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Wiener Morgenzeitung · 1921-10-13 · Heft 972 (13.10.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 972 (13.10.1921)
Date
1921-10-13
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Teke I Wien, Donnerstag Wiener' MsrgerrzettiMK 13. Oktober 1921 HALASI & Co. WohnnngsKunst-Oes. m. d. H„!.. Seilerslfltte 3 Palais Kobarg Telephon 55-10 134 Antike und moderne Kunstmöbel, Dekorationen, Stoffe und Tapeten In dm Kammerspielen ist die Erstaufführung des Lustspiels »D,e l ft * f Frankfurter^ von Karl R ö ß l e r fnr Montag dm 17. d. M., 7 Uhr, angesetzt. An der Neuen Wiener Bühne gelangen heute, DvnuerStag dm IS. d. M.. 10 Uhr. ine Rahme» von Nacht- Vorstellungen zum ersten Male die Einackler „L'rxnelle Ansläruug", DaS güldene Wiener Herz" und .D e r r o t e G t r i ch* mit Hugo Werner-Kahle und Oskar Sachs als Gästen, zur Aufführung. I« Raimund-Theater geht Samstag den 15. d.M., nachmittags 8 Uhr. als erste volkstümliche Schülcr- und Klaistkerauffuhrung bei sehr kleine» Preise» GortheS .I v h i g r » i e" m S»ne-, abends findet die 25. «nd letzte Aufführung von ^Florian Geher" statt. — DaS weitere Ärbcitsrroqramm ist folsenderar! festgesetzt: Am 21. d. M. Urauf- 'üyrunp des LvstspreleS „David nndGoliat'h" von Georg K a i s e r. Inszenierung Dr. Rudolf Berr. Am 29. d. M. zur Dorfeier des Geburtstages vo» Gerhardt Hanptmamr „Rose Bern d". Hierauf folgt eine Reneinstndikrtina ven StrindoergS „Date r". Daran schließt sich d«s Rrgegastspiel des Jntendanrm des Berliner Staatsheaters Leopold I e ß v e r in „R i ch a r d der Dritte" mtt Futz Kortner rn der Titelrolle. Als erste Sonnlagvormittags-Veranstaltnng geht Hasrnclevers „Jenseits* Ende Oktober in Szene. Im Wiener Komödienhaus findet am 18. d. M. dw erste Aufführung der S t o l z'schen Operette „DerTanzins Glück" statt. Es wirken mit: Magda Gardm. Otto Glaßer, Hilde Schulz, Tnrl W'ener und Direktor Gustav Müller. Das jZdifche Bolkslied. Zum ersten Mal in Wien wird am 16. d. M. um S Uhr narbmcktags mt Mittleren Konzerthaussaal ein geschloffener Ueberbl'ck über das jüdische Volke! cd geboten. Die besten Interpreten in Musik, Gcsank und Wori sind zu dieser Aufführung gewonnen. ProfessorWolfsobn wnd — zum letzten Mal vor Antritt seiner Avslandstoulnee — Paraphrasen über jüdische Lieder spielen. Miriam Scknabel- H o e f l i ch spricht unbekannte Stücke aus dem Mirtelakter. von Bialik und Tschernickowsky — zusanimengrfaßt ,m Rahmen jüdischer Liebes- und Trmkbichtnna — und OLnkarilor M a rg u l i e S singt eine Anzahl seltener jüdischer Volkslieder. Di sie Veranstaltung^ verspricht ein Höbepunkr ds jüdischen Bcranstaltungswesrns in Wien zu werde». Neulrcke Karten: Büch-' Handlung L ö w i t, l., Notenturmstraße 22, an den Kassen des Konzerthauses, be>. der „D i e >, e r Marge nz e i t v n g", H., Tadoistraße 1/3 uu im Kmtenbureau „Dda^, U., Tabsrstraße. _ Gerichts?aal. Das Arteil im Prozeß Wirlfchaftsstab Rumänien. Nach zehntägiger Dauer wurde gestern abmds das Urteil gefällt. Wilhelm Kux wurde sreigesprochcn, nachdem das Gericht angenommen bat, daß er im Zeitpunkt dex ersten Un!e>- haudlungen mit den Angeklagten nrchl gewußt habe, daß