Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 964 (2.10.1921)
- Date
- 1921-10-02
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Rr. 964 Wien, Sonntag iheaterS der Truppe ans Moskau nachgereist sind. Anßeldrm siebt das Proannnm die in Wien bisher nicht au'geführte klassische Komödie! ,Jtde Weishrit bat einen Haken" . von Ostrowski und das ebenfalls hier' noch nicht gesvielte Drama ..Hcrbslgeigen* von Snrgutschow vor. Nack, Beendigung dxö W'euer Gastspiels begibt sich die Truppe des Moskauer KünstlertHeate'S über Berlin nach Amerika. Gerichtsfaa!. Me Werber für Zala-Egerfzeg vor dem L^kaffatisnshofe. Der Oberste Gerichtshof hat zufolge der Nichiigkeilsbcschwerde der Staätsanwallschast gegen das Urteil des Lan-esgerichtes in Wren, wodurch Oberleutnant Kuno H o n n i g g nnd Genossen vom Verbrechen der unbefugten Werbung freigesprochen.^wMen, . d,e öffentliche Verhandlung vor dem Kassat'röyZhof > für den 3. d. M. um J/210 Uhr angeordnet. eisten Staatsanwalt Dr. Herrdegen ausgelührte MMoikeitsbeschwerde gründet sich im wesentlichen daransi daß da^Mchösfeng nicht den Tatbestand des Verbrechens der unbefugten Werbung nicht als gegeben angenommen bat. Vor dem Kaffatioushose wird Generalstaatsanwalt Dr. H ö p l e r dre Nichtigkeitsbeschwerde vertreten, den Hauptange klagten Kuno Hohnigg die Rechtsanwälte Dr. Hugo Z ö r n l a i b und Dr. Gustav M o r g c n st e r n verteidigen. r*4H ■Ag«, W.A. ö.-Platz. h“tl.4 Heute, Sonntag den 2. Oktober, halb 3 Uhr: I Mariahilfer Spsrtvareinigung—Hakoah I 1 Uhr Meisterschaft 1 Uhr 1“ .' —Briflittensuer Sp,-Ki, Ünitas Sport. Die Meisterschaft. ' Heute, kommen sechs Meister schastsspiele zur Austragung. Mid Ausnahme der Hakoah greifen sämtliche Vereine in die Ereignisse ei». \C Der Sportklub Rapid eröffnet feine völlig mngebaute (ffporlanlagr mit einem Treffen gegen F. A. C. Die Flondsdvrfer haben wohl Heuer noch kÄne Ruhmestaten vollbracht, trotz» dem werden sie den Hütttldorfcrn einen gewichtigen Gegner abgebey, ohne aber schließlich ihren Sieg vereiteln zu können. Auch der Sportklub Ostmark eröffnet heute seinen renovierten Sportplatz. Ec hat den Simmeriuger Sportklub zum Gegner. Der Ausgang des Spieles ist völlig ungewiß. Die Sportvereinigung R u d o l f s h ü g e l spielt in Dornbach gegen den W r e n e r S p o r 1 k k u b, der am letzten Sonntag vollkommen versagt hat. Ec dürste den Favorilnern einenwenn auch v.elle'cht knappen, Sieg überlassen müssen.' Der Sportklub A d m r r a hat in Floridsdorf die A m at e u r e zu Gaste, die, da sic wieder ohne den Mittrlstürmer Konrad' antreten müssen, einen sehr schweren Stand haben werden. Hertha und W. A- F. westen ihre Kräfte in Favoriten. Bei der Gleichwertigkeit der Gegner ist cm unentschiedenes Resultat wahrscheinlich. Der Sp. Cl. W a ck t r und Vienna treffen in Meidling zusammen. Beide Verein: haben in der Vorwoche lieber- ,aschnngssir-e errungen. Ueber den Ausgang des heut gen Kampfes lassen sich keine Vorhersagen machen. In der II. K l a s s e finden, folgende Meisterschaftsspiele statt: Gersthof—Simmeringer Sp. V., Slovan-Red Star, Nußdorser A. C.