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Wiener Morgenzeitung · 1921-09-28 · Heft 960 (28.9.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 960 (28.9.1921)
Date
1921-09-28
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Sk. m_ Wien. Mittwoch_ Sy. wird Sulfat hauptsächlich in der Glasfabrik ation benötigt, während Salzsäure vornehmlich für die Eisenindustrie und in der Cmailfabrikation von großer Bedeutung ist. Da die tschecho-flowakische Sulfatfcrbrikativn wegen der difserenziellen Behandlung des Kochsalzes seitears der dcu schen Bergwerke ganz konkurrenzunfähig geworden ist, sind bereits Stimmen laut geworden, die die Aufhebung des Einfuhrverbotes für Sulfat und die Einfuhr der Ware lediglich gegen Zahlung der Zollgebühr fordern. Dies ist umso notwendiger für jene Industrien, die die aus Sulfat erzeugten Waren exportieren und die in Polen, Oesterreich, Ungarn und den übrigen Nachfolgestaaten vom Markte ver-, drängt worden sind. Die Fabrikation von künstlichen Düngemitteln ist ungenügend beschäftigt, da der, von der Regierung propagierte Absatz bei den Grundbesitzern versagt, trotzdem die Regierung zum Beispiel bei schweselsaurem Ammoniak etwa 120 tschechische Kronen für je 100 Kilogramm auf jems Quantum vergütet, das die Fabriken durch die amtliche Berteil»u»gsstelle an die inländische Landwirtschaft abliefern. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß sich die Lage der chemischen Industrie gegen hie Vormonate gebessert hat, doch wird sich die Notwendigkeit ergeben, eine Umstellung der Iroduktion in der Weise vorznnchmen, daß nur die lebensfährgen Betriebe erhalten bleiben, damit nicht das Sicchtum einzelner chemischer Artikel und der künstliche Einsuhrschutz derselben auch die anderen gesunden Fabriken verderben. Neuerliche enorme Steigerungen der fremden Zahlungsmittel. Der dringende Bedarf an fremden Zahlungsmitteln, welcher für Berliner Rechnung und für den hiesigen Handel und die Industrie zur Zahlung der Importe benötigt werden, führte an der gestrigen Börse abermals zu außero rdentlichen Aufwärtsbewegungen, zumal es an effektiver Ware vollends mangelte. Die Verzögerung der Kredilhilfe und der neuerliche Rückgang der Krone förderten die Nachfrage nach den fremden Valuten, jo daß fast jeder geforderte Preis bewilligt wurde. Es wurden Dollarnoten bis 2535 um 375 Punkte höher bezahlt, englische Pfund stiegen bis 9560 um 1470 Punkte, t s ch e ch i s ch e N o t e n bis 25.90 um 333 Punkte, Reichsmarknoten bis 20.53. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: Amsterdam 81150.— Geld, 81.260 — ^'are (gegen 26. Sept. 69.050.-Geld. 69.150.-Ware). Agram 1098.-, 1102.- 950--, 954.-), Belgrad 4390.-, 4410.— $798 8818-) Berlin 2055.-, 2061.- (1939.—, 1945-, Brüssel . - — >. Budapest 853,60, 356.50 (323 50. 326.50), Bukarest 1940.-, 1950.- (17201730.-). Elmsiiama 32.725.-, 32.765.—, (-.—• Kopenhagen 45975.