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Wiener Morgenzeitung · 1921-09-24 · Heft 956 (24.9.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 956 (24.9.1921)
Date
1921-09-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Celle 6 Wien. Damsrast 2^5. 1321 Nr. vsv Sport. Das Meeting der Amateur-Auftriy. Die Reiht der grvsirn SchwintMvergnstgllWgM, die uns' Von Woche .?n Woche NM ausländische Schwimmergrößsst gezeigt i-al'm, wn.-d lien'e nnd morgn durch das Ii-bilänntsiest des tzsi-encr Aniatenr-Spor'veremes sortgesesch'. Wiederum 'st es das D anal a>. dk'sen h'rrliche Tpoitbast!' imtt. spsrlliche Gi'oßtgtm sehen wird. Dw BeranstNier vermi>te!n kie Pekanntichaft nnt dfn zwusetlos beste« demläen Springern und Sprintern- Der bekannteste ist der grosm.ewach'cne Leipziger Herbert H e i n r ' ch. lient** zweifellos der beste deutsche Schwimmer. Sein 'chiirsster Knfltunent bei den diesjährigen Meisterschaften wa' der Bremer E i l n e r. der heule mit Heinrich in der .O^-Meter-Strecke zusammeutrasst. Außer diesen beiden glänzenden Schwimmern sind ans Deutschland poch dieJBu%£ D..h'.em. (^a’gu-vt. der Upruu Meister Wiesel Mpzig), d-x i-.' .lnkaa rmieisttr 5Ptiuibt lHalberstadt) und die gesamte Rennnignn ha r d'.s -'ubrort.r SchwinmwercmeZ g.kkonuuen. Zun! erst.:« startet eine M -rin. ,"-.ä«!ein Lesienhertz (Amsterdam) ist Meistern nnd yL-.lovb' ättcv ii über die lOQ Meter beliebig in der .vorzüglichen ^>c:t non 1 : i>2 nnd bat s, er Wahl keine Kankllttcnz zu scheuen. Am In!-gmann''chasts-Wasse;ballturuirr nimmt der Prggrr Hagiimr teil der auch den Sieg und damit den kostbaren Ehrenp eis davontraa/n dürste. . ' Als Abschluß des henngen Tages findet haZ Meisterschaftssri"! Haka ib gegen W- A. C statt. Der W. A. C. ist, falls er «egen di: Hakoah siegt. Wassnballme'ster. ^nlSsslich kr hohn Feiertage veranstaltet die Zion. BezirksStktion Leopoldstadt in d§n renovierten Lokalitäten des vormaligen Zirkus Renz, Stf,, MrknGKAKtze 44. einen ^>rZ»N: L4SWML<WL»WS: Für gut renommierte Kantoren ist bereit? geborgt, Draschah von Ehrwürden Rabbiner Berman aus Berdyczaw- Kartenverkauf täglich von 9^—12 und 3—6 Uhr jm Lqkal Zirkusgasse 4L. ' -ess Die AuftSallmeisterschafL. Heute nachmittags findet aus dem Sf..-.'.lp!aU 'Hobe Warte d'.S- Mcistcischg ls uiel 'Viiltcttsurß gegen V:e«na sta'k. das die ersteren gewinnen büvftenobwohl sie wieder auf die Muwirkung des verletzten Kalman' Konrad verzlchien muffen. Kadirna. Sonn!-'.« M.isteischgft g'gen F uenvehr um 2 Ubr am Ä.ktvciri'Blalz. Samstag sinctc Kadima 1( gegen Toskana B um V-3 Uhr am Bikror a°Platz. Kgdinta Ul gegen Bar Kochba um 2 Uhr in IchlerSdorf. Abends 7 Uhr Bl)Üv-:rfammlnna mit Kanftäriwablen. 8 U'>r Bunter Abend un'er Mi!- w-'luua bekanmer Kanstkräfte, zu' dem affe Mitgfteder bestimmt erscheine« mögen. Hechawer. Heute Wettspiel der Reserve nrn 4 Uhr auf dem F.uerwchr-Platz — Hcme abends Änfstetlung für das Me st-r chastZsp el gegen Hasmonea. — Morgen treffen sich die S:icl r der I. Mannschaft am Vs 8 Uhr i'.üh heim 3ic * 'vag it qm Kn. — Morgen abends 8 Uhr Bunter Abend >m Cafä Ltadtiheater. Ackwah geqea Bar^Kochbo und Chernth wurde Von Bar-Kochba und' Cheruth um den Res ruMaunscha tcn bestuttm. I- A. L. Morgen um 2 Uhr Meisterschaftsspiel gegen 2echni'che Union am Ottalringcr-Platz. — Heut.', 8 Uhr. Spieierv-rs immluna. Morgen erster Unlerhaltungsabend »m Ca's Hmden'' bürg lX., Alscrstiaße 78. Mitwirkung erstklassiger Krähe, unter anderen Frau Ir ne Ptzffer (Volksoperk Gäste wiükommen. Sporthlnb MoriaH Moraen nm 2 Uhr Zusammenkunft in Robrers Gasthaus, U., s.hbbsstraße 2b. Trammg der Hl. Mätm- Schaft. 