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Wiener Morgenzeitung · 1921-09-25 · Heft 957 (25.9.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 957 (25.9.1921)
Date
1921-09-25
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Rr. 957 Wien. Sonntag DKener Morge«^itu»A 25. September Mi »EM««LMt»äa2Siltch Tagesbericht. Bettlerin. Bon Eugen Hoestich. (Nachdruck verboten.) Unter den vielen, die bis in den kalten Abend vor dem Dor von Ratisbonne standen, unter den vielen, aus deren Augen fürchterlicher Hunger aufschrie wie mühsam an der Kette gehaltenes wildes Tier, untere den vielen, die baten statt zu fordern, war eine kleine, abgearbeitete, Judenfrau, die immer, drei Orangen zum Kaufe anbot. Drei kleine., verkrüppelte, halbberdorrte Orangen in einer Zeit, da die süßen, blutsaftigen Goldäpfel, deren Geschmack auf' der Zunge schmilzt, wie leises Lied einer fernen Sehnsucht, fast umsonst! zu bekommen waren. Immer bot sie sie aus, vom frühen Morgen bis zum Abend des Sonnenunterganges, niemand aber kaufte die drei verkrüppelten, halüverdorrten Orangen und niemand schenkte ihr ein Geldstück, denn ihre Gesichtszüge. waren allzu vergrämt, allzu anklagend und aus den Fetzen, die den Körper dieser kranken sibirischen Jüdin schlecht verhüllten, blickte das Elend, das durch die einsamen, freudlosen Nächte heult ltnb in den Tagen der Sonne in dunklen Winkeln vor sich hinschluchzt. Wer aber kann dieses' hilflose Elend ertragen, wenn es nicht in Verzweiflung um sich schlägt, nicht ausschreit, sich nicht breit hinbreitet, sondern in den scheuesten Winkel sich zurückzieht? Am Tage vor den: Erntefest gab ich ihr Geld und mein Blick bat sie um Verzeihung. Sie möge sich ein Tuch kaufen, denn die- Abende seien kalt, bat ich sie. Am Tage nach dem Feste aber stand sie wieder vor Ratisbonne. Verhungert, zerfetzt und müde. Warum hast du, v Mutter, dir kein Tuch gekauft? fragte ich sie, Wer hätte zum Feste. Wasser gekauft, die Stube zu reinigen, und wer die Lichter? kam die Antwort. Hätte ich meinen Kopf in den Staub vor ihren Füßen senken sollen, in den Staub vor dieser kleinen, elenden. Bettlerin, hätte ich ihr die Scham zeigen sollen, die in meinen Kopf gestiegen war ob ihrer Antwort? Sie hätte mich nicht verstanden, wenn ich meine Erfchüterung auf ihre Hände geAßt hätte! * Hinaus schreien hätte ich sollen: Warum kauft niemand dieser. Frau Wasser und Lichter für die Feste? Warum preist ihr Fromme Gott nur für euch? Ist euer denn Gott, daß ihr nicht. Wasser und Lichter gebt-dieser Frau, die Gott danken will an .seinem Feste, daß er sie nicht elender werden ließ, als sie ist? BeUer und-Kinder, echte, wahre Bettler und echte, wcihve Kinder,- sind - die SchatM Gottes. Ihrer ist. kein ferüsZ, unbekanntes Himmelreich, aber die Liebe der Unendlichkeit steht vor den Toren ihres Herzens, die nicht Einlaß sucht in die Herzen der Satten, der sorglos über Wasser und Lichter für alle Feste ihres Lebens Verfügenden. '* Wahrscheinlich ist diese Bettlerin später einnmal verhungert in irgendeinem Winkel gefunden worden. Ihre Seele aber wird sein in der Seele des Lichts am Fesfe der Versöhnung auf dem Tische eines ganK