Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 973 (14.10.1921)
- Date
- 1921-10-14
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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DK. S7L Mm, Fkma- Die «e»en Ftnanzmatznnhmen. Die Versicherung des Finanzministers, baß keine Noten ab stempelnng stattfinden werde, kann von jedem denkenden Menschen nur gebilligt werden. Denn eirrerserts wäre eine Notenabstempelung nichts anderes als eineKonsumsteuer in roher Form, die nur jene Schichten der Bevölkerung treffen würde, hie österreichische Kronen in ihrem Besitz haben, diejenigen aber, die andere Werte, wie Waren, Grundbesitz, Effekten oder Valuten besitzen,' gar nicht in Mitleidenschaft ziehen würde. Eine Notenabstempelung wäre überdies zweifellos von schweren sozialen Unruhen begleitet und dürfte ohne ernste Störungen des Wirtschaftslebens kaum durchführbar sein. Es ist daher nur zu begrüßen, daß nian von dieser Maßnahme, die ohne gleichzeitige Anforderung der Valuten und Devisen -ohnedies eine halbe Maßregel geblieben wäre, abgekommen ist. Es ist nur Logisch und konsequent, daß die Anforderung der Devisen und Valuten nicht geplant ist, die ohnedies schwierig durchführbar gewesen wäre und kaum zu dem gewünschten Erfolg geführt hätte. Weiters hat Dr. Gürtler dem Nationalrat den Entwurf eines SteueretnhebungSgesßtzeS und was viel einschneidender ist-— eines Gesetzes über die Vorauszahlung ge wifser direkter Steuern unterbreitet. . Das Gesetz über die Vorauszahlung bezieht sich auf die allgemeine Erwerbsteuer, auf die besondere Erwerbsteuer (das heißt die Erwerpsteuer jener Gesellschaften, die zu öffentlicher Rechnungslegung verpflichtet sind) und schließlich auf die Einkommensteuer, also gerade auf die für die arbeitende städtische Bevölkerung wichtigsten Steuern. Obwohl es zu, begrüßen ist, daß der Staat sich die für seinen Bestand notwendigen Geldmittel "durch Einhebnng von rückständigen Steuern statt durch maßlose Vermehrung des Banvnotenumlaufes beschaffen will, so darf man nicht vergessen, daß ebenso« wichtig die Einschränkung der Aus gab en durch Ersparungsmsßnahm«, ist, zum Beispiel durch Verminderung d>r Beamtenzahl. Ferner darf bei Forcierung der Stenereinhebnng nicht übersehen werden, daß gegenwärtig, hauptsächlich infolge dÄ«Verhaltens der Banken, die ihre Mittel auf das leichtere, und mehr Gewiim bringende Effekten- und besonders Valgten- ■ konzentrieren, Kredit für den Industriellen und Kaus- . entweder überhaupt nicht oder d-och nur sehr schwer und unter brückend«, Bedingungen zu haben ist, haß deshalb aHe BetrieSSkapltalknappheit besteht'. Diese partielle G eldkNIPpheit dürfte durch' die verschärfte Steuereitttretbmrg erheblich, gesteigert werden. Die Steuerleistungm für viele Jahre und aus verschiedenen Steuerquellen sollen jetzt -plötzlich alle zugleich fällig und sämtlich innerhalb der kurzen Frist von einem Monat abgezahlt werden. Es wäre daher zu erwäge«, ob nicht ein« Erstreckung dev Zahlungsfrist ermöglicht sowie Maßregeln getroffen werden, welche di« Banken zu einer Aenderung ihrer Kreditpolitik zwingen. » - Eben so gewichtig wie die oben geäußerten Bedenken sind die Einwendungen, die man vom Gesichtspunkt der Steuergerechtigkert aus gegen die Entwürfe der Neuen Steuergesetze erheben muß. Der Landwirt, der