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Wiener Morgenzeitung · 1921-10-28 · Heft 987 (28.10.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 987 (28.10.1921)
Date
1921-10-28
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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fit. 987 Wien. Freitag Me«er Wors-«zrtt«*s Sport. Von der GchachfeWott des Sportklubs HaKoüh. . Simultanspiel delugoilawischeu Amatrurmeister- Dukovit^ch. Sam-tag den 39. d M., Vtf Uhr abend-, spielt Herr Vu ovi'sch in unserem Klublokal 30 Pw ticn simultan. Eintritt srü. Gäsie will 6mnt n. Blitzturnier. In dem am 23. d. M. stat'gefundenen Blitzturnier konnte der Auffavorl He'v Si gffied Be?1um nur den H. und UI, Prcis m t Henn Wolf jun. teilen. Srger bl eb Herr I. Schwär», der keine Partie verlor, g^wiß eine Gl,nzlerstung in Anbei,acht der Umsimdc-.?p eler von der §13 ke eine- B'ritnm, Wolf jun., Hermann Weiß. Adolt Gottl eb und A. Veroit teilnabinen. Hermann W.iß Und A. Lewit teilten sich m den IV. und V. Prns. Turnrer t^vndll) um die .Klubmeisterf ch a f t. Nennnnosschluß 29. d. M., Auslosung 81. d. M. und Beginn 2. November. G r o st « e, st e r R. N 6 t i. ern^r der stArksien Spieler der G'g »wart, der >m Blind-Simnltanspiel mit 27 Partien de« Weltrekgrd bält, ist der Sektion als Mitglied beigetietrn und hat sich bereit erk'är', il> vorgeschrittene.§pi ler einen Kurs ab »balten« Näheres an dm Spiel«! enden Montag. Mii'woch und Freitag beim Sektivnsleiter Herrn Ingenieur Robert Wahle. Ekikurs« sfr Anfkrtger. Herr Richard O 3 n - l e r. lanaiälirigeS Mit lred des Slluci ffi^crciw § ba' sich in lieben^ würviger B-tcke dereit eifert m Rahmen d r Hrkoah einen Skikurfür Anl8-ger lMet ode Alle ml zu le 'en un'r beg nnt m» einem TrrcknrlurS. Die TouiiOisieknen rer Ha'oalr emvsieblt allen Int'r'sirr'teir. vnb»dingt zu erscheinen, da Versäumteschwer rinzlrl'olen ist. Beginn dee stm Vortrages st-rntag der, 28. d M. um */j9 Uhr abends im Klubbeim (l. Cas6 AtlaSbok. Engang Wrefingersiraße) Gäste willkommen! — Anmeldungen fürSkiunterrich t werden täglich rm C>kr «ariat (6 M 7 Udr abend-' od , persönlich Fiei'aa abendim Klnbherm ent» gegengrnvmmm. Bei reck tzri'iger BorauSbestellung werden an unsere Mi'g'rtder Sk>e billig abg^g ben. — Programm: In der Zeit vom 29 Oktober b - 1. November werden mehrere ein« und mehrtägige Tonren rtfühit. Besprechung der Teilnehmer (auch Ankängei s heute, Freitag de« 28. d. M. um 8 Uhr abendi« Klnbhe'M. Schid-richierbefetz««» fSt Sonntag Für die am Sonntaa stat findenden?"st1'vrele wurden solgende Schiedrichr r «ominierr: Onimark-Svorlklubr Lorenz: Admira-Bren"a: Wolf; Halo«' Simme'Ng: Korny; FloridS-orf—Wacker: Kienzl: NudolfShltaet—Hertda 'Flew dschrf'»'»nl): Stiaßny; Unron-Mov^Ama-eure r Preßler: D. F. C-Prrg - R>rp d: Grünbanm; Union-Z-rtnv—Rand (Dienstag den 1. November^: Sel'mieger: D. F. C.'Prag-Amateure (Dienstag den 1. November): Haaler. Ak«dem8sche Meisterschaft. Morgen, Srm-tag begnnen de Spiele um die alademtsche Meisterschaft. Die Paarung ist folgende' Simmeung—Heros lReichsbund-Plav?', >!si:nva-7-HaSmvma (P rn> a-Platz), W. A. C.