Frommen. Premierenstrandal in Burgtheater. Während der gestrigen Uraufführung der Schauspiels „Hochzeitstage* von Paul G e r a l d y kam es im Burgtheater zu argen Skandalszenen. Schon nach dem zweiten Akt wurden Wßfallskundgebungen laut, die sich im dritten und vierten Akt aus offener Szene stürmisch erneuerten. Man schrie »Vorhang herunter!", empfing die Auftretenden mit höhnischem Gelächter und spendete ironischen Beifall. Insbesondere im vierten Akt war der Tumult arg und die Darsteller, Frau Bleib treu und Frau Mayen» wurden am Weitersprechen gehindert. Sie bewaykten bewundernswerte Kaltblütigkeit, wofür ihnen das Publikum, das sich empört gegen die Ruhestörer wandte, mit stürmischem Beifall dankte. Auch im dritten Akt zeigte insbesondere Herr Treßler große Geistesgegenwart. Das Stück wurde zu Ende gespielt. ' Gege« die Valutaspekulation. ,f -,'s.httU will einen Spionagedienst , Freitag abends hat in Wien «ine- Vertrauens, mänuerversaiumlung der christliche Gewerkschaften stattgesunden, auf deren Tagesordnung der Kampf gegen die. Mvsenvanrptre stand. Der Gemeinde rat Unterm ü ller hielt eine Hetzrede gegen hie O^tjnden, deren 'Fchich angeblich die Syzialdenratvaten besorgen. Nach ihm sprach Abgeordneter K un s cha k, der davor warnte, bei dom < Kampf gegen die Bamtaspekulation di« Form zu verletzen und Eigentumsdelikt« oder MnderunM -st begehen. Wetters führte er aus: Ich erhMe durchaus nicht, daß die Einführung des; LvgitttrnattonKzwanges Mn, besonderes Rettll"gsmittel gegen die Valutaspekulation ist, weil sie sich nicht allein auf der Börse rmd in den Banken vollzieht, sondern auf illegalen Mge in Kaffeeh Lusern. Privatwohnungen usw., und Hort hört sich jede Kontrolle auf. Diese Tatsache muß man auch im Auge behalten, wenn man die Forderung nach! Zeichnet ü.j i jSRREICHISCHE BAU-LOSE **■ 1 * ■ ——■ - ■' .■)* .— Jährlich 2 Haupttreffer von je K 5,000.000* - Jedes Los gewinnt Sämtliche Gewinste vollkommen abzugs-u.einkommensteuerfrei Kein Legitimationszwang Zeiohnungspreis: K 1220. - für ein ganzes Los u. K 505.- für ein Viertellos Schließung der Börse aufsteM. Wenn man die Börse sperrt, wüttre der größte Teil des Geschäftes m de-n Winkelbörsen gemacht werben. Da wird es ein großes Verdienst und eine wichtige Aufgabe sein, wenn jeder einzelne sich bemüht, solche Valutaspekulationsnester auszuspüren und dann selber auszuh eben. Dazu gehört natürlich ein großer, gntfunktionierender Apparat, und den müssen Sie sich schaffen. Dazu gehört vor allem ein planmäßig durchdachter Spionagedienst. Es wurde in den .m Tagen auch von der Nachrichte nzensur gesprochen. Ich sage ganz vsfen, daß ich mir davon nichts verspreche. Die Börsenspekulanten werden sich statt der offenen Sprache eines anderen Systems bedienen. Was einen großen Wert hätte, das ist natürlich außerordentlich schwer zu erzielen, dir Bevölkerung im allgemeinen wieder mit Vertrauen in die Verhältnisse zu erfüllen. Es sind nicht nur Spekulanten, die ihre Valutenankäufe machen. Ganz kleine Leute sind es, die fremdes Geld kaufen und zu Hause einsperren. Die allgemeine Panikstimmung, die jetzt in der Bevölkerung steckt, müssen wir überwinden. Zum Schlüsse wurde folgende Resolution einstimmig.