Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 994 (4.11.1921)
- Date
- 1921-11-04
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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ftfe SS4 ' Wien, Frettag lG»" »■ i...»i,. .-n.,,». -->> ——— Der Volkswirt. Gestempelte Kro»e - —.14 Centime«. Wie« * —.25 Centimes. In Mich notierte! die 5Asr»ichische Krone . . . , —.26 (—.26 im 2 die Zsterr. gestempelte Krone . . —.14 (—.15 am 2 November die tschechische Krone ..... 6.18 : 5.10 am 2. November die Mar? . . . 270 l 2.85 am 2 November Agram . . . 160/ 180 rw 3 November) Bukarest'. . . ä.05 $45 am 2 November Budapest . iSVVm« . *".60 — 67 am S. November^ Warschau . . . . , —IS —.15 -m 2. November) Deutschlands WlrtschastSnSte. In Deutschland spielen sich KAM tttz, die «it den Vorfällen Sei u«s 0tne> MschMckMtz NhNlichW zeigen. In einem bezeichnend«; Äriikrt „Wirbelsturm" im „Berliner TsMlÄtt" heißt es unter anderem: „Wer an die Mögliche UH geglaubt hat, daß bis Börse durch die Wucht irMb- Kaufalnexus zwischen Dratkbaifie uud Effektüütwelcher wirtschaftlichen über Politischen Ereignisse üüs dem Hausse, in den sie seit Jahr und Tag eingespannt ist, hetailsgerissen Werdern könnte, wird durch die Wirkungen, die das Votum des Hölkerbundrates über Öberschlesien auf die Wettpapierkurfe anSgeübt ijai, endgültig eines anderer belehrt ' worden fein, Naive Menschm ober selbst volkswkrtfchgMch gebildete Personen, die sich die Natürlichkeit ökonomischen Denkens auch durch die paradoxe Entwicklung der letzten Jahre noch nicht vollständig haben abgewöhnen können, find der Meinung gewesen, ein so folgenschweres Ereignis wie die Abtrennung wichtiger Teile der vberschlesischeu Jrchnsttieprovinz vom deutschen Wirtschaftskörper müßte dessen Leben-.« und PrvditÜiottsfShigkeik tu emer Meise schwächen, bis auch fitt die einzelnen wirtschaftlichen Unternehmungen Nicht vhne Schädigungen bleiben könne. Zumindest hätte man annehmen sollen, daß die CMktenspekrüation in der ersten Bestürzung Uber die unerwartet ungünstige Entscheidung des Völkerbundrates' wenigstens einen ArWubtick stützen, würde, ehe sie die Aktien industrieller UnkrrkehMngsn weiter in die Höhe trieb. Mer nichts davon ist geschehen. Alles, einschließlich der kherfchlefischen Werte, die Lurch' hie „weise" Entscheidung bar mit der Lösung des oberfchleftschstt Problems betreuten exotischen Herren in einen HexenkeM von völlig unabsehbarer Wirrnis geworfen worben sind, zog ruhig oder vielmehr mit noch stürmischerem Man weiter in den. Bahnen der Kataftrop henh au fse, auf die allein die Psyche der Wrsa, ja die Psyche fast heS ganzen KapitättstsNtuMs mit geradezu manischen Vorstellungen heute ekngekairsen ist. Die Kursbewegung der Effekten kann nnd will sich vom Dollar auch nicht vorübergehend, nicht einmal für eine« einzigen Tag, r m a N z r p r e r e n oder doch höchstens daW, wenn der Dollar einmal einen Rückschlag erfährt. M . huscht MÄM-- stritten die Ansicht (oder fast ist es ein Instinkt), daß in ZchUmrnsn und schlimmer werdenden Zeiten nichts so schlimm sm ww der Besitz der Mark. Daß es auch Ereignisse geben könne, durch die nicht nur die Ke-ichssinanzen, sonderst auch die Wirtschaft schwer geschädigt werden müßte, daran d<r«kt die Spekulätionspsychose nicht. Noch tolltzr fast als die Essektenmarkte burchvvaüst ist diesen Tagen des herbstlichen