Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 967 (7.10.1921)
- Date
- 1921-10-07
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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(X;; i- — Kr. 967 Men. Freitag Wiener MorgenzeiSnns 7. Oktober 1921 Seite 7die ausländische < Konkurrenz auf diesen Gebieten beklagen werden. Daß diese Klagen nur allzu bald ertönen werden, ist klar. Aber schon jetzt ist damit zu rechnen, daß die ausländischen Erzeuger und Händler sich anstrengen werden, die Zwischenzeit reichlich auszunützsn. Aus diesen Gebieten ist also in nächster Zeit mit einer fieberhaften TLligkeit zu rechnen. Sowohl Nachfrage als auch Angebot werden sprunghaft in die Höhe gehen. Der Wie-eraufba« der aalizische» Petroleumlndustrir. «an e ttem Fachmann. Galizien war zwanzig Jahre hindurch (1880 vis 1899) ständig und später wiederum einige Jahre (1908 bis 1910) das dritte in dev Reihe der Erdöl produzierenden Länder der Erde. Iw Jahve 1909 hat Galizien sein Produktionsmaximum reicht (20,77 Millionen Meterzentner). 1910 waren es nur 17,62 M'llianen, 1911 nur 12 7 Mllionnr, >1912 11,49 Millionen, 1913 nur 11,IS M'.ll^NM. Dgnn kam der Weltkrieg. Die Oelfelder wurden, wie erinnerlich, 1914 und ISIS zum besonders heißumstrittenen Teil der östlichen Kriegsschauplätze. Das Boc^slawer Zentrum wurde hart mitgenommen und der Wirderausbau der Jahre 1916 bis 1918 erforderte ungeahnte Anstrengungen. Die Produktion erholte sich langsam; seit jedoch Ostgalizien durch den Machtspruch des Obersten Rates von Polen militärisch besetzt wurd-, blieb der erhoffte Aufschwung aus. Im vorigen Jahre erreichte die Produkti^nSzisfer kaum ein Viertel derjenigen vom Jahre 1919, und doch ist Galizien unter allen Ländern Europas, Rumänien nicht ausgenommen, auch jetzt, in seinem scheinbaren Niedergänge, das reichste Erdölland. In der letzten Zeit ist noch daS ungeahnte und unaufhaltsame Fallen der polnischen Valuta dazugekommen. Daß unter solchen wirtschaftspolitischen Verhältnisse die Erdölindustrie sich nicht entwickeln kann, wissen die Geschäftsleute besser als wir Geologen. Was wir hier an erster Stelle konstatieren möchten, ist, daß die Erdölfeldes Ostgaliziens einen Flächeninhalt von zirka 10 000 .Quadratkilometer besitzen, während die tatsächlich ausg beut te Fla e bei Kriegsausbruch bloß 6500 Hektar betrug, so daß nur ein kleiner Teil exploktiert wurde. Heute dürfte daS Mrßverhältnis zwischen dem vorhandenen und auSgenützien, beziehungsweise in Aussicht genommenen Erdölgebiet wohl nicht geringer sein. Düse Tatsache ist der erste und wichtigste Grund, der einen geologischen Fachmann die Zukunft' des ostgalizischen Erdölbergbaues in einem sehr günstigen, Lichte erscheinen läßt. Es ist wirklich verfrüht, zu glauben, daß es nur ein Boryslaw in Galizien gibt. Nur hat es bisher in Galizien an großzügigen Unternehmungen und planmäßigen Probebohrungen gefehlt, die, systematisch (vor allem längs des Karpathenrandes) betrieben, auch die Lage dieser neuen „Borysiaws" dem Geologen und dem Unternehmer verraten konnten. Hier würden sicherlich viele einwenben, daß die Oelselber Galiziens ja seit den Siebzigerjahren des 19. Jahrhunderts Gegenstand topogeologischer Aufnahmen und Reambulierungen gewesen sind und immer wieder gelegentlich wissenschaftlicher Expertisen besucht und untersucht werden. Somit wäre es wenig wahrscheinlich, daß solche besonders ergiebige Erbölsundstätten sich der Aufmerksamkeit geologischer Forscher und Erdölpraktiker entziehen köunen. Diesen Ekwaud muß aber ein vorurteilsfreier Geologe unbedingt zurückweifsn. Die karpathifche Flyfchzone, zugleich Erdölgebiet Ostgal'zr ns, ist geologisch noch sehr wenig erforscht. 