-Germania, BewsgungSsp'ieler—Donaustadt, Rennweger Sp. B.-W. A. C., Cricket-Blne Star, Ottakring- Stmm-1914. Hakoah—Mariahilfer Sportveremigimg. Die Hakoah benützt den Meister schaftsfrcien Sonntag zu einem Ucbungsspiel gegen die Mariahilfer Sportvereinigung, die über eine ansehnliche Spielstarke verfügt. Entgegenkommenderweise gestattet der Gegner, daß die Ha'oah. die das Spiel hauptsächlich als Vorbereitung für die folgenden schweren Matches gegen Rapid betrachte^, in der zweiten Spielhälfte in etwas geänderter Aufstellung antritt. Die Hakoah stellt folgende Mannschaft: Holpern; Trümer, ^ovacs: Molnär, Grünfeid, Kohn; Katz, Griinwald, Neufeld, Pollak, Slutzki. Rach der Pause spielt Psllnk an Stelle Grünselds Centerhalf und dir Stürmerreihe weist folgende Zusammensetzung auf: Kotz, Grirnwal», Kliegler, Slutzki, Neuseld. Gansl, der völlrg anßer Form ist. wurde aus eigenes Ansuchen nicht ausgestellt. Scheuer ist von seiner Beinverletzung noch nicht voükomml« hergestrllt. Das Match beginnt bereits um h a l b d r e i Nhr, worauf von der Leitung der Hakoah besonders aufmerksam gemacht wird. Bor diesem Spiele tragen Brigittenauer Sportklub Unitaß und Neptun ihr Meisterschaftsspiel aus. Die Veranstaltung findet auf dem W. A. C.-Platz im Prater statt. _ Ein Kesseltreiben gegen die Züricher Hakoah. Wir haben in der Vorwoche von dem erfolgreichen Debüt der Züricher Hakoah berichtet. Der Verein, dessen Aufnahme? aüsuchen in der Generalversammlung des Schweizerischen FußballverbandeS abschlägig beschiedcu worden war, erhielt nachträglich eine provisorische Spielbewilligung gegen Bcrband-vereine, gleichzeitig unterbreitete auch der Vorstand den Btrba»d-«itglftdnn in einem Rundschreibeu den Antrag, die Hgloah Wiener Mvrgenzeitung 2. Oktober 1921 Seite IS' als Mitglied anszunehmen. Gegen diesen Antrag sowie gegen die erteilte Spielbewilligung sprachen sich die vereinigten Züricher Vereine energisch auS. Sie veröffentlichten im vffir ellen Organ des Verbandes einen Aufruf, dem wir folgendes entnehmen: „Nachdenr die Telegiertenversammlung mit gewaltigem Mehr dir Ausnahme des Sportklubs Hakoah-Zürich abgrlehnt hat, ist ein zweites Gesuch innerhalb so kurzer Zeit nicht mehr diskutabel, denn ein DclegiertenveiffammluirgSbrschluß ist absolut und daher die Wiedrrermägung durch den Vorstand unzukä'stg. Und nun zu dem Pmrktr, der uns gegen die Ausnahnrr des Sportklubs Hakoah wie auch überhaupt gegen die Aufnahme weiterer Klubs der Stadt Zürich zwingt. Unsere Stadt besitzt heute ein Dutzend Verbandsklnbs »nd an allen Ecken und Enden bilden sich neue wilde Klubs. Sollte cs da wirklich noch nicht an der Zeit se-n, daß diesem Umsichgreifen der Zersplitterung sportlicher Qullität und der Untergrabung der Lebensfähigkeit der bereits bestehenden Berbandsvereine zu steuern ist? Aber auch nicht abseits der Tendenz, d,e jüdischen Fußballspieler aus den bisherigen Klubs herauszuziehen, dürfte der Fall eures Austrittes liegen, in welchem erwähnt wird, daß konfessionelle Anschauungen das Motiv dazu feien. Doch dies nur nebenbei." Der Aufruf ist von