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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-10 · Heft 1000 (10.11.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1000 (10.11.1921)
Date
1921-11-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Sette 2 Wien» Donnerstag Wirrer «rorgsuzeLMnF 10. November 19*21 Är. löOff seiner Kreditwürdigkeit in den Ohren liegt. Er verlangt von den Juden Steuern vnd Abgaben, aber sein Parlament gibt ihnen keine Vertretung in meinem kleinen Ausschuß! . . PsMschL AMdscharr. Frankreich gegen den awerikemischerr ' WigL?ch«ster iri' LyttDsn. Der amerikanische BoLschasjiso inLvndon, Oberst H a v t) c t), hat »tim zum jtrettcn Wka! eine Rede gehalten, in welcher er jeden Versuch, die Vereinigte« Staaten zum Abschluß eures - Bnnd-mfteö mit irgendeinem Staate -außerhalb Amerikaszu bewegen, für' anssichiSl'os erklärt. Er verweist darauf,-'daß Gsorg Washiugton, der erste PräsiLaut der Republik,!''die Politik der Vereinig!.rn St-aaLeu für iminer darauf festgelegt hat, jeh-eö dauernde- Bündnis mit einer fremden Macht aözulenn.A. Prattdent Hardrng ist gegen Wilson au' dieses Programm gewählt^ worden. Es ist Unter diesen UtnstänLr,-«.- „völlig ausgef<h.:'ossen, die. Washingtoner Regierung von. diesem'- Standpunkt abzubringen.' Wer es dennoch' Versuchen wallie/ wird nur die amerikanischen --F-«runde Frankreichs und Englands verstimmen - lyrö den ge. aei« f-amctt Fe -Den, gemeirtt sind Deutschland- und Rußland, eine Freude bereisen. -Die Franzosen, deren gan -e- Streben heute dahin gerichtet ist, sich die Unterstützung der DereLnigien Staaten gegen Deutschland und im Orient durch einen Bündnisvertrag zu sichern, greifen den Bor schäftet'H a r oe y heftig an. Der. „T'-srnps" wirft ihm vor, daß er schne- Stellung als Botschafter mißbrauche, um sei re Stellung als- P-arteipolitike.r zu festigen. - Er.' wirft ihm vor> daß er bereits einmal von einem! großen Teil des amerik-ruischen Volkes-desavouiert wv'-den ist. Harvey -hatte u cunlich vorlürztzm in einer-Rebe aus geführt, daß die Bereinigten. Sbaatarrnicht in den Krieg vlngetretötz seien, um-Europa und seioä Kultur .zu retten,' solche nur um sich-selbst -zu schützen. Daraufhin haben dir. amerikanischeri KrleK-rvcrei".-e- und dis Organ ifai'ion der Legionäre, welche.einige -M-lioren- Wähler retzrä-eut'eren, dem Botfchafbr' ihre.Mißbilligung ausgedrückt. Der „Temps" wirft ihm weiters vor, daß er durch, seine Reden Frankreich -ßnwb fetze, - esals lästigen Bettler um Arnerikas Gunst erscheinen lasse. Das C-e-Mteil sei wahr. Wilson habe im Namen Ä.n>;rikas einen Bünonisve-rtrag - mit.-- Frankreich alntcftchr'.eben'' und .-Ktzk heutige Regierung habees -fürgut geHrud-n, eine eingegangene Verpflichiung'zu umg?heu.' Dle 'Diskusschn zwischen Har.v'-ry'.undldeI starJedettsaM'-eM' im diplomatischen Leben " nrmemonntes Forni angenommen. Härpey spricht mit.einer Schärfe, -''diö* nichts, weniger als diplomatisch'.ist','"nnd'-'das führende'Blatt- Frankreichs, sonst in s-eiüer- Sch Srweis-e sehr vor-' sichtig, fordert, wenig. verblümt, die Abberufung Botschafters emer de'reurchete M.,chi- Die Nachwir-. kungen d'e'es- Streites werden .jedenfalls bei der Kon-! ferenz in Washington zu spüren sein. QemoHüfmum. kse^tzrn. Gntentel' ' -Di-. Gr -;er ^Tatze?von.