5Die..gcolo*QifcE;eit Karten dieses Gebietes s'u.d mit wenigen Ausnahmen sehr unzulänglich und höchst Unzuverlässig., Eme günstige Wandlung kann nur von einer gründlichen geologisch-bergmännischen Neuausnahme des genannten Erdölgebietes in Galizien erhofft werden. Ihr müßte sofort ein gewaltiger Aufschwung der Erdölgewinnung folg?n, vor allem m Ostgalizien (östlich des, Sanslusses), welches bekanntermaßen unvergleichlich reicher an Erdöl ist als der westliche Teil dieses ehemaligen österreichischen Kronlaudes. Ein weiterer Grund zu btcser optimistischen Auffassung liegt in der unzweifelhaften Tatsache, daß verschiedene, seit langer Zeit als sehr ergiebig bekannte Erdölfunb statten noch sehr wenig ausgenützt worden sind. Unter sehr vielen Beispielen nennen wir das bekannte Oelfeld von Sloboda rungurska. Das dortige Rohöl ist hochwertig/es gibt bei der Destillation 25 Prozent Benzin, 46 Pvozsut Leuchtöl, 26 Schmieröle und -5 Prozent Rückstand, der auch v rwertbar ist. Zwei. Erdöchöxizonte sind hier ausg beutet worden. Der erste ergab in manchen Schä den je 12 Tm uen E dös täglich, und zwar durch längere Z'it. Es wurde sifternatrsch geforscht und gebohrt und im Jahve 1885 wurden 25.000 Donnen Erdöl gewonnen. Der erbohrte zweite Erdölyorizont erwkÄf sich als viel ergiebiger als der erste. Noch im . Jahre 1911 lieferte er 4000 Tonnen, trotzdem man überhaupt nur bis 860 Meter Tiefe gebohrt HM Warum man eS unterließ, den dritten Erdölhorizont anzuzapfen, entzieht sich unserer Beurteilung; die Existenz dieses dritten, sicherlich ergiebigsten Horizontes, unterliegt keinem Zweifel. AehnlicheS gilt tmi Bitkow, Dzwiniaez usw. Selbstverständlich. find die heutigen politischen Verhältnisse des Landes noch nicht danach, um sogleich mit Hochdruck an die Forschungsarbeit zn gehen. Aber die derzeitige Hochkonjunktur für alles, was mit Petroleum in Verbindung steht, eine Hochkonjunktur, die bauernd zu werden verspricht und Weltreiche in ihren Bereich' zieht, redet eine eindringliche Sprache. ' Der Lrwatverkehr. Neue Häresie. Die gestrige Panikstimmung, das Bedürfnis der Kanilcule wie auch d-'s privaten PMikumS. um jeden Preis fremd: Zahlungsmittel zu erwerben, führte zu w e i t e r e n b e 1 r a ch t« l r ch e n E r h ö h « n g e » der Valuten. Dollarnoten wurden bis K 3400 umgesetzt, Pfund Sterling bis l! 12 800, deutsche Mark bi? L 27, Schweizer- Francs bis K 600, tschechische Kr onen bi^ K 37 (!), polnische Mark bis L 0 67. Dem Vernehmen nach wird au „maßgebender Stelle* eine Anregung erwogen, daß für A'u slandSzah jungen ein kurzfristiges Moratorium in Geltung gesetzt werden soll. Da die -österreichische Bevölkerung selbst dem Staate nicht dar geringste Vertrauen entgegenbriugt, ist kaum anzunkhmur. das Anstand werde, ganz besonders angestchls der gegenwärtigen Lage, dazu-bereit sein. Der neue öfterreichisch-rmmSnrsche Handelsvertrag. Wien, 6 Oktober. In. der Zeit vom 10. bis 30. Sepikmber 9ZT auden in Wien Verhandlungen'übereuren Handelsue tm{x in t Rumänien