Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1006 (17.11.1921)
- Date
- 1921-11-17
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seile 6 Wien, Donnerstag Me »er MsksenzeiLuttg!7. Nooemb r 1921, Vlu 1005 ::.4ter» ä^eiiur bem Spul« jeder Sei; ßmomnsen wurde. Beer, der Tormann von Hrcbswer, fing de» Ball etwa einen Halden Meter vor der Linie und ging zu Boden. Herr Werner, .der in 20 m Entfernungzuschaute —-entschied Goal. Auch sonst benachteiligte er dmch zahlreiche., Fehlentscheidungen nie Heckawer-- ManrnLast. Immerhin hak Kadima infolge der größeren Durchschlagskraft eiiiciT knavpr» Sieg verdient- Tie Mannschaften waren-:! Kadima: Weißenstein, Mahländer, Hmckfe'd. Mfisiou, T.'.vek, Camiol, Rosenseld, Schalit, Hermann, Gruschka, atfjair. Hechawer: Beer, Äolisch. Läufer. Frisch, Flnßmcum, I. Weist. M. Kotz«, Juhn, Lesrr. Eckhaus. Axelrad. Das Matsch erbrachte wieder rrnriial dm Beweis, daß die brit; Berleidigung ein guter Angrrfs ist. Wahrend Äadimr wenigen Zügen dem Gtgnerkor zu Leih« rückte und dort <m* r.^n Vaftu IrSttig schoß, erging sich Hrchawer in für daS Auge ntnnzende, aber fruchtlose Kombinationen, die bei de« Versage» Flügclstürmer schon bei den geanerrsch-n Backs endeten. AvSgeze.chnrt arbeitete FluOmann, Frisch, Kolisch und das Jnnentrio. am der Hrchawel-Seite, der Sturm, Hirschfrld und der Goalkeep ans dkr^Kadima-Seit». Spielverlauf: Schon in der ersten M'nate bringt Schalit d:n Bast unhaltbar im Hechawev-Tor unter. Wenige Minuten d>nauf gleicht Eckhaus aus. Jetzt hat Hrchawer srine schönsten Momente. llnnntcrbrschen geht e§ gegen das Gegnertor. vier Korner werden nicht auSgenützt, zahlreiche andere Gelegenheiten vrrgrben. Wenige Minuten vor Halbzeit ereignet sich vormvahnlrr Bor fall, ivodurch das Spiel in der zwerten Halbheit schärfere Normen anmAmt. Zum Schluß ist Kavime klar überlegen and Sachau sickert der Kadima 8 Minuten vor Schluß den Sieg. Ecken 7 : 3 für Hechawrr. England-Irland 4:1. Am Montag fand in Leiceffer der Läutec«ettkamvf England—Irland flott. dm die englischen Ama.'eure, in deren Reihen sich der Zenterhalf Wookman« (Mancestcr City) besonders auszeichnete, 4:1 gewönne». WettsPirlerg«-»iffr. Der Spoitllnb Wacker schlug am Tieustag in einem Freundschaftsspiele d-e Svortverem-gung Nudolishügel 7:2. Die Fayoriluer bestritten das Treffen Mit Zahlreichen Ersatzleute». — Die Germania konnte im Meister-- 'chaitSnachsviel den Sportklub Vlue Star 3:0 bezwinge», sa baß das Gesamtresirltat des Spieles 4: l krutet. Hecharnee—Metear 1:0 (0: ©>, Hechawrr trat «t Ersatz für Kopfstein. Baule und Axrirad an und lieferte, obwohl dcr Sieg keinen Moment in Franc stand, ein wenrg deftiedige«-. dcZ crpiel. Die Ineeriorität des GemerS, der durch 82 Minuten karul autz seiner Hälfte, ja kaum aus dem Sersfrab« kam, vn» lei ete die Mannschaft zn Svieleieim, so daß sie sich schließlich mtt die'em knavpstm Erfolg zu-reden geben mußte Die Manri-- fojafi trat in einer Fehlaujflellung an: am besten gefielen Flußma?n. Frisch und H Üer. Beer 'Lbrte ein besch-!deneS Dasein. Der Sturm litt vor allem an der Un «länglichkett Kolisch', der schlaacud bewies, daß auch der beste Ve^eidiger kein guter Stürmer ist. Bki M-tteor gefielen der Tormann und die beiden Verterdi-er. Besandels schwach war der Sturm. Ten einigen Treffer d-'s Srael s schoß Früch nach einem von Heller vorzüglich getretene» Frcistost. Schie"sr chter Neubauer. Menorah. Frritag. 