-Krth. Hochschüler lW. Ä. C.-PIlitz). Iudäa--Kadima Admira-Pkatz). Da- Spiel HaSmon a—Semmering kommt Dienstag den 1. Novembrr aus de« Ostmark-Platz zur Austragung. Hazakr—Ha««o«ea. Zu unserer Notiz, daß daseinerzeit stattges«ndme Wettspiel Ha a r—Ha-monea nicht resultat' gemäß. sondern mit 3:0 für Hasmonea verifiziert wurde, teilt un» der Sp. El H a - a i r mit. daß der Bealaubiaungsautschuß dg- Spiel überhaupt annulliert und seine Ncuaustrapung ungeordnet bat. In der Angelkgenl-eit des Ha-monea-Funktionärs Fiscus versichert Hamir, in ke ner Werse die Veranlassung zur Bestrafung durch den Fustdallverband gegeben zu haben. Simmering-Ha oah. Der Vorverkauf zu dem am kommenden Sonurag gut dem Drater-?portplatz stattsindendrn Meisterschaftsspiel Simmenng—Hakoah beginnt heute mittags im Cgf6 Alla^hof und im Stadion. Städttzkqmpf Wie»—München. Der am Sonntag in München -ur Ansirasung gebrachte?t8d'e'inrlamvf Wien- Münckcn endet? 10 r >0 unentschieden- SelzertHokoah) unterlag tu. einem Gange, den and r,n konnte er «neniichiede« halten. Der DEswirt. Gestempelte Krone - —.IS Centime». Auszahlung Wie» - —.27 Centimes. In Zürich »grierte: die österreichisch c §krone ..... (--.28 am 26 Oktobers dir österr. gestevrvelte Krone . . — lS —.18 rm SS Oktober die tschechische Krone...... 5.6b 5 66« am 26 Oktober die Mark..8-25 i 335 rm 26 Okiyher ämm ........... 185 185 rm 26 Oktober) Bukarest ........... 8.80 4.— am SS Oktober Budavest ........... --.7S --.77 am 26 Oktoh^ -öarschav.......... .--1? --.IS g« 26 Öftvbtt)^ Die wirtschaftliche Sutwichluug PalSsttna». Beffßevelß Ut 8k»»,«ische» Pek' ül-gjfl-, - Der b Sh^rtge L iber her HandesSüdfelltM z.!> btt hsx palästinensischen Regierung, Hargri. überreichte, tyie hse „JÜHjsch« Pr<zeNtra^ . hertchtet, eine» ß,U&wm*n wmn . , >t; hpricht über dg» abgelauMa Finanzjahr h. April 1920 bis 31. Mävz 1081), <mß dem wir folyssudo Date» wtebevßebmrx Llgtz bitz Sffeutlscha Schuld betrifft, so vmrbe erp Detl der paWinensischeu Einnahme», wir fet' gsleii Ländern, bbe zum türkischen Imperium gehörten, zur Deckung der öffentlichen otwmanisch-n Schuld verwendet. Statt Hesse» bestimmte der Vertrag vo» Sevreeine festgesetzte jährliche Summe, hte sich gegenwärtig auf 200.006 Pfund beläuft. Nach Ratifizierung des Mandates soll eine Anleihe qufgesegt werde» zur Deckung der Wichtigsten Investitionen. Wgs die Einnahme» u»d Ausgabe» betrifft, so umfaßt d«s Finanzjahr -ie Zeit um h April bis 3|, März. Da da» Saud am 1. yuti tSSS tum der militärischen zur .Zivilverwaltung übergegangen ist, ergeben die Zahlen für die Periode von 1£2Q—£1 Nu richtiaÄ. <5 Bild vom Stande der Dinge. Ein genaueves Bild ergibt sich aus dem für das Jahr 1921—22 ausgestellten Budget. Danach belaufen sich die Einnahmen auf 2,214.047 und pro Ausgaben auf 2,296,133 Pfund; es ergibt sich also ein Defizit von 72.086 Pfund. Das Jahr 1920—21 dürfte mit ement Ueberschuß von 75.000 Pfund abschließen. aus dem das erwähnte Defizit gedeckt werden soll. Hauptausgabe«: Eisenbabnen . . . 