den führenden Verein n GraßhoPperSklub, F. C. Zürich, F. C. Vonng FrllowS, F. <£■ Blue Star, F. C. Neumi'msirr gezeichnet. Wir werden von der weiteren Entwicklung der Dinge btticht n. Ka's'rr««-Feuerwehr 4:0(2:0). Kadima tonnte dieses. Wettspiel überlegen gewinnen. Die Mannschaft führte ein schönes Kombinationsspiel vor. HiUchfeld und Hajek find darunter hervo:- zuhcben. Der Tormann Weißberger r'ttete einigemalr sehr gut. Die Halvesreihe bor ein hervorragendes Spiel. Hajek warf die Mannschaft. immer wieder nach vorne. Im Sturm warnr^Gruschka, Hermann und Hornung sehr gnt. In der 16. Minute lief Hornung am Flügel durch und konnte mit Schrägschuß das erste Tor erzielen, dem gle'ch darauf Gruschla das zweite mftchloß. Nach Halbzeit konnte Kadima durch Schallt und Hermann «och zwei wertere Treffer erziel,n. HaSmoue«. Heute, V-11 Uhr, Cup-Spiel gegen Normama auf dem Donciufeldrr-Platz (neben F. Ä. C.-Platz, Lmie.81t. Mannschaft: Meller; Gröbler, Schäcbtrr: Gold, Wolfiobn l, Vollak; Singer, Fromm, Wolfsohn Ist Eisrnmayrr, Bacon. Ersatz: Sokal, Llchtcnücrn. Ankauf “W von Aktleii der' Jüd. National« bank (Jewish Colonial Trust, London) Bankhaus M. Rohatyn Wien, I, Maria Theresienstrasse Nr. 10 Telephon 20-3-63 424 Der VHKsMrL. Gestempelte Krone —.26 Centimes. Anszahlnng Wien --- —.3? Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone . . .—.37 (—.37 am 30. September) dir österr. gestempelte Kroue .-—.23 ''(—.26 am 30 September) dir tschechische Krone .... 6.20 l 6.05 am 80. September) die Mark . .. 4.75 ( 4.95 am 30 September? Agram ...... .. . 2-50 ( 250 am SO September) Bukarest ......... 5.25 •; 5.15 am 80 September) Budapest. 0.82 0.80 am 30. September) Warschau ......... —.09 — 07 am 30 September) Beratnngen der Banke«. Acbrr z« ergreifende Maßnahme«. Im Anschluß an die beim Finanzminister stattgehabte Besprechung haben im Kreise der Banken Beratungen stattgefunden, welche die durch die Verzögerung der Kredithilfe bewirkte Verschärfung der wirtschaftlichen und valutarischen Lage und die eventuell damit im Zusammenhang zu ergreifenden -M a tznah m e n zum Gegenstände hatten. Die Beratungen werden fortgesetzt und dürften im Laufe der nächsten Tage zu einem Ergebnis führen. Der sozialdemokratische Finanzpla«. Der von Dr. Otto Bauer vor kurzem angekündigte. Finanzplan der Sozigldemokraten ist nunmehr veröffentlicht worden. Ein endgültiges Urteil wird man erst nach eingchendcr Uebervrüfunff und Erwägung der zahlreichen Einzelheiten fällen könne». Der Gedanke der S e l b ft h i l f e, der in dem Fmanzplün stark zum Ausdruck gelangt, berührt jedenfalls sympathisch. Als positive Vorschläge sind die Nrorgamsation der Steucrbehörden und der Abban deS staatlichen Beamtenpersonals zu begrüße». Dagegen lasten sich schon jetzt ernsthafte Einwendungen gegen die weitere Belastung der Industrie erheben, die nur wieder zn einer Nebrrwälzugg auf den Konsumenten führen wurde. Die geplante zwangsweise Anforderung der Valuten xann '— wie wir bereits gestern aussührtrn — nur «in neues Hauffemotiv für den Markt bilden; das Vertrauen ist derart erschüttert, daß der Vorschlag der Staatsichnldverschreibungen mit variablrr Verzinsung kaum zu einem Eefolg führen dür'te. Ebenso bliebe abzuwarten, wie weit wir.praklisch das E/periment einer Z w a n g s a n l. e i h r nuShallen . könnten. Jedenfalls hätten wir von vornherein mit atchttyrheutlichrn technische« Komplikasionrn zn rechnen« \ Das Programm bestcht au§ drei Teilen.' 