^ angenommen: Die Vertrauenspersonen der christlichen Gewerkschaften Wiens nehmen die letztm Maßnahmen der Regierung gegenüber den Exzessen des Börsenkapitals zur Kenntnis. Sie verlangen. die rücksichtslose Fortsetzung des Kampfes gegen die Valutenschieber, namentlich die Ausweisung der fremdländischvnSchieber. die dem Wiener Volke nicht bloß die L-rbenshaltnng unmöglich machen, sondern die auch schuld daran sind, daß Dausende von bodenständigen Wienern nicht die Möglichkeit haben, eine menschenwürdige Wohnung zu finden. Die Regierung wird anfge fordert, dem Landeshauptmann von Wien, Jakob Reumann, sein« Pflichten, die er in dieser Frage dom Volk« von Wien gegenüber zu erfüllen hat, nachdrücklichst in Erinnerung zu rufen. Die Vier er Vertrauenspersouen der christlichen Gewerkschaften beschließen, den Kainpf in diesen beiden Lebensfragen des Wiener Volkes rücksichtslos weiterzuführen. Anatomie des erste» Jahrganges nicht mehr oft Studierende ausgenommen. Audem gleich« Grunde kann jem, ansländischen Studierend« der erst« StndienabschmtteH die erst im Sommersemester 1921 ihre . Studie» begonnen Hab«, eine Wiederaufnahme im Wintersemester 1931/22 nicht v e tm b ft r <* t werden. Militärmediziner, welche da- Rigorosnm bis 31. Oktober d. I. vollenden, wird dasselbe noch in da» Sommersemester eingerechnet. Die erst« Anmeldungen zu de» Rigorosen werden am 28. d. M. «tgegengmomm«. Die Prüfungen wrrd« in der Woche vom 10. Oktober ihren Anfang nehmen, während die Anmeldungen für die Prüfung« a«S Phpfiologie gestern stattfandm. Ei» Konzretz österreichischer Zahntechniker in Wien. Heute findet im Hanse der Industrie am Schwar;enbergplatz «ach mehrjähriger Pause rin Kongrehder österreichischen Zahntechniker-Meisterschaft statt. Im Vordergründe der Beratung« steht das Referat Über ein« wirksame Belämpstmg dedaß Mittel- und Arbeiterpublikum i« gesundheitlicher wie »Mwirtschaltlicher Beziehung ungemein, schwer.schädigenden R a t e n- « n d A g e n t en w e s e» S im zahntechnischm Berufe. Der Kongreß soll d« AuDgausSvmik* Men für «im« Kamst! gegen die RatenatelirrS mit Agentenbetrieb. GS wird aus gemeinsame- Borge-« mit der »ahnärrleschast und ans eine wirksame Nnttrstützung dieses Kampfeseiten» der Regierung, insbesondere des österreichischen GesundhtüS« amte» gerechnet. ’ _ °., Bors der Wiener UnlWersttSt Marge», Montag, bkgtnnen an der Wiener llmmMi in Inskriptionen istr daß Wintersemester Wim.- und trete« gleichzeitig die neuen, hmris m Igrteilteri erhöhten Studiengrbühre« i» Kraft. Die Inskriptionen für die I « l * n\ t r werden vo« 8ß. d. M. bis 8. Oktober vorgßnvmmrn. Für Ausländer findet die Inskription m fe« Zeit VNM 10* bis 15. Oktober statt. We wir erfahren, ist seitens der Ausländer,Studierend« trotz der zirka zehnfachen erhöhten StudkngeWren eine äußerst Waste Nachfrage zu vmeichnen, Ueber Beschluß be» akademisch« Senats wird für nachttäglichg Inskription mt Taxe im Ansmaße PS« 10°/» der JnskriPt'vnsgeM« eingehoben. Auf Grund eines BeschlttfieS des Professorenkollegiums der medizinlsche« Fakultät wurde« wegen Mangel« an auSreicheudm ttmereichjjWatexlal m in Gummi als