statt. Diese babrn zur Paraphierung eines Vertrages geführt, der zunächst den Negierungen zur Genehmigung unterbie t t und sodann den Parlamenten vorgelegr werden wird. Der neue Vrrtrag beruht auf dem Prinzip der beider» fertigen MeMegünst'gung und enthält außerdem Bestimmungen über die Rechtsstellung der Staatsangehörigen, die Zulassung Ankündigung 5prozexit!ge steuerfreie Anleihe der Basideshauptstadt«Wien vom Jahre LDBÄ. im Gesamtnenn» betrage yon 1O0O MilHonea Erunen, pückzabSbar innerhalb 60 Jahren» Gesamtkündigung oder verstärkte Tilgung bis zum 1. März 1931 ausgeschlossen. In der Sitzung vom 18. Jänner d. J. hat der Gemeinderat der Stadt Wien die Begebung einer Anleihe im Betrage von 1000 M llionen Kronen in Form von 5 prozentigen Schuldverschreibungen beschlossen. Auf Grund dieser Ermächtigung gelangen nunmehr Tehschuldverschreibungen im Nennwe te von 500,000 00© Kronen zur Ausgabe. Ein Teil des Erlöses dieser Anleihe ist für Investitionszwecke der städtischen Unternehmungen bestimmt Die allmählich sich bessernde Kohlenversoreung ermöglicht auch eine stärkere Ausnützung der Leistungsfähigkeit dieser Betriebe und damit eine bessere Versorgung der Wiener Bevölkerung rnli Licht, der industriellen und gewerblichen Betriebe mit elektrischem Strom. In den beiden Wiener Kraftwerken der Elektrizitätswerke sollen neue schnellaufende Dampfturbinen mit besonders niederem Dampfverbrauche aufgestellt, im Dampfwerke Engerthstrasse eine Anzahl alter Kessel durch moderne Hochleistungskessel ersetzt und die Feuerungsanlat»e durch Einbau selbsttätiger Rode rationell ausgestaltet werden. Das Kraftwerk Ebenfurfh, das nur mit ‘der im Zlllingdorfer Bergbau der Gemeinde gewonnenen Kohle betrieben Wird und heute bereits?0 Prozent des Gesamtstrombedarfes der städtischen Elektrizitätswerke erzeugt, soll auf eine Leistungsfähigkeit bis 46 Prozent gebr cht, die Betriebsspannung der Ebenfurther Fernleitung nach Wien von 85.000 auf 70.000 Volt erhöht werden. Die immer grösser werdende Anzahl angetneldeter Anschlüsse erfordert den Ausbau des Leitungsnetzes des städtischen Elektrizitätswerkes sowie die Anschaffung von rund 25.000 Elektrizitätszählern. Die Bergwerke Zilllngdorf und Neufeld sollen weiter ausgebaut werden. Durch diese Massnahme wird die Leistungsfähigkeit der Elektrizitätswerke von 190,000.000 auf 250,000.000 Kilowattstunden gebracht. Der während des Krieges stark hergenommene Personenfahrpark der städtischen Strasscnbahnen wird einer durchgreifenden Verbesserung und Vervollkommnung unterzogen, die abgenützten Gleisanlagen müssen teilweise ausgewechselt werden. Die Dampfstrassenbahn nach Gross-Enzersdorf wird auf elektrischen Betrieb umgebaut. Der übrige Teil des Erlöses des Anlehens ist bestimmt zum Ersatz der von der Gemeinde Wien für die Ei lösung der am 1. August 1921 fällig gewesenen Schatzscheine im Nominalbeträge von 200 Millionen Kronen aus ihrer. Kassenbeständen bereitgestellten Mittel und zur teilweisen Tilgung der von der Gemeinde aus Anlass der Einlösung der 5 prozentigen Markkassenscheine vom Jahre 1916 per 65 Millionen Mark bei der Deutschen Bank ln Berlin aufgenommenen Markkontokorrentschuld. Die , Teilschuldverschreibungen dieser Anleihe werden in deutscher, englischer und französischer Sprache in Kronen der durch Gesetz vom 2. August 1892, R. G. BI. Nr. 126, beziehungsweise durch