Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 984 (25.10.1921)
- Date
- 1921-10-25
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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£«Mrr, «W/M-iiÄich Mttt SRsrst^eitMttg' 25i Okiobet 1921 ,Rr. 984 ffiia«* Bevölkerung entsprechend erfolgt. Ob sich ein paar ostgalizische Schieber mehr oder weniger durch die geradezu aufreizende Drtvtmheft und. Nnsähigkeit unserer leitenden Stellen auf Aast«, 6er Allgemeinheit bereichert haben, spielt nicht die wichtigste Rolle. Ein Gutes wird dieser Prozeß ' hoffentlich auch, trotz des Freispruches haben: Gründliche Reinißütztz des Äü^iasstglles in fe. Tabafieehir von Dummheit, Dünkel und Unfähigkeit, Einführung einer geordneten kaufmännische« GebahrpnK, Dann wird aus bet Gofdgrilbe, die unser Tabakmonopol für den armen österreichischen Staat bedeutet, nicht «ine Senkgrube werden, hie dje Luft weit und bchit verpestet. Heber den Prozeß selbst wäre «lisch zu berichten: ' Staatsanwalt Dr. Farmanek verschwendet ein ungehsuer»- tiches Pathos auf eine üerlorene Sache, Er weiß, daß bas tatsächliche Beweismäterial für eine juristisch' gerechtfertigte ' Verurteilung nicht aukrsicht und hält erste geradezu aus-' reizende demagogische Rede. Er gibt der Verteidigung direkt die Mittel in die Hand, ihre Plädoyers erfolgreich zu gestalten, indem er das Gericht unter den ZwaÜL 8er öffentlichen Meinung stellen will, der öffentlichen Meinung, die ja die einzelnen Stadien des Prozesses nur aus.Zeitungsberichten kennt und die juristische Sachlage nicht, beherrschen kann. Dr. Pr e ß b u r g er beginnt: Die Gasst und die Gosse sind bereits hier im Saale, wir leben in der Stickluft dieser sogellLunieN öfftutlichen Meinung. Der Bankrott der Justiz wäre es, wenn sie sich vor dem Terror dieser' öffentlichen Meinung beufchu würde. Das Rechtsbewußtsein des Volkes ist das edle And der Volksseele, die öffentliche Meinung ist ein Wechselbalg, ist der Kurzschluß aus der Emotion der l'ü'.sreguugen. Massenseele und Volksseele sind grundverschieden; aus der Volksseele spiegelt das RechtsbewüßtsAn, die Massenseele ist das Produkt des Fiebers. Zur Sache selbst bemerkt der Verteidiger, daß den Aussagen der Zeugen vor der Polizei und vor dem Ntitersüchungsrichter deshalb kein Glaube geschenkt werben darf, streik dieselben unter dem Eindrücke der Präventivhaft entstanden sind und man den Leuten ohneweiters glauben kann, daß sie nur getrachtet haben, möglichst rasch aus der Hast zu gelängen. Wir haben niemals bestritten, sagt er, daß große Mengen Tabak in den Schleich-Kettcnhandel gekommen sind, aber dem Staatsanwalt ist ein strikter Beweis, daß die heutigen Angeklagten Kettenhandel getriebeti haken, nicht gelungen und das Gericht darf nicht nach seinem Gefühl urteilen, sondern die Uebsrzsügung muß auf Beweisen fundieren. Und diese Beweise konnte der Staatsanwalt nicht schaffen, infolgedessen müssen die Angeklagten sreigesprochen werden, gleichviel, ob die öffentliche Meinung damit befriedigt ist oder nicht. Zum Schluß führt er ans: Ich habe gesagt, was die Gefahr in dem Prozesse ist, mit dent Tatbestand war ich leicht fertig, aber eines kann ich Ihnen sagen: Wenn Sie diese Angeklagte» verurteilen, bann wird weit mehr als die Angeklagten getroffen setn und zitiere ich Gehriügs Worte über Shakespeares „Kaufmann von Venedig": „Wir naben die Empfindung, daß, wie Shh'köck Mn aus geht, mit ihm das Recht Venedigs zugrunde