*'. m ldtt. aus Belgrad: Mit Rücksicht am die Enlwrrruna in Ungarn lat der M'.Mrrrat yestein .eine' t e-> l tv e i f t -A b r ü -st u n.a der einberufuren Rchrv sicn beMossen. Die-, aft'yk A mc-e soll solange an der Grenze bleiben. brS'kin. normales Verhältnis zn ttn.arn eingetreikn. rü. Der Elsenbahflvrrkehr'. mit Ungarn w rd wic-ec vMenommen, . Aus P r a g wirb gemeldet: Inder geünsen S tznng der varlrmentarisi/n KoMml-Üon> dei^ Mchi heitSpurlr en teilte Mmisierpräsidint Dr. B e n?c f ch mit, daß am 10. d. M. ein D e m o b c l i s i e r u n g s b e f e h l ausgegiben ‘ wicd, der sich ani die Jahr änge 18 >5 und r69S und alle älteren bezieht Er drücktbtc Hoffnung 'ausdaß alle üb igrn Jahrgänge nrögl.chft bald drmonlisirrt werden können. ReU'MdWer.. Vertreter im Wiener StMschUlrate. Von unsere m' r^0 ax l a m e nt s l» ericht erftatter. '/ , Das Schrckauffichtsgesetz W' -Wien,-!."'ds<'w^geq^ der Eliminierung der Vertreter der Religion-gewySrn< schäften ans dem 2Viener Stadtschulrate ständig zwischen oem NarionaKat ' und- 8Ün BNdestate hin- - üntz Her- AevolUtrsAsfeier in MosKa«. Moskau, So Novemb'r. (Fuvk'vrnchb Der Jahrestag der Revolution wmde wer ohür jeden Prunk be^an-en. Es wurdcn zcthlrüche Vol'rversammluttäen ve'austllt t, die missenhrU besucht waren. Lrotzkij. der in det Fabrik Vulkan sprach, sa-te unter andeiem. d>e G sahr eines Zn ammeKstoßcS zwuchen Nublavd uNd ander.« Viinrrrn fei zivür Mcht wahrschemüch. aber wcht ausgeschlossen. In der P.owb'kcr Maniistik ur sprach Lenin. Er güb der Ueberzeugung Auscruck, daß der Sieg an der ArbeitS- Vont unmittelbar' bevorftrhe. Die ostgalizUche Frage. Die Westukrainische.Pres'seagWtur ersucht uns um Ru-nähme, nachstehender Heftstetlüug: In bezug auf die in der „Wiener Morgenzeitung" Nr. 999 vom 9. d. M. aus Warschau gebrachte Meldung, wonach der ftanzöfische Mmrsterptäsrdewt B r tand nach einer Mtteilung des ' „Kurjer - Mowski" sich beim Empfang des Lemöer^r. Metropoliten Scheptyckyj „für eine Ausscheidung b-er. oftgalizischen Fvrge aus dem Bereiche der EntscheLungen des Obersten Rates" geäußert hätte,, entspricht nichk^h'en LatLachen. Demnach sind auch die Erläuterungen M. diesem Gespräch, die m „Kurjer' 'Lwowf.ktt<- ivrKenen- 'finL,'^Lus bdr Lust Lelgrisfen« '--i.?."-'/'"'"' '' dieMWschM'-''' DWW^W'ävttaNaspn,'- .DgE^err- M n).erheitsantrag K^n. s ch.a K zu stimmen,, der die Beibehaltung . der'-konfessiönetlien- Vertretet 'MGtMschuttatebeinhallet, s appellierten,die SoistMemoKraten an die wildesten antMyrMschM-Insünkte üüd.! stellten die Sache so dar, als ob es sich um eine Angelegenheit handle, bei der rbanertEchaüswischen kvnnt: - NDeiitW PtSstdent-S e i tzf der unter anderem 'auch"Vertreter 'det'LeoMdftadt und der Vrigirtenau ist, harangllierte die Antisemiten christlichsoZialer und chaüernhMdlettscher Färbung mit' dem Schlammort ^I u d* ,' . ihm assittlerte der Chor der fzerrcn ' H ö l z e l. S e v e r ' und' Genvsien,' welch ietzterer auf den genialen Ettrsaä kam, getrennte Absünmllng über die Frila^ung der' einzettien Religionsoettrerer zu verlangen. So stimmten denn die Bauern-' pari eil n mit den Christlichsozialen wohl für die Beiziehung eines katholischen und' eines evangelischen Seelsorgers, während sie die! Mitgliedschaft eines Bextrelers der jüdischen Koirsession im Stadtschulrate ablehnten. In seiner^ gegenwärtigen Fass Mg wird das - Gesetz noch'länge nicht iGesetzeskraft'erlangen können. Der /Bundestat wird - es sicherlich wieder an. den Nationalrat zurückleiteni aber es verdient.festgebaiten zu werden, daß just die Sozialdemokraten die Juden um ihre Vertretung in dervbersten Wiener Schulbchörde bringen wollten. .Dieses. Vorgehen mit -dem Kampf geaen den Klerikalism'is zu motivieren, ist umso weniger stichhältig.--als die.. Inden im Landesschulrate bisher nie durch einen SeEvrger, sondern stets durch ein Mitglieds der Repräsentanz^ der Kaltusgemeinde ocrtrrttn' waren. -. i-r/ --- ...:■ Me bei allen Iudendebatten im Nationalrate oermchte man auch diesmal einem Repräsentanten bes aüfrechten Judentums! der. tzen Herren S e i tz und - Genossen und ihren G'egknspielem die Lust benommen hätte, das Judentum Ml'Plattform zu machen, auf der sie ihre sonst herMch gleichgültigen demagogischen l Katzbalgereien abhallen, wd'bei gleich erwähnt sei, daß . die Heuen 2l u st e r l i tz, D a n n e b e r g usw. recht ^.verWn taten,-gl?,wMen. sie sich,nicht zu erkennen \ geben Ä'rid da nuw einmckl .„oer Iud^. auf der 'Tätzdsordmwg war, empfahl der deutiche Bauemparteiler G^rö ft bau er in der'derSchulqesetzdebatlefolgenden ersten Lesung - des Slaatsoomnschlages .dem Finanz- Minister die E'-in fuh r un g. ein er j.ü d i sch e n K o p f st e u e r,. woraus ersehen werden. kann, welche Ideen^änge der gestern vom Führer der Bauernpartei Dr. S ch ö n b a u e r propagierte christlichnationale Kurs wandelt. Im folgenden der-Sitzungsbericht!: Präsident Dr. Wc rS ki r'chn e t'eröfßret' die Sitzung um 11 Uhr 25 Minuten, , Berichterstatter G l'.ö'ck.kt\ resezierte ' über' den Gesetzentwurf, betreffend/' d e Abänderung k s SchrL^aufsichtsgess tzrs für ... '-.Msd.sröstterrqZch, ynd bemerkte, der- Ausschuß-habe sich.mMinehr zum dritten Male mit der Frage beschäftigt-: und habe ab-ernrals den gleichen Beschluß gefaßt,, wie bisher, zweimal-, indem er sich gegen die Virilstimmen der.Rekigronsvertrsterausgesprochen hat. Der Berichterstatter hat, ytt Interesse cjit^ geordneten demokratischen - Schulverwaltung Md mit Rücksicht auf die Beschlüsse des Wiener Landtages, das Gesetz in der Fassung des Äirsschnsses ^anzunehmerr, .