745.579 Pfund, 83% der Gesamtsnsgaben Post. Telegraph und Teieplwn. 119.528 . Oefsenil'che Sicherhkit uu» Schn'en . . . 216.642 f Voltrgefundh it . . .142 885 . Erächnng .... .103000 , Oeffcntl che Schuld . 210.000 „ Hauptsächliche Einnahmen: Babnkn..... 770.000 Pinnd, 35'/» der Gesamteinnahmen Post. Tel'graph und Telephon .... 142 334 * 6% „ „ Zölle ...... . 458 94J „ 20°/, , Ksnzsssionm. Akzise u. innu ' Ein >'ahmen 617.225 * 2S% « Was die Steuern anlangt, ist bis auf geringe Ausnahmen noch das türkische Steuersystem in Kraft. Was den Gelbverkshr betrifft, so gibt es in Palästina noch keine Börsen für Wertpapiere und Waren. Der Finanzmarkt ist noch nicht organisiert. In der ersten Hälfte 1920 versuchtet: reiche Kaufleute Valutaspekulatronen mit Mark, Rubel und anderen im Werte gesunkenen Valuten. Vorderhand besteht noch kein einheltliches Münzsystem. Gesetzliche Zahlungsmittel sind Wechsel der Aegyptischen Bank wie auch äghpt'sche Gold-, Silber- und Rickelmünzen. Der engl s he Sovereign gilt 97.50 ägyptische Gröscher:. Den anderen fremden Münzen, div früher in Zahlung gentommen werden mußten, wurde durch Verordnung vom 22. Jänner 1921 die ges'tzliche Zahlkraft abgesprochen. T^rtzdem bedient man sich immer noch imm Handel mit Transjordanien des Goldes und der türkischen Münzen (Silber). Folgende Banken haben in den größten Städten Palästinas Filialen errichtet: Anglo Ägyptische und Anglo- Palestine Bank, Banca d: Roma, Credit Lyonais und Kaiserlich Ottomanische Bank. Die Gewährung von Privatdarlehen ist verbreitet in der Form, daß der Schuldner «inen Teil s'ineS Getr-eide? zu einem niedrigeren als dem Marktpreis veräußert. Eme Kandwirtfchaftsbank gibt es noch nicht. Dw Regierung erachtet «s als Notwendigkeit, landwirtschaftliche Darlehen zu gewähren, zu welchem Zwecke Ende März 350.000 Pfund als kurzfrlstrge Darlehen zu 6*/2 Prozent bestimmt wurden. Die Geschäftslage litt unter der allgemeinen Weltkrise, obwohl deren Folgen in Palästina viel geringer waren als in Industrieländern. Handel wird hauptsächlich b.trreben mit Großbritannien, Aegypt n, Transjordanien und Syrren,, aber alle Anzeichen sprechen auch für eine Wiederbelebung des Handels mit Deutschland und Oester reich. In letzter Zeit sind nach Unterferttgung des Vertrages von Gevres einige Erleichterungen in der Erteilung van Konzessionen zur Ausbeutung von Mineralien, eingetreten, obwohl die frühere,: Beschränkungen rechtlich noch weiter haben besteh«: bleibe» müssen. Das Eisenbahnnetz umfaßt zirka 1000 Kilometer, dessen wichtigste