eigentliche und wirkliche KriegSgewinner, zahlt nämlich eine gegenüber der Vorkri^szeit nur minimal erhöhte Grundsteuer, die überdies, wie der Finanzminister Dr. Gürtler selbst zugegeben hat, „ans Basis eines irrealen Wertes, des^Katastralreinertrages", veranlagt ist, Dr. ßHicjW hat zwar versprochen, „binnen kürzester Zeit Vorschläge einzuv ringen, welche eine Aenbermirg der Steuerbasis bezüglich der Grundsteuer herbeiführ«,". Aber bis dahin dürste noch geraume Zeit vergehen — man denke nur, wieviel "Zeit die Ausarbeitung des Gesetzes, die .parlamentarische Erledigung und dann noch die Veranlagung auf Grund der neuen Steuerbafis erfordern werden.' Die Vorauszahlungen der Industrie, des Handels, überhaupt der nichtagrarischen Bevölkerung dagegen müsse,: binnen Monatsfrist geschehen sein. Wenn es wirkliche Vertreter der städtischen Bevölkerung im Nationalrat geben würde, so müßten diese.unbedingt ein Junktim zwischen dem Gesetz über die Steuervorauszahlung«! und der Grundsteuerreform Herstellen. Die Christlichsozialen dürften indessen kaum geneigt sein, bkn G.eldsack ihrer bäuerlichen Wähler ernstlich zu Leibe zu gehen. Die Sozialdemokrat«, wieder vertreten den Standpunkt, baß, wenn schon Nicht die ganze, so doch wenigstens ein Teil der Bourgeoisie durch Steuern möglichst hart getroffen werden soll. Die Befürchtung ist nicht von der Hand zu weise», daß ohne auSgichtge Erhöhung der Grundsteuer die neuen Steuergesatz« eine einseitige Md halbe Maßregel bleibe« werden. Die Steuerleistungen von Industrie und Handel allein werden nicht ausreich«,, um das Defizit des Staatshaushaltes auszugleichen und Oesterreich jinanziell zu retten. Bilanz der Anglobank, In d'r gestrige« Sitzung deS GennalruteS wur'.e dcr Rech» ünngSabfchlaß für das Jahr j920 vorgelegt und genehmigt. Der Rechnungsabschluß enthält Pro 1920 — wie in den Vorjahren -~ bezüglich der A « g lo -A n st r i« n Bank nur die sich aus den Büchern der Zentrale und der Zweiganstalte» ergebenden Sqlbj derLo » do « er Anstalt. Bo« der Summe der Erträgnisse per K 498,609.169,64 verbleibe« «ach Xnsschridun) deS GewinnvortlagkS von L S,290.168'66 als Bruttoertrag des JahreS 1929 K 496,219.000-78, das ist «« ll SöS.401.247--S mehr als im Vorjahre- Der Generalrat wird tu der für den 81* d. M. einberufenen Genr,al»ttsammln«g beantragen, eine Dividende von io».o, daS find K 84 per Aktie (wie im Vorjahre) m Verteilung zu bringen, de« ordentlichen Reservefonds 1 3,000.000, dem außerordentliche« Reservefonds zur freie« Verfügung der Generalversammlung K 7,000000, zufammeu K 10,000.000 (da» ist L 7,000 > 00 «ehr als im Vorjahre) r«r»wrise«, de« Pension»- fond'S der Angestellten außer der statutenmäßigen BritragSleiftung von 3,1 7 v20'4tt uoch L So.000.000 tantiLmenfre, zu widmen und den nach At»zua der Üatntenmäßrae« Tanüöme» verfÜLdare» Wiener Morgen^ermnK Um falschen KslüoNtvn entgegenzntreten, stelle ich fest, dass es nicht wahr ist, da« ah Ina- Ausland versetzt wurde. Wahr ist es vielmehr, da*n ich in der Eigenschaft als Direktionsbcvoilniilehligler des Phönix iilier« in mir übertragenen Missionen rar reis, hin; doch warde mir mein Wirkungskreis in Wien weder entzogen, noch habe ich ihn ai\fgesenen. Ich erlaube mir hoknnntgngeben, da1« ich ste's in der Residenz-FiHnle 4«r Anstalt. I,, ftraben ßi>», in meinem