Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 964 (2.10.1921)
- Date
- 1921-10-02
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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- Minsk 1× ep/1000754
- Odesa 1× ep/1000834
- Ukraine 1× ep/1001131
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Seite 12 Men. Sonntag Wiener SKorgs«zetrnng 2. Oktober 192J Nr. 964 tagen wird deren Bedeutung eingeheaid erläuiee^ die Megilloth, Hagadnh nsw. gel-'s n, Feste vsranstalttt, welche auch den Angehörigen zugänglich sind. Trotz der grcfjeit Bedeutung dieser Schulen,.» welche berufen sind, jenem Teile der jüdischen Jug-id, welcher keine j'-diick'en öffentlichen Schuten besucht, jüdisches Wissen und türuul^ Erziehung zn bieten, finde!! sie beim Wiener Judentum wenig Beachtung. Das geringe Interesse, das in früheren Jahren noch vorhanden war, fft heute zum größten Teil erloschen. Die Leitung wendet sich ans diesem Wege an ' alle Freunde der hebräischen Sprache dem hebräischen, Schultoerk ein erhöhtes Jntere-se zuzuwenden und es nach Kräften zn unterstützen, denn m der hebräischen Sprache liegt die Zukumt unsres Bolkes. Nur eine Jugend, bic m de» <v,-'i'*r unserer Sprache und unseres Schrifttums eingedruiugein in, ist fähig, das jüdische Volk einer bcfseren und schöneren Znlnusr 'mznsüliren. Unter Dieser Förderung wird außer materieller Uriterüntznng eie Bestrebung'verstanden, das hebräische Schulwerkin bte Lage zu versetzen, weitere Kurse zu eröffnen und - dadurch den hebräischen Schulen eine dauernd gesicherte Grundlage zu 'schassen. Tie Aufnahme für die hebräischen Kurse sindet statt:" c) Für sämtliche Schulen: 2. Bezirk, Große Mohren» g a s > e 16, Tür 22, täglich von 4 bis 6 Uhr nachmittags und Sonntag vormittags;. für die Schulen im' 20. Bezirk: O t h m a r g a > fc 46 (Mezzanin), täglich von 5 bis 7 Uhr abends und Sonntag vormittags. Leistet Thora-Spenden während der Feiertage zu» gunsien der hebräischen Schulen! Repressalien eregerr jüdische Schulen in Wolhynien. Aus W a r ich au wird «uns geschrieben: Eine Delegation der zentralen jü di schen d) lt Ta c g an i/a t io tt in Polen sprach beim polnischen Unterrichtsminister vor, um wegen der Repre-saüen gegen jüdische Schulen im pobuismcn Wolhynien zu intervenieren. Die Delegation wurde von Unterstaatssekretär L u p o s z a n s k i empfangen und legte ihm dar, daß in der , letzten Zeit der Schuliuwekror des & bietes von Rowno starke R pressalien ^e-en die jüeischen Schulen in Wolhynieia anwendete..-Er läßt neubegründete Schulen nicht zur Legalisierung zu, die bereits beneheuden schließt er oder er ändert die Untrrichtssprache,. die bisher jüdisch war, in die.^polnische. Die Delegation wies darauf hin, das; dieses Vorgehen des .Schulinfpektorats in Ruwuio deir. verfassungsmäßigen SLaatsgrwnögesetzen der Republik widerstreite, und bat um Abhilfe. Der Unterstaats- - lekrerar ersuchte um schriftliche Zusammenstellung aller Beil werden und versprach, nach Erhalt des. Memorandums d e nötigen Anweisungen an das Schuiiuspektorat Ln Rowno ergehen zu lassen. Das jüdische Bildungswesen in Sowjetrntzland. Aus Reval wird dem Jüdischen Korrespondenz- Bnrean berichte!: Am 25. August wurde in'Mrnsck die Kon'erenz der für die jüdische Bildung tätigen Institute neu erösiuet, ivelche von der zentralen jüdischen Bildungsabthilüng iüc Sowjetrnßlaud (mit Ausnahme der Ukraine) einberufen worden war. Es ist dies die zweite Konferenz Dieser Art in