7 Uhr Vollversammlung. HaSmouca. Wettspiclprogramm: Heute (Feurrwehr-PlatzV N Ubr. Hasmonea-Lchüler U—Achim Ul, 7-1 Uhr Hasmonea- Schüier U—Achim H, '/,2 Uhr Hasmonea lV—Frem IV, g Uhr Hasmonea Ul— orem Ul. lft5 Uhr Hasmopea U—Hechawer U. o n u t a g, 7-8 Uhr. Hasmonea-Jungmannschaft l-Ach>m l, 7,9 Uhr Meisterschaft gegen Hechawer (Donanfeld-Blatz), Linie 3t. Eine fomWmLette Mannschaft spielt gegen Admira lWiener-' Ncustadn. Abfahrt 7,9 Uhr Südbahnhos. Heute, 7-8 Uhr, Voll» oeriammlimg- , A. I. B. Menorah. F u h b a l l s e k. t i o n. Sonntag Wettspiel unterer Iünamannichast gegen W. A. C.-S ch ü l e r am W. A. C-Platz Wandersrktion. Heute um 7 Uhr. Zusammenkunft im Heim, VI., Amcrlmgslraße 19. Doriselbft 'chliitgliederausnahme. Sportklub Ari. Heilte. 7-8 Uhr. Mitaftedtrversammlung im Kllibheim. E>n;ahlung, tlleuausnalmren. Aufstellung. Morgen Mciüe:schaftsspiel gegen pan?bahn auf dem Rennweger-Plah um 7j Uhr. — Sportklub Ari ludit Gcguec für il. und Hl. Mannich'att aus fremden Platzen. Expreßznjchrislen au A. Schaptra, I., Sterngassc 2/13. Akademische Sportabteilung Judaea. Samstag. 3 Ubr nachmittags, Tranuag-Wettspiel Virnna--Atademische Sektion aut der Hohm Warte gegen unsere L Mannschaft. Es . erscheinen die Kollege» : Kompy, Mandl, Morgenstern, Flesch, - Spira, Ullmann. Meisel, Klemmann, Schwartz. Fisch und Fmk. Ersatz: Ungar, Ran chrr, Mandel Otto und Dr. Frucht. Treff» paukt: Liebenberg-Denkmal 7«2 Uhr oder Haltestelle der 37kr- Wngen Larawitzlagasse 2 Uhr behufs Ausgabe von Pflichtkarten. Unser Wetlspiel geht dem Treffen Amateure-Vienna voraus. Hakoah (Hochey-Sektion). Morgen, Sonntag.Me-.stcrschafts>v!el der!. Äkannschalt gegen Katholische Hochschüler um 10 Uhr am P r a t e r - S p o r t p l a tz . des W. A'. C.: Mag« . Kaufmaun. Weil; Weiuwurm. Kurzmann, A. Nossig; Rosenslld, H. Reumann, E. Rassig, gehrfeld, Landesmann. Sportklub Hoko«h. Tennissektion. Die Entschcidangstämpfe für d-e K t u b m e i st e r s ch a f r finden heute und morgen auf unseren Plätzen statt. Die Sp elrr werden ersucht, mit 2 Uhr am Platze z« krscheinen. — Bruno' Spira trägt heute am B. F. Ä.-Platz dir restliche« drei Herren-Eiuzelspiele aus. OMATV BiUvK- ÜNB 8. ADVOKAT & 6L Wien, l.'FranzMskai 65 (Eok« Scfttanrlng)» _ Kylaftteste Durchführung säwtl. Ban)?- m BörsetransakUonen, : Der BolksWirt. ©?ftcutve!te pro«e Auszahlung Wie« Ja Zürich notierte: die Mereichischr Krone , . dir 8Üer^ gestempelte Kxone die 'tschechifchr Krone . . hie Msirk ........ Agraip Bukäirst. BgdgM ........ Warschau . . ... . , . -.8? Centimes. —.52 Centimes. -.5? (■ -37 6.80; 5-37 ( 2 60! 5.80 0.77 t -•io -.50 -.87 6.82 5 32 3.60 5 40 0.75 ■*-14 am 22 September) am 32 September^ am 82. September M 29 September gm 33 September) am 33 September^ am^2. September) am %%. Sevteycher) Der Legitimst?imszwanst -fiiv den Daiuten» pud Dsvi'enhandel,- In d^ gestrigen Prefiek-onserenz machte Sektscmsrgt Dr. Manuel vom Bundesministerium für Finanzen Mittelung über die Verordnung des Bundesministeriums, über die Einführung von SicherheitsmaßnahmM itn Gejchäfts- .verkehr mit auslä»ii.ischen Zahlungsmitteln und D'v.fen. Er betonte, daß es sich nicht um einen Lsgitimytionszwang in dem Sinne handle, wie man dies im allgemeinen änsfassi. Es sei kein Zwang zu fortwährrnd-v Ausweisleistung über jede vorgenommsne Finanztransaktion beahsichtigt, sondern es handle sich um S icherun g 2 inaßnahmen. die auf Anregnng von Prrll'ttl.'nsn getroffen wurden. und gewiß keine Pr-ahibitivmalnr-il »tan s.