7 Ubr. Spieler verfammlu«g der FaßbaLstlna». S cmS'aa, 7 Ilhr Sitzung ter Wundern"d Kultrrrstk wn Hebräischkurs. Senntaa. 6 Uhr, llnrerhaltnngrab nd aller Eckno-en. Ltterawche unv zionistische Vorlesungen, Diskussion, Heö.ä'.'chkurs. Sportklub Bar-Kochba. Heute. 7 Uhr abends, S*§* schastsitzurra im Klubheim. Sonntag Wettspiel gegen Landgut. IAdischrr TvrnvereinMakkobiH. Herrentmnen Der 16 Jahre) Montaa und Donnerstag von 2 blS 9 Uhr, Damen« tarnen jeden Mituvoch von 7 dis 9 Uhr än der KnabenvolkSschule.!I, LropoldSgasie 3. Einlchre'brmgm am Turnplätze vor d>'Ni Turnen. Sonisrag den t9. d. M., 6 Uhr abend?, erster Griritiakeitsab'nd im Cafs Orrent. 11.. Praterstraße 66 Alle ehemaligen Mitglieder sowie Freunde sind herzlichst ein« geladen. »I iBÜRO»! MASCHINEN^ Mosaaspaf SillMLICH BORO* mtmsamam fotonix* <3fc«LlSCttf»ff .vtjvermr^ P(wtsehecUonlo 62423 Wippllfjsrerstrasse Kr. ÄS Te'.enhon 69-0-1S Wien, S,t SPFZIALITATr FrstbU«. Farbbänder KafH<m-u Wachsnantcre Der Volkswirt. Gestempelte Krone --- —.12 Centimes. Auszahlung Wien --- —.17 Centimes. In Zürich noüerte: dir Lsterreichlichr Krone . .. . —.17 '—.22 iai 15 November d'.e öfierr. gestempelte Krone. .-"12 -.12 >m 15 November) dir nchechfich: 5krone. .... 5.50 572 :m 15 November) dcr'Mar!.. .... .205 i 2.07 am 15 November) ^ctarn ... .... 1 no ISO ’.w 15 November) 7E?2reft. 3.50 330 »tu 15 November) Budapest ........ . —.50 -.55 ,m 15: November). slarjfmij.—15 —.16 am 15 November) Wirtschaftskrise auch in Hokand. Aus A m ft t r d a m wird uns berichtet: Auch Holicmd leidet unter der Ueberfülle gewaltiger Warenvorräte. Infolge des höherenStandes des Guldens hat das Land große Absatzmöglichkeiten ein gebüßt. Ein schwerer R-ü ckschlag am Frachtenmarkt, der die bedeutenden Reedereien traf, hat die Wirtschaftskrise gesteigert. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu. Die Industrie hat sich gezwungen gesehen, Lohnr'edukt i o n e n vorzunehmen, die die Arbeiterschaft. empfindlich treffen. Das Budget zeigt infolge erheblich höherer Auslagen für die Beamtenschaft und langsamer Steuereingänge ein Defizit. Günstig stehen dagegen die führend e n B a n k e n da, die — wie überall — auch hier bedeutende Profite einheimsen. Die Anse wird dadurch verschärft, daß viele Holländer einen wesentlichen Teil ihres Bedarfes in Deutschland und anderen valutaschwachen Staaten decken. Rumänischer Wirtschaftsderrcht. Tie rvmävifche ei»plore»tise Umsatzsteuer hat sich ganz u»« e.waUet ergiebig gejeizt und dadurch der Regieronq Mut gemacht, zur Brrbeffrrunr