Linien sind: Kantara—Haifa, Raffa — Berseba, Jaffa—Jerusalem, alle mit Breitspur, und Jaffa—Alka und Haifa—El Chama (enge Spur). Die temporäre Brücke über den Suezkanal wird seit Anfang 1920 durch ein Trajektschiff ersetzt, das ohne Umlabmtg, beziehungsweise Umsteigung die Ueberführung der Waggons über den Suezkanal bewerkstelligt. Die Personen- und Transporttarife erfuhren dieses Jahr, um die erhöhten Ausgaben zu deck«:, «inen Aufschlag, übetstetgen aber nicht die ägyptischen. Mit der erwarteten KohlenverbiMgung dürfte eine Ermäßigung der Tarife wieder eintret?». Dl? Elektrifizierung der Eisenbahnen im Zusammenhang mit dem Ruthenberg-Projekt wird ernstlich in Erwägung gezogen. Die Elektrifizierung der Bahn Jaffa—Jerusalem ^wich zirka 4 Millionen und die der Bahn Haifa—Zemach zirka 3 Millionen Kilowattstunden beanspruchen. Im Lauf« des Jahves wurden Versuche mit Lokotrastoveu gemacht, um di? Haupteifenbahnwege zu entlasten. Lastenautvmobile sind vi«lfach im Gebrauch — die Zahl der benützte» Lastauto-, hauptsächlich Ford-Wagen, wirb auf 1Y00 geschätzt und dürft«» noch eine gvoße Zukunft haben. Rur die Benzinteuerung stört die Entwicklung. A» Straßen gibt es zirka 3000 Kilometer Chausseen und zirka 10.000 Kilomeftw nicht gssebyetz?. Die Häfen von Jaffa und Haifa bilden »ur offene, vor dem Wind ungeschützte Gestade. Aus Mangel,o» gehöriger Tieftz müssen die Mar«: von den Schiffen durch kleiner« Boiote ausgebootet werben, WYK große Kosten pexursacht. ’ Die Zahl, beziehungsweise. Tonnage der «ngelaufenM Schiffe beträgt; DampsschW HO j»ifr 800,083. Tonnen, gegen 9Ü7 »:it 466.714 Tanwm m# Jqhrs 1910--2Q und 2624 Segelschiffe mit 28.399 Tonnen, gegen 2742 mit 18,780 Tonnen. Was das Flugwesen betrifft, s« wurde Me militärische KlngstatLsn in Mml«h errichtet, dagegen gibt es noch keinen Prjpatlusttzprkehr. Post, Telegraph und Mepha» werden weiter auMbeut. 8%. » 10'/. 6% Laut Abgaben tzxx ,m Mmst und September vorge-- »orumenen Gtgtlstlk bkfinhm sich « Palästing; Milchkühe . Waaen . . Büffeiochsen «4600 23 900 8.960 2V-'.O0 2.7'0 Ackerochse». . Pierve.... Mkl . . . . Kamele . . . 67,700 6.500 82.600 272O0O 8.900 Anhauhara» Bade» dßrfft «§ zirka 2 Millionen Hektar gebe», im denen nur zirka 800.000 mit Wintergetreide und 290-000 mit GpmnwrgetMide Mgebaut wurdm- Nnr sehr wertig Hadm wich kmU W Winter als -nch für A?MMk bebaut. Der Ertrag an Bodenfrüchter:, der, da die Zahlen aus. dm AnMb«. M den Zehqxt zu »ichM gst. 28 Oktober 1S2f Seite' griffen ist und um zirka 18 Prozent erhöht werde« bsirffl^ wird geschäht auf 593 Kilogramm Weizen, 363 Kilogramm Gerste, 360 Kilogramm Linsen r;nd 401 Kilogramm Erbse»! per'Hektar. Die Fischerei wird von der Regierung ge< fördert, weshalb sie die 20prozentige Abgabe vom FrMverkauf aufgehoben hat.. Es sind Aussichten vorhanden für die Gewinnung von Fischen, Salz und Olivenöl Mch hiemlt auch für die Entwicklung der