diese Beamte feien. Franz Hacke wurde 'zu sechs Monaten schweren Kerkers verurteilt, wegen des Verbrechens des Mißbrauches der Amtsgewalt und Geschenkannahme m Amtssachen. mir Ausnahme des Faktums brzügllch der 1EO.OQO Lei in Bukarest, von welchem Faktum er freigesprochen würde. Kurt B r s t m e r k l wegen derselben Brrbrichrn zu vier Monaten schweren Kerkers; bezüglich des' Faktums Pollak [8000 Lei) erfolgte Freispruch. Max Feil wegen derselben Verbrechen zu vier -Monaten schweren Kerkers. Richard F o d s r nur wegen Verbrechens des MißbranchrS der Amtsgewalt ohne Gsichenkannahmr zu drei Monaten. Allen Verurteilten wurde die Untersuchungshaft voll eingerechnet. In der Begründung wurde der Beamleucharalter der Verteilten hauptsächlich durch den Staa'sratsbeschluß vom 16. Dezember 1918 als erwiesen angenommen, durch welchen Beschluß festgestellt wurde, daß das liquidierende Krirgsminisierium als Behörde zu brtrack.tcn se., M,t Beschluß dieser Behörde wurde Zacke am 3. Jänner mit der Liauidirrrrng deS W'.rtschafsstabes» Rumänien be'raut. Die anderen Vernrlerlten sind von Zacke zur Mitarbeit gewonnen und durch ihre Bezüge vom liquidierenden KriegSm'misterium Vertragsbeamte geworden. Subjektiv haben alle Verurteilten gewußt, daß sie Beamte seinen, msbesondrie Zacke, wenn er auch leugnete. Gebühre« erhalten zu haben, und seine Ängabe, daß er nur insgesamt zirka K 1500 erhalten habe, wogegen das Gericht durch den Gagistennachwsis überzeugt wurde, daß er insgesamt K 4800 an Gebühren vom liquidierenden KmgZministerium bezogen hat. Bei der Strafbenussurrg hat das Gericht das Ueberwiegen der Mildcrnngsgründe angenommen und deshalb von dem außerordentlichen Milderungsrecht in weiteste» Maße Gebrauch gemacht. Rach § 104 S-.-G. wurden die B stechirngsgelder zugunsten des Wiener Armenfonds als verfallen, er!lärt. Dr. Pienlinger und Dr. Schnepp haben iüc Fodor reipiktivr Feil die Nichtigkeitsbeschwerde anaemeldet, Dr. Felsen «nd Dr. Halt erstamm junior behielten sich nrmens Zacke und Brotmerlsi die dreitägige Bedenkfrist vor. Sport. Der A. C. Sparta in Wien. Der tschechische Meister, der A. C. Sparta, trifft morgen abends in Wien ein, um hier Samstag und Sonntag Wettspiele auSznttagen. Die Mannschaft der Sparta, dir man längst mit voller Berechtigung die stärkste deS Kontinentnennen kann, weist diesmal ganz bedeutende Verstärkungen auf. Als Mittelstürmer wird der famose Goalgetter der Slavia, Banih tätig sein, während das Tor von Plattko, de« ungarische« Goalmannphänomen gehütet werken wird. Die Sparta hat heuer in allen Ländern kolossale Erfolge xrrnugm. Sie besiegte die führenden Mannschaften Spaniens, Hollands, Dänemarks, Schweden-, Italiens, der Schweiz und Deutschland-. Die Wiener Mannschaften, die den Tschechen in Prag gegen, überlrakcn, wurden ausnahmslos überlegen abgefertigt. Rapid allein gelang es im Frühjahr, der Sparta, die mit einer durch Ersatzleute ^geschwächten Mannschaft nach Wien gekommen war, ein unentschredenes Gefecht zu liefern. Am Samstag haben die Prager in Hütteldorf den W> A. F., am Sonntag in Floridsdorf die Hakoah zum Gegner. Vorverkauf für das Hakoah-Wettspiel wird heute «m 10 Uhr vormittags eröffnet und liegt esUt Rücksicht auf die geringe Anzahl vorhandener Sitzplätze ,m Interesse der Wettspiel, brsucher, ssfort die Karten zu besorgen. Hazair—Trrllkree Sportvereinigung 5:1 (3. 