ging!" Dr. Premminger bespricht in trefflich-fachlicher Weise das verlotterte System unserer derzeitigen Staatsverwaltung. Er sagt unter anderem: Solange wir nicht eine gute Verwaltung haben, solange Sie de« tüchtigen Mmin nicht finden, der mit eiserner Energie und mutiger Hand von unten nach oben bis hinauf zur höchste« Spitze reorganisiert, solange können Sie Personen, wie hie Angeklagten nicht verurteilen, für Taten, der«: Berantwortnnü die amtlichen Stellen getragen haben. Die Wurzeln des lsebels liegen oben der der Fincmzverwaltung, die genau gewußt hat, daß Schleichhandel und Kettenhandel mit den Täbakwaren getrieben wurde, und diese Vorgänge Nur begünstigt hat. Es ist nicht die Aufgctbe der Rchhtspflegtz, bse Verwaltung umzugestalten. Ein Zustand, her welcher» eine staatliche Behörde die andere bespitzeln läßt, wie dies durch Lazänsky geschehen ist, Widerspricht dem Geiste der Gesetzgebung und dem Geiste einer gesunden VerWalbUNtz. Nachdem Dr. Premminger noch in geistreicher Weise,die Rechtsfragen b:?vrochen hat, schließt er: Der Staatsanwalt sucht durch Schaffung einer Atmosphäre dep Mißgnßst ichö des Neides vas Gericht zu beeinflussen, ich glaube, daß Sie darauf nicht eingehen werden und ganz unbefangen pinsach Mr. die Rechtsfrage beurteilen werden, ohne Rücksicht Mf'W Ddrsonen. Dr. Horn greift in temperamentvoller, vehementer Art. wiederholt vom Vorsitzenden unterbrochen, die fiUteut Freie Presse" an, der er vorwirft, die Richter beeinflussen zu wollen. Wenn es gegen kleine jüdische Schieber geht, kann die „Neue Freie Presse" deren Verurteilung gar nicht -rwarien, verurteilt sie schon im voraus, bevor die Richter noch gesprochen haben, an die großen Schieber wagt sie sich nicht heran. Dre Angriffe gegen die „Vene Freie Presse" uL.juien derartige Maße an, daß bas Gericht den Beschluß saßt, dein Verteidiger einen Verweis zu erteilen, weil er, trat; wiederhyHox Wbmkhnung, M feipen sffngriffim forhge-ähren ist. Jur weiteren Verlauf seiner Ausführungen sag« Dr. Hor,s: Sagen wir es ganz offen, hie Tabakböpfe in annlichgn Gebäude der Tabakregie war ja eine öffentliche U'.je, es wurden ja amtliche Börsenkqrten j» Form von Passierscheinen an tzp.bis 70 Schleichunt> Assttynhchchker rilsgegebe« und Dr. Smeyfgl war der Börsekoinmifsär und ^auepolizist zugleich unh hat es verständen, jeden Eingriff -es Ätiegswucheramtes ip Pie Rechte dieser Börse sasiärt :n er gisch lind mit Erfolg Kurüchutpeisen. Wie können Sie .0 nie Angeklagten verurteilen, selbst wenn ihnen nachu-lviosetl worden wäre, daß sie an diesem WxsenMbyN ..etlgenomnwn haben, Kenn hste höchste» Dftitz« tz^r Hinanz )Kses Miben vom a«S he-bachtM «N-b thch -Hm i nlniuug geben. Wie konnten diese Leute ahM, Mas Luf.rtaubtes zu tu«, mm leihst. Ne siK-ÜÄM Dm« ihM ihre TabakzüRlßon zur Veräußerung an eben dieser Bhrse übergeben habere. Dr. Horn schließt: Glauben Sie nsir.^daß diese Organe des Kriegtzwuchpramtes, die seit Iahten von diesem Schlerchhäßpel gewußt haben,, nicht LMgesHrfttest sinh, daß sie der Kette vom KasfeehaMellner biß zum Hofrat' Baldrian nicht nachgegangen sind.' Glauben Sie aber ja nicht, daß diese Leute ich KriegsWNcherämt ihr Acht mißbrältchech wollten. Sie hahen sich - gedächt,' es ist feist sträMr^ Tatbestand, die Gefällsbohürd?n sind eisiv-LrstafibeNi hie Tabakregie wUl diessn Schleichhandel Mur der Unverstand, Feigheit, Dünkel und Halbheit der Behörden hat verursacht, daß man heute die Angeklagten