-undden : Minprttätsantrag Kunschak, der verlangt-- dstßt se.em Vertreter derdrer Meligionsgenossenschafter» mstc.Vtrilstdlmenin den- Stadtschulrat entsendet werde, .abzulEnpr. - -.: l. Abgeordneter - Ä u n sch a-k; - --DiA Schuhsrage ist nun einmal in den Mittelpunkt.h?s..,politsschey §kqrnpses g^tretsn ilnh da. spielt die Trennung-von Kirche mnd- Schule eins hervorragende Rolle. Dieser Kampf wird. pnh .muß. . ausgetragen werden, aber es darf nicht eine Einzelfrage herausaegrisfen werden.. "'so^rz' es mutz die ganze-Materie unter einem ftux ErlcdiW.ug geisangch».. .!, Mgeordneteis .S e i tz ‘ mtihpt, zu den Christlich sozialen gewen-bet: Sie Hatzen echen .Kampf!utn die 'Autoriomie' der Länder geführt, .als ob ]'t% sich um Näturrechte 8er Länder handle. Aber jetzt, ivo ' es sich darum Handelt,. daß noch ein Pfaffleiu in eine. Körperschaft -hinemkommt, pMferr Sie aus den ganzen Hrempel der Autonomie. Wenn der Abgeordnete Kdnschak wirklich ejn solcher Baterüstser-Schlucker ist, möge er in seiner Partei feilten ganzen Einfluß aufbieten, baß 'die zwanzig Htelley, die. die christlich soziale Partei im Stadlfchulrat zu besetzen hat, von Angehörigen des katholischrn Klerus werden. In -der kleinsten jüdischen Schule sind Slir Me strammster Ärtiftmiten urid' lassen es ja nicht zu, daß ein Jupe Oberlehrer wird. Im Stadtschulrat aber wollen Sie. dsm jüdrschen Rabbiner, der doch die Inkarnation, des JuLeiUunrS darstellt, nröglichsten Einfluß auf die , Schu^ gebe«, und dort, wo dsganz besonders wichtig ist, tvo es um den Lebensnerv geht, ^testen Sie einen Juden als Winille.r arc. Wir körylteil es noch very stehen, wenn : .. p. , .. j. ein Antisemit hne Abgeordneter Kttnschak verlangen würbe, - daß im Wiener. Stadtschulrat drei, fünf oder zehn katholische Geistliche sitzen; aber daß die Herren vom Anti semitenbund, die am Sonntag ihren Schäslein einreden, sie seien Antisemiten, und Bekämpfer des jüdischen Einflüssez, heute der: Antrag stellen, daß unter allen Umständen ein'Jude tn den'-Wiener Stadtschulmt kommen, müsse, damit er dort die Seelen der Kinder mit feinenr jüdischen Geiste Vergifte, das verstehen .wir nicht.! Die Christlichsozialett - haben sich' hier die, freisinnigen deutschen Bauern ' zu Hilfe gerufcit, die, den Kampf gegen, daö -Pfaffentum unter &cm Schlagworte „Los von Nom!" und den Kampf gegen das Judentum . führen und Sie hahm sie in ihre Dienste gciwmmcitJ Die Los-von-Ronl-Männer müssen heute aufmarschicren, um den, katholischen Pfaffen, und die Antisemiten, nur den jüdischen Pfaffen im Stadtschulrate Raum zu schaffen.^ . Abgoordrreter Dr. Schönbauer (deutsche Bauem- Partei): Die deutschen - Bauern sind eine frerhettliche Partei/ aber ktzine judenfreisinnige Pa-tcket. Abgeordneter Seitz; SZelcher deutsche Äauer braucht den Rabbiner? Abgeordneter H S l z l. (Sozialdemokrat) Chajes-Parlei! Abgeordneter S e i tz: Ich möchte wisset warum die deutschen Bauern einen Rabbiner im Wener Stadtschulrat brauchen. ' ’’ Abgeordneter Dr. Sch 5 nbauer: Wenn' Sie nii's den Rabbiner verwehrest, f-overwerfe ich darauf, daß wir die Absicht hätten, den Rabbkier aus bchn Grsetz xu streicheir.' Wann Ihre Juden den Juden nicht drin haken löoireit,1 wir sind daran nicht'interessiert, uns tun Sie damit nichtsan. (Heiterkeit bei' den Sozialdemokraten.) Wir sehen in der Religion eines unserer höichften Krrltn'rgüter "und stehen in dieser- Beziehung offen auf' dem christlichen, aber auf dein interkonfessionell-christlichen Standpunkt. Abgeordneter