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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-17 · Heft 1006 (17.11.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1006 (17.11.1921)
Date
1921-11-17
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. lOÖö Wie». Dounerstag Wiener Morgerrzeitring 57. November 1921 Seite 3 Inland. Bedi ngilttgen zu sicher«, die die Nnp.rrLeilic keit gewährleisten. , 1 r jcborf) neue Mittel nötig., Hie es heißt, soll die -Regieruüg MW der Gewährung' von privaten Lebensmittelkreditrn in aussichtsreiche Verhandlungen eiugetreten sein. Dies« Kredite werden nun nach dem neuen Gesetz-rsi>rxt,cebenso wie d»e nicht emgetrvfsenen AuZ- Wdskrsdite niHt auf Nech'n ir lg der im.Halbjahrsöndgei erde'lteyMe neralkred ii vyllm a ch t g-chen. *£&• -IvLve mur? wtznschensjvsrt, H«ißdiese privaten Kredite Eh tats^'chM-Ztt. ausreichendem -Maße und rechtzeitig MtreMl.;' .'-HrMHensalls müßte die erweiterte Kre-dit-- ^mächtigiin'sMA Gerisr alvollmacht zum it N" ■019 xi n^tismMa nknot« ntz ru ck ange^hen werde». * , _ Der Bstru^e srat wird sich in seiner nächsten Mihung mAMm S ch nlaufs 1 chts ge s e tz zu be- M-ästigen -Es ist bekannt, d«ß infolge eines antisemitischen Dcherzes der.Sozialdemokraten die jüd i s ch e V e v tre.t u n g im Stadtschulrat in namentlicher AbstinrmuuL g e st r i ch e n tvürde. Dieser Beschluß von! O.'MWmber, der infolge des' Zusammengehens /der großdeutsch»»/und monarchistischen Bauern mit Seitz und Sever züschndekam. hatte die Meinung aufkommen chssen, als ob-eZ den Christlichsozialen wirklich darum Mtun wäre, -ln kvrlftffioneller Hinsicht die Mrechtignng-:den Juden znzügestehen^ Uni nun diesen Mndruck zu ^Mhvischen, appelliett? die „Michspost", das Organ des Kardinals P iff l, gestern mit gerungenen Mnderk rttir >b.ir großdeütfchen^ Antisemiten, es im 'Mttdesva't WWner Korrektur der am 9. November Ähsgeführten ^Ghssenbüberei kommen zu lassen. Auch dieses Blattnnnimt gerne und freudig die dumme Lüge chon dem Rabbiner auf, und stellt den Großdeutschen Eindringlich den bösen Eindruck, vor, den ein Votum ^für Kultusgenteinde und Rabbiner" machen würbe. Wan ersieht daraus, daß Funder und Austerlitz, .Tunschak.und Seitz einander gleich verstehen, wenn svc! im Kot sich finden. Die nächste Sitzung des Nationalrates findet Freitüg de-n 18. d. M. mit 12 Uhr mittags statt- Krcdttermächtigung, Grnndstrnrr und Budget. Im.Finanz- und Budgetansschuß wurde gestern zunächst der? Gesetzentwurf, womit das Bndget- 'chrovisorium ah geändert wird,, in Verhandlung gezogen. Der. GeHtzentwurf bestimmt: ß 4, Absatz 2, des Bundesgesetzes vchn 1. Juli 1921, über die Führung 'des' Bundeshaushaltes in der Zeit vom 1. Juli bis 31. Oktober/ hat zu lauten: ' „Kreditoperationen zur Beschaffung von Lebensmitteln und 'Rohstoffen aus dent Ausland, zur Prolvn- ' Wrirng, AmMndlitng oder Tilgung bestehender Schulden oder für Leistungen aut Grund des StaatsvWtrages von Saint-Germain, sind in den nach' § 3 zulässige» Höchftb-'trag nicht ein zu rechnen." , Berichterstatter Heinl hob hervor, daß § 4, Abfaß 2 des Budgetprovisoriums ln seiner gegenwärLigen Fassung durch die Berufung auf Absatz 1 die Möglichkeit, Kreditoperat innen zur Beschaffung von Lebensmitteln und Rohstoffen aus dent Ausland vorzunehmen, aüf die Hilfsfredite ausländischer Staaten einschränke. ,Äa sich?aber nach wie vor der Regierung die Möglichkeit biete,'neben Hilfskrediten ausländischer Staaten auch? Privatkredite zu tätigen, soll durch die vorgeschlagene Fassung dieses Gesetzes Raum dafür geschaffen morden, auch solche private Kredite nach! A 4, Absatz 2, .de.) Bundesgesetzes zu behandeln. . Abgeordneter Dr. Ba ue r erttärte, daß die Sozialdemokraten infolge ihrer allgentein