vemrteikeri Witt, ich Bttts utn Freispruch'. Ngch einer Replik des Staatsanwaltes und Dstpljk des Dr. ^rMburger wirrde um fünf Uhr nachmittags der.Frei* sprstch der Angeklagten verkündet. In halbstündiger;'sreivottzMügener Rede begründet der überaus geistreiche Hofrat Bärrasch diesen Freispruch ynd die Begründung gipfelt in der Anschauung: Das Gericht ist überzeugt, daß die Angeklagten im JNlande Schleichhandel getrieben haben, es besteht die Möglichkeit, daß sie selbst bei einem Kettenhandel beteiligt waren,, aber ein Kettenhandel konnte den Angeklagten nicht gerichtsordnungsmäßig nächgewiesen werden und zum Schleichhandel wurden sie von den Spitzen unserer Tabakregie geradezu gezwungen. Die Angeklagten haben Hand in Hand mit Hofrät Baldrian gearbeitet, sie konnten nicht das Bewußtsein haben,, daß sie eine. sttafk>a^ Handlung begehen, da sie ja beobachten konnten, wie jede Beschlagnahme wieder ausgehoben wurde, und mußte daher die objektive. Schuld in subjektiver Beziehung verneint werden. Nachdem der Staatsanwalt die Nichtigkeitsbeschwerde angemeldet hatte, wurde die Verhandlung nach siebentägiger Dauer geschlossen, hoffentlich nicht auch das weitere Verfahren gegen die Hauptschuldigen, bie Leiter der Tabakregie. Sport. GehMte Sprengung des FutzÄchrr-Berbqirdss. Ein Montag:-Tvorttlatt bringt unter dk« obigen Titel die geplante Eründnng ciurZ neuen Fußball-Ber l and es unter christlichsozialem ProMorgt. Wir entnehmen itn Artikel nachfolgende intereWte Einzelheiten: »Daß einer Anzahl von erstklassigen Dereinen, die vor alle« durch die Herren Ringer, Hberftaftr, Schmieget und Müller repräsentiert erscheinen, bet B. Ä. S. (Verband der Arbeiteruud Soldatmsportvereine) «nbequem ist und sich diese Vereine zu einem tzchutzverbande zwamtnrngetan haben, ist bekannt, weniger publik dürfte die Tatsache sei«, daß die Herren Schutz und Anschluß bei der chrinlichsozialen Partei gesucht und gesunden habe«. Der Herr Heinl hätte her Man« fein sollen, der^ wie Landesrat Bolkert. beim B. A. S„ die Be>bindtzng zur Partei herznstellen gehabt hätte. Die Situation für die Schutzvrrbandtleote schien nicht ungünstig zu sei«, den« bekanntlich »ar Herr Heinl bis vor kurzem noch Miuister, Die Vorbereitungen znp Gründung eineeigenen chrrstlichfoziylen FnßballvrrbandrS sollen, wie wir erfahren, bere.ts ziemlich weit gediehen gewesen sein. Die Herren hätten selbstverständlich nicht das genngste Bedenke« getragender sportlichen Sache «ngeheuren, vielleicht me wieder k»t;«machenden Schaden znmfügen, wenn sie nur die Gewähr gehabt hätten, Unbehelligt von jeder lästigen Kontrolle ihr Geschäft z« machen. Wie sehr sich Herr Exmmister Heinl für die Sache interessierte, geht auch darans hervor, daß er bereit war, dem neuen Fußballvecband in her Hofburg ein großes, aus acht bizehn Zimmrrn testendes Sekretariat einzuraumen, in das auch — «an war nicht faul und hatte rasch mit anderen Sportverbänden Fühlung gesucht — der Leichtathlrtikveriaud hätte ««ziehen sollen. All diese schöüe Plane M, wiewohl sie poch nicht fallen gelassen würden, durch den Sturz Heinls vorläufig etwas in den Hintergrund getreten. Jedenfalls aber ist ans diesen Tatsachen ersichW, wie cheit wir im Sport gekommen, sind, wie sehr das vieft Grld,. das hje Fußhällspiele in Ümlqnf bringen, die Köpfe von ftsihex gapz einwandfreien Spyrtlenten verwirrt hat. Äste wirklich sportlich denkenden und fühlenden Sportseute werden sich inft Adschetz