MatterfMenß der Wirbel«! sturm die Wateumär-te. E,ne wahre Koufpanik W alle Gchichtön der handelnden konkümtererchen Beovkkrrstug ersaßt M tzio HeMjfp Hamstern^ M Etstd^g< haben wieder sine Ktzhemnug erlangt, wiesw ihrwst seif dem Ende des Weges nicht mehr Mwwahnte. Mstst muh schon bis zn W Banz ttiüschey ZsitStt der Krregse Md Biockadejahr-e zurückgehsn, um auf ähnkrchs Boxgange Mp (ÄtzmÜtMrfafsnstgett zu sto-^n. Nur baß sich diesmal alW auf einer vrel höheren Preisbasis und ist viel wilderen Hormon adspiM als ist jSWst Seiten, in denen SchleichlMdef stütz tzainsterfahrtsn« wenn nmn heute an fid zürückdeükt, sich fast wie ein harmloses Idyll ittii dis Kargheit hov Rationenversotgung h-GyrrchrktStt. Mast Mßte oder dachtr sich: Dies sind Kriegs zetten, sie werdest vvrübürgehsn, und dam wird alles wieder anders, wichev besser und ungefähr sv werden, wie es in der gntzm, alten FyledestSzeit gewesen ist, Es gab eiste Aast, in der Pom Preisabbau geredet wurde, der ÄeMttsdr wretzev den Käufer umschmeicheln müßte und der Käufer streikend auf ftwSM hohen Pferde faß. Das Intermezzo, daS auf der Weg-» scheide zwischen Krieg und FEben für kurze Zeit die Hoffnung des dauernden Umschwunges v'öWrischke, ist yreilM Und das delltsche Volk mußt« die bitters Erfahrung machen, baß dpr Kriegszustand zwar beendet, aber W Kamps sticht ansgefragsn ist. Wen« heilte die Warenmärkte sich unter der: Angstkäufen des WbliknmS eMlößim, dich Preise iyttM ß-hnetler aus eydkoS erscheinenden Leitern Mm Himmel klsstwrn, wenn attS den lsebm Fenftsrhöhlen rheinischer Waresthi^sti das Grauen blickt, so wird alles dies nicht mehr wie sy tzM „idyllischen" Zeiten der Kriegswirtschaft AM irgeudsm HoffnünüsfünklM verklärt und selbst GalMhum-op ist von der Er.de. gewichM, Oer Krieg ist. chorüher, die Wegscheide zum wirtschaftlichen Frieden liegt hinter uns und ist den fahren der Wüsteun-:rde^Wg, die dem deutschen Volke beyorznstohen scheint, ist sticht tzicht, Ziel ü»rtz Weg zst SrveststSst. Unter.bfef^r: Ett,druck steht die jetzig« Kaufpsychose. Wen« Man heut ' dich tzager sich leevkw, die Geschäfts Im Ausverkauf sieht, fo braucht mast sicherlich «och sticht gleich an Weltuntergang zu denken. Zwar die Waren habest zztcht dH bsnoidenstverH Eigenschaft der Wertpapiere, daß sie Hzusageu vast föÜsst nachwachstm, je stärke« PH Bach fragst nach ihnen steigt und je höher di» Kurse Mtepst« ßapital- HihöhMM sind M hys ist hedaMlich ^7 leißwt iuz Wie»er Mv»-r«zen«NA Werk zu setzen als PrÄbuktlonserhühungen. Irr der Warenproduttiou liegen die ASrWtuisse m Deutschland so, daß dt« FabrikättonsVelrichst süh . WM ist den letzte« MostaiSu in außerordentlich starkem Matze Mit ausländischen Rohstoff eit u u d Devisen, die stoch fite einige Zeit de« Einkauf solcher Rohstoffe gestatiest tverben, v o l l g e s v g e n habe«. Ei« nicht zn stnterschätzMdek Teil der starken Nachfrage «ach Ausländischen Zahlüstgsknittel« stutz der damit zusammen- ^längenden Balütaverschlechternng war geiabe auf diese reichliche Versorgung und Dirsorgung der Industrie zuvückzuführen. Da weiterhin e,st großer Teil der Käufe des PublikumS, di« jetzt zur. Entblößung der Warenlager beitragen, Einbecknngs«- und Hämsterkituse dvrswlle«, mit denen der Bedarf dieser Kreise auf ziemlich lange Zeit gedeckt bst, und da schließlich ein erheblicher Teil bstö jetzt ftt Zwischenhändv