Bareau antutreiTen bin und dass in meiner Abwesenheit Herr t'rpkurift' Dr. Klang gerpo bereit ist, al« eohwobenden Ange'ezdnhöifeni za erledigen und bereitwilligst Ausköufte ttber »oue Abschlüsse in. allen Branchen zu erteilen. f Fernruf; 61-0*15, Kl.i-zs. Amtsstanden von S bis 3 Uhr, Josef " 8383 Oirektionsbevollmächtigter des Phönix Rest Von K 3,299 281*05 (das ist K 1,009 1l2'16 mehr alS im Vorjahre) ans neue Rechnung vorzutragen. Rach Einrechnung der a»S dem Emage des J.thrcs 1920 vorzunthmenvey Zuwendungen an den Reservefonds und Gewinnvoiirag belaufen sich die ausqewiefenen Reserven einschließlich des Vortrages auf K 183,030.278.66, das sind rmib 82°/0 des Aklievkapitnls von K 200,000,160. Die Direktoren Paul Engel «nh Dr. Hans Simon winde« i» den Generalrat koop'.iert. Der ValrtteANmrKt. Starke Steigerung drv polnischen Mark. Infolge des Kurssturzes d e r M a r k waren diese bedeutend niedriger liijb zwar mit 2: 97 bewertet. P o lnische Mark schnellten auf Grund der Gerüchte über Ohtti'chlesim und wegen der Flnanrrefounett von 56 auf 75 empor und schlossen m>t 74. Die übrigen Valuten lagen größtenteils schwächer: Dollar 2968, P j n n d Sterling 11.410, tschechische Kronen 8197. 9m übrigen verweisen wip aui' die nachstehenden offiziellcn SchiMurse: ' ' Amsterdam 99.950— ' Geld,"100.050-^-7 Ware (gegen 8• Oft» 10llb(,.-Gcld,10i.?50.-Wat^. Agram 1133.-,1137.- 1236.-, 1240.- . Belgrad 4585 -. ^B>5 — (4985-,-. 4963.-^'- Berlin 20Ö7.—f.SlOS - (2537.-, 26-13 - , Brüstet 21-18 . 21 220.— 32.15 W 82.195 — Blau est 4 3.50, 456 (.0 1468 50 471.50). Bukarest8395.- . 2405- 2.2*1-.2630.—),E!-rist,aniaS6 076.—, 36.125.-, ^37^75.-37.725.-;, Kovcnhagen 56 97 ).- 57,025.-, (68.600.—58 65').--), London -11.4-40.'-, ll.k'10.^ (11.7911.-, 11.840.--). Mailand und Triest 11.390 - 11410.- (12.316.-. 12.885-), Ncw-'.')or! 8998-, 1002 - (3098.-'. 3! 02.- - Paris 21 880 - 21 420 - 2:?.480.-. 22.520.-), Prag 8207;- 8218,- 18887.- S39l.-). E"">* 1945.-, 1955.-(2U5.-. 2155.--), L5lockholm 69 770 -, SS.öw. - (71620.- 71.580.-), Warschau -und Krakau 71.50. 78 50 54(0, 56.50., Zürich 54.975.—, 85.025.— (55475 -, 55525.-), Madrid 40095.---, 40-165.- (41.ZZ5-. 41.415.-). DoUnrnoten 2968.-. 2972 - '3068.-. 3072.-).Bklgi,cheNoten31.080.- 22.120- 22.0^0.- 22.120.-), Bulgarische Noten 1H&.—. 1865 — S070.-, 2080.—),• Dstyisdie Noten 66.575—, 56.625 i 8 200- 58.2f.O —), deutsche Mar knoten 2097—, 21d8.— (2582.—, 2689.—), englische Noten 11.440.— U.260— (——. —französische Noten 21.280.—, 24.820.- -32.480.'. , 22-470—), holländische Noten 99.800.-, 99 9*0.- f 100.960 -, 101,050.-), italienisch? Noten 11.190,-, 11.210.— (12165.— 12.185 — Xunabgestempelte jugoslawische Noten 4506—, 4526.— 4905 — 4925.—). notwemsche Noten 35.675.--, 35.725- (37.275.-. S7.335-). polnilche Marknoten74.-. 76,- (54.—, 66.—), Numäntlche Noten 2895.—, 2405,— (2610—, 2620.—'. Russische (Nom.) — —.- Schwedisch, Noten 69-120,-. 69,180.- (71.020.-. 71.0-0.-), Schweizer Nytendj 925.-, 54 975.-(55.37b - 55.42b.-', lschechoslvwakischr Noten 8197.—, 3203.— (8377.—, 3383.—V unqarische Noten neuer Emission 455.60, 458.50, (470.50,473.50 Spanische Note» (40.960.-, 41.040.