Vollzugsanweisung des Staatsamtes für Finanzen vom 25, März 1919, St. O. Bl. Nr, 191, festgesetzten Kronenwährung ausgestellt, lauten auf den Inhaber und werden mit 5 Prozent für das Jahr verzinst und in längstens 60 Jahr u zum Nennwerte zurückgezahlt. Jedes Stüdk ist mit 30 halbjährigen, am 1. März und am 1. September jeden Jahres fälligen Zinsscheinen und einem Erneuerungsscheine versehen. Der erste Zinsscnein ist am 1. September 1921 fällig. Der Gesamtbetrag von 1.000,000.000 — Kronen ist in folgende Abschnitte eingeteilt: Stück 70.000 k 10.000 K.K 700,000.000.- 80.000 . 5.000 ..* 150,000.000.- Gesellschaft, der Oesterreichischen Landerbank, der Wiener Lombard- und Escompte- Bank, der Bank & Wechselstuben-Actien-Qesellschaft „Mercur“, bei Schelhammer 8t Schattera, der Union-Bank, der Allgemeinen Verkehrsbank und der Zentralsparkasse der Gemeinde Wien statt. Bei diesen Stellen erfolgt auch die Einreichung der Erneuerungsscheine zur kostenfreien Behebung der neuen £in?scheinbogen. Mit dem Eintritt des Rückzahiungslermins i hört jede weitere Verzinsung der fälligen Schuldverschreibungen auf; es Werden daher bei der Einlösung die fehlenden, erst nach diesem Zeitpunkte fälligen Zinsscheine vom Kapitalsbetrage in Abzug gebracht. Fällige Zinsen verjähren zugunsten der Gemeinde Wien nach 3, fällige Schuldverschreibungen, nach 30 Jahren, vom Verfallstage an gerechnet. Die von den Zinsscheinen zu entrichtende österreichische Rentensteuer in. ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Höhe, dann deren gegenwärtige und zukünftige Zuschläge, werden von der Gemeinde Wien zur eigenen Zahlung übernommen. Die Schuldverschreibungen dieser Anleihe geniessen zufolge Gesetzes vom 17. März 1921, B. G. Bl. Nr. 179, die Mündelsicherheit; sie können somit zur fruchtbringenden Anlegung von Kapitalien der Stiftungen, der unter öffentlicher Aufsicht stehenden Anstalten, des Postsparkassenamtes, dann von Pupillar-, Fideikommiss- und Depositengeldern und zym Börsenkurse — jedoch nicht über dem Nennwert — zu Dienst- und Gescliäfiskautionen verwendet werden. Die Schuldverschreibungen sind bei der Oe9terreichisch-ungarischen Bank, beziehungsweise deren Ersatzinstitut zum Lombard zugelassen. Die Kotierung an der Wiener Börse wird erwirkt werden. Die finanzielle Lage der Gemeinde Wien ist sehr befriedigend,, da es die Gemeindeverwaltung verstanden hat, einerseits durch eingreifende Sparmässuahmen' und starken Personalabbau, andererseits durch Ausgestaltung des Steuersystems die ungestörte Fortführung des Gemeindehaushaltes aufrechtzüerhälten. Insbesondere ist der Grundsatz, dass die kaufmännischen Unternehmungen der Stadt — vdf allem Strasseuhahn, Gas-und Elektrizitätswerk — sich selbst erhalte« müssen, unter den Selbstkosten nicht verkaufen dürfen, .unverrückbar geblieben. Auf diese Weise ist es bisher erfolgreich vermieden worden, für diese Unternehmungen Zuschüsse aus Steuergeldern leisten zu müssen. Für die Sicherheit dieser Anleihe haftet die Gemeinde Wien mit ihrem ganzen beweglichen und unbeweglichen Vermögen und ihrer ganzen Steuerkraft. Nach den Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 16. Juli 1921, B. G. 131. Nr. 462, sind die Zeichner der Teilschuldverschreibungen dieser Anleihe vom Legitimationszwang befreit. Wien, im Oktober 1921. Für die Gemeinde Wien: Der Bürgermeister: Jakob Rettmann Verkaufsbedingtingen. *»0.000 50.000 2.000 1.000 100,000.001).