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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-06 · Heft 996 (6.11.1921) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 996 (6.11.1921)
Date
1921-11-06
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. m Wien. Cöonntag 5235'tettet ^GhAsrrzez Krone im Ausland keine Beachtung mehr findet, und wir haben es bereits einige Male erlebt. Laß ans Zürich eine Kursbessernng gemeldet wurde, auf die der Wiener Markt nicht nur nicht reagierte, sondern die er sonderbarerweise mit einem weiteren Mschivellen der Valuten- und Effektenpvßise beantwortete. Man muß also -irE. großem Bedauern die Demoralisation des Marktes konstatieren, die unter dem Einfluß der Großbanken von Dag zu Tag znnlinmt und bereits einen derartigen Grad erreicht chat, daß alle bisherigen wirtschaftlich«!: Erfahrungen über den Haufen g-worfen und alle voraus-- s i ch tlichen . Berechnungen zunichte gemacht/werden. Es darf keineswegs als ein höchst beunruhigendes Symptom unterschätzt werden, daß offizielle Erklärungen, wie diejenigen Lord Crawfords, die Angelegenheit der Aufhebung der Generalpfandrechte stünde für uns günstig, auf vollkommen taube Ohren fielen und erstaunlicherweise eine neue gewaltige -Steigerung der Valuten und Effektenhervorriefen. ■ , Niemand kann mehr die Haltung ein nehmen, daß ihü diese Demoralisation persönlich nichts anginge. Jeder einzelne wird durch die neuerlichen Steigerungen der ausländischen Zahlungsmittel aufs empfindlichste getroffen. Die Lebensmittelhändler berufen sich nicht mehr in dem früheres: Maße auf die kostspielige« Importe — die Preise der im Inland produzierten Bedarfsartikel sind 'hon' der allgemeinen Hochflut mitgerissen worden, Hier müßte die Negierung einen Damm aufrichten. Aber sie befürchtet (und inan kann nicht einmal! sagen, mit Unrecht), daß man die Märkte von Waren entblößt dastehen. würden und ein «euer, gefährlicher Schleichhandel aufblühen "müßte.' f!, Wir leben auch/in der Zeit der-Steuern, einer "-diesich' -Ms inaß- und - uferloser entwickelt, ünd es /ist für unsere' Tage bezeichnend, daß: Sdgdtrat Breitner in der vorgestrigen Landtagssitzung die! .geradezu historische Bemerkung fallen ließ: „Nur das Atmen-bleibt steuerfrei". Man muß zugebeu, daß die Herren-, in dieser Hinsicht ins Große gehen, von bedeutender Vielseitigkeit sind, und mit phantastischen Ziffern arbeiten. Der Staat erwartet nunmehr an -. Einkommensteuereingängen zwanzig MMiardfr« 'Kronen. Und die Stadt Wien wird in kurzer Leit mit einer G'eschäftsübertragungsabgabe, einer Inseraten- und Geldumsatzstener gesegnet fein. Außerdem werden die schon bestehenden Abgaben eine Erhöhung erfahren. Endlich eröffnet sich uns der trostreiche Ausblick'auf nahe bevorstehende Erhöhung der Tarife der Gaswerke, Elektrizitätswerke und, Straßenbahnen. Sind diese Erhöhungen durchgeführt, steht zweifellos bereits ein-neues „Programm" in Bereitschaft. '! / ^KaNn man da aus dem Endlich fest zugesagten MAm't'enabbau Trost schöpfen? 