-—, 46.025.— London 9590—, 9610.— (81- 5.-, 8125.—), Mastand unf Lriesi 10.490— 10,610— (8965.—, 8985 New-Bork 2555 -, 2559.— (2178. - 2182.— . Paris 18.180.- 18.220 - 15.7t0.-. 15.820.-). Prag 2 $2.--, 2596.- (225?.-. 2263.-). Soüa 1825 —. 1835.- (-.—, — Stockholm §3.970, 51.030 (48.270.- 48 350.—), Warschau anti Krakau 80.25, 32.25 (30.50. 32 50 Zürich 43 475.—, 43 525.- (37.475.-, 87.!25.-), Madrid *3.860.-, 38 440- — —), Dollarnoten 2533.—,^ 2537 — (2158.—. 6162.—), Belgische Roten —. —.— 15.7 0 —, 15,770.—), Bulgarische Noten 1765 —, 1776.—. 1395,— 1405.—), Dänische Noten 45.775.—. 43.825.— >33.875-, 38.025.—), deutsche Marknoren 2160—, 2056.— —.--), englische Noten 9550.—. 9670 — .'8080.- 8lGO —), französische Noten 18-155.—, 18.195.- (15,730.-, 15.710.-X holländische Noten 81.050- 81150.— 6^ 960 — 69.050.—), italienische Noten 10 440.—. 10.460-(8940.-. 8960.—). unabgestempelte jugoslawische Violen 4380-, 4400.- 3788-. 3808 -). norwegische Noten 32 525.-, 32.575,— —.—), polnische Marknoten 31.25 33.25 (31.—, 33—), Rumänische Noten —(1955,—, 1965—\ Russische (Rom? — Schwedische Noten 5Z.170. - 53,830- (48070 - 43.130.-), SchweizerNoten43.M.—, 48 5 87 425. - 37 475.-). tschechoslowakische Roten, 2589.-, -595 — l2Z54 —, 2260,'-), ungarische Noten neuer Emission 355.50, 855.50 (—.—„ —.—), Spanische Noten — VsrZrcht Mf hie KriegsschUlden? Lond«u. 28. September. „Daily Mail* veröffentlicht -l!u6erunakn von Persönlichkeiten de» Londoner City zur Rede Churchillüber die Notwendigkeit einer R r v i s i y n der aus dem Krieg e«tsta»-s«ep B e rp f l i ch t u n s e n. Der B-nkiex Sir Albert Kin-epley erklärte, dü Streichung der Krigg-schnkden würde zur ^ös«ng de- Währungsdurchkinandeiwesentlich beitragen.. Diese Maßnahme hätte jedoch bereits vor zwei Jahren getroffen werden müssen. Wenn die britische Regierung a»i die G r y ß» b r i t u n n \ c n geschuldeten Betrag, tzerrich 1 ete. würden die Verein,gtenStagt-n diesem Beispiel folgen, Dtp, Blatte -yfolge, wünsche dir Gitv zu erfahren, pH -ist Ausführungen Churchills feine pkifönlicken Ansichten tzarstellen oder Beschlüsse a n k ü n d i g, n. tue d«H Kablnesi raffe« soll. '.' 3nr Wirtschaftslage in Fngoslawien Die jugoslawische Pgluta ist in tM lsttzwn fahr verächtlich im Werte gefallen. Dia jugoslawische Regftmng hat zu PtzvschißdxMl Maßregeln gkgrlfft,», um dieser Tendenz otgegtznzuarbeiten, unter. welche», d.rS . Verbot der Einfuhr von Luxuöwaren, die AlUij.bnng des freien Valutenhandöls und via H-vabsetznng der MtstthrziM zu neunen sind. Aber diese Maßnahmen sind bisher Hne sichtbare Wirkung geblieben. Gtne der Hauptursachen -es Sinkens der Valuta bildet die starke Inanspruchnahme her Roteypresse in der wtztW Zeit, Während am 80. Geptembgr ,1920 2814 Millioiren Dinar int Umlauf waren, ist die Ziffer des nmlausenden Veldes am 31. August 1921 auf die Höhe von .4193 Millionen geftiegau. Estoe westeye