsLtlststd «sezen Dstrchzst??SrrltichLerunge» fiir AuswrrMeser. Das vereinigte jüdische Emigratiönskomite: beabsichtigt demnächst ähnliche Verhandlungen,- w e sie mit der litauischen Regiermrg bereis ttfslgreich ab.zc" . schloffen wurden, auch mit der l e t t i s eh e n austmulmien, mir für die jüdffchm Auswanderer das Durchzugsrecht durch .daZ lettische ^writoriuM zu erlangen. Äie Frage ist besonders wichtig, weil die lettischen,Hä'en, wir z. B. Li b a u, die günstigsten Zentren fiir die Dnechwänderuitg aus.Sswsttrußländ b lden. (I. E. B. ) Gin Katheder für Mifchs Weitste, An d« wkistrit stich'N li-Nrörrsttät in i n s k würde ein Kathrdrr für jüt-lfche Lcktzrttür errichtet. * UrÄeririsnische ,Hilfe fstv tzitz Mgjakifchert Jutzett.' D r ei-sre T.ig der HilMatttpaano für die jüdischen Kriegs» und P.>grrmopftr in ttngürn brachte dm ansehnlichen Betrag von 4frÜO j KsSük. Diese von b« -Födttät'oü der ungaiischen Juden in 7tkrie.ik.i geführte Attion soü üüf eine halbe Mill-on Dollar gbracht werdeiü (I-E.-B--i.. Die A'.rosrsvuN jeu in Palästina. Hie die JernsaleMit Ablrilitttg dtr Aeuttr-ÄgeÜtNr itiittdti, machest die Aüsgradungen Brth^ShaäN ttf-tes Leitung des Pcofeffors dec pensyldauichm litiMrkst'ät Dn F i f h e r große Fortschritte. Inder t sttü tLkL'chlch! kltN ein MosäikbodeU einer byzüntisch en & \) n fi M d c;iüH VöMeitt. Man satid auch eine M en o ra h Und r'.vch öiucie wkitcre Aitkitümtr. In weitere« Erdschichten wi'18: iiü ^urWertt iiileß großen ägyptischen Denkmals mit Noch nrcnf.vffertcv Jistchr'st anfgefNndr«. * GSste.vistlstSeLL.fit Aus G enua wird ge»' nidmt:?ri!3 Gölidsritiit Vtt den Metallarbeiter», die aus wirttf,-n!iubeu -i!ück>icht'-.n in den Streik getreten sind, wurde^der tü f »r r ti t ft.t e 11 proklamiert« Äbgrsehen von der Straßenb -hu sind btthre aste öffentlichen Betriebe in Tätigkeit. * lAl MS^GMav fftr«*«* GhsLtzüchf. Wie .dev i'vay Vjßlf'i- ./Zünv'iitZ" betichtrt, hüt der jüdische Schauspieler L.guinüd Z ü ff, e i b c t fl geM bin hekastnte« jüdischen Theatrrdtret ör Bb'is % ö.,.tn Lschewsky in New-Aürk eme Schadens» siiüi ä-f löj.u ö Döltär einacbiächt. So hoch bewertet Zuckerberg lein gew vchmes Gaii:Üherz, da ihm seirle Gattin Regina ZuckeriLeifi küavp l'är dsiv Kriege ans Krakau, wo das Ehepaar Zucktziberg am Jüdischen Theater wittte, nach New-Dork durchöefläitQCü, ift. M\t hat äüch ihre LtzLt« Mitgenommen und lebt sitzt Mit LSKLschtwsth. i« drffe«. Theätit sie Primadonna ist. Riqst ssiciünä Zuckerbiig. ist als Schauspielerin in New-Dvrk zu ärWr BerübNthiit gelangt. Ihr vtrlaffcmr Gatte war im Krsiäe elstürkna^ dann gefangen, kehrte erst vor kurzem aus der Mä'.igeniMcift zurück und spielte. aO 8 e m ß e r g e r jüdischen «fh.ater. Vor kurzem ging ec stäch Amerika und strengt jetzt.den SchadrMiützMzeß MeN seine NNKetreur Gaittn «ud ihicu liebenden Dimtvr an. * ®iu Dienstmarr» ges«cht! Bor einiger Zeit übergab sin. gewisser Beer Bernhard t, der U,, UbdSstraßc 24 wohnhaft geweienen Lisa Z i e g l t r, die sich .Eweeherin nenne. AO Bouat» einen goldenen KetreNttng. einen Brillaptrina.aus Gdlb und eine goldene Damen-Armbanduhr mit der Au'schrift ^Anker*, zusammen im Werte von £ 3ÖO.OCO ntr Aufbewahrung. Am 18. d. M. ,ist die Ziegler plötzüch aüs der Wohnung verschwunden Md dir Betdachl besteht, daß sie sich Geld und Juwelen attgrlignet hat. Bti ihrer EntierNüng hat ihr ein tlrnirr nnteksetzier DiEmavu, aittchnnend Jude, auf einem zweirädrigen Katrett beide Körbe wrggeführt. Der Dienstmann wird ersticht, sich zör AuskrmstSerteiluüg beim Prrterkommiffatiar in der Ausstellungsstraße eiuzufinden. Eme Belohnung ist aNSgtsetzt. Nachscha« in einet» EafL. Freitag nachmittags hat bas Pölizeikvmmjffatiüt Brigittenau im Cafe I m m c r g u t t» der Jägerstreße 1 eme Nachschau vorgenommen« weil w/ederhott Anzeigen.eingelüufen sind, dgß dort mit verschiedenen Wären Hchlttchhänbel ectftebert werde. Die Kriminalbeamten haben unter Führung von Konzeptsbeamten 120 Personen perlustr>crt-26 von Spie« wurden gut Einvernahme drM Volizrikiimmiffariar BMitttNaüvbetftlllt. Die bei den AngehaiteNrngefmibeueü Ktso ooo in vstltteichischem Gelbe nnd frerttben Balntc», uisgcsami K 650 üöo. KMdett »lt Beschlag belegt, Gegen vier Personen wurde ti: AMtShaudlung wrgest Verdachtes dis Schteichhandels mit Tspiilwatt»^ gtKiN^dttt Pcrsone» wegen Mibefugter Emrcise, gegen fünf wegen MaMls eine?. Eiuriisenachweffes etna«Uitd. * Rene AngSverhindrmgen. W>e die, ^Prager Prrste" Meldet» tritt am r. Dezember der tschecho-iivwakische Eisenbahnrat zb eMn Sitzung zusammen, in dw die Herstellung neuer Zags-- öerbiüdlmgen ia\t bem ANslaNde sowie inländische Tariffragen zur Verhandlung gelängen werden. Es sind unter anderen bcdntiaat ein direkter Wagen Wien-Berlin auf wer Strecke Wim—Odcrvera—Beüm,Cinschalrvvg eines niüM SEnellzugspagres zwischm BrnstN n»d Wik«. EmMüng eines Wichen SchNellmgspaaios Egek^Wieu Äst günstigem Änschlüß m best ittchsdeutschen Zugsveikehe sowie vke HersteÜung einer Hchncllzugsvc'.bmdung HnMhutä—Wien übec Egtr. Aus B u k a r e st wird geMilket: Nachdem die während des Krieges zerstörte Donaubrücke wsider hergesiellt ist» wird der Etsiubahnveffebr Bukürrst^-CsiistaNtza üin 1. Dezember wieder ansüLUdMMen werden l. «Ms-

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