von diesem Treibe» winden, das unsere» FnßdallspDrt, der unter diesen Einwirkung^ ohnedies nicht am brstey gedeiht, hem Abgrnnd entgegentreibrn muß. Eö ist weiter keip Wirnder. wen» diese Herrschaften sich der Einführung des offenen, ehrlichen BerufsspielertuMS mit allen Mittel» widersetze», denn ihnen ist das Fischen rm Trüben offenbar M lieber. HwSM«,ea-Wacher S:2 Ohwohl Ha-monea nicht seine komplette Mannschaft zur Verfügung hatte, riefelte der junge viertklaiNge Verdi» GantStäg einir kotnbmierte» Wäcket-Elf ei» ehrenvolles Spiel. Ha-monea war sogar bis acht Minuten vor Schluß in der Führung. Bei Wacker gefiel der »lte. Jntcrnatisnale Hasler, der auch beide Tore erzielte. Per Hasmopea böt Meller im Tyr eme Pr-chtleiMUg. Beide Tore, die xt vaisirren ließ, waren. »nhältbär. In der Verteidigung ragtt Schäch'er hervor. In der Deckung war Gold der beste. Der SlmcM führte ein schöntS Kombtnqtiorisspiel vor. Die Tore elzirlten Baron «nd Gold. Schiedsrichter: Dr. Werner (Wacker). Hasmoireä-SchÜler—Wäcker-SMer S : 2 (2 :1). Eine KAhsche Letstnnä der Hcistttoneä-Tchület. Sehr At wärest Schapitzä, Fisch imd Horowitz. Meisterschaft Vf, Klafft SSd-ft. Die Mt'lsirrschäftsspiele der!V. Klaffe Güdost ergaben folg rüde Mnlmte r Hechawrr-Atheu 1:1- HäM—Fttlerwrhr \: U Kadimft—Prater» Sportklub 4:1, Peritas^Metror 1: v. KMsmmeea kMh.^L»NLenzer--»M K»Mb. ff (ff: ffyl, Gonntga westte eine koMbiqftrte Hasmon« Mannschaft in LängemMorf nstd besiegte dh» Wtme« zw' , klamgest Propittzverem. Die Wiener waren technisch stark über le-tn. Dir Wre etiielteit Pyllok (9' »»b Sremift (1). Nkservr» 9j st Ae tzangtnMdori, Hg-movtMAK»dt«ift,-^HssMSnea- StNwrt« S: i. t „ Akad-MMst GgWp CM» «» 6 M ch«ch I« M. LLr/ ^.sTftrftraiie 65. Die Kameradey /sämtlicher akademischem Sparisektlopen werbe» Käflichst emtzkladen. Dvnneistaq nm glirder finde» kerne Berücksichtigung. BA^K- UND WB03iSMBGBSCHAP3?T 8. ADYOKAT & 6L Wien, l„Ffanz Jasefsicäi 65 (Ecke Sohottenring) NMl kulanteste Durchtöhrang s&mtl. Banku. Börsetpaftsaktionen. j Der Volkswirt. Gestempelte Mrüste « —.2st EesttMes.^ Aüszahlung Wien **-—.27 Centimes. Nestirrttcher Rülstg»«» der Nrone und «avk. -8» Zürich notierle: bÄ-Werreichijche KroM. a«M. OstobH dteösterr. gestempelt« Kroste" (—.22 am 22 Oktober) die Mechifchr. Kryve. , . . V f>.6& ( 5.65 am 22. Oktober) die Mar^815 ( 3 2Ö am 32 Oktober^ ilgram'^..' t am SS Oktober) Bnkärest/ S.S0 i 3.90 am SS Oktober) Budaprst . . -.60 (-.75 am tzS. Oktoher) Warschau. . . «i. OffobO' Renerttch« Aufwärtsbewegunge» Valuten. > Infolge des Rückganges unserer Krone in Zürich wmhye, im gestrigen Verkehr die fremden Zahlungsmittel abermals kräfti-i in die Höhe ge etzt. Bloß ungarische Noten lagen im Hinblick! ans dir Vorgänge m Ungarn schwächer, konnten sich jedoch i«^ Verlaufe des Verkedrs vom Tiefstände erhole». Nachstehend die offizielle« Schlußkurse: Amsterdam 133.950.- Geld, 134.080.— WarefgegimSI. Oft, 112.150 - Geld. 113.350—Wäre).Agram 1208.-,1307.—lllSL—i 1172.—V Belgrad 4810—, 4380.— (4670.—, 4690.—) Berlin. 2132—, 2128— (2197.—, 2203.-'. Brüssel SY.180--. »6.220.—' 28 980.-, 24 020.-). Btchavrst 447.50, 450,50 (468.60. 471.50X! Bukarest 2645.-, 2655 — (2445.—, 2455.—\ Ebristiäntü 47.228.^ 47.275.— (43.475.—, 43.525.—). ffovenhag«« 70 575.—. 70 625.—! l 61.975.—, 62.025.-), Äonds» 14.415 -, 14.435.— (18.000.-,- 13.020.-)- Mglländ und Triest 14.290.—, 14.310.— (12.890.—.! 13.010.-), Rew-Mrk 3658.-,?662.- (8333.-. 