Kous?rvLnint>ustrie, i« welcher Hinsicht jedoch bisher nichts gemacht wurde.Der Minier ulreicht um des Landes wurde noch nicht genügend erforscht. K-- $ ' •l-t. % Bausteine gibt eg, hinveichend, Das Sheinhauersyndikat hat bereits ber Atlith urck» Betlehem Proben mit Steiuhauwaschinen unternommen. Die Aussichten für die Naphthagewinnnng beim Toten M e er e, H e b r o n und H a i f a haben die Aufmerksamkeit' der Standard Oil Eo. auf sich gelenkt, die in diesen Gegenden von der türkische« Regierung Konzessionen erhalten haben will. Was die Wasserkräfte betr'fft, so könnte die Realisierung des Ruthenverg-Projektes für das Land einen kolossalen Fortschritt bedeuten. Bezüglich der Teuerung kann man von einer Erhöhung der Preise, um 200 Prozent gegen das Jahr 1913—14 sprechen. Dis. Wohnungsfrage hat in den größeren Städten eine äußerst scharfe Form angenommen; die Regierung ist bestrebt, durch Festsetzung von Maximalmietzinsen dem Uebel zu steuern. Jni allgemeinen kann man sagen, daß die ökonomische Lage s'ch :'m Laufe'des Jahres bedeutend gebessert hat und weiterer Besserung ent gegen geht. Der Zoll beträgt 11 Prozent des Wertes für alle qus dem Ausland importierten Waren, beziehungsweise 8 Prozent, wenn sie aus Aegepten vder der Türkei stammen. Tabak hat eine beforwere Zotlskala, Für Baumaterialien und Vieh, außer Ziegen, beträgt der Zoll 3 Prozent. Zollfrei sind landwirtschaftliche Maschinen, Druckerzeugnisse und Meerdiinger. Außerdem kommt noch all Stelle des früheren lokalen Akzises ein Zollzuschlag von 2 Prozent auf Alkohol, Naphtha. Benzin, mineralische Fette, Wein, Branntwein und Bier wie auch Tabak. Der Exportzoll beträgt 1 Prozent, außer für Alters tümer, wo er 10 Prozent ausmacht. Wien als Mittelpunkt des inlepsMsKaisM Handels. Der englische WirtschaftsattachS in Wien Mr. Ph ilp »tt» sprach in der letzten Bersammlung her brck'.Mn HanhMyMUK über die Handelrkeziehungenrwischeu Oesterreich und England «ud Aber Wiens künftige Stellung als Mittelpunkt desüdeuropäifche» Handels. Er sei ersrenlich, daß der Handel zwischen OMer- »eich und England im erste» Halbjahr 1SZ-1 «neu bedeutenden Nusschwung genommen h-Le, in welch« Periode England dreimal so viel «ach Oesterreich aus geführt habe als im ersten Halhzsthr 1- 0. Auch d-e TranSP»rtve:halniffe haben sich gebeffert- Durch stms Loge. Beivindungen, Ueberlieferungen und den Charakter seiner Bevölkerung sei Wie» dazu bestimmt, ei» zentrales Empormm. Clearinghaus und eine Zeulralmacht für he« Handel zwischen he« füdostenropäischen Ländern einrrseits und zwischen diese« und de» übrigen Wellstaaten andererseits zu fein. Der i n t e rnationaleHandel jn Wien sei die Rettimg für diese Stadt und Oesterreich. Oesterreich möge da- Beispiel Prost' britanuiesS durch Einführung deS Freihandels «ach* ahme«, daun werde man schr bald emen Wandel zum Besserey wahrnehmen können. Die BßschlerimgMg dsp