Ur- Wrener Morgenzeitung Zum Neuen Jahre Ihren Verwandten, Freunden (Gästen, Kunden) in der Nummer unseres Blattes. Sie sparen Geld, Zeit und Mühe! Preis für das Einheitsinserat: Für Wien und Deutschösierreick . . . . . K 240 Für die Tschechoslowakei . . . . tschech. K 20 Für Jugoslawien.Dinar 10 Für Holland . . .holL fl. 1 Schweiz und das übrige Ausland.... Frcs. 2 Muster: Ibnold kohn | Wien, II. Taborstrasse gratuliert allen Verwandten, Freunden und Bekannten »um Heuen Jahre! suche be§ sinkenden Dinars ist die passive Haürdelsbilanz, denn 1920 hat der Staat für 2300 Millionen Dinar mehr Waren importiert als b:r Wert der exportierten Güter beträgt. Die Handelspolitik, welche bisher vielfach der Einheitlichkeit entbehrte, verursachte es, daß die natürlichen Schätze des Landes bis jetzt nicht in genügendem Maße exportierr iverden konnten. Infolge der durch h 0 h c. E x P o x tzölle verursachten Behinderung des Holzexports ist eine K r is e Inder Holzindustrie zutage getreten und das gleiche gilt für die Bie haus fuh r, während' sich für oie Eisenindustrie die deutsche. Konkurrenz sehr fühlbar macht. In der ersten Hälfte des Jahres 1931 zeigt sich in der Handelsbilanz eine aufsteigenve Tendenz, dagegen ist von der heurigen Ernte ein Ausfall zu erwarten, da in gegewissen .Gegenden Mi ßerüten eingetreten sind. DnrchsührsmgSverordnung zu den 2«Sn und 280» des Personalsteuergesetzes (Tichrrunysmaßnahmen betreffend das Kaptaleinkomlncn). Heute gelangt im Bundesgesetzblatt umer Nr. 523 dieDurchführuugsverordnung des Bnn^esmmisier nmS sür Finaiunr zu den 88 269» un> 280» des Personalste.iergesctzes, (Sicherungsmaßnabmen zur Erfasiung des Kapttaleirkommcnszur Brrlautbarung. S e nimmt auch rmf die Brstrmwnnsen des nmen G sedes üoer steuerliche Sondecbestlmmnngen für gewisse öffentliche Aqlehen Bedacht. Vegen die ungarische MehlauSfu^r nach Oesterreich. W e die „Ungaiische Rundschau" ans Budape't meldet, gr i!t ein Teil der B u d a p e ff e r Preise die Regierung an. weil sie dir Ausfuhr von Mehl nach Oesterreich gestattet hat. b vor uock der westungarische Konflikt beigelegt war. 300.000 g Mehl sind m der letzten Zeit nach Oester»eich erportiert worden und i tzt wud in Budapest eine Reihe von Schleppe»« mit je SOMaggonsMehl beladen. GHpostt«« des Ho«dslSm«seums i« 2Porfcha«. Das Ssterxetchische Handelsmuseum teilt mit, daß eine Exposiiur desselben mit Wirksirmkeit vom 1. Oktober d. I. m Warschau für daS G biet der Revubtlk Polen errichtet wurde, zu deren Letter Herr Adolf Rohn-Rodnau bestellt wurde. Die An'chrüe der Expositur lautet; Warschau. Koszykowa 11b, Televhon 2alt. Vorläufige Drahtanschrlii: Kompens Warschau. Die Expositur wird alle kaufmännischen, wirt chaftlichen und kommerziellen Auskünfte crteitf« und den öfter»eichischen Interesienten und Kaufleuten für Interventionen der den auswärtigen Apitsstellen zur Verfügung stehen. Ktemyelung voo