Lederersatz. Gert Jcrbren schon bat der Gummiabsatz den Wettbewerb mit dem aus Leder bergestellt« ««'genommen und kann füglich behauptet werden, daß dieser Wettbewerb nicht ganz erfolglos war. E n Großteil der Bevölkerung hat sich dem elastischen Gummiabsatz verschrieben und will sich dem harten'Lederfleck nicht mehr anpaffen. Bon Jabr zu Jahr wird der Bedarf an Gummiabsatz« größer. Während deS KriearS und selbst noch lange nach dem Umsturr wurden infolge der Beschaffungsschwieriokeiten nur minder gute Erzeugnrfie auf den Markt gebracht. Heute ist bi,cf er Standpunkt jedoch bereitüberwunden und kommen erstklassige Waren aut den Markt, die den FnedenSerzeugniffen absolut n cht mehr nachstede». Zu dresen Erzeugnissen gehört in erster Linie der bereits allseits bekannte vnd ein geführte Gummrabfatz Marke »Salvator*, welchen die Firma Spirmann ck Horowitz in Wien, U., Fischergaffe 4, auf den Markt bringt. Die Firma Spirmann * Horowrtz befaßt stch auch intenstv mit dem Verschleiß von Gummischuhen, Galloschen und Schneeschuhen Marke ,R h a m b u 3“. Im Vorjahre batte die Firma beträchtliche Quantität« dieser bclirbtm Schuhe auf de» Markt gebracht, aber der Absatz gmg so flott vonstrtten. daß gegen Schluß der Saison ein großer Teil der Kunden nicht mehr befriedigt werden konnte, da die Fabrik nickt in der Lage war. den Anford rrun gen in qnantita.iver Hinsicht gerecht zu »erden. Dieser Umstand hat die Firma Spirmann L Horowrtz veranlaßt, heuer rechtzeitig Borsorge zu treffen, damit sie nicht wieder in die vnanaenehme Lage komme, Bestellungen adlehpm zu müssen. Sie hat bereits jetzt große Posten aus Lager, gebt acht, um »hren Kundrn schon zur Zeit de- Mrssebesuches Auswahl zu bieten, und hat große Nachbestellungen getätigt, um auch bei vorgeschrittener Saison ihre Kund« befriedigen zu können. In Anbetracht de- Umstandes aber, daß sich ein großer, Teil der Bevölkerung dem Gummischuh zugrwrndet hat und stch immer größere Kiene mit diesem Kältcschutz und Schutz gegen Räffe befreunden, ist es nickt ausgeschloffen, daß selbst die bereits lagernden und die nach bestellten Quantitäten stch als zu gering, erweisen könnten. Es wirb daher empfohlen, rechtzeitig an die Deckung des Bedarfes zu schreiten, denn die heutigen Berkebrsverhäliniffe bedingen, eine längere Zeit als Lieiertermin in Kalkulation zu ziehen, und. die Saison steht ja bereits vor der Türe. WM HW1 WIM * Begräbnisse am henttge« Tage. Alter F r l e b»> Hof: 9 Uhr Elster Israel. 9 Uhr 80 Min. Spera Josrstne, 10 Uhr Musitzky.Samuel Alex, 10 Uhr 30 Min. Fuchs Robertt N e n e r F r i e d h o f: 9 Uhr 4» Min. Wrffelh Josesinki 10 Uhr Samek Johanna, 10 Uhr Sv Win. Liffa» Mathilde. * «pachole Nensrnna im Rettunssimes»». Das RettnngSwes« Wiens, welches oekanntlich unter dm Großstä.dlep Europa» de» ersten Rang einnimmt, soll durch eine neue, einzig^ artige Jnstitututw» erweitert wrrden. Der Direktor der Wagen» fabnk ,8 e a « o - W e r k e*, Wien, III., Rennweg 89 a. Herr Jnaenievr Gustav R r » m ü l l e. r. gründete hier eine Rrttungs-. gesrllschaft jür Lastsnhrwerke »«Irr de« Titel .Eiste Wiener Fghrwerke-RettyngSgesellschast*. welche berufen sein soll, auf dem