übetgegangensn Ware« in irgendwelchen mehr oder mintzer dunklen Verstecken anfgespeichert wirb, um späterhin bei einer wettere« Verschärfung der NachsWge oder auch bei einem Konjänkturumschlag wieder ans Sicht zü köMmen, sv brauchte bie Vstr» sorgungSlage für dH itächftt Zeit durchaus sticht gks kätäistyophal beurteilt zu werdest, wenst nicht eUist allerdings sehr schwere Gefahr bestünde, der AnsverMstf deutscher Waren istS Ausland, der heute leider sowohl im EngwSgeschäft, ganz besonders aber im Detailgeschäft sich vielfach nicht zu Bedingungen vollzieht, die eiste Wiederbeschafsuug der in diesen Waren verarbeiteten Rohstoffe nstd überhaupt ein« Kepusbuktion der verschleuderte« Güter gestatten. Was wir im W e st e n schon haben und angeblich erst in einiger «Zeit „verlieren^ sollen, werden wir wahrscheinlich M Osten bald bekommen, weim erst di« overschlesische Wirtschaftsgemeinschaft in zollpolitischer und berkehrspoliiischer Hinsicht ein „neues Loch im Osten" yffengelegt haben Mb. Polen, das heute an Ware« völlig mlsgehungert ist, wird natürlich das Bestreben zeigen, sich in den sechs Monaten, denen die neue politische Grenze ist Oberschlesten stoch sticht zur Zollgrenze werdest soll, mit deutschen Wattn wflzusastgen. Es besteht die große Gefahr, daß wir für alle diese Waren, die auf der schiefen EbestS der schlechtst: deutschen Valuta aus Deutschland hinastsglriten werdeir, kein« vollgültigen substanziellen Nequivalestw erhalten könnest und daß uns für «inen großen Teil. desjenigen, was wir mit voller deutscher Arbeitskraft stnd vollvälutierten. Auslandsrvhstoffen hergestellt Hatzen, nur ein schäbiger und unterwertiger Markerlös zuslwßen wird, Und dies in einer Zeit, in der auf her . anderen Ssiw die Neuem fuhr ausländischer Rohstoffe, wie fast alle Warenmärktbericht« besaget^ durch die gewaltigen Steigernstgen am Markt der atiSläudischen Devisen vorerst nahezu gelähmt ist.^ Bsrliner Mvse. SLrrttk. 8. NStztvwer. Da der Verfall der deutschest Wäßrupg immer weitere KoUschntte macht, dec in dem hrubgen DMrkurS von ungefähr 210 und in einer esttsprechend höhere« Bswtrtnn» der anderen Devisen seine st Ausdruck fand, beeilte sich die Böric'v^ulation und >hre Gefolgschaft. ihr« am Martes MMW HW.rnxWsWen, Di« Gteigetststg p ^tzrW äM Bürtstitiatz tin-- S«s,tzt «uh Weichte ihren HShepuntt während der anstli-rn ^UrS^ seüsttzuntz, wo infolge de» Matertalknavvheit die Nachfrage trotz her stärken WßhuNtzen Mr tMwrftctzesriddiht Wersen ktzvnte. DstS Heschäft hat. wieder gerade »tz he. Ü q g st i g e st d » I o r m-e n a st gen ö nr m e n. 11 ch i 1 h e st e it u .n d ' a u f g e r g t e st r n ging es wieder «m Matste .brr nünotmten Gertr hpr. Erst Ws? lksth» hgß WEt in Mwale BMtü. Die KurWiserüNM bettugen ist der Mehrzahl W Montan-, chemiichen, Elchxy- und MafchlMstM-tk-Miest ufm. bis zn 100°/» nnd darüber Did EkhWWü bstrugrn boi Otzerdvdatzf-. Außlo«, Gchwarz- Hastnsver^e WchjHö»», DtMschrÄtläMifchS Aktlrn. m »gr die wichtigsten heratttzugreisw, 280 bis 400»/,. Ritckgänge hls zu lWe sind zst emMest bei PaWahch. Hansa», Barmst! Banwepttn-, Bmtze. hgWiM stnd Tstrktschr Tghür-Nltiey. Bon! mMändifchen Aümhrn kktzstn Mexikaveb und Dürttn ihre AufwäitsbrwkSmig fort, wte jwerheupt VMaNgpiere weiter gestnykrt wären. Swat^btzhn-, Kreditnnd Wftnrr Bankvsrnu-stfjftn rvgen Wt>M erhrbM atz. Garz enorm war die GtMtMtz M