-). ©ic deutsch en Reparetisnszahlunge«. Die Bezahlung der nächsten am 1b. November fälligen Repa'ationssuwme von 800 Millionen G o l d m a r k ist, wie eine Berliner Korrespondenz meldet, durch Ankauf vo« Devisen und durch Kredite bereits gesichert. Deseqnestratto« slowakischer Fortz«rtt«se» in England. Ansuchen um Desrqueftration slowakischer Firmen und Einzelpersonen in England sollen im Laule von sechs Monaten nach der Natistkation des Trianoner Verirags eingereichl werden. Mangels näherer Bestimmungen nehmen die Prager kompetenten Stellen an, daß dieselben Bedingungen gelten, die von der enalrschrn Regierung für die Angehörigen der österreichischen Hälfte der tlnstikr» Monarch e feftges'tzt wurden. Zohlung -e,e« FrachtbriefdnyMat. In Handelskrisen besteht, vielfach die. Urbuvg, b^im Kauf Zahlung gegen Frachlbriefouvlikat z» vereinbarev, um eine S'cherheit zu haben, daß die gekanile Ware vor jialilunst - des Kaufpreises zum Veilandt gebracht ist. . Die HandelSfammer i« Berlin will nicht unterlasse«, die beteiligirn Kiese darauf aufmerksam z« machen, daß derartige VerkautSabschlüsse wegen der vielfachen Fälschung der Frochtbriefduplilate eiuerseitS nickt «ybedeuklich für den Käufer sind und andererseits eine Erschwerung für die Abfertigung der Sendutigen dann mit sich bringe«,' wenn zur Verbilligung der Frachtkosten sowohl im Interesse de- Absenders als auch des Empfängkrs Sendungen im Sammelverkedr der Spediteure auf d'r Eisenbahn oder auf dem CchiffahrtSwege abgcfertigt weiden sollen, da es in diesem Falle nicht möglich ist, einen auf den Empfänger auSgrstelllen P»plikatfrachtb,ief. deziekuNgSweise eln.T.upllkaikonnsssement, bei«» zubilngen. Bei solchm Sendungen kann nur empfohlen werden, sich in anderer Weise vor Schaven dadurch zu sickern, daß man sich entweder emeS Vermittlers (Spediteur.oder Bank) bei der Einziehung de- Kaufpreises und Aushändigung der Ware bedient oder aber die Ware gegen Nachnahme reisen läßt. Niestga« Güterverkehr nach dem Rheinland alS Felge der Aufhebung der GurehtLorre«.- Seit der Aufhebung der Sanktloucn hat nach Berichten deutscher Blätter der E isenbahngürerverkehr aus Deutschland nach dem besetzten Gebiet einen kaum je geschmen Umfang angenommen. Der Andrang von Gütern ist so gewaltig, daß einzelne Stationen sich weigern, sür die nächsten Tage Eisenbahngüter zur Vertendun« anznnrhmen. Firmen und industrielle Werke» auf deren Erzrugn-ssen ein besonders hoher Zoll ruhte' hatten mit dem Versandt solange znriickgehalien als es nur irgend möglich war und vielfach die Abrollung dis zur Aufhebung der Zollmaßnahmen verschoben. In ähnlicher Weise ist der P o ft v e r l e h r »ach dem besetzten Gebiet, aber auch umgekehrt, gestiegen. Eine weitere Folge der Aufhebung der Ganttionen. darf in der Anwesenheit ungezählter französischer Kaufleute im besetzien Gebiet erblick, «»erden, weit mehr ab8 sonst. Diese Geschäftsleute kaufen dentsche Waren in großen Mengen auf. Ad'r auch im unbesetzten Gebiet macht sich die Kaustust fremder Geschäftsleute stark bemerkbar. Das ist wohl m erster Linie' üu) de« Tiefstand der deutschen Valuta rurüäLuführeu. 