oppositionellen Haltung selbstverständlich eine so -weitgehende Vollmacht, hie über die bisherige Kreditermächtigung hinaus gehe, der Regierung nicht geben können, und gegen das Gesetz stimmen werden. Der Gesetzentwurf wird u nperändert ange-?t o m men. Es wurde hierauf die Generaldebatte über die Vorlage, betreffend die Grund- und"Erwerbsteuer, abgesührt.?. GeneralbWchierftatter Heinl leitete sodann die Verhandlung des B u n d e s-v o r a n s ch la g e s es». Er verwies daraus, daß die Lebensmittelzuschüsse, die ungefähr 14.000 bis 15.000 Kronen pro Jahr ::iüTt> Kopf ausmachen, die größte.Post bilden. Soll .im Budget Ordnung gemacht werden., müsse wohl hier her Hebel angesetzt tuende n. Die entsprecheuedn Anträge dürften von der Regierung in her itächsten Woche , dem Hause'vorgelegt werden. Das Defizit bezifferte -Redner mit 160? bis 170 Milliarden. Es werde vielleicht erst am Ende der Büdgetberätung möglich sein, ein Bild über den Bttndesvoran»chlag zu geben. -? . In der heutigen Sitzung wird die Spezialdebatte über das Budget begonnen werden. Ealonder — PrüfideNt »er dentschpolnischen KomMsfio«. Paris» 16.- November. (Fsnkspruch.) Der frühere S<l)weizer Bu«drspräfident Calo nd er ist vom Bölkerbundrat zum Vorsitzenden für die pvl»ischdeutschen Verhandlungen bezüglich Oberschlesiens benchen worden. . ' Vsr -er AbstimmA«g irr Oedenhurg. Tie Bantzite>»u«tri«-e i« An gar«. Au) 8ud»vest w rd u»S gesrhriei>i:u: Dir ungarische Res'trruns kann den Dandeugeist. den sie nach Wesiungaru gerufen, nicht mehr Io3 werden. Die Reg ertrug war, als sie notorischen Verbrechern die Ge^ängnirtore öffnete, um sie als Fcecheitskämvfer nach dent Burgenland gegen Oesterreich zu schicken, wohl der Mnnuns, daß sie dick« Mordgckellea immer in der Hand baden werde und im geeigneten Noment un'chädlich machen könne. I« Westungsrn hat der Mohr seine Schuldigkeit getan, aber er will nicht gehen. Ans der ganzen Rückzugslwie zwÜchen Wesiungarn und Budapest hausen jetzt die Banden im inner« Un'-arn vnd berritc» der Regieinng «nunterbrochm die größte« Verlegenheiten. die jetzt umso sck«rnviegr''der finb, als der ungarisch; Ministerpu'indknt Graf B e t h l e n, nrchdrm er durch seine Haltung während des KömtzSputscheS seine zwei Tage vorher g-halicne Fnnskirchnrr Rede deswouie'te. jetzt auch seine ganze Pol tik der Nechtsunordrumg durch Jnauguriernng einer angebliche» Konsolidierungspolitit vergessen mache« möchte- In Budapest selbst hat daS Bandenunwesen in den letzten Ta-eu in altbewährter weißtcrroristischer Fouu so ,ühr riberhandginowmrn, baß die Regt ruiig. um dem grausamen Spuk ein rasches Ende zu berciien, gezwungen war, drs Hauvtuest der Banden, wie einst das Fort Chabrol, miliiarisch umungeln und auskebcn zu lrsirn. Heute ist d e ungarische Negirrarg den Banden scgeniibcr tatsächlich mschtlvS und cs stellt sich hirans, da« besonders in den westlichen Teibn Ungarns die von den bisherigen Regierungen froßaezogene Macht des H e j i a S noch immer stärker ist als die Blldapester Zrntralgrwalt. Dlese Tatsache wird uns durch die heute einselanfenru Berichte aus Csorva, wohin sich Hejias mit seinen westungnischen Banden zitnächst znrückgerogen hatte, vollauf be'iäligt. Bald nach Einzug der Hejjas-Trupprn in Csorna erschienen virr bewaffnete Banditen bei de« Buchdrmkercibesitzer Moritz N e » m a n n und sordcrten chu auß ihnen behufs Entgegennahme eines Druckaustrages zum Platzkommando zu iolse». Nenmanv, der die Bedeutung solcher Vorladungen bererts kannie, antwortete, rr wolle sich bloß Hut und R»ck holen. Er verbeß seine Osfizm und als er nicht zu'.Mehrte, begäbe« sie sich za seinem Schwager Wilhelm K r a u i z und forderen ihn auf, den Reumann sofort herdelzuschaffen. Da dieser jedoch erklärte, den Aufenthalt Nemnanns nicht zu kennen, wurde dessen Gotbn ms Platzkommando geschleppt, wo sie den ärgsten Mißhandlungen ausgr'etzt war. Erst der Jnterv'.ntion des Gendarmerieobrrsilrutnams B a l o g h gelang es. die Frau rhre« Quälern zu entreißen. Ein anderer Cchwaffer NeumannS, Zoltan D e u t s «h, wurde beim Platzkommando so arg mißhandelt, daß er noch heule an seinen Verletzungen krank darniedrrliegt.