0). Da Hazair vergangenen Sonntag fptclirei war,, trat sie i» der Provinz dem Tüll»er Lp'ortllub, oer Bcrffä' langen ans der Umgebung und aus Wim herangezogen hatte, entgegen. Die Mannschaft zeigte eine bedeutende Formoerbesftrung und liest'tc das beste Spiel seit ihrem Bestände. Sehr gur bewährte sich, die Wiedereinstellung Ehrenirennds als Mittelläufer. Dreser, sowie Kalman n >Hechawer). der zum ersten Male als Mittelstürmer hei Hmmr käsig war, befriedigten restlos. Aber mÄ d:c übrige Mannschaft war lehr gut. Auch die Gegner lieferten ein rasches, faires Trrrl Ha-air ist in der ersten Halbzen durch BlÜrnger und S-v.ife; r i . mal erfolgreich In der zwe trn Halste ist Hazair durch Kain am: und Scidler noch zweimal erfolgreich^ während Ln Ge-, \\a aus emriü Elmretcr wegeu Hands ihr Ehrentor erzielten.' — Hazair Reserve—Tüll». Reserve 3:1. Ber den Wienein boten Ksrmmrn, Karawan. Torezhner und Futterwert die besten ünnuuren. Ha mir il. Tu ln II. 1:2. Für Hazarr war Ä. s ch k e n a s y erfolgreich. Gideon-Rekord XII 1 : 3 <1 : v>. Da der nomin erte Berba-dLfchirds'. chter nicht irrchirnen war, wurde dieses Meißer- 'chafisspiel d-r t^. Klaffe Ost von einem Herrn gelerrer, der Gideon stark henachlesi'gte. Gideon r>t in den ersten 30 Minuten überlegen und erzictr auch den uibrenden Treffer. Hernach offenes Äpirl bis zur Pause. In der 35. Minute der zwerten Halbzeit diktiert der Schiedsrichter euren „Elfmeters gegen G dcon, der den Ausgleich br'rngt. Einige Minuten später erzielt die nun sitwas derb spielende Rekord-Elf wirder durch erneu Elfmeter die Führung. Nach Ablauf der reoulären Spielzeit wird durch e-n Eigengoal das Endresultat gegeben. Ger Sportklub Gideon teil' mit, daß Herr Torczyner .mm Sportllub Hazair nbergenn'.n rst. doiier für den Sporiklub Gideon nicht zelchnungSbcrechtigrst. Alle Zuschriften sind brs auf werteres an Hern Fredrich Schwester, II., Hermiuengassc 17/5, zu richten. , . Weifte Elf-Hechawer 3 : 'v sl : V.) Ja die em Spiel mußte Hechawrr zwei wichtige Puntie abaiben. Vorweg sei ae« uomwen, daß die Niederlage durchaus nerdient war. da die Gegn r aufopfernder, energrschrr und sünker waren. Allerdings hatte Hcchawer in der zwei en Halbzeit mt Felde Uebeigewicht, doch vermochte sichrer Sturm im Slrasramn nicht durchrusetzen- Hechawrr-— LkliUiig und Spieler — niö.rr sich diese Niederlage mr Warnung dienen fasse». Wenn aus dem Sv-rl d:e richtigen Konsequenzen gezogen werden, dau r k-.nn die Niederlage ^zum chortcil rieue«. Ueber kas Svrel filmst ist wenig zu sagen, im llütec«' treffen ragten Kolisch, Brer und h:e und ca die Flügellänfer bervor. Die Deckung krankte an der schwäche res Eriatzmittilläustrs Flußmaun. Jur Sturm stand- Jnhn nnltt'rsielcnallein da. Hie und da zeigie Eckhaus, daß er enmal «twas gekonn' hat. Weiße Elf hatte die Hanptstärke im Angriff und Decku> g." Der erste Treffer fiel in der 8. Minute nach erncm Korner. W-iste Eir ist ständig leicht überlegen. Kolr'ch arbeitet für fünf. Zweite Halbzeit ist Herbawer im Felde die bsifere