Gebiete de» vorerst nnr animalisch betriebenen, später aber auch autompbilisiertm Lasifubrwerks. beziehungsweise de, deffen Unfällen tziltteich and bahnbrecheud zu wirken. Tagtäglich können wir in d:n verkehrsreichsten Straßen Wiens die Beobachtung machen, daß schweibrladene Lastfuhrwerke plötzlich niedergehen, wydurck nicht nur lästige Menschenansammlungen, sondern viel mehr noch st«>benlan-e Verkehrsstörungen bervorgerufen werden. Bei solchen Unfällen rasche und erste Hilfe zu leisten, soll nun Aufgabe der neu'n Retinngsgefellschast sein. Wird diese im Notfälle durch ein Pvlizeiorgan telephonisch hrrbeigerufen, so erscheint ri« Wirt allen nötigen HusSwerkzeugen. Ersatzteilen und geschulter RettnNsömannschgft a«-gerüste!tS RrtlungSauto ans de« Platze und geht fachmännisch daran, den erlittenen Schaden, wen» möglich, sofort z« beheben, -umindest aber da» beschädigte Fuhrwerk provisorisch flottznmachen. Diese neuartige, der Allgemeinheit dienende Institution verdient jedenfalls allergrößte Beachtung. * Zäbifche Berfn««lnns. Dienstag de« 27. b. M., 7 Uhr abends, findet mt Saale de- HotelPost, l . Fleischmarkt, eine allgemein zugängliche Versammlung statt. Ueder das Thema .DiejüdischeArbeiterhankinPalästinaundihreAnsgaben* werden sprechen: Josef S p r i-n z a k (Palästina), Berl Katzene l s o n (Palästina), Elieser Kaplan, Jngmieur Sch K a Plaus!!. * Die Option für Jngoflawsen. Das Generalkonsulat deS Königreiches S. H. S. teilt mit. daß die Optionsfristen verlängert find und diesbezügliche nähere Informationen während her für den Pgrlerenverkrhr bestimmte» Amtsstunden »teilt wrrden. * »innen 48 Stunde« liefert daS HerrcnmodehanS A. Barenfiein Eo., Wien, H-, Hollandstraße (seither Stepbaniestrsße) 10, Henengardrroben jeder Art uack Maß. Erstklassige Ausführung aus besten cugljschrn Schafwollstöffen, tadellos in Schnitt nnv AnSMrnng bei sehr mäßige» Preise«. Gefinuustgrg'nosien »halt« Rabatt. * Für de» «ottesdienst. d» während der hohen Feiertage »o«^ Verein Jüdische Kinderfrennde gemeinsam mit Sr. Ehrwürd« Rabbiner Edelfiein im Lokal des Vereines, II., Obere Dsnanstraße ßl, tt> Stiege, H. Siock, veranstaltet wrrd. und noch Sitze ft K «00 und K 160 im Semtariat des Vereines, Obere Hgngnstrgße 91, erhältlich. * A»fg»e polnische», jngoslamlschev »»tz rnmäntsch«« machen tr* besonder» a«fm»k>am auf das Inserat der Pavier»vortfirmß Ernst Schwarz. Wien, UL Radetzkvstrgße si (Wgle KSln am Rhein. Auf de« Brbrljch 18), die m jrker Zeit für Papier- und Pgpvenlikferunsen leistunosWg ist. * Minjan tzgS Karen Jtajemety (Jüdischer NationalfontzS. Keren Kasemttb Ir Jisroel (Mischer Nationlilfvr>dS-). Il., Tghorstraße bß, tzergnstalret wie rm Vsrjghr emeu Gottesdienst anläßl'ch d» Hahr» tzemtage i« Lokal der Restaurant Bsh», Prater, B e n e d i g r r a u. Der gesamte Ertrag der Karten sswte der Rtdarim flirßt dkm Jüdischen Nadonalfonds zu. Karten find im Bureau des Keren Kajemeth und bei Herrn I A. G»r ft t il*(. M»mdgasse 9/8$, z» Hab«. fiAtnanano PaIva nllnn Ani sowie Dejdir kanft zn borrenSm JACOB NIAYHR U||tSIBIS roiAW «illtSi «■ a. prgjiiB öis Baiflar. wd PiIjIwm

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