14 Oktoder 1921 €5eifr Die «rsrMchs« rnffi-che« We^frlkurf«. Die Sowiefi regienrng empfindet das Bedürfnis, im Hinblick a«f die immch intensioer werdende« wirtschaftlichen Belebungen zwischen Sowjeft iichland und der übrigen Welt sogenannte amtliche Wechselkurs? iesturehen, die innerhalb ihres Machtbereichs alst Maßstab fwt den Umtausch russischer Zahlungsmittel i» ausländische und vm\ gekehrt gelten sollen. Das amtliche wirischaftliche Owa« der Sowi-tregiernna, die „Ekl'nomiischrskaia Shisnj" vrröffentlichs diese Liste d?r osfiziellen Wechselkurse auf Moskau. Die fremden Baluten werden dabei ansschtieblich in Sawjetrnbel auSgedrücktj eS gelten: Pfund Sterling 331.000 Rubel. Dollar 68.400 Rubel) französische Franks 4300 Rubel, Reichsmark 600. Schweizer Frank. 10.700, Polnische Mark 15, O e st e r r. K r o » e 65; Jananiscke Jen 85.000, Indische Rupie 15.700 Chinesische Tarl 90.000, Tichechokronen 760, un. Solotnik G»!d 105.000, ein Solotnik Plaiin 315.000, ein Goldryhel lOO.OOO^Sowjrtrubel. BiehMZrktr i« St. M«rx Rindermarkt. Der Auftrieb belief sich auf 793 Stück inländisches und 9 Stück nn-> gar-sches, zusammen 302 Stück Schlachtvieh, worunter sich 532 Stück Mast- und 270 Stück Bcinlvieh befanden. Dtp -Gattung nach waren: 338 Ochsen, 71 Stirre und 393 Kühe- Außer Markt wmdcn 357 Stück bezogen. Bei ziemlich lebhaftem Verkchr btiehcn die höheren Montaqvreise fest behauptet. I« einzelnen Fällen konnten Preisauchesferungen von £ 5 bis 10 per Kiloorqmm erzielt werben. Es notierten: Och'en je nach Qualität 160 big 340, Stiere 150 bis 800, Kühe 155 bis 195 und Beinlvieh 80 bis 150 Rr Kilogramm Lebendgewicht, S ch w e, n e m a r k 1. Aufgetneben wurden 48 Flestchschweme. Berkehr gan, belanglos. Preise & 400 bis 450 per Kilogramme Lebendstewicht. Die für diese Woche avisierten rumiintschen Schweine lanren infolge unvorbergeschener.SchwierigleiLe» erst morgen an un>> kommen auf dem D>enstagmarkt zum Verkauf. — Steckviehmarkt. Die Gesamtzufuhr belief sich auf 1984 Kälber, 1262 Weidnerschweine, 883 Weidnerschase,' 133 lebmde. '276 -siegen und 39 Lämmer. Weidnerkälbkr haben sich gegen die Vorwoche neuerlich um kl 60 bis 65 per Kilogramm im Preise rrhöhk. Weidnerschweine sind qm K 80 ver Kilogramm gestic«m. Es notieitm: WeidveMber. je nack Qualität K 880 bis K 390, lebende R. 300 b(s 340, Weihnerschweme K 400 biS K 540, Spcckfchweme bis K 662, Mcidnerschafe K 100 biS 280, lebende. K. 95 bis 160. Ziegen & 100 bis 180 per Kilogramm. Wiener Wavenbörse. Zum c x e k n t i y g« V e rck « N f gesaqgm nach Art. 810 H.--G.-B. Samstag den 15. d. M., 10 Uhr, T Waggons, . cnthflllend 54 Ballen Rohwolle zirka 16.972 kg iransit Wien. O ' fsen: li ck wurden verkauft: 10.000 Messingbchiilter zu K 52.000. IViener Holzbörse. Dcr geschäftliche Verkehr an der gestrige» Holzbörse 8k» staltete fick etwas lebhafter,' ba ziemliches Angebot am Markte war. Die Tendenz war allerdings fest, nlchtsdcstowrniger mußten sich die Produzenten, um zum Abschluß zu führe», zu Preiskon-essionen hergcben. Abgeschlossen wurden von Nadelholz» S ch n i t t m a r e r i a l Lärche Bretter bis 40 mm stark zu K 6700 und Piostcn von 50 mm von 18 cm aufwärts un» besäumt zu L 6800 loko. Exekutiv wurde« gekauft Kantholz, geschnitten 10/13 zu & 6500 und Latten gleichfalls zp 6500 ab niedrrösterreichischer Station. Ausgehvten wurden Fichte «nd Tanne 13 mm Bretter von 8 em aufwärts zu K 5500 loko, 18 big 20 mm Bretter von 10 cm auswärts r« K 6500 (Geld oder K 6000) ob niederösterreichischer Station, vo» Nadelholz» Rvndh-lz Blochhslj von 20 cm aufwärts zu K 2100 (Geld »der K 1900) ab oberöfterreichischer Station, Kiefer Langholz