9m trRei!1 Tc ilc, Staats emnahme«, wird eine R e o r g a n i s a t i o n der Steuerbe-- Hörden f.e'orde.t. Was die B e r m ö g e » s. a b g a b eibetrifft, soll ihr ungeimgettdeS Erträgnis durch Uncn pro-, z e n t u e l l.e n Z u i ch l « g vergrößert tmrden. der die Höbe, der Abgabe dcm grliiulineu Geldwert anpaßt. Der Zuschlag wäre, von allen abgabepslichtigen juristische n Per s o n en; ferner von den v h v 1 i scheu Personen, deren abgabepflichtiges' Nrittvennögeu mehr als 500.000 betrügt, zu entrichten^ und zwar in 'olgeuder Weise: Aktien g e s e I l s ch asten haben den Zuschlag aus Verlangen des Finattzministerinms in der Form von Gratisaktie n zu entrichten. Alle anderen Zuschlagspslichngkn haben den Zuschlag grundsätzlich in Barem nuf einmal zu entrichten. Abstattung deS Zuschlages in Rentenform ist nicht zuzulassen. Jedoch können Eigentümer land- und sorstw'ntschastlichcrGrandstücke den Zuschlag durch Eimaununrg einer Hypothek an das ^lnanziciungsinstitttt entlichien. Zugleich mit der Einführung deS Zuschlages sind auch die A'bst a t t u n g s f r i st e n für die Abgabe selbst abermals za^ verkürzen. Hingegen sind die Begünstigungen füx die Kleinrentner zu erweitern. Die einmalige Vermögensabgabe ist durch eine jährliche progressive Vermögenssteuer zu ergänzen. Die Landnnd Forstwirts ch a f t trägt rum Staatshaushalt unverhältnismäßig wenig bei. Angesichts der grgruwärtigen Preise . aller Agrarprodukte niüß d-e E r h ö h n n g der Grün d-> steuer auf das Hundertfache ihreri F r i e d e n s s ä tz e gefordert werden. Dje eirizelnen Zweige drr Industrie werden in I n? d u st r i e v e r b ä n d,e organisiert. Än der Spitze jedes Industriezweiges Mt ein Berwältungsausschuß, der zusammengesetzt wird zu gleichin Teilen aus Vertretern der Unternehmer, Vrrir.tern der Arbeiter und Angestellten de- Industriezweiges und Vertretern der 'Verbraucher seiner Produkte. Der Staat erlegt der G e s a m 1 i n d u st r i e e:ue Gesamtste«er auf. Der aufzubr-ngende Steuerbetrag wird ans die einzelnen Jndustrieverbände verteilt. Jeder einzelne Jndustrieverband entscheidet selbst, in welcher Weise er das ihm aufcrlegte Steuerkontingent von den in ihm vereinigten Unternehmungen aufbringt.! Alle Unternehmungen Hüften zu ungeteilter Hand rilr das von ihrem Verband aufzubringcnde Kontingent. Die^ von der Industrie aufzubringende Gesamtsteuer wäre zunächst^ nicht zn hoch zu bemessen; doch müßte sie jedenfalls die Stsaisaufwendnngen für industrielle Zwecke (einschließlich dev! sozialvolitischkn Aufwendungen für die industrielle Arbeiterschaft u«d der Etaatszuschüffe zu den Vorkricgsschnldrn) decken. Dle( Aufteilung der Gesamtsteuer auf die einzelnen J«dustrirverbande müßte zunächst nach einem möglichst einfachen Schlüffe! erfolgen? Sobald die Jndustrieverbände erst konstituiert fi»d und sich eingrkcbt habe«, wird es möglich sein, die Gesamtsteuer zu erhöhen und ihre Aufteilung auf die einzelnen Jndustrieverbände mur autonomen Ge'amtverlretung aller Jndustrieverbände zu überlassen. Jndnstrien, die notwendige Lebensmittel erzeugen, j wären von dieser Steuer zu b e f r e i e n, damit sie keine Ve.