Ste«srhsmßffMH. Fjuauzminister Dr. Gürtler hat in Angelegenheit der Beschieimitziwg der Steuerbemessung an die Präsidenten der Fiiianzlaudesdr ektione» einen E:laß gerichtet, m welchem nicht nur aui die Notwendigkeit einer intensiveren Veranlagung, sondern auch daraus hingewiesen wird, daß die Bßmessung zsitgerechl ftaitfindeu Müsse, damit Bol'chreibunq «nd 2sdstatt»na der Abgabeschuldigkeil m Geldbeträoen erfolgen, deren Wert der Kaufkraft der Besteuerungsgrur.olaae möglichst nqhe kommt. Daher ftie» die bei den rtnzesmn SteperhchMm noch hkstelienden BemkflnnqßrsiMude g« GinkyMMnstevep, Kpiegstzku«r> nliykweinix Erwkrbstepex und HaySzixrstenev s-fyrt zn vexmhclten; die Beraulagnnfl der Mko«sncMvrr und der besonderen Erwerbsieper jstr daß Ichr 1920 sei Mit Mr Energie in Angriff zu nehmen und mrt der ßrößtmöglichen Beichlennigui'ig der Vollendung zumfübren- Gleich;eitig sei''- zumindest bei den iinfache-en Fällen — die Veranlagung der rmmsligen großen Beimögensabaabe vorzunehmeu. Der Minister spricht in her« Erlasse die Erwartung ans. daß eine entsprechende Rationnsisierpng des Betriebebei« Veranlagnngsgeschäft sonpr bei dtp G-- 'chäft-fsthrnng der Neranlagnngsbehöxdev dir Lewöltignng Mer Anfgsden wefentlrch fördern werde. Prihgtverkehr. Fm gtstrigen Pxivatverkehx waren mrt WDcht ans die L«ae Vngarps und die wesentliche MjchMchMa dex HMen niedrigere Kurse in Geiiung. wöbe: sich bas G.clchäfr eng begrenzl bewegte. Es notierten» O e st? rr. 0 r e b i | % ßTOO, bah » L 21-8C0, Süd bahn» PrroritLtenL 6690, Alpine K 23.000 «ach ÖO.&OQ, $ t H J? p & 12.200 und Oesterr. Hofherrsti 4600. — Bo« de« Valuten warui Dollprü. 4150 «ach 8950, Marknote« £ 24 50 B»fi pol«js che WarkT 9I. Ose Boreiqr-yl««AM GrWexh- «»P Ein-, SlSMManstener. Das @psww rft fatit, für Kaujleuke. die dem Gremium als Mitglieder angehörr«. die m manchen schwierige Berechnung der VoxeiMhirsirg -ss dxn Steuern dnrchrnsühre», Gremiaimitglieder, die eme derartrge Durchführung der Berechnungen ourch das Gremium wünsche», könne« dieselben in dem Stemrrrferat, IV., Schwaxzrnhergpbrtz t§, Kanzleiabteisnug I, in der Zeit zwischen 9 und 2 Uhr duxchftshrcn lassen u»tz ch p tzie»em Zwecke der letzte Einkommensteuerwd ErwexbstenermM«0§auftrag mitzubringe». Die Drsvlvenz der Firn,» A, Angel. Die Passiven der Firma U A. Engel, Großliandluugsbetrieb. l., Josomrrgottstcaße 5, Der welche aestexn nach AMtzWK der K^chaftSagfsicht h-s Ausglerchsverfabren eröffnet wurde, betragen 387 MkltMn Krone», DM AnstkigW M PMuMtzch der zur Mt dtp Berhänctnng der GeschaftSaMcht im Monat Mar 151 MMrone« betrage« hatte, ist daraus Mstchufübre», daß ein großer Terj der Schulden ans gnMMchx Mihxuna laM Md infolge der starken Steigerung der Balnte« d«e Passive« eme ennprechrnde Erhöhung erfahren haben. Die Aktiven werde« derzeit mir es Millrone» Kir^nL» anLLLMU.-

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