seü««de»e» Hondelsbiichern. Anf Grund brr Gebühreonovelle vom 1. Jul» und der z» ihrer Durchsühlung k»lafi?pen Perordnung ergebe« sich für rie gebüh»c«- rrchtsiche Behandlung von kaufmänn schm (gebundenen und para» phirrtm) Büchern nachftehendl' G>«ndsätze; Ab 1. Oktober d. I unterliegen nunmehr Haupt-, Kontokorrent- und Sald»rkontobücher der Fabrikanten, Kaufleute und Gewerdktrsibe«de,r einer festk« Gebühr.von % 2 per Bogm. alle anderen Bücher, wir Journal, Strazza, Kassa. Primanota, Fakturenbücher u>w., die nicht lediglich « Zwecken der internen Mapipniatio« Wimmt sind, dex festen Gkhsthr vy« tzo st per Bogen. DgS Nsrmalbpgenansmaß beträgt für Bücher bei einer Gskühr von 50 st?640 m*, bei ««** Gebühr von K 2 504p <smB. Man erxrchntt bm entfqllenhen St-'mpelbettag derart, kaß 'man jenes Vixlfachs der Gkvlihr (st 2'd)) nimmt, daS sich Mts dem Ver; bältNis des Gesamtflächenausm'atzes der Blätter (nicht etwa der Seite») zur Aovmalgrüße de« Bogens (5010. 2640) ergibt, Fhx y-M Bsichex wird fakultativ dst Privatentwertnng ein^ gessihrt. Als p a r a v h i c r t ist ein Buch anzufrhen, wenn durch sämtliche Blätter e»n starker, an de« Gnhen mit dem Buche befestigter Faden (Siegellack. Meiallvlombe) durchgezogen ist, dessen Lösung ohne Hrnterlaffung sichtbarer Spare« erschwert »ft. Die Pr-vateniwertung gkwäbst zwar gegenüber der bisherigen amtlichen Parwdiernng n«r rclanven Schutz, ist aber mit geringerem Zeit« and Kostenaufwand durchführbar und entlastet die Stenerämier vor unpr odultiver Arbeit. Für diese Prrv»itentwrrtu»g ist folgender Vorgang vorge'chricben: Der G.'büdrenpflichtige bat die Höhe der Stempelgebühr selbst z»l ber.-chnen »nd die Stempklmarltn in drm lür das a»rn^Buch errcchnewn Betrag auf der nfteu Seite 28. September 1921 Bettes des Buches zu befestigen. Die Stempelmarken find durch Rebe« fckreibnng mit der ersten Zeile einer Klausel zu entwert^ welche d'e Gattung des BucheS (Hauptbuch, Saldolonto ulw.) die Anzahl der No»malbogen, den Stempelbetrag und den Tag der Ausfertigung der Klausel enthält. Diese Klausel ist von dem Gcbitbrenpflichtiaen. der auch tür die R-chtig^eit des Inhalts verantwortlich ist. oder desien Beauflagten »Buchhalter usw.) zu unterfertigen. — Beachtenswert sind die Uebergangsbestimmungen über die N a ch st e m p e l v n g. Eine Nachstempelung ,st nicht.erforderlich, wenn die erste Eintragung in das nach dm bisbernien Vorschriften oronungsgemäsi gestempelte Buch vor dem 1. Ottober d. I. stattge'nnden hat. Wrrd ein solches Buch ahee erst nach dem 80. d. M. rn Verwendung genommen, so ist die Differenz zwischm der bisherigen und ker erhöhten Stempel-- gebühr der Nächstempelung zn unterziehen und in der Klausel mi^ der^ die zur Nachstempelung verwendeten Stempelmarken über» fchneben werden, zum Ausdruck zu bringen, daß es sich um eine Nachstempelung handelt. Borstenviehmarkl St. Mavx. Angemeldet wurden 2831 Schweine, auigelriebm