3387.-). Paris! 26.480.— 26.520— (24.380.-. 24.420—), Prag 3707.-, 3818.—1 (3472.-. 3478.-), Sofia 2395.—, 2405.- (2045.-, 2055.-),! Stockholm 84470.—, 84.530.— (75.470 75.580), Warschau »nd Ätaffl« 81.25, 88.25 68.50. 10.50 . Zürich 67 475.-,! 67.525.— (60.475.—, 60.525.-), Madrid 48.450.—, 48.450.-1 (—.—, —Dollarnoten 3623.—, 8627.— (3298.—z 8302.-), Belgische Noten 25.980.- 26.020.— (23,880.-,83.920.—),. Bulgarische Noten »295.-, 2305.- 2020.-, 2030.-), Dänische. Note» 69.976.—, 70.025.— 61.475.- 61.525.-), deutsche! Marknote» (22( 2 2208,-), malische Not«! 14.690.- 14 410,- (12 965 -. 12,985.-). sranz, Noten -.-^ —(24280.—, 24.320.—), hyllandrsche Noten 123350.—,; 123 450.—.(Ii1ß50.-, 111.750.-), italienische Note» 13.970.—,! 13.990.— (12,740.— 12.760 —). ansbgesiempelte jugoslawischeNoten 4770 —. 4790 — (465p —. 4670.—), norwemsche Noten 46,775.—; 46.825.— (43 025.—. 43.075.—X polnische Marknöleri 92-50.94.56 (73- .75.-), Anmänliche Rote» 2645.—. 2655.- (2445.-. 2455.—). Russische (Rom.) — —. — Schwedische Note" 83.770.- 83.830.- (75.170.-, 75.230.-).' SchweirerNtzten 67.37h-, 67 §25-(60175.-,60.225.-), tschecho-! slowakische Noten 3667.-, 6673.- (3447.-, 8468.—), ungarische Noten neuer Emission 453.50, 456.50 (478.50, 481.60), Spanische Not« 47.960.-, 48.040- (-.-, —.-). Die bevoffsteheuden TaristrhShmrslev. Nach Einholung der Gutachten der Handelskammern fmd anderer wlrtschastlicher Jystitutionen wird das Berkehrsminisiermm der» Nationalrat die Vorschläge wegen der TariftrhShpngeN unterbreiten. In dieser Woche Noch werden die Äonferryzen hierüher stattfindem Es gilt als wahrscheinlich, daß sich, di; Tr»! hähungm in de« bereits bekannt« Grenze» bewegen werben, jpdem die S t e i s e r u n g im P e r s s n e u v e r k e h v 200, im Güterverkehr 50 bis 100, im Po stß> Telegraphen- «nd Lelep h » »v erkth r 100"/, betragen wird. . 3»r Stabiirfter««s der polnischen Mark. Fmäpzmmisirr Mrchalski hat zwecks Stabllisietung der volNischrn Mürl die Bildnvg einer eigenen Fachkommijsio» vorgeschlagen und dir Landtagsabgeordntten Diämand, Löwrnstei» «nd RSlenast znt Teilnahme aufzrfocdert. > Hie B«d«is»effer Vßrfe bsieb ans Re-iermtgsbefchl h«lte geschlossen. FrühschhrS«effe i» A>ra« 1S2L. ES hat sich in Iugoslawie» ein Komitee gebildet, welche« den Zweck vkrfolgt, im FrÜhjähr 1923 in Agram eine Musternreffe zu veranstalten,' aus welcher nicht nur einheimische Produkte -Nr Ausstellung gelange» fällen, sonder» zu deren Beschickung auch fremde Industrie» und Grwerbe aüsgesordert weiden. Veranstalter dieser Muffe, meffe ,st der schon feit Jahren bestehende Verein ^Zagre» baeki Zber" in Zag,eb (Agram). Die Vorarbeiten zu dirstr Wvstttliiesse werden demnächst begonnen. Awanasweise Bern«heru«g öfteooeichtschon Mohlllan» in FrUnSnoich. Wie bas Aßrechnnng-amt mstteilt, de-! absichtigt die französische Regierung mit Räckstcht w fei«* herrschenbe WohnpUWot alle nickt «»Irr Mieterschutz stehenden Wohnungen am 1, Dezember l. I. z» räumen. KieM werden EiNrichtftNsSge-eUMde. üper die bis fvätesirnS M. Noventbtr kttne Berfsigfina äetroffen wurde, von AmlS weW veräußert' wertzen, Der GrlöS wird, soweit er picht zur Deckuna hß«. Schulden lii» toltb, m Lm ^^ftiüunü stehtfl! Fahrnisst« Welche sich ist DtvotS, (her SMiemen) chUnm«. üe» Mm erst nach i>«m S1. D«emher rum Verrqufr, HestrrMüchtl GMafiMkiat. welche btShtt weder lm Mae de» AhritchNtznaift! (ujH ttoA dnrch WPS;tu' jjinilieeterNierieaanrll