Glockel: Das ist der Weg zur foit* fcssionellen Schule f , Abgeordneter Leu ihn er : So spricht ein ehemaliger Conleurstudent! Abgeordneter Dr. S'ch ö « b au er: Unsere national^ Farbenstudenten lassen sich durch Inden nicht mehr entzweien, sie wissen: Arier gehört znm Arier. . Abgeordneter K u n s ch a k betonte, es handle sich den Christlichsozialen nicht um die Pfäfflein und Rabbiner, wie irr der Debatte behauptet wurde. Wir kamen gar nicht in die Lage./ zu überprüfen, ob neben dm katholischen noch ein protestautisch'er'"^eiftlicher^"öder' ein Rabbiner im Stadtschulrat sein soll. .Der konnte natürlich auch nicht dazubommen, den Rabbiner auszufhlreßen, weit dies eine ArrsnAhmtzbestimmnttg gegen die Angehörigen des ifraelitifchen Glaubensbekenntniffes wäre und dadurch, ein Gesetz geschaffen würbe, das gegen den Fnedensvertrag verstößt, der Ms verpflichtet, alle Konfessionen gleich zu behandeln. Abgeordneter Seitz: Der Abgeordnete Krmschäk hat der Befürchtung Ausdruck gegeben, es werde der Friedellsvertrag' verletzt; wärm die jüdische Kultusgemeinde in Wien nicht durch einen Rabbiner im Wiener Stadtschulrat vertreten ist. Ohm beim Obersten Rabe in Paris anfragen zn müssen, glaube ich, versichern zu können, daß man diese Verletzung des Friebensvertrages Uns huldvollst verzeihen würde. . Die Abgeordneter-Sever. verlangte die gesonderte Ab-- sttmmuug ützer. den Minoritätsantvag Kün'schak, und zivar zunächst über die Worte „ein.katholischer Md ein evangelischer- Geistlicher", sodann über die Worte „und ein Bekenner der' israelitischen^ Religion",,weiters die namentliche,Abstimmung ° über beide Mile des Antrages. (Zwischenrufe.) Der erste Teil hcs Antrages Kunschak wurde mit 86 gegen 84 Stimmen angenommen. ' . Der zweite Teil b-e§ Antrages Kunschak ,,ünb' ein Bekenner der israelitischen Religion", wird mit 89 gegen 81 Stimmen avgelehnt. In» übrigen, wurde bas Gesetz in der vom .AuSschnß vorgeschlag'enen Fassung in zwriter Lesung angenommen. , Der nächste Gegenstand der Tagesordnung ist die ,erste Leinng des Budgets. Abgeordneter Dr. Michael Mayr, (christlichftziaiD. Wenn wir unfeve Lage auf,.Grund des Budgets überblickn, müsseri wir.' sagen,- daß-.Jic-, fast Lvostlos ist.. . Aber., tvas bleibt,uns.-anderes übrig, alsallen Ernstes -zu-.arbeite, Wir w>obley7 mcht vevzwcifeln,. /die. Hände in den Sch-ss legen - und, zusehen, »vie wir zugrunde gehen. Wir tv-oICcu Opfer, bringen,, so »veit wir. sie zu bringen vermögen. ViMelcht zejgt-,sich noch ei« rett«tder.Hoffttungsstr>.rhl., Abgeordneter Dr. Baiier : Es ist ein Budget des Schreckens, baS der Finanzminister dem Hause vorlegt. Es lveist ’fcrn Defizit vost 166 Milliarden Zkronen aus. In Wirklich knt ist aber' aüs dein Voranschlag zu ersehen) baß bas Defizit noch ^ebärlte'nb größer ist. Ber Berücksichtigung des - sink Mar eutftanbe>uen Mehraufwandes würde -eS sich unziottfelhast auf mehr' -als -200 Millrarden Kronerr erhöhen, das heißt) auf eine -'Ziffer von mehr als 35.000 Kronen per Kops der BevöLstrrma, Noch.vor einem halben Qfca&te;

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