iedoch nur 6?5 Flersch- «nd 1818 Fettschweine, zusammen 2493 Stück. Trotz einer Mehrzufuhr von 1300 Fetlschwei-ien sind die Prerse im Vergleich züm korrespondierenden Ma-kt nt der Vorwoche um K 30 bis 40 per Kilogramm neu-rlich gestiegen. Die namhafte Preiserhöhung ist eine Folgewirkung -es tiefen .Kronenkurses. —7 Der Großteil des Auslriebes bestand aus Importware und herrschte intensive Nachfrage nach Frttplotukten. Fleischschweine haben sich glcichfalls utrtK 10 bis 20 per Kilogramm verteuert. Es notierten: Fettschweine pnrna K 4?0 b's 430, ^extrem K 44n, miitelschwere K 400 bis 420, alte K. 360 bis ^00, Bauernschweine K 360 bis 420 und Imigschweine 280 bis 340, extrem K 390 per Kilogramm Lebendgewlchl. Pserdemarkt. Zum gestrigen Markte wurden 23 Schlächter pnd 653 Gebrauchsvfcrde gebracht. Bei ziemlich lebhaftem Bevkchr zahlte m^rn: Zugpferde, leicht, L 35 000 bis 45.000. schwersi 130.000 bis 1.75000, Kutschpferde li 65.000 bis 85.000; Pferde für Schlachtzwecke K 65 bis 100 per Kilogramm Lebendgewicht. Wiener Warenbörse. - An der gtstriaen Warenbörse sprach sich die Tendenz is Chemikalien sehr fest aus, und »«folge der andauernd steigenden au wäriigen Valuten -wurden fast für alle Gattungen erhöht-: For: erui!gen gestellt; emrge Umsätze erfolgten zu den höchstm Preis »». Hievou sind bemerkenswert: Antichlor fein rnsiallrftett zu 76 loko, Bleiglätte zu,. K 130 loko, Pottasche 96(98 zu K 96 ab stnermärincher Station, Schellack T. N, or. zu 119 Mark transit Wien. So^a-Ammvntak zu L28 transit W:en. und Wem« stein'äurc zn 650. A « s g e.b 0 r e n rvurden Parafßu 50/52 werß zu 112 proinpt tignsit, Aetznatron zu,k M rollende Ware, Harz inländisch licht zu L 133 loko. Kupfervitriol zu 10 Mark per Oktober-November transit, Schwefel m Stück n zu K 68 loko, Sodabikarbonat L zu' 32 Wien, Carnaubawachs zu 37.50 Mark, transit Wien sowie Pelerswalder Kronenzivlwriß zu kö 14.80 loko. Geld war am Markte für Bit'ersalz & 25 transit Wien, für Chromalaun in Stücken K 125 lsko> für Oxalsäure 340 transit Wien und für Schwefelnairinm konzentr-ert. . 60/62 K lOQ transit. Ansgeboten wurden amerilanüches Schweinefett zu 33.50 Dollar. Gesucht waren T a l g und M a x g a r i n e. Dadurch daß vom Ausland Ware nur schwer dereinzubekommcn ist, machte sich fir/ letzteren Artikel rege Kauflust für inländisches Fabrikat bemerkbar, namentlich in den Marken ..Nnicum" und „Adler".' In Leder war die Tendenz fest, auch Häute warttr stügend. Es no^ierrcn: Kalbfelle L-420 bis 470. Nmdsbämc X 2 »0 b?s 250. Itaßhäute 2900 bis 3100, Schaffelle K 400 bis 500, Kitzfelle K 16u bis 180. Näh. rundL e b ensmittel und Kolon» alwaren hatten mäßiges Geschäft. Die vorgelegten Offerten wurdm zu den höchsten Preisen ausgeboten und. zwar: Kaffer 8»ntos supsrior zu K 600, Rio IV Wille "ju K 540 transit Wim, Tee Pecco orange zu L 545 transit Wien, Kakao-Pulver inländisch zu K 450/ Reis Saiaoon I zu 