^ Sehr arg-erging eS^rÄ Mischen Lehrer Simon W e i s z, der den furchtbarste» Folterungen anSgesetzt wurre- Die Banditen st eßen ihm das »Zlnsrnglas ins Auge hinein, durchstachen leine Hand mit Bcijonettrn nnd zwangen ihr, trotz seiner gebrochenen Glieder auf einem Fuße stehend, jüdische Licder zu fingen. Die Kausleute JosefSchlesinger und Isidor Klein wurden zum Kommando zitiert und nur nsch Leistung eines sehr bedentendm LölegrldeS freigelasten. Der jüdische Kaufmann Karl Schönberger ist dem gleichen Schicksal nur durch die rechtzeitige Flucht entronnen. Die Banee» requirierten die Amtslokalitätrn und das Krankenhaus der Chcwrah Kadischa von Csorna als Qnartieie für ihre Mckglreder irnd unterhielten sich die ganze Zeit damit, daß sic mr« den Fenstern des Rabbiners die blöde antisemitische Bandm-Hymne^Erger-Derzer-Schoßberger" brüllten. Nu«;»mmtdas Bezeichnendste an dicker sünzenAffäre. DreTelephonderbindüng zwischen Csorna und Budapest war unmöglich. Der Obeistleut- «ant der Gendarmerie D a l o s h sandte daher einen Otsizier nach Raab, um der Budapestrr Regierung von den Vorsüllen in Ciorua Bericht zu nstatten. Die Antwort lautete lakrn sch: „Die Bauden sind Zu verjagen." Natürlich bat sich das als unmöglich erwiesen und so machen die Hrjjas-Bande» nach wir vor die ganu Gegend dmch ihre Plöndmtngen und Mißbandlungen wehrloser Juden unsicher. In O e d e n b u r g sind diese Vorgänge nicht ««bekannt. Sie bilden eine Illustration zu dein schwülstige« Aufrufe deS Prafidente« der u«g«nschen israelitische« LandeSkansiei, Moritz M e z e i a« die Oe:e»bvrger Juden, Btt der Volksabstimmung für Angaur zu stimme». Die Ordenbmger Inden wissen aber, rissen sie gewärtig sein «lvsse», wenn Oedenbarg bei Ungarn bleibt. Die Hrjias'Banden sind nicht weit abgezogen. Sie schwärme« jetzt in der nächsten Nachbarschaft von Oedeuburg herum und taffen bei d.'» Juden aller zusammen, westen sie habhaft werde« ttnnen. Bleibt Ordevburg bei Ungarn, dann kommt Hejjas mit seine« Bande» zmitck und webe da»« de« Juren, auch we«, sie hundertmalihreStimme« sßr Ungarn gäbe«. Heute kan« kein ««ständiger Jude für ei» Ungar» votierev, i» welchem Horlhtz und Hcjjas die Macht haben. * Wven, 16. November. Ocftlich des Neusiedlersees wird der Vormarsch prvgrautingemäß weiter durchgejührt. Der Ort - Bclla wurde erreicht. * Pavts, 16. November. Gavas.) Dre VotschasterkoirserLiz nahm die in einem Schreiben des österreichische« Gesandten c,;?i)altcue Mitteilung zur Kenntnis, daß er der österreichischen Regierung den Wunsch der Botschafterkvnferenz, das Protokoll vorc Venedig iunerhrlb einer bestimmten Frist zn ratifizieren, nritgeteilt habe. Im Zusammenhang damit treffen die Großmächte Maßnahmen, um die Durchführung des Protokolls imd die Organisiererug der Volksabstimmung unter Die Geldumwechslrsrrg in Westnngarn.i Mit der fortschreitenden .Besetzung des Birrgenlande« wirb auch die Frage des Umtansches der dort im Umlaup besindlichen ungarischen Kronennoten in österreichische aktuell^ Die Regierung dürfte 31t diesem Zwecke eine.Anzahl staats licher Nmtauschstellen errichten, damit dieser Utntausch ohn^ Benachteiligung für die Bevölkerung vollzogen werden kaun^ Man schätzt die im Burgenürnb zirkulierenden ungarischen; Noten auf etwa eineinhalb Milliarden Kronen, was einemj Betrage von ettva 10 