Rußland, die erste fand im Juli vorigen Jahres m Moskau statt. Ter zweiten Konferenz kommt deshalb beiouderr Bedeutung zu, 'weit sie den' Zweck hatte, wichtige Probleme zu behandeln, welche mit dem jüdischen Bildungswelen in Lowjctrnßland im Zusammenhang stehen. Es nahmen o:t ihr Delegierte der vier gouvernementalen jüdischen Bildnugsse'tion'en M i n s k, Hotnel, W iteb f k nudSinb lensk sowie solche ans Moskau und Petersburg teil. Die Städte, welche mehr als zwanzig für das Bildungswesen tätige Personen haben, entsandten für je zwanzig einen Delegierten, die Kreise mit weniger als zwanzig waren durch je einen Delegierten mi: beratender Stimme vertreten. In Die Kategorie der für das Bildungswesen tätigen Personen werden alle aui dem Gebiete der Schule arbeitenden Personen einger.chnct, wie: Lehrer, Leiter und Erzieher in Kinderü u r t c :t, Kinderheimen und dergleichen, Instruktoren und Verwalter von Bildungsklubs, dramatischen Zirkeln usw., Lektoren in Parteischulen, Mit'röeiwr jüdischer Zeitungen, Hörer ^pädagogischer .Kurse und andere. Außerdem nahmen an der .Ko. wen; Vertreter des kommunistischen Jugendverbandes R:st)laudo teil. Auf der Tagesordnung der Konferenz standen unter anderen folgende Punkte:. Die Lage von Sowjetrußlano und die Aufgaben der jüdischen Bildungsarbeit; . soziale Erziehuug: politische Bildung; professional-technische Bildung; da? iüoi'ch: Theater; Jugend- und Frauenarbeit; Derlags- Kamps gegen den Klerikalismus. Einen breiten Raum in den Beratungen der Konferenz nahin dir s,rage des Kampfes gegen den CH eder.ein. Nach den Brrichteu ist die Lage der jüdischen Schulen in.Sowjetrnßlaud k-ein-e günstige. In einer Reihe von Städten, sind d e jüdischen Schulen infolge des Mangels an Lehrern von c<r Schließung bedroht. Aus den ber der Konferenz vorgelegtrn statistischen Date^r ist zu ersehen, daß die Zahl der jüdischcn Schulen im Rayon Minsk von 63 auf 57 gesunken ist. Der Lehrermangel ist infolge der schlechten rnateriellen Bedingungen, welche in den jüdischen Schulen für die Lehrer herrschen, hervorgerusen. Lehrer verlassen in Massen die Schulen und suchen sich andere Beschäftigung. Aus der Konferenz wurde übrigens angeregt, Die Lehrer zum Bleiben zu zwingen, wenn nötig, „mit 'eiferneir 5a a n d". Realere Vorschläge befaßten sich damit, die materielle Lage der an den Schule» tätigen Personen zu verbessern und neue Formen ihrw materiellen Sicherung zu schassen. Die Sowjetregierung hat auch eine spezielle Verordnung erlassen, daß alle für die Bildung tätigen Per--; sosten, die nicht in verschiedenen Räteinstllntionen oder inst der Rot"N Armee beschäftigt sind, auch die Stellenlosmi,' für. Bi.ld u nI sarbeit m obili s,ier t werden sollen.' Diejenigen. welche diesem Befehle nicht. Folge leisten, sollen als Arbe'tsdesertcure bestraft und A staltsleiter und - deräleich'en, welche derlei''Personen beschäftigen,' zur Verantwortung gezogen werden. Im 'Zusammenhang mit Der kritischen Lage' des Schulwesens hat die Zentrale der gouvernementalen jüdischen Bildnngsorganisationen der Konferenz einen Aufru, über-- reicht, welcher die Lage des jüdischen' Bildnngswesens in Sowjetrußland behandelt. Dort heißt es unter . anderem: „Der internationale imperialistische Krieg und dann der Bürgerkrieg niit seinen Pogromen und seinem Vanderrunwesen haben die jüdische Bevölkerung ruiniert. Ganze Städte sind ausgeloandert, wohin sie nur vermochten. Selbstverständlich hat auch die -jüdische Schule