dev daraiederliegruden i umänischr« V e rkehrsverbältaisse, dieser Haupkauelle der gegenwäriigkn wirtschaftliche« Mißstänbe de? Land'S, größere Betrage aukzuwerfen. Nrch ZritlNr«smittüluRgen soll es sich hiebei vm vierhundert Millionen Lei handeln, die dem Be, kehrsmiuikerinm zur BrrfügunA geßellt werden. Zwanzig Millionen wäre» iür Bedarfsgegenstände der Post, T e l eßraphen-- unb Telephonverwaltung zu verausgaben, die derzeit viele arge Rückstände -«beheben hat. Außerdem wurden 18'5 Millionen Lei für Einrichkmrgen der d r a h tlosenTelegrerphie ausgesetzt, die b-sher in Rumänien von Staats wegen geringe Förderung erfadre» bat. Eine andere Errungenschaft neuerer Technik, der F l n g v e r k e h r, soll durch eine Zuwendung von nenn Millionen Lei Berbesftrungm und Crwrüer.vge» nsndren. Achtzig Millivoen Lei sollen Berbesfeningen des Eise nbahnwesens dieurn. Es besteht nicht gerade Marrgel an rollmdem Material: adec dieses befindet sich vielfach in einem tranrigen Zustand. Namentlich find zahlreiche Ptlsonenwagcn arg heruntergekommen, enibehren der Fenstergläser, der Polsteruna usw. Hiezu kommen irvch zehn Millionen Ln, die dazu d'.eneu rollen, das EisnebahnNliesen in der neuerwordcnen Provinz B e ßa r s b i e n jenem in den Übrigen Teilen des König,eichet an« zn-lrichw. Di« dortigm Eisenbahnen haben nämlich »och immer die breitere ruifischs Spur »eite und sind daher die im übrigen Eurvpa gangbare umjulege». Füe die Brrgrößermg und Ausgestaltmrg der rumän'schen Eisenbahnwerk st ätten wurde bet Betrag von 126 Millionen Lei cnsgeworfm. Im Sommer laufenden Jah>et war von ÄnLebvten ftanrofischer und britlichrr Kwckalrstengruvpen die Rede, die d«r rumänischen Regierung die kostspielige Last dieser Werkstätten metlr glochzeitig'm Abschluß von LiesernngsundBeschaffllngSverliäg'u längerer Dauer abnehmeo wollten. Nunmehr scheint sich abn die Rlgierang zur Bnbchaltnng deS Vigeubemebes entfchloffeu zu habe» Ein größerer Poffm, »ämlich nnmzig M llieuen Lei. gilt der Ansbesterimg der Drücken. Wäh,«r°d des Weltlrieges wurden in Rnmänien Viele dieser wichtigen Verkchrsdehelfe zerstört und seither hat.man dir Dietz'rgutmachung dieses U belstandes stark vernachlässiit. Noch immer find zahlreiche Zweiglinien und einige Hauptstrecken vrs rnmänischrn Eisenbah»!«:tzes aus diesem Grund nicht betriebsfähig. Ein Betrag v»« 47'5 Millionen Lei wurde Wasser-- bauarbeitenund Schiffs hrtszwecken gewidmet. Namentlich die Dinnenfchiffahrt b findet sich in Rumänien derzeit zum großen Test in Händen der Regiemng. Dttlutenkurse. Im gestrigen Brrlehr erstrhrrn die fremden Zahlungsmittel durchwegs Abschwächangeu. wobei sich dre Umsätze in engen Grenzen hielten. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: ^«sterda» 198.950 - Geld. 199.050.— tVort'a'artt 14. Nov- W8»50 2Bare).«flraw2098.-,2t02.- 2248.-, 2252.- . Delgrat 8390 -, 84t0.— k8965.-. 8985 - Berlin 2*97.—, 2303 — <2359 50. 2365.50). Brü"cl 39.280 . 39 320.— ^40.480 —, 40.520.-). Dadnvest 615 50. 