die zn EmheNSkursen gehandelten Jnduürtkpapiixe. Bei Hey Banken ist M ÄrMtigE der ««gehenhest Auftcäss. wikweife M in dts Morgeustienden hinein Wchtstek worden. ES ist daher wnder über» wissend mtt Neuen stistkÜsteitzernngen bezrehstnghw'ife KurÄprtzngen ß MAN. ' '■'■■■ / .; rAHVhsHDV MNeVfOVrHH «M» WestAvIkHVV HastststsmüwzM. Mm Hwrck« der Ermststnng der Effellennmiatzhetree sowie der Gtewprknnd Rechts-,htzhren bestimmt eine Rmtrurgsyskerhntzng r M «ist. für die Ermittlung der Effettenumsatzsteukr MsthMchw Geldbetrag ausschließlich in einer ausländischen WÜHrustS oder in iuländtschen Hasttzesswümen autgediückt oder rft hie Wlttstdes Eritgelttst in auslststtzischrr Währung (iylWikchen HstBeMünzen) oder in Landeswtzhxunder WM der Parttzien anhetmgchellt. so hat die ÜMechstWs der auSläkdischen Währung Wästdischen HaudelWststze«) s» die Osthlung der Nepuhjik OeKerrtlch btS auf westet«- nach sofgenten ÜWtchnnngr'' HmüM stätirnfiadru: rüd deüteche Avchsmark« st M3. M htzUMcht Busden --- st dost Schweizer FrMest — X 7S.M, M ftayzü-t flicht ßMkrn'«- st Zl-Sbtz. jyst belMe tzslMkr« -- st 28.M, 1VS italienische Lire st htz M. IW W -- st S?SV, W Wa *t st -Üüd, liiQ Dinare --» st 5200,4®Q Drachmen — st 19 800, 10Ö Pesetas — K H3.70v> 100 schwedische Kronen --- st SlHst), lü) OWlgische tkroneu. ----- st -2.70V, 10V dänische Krone« --- st 77.500, 1 Pftmd Sterling » st 18.000 1 Dollar -?-st 4406, tvv MW lNamanyw)' st 600, 1 törhscheß Psgnd .-w K MtiO, t indische Rupie st 1200, Umm* W« (8sWM WM « st AM, 1 pttMMs, 4 November El Seite 7 Bsnnd — K 17 000,1 argentinischer Peso — st 1400, l sapaM scher Den --- st 2108, 1.0 ungestempelte öst»rreichisch-«ngarstchj Kronen -- st 100,!00 tschecho-slvwakische Kronen K 4000i 100 jngoslawische Kronen st 1300, ICO unoarische Kronen --- K 600, 100 PolnMc Mark --- st 90, 1 GoldgulbeN — st 2800, 1 Dukaten K 8600. Privatverkehr. dktue Hochkurse.;.fe Inföl-e des nruerlichen Rückganges des Krorenkurses ist Zürich haben i« freien Verkehr die V a l ü t e u eine weitere Aüswärisbewkgüng erfuhren. Dollar notierten st 4800,' Pfund Sterling st 19.'00, polnische Marp % 148, SchweizerFrancs st 895, t s ch rchrsche Kronen 8 45.15. — Auf dem Effektenmarkt Ovaren Staatsbahn bis st 23.700, Südbahn-Priositäten bis K 9300, Kted't-Atlien bis st 68'0, österreichische Hoihrrr st 5900-' 'Alpine bis L 88.000 gefragt. Für Galicia wt man bi^ st tzsv.üoo. GteiermÄMsche Gskomptebank. Draz, 3. November. In der heute abgehalteürn ckrßer-E ordentlichen Generalvetlommlüng der Steiermärkischen Eskomptebank wurde beschlossen, das Aktienkapital von 100 MiÜtone» ank 300 Millionen Kronen durch Ausgabe von 250,000 neuen ÄWst b st 400 zu erhöhe«. Aöschlrrtz der anzverhündl«ngett zwischen der Uschecho-Slowaksr «ttd Jugoslawien. Orag, 3. November. Dir Verhandlungen mit den füb4 slawischen Vertretetn über finanzielle Fragen, die im Finanz^ winisteuum seit mehreren Tagen' geführt werden, wurden heute abgeschleffen. E n vollkommenes Einvernehmen wurde in d«L Frage der gegenseitigen Rücklorderung der Depofilen und in de» Frage der Erfüllung der yus deu Wertpapieren erfließendru VerÄ pflichtungen erzielt. Uetzcr diese Fragm wurde ein Vertrag ab-ä Üeschkoffen, der beiden Regierungen z«r Rat« fikation votgelegt werden wird. Auch in Nngelegenhe« der Begleichung . dcr gegenseitigen Forderungen und Schulden die auf