- 50,000,000.- Stück 200.000 K 1.000,00..000.— Vom 1. März 193t angefangen erfolgt die Rückzahlung der Schuldverschreibungen zum vollen Nennwerte durch eine alljährlich am 1. März bei der Stadt Wien öffentlich stattfindende Verlosung der Schuldverschreibungen nach Massgabe des jedem Stücke beigedruckten Tiigungsplanes. Sechs Monate nach der Auslosung werden die Schuldverschreibungen eingelöst. Die Gemeinde Wien behält sich jedoch das Recht vor, vom 1. März 1931 an in dem einen oder anderen Jahre eine grössere Anzahl von Schuldverschreibungen, als nach dem Tilgungsplane en fallen würde, auszulosen oder auch sämtliche noch nicht, verlosten Schuldverschreibungen mit mindestens 3monatiger Frist auf einen Couponszahlungstermin aufzukündigen. Die Buchstaben und Serien der gezogenen Schuldverschreibungen, der Rückzahlungstermin sowie die eventuelle Kündigung werden in der amtl eben „Wiener Zeitung“ bekanntgemacht. Sowohl die Zahlung der Zinsen als auch die Rückzahlung des Kapitals der Schulverschreibungen findet in der gesetzlichen Kronenwährung oder zum gesetzlichen Umrechnungskurse in einer etwaigen neuen Währung bei der Hauptkasse der Stadt Wien, der Angio-Oesterrcichischen Bank, dem Wiener Bank-Verein, der Allgemeinen österreichischen ßoden-Creciit-Anstalt, der Centralbank der deutschen Sparkassen, der Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe, der Allgemeinen Depositen-Bank, der Niederöslcrreichischen Escompte- DieZelchnungderauf Grund der vorstehenden Ankündigu rgzui Subskription gelangenden Nominale K 500,000.000 Bprozentige steuerfreie Anleihe der Bundeshauptstadt Wien vom Jahre 1921 findet in der Zeit vom 7. Oktober 1, jj. bis einschliesslich 29. Oktober 1. J. hei den gefertigten Instituten und deren Filialen, Exposituren, Depositenkassen und Wechselstuben während der daselbst üblichen Geschäftsstunden statt. Der Zeichnungs-. preis beträgt d.-ö. K 96.50 zuzüglich 5 Prozent Stückzinsen vom 1. September 1931 bis zürn Zahlungstage für je K 100 Nominale. Die Zeichnung erfolgt mittels der für dieselbe bestimmten Anmeldeformulare,: welche bei den vorgenannten Stellen kostenfrei erhältlich sind. Die Zuteilung wird so bald als möglich nach Schluss der Zeichnung unter Benachrichtigung der Zeichner erfolgen. Jeder Zeichnungsstelle' ist die Befugnis Vorbehalten, nach ihrem Ermessen jede einzelne Zuteilung zu bestimmen. Die Zeichner sind verpflichtet, die ihnen zugeteilten Schuldverschreibungen am 7. November 1. j. zu bezahlen. Anmeldungen auf bestimmte Abschnitte können nur insoweit berücksichtigt werden, als dies nach Ermessen der Zeichnungsstelle zulässig erscheint. Die Abnahme der zugeteilten Teilschuldverschreibungen hat bei derselben Stelle zu geschehen, bei welcher die Zeichnung erfolgte. Wien, im Oktober 1921. Anglo-Oesterreichische Bank — Wiener Bank-Verein — Allgemeine österreichische Boden-Credit-Anstalt — Centralbank der deutschen Sparkassen — Österreichische Credit-Anstalt fllr Handel und Gewerbe — Allgemeine Depositen-Bank — Niederösterreichische Esconipte-Geseliscliaft — Oesterreichische Lünderbank — Wiener 'Lombard- und Escompte-Bank — Bank & Wechselstuben- Actlen-Gesellschaft ..Mercur ‘ — Schelhammer & Schattera — Union-Bank — Allgemeine Verkehrsbank — Zentralsparkasse der Gemeinde Wien. »31