'Kommt er nicht reichlich sp ät?' Noch vor zwei fahren wäre er bedeutend leichter und mit unvergleichlich geringeren Mitteln durchführbar gewesen. Die Bekanntgabe der Einzelheiten des Planes, wonach' der Beamtenabbau erfolgen soll, ( verbürgen noch keineswegs dessen Durchführung. Aber bereits heute sind sich sogar die Optimisten darüber lm klaren, daß er fürs erste neue Milliarden in Anspruch nehmen wird, wo man früher mit Mllionen bas Auslangen gefunden hätte. Ferner bleibt abzuwarM, ob auch bei unserer traurigen Parteiwirtschaft der Abbau der nötigen Energie und Ehrlichkeit in Angriff genommen werden wird. Leider dürfte er für den Augenblick und die nächste Zukunft an der bestehenden finanziellen Mise-re so gut wie gar nichts ändern. , IWn-inlNKWM BSrsfin^emimlssionsgesrtiSn unä Wecfosetstub© W0&G1H <8r Do» Wien, e., H«te©nsfa!ifeng»sse Hl «« mwwwyjw mm— Bar«taavfhrrugu«g fßr GetreidekLuse mit Avsschatt««g dss Marktes? ES stll, wie verlautet, eine Aktiv« ««geleitet werde«, die Sicherung der BalutenbrdarfeS für die Äerforgung von Getreide mit Ausschaltung des Marktes zu bewerkstelligen. Die Deckung deS GetreidebedarfS soll dmch riue Be« riuign » g der Getreidehändler u» d Müller erfolgen, welche sich die K r e i i 1 e für de« Einkauf durch private Verbindungen verschaffen sollen, ebne den Balutrnmarkt in Anspruch zu nehmen. Der spnst lnez« erforderliche Balniendedarf beläu't sich «ach ungefähren Schätzungen «.onatlrch ans acht bis zehn Milllionm holländische Gulden. Pribatverkehv Weitere Gtsig-e««KS» der Valuten« und Effekicnlrrrfs. Ungeachtet der leichten Besserung unserer Krone in Zürich machte die Auswärtsbewegung im gestrigen Plivalverkehr weitere Fortschritte. Taxiert warten Oesterr. Kredit 7C0O, Depositenbank 3000, Alpine 32.000. S ü dvahn - Prioritäten 10.2n0, Siemens 88t)0, Krupp 14.500 und ö ft e r r. H o f h e r r 6300. Von den fremden Zahlungsmitteln waren: Dollarnoten k>650, t s ch e chi s ch e N » t e n 61, M a rk» « 1 e n 2S und p o l-- nischeMark 2.45. Gontinentaie Bank] Wien, I. Bezirk, Marc Änrelstrasse Mr. 51 Telephon Nr. 20*83, 20!>91, 20C«, 22676. Telogr.-A.dr.: Continonfalbank | IWÄckselatube' Wien, XI. Taborai;rasa© 46aI Telephon Nr. 4S4S8 H Kulantes«« DurchfObrunj; sämtlicher Bank-8 unck BÜrsetransaktlenen - lssg Die Auslandszahkungen vor rumänischen Kanflente. Aus Bukarest wird uns geschrieben: Durch beftt Kurs sturz der rumänischen Valuta stiid zahlreiche Kaufleute, die mit dem Ausland in Geschäfts Verbindung stehen, insofern' in Schwierigkeiten geraten, als die meisten Zahlungen jetzt fällig werden und die Kausleuts außerstande. sind, diese Fälligkeiten nach/dem heutigen Staude der Valuta zu begleichen. Deshalb mußte sich die Regierung mit dieser Angelegenheit befasse»: und der Staatssekretär des Handelsministeriums Deleanu sah sich auch veranlaßt, zur Beruhigung der Gemüter Erklärungen 'abzug-eben, die für den ausländischen Handel mit Rumänien von besonderer Wichtigkeit sind. Wie immer auch die Erledigung dieser Frage..schließlich sein werde — sagte Deleanu. — so ist es doch sicher^ daß die S t ü n d u n g b e r Z a h! ü n g e n in irgt * - - ei; Form wird verfügt werden müssen. Finanz'miwister T t'. -l ff'cu hält eine Lösung durch ein. Moratorium für uugeei^uet und so dürften wir benselbM Weg einschlagen, den. Jugoslawien betreten hat, wo die Durchführung der ÄuslandszaHlungen der jugoslawischen Notenbank-.