österreichisch-nugartsche Kronen lauten, wurde «ha positiver Erfolg erzielt. Es wurden prmüpielle Richtlinien fefH gesetzt und auf dieser Grundlage wird, sobald statifirsches Materia^ vorliegt» der endgülttge Vertrag abgeschlofien werden. Was; spezieÜ die BanfverpflrchMngrn anbelangt, wurde ein uaheresi Ueberrinlommen erzielt, so daß in Kürze die tatsächliche Be-; pleichuNg erfolgen wird. Durch einen Son.dervertrast wurde bie Zahlung der gegeuseitigen Forderungen üud Bechflichtnngm der Sparkassen geregelt. Soweit noch uugelöüe Fragen bestehen^ wurde vereinbart, die Verhandlungen zum Abschluß zu bringe»^ sobald dir notwendigen Borarbeitm beendet sind, die sich für fcw; Verhandlungen als notwendig erwiesen haben, längstens aber Jänner nächsten Jahres. ’ Dio Wiederaufbartversttche in SowZeLrnßlemV, Dii WirtzerelnfühtNutz "des B e r s i ch e r u n g sw esenZ in Sowirtrußlayd ist, laut „Ost-Expreß", in Form eme^ siaattichrtt Verstcherungsmonopols erfolgt, das Verstchenmg gegen Feuerschaden, Higel. Havarien, Transportschäden untz PtehsenchrN umfaßt. Nitr die Genossenschaften Haben da§ Recht» Verbände zur gegeüfeit>gen Vttsicherüüg' von Güter« zu gründen^ Die Versicherung und Rückversicherung bei ausländischen Gesellschaften ist nur mit G'uehmigung des Rates der VolkskommW« in jedem Einzelfalle zulässig. Die Versicherung soll dbligaiortsch sein; nur für Ausländer bleibt sie freiwillig BiS znltt Ausbau des staatlichen Versicherungsapparats soll indessen zunächst die Versicherung allgemein freiwill^ bleiben. Der Gouvernementswirtschaftsrat von Smolensk haL beschlossen, sieden verstaatlichte 8 e d e r f a d r i k e n z» d vnationalisieren und ihren früheren Besitzern zurückzugeben. Von den 5b dem Wirtschastsrat unttrgrordueten Betrieben wird er «ur 31 in seiner eigene« Verwaltung behalte«. Es ist ein neuer h a l b st a a t l i cher StahltrustdeS Südens, ,,Jugostahl geb ldel worden, der dir Fabriken vom Petrowk», Makejewka und Jusowku vereinigt. Der Trust solü yon der Regierung 30 Millionen Goldrnbel zwrcks Einkauf vom Materialien im Ausland erhalte». Vom 15. Oktober all funktioniert in Charkow eine G e n o s i e n s ch a f t s b a u v Sie hat Äbttilungen in Odessa, Kiew, Gariupot und Berdjan« eröffnet. (Er ist dies die erste p r i v a t e Genossenschaftsbank^ Gin Zstskreichisch-Polnifch er Handelsvertrag inj Vorbereitnng. Waefcha«, 3. November (Privat.) Der österreichisch» Geschäftsträger Herr Knaffel halle eme Besprechung mit dem polnischen HandelSminister in Angelegenheit der Vorbereitungen eines Handtlsvertrages jwischen Oesterreich und Polen, zu welchem die Berhandlunsen in der letzten H ä l f d« November beginnen solle«. \ HrtzahsetzttHg des Lond«ner Bankdiskonts. Land»», 3. November. Die Bank von England hat den Di-koUt von 6lA auf 5% herabgefetzt. Abstempelung der nicht fichergrstegten Schuld» Verschreibungen des alten österreichischen Staate-. I« Sinne der Verordnung des Bundesministertums für Fmanzep über die Abstempeltens der nicht sichergrstrllteu SchuldveriLreps bungen des akte» österreichischen Staates sind sämtliche Obltzs gitioue« der steütrirritn 4°/oi-en österreichtschm SraalsreE (Verrinsttugstermtnr März-Septembers ohne Rücksicht auf daS Ansßellungsdotum der Effekte» der Abstempelung zn «nterrtehenft Ein «enerltcher Kurssturz der auvwärtigeu J«hlu«L,mittel it «Hös». Wie gH War fcha u -eDkid^