durch solche Katastrophen stark gelitten. Ein großer Teil Der jüdischen Lehrer wurde' über ganz Rußland verstreut und verließ seine B'ldungstätlgkeit zu einer Zeit, da dre Zahl von qualifizierten jüdischen" Bildnern stets eine sehr beschränkte war und es bis heute ist. Die jüdischen Sektionen in den Bildungsabteilungen müssen alle Mittel an wenden,' damit die jüd/ch'n Erzieher, die sich in den verschiedenen Städten Rütcrußlands befinden, zur Erziehungsarbeit zurückgeführt und speziell für die jüdische Erziehungsarbeit verwendet werden. Gleichzeitig fand 'auch eine Le hVorkonferenz in Odessa statt, aus welcher eine Reihe von Mischen Schulfragen - behandelt wurde. Auf der . Tagesordnung d'eser Konferenz befindet sich gleichfalls der Kampf gegen den CH eder, der. jetzt in Sowjetrußland sehr heftig' geführt wird. Ob es aber gelingen wird, die jüdische Schule in Sowjetrußland, die sich-in. Agonie befindet, zu retten, ist noch schr fraglich. Schrrle und Sabbat in der Schweiz. Aus Zürich schreibt man uns : D'r Zürcher Regicrungsrat batte am 3t. De ember 1914 au' eine von lüdischer Se te er' hobeve Fordciung Keschioffcn, den jüdischen Schulkindern am Samstag Dispens von allen manuellen Arbeiten zn erteilen. Wie die Schweuer Blätter melden, hat»e diese Beringung zu verschiedenen Schmierigkeiten im Schulbctrie^ und zu Klagen der Lehrer geführt. Es sei nickt möglich, einen geregelten Betrieb auirechtzuhalten. d« in einzelnen Klassen ein erheblicher Teil der Schüler diese Vergünstigung genieße D e Frage kam vor einiger Zeit im Zürcher Kantonsrat zur Sprache «nd die Angrlegei-Heit w« de einer Kommäsion zur Behandlung über' wiesen. In dieser wurde der Antrag eingebracht, der Kantousrat möge beschließen, daß ein Rechtsanspruch auf Dispenß der jüdischen Kinder am Sabbat nicht bestehe, daß aber anS Gründen der Billigkeit der Auffassung Rechnung getragen werden könne, solange für die Schule keine größeren Störungen entstehe»,... Der Regierungsrat soll daher eingeladen werden, seine« -Beschluß dahin a b z u a n d e r n, daß die Schulpflcgen ermächtigt werden, die Sabbatdispense zu v ers'crg'd-n/Mmn ü«S ihnen für die Schule nachweisbare Nachteile entstehe«. Da, wo Dispense vo» manuellen A beiten erteilt werden, solle» die Schüler alle ve» läumten Arbeiten nach zu Dolen haben. Wenn diese Bedingung nickt erfüllt wird, soll die Vergünstigung zurückgezogen werden. Dcm Gesuchum DikPenS ist die Verpflichtung bezulegen, für sich, seine Familirnangebörigen und seine jüdischen Angestellten die strikte ArbeitSenthaltxug am Sabbat zu beiolgen. Die Mebihrit der Kommrmisten ist dafür, daß der,seiner^ zcitige Beschluß des RegierungsrateS aufgehoben und die Regelung der Frage den Ortsschulbehörden überlasieu werde m>t der Ein. lckrankunß. daß vom jetzigen Modus nur im Falle einer Br' eintlächtrgung des Schulbetricbcs abgegaugen werde- Wrr man sieht, macht sich also das jüdische Problem auch in der Schwciz bemerkbar und den traditionell lebenden Juden, die ihre Kinder in gleichem Smne erziehe» wollen, entstehen Schwierigkeiten, wcnnglcick zugegeben werden mnß, daß sich die kompetenten Stellen bemühen, alle- Entgegenkommen zn beweisen. _ Die Ernährung. Erhöhung der Zuckerpreise. Die heutige „Wien'r Zeitung" verlautbari eine Kundmachung der Oesteireichlschen Zuckerstelle, wonach für die Einlösung der Zuckei karten und Bezugsscheine vom Oltobrr l. I. und für Vecarbeiiuugszucker aller Art ohne Rücksicht daraus, auS welchem