übertragen wurde. In Jugo- ' s'l a w i e nkörinen Auslanpszahlunger: nur.'durch '-die Notenbank oder durch deren Vermittlung, jedenfalls. jedoch nach vorheriger. Genehmigung. deriÄank. efftkMert-werden. Die' Negierung habe übrigens mit den auswärtigen Regierungen Verhandlungen angebahnt,' . um' .in dieser Frage ein internationales Ideberemtommen herbeizüführen. Inzwischen hat die rumänische Regierung für Auslandszahlungen gewissermaßen erneu Z w'a n g s k u r s bestimmt, 'in dem ausgesprochen wird,, daß für War«:schulden' ans Msland die Zahlungen nach dem Kurs des Kauftages zu geschehen haben. Es ist gar kein Zweifel, daß die ausländische«. Lieferanten an Rumänien eine solche Entscheidung nicht ruhig hinirehmen werden. Die rumänischen Handels- und Gewerbekammcr-n haben übrigens gefordert, daß bis Lur Etttscheidung dieser Frage, die rumänischen.'Gerichte Klagen ausändifcher Firmen gegen -rumänische Kaufleute auf Zahlung von Warenschulden bis . aus weiteres ruhen lassen sollen. Die Polnrsch-DanMer Wirtsch aftHuB«yenti 9tu Aus Warschau wirb uns.; berichtet: . Nach acht' Monate währenden Verhandlungen wurdehier der Polnisch- Danziger Wirtschaftsvertragin ^feierlicher Weise unterzeichnet.. Das Zustandekommen der Wirtschaftswurvention wird auch als Beweis des auf beiden Seiten vorhandenen guten Willens und Verständnisses für die in Betracht kommenden beiderseitigen Interessen-angesehen. Das Vertragsinstrument umfaßt 244 Artikel und 6 Beilagen auf \ 258 Druckseiten. Die Vorarbeiten und Verhandlungen wurden in 13,Spezialkommissiouen, mit deren Leitung von polnischer- Seite der bevollmächtigte Hmister P l u ei n s ki, von Seite des Danziger Senats Senator J>o w el.o w ski betraut waren. Dank dem gegenseitigen Entgegenkommen und der Umsicht der Kompaziszenten ist es gelungen, die großen Schwierigkeiten zu überwinden und das Berständrgungswerk zu vollenden. Die Abmachung, zerfällt in acht Teile. Der vrste betrisss die Rechte der polnischen und Danziger Bürger; der zweite regelt das Gerichtswesen; der dritte die Postangekegenheitm; der vierte die Fragen der Schiffahrt; der fünfte Finamzfvagen; der sechste die Zöllengelegenheiten; der siebente die Ein- und Ausfuhr; der achte, die Approvisionierung Danzigs. Die wichtigsten Bestimmungen enthält der die Zrllangelegeuheitm regelnde sechste Teil der Konvention. Diesen Bestimmungen zufolge fallen-mit 1. Jänner 1922 die Zollgrenzen zwischen Polen und Danzig. Für Polen und Danzig gelten mit Beginn dieses Termines die gleichen Zollvorschriften. Die im polnischen Neichsgesetzblatt publizierten Zollvorschriften treten vom 1. Jänner 1922 an auch für die Freistadt Danzig automatisch in Kraft. In frnanzreller Beziehung garantiert die Wirtschaftskonvention den Danziger Bankenniederlassungen in Polen die Rechte der polnischen Deviseninstitute, sofern die Danziger Banken die für solche Institute bestehendm Bedingungen erfüllen. Die Dauer des Vertrages ist für zehn Jahre festgesetzt. Während dieser Zeit ist es keinem der vertragschließenden Teile gestattet, in irgendeiner durch bm Vertrag geregelt erscheinenden Angelegenheit an den Oberkommissär der Völkerbunbliga zu appellier«:. Etwaige Aendernngen des Vertrages dürfen lediglich im Einverständnis beider Teile vor genommen werden. Falls keiner der vertragschließenden Teile Aend-ernngen vvrschlägt, verbleibt der Wirtschaftsvertrag auch nach Ablcn:f von zehn Jahren automatisch weiter in Kraft. Die europNfche Zuckererzerrglm^. Die ^Frankfurter Zeitung" teilt nachsiebmde Angaben üoer die europäische Znckererzeuguna 1921/22 mit (in 1000 Zentner): Deutschland 1921/22 : 2Ö.0CO <1920/21: 22.120), 6. .