Partei; doch wird kaum eme reme Torfchußgelegenhsit angearbeitet, mit einigen weiten Schsisten bat Jenö und Julm.Pech- Dir wenigen Angriffe der Weißen Elf sind viel gefährlicher. Einem Korner folgt ein prächtiges Kopitor (25. Minute).' Hichawec wirst jetzt mit sechs Stürmern, kann aber ei» neuerliches Tor nicht verh'ndrrn. Ern guter Schiedsrichter, war Herr Schebeck. Hcchawer. Heute, 7 Uhr. Generalversammlung, Cafö Stadtpark, l.. Parlring 2. Tagesordnung: Referate, Neuwahlen. Um p ü u k 11 i ch e S Erscheine» wird ersucht- Haatzir. Samstag Wettspiel mit zwei Mannschaften. Treffpunkl aller Spieler um V<3 Uhr, Praterstern, von dort angememsaine Fahrt zum Platze. Menorah. Heute um 7 vbr LeitnvgSsitznng im Heim- Vollversammlung der Fußballer Fre it a g, V,8 Uhr, int Heime. Dortsclbst Mitgl ederanfnahmr. Jüdischer Turuvercin MaTkabi II. .Herren turnein (über 16 Jahre) Montag und Donnerstag von .7 bis 9 Uhr, Damenturnen jeden Mittwoch vofn 7 bis 9 Uhr in der Knabenvolisschule, 2. Bezirk, L^vpoldsgasse 3. Einschreibungen am Turnplatz vor dem Turnen. Mitglieder, die ckit ihren Zahlungen im Rückstand sind, wollen ihre Mojuatsbeiträge umgehend an Julius- Grostmann, 2. Bezirk, Hoch- Mingergasse 4, einsenden oder am Turnplatz entrichten, da sie nach dreimonatlicher Nichtzahlung der Beiträge gestrichen werden. Unsere Vortu rner werden ersucht, ^pün ktlichst am Platze zu erscheinen. Akademische Sportat-teilung Judaa. Heute, Donnerstag, ab 7*8 Uhr, allgemeines Training auf dem Admira-Platz. Floridsdorf. Nachher Spielerversammlung. Aufstellung der I. und tl. Mannschaft >ür. das Mrfftertchaftsspirl gegen Hcr.'s. Das Training leiten die Herren Ingenieur Slutzky und Kurt Inh«. Nr. 972 Bankhaus M. ROHATYN Wien, L, Maria Theresienstraase Nr. 10 Telephon 20-3-63. Dnrchführung sämtlicher Bank -Transaktionen. An-und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. Der Volkswirt. Gestempelte Krone — —.19 Centimes. Auszahlung Wien — —.25 Centime». I« Zürich notierte: »ie sfterreichifchr Krone..... —.25 (—.2« am 11. Oktober) die öftere, gestempelte Krone . . —.19 (-.80 am 11 Oktober), die tschechische Kwne...... 6 — ( 6.-: am ll. Oktober) die Mark. 4.40 ( 452 am ll. Oktober) klgram . . . . ....... 2.10 2.15 am 11, Bukarest. 4.50; 4.69 am 11. Oktober) Bud^est. 0.80 ( 0.82 am 11. Oktober) Dchckchau.. . —.10 -.10 .am 11. Oktober) Die «e«e» Steuergesetze. *' Der neue Finanzminister Dr. Gürtler will dem Staate sofortige Einnahmsquellen durch Einhebung der rückständigen Erwerb- und Einkommensteuer für 1920 und 1921. erschließen. Die Steuerpflichtigen müssen bis spätestens 15. November Zahlungen leisten, deren Höhe und Modalitäten aus den nachfolgenden Bestimmungen ersichtlich' sind. Unterlassen sie dies, so setze« sie sich einer Mehrbelastung nicht nur durch erhöhte Verzugszinsen, Mahn- und Exekutionsgebühren aus, sonder« im Falle der Einkommensteuer auch der Zahlung eines beträchtlichen Zuschlages. Die Praxis wird zeigen, ob die gleichzeitige Fälligkeit der Erwerbs- und ' Einkommensteuer zweier Jahre nicht zu Geldknappheit führen und eine Erstreckung der Zahlungsfrist über den 15. November hinaus sich als notwendig erweisen wird. . Die wesentlichsten