618.50 578 50. 5*U0). Bukarest -^3520.—. 3530—), Lbnlt"»n,a 85 475.—, 85.525.— {85.975.- 86/25.—). Kovenhagen 106.975—.107/25.- (113 875.- 112 925-‘ London 27.490.—. 22 510.— (23. 40. >, 28.560.-), Mailand trieft 23 390 23.410.— (24.165.-, 24.185-), «fwthjct 5718 -, 5732 - 593-4. 6002.- Baris 40.7Z0 - 40.770.- (42.556.- 47.595.-i. Prag 8072. 6078.- 6397.—. 6403.-). Sost» 3^-20.- 3020.- '3t4v—, 3155.-). Skockhol« 137 470 1 n530 134970.-, 135.030.-). Warschau rw> Krakau lb8 —. 160.- 144.—. 151.— Zürich 107 975.—, 103.0-5.-, (113.975 - 114.025.-). Madrid 78.960.-, 79 040.- {-.-, —Do!l-rrn»'rn 5678.—, 56<2.- '5948.-. 5952.—), Britische Noten 38.330 — 38.370 — 40.080.— 40-120.-), Bulgarische Osten 28t5.— 28^.— 2895. 2905.— , Danis^e Noten 110.975 - 11t.025.- 110.475.-. 119.525.-), deutsch« Mo-knoten?317.-, 23^3 - (827-1 2278.—), englische Noten 32 831- 22.310.- 2 U40 - 23460 franz. Noten 40.380.-, 40 4S0 — 48.'55.-, 42.295 -!, oollandische Noten 196 950. - 197050.- 807.950 . 208.050. »i. italienische Noten 24-840.-. 22 860 — >23 490.— 23.810 —X ansdpestempelte jugoslawischeNoten 8330—.' 8400 - 8960.— 8980.—). norwegnche Noten 83/75.— 84.023 — '84.375.—,84.425.—), polnische Marknoten 153.—. 165.— (148.—. 150.—), Rumänische Note« 3745.—, 3755.— (3645.—. 3655.—Russische <Äom.-—(- - —\ Schwedische Noten 125.470. 126.030.- (133.170.-. 133 230 Schweizer Noten 106 975.-, 107.025.- '118.376 113 425 - , tschecho-jlowakisme Nvlen 6022. -. 6023— ((>"97.—, 640?,.— »ngarrkche N»t»n neuer EvrikOon 61550, 618 50 (598.50, 6Ö\ 50), Syamsche Noten 77.460.-, 77.540.- Berla«zer«n§ der Sten-'rvorrinzahluxgsfrist bis IS. November. Infolge des große» Andranges bei den Steuerämkern, die dm Pirteienverkehr nicht bewältigen können, rrllärte Dr. Gürtler, er gedenke jene Ein ichlrrngen, die b's zum IS d. Mgrinstet werden, wie Stundungsgriuche zu b-Hand ln. nud sie würden wie d>e vor drm 15. d. M. erfolgten Steurrvoreinzahlungen behandelt «erdm. Grtras der tschechp-slomakrschen Fuckerernte. Der »Praaer Znckermartt" berichtri: Bis auf germgsügige Reste ist die Rübe überall eingebracht, und uianche Rohzuckrrfabriken beendl-en dieser Tage schon die Campagne. D-ie gemischten Fabriken, die sich anfangs zumeist auf d e Herstellung von weißem Zucker direkt aus der Riibe beschränken, weiden nach Beendigung der Nübrnkampagnc bald die eigentliche Raffmatlouskampagne ervffuen. Nach den letzten Umfragen wird die Erzeugung avf 606.000 t Rohzuekemert geschätzt, doch rechnen manche Fachlenle mit einer Endziffer von 625.000 i; Lichts Schätzrlng (650.000 t) wäre demnach zu hoch gegriffen. Bon der Erzeugung von 550.000 t Raffinade muffen wir rnindestenS 285.600 t, also die Hälfte, für den Inlandsverbrauch in Abzug bringen, so daß u»s die gleiche Menae zur Ausfuhr erübrigen wird. Nach England «nd über Triest nach der L e v a n t e find beträchtliche Quantitäten unseres Zuckers verkauft worden, während der Absatz nach den mitteleuropäischen Staaten unbed e u t e n d