^vornüber 1921 Ssite 9 _/- ...______-! Dchecho-Slswakci 13.000 (14 300), Fraukeich 6000 (6760)] Holland 6000.(6,^0), Belgien 5400 (4860), Oesterreich 3'2d (880), Uticwilt 900 (6601, Dänemark 2980 (2740), Schweden 3700 (3380\ Italien 4000 (2440'-, Polen 4000 (3420), Spavnii 3800 (2700), andere Länder einsilUi-ßlich Rußland 2200 (SfOC/Ö); Insgesamt etwa 77.900 (gegen 73.90;)}. Mithin würde das vor^ aussich<tl:che Mchr in Europa, das im wesentlichen aus Deutsch'-, l a n d entfällt, nur etwa 4 Millionen Zentner betragen. In den anderen Ländern gleichm sich Plus und Minus nahezu aus. Für eine Ausfuhr kommen Tschechien, Holland, Belgien und Polen in Betracht; ihren eigenen Bedarf anS ihrer Erzeugung k ö nn en - nichtdecken: Frankreich, Oesterreich. Schweiz, die nordischen Staaten und' Rußland. Jsfolge zumeist nicht 6c* friedigender Anbauei träge sind die nn Frühjahr gehegten Erwartrmgm der Erzeugung ums einige Million;!: Zentner unterschritten worden. .. Der «rrgarische WankGnswete. * Budapest, 4. November. ^Bankausweis dÄs Ungar i.l'cn flsaNächen Rsteurnst;tnrs vom 31. Oktober.) A k t i v e n: Ment!-, vr-rrqt: Goldmünzen u: Kronenwährung, in Goldbarren, ausländischen und Haudelsmünzm. das-Kilogramm sein zu A-Z27I gereckmit, ans ausländisch? Plä^e lautende Wechsel m:d"auZländi-! sch? Noteu Wund S erling, Schweizer Franken, Dollar,' Hol-!a dische Gulden, No-.dische Kronen gerechnet ngch der Mü'nr-- }v;;üt) K 12,474.827, S'ldermönzen und Wechselnd T'597.658,' ü-l 'alllchstz zuianmien kl 13,072.580 4- 7,419.734, Notcn. der ' Oc.^rreiLi!ch.ungor'schen Bank K 17.479,758 634 + 22.947LD,> PoasparWenotm K -89,260.401 4- 18,475 056. Ban'moteunachai/mtHMtn zu K 1 und *3‘K 4,612 302 4- 145.027, EstompMte! Wechsii, Warrants und Effekten K 8.8W 820L85 -h 256.78^5v/ Darlehm gegen Havrpsand 'L- 1.185/N8.200 — ^M0.5M, VoÄ schösse au die Sta«ts!.-.-sse laut GrtzMrtiN 46, tz 2, vom ÄaW 1921 900>>00.000 -i- 3-10 0--Qi-00, Metten K 693.742 280.616- Sosstige Aktiven ll 1.181,523.846 — 12,727.573. — P a s i r v e n'-r! StaMSnykrn'verkrhr K 23 642,776.071 +- 760,277.711, Giroguthaben und sor+t!--.e sofort saftige Vertnndüchkeittn K 2.163.893^419 - 133 740,345. Sonstige Passiven K 187,0912(J3 - 20,716.787.; Die Zirkulation an Noien der Desterreichisch-nngarischin Bank bas allerdinas nur einen Zuwachs von zirka 23 Mrllioneiv ^!iuf 17'4L Milüarvrn) erfahvm. Dag'gen hat sich der S t a a M-, n o t e n v e r k e h r um über 760 Millionen (auf 23'64 Mil-! l-arden) gesteigert. Rechnet man dielen Betrag zum gcgenwüriigen- Kurs vo« 6 um, so ergibt, sich M ,gani«: rin Rötenzuwachs.vsn 4'7 Milliarden,, wodurch nufer durchschuittüchLc wöchentlicher Zu/ wachs um mehr als iue Hälfte übervosfen ist. Die Ansicht vAni.' der b^ssereri Wirtschaftslage Ungarns gehört somit in das Reich drr Legeude. ^/,-j wiair, r., wiPFieiNasssTBAsas" ütr. ibj (Eifiganf Scl.-wortgasee 2) 476 Telephon: 61-6-22 intombauj übernimmt zur kulantesten Besorgung &er alle bankmässig'en Transaktioaiea BrrvopplünA Ser Kohlenfteuer in Deutschland?] Wie die ^Deutlche Allgentrine,Zeitung" erführt, soll bei tety. Reichsregieiuns der Plan bestehen, die Kohlenfteuer auf 40°/» zu! erhöhen. DiSßdd'f hatte dft.^SMdr uMrrändert 80"/» betrage::.!