Bestimmungen der neuen von Doktor Gürtler mitgeteilten Steue.rgesetze lauten: Wenn einem Steuerpflichtigen die allgemeine Erwerbsteuer ober die Erwerbsteuer von den der öfsentlicheLr Rechnungslegung unterworfenen Unternehmungen oder die Emkommetrsteuer für'bas Jahr 1920 noch mcht vorgeschrieben s'nd, so siird die Vor ein za hl ungen für die Jahre 1920 und 1921 mit efjtetit Aufschlag von 100 Prozent zu leisten. —'Die VoreinzalMng der öiertm Einkommen steuerrate für das Jahr 1921 samt Aufschlag ünd der Aufschlag zu den bereits fälligen Raten der allgemeinen Erwerbsteuer, der besonderen Erwerbsteuer und der Einkommensteuer füx die,,-Jahre 1920 und .1921 sind bis spätestens 16. November 1921 zu leisten. — Steuerpflichtige, die glaubhaft machen, daß die'von ihnen für das Jahr 1920 endgültig zu entrichtende Steuer d«r Betrag der erhöhten Voreinzahlungsgebiihr nicht erreichen wird, können eine entsprechende Ermäßigung des Aufschlages verlangen. Die Gesuche sind bis längstens 15. November 1921 bei der Steuerbehörde erster Instanz zu überreichen.' Der öffentlichen Rechnungslegung u nterworfene Unternehmungen, die in dem im Jahre 1920 endenden Geschäftsjahr einen steuerpflichtige« .Reiner trag-» von mehr als 200.000 Kronen,. fevi?>er Einl.vmmensteuerpflr'chtige, die im Kalenderjahr 1920 ein steuerpflichtiges. Einkommen in der vorgenannten Höhe erzielt haben, fiub außerdem verpflichtet, die gesamte, mach dem Bekenntnis für das Jahr 1920 zu entrichtende Steuer vo re in zu zahlen. Solche Steuerpflichtige haben auch den Boreinzahlungen für das Jahr. 1921, wenn die Bemessung für das Jahr 1920 noch nicht stattgefuinjden hat, das. Bekenntnis des Jahres 1920 zugruindezulegen. Unterlassen die Steuerpflichtigen die rechtzeitige Bekenntnislegung oder kommen sie der ihnen dort auferlegten Zahlun-gspflicht nicht rechtzeitig und vollständig nach, so wird ihneir unbeschadet der sonstigen Säumnisfolgen ein Zuschlag von 50 Prozent des Unterschiedes zwischen der für die Jahre 1920 mid 1921 bis 1k. November eingezahlten und der für diese Jahre endgültig vorgeschriebeuen Steuer auferlegt. Den Eiukommenstsuerpflichtlgsn, die im Kalenderjahr 1920 ei« steuerpflichtiges Einkommen von mehr als 200.000 Kronen erzielt haben, wird auf deren Ansuchen der Betrag, der auf Grund des einbekannten Einkommens als Steuer für das Jahr 1920 und 1921 zur unmittelbaren Einzahlung zu gelangm hat, von den Steuerbehörden mitgeteilt werden. D'er Finanzminister ist ermächtigt, die Verzugszinsen b is zu mv.natlichj 1 Krone für je 100 Kronen nach Maßgabe der wirtschaftlichen Verhältnisse für das ganze Gebiet des Bundes oder für einzelne Gebietsteile im Verordnungstpege zu erhöhen. Im Ausschuß wurde beschlossen, daß die Verzinsungen.'mit 1 Kr-one monatlich für je 1100 Kronen festgesetzt werben, das heißt 12 Prozent jährlich. Die V e r g ü t u n g s z r u f c it sind in demselben i'ius« maß festgesetzt wie die Verzugszinsen. Für den Beginn des Allen voran In Preisen nnd Qualität saaaneaa nssas ist und bleibt die Stadt-Restenrr.esse. Grösstes Lager in Stoffen für Anzüge, Kostüme, .Raglans und Wtnterröcke j<*o IMIm. 10-12,1, Milli. 0

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