ist. Wirtschaftliche Nachrichte« a»S Iugoslawie». Kni Belgrad wirb beuchtet: Im Mmisterrate wurde der Entwvrf eines Handelsvertrages zwischen. Jugo«. ilawten und Deutschland vorgelegt. DaS wnt*' schastliäi-finanzielle Komitee hat diesen Entwurf bereits geuehmigl. — Der Staatsvo ran schlag für das Jahr 1922 ist 'ertlggfstrllt. Jur Voranschläge wurde das vollständige Gleichgewicht der Einnahmen und der Ausaaben erzielt. Der Staatsvoranscklag wird am 19. d. M. der Nationalver*^ sammlung vorgelegt werden. Die Börse soll geschloffen «erde« — in Sofia. Die Grazer .Tagespost" meldet ans Sofia: Mit Rücksicht auf die Umtriebe der Börsenspekulanten beschäftigt sich das Ministerium mit der Frage, die Börse vollständig zu schließen. Zeitweilig«- Mnheden der Maximalzollsätze In Jugoslawien für österreichische Ware«. Da die jug»- slawischen Zollbebörden verspätet davon m Kenntnis gesetzt wurden, daß der österreichische Handelsvertrag mit diese« Staate b S Ende 1921 verlängert wurde, wurden fär Warm öfterreichischer ^rovenie«^ vorübergehend die Maximalwlle ringehoben. Die biednrch geschädigten Firmen können-bei jenem jugoslawischen Zollamte, bet dem die unrichtige Borschreibung erfolgte, vm Rückerstattung der Zolldifferenz einkommen, und im Falle dieser Schritt ergebnislos bleiben sollte, die Hilfe der zuständigen österreichischen Handelsk«mmer in Anspruch nehmm. Oesterretchtsche WaffenfabrikS-Gesevschaft. Bon de« auf Grand d S Brschlnffcs der außerordentlichen Generalversammlung vom 25. Ok ober neu zur Ausgabe gelangende«, ad 1. Jänner d. I. dividendenb'rechtigten Akt'en der Oesterrrichischm Waffensabrils-Gesellschaft werden 166.000' Stück de» bisherigen Aktionä en zum Preise von K 3000 tel quel pec Stück oerart z«m Bezüge angebotm. daß auf je fünf alte Aktie» zwei neue Aktien bezogen werden können- Das Bezupsrecht iß bei sonstigem Verlast in der Zeit vom 17. bis einschließlich 28. d. M. bei der Allgemeinen Doden-Credit-Anstalt, Wie», avszniiben. Borsteuviehmarkt St. iMarx. Der Amtrieb belief sich ans 12l Flei ch- und 423 Fett'chweine. zusammen 544 Stück. Außerdem wurden noch 350 Stück angemridet. Frstschweine. die qnelitativ minderwertiger waren als in der Vorwoche, sind neuerlich um K 60 bis 70 per Kilogramm im Preise gestiegen. Fleischschweine erhöhten sich olerchsalls um K 20 bis 30 der Kilogramm. Es notierten Fettfchwe ne je nach Qualität K 820 bis 965 und Jnngschwrine L 580 bis 650 per Kilogramm Lebendgewicht. 1 Krone — 55 Rubel. ..Jzvesztija", daS offiziöse Organ der russischen Sowsttiegierung. gibt folgende Kurie der ausländischen Valuten in Moskau bekannt: Pfund 331.000 Sowjetrubel, Dollar 62.000, französische Franken 4300, deutsche Mark 600, holländische Gulden 19 6< 0, Lira 2500, schwriierilche Franken 10.700/ schwedisch' Krone 13.500, tschechische Krone 760, Lei 728, Dinar 1500, Krwa 515, österreischeKrone65. Reexpebitisn von potnischcn Transitsendnnqen für RnmSnie«. Dom Handelsministerium w'.rd «nS mitgeterlt: Da! der