^ Im Frühjahr dieses Jahris war dann eine weitere Steigerung! um 5 brs 1( % geplant Worten, doch haben sich dir Erwägung«:" so lange -hmausqezogdn,''daß'-erst^ jetzt die Sache mit einer! Steigerung auf 20% spruchreif werden sollte. Zugleich war eine!) Staffelung der Kohlensieüer beabsichtigt, welche sich je nach de«,' Eelbftkoftcn der Reviere auf 18 bis 3^ staffelt, so daß beispiels^ weise die im rechtsrheinischen - Bayern geförderte Kohle emej Kohlensieüer von 18°/o. dre Steinkohlen im mederrheinchch--' westfälischen Revier eine solche von 3&°/o und die iw rech'1Z< . rheinischen Revier gewonnene - Braunkohle 33^/a zu tragen! hätten. Diese auf eine Kohlenstrner von 30^ adgestcllten Sätze! wärdm sich bei einer Steigerung' der Kohlensieüer auf,40% ebenfalls lmisprechend erhöhen. ' Fv.ftorr der Bötzmisch-MKhrrfcherr.Maschirreufabrik! rmd der Ko!beu-GlektrizitätsWerckv. Aus P r mg 'wird! telegraphisch gemeldet: In kram 3. d. M. abgehaltenen Ver-j waltungsratssitzung der Böhmisch'mährifcheu Maschinenfabrik und der Elektrnitätswrrke A.-G. (vormals Kolben A.«G«) wurde) cinMÜtig die Fusionier beiden Betrielzr vom 1. Jänner 1922 an beschlossen. Die Fusion erfolgt-in der Welse, daß die Aftiouäce der Kolben A.-G. für drei ihrer rrgeuen Aktien eine Aktie-der . Böhmlich-mährischen Maschinenfabrik mit dem Coupon für.das Jahr 1921 erhalten. Das Aktienkavital der Böhmisch-mährischen Maschilrenfaonk wird durch Ausgabe weiterer 5000 Aktien von 6 auf 8 Millionen erhöht. - > Be*!8«geL»»«S der lagergeldfreie« Frist beim LloHv Trieftino. Wie das »Handelsmuseum" mitteilt, hat dev Lloyd Tnestino mit Wirksamkeit vom 20. Oktober die lagergeld-; freie Frist für Waren, die im . geseslichastlichen Hangar vor der, rrglementmäßigen Frist zur Weiterbeförderung nach der Levante eingelagert wurden, von vier auf fünfzehn, bei Waren,, die für Häfen jenseits Suez bestimmt sind, von sechs auf dreißig Tage versuchsweise erstreckt. j Austo« im flowakischsrt Wnutrweseir. Ans Brat is l a w a wird uns geichrreben: D:e Direktion der Americko- Slotzeriitä Banla und der Tatra-Banka haben, wre schon gemeldet. eine Fuston der Seiden Justitnts beschlossen, bei der allem es aber nicht verbleiben soll. Glerchzeit g wird auch roch die Funon einiger kleinerer Banken dnrchgesührt, fo daß das neue Institut e.n Aktienkapital von 80 Millionen tschechischen Kronen,) mit Reserven und Einlagen über ein Kapital von Lbev V, Milliarse disponieren wird. . j Uebrr den Sturz de« deutsche« Mark schreibt das i „Petit Journal", daß die Frage, ob der Zusammenbruch dev deutschcn Valuta die Forderungen Frankreichs berührt, mit nein beantwortet werden könne, wenn man .sich auf den Boden dev Realitäten d-r Reparationen in naim-a stellt. Die Produktiviiät der dcutlchen Industrie und ihrer Gesamtheit bleibt intakt. Diese kann.uns,, fährt das Blatt fvit.'entschädigen, wenn w,r auf, dem Wege fortschreiten, der: das Abkonmrn von Wiesbaden cingeschlagm hat. Das Blait schließt mir der Behauptung, daß die EniwntlMg der deutsche« Mark Frankreich nichts angehe, denn Kommenn. Diskonto-Baik Filiale Wien,.!,, Wlsilisgersirass« 24-26 «« lelsMi 12358, MR 17408,12367 n> „ Vöüeingezahlt'DS Aktienkapital □: 3090#®aOW tschechische Kronen ücborniuiuit tlie DurcMiilming* sämtlicher baukgeschäftlichen Transaktionen. Verzinst Einlagen a«^ (Hrokonto mtt 8V, Prozent p. a. Einlagen gegen u Kündigung köher« ' s*

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