7.50 Mark, Burma üvi 7.70 Maik. Biasil zu 7.10 Mark waggonfrei Hamburg. Des ferneren war noch Kondensmilch gezuckert zu 530 Mark ab Hamburg erhälllich. _ Wiiiner Börse. Gleich ihrer Vorgängerin verkehrte auch die gestrige Bötsd in einem H a u s s e t a u m e l. Gleich zu Beginn zeigte sich derart gesteigerte Nachfrage nach den Effekten, daß es wieder sehr schwer war, den Anforderungen gerecht zu werde»». Wieder waren es die eneriuen Aufwärtsbewegungen der fremden Valuten, der neuerliche Rückgang unserer Krone in Zürich und die Verzögerung der Kredithilfe, die den Anstoß zu Käufen bildeten. Nach Beendigung der ersten Ausführungen trat eine ruhigere Haltung zutage und ging ein Teil der enormen Erhöhungen verloren, doch war der Schluß nach mehrfachen geringen Schwankungen sehr fest. So blieben österreichische Kredit um K 670, Bankverein inu K 203, Anglpbank um K 610 und Zivnostensfa K782 in Avance, wogegen Länderbank um K 750 billiger erhältlich simren« Staatsbahn profitierten K 480, die Genußscheine derselbe« K 319, Alpine K 910, Skoda L 680, Ruston K 2100 und Salgo-Kohlcir K 4600, Im Schranken wurden Adriq nm L 1400, Nussig-Teplitzer um K 2000, Pnlmvoser um ^1000, Pöldrhütle um 600, Neusichlcr r»m K 2200, Apollo um k 3000, Fanto um 3560 pnd Schoeller-Zucker um K 2000 in die Höhe gefetzt. .Dagegen lagen Nordbahn K 4000, Carbornndnm K 1950, Berg & Hütten K 1090, Galizia K. Äo und KarpaHensPetrolrum siM schwächer. Renten waren höher, Ungarische Kronenrente gewm» 80 Punkt?. Im übrigen verweisen w-r auf yachstehende Schlußkuse: AryvUstrile-U«trrnehM«n8«n. Allgemeine Baugesell" schaff 3400.— (— 200,-r-), Univndgu 3550,-: (^ 10Q,-), Muer Paugefellschaft 490Q.^ (^-500-), KpsWSHyfn (^. Vnlmoosir 8ewmt 10M,— l-f-M0,—),H»enorb^gw Siegel 12.450.— (4- 50 —)« Liesinger Brauerei.7200.— (+ 405;—), Sarajevo — ♦— (-Aussig Ehern. 23.800.— ('-—i Brosche Spiritus — ). Egrhpxundum 12 850.-'- (- I960,---), Chlothilde 8900.-' (4-' 200.^), Koline» Spintus 21.000.— (+ 3500,—)« Ä. E. G, lluiyn Elektrizität 3200.— (— 700.—'). Bereinigte Elektrische —.7» (— —.—), Sirmens Schnrkettt 3760 — (+ 60.-»). AlviNk 11900.— (+ 9l0.—V Berg- «.Hüttenwerke 29.000,— (—1000,—), Uustria Email 7600.— (+ 650,r-), Egydier 14.750.— >— 50—). Enzesfelder 5850.— (4- 60.—), Felten & Gmlleaume 12.800.— (— lOO.r»), Grömitz Wlw 7000.— [r- —. Hutter & Schrautz 4900.— (+ lOÜ—), Krupp A.-G. 5940.— (+ 360.^ Pyldjhüfte 10.050.-t-l- 6Q0,-); Proaeu- Eisen —— —.—), Rimamuranv 8230.—; (+230-), Skodawerke 13.080,- (+ 68Q.-), Waffensabri!, (— Brüxer Kohlen 21.Y00— (— —Gwn- Szaözvarer —(— — —, Narbung. Kohlen —: (— Oberung. Hiiiten<■— —Rossitzer 6750.^- (+ 750.—\ Salgo«Tarjansr 82.500— (4- 4600)—). Tvifgelst Kohlen 6850.- (-Nng. Attg. Kohlen 26.800.- (4- L00.-). Urikany —.— (— —\ ' Bcitschcr Magnesit — .- C-.—), Westbohm. 11.400.— (4* 400.—), Wollsegg 290(K—

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