Stückgüterserkchr nach Polen und Rumänien mangels staats lich?r Vereinbarungen noch nickt ausgenommen wurde, habe» die Spediteure den Ausweg gewählt, Sendungen von weniger^al-! einer Wagenladung durch einen Speditmr in Polen nach Rumäne«' w eker abseitigen zu lassen. Seitens der polnischen Regierung wurde nun ana'vrdnrt, daß die Wicderaufgabe solcher Sendungen, die auS Deutschösterrerch oder der Dchecko-Slowakei stamme»,! nur m der Station Oswiecim erkolgen und die Zahl der täglich zur Abfertigung gelangenden Wagenladungen nicht höher als 88 sein dürfe. Güterverkehr über Pole« «ach Rumänien. Der durchgehende Güterverkehr nach Rumänien (Bukowina) über Lundenburg—Petrowitz—Krakau—Lemberg—Stanislau—Sniatyv ist bisher immer noch vrcht eröffnet. Die polnische Staatsbahnverwaltung babe zugestanden, daß wöchentlich eine bestimmte Anzahl von Wagenladungen aus Oesterreich und der Tschecho- Slowakei nach Rumänien im Wege der Neuanfgabe an eine MittelSveison in Osw'»cim zugelaffen wird. Im Hinblick auf dre Festsetzung einer Höchstmenge muß die Aufgabe von Se»«- dun^en an die Bewilligung einer Stelle gebunden werden. Hiemit wurde die BundeSbahndirektion Wleu-Nordost betraut. Cs werden in Hinkunft wöchentlich zwei Züge je 30 Wayen «ach Oswiecim für Rumänien abrosten. Die Aufgabe muß in Wien- Norddabnhof eifolaen. Zur Aufgabe büifeit nur Wagmladungen gelanaen. Die VundeSbaduverwa'tung betrachtet die E nrichtung dlrieS Verkehrs nur als etwas Vorläufiges. Die Bemühungen um Herb'fffchruna deS erwähnten durchgehenden V rkchrs über die polnischen Strecken nach Rumänien werden eindkingllchst fortgesetzt. Liq«idi«ennv der Hanptstelle für VolkSbcklcidung. Infolge eines vom Bundcsminrster für Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten genehmigten LertungsdeschlnffeS wird anfangs d'S nächsten IabreS die Hauv>sielle für Bolksbekleiduns in Liquidation treten. Die restlichen Warenbestände gelange» in der Abgabestelle am Tiefen Graben zum Verkauf. A«ögleichsbestSikg«»g. Der zwischen der Firma Ad. Löw L Sohn, sabriksmäßige Erzeugnug von Eisen». Metall- und Drebwarr» in Wien, X.. Avsberggaffe 17, sowie de,en Gesellschafter Adolf und Philipp Löw, ebenda, und ihrm Gläubigern angestrebte Ausgleich erlangte die gcsetzliche Majorität und wvrd' vom Wrenkv Hindels- und Ausgleichsgenckt bestätigt. Die Glän'i'ger erhalten eine Quote von 15%. Bei der Ausgleichs! wsatznng waren von den 149 Gläubigern mit Forderungen per X 65,836.000, 47 anwesend. Hievon stimmten 45 Gläubiger mit K 48 0120( 0 für den Ausgleich, 2 Gläubiger dagegen., 8 Gläubigern wurde da- Stimmrecht in der Höhe von K 2,884.000 aberkannt.! Ausgleich. Dom Handelsgerichte Wien wurde das Aus-! aleichövertahren über das Vermögen der Firma Import. Eiport Ges. m. b. H., Fritz Tisch. XU.. Schönbrunnersteaste 36. ein-, geleitet. AuSgleichskommiffär Hofrat Karl Biber. Ausgltichsver- Walter Slegsrird Beer, Vlll., Strozzigaffe 23. 1141- 11 MT UnvereleicMoiie Qualität. L, UaUburiD. UlrlZ. L. Hdlari^