Titel und für welchen VerbrauchSabschnitt die Lieferutrg erfolgt, mit Wirkung a b 10. d. M. l. I. wesentlich erhöhte Zuckerpreise in Kraft treten. Die n-uen Detailverschleißvreüe betragen, soweit HansbaltungSrucker in Betracht kommt, Uh: Kristallmckcr K 236, für Würfelrucker K 266 per Kilogramm. Der rückständige August-Zucker kann noch zum Preise von X 110 kKristall ucker), bejiebungswei'e K 118 (Würfelzucker), dm Sevtember-Zucker noch zum Preile von K 166, beziehungsweise K. 182 per Kilogramm bezogen werden. Der Marktbericht. In der Gioßmorkthalle kosteten gestern i« Kleinhandel Rindfleisch K 170 blS 250, Biatrnfleisch K 220 bis 280, Kalb» fleitch 220 bis 280 per Kilogramm- Auf den Gemü'emarkten war n die Zufuhre» mittelmäßig,; reichten aber mit Ausnahme von Kartoffeln zur Deckung des Bedarfes. Zwetschke» gebe« bereits zur Neige. Die noch einlaugende» Sendnnge» sind verfault. Das WeitzgebSck wieder teurer. Wie di» Bäckergenossenschaft mitteüt, w>ro der Preis des Wnßgrbäcks au' l< 48 per Wecken erhöht. Den Wiedervrrkänser« wird ans dtesm Preis t<M Rahmt vo» L 3 ewaträttnu Kauslistenadgabe. Freitag den 7. h. M. sind die Haulistm für die nächste Leb-nsmittclauSgabe rn Der bisher vorgeschrie'! eucn Weise bei den Brotkommi'sionen ab.mgeben. Mehlumrayouierung. Haushalte und Einzelpersonen, d-e"mit At'lauf der gecrenwär'ig'gültigen Medluni» FeitbezugSkart» von der :ustä>-digkn städt''cken Mcblabaabestelle zu einer Koniiimcntenerk>a»rsa!'on oder invgekebri übertreten wollen, müsien den lleliertriit. bis längstens 7. d. M. der. zuUndigen Brotkomnüssiön anreigen. Fettu«d Mehlabs-abe. Vom 2.. v's. 8, h. M. werden be> den städliscben Mehl »boa"estellen und hei den Konsumenteno'.ganisationcli 12 ckk Mara irme 'zum Preise uort L K 20 40 abge ei-cn. — Als normale Wochemation wird in Der genannten Loche 1!i k« Berschlcißmeht zum Preis von K'42 per kst ausgegkben. Auß r der normalen Rat on w» d per.Bezuasberrchtigten V2 kx Plusmchl zum Preis von 124 g^gen Abichn'tt abgegeb-n. " Pe roienmvreiserhöhwnq. Durch die vom Bundes' ministe.lnm tiu* Handel und Gewerbe verfügte Erhöhung der Petro!eiimgrundpre»se und "er Faßvergütung eiböht sich ab 2 d. M der Pre'S für 1 1 P troleum von kl 35 60 auf 38. PIANINOS, FLÜGEL rstklassige Ausführung für Private u. Export äusserst preiswert Ueberspielfe Bechstein, Blü hner, Bösendorfer. Röster,. Schweighofer, Schledmayer stets lagernd 4008 KLAVIERHAUS SCHWARZ WIEN, VII. BEZIRK, MARIAHILFERSTRASSE 82 Bühne und Kunst. Bemerkenswerte Theaterabende der kommenden Woche. Im Burgtheater erlangt Donnerstag den 6. d. M. zum ersten Male der neneiustndierte und völlig »euinszenierte c l l" zur Aufführung. Jin Overntheater sindet eine italienische Au f« i ü h r u n a der „T 0 s c a" am 7. d. M.. mit Fra» I e r i tz a und Herrn R i t t e r s h e i m als Gäste, statt. In FellxWeingartnerS Oper enesius". die i» der V 0 l k s 0 p c r am 8. d. M. erstmalig zur Aufsühiung gelang:, ist die Besetzung folgendennaßen: Kailer Diokletian — Herr Direktor Grud-r-Guntram,, Gencsius 7- Herr Lüßmann, Cyprianus — H<rr Brand, Pelagia — Fräulein Rintzau, Claudia — Frau Gelter, Herold — Herr Doktor Kroegler, I. und H. Christ — Herr Lazer, Herr Beer, die drer Gra ien — Fräulein Deetien, Fräule>n Kux und Fräulein Zanten. Die musilali'che Leitung hat Herr Direktor Weingartner inne, die szenische Leitung Herr Oberregiffeur Markowsky. Büchners „W 0 y z e ck" gelangt i« Raimund- Theater Freitag den 7. d. M. zur