- i leucrung dieser Lebensmittel Hervorrufe. Der Großhaudes und die B a n k e n waren in anologer Weise zn dieser Art der Steuerleistung hcranznziehcn. Das Kleingewerbe undder Kleinhandel wären gleichfalls zn Steuergesellschaften zusammenzufaffru, wobei die Genossenschaften als Grundlage dienen. . Des ferneren wird nicht nur eine durchgreifende Erhöhung der G c b ü h r e n gefordert, sondern auch die Schaffung mehreer' ft a a t l i ch e r M o n o p o l e. In Aussicht zn «eh«e» sei znrächst fotc. Monopolisierung des Großhandels mit S p i r i 1 u s und P e t r o l e u m und der Z ü n d h ö l z e r-^ Produktion. De Monopole sind als g e « ei n-- wirtschaftliche An ft alten zn organisieren «vd zur Führung der Geschäfte Kausleuie zu bestellen.; Der allmähliche Abbau derStaatszuschüsse darf nur in der Weise erfolgen, daß der Reallohn der Arbeiter, Angestellten und Beamten nicht gekürzt wird. Rach den Vorschlägen, die in dem Finanzplan znm Ausdruck gelangen, wird .die Industrie die hieraus resulticrcuden Lasten auf sich zn nehmen haben. Gerade weil der Abbau der Lrbrnsmittelzuschüffe uuvermeidlich sei, müffe auf die E r h ö h u n g d e r Verbranchssteuern verzichtet, dagegen müßten die Eisenbahntarife, Postnnd Telegraphengebühren erhöht werdrn, solange und so oft infolge der Geldrntweitnng die Selbstkosten des Staates steigen. Im zwe'ten Teile behandelt das Programm die SLaat»a«sgaben. ES werden Maßnahmen zum gründlichen Abbau des Be» amtenpersonalS vorgeschlagen. Die Bundesbe» triebe (Bundesbahnen, Pvst, Telegraph, Telephon, Monvpvlbetriebe, Jndustriewelke, Fvrste, Domänen) sollen an gemeinwi'rtschaftlicheAnstalten übertragen werden. Die Leitung jeder Anstalt liegt einer ans kaufmännisch und technisch grblldeten Direktoren zusammengesetzten GeschäMeitung ob, deren Mitglieder nicht Staatsbeamte sind, sondern nach denselben Grundsätzen besoldet und am Ertrag des Unternehmens beteckigt werden wie Direltoren großer Privatunternehmungen. Von einschneidender Bedeutung sind die Bestimmungen deS dritten Teiles über dir Kreditpolitik. Der Staat muß einen möglichst großen Teil seines DestzitS durch i n n e r e A n l e i h e n zu bedecken suchen. Es muß daher zu einer Zwangsanleihe geschrittrn werde». DieZwangßanleihe muß sich darauf beschränken, diejenigen Kapitalien abzuschöpfen nnd dem Staate zunckühren, die infolge der ^Flucht vorder Krone" in Valuten und Devisen angelegt worden sind. Dies kann rn der Form en'.er AnfvrdcrungvonBaluten, Devisen und >r u s l ä n d i s ch e n E f f e k t e n ge-! schehen. Die Anforderung werde nur dan« gelingen, wenn riner^ seit» .dir BerlrjMg' der AttleferusL-vfficht mit brf-nder» 8re«-« 74