Mitüarden österreichischen Kronen! entsprechen dürste. Für die Bereitstellung dieses Betrages sind die entsprechenden Vorbereitnngen im Gauge. An die Oedenburgee AbftimmungsHevschLrgterr? Alle Personen, die am 1. Jänner 1921 das zwanzigsti Lebensjohr erreicht haben und die in den Abstimmungsgemeindeii Oedenburg, Brennberg, Jä^endor^, Groß-ZinkendLrs, Harkaui Holl ua, Koluhof, Kroisbach, Wandorf und Wolfs geboren od« zuständig sind oder dort ihre« Wohnsitz hatte», und die jetz'i außerhalb dieser Gemeinden sich aushalten, werde« aufgrfordert, sich ungesäumt p e r s ö « l i ch oder schriftlich mittels EilbticfcS beim Oedenburger Hckmatdienst, Wiens llk.. Marxergape 3. k. Stock, zn melden. Dokumcuie, wii Hrimats-, Gebuvs-, Taus- oder Trauschei« sind mitzsbnngrn. Telegramme. Milderung der AusweisungsmaZregery in Pole«. Warschau. 14. November. (Jttd. Korr.-Bur.) Auf Jutrck venlion des jüdischen Sejmdeplltierten Dr.H a r t g l a S milderti die polnische Regierung die AuSwersungsverordmmg gegen di, Flüchtlinge in Galizien i» dem Sinue, daß ihnen bloü der Aufenthalt in den Grenzstädte« «ntersasj wurde. Vize minister DombsLi demissioniert. Warschau, 16. November. (Fr^kspruch.) Dos Staats^ oberhaupt hat die Demission des Mzemiuisters Donlbsk^ angenommen. Der Hongertsd in Rußland. Moskattr, 16. Novernber. (Fnnkspr»lch.) Die Nt t r b I tcfyJ fett infolge Hungers nimmt erschreckend zu. Im Bezirk, von Bvgatyr sind allein 4400 Personen gestorben.! Moskau, 16. November. (Funkspruch.) In 17 Bezirke-ry des Kreises Kirsauowsk hungern gegen 150.000 Mensche»^ Gngttsch-rnsfische Verhandlungen. Moskwv, 16. November. (Funkspruch.) Die englische Negierung hat die russische Regierung in einer eigenes Note eingeladen, einzelne Punkte der Verpslichttrng zur! Bezahlung der Vorkriegsschuldeu aufzuklären. Die Sowjetregieracig hat daraufhin Englaut» vorgeschlageir, diesbezüglich eine intemational-e Konferenz einzuberufen. " Frankreich rL»«t Zilizie«. Paris, 16. November. (Funkspruch.) Die frarv zöfische Gesandtschaft in Athen gibt bekannt, daß die Räumung Ziliziens durch die französrschm Truppen in zwei Monaten durchgeführt sein werde. Die Stadt Merfina werde zum Schluß geräumt werden. Den Minoritäten sei seitens der türkischen Behörden di« gleiche Behandlung zugefichert, die den türkischert Minderheiten in Griechenland zuteil wird. Tagesbericht. Neuerliche Verschiebung der Reichs-! Konferenz des Jüdische« Nationalfonds in Oesterreichs. Die für den 20. November e'urbrrufene vierte Neichskonfereuz des Keren Kajemeth i« Oestcneich mußte bis zum Eintreffen der Delegrerle» des Hauptbureaus deS Jüdischen NetioualfondS neuerlich verschoben werde«. Tag und Ort der Konferenz wird an dieser Stelle sowie durch schriftliche Einladung der Nationalssnds-Kymmisiäre rechtzeitig Sekanutgkgeben werden. Ueber fünf Millionen für den Jüdischen Rattonalfonds in Oesterreich. Drrch größere Spenden der letzten Tage, «irttr dene» De* sonders Thoraspenden von K 37.000 «vs Innsbruck, zwei Spende« von je K 20.600 ffir „Bausteine für das dritte jüdische Reich* durch den jüdischen Sportklub H a k o a h und A. B» K a d i m a hervorzuheben sind, sind die Einnahmen des Jüdlschen NatirnalfondS in Oesterreich seit dem 1. Jänner d. I. auf über' fünf Millionen Kr»«e« gestiegen, gegeuüber Einnahmen von L 8.500.000 im Jahre 1920. Der daiür erzielte Gegenwert in! englische« Pfunden veiragt etwa 2150 Pfund Sterling? l Ei« Kongreß der jüdische« Kultns-t gemeinde» in Jugoslawien. Die provisorische Leitung trS Verbände; der jüdisc^^ Kultusgemeinden in Jugoslawien hat nach ministerieller Bcstatignng der Berbandsstatutrn den Koirgreß der Gemeinden für den KsgSnmSntsI Brüder Schiffmann ÄÄM

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