ersten Aufführung. „E i s i k S ch e f t e l* bleibt auch in der kommenden Woche alltäglich aus dem Spielvlan der F r e i e n j ü d ischenVolksbübne (kl., Untere Augartmstraße 11). Dre Ausführung dieses jüdischen Proleiarierdramas übt nach wir vor große Wirkung auf das Publikum, die in täglich ausverkausten Häus-rn zum Ausdruck kommt. A«s dem Theater«. Im Burgtheater gelangt morgen, MontagDmit Hugo T h i m i g als Gast. „F l a ch s m a n n als Erzieher" zur Aufführung. Kein Kartenverkauf. Anfang 7 uhr. In derStaatsoper wird in Abänderung des Spielplanes heute, Sonntag, infolge plötzlicher Absage der Frau Hafgren-Dinkela statt ^Die Frau ohne Schatten" „L 0 h e n g r i u" gegeben. Beginn V-7 ,Uhr. — Morgen, Montag, arht „D e r s l i e g e n d e H 0 l l ä n d e r , in Szene. Anfang 7 Uhr. In der V 0 l k S 0 P e r gelangt beute, Sonutag. »A i d a* zur Aufführung. Beginn 7 Uhr. — Morgen, Montag, gehe« ,.D i e M e i st e r s l n g e r v 0 n N ü r n b e r g". mit Herrn Kammersänger Hermann Weil vom Operntheater als Gast, m Szene. Begrün V,6 Uhr. Im Deutsche» BolkStheater wurde Frank W e d e k i n d s Kindertragödir „FrühlingSEcwachen" für heute, Sonntag, ferner für Dienstag dm 4. und Donnerstag dm 6. d. M. angesetzt. ' In den K a m m e r s p i e l e n gelangt Montag den 3. d. M. Hermann Sndermanns vieraltikre Kpmödie „D e r g u t e R u f" in folgender Besetzung der Hauptrollen zur eisten Ausführung: Komme,zienrat Weißegger — Herr Jwald, ferne Frau — Frau Bolckmar, Balvn von Tanna — Herr ». Klinko«ström, seine Frau — Fräulein Woiwode. Kommerzien rat Termählen — Herr Kutscher«, Max — Herr Wengraf-- Spielleiter Dr. Heinz Schulbaur. In der I ü d i s ch e n B n h n e (R 0 l a n d - B ü h n cV II, Praterstraße 2f>, gelangt Dienstag den 4., Mittwoch den 5. und Donnerstag den 6. d. M. die Operette ^DaS iliße Madel^. mit de» beliebien iüdischrn Künstlern Mali Picon und Direktor I. K a l i ch a«S Boston, zur Aufführung. Im L « st s p i e l t h e a t e r wird die Gilbertsche Operellenpoffe 0 l l e Wirtschaft" heute nachmittags V,4 Uhr bei kleinen Preisen in derselben Besetzung wie ber der, Erstaufführung gegeben. > Festakademie des Harnach. Zu der ain 16. d. Mim Mntler'n Konzerthaussaal statlsindcnden Festakavemle wurde neben Profeffor W 0 l f s 0 h n und Miriam Schnabl- H 0 e f l i ch auch der vorzügliche Sänger jüdischer Bolkslieder, Gerson M a r g « l i e s. gewonnen Der Kar'tenvorverkauf zu dieser besonderinteressanten Veranstaltung, bei' wülcher das alte und neue jüdische Volkslied m Wort, Gesang und Musik von bklufensten Künstlern vorgefübrt werden wird, wird in den nächsten Tagen eröffnet. Kartenvorme>kungeu an der Kasse der »Wiener Morgenzertun g", U., Taborstraße 1-3. Der babylonische Talmud, übersetzt und ^läutert von Umversitätspivseffor Dr. Schlögl, erscheint ich' Burg-Verlag, Iß. Habsbu, gergaffe. Die erste Lieferung ist bereits erschienen. Bestellunaen nimmt jede Buchhandlung entgegen. - Prospekte und Probeboge« umsonst. Dos Moskauer Künftlertheater, das am 20. d. M. im Wiener Stadttheater ein zehn bis fünfzehn Vorstellungen umfassendes Gastspiel beginnt, wird nebm den bereits im vorigen Gastspiel so erfolgreich dargestelllen Stücken russischer Antoren diesmal eine a m l e t"- Aufführung mst K a t s ch a l orp in der Hauptrolle bieten. Die Inszenierung dieses Stückes besorgen Herr B 0 l e s l a w s k i und Frau L11 0 w z e w dre «it emigrnanderen hervorragende» Mitgliedern der Künstler»