SO bis 45 vm zu K 2800 (Geld oder K 2200) ab oberöfterreichischer Station, von Laubholz-R»ndholz Eiche zn K 6500 ab niederösterreichischer , Station, Weißbuche-Werkholz (10 Tonnen) zu K 40.000 ab niederösterreichischer Station, von Laubholz-Schmttmaterral Bucke ungedämpft, inländisch, zu K 5500 prompt loko. hartes «nd weiches Brennholz gemischt zu 42.000 loko, für Blichenscheiter hart,' trocken war 4L 39.000 am Markte. Wr««er Börse. / Nach der zweitägigen Unterbrechung war die gestrige Börse im Hinblick auf den bevorstehenden Finanzplan Dr. Gürtlers zurückhaltend.. Hiezu trug auch das neuerliche Sinken des Markkurses infolge der oherschlesischen Frage bei. Die Befürchtungen der letzten Tage waren zwar gesLwunden, trotzdem «öffneten zn .Beginn des Verkehreinige Kuliffenwerte' «m K 500 bis 700 niedriger, Anglobank dagegen wegen dev Gerüchte über eine günstige Dividende um K 600 höher. Für Krupp «nd Hofherr zeigte sich ausländisches Interesse. Erstere schloffen um K 500 höher, letztere jedoch ermäßigten sich zulcht «m K 810. Bon den wichtigsten Kurserhöhungen seien genannt: Zivnofteuska K 295, Oesterreichisch-nngarische Bank K 390, Anglobank und Türkenlvse je 440, Perlmooser bl 500, Dampfschiff K 2C0a. Dagegen gingen zurück: Kreditaktim «« K 310, Bankverein K 360, Südbahn-Prioritäten K 426, Lombarden K 456, Rusion K 750, Staatsbahn K 950, Skoda K 1000, Länderbank K 1250, Nsrdbah« K 1600, Prager Eisen K 3900, Sols» K 4300. Von Anlagewerten befferte sich »ngarische Kronenrmte um 30 Punkte. Im folgende» die »fsiziellea Schl«ßkarse. ÄLgememe Bangesell* I'chafr 3350.— (+ 200.—), Imionbau 3100.— (+ 50,—), * Wiener Botmes-llschitrst 4480.— (ck-130.—). Königshofer Zement.20.400.— (-1200,—), Perlmooser Zemeni 10.900.— (st- 500.-4. Wienerberger ►Hegel —(-Liesinger Braur'..n 8000— (-50.—), Sarasevo -.-(-.-). Aussig Chem. 29.000.- (+1200.-), Prysche Spiritus . —(Larbormchum 16.000.1-!-- (4- 500.—), Mothllde 10.000.- (-. 1900.-). Miner Spirit»- (-i-1030.-), Ä. E, G. Union Elektrizität 3250.— (- 180.-4. Berrwrgte Elektrische 8900,— (— 150.-j. Siemens SchNÜttt 3550.— (— 150.—), Apme 12.450,- (st- 200'.-', Bergu. Hüttenwerke 39.995.- (st-10.-', Austria Email 6980.— (— 370.—), Egydier 17.000.— — —.—), EnzeZfelder 5980,— (—20.—).Felten & Guilleaume 13.500.— (— 400.--), Gremitz Eisen 6600.— (—590.—), Hutter & Schranv 4Mb.— (— 15.—', Krupp A.-G 8600.- 'st-500.—1 Poldihütte 14.600.-(—400.-), Prager Eisen «0.100.— t— 8900.—4. Rimamurantz 1.1.100,— (— 200 —), Skovaiverke 16.400.—(-1000.—), Waffenfabrik 4-500.— t— 600.--), Brürer Kohlen —(— —), Gran- Szaszvarex —.— (— —.—), Nordüna. Kohlen 17.000,— (-.—), Oberung. Hütten 20.500 — —1500.—). Rvssitzer (— —.—V Salgo - Tarjaner 34.300.— (- 4300.—), Trisasitt Kohlen 6370,— <-m-% Nng.Allg.Koh!ei'3b.800.- (-5200.-), Aükany 24.000— (— —.—), Bciffcher Magnesit — (- Westbohm. 17.700.- (- 800.-), WoMegg 2800.- (— 120.—), Danek Mmckinen —.—(-.—), Brunner Maschinen 18.300,— (.— 100.—), Daimler Motoren 15.8>'0.— (~ 40.—), tznuwerke —(-Heid Maschinen 2195.— (— 45.—), Hokberr & Schrantr3610.— (— 310 —), Sigl Lokomotiv 3800 — (st- 800.—), Rustoy 11.450.— (—750.—), Simmerrnger 4998.- (- 102.-). Ademübl 6800 - (- L75.-),Levkam-Josefs. It-nli" 11 900.- (+ 160.—*, Neusirdler 36.000.—(——.—), Apollo 15.950.- (— 50.—). üanw Gens —Karpathen 25