-in s-ille-n. wie beispielsweise Einreiseverbote. mann Wird es auch weiterhin möglich sein, geschäftliche Transaktionen, die ihm wünschenswert o:*c notwendig erscheinen,' ungehindert durchzusiihren. Nur bei Anmeldung des K ontos: das er-bei der EurlMmg 'von solchen Geschäften bei i'rgendeinsr Bank errichtet, wird die A u s w eis l e i st u n g e r s o r D e r l'i ch sein. Die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen sind in ß 280 a des Steuer-' gesetzes vom Jahre 1920 als eine Ergänzung gewisser Maßnahmen gedacht, die nicht bloß die A-optainhaber treffen, sondern auch die fto g e n a n n t e G a s s e n k u n d s ch a f t, also solche Leute, die Efsefte«. im H a n d k a u f erwerben. Diese werden sich also einer A.-sweisleistu ig üb-r ihre P rson gleichsalls zu unterziehen haben. An fausten ist aber eine Analogie mit dem Stenergesetz u djt gemeint. Die Bsrordnng ist keine S tx u e r m a fj n a h m e. sondern w i r t s ch a f t sp y l i'z e i I i ch e r N?. t n v, und; s sind rein techuifche Gründe, daß'das Prinzip der Skherhlltsmaßnahmen in der Verordvmlg dem Steuergesetz nachgebildet wurde. Selöstverständlich' muß der Behörde die Möglichtoit gegeben fein^ die Einhaltung der Verordnung durch Strasbestinlmunigen zu erzwingen. Da über den Betrag von 20.000 K'cenen Geldstrafe nicht hinausg-egangeu werden konnte, weitdie Verordnung auf dem w'rtfchastlichen Ermächtigii.'gsgesetz vom Jahre 1917 beruht, so wurden ansjlalnnsl>os in erster Linie Arr e st st r a s e n vorgesehen und Geldstrafen nur . bei mildernden Umwänden. D.un 20.000 Kronen GePft.afr entsprechen bei d.'m heutigen Glldiverte nicht mehr dem Stras- Zatz von '1917. , Die Amgestattung der staatliche» Indujtrtewerkte. In der gkstriqen Pressekonferenz wachte SektionScbes Sochor Mitteilungen über die Umgestaltung der staatlichen Jndustriewerke. Dir beieiligke» Ressorts seien mit den in Frage kommenden Transaktionen intensiv .beschäftigt. Was ,W ö l l e r S d o r f anlangt, seien die VoibereitungSarbellen für die Uebergabe des Werkes an die geplante Beirkebsgeiellschaft im Gange, um zu v:rhinde,n, daß hie Neberleftnng deß Betriebs gleich nitb Einzahlung des Aktienkapitals und Investitionsfonds, für welch; den Antragstellern eine dreimonatige Frist ab 30. August eingeräumt ist, verzögert werde. Zur Sicherstelliyig der rechlzeitigen Ein zalllung ist der Finanzverwaftung eine Kaution von 100 M l l i o n e n K r o n e n zur Verfügung gestellt worden. Bezüglich des Fischamender Wer k es verlangte dir R < p a r a t i o n s k o m m i H i o n btt Vornahme einer n e u-e n S ch ä^tz uns an Stelle der?em betreffenden Verträge vom 14. März d. I. auf Gtund der Schätzungen.dev Hauplanstalt für Sachdemobtlisierung zugrunde gelegten Wertermittlungen. Unter Berücksichtigung der neuen Schätzziffern wird die TranSaltion ei'rur neu;n Durchrechnung unterzogen. UeberdicS wirkt an der Vorbereitung der ntuen Anträge» ebenso wje dies dei der früh.ren Vereinbarung der Fall war. die Vertretung der Oefterrcichisch:'.! Weil: Geniemwirischastliche Anstalt (Arsenal) mit. _ Neuerliche starke AufwärtSbewegung der Valuten. § Im gestrigen Verkehr, haben frenide Zahlungsmittel im Hinblick auf den Tiefstand unserer Krone und "die Vermehrung deS Noienumlaufes abermals im Preise st a r k a n g e z o g e n, doch war das Geschäft sehr eingeengt und dic Umsätzegering. Nachstehend die offiziellen SchlMurse: Amsterdam etz.ib<».— Geld. 58.250.— Ware (gegen 33. Sept. 55.450 — Geld. 55.550- Ware), Agram b.7S.-. 677.-. 818,—, 817.-, Belara.? i8J60 -. 8270 -. Beilm 1697.-. 1708.-(1600.-. 1606.-. Brüllet 13.055 )3 095.—, 12.430.-. 12.470.-), Budapest 266.50. 369.50(228.50. 231.50). Bukarest 16351645 — (1595.-, 16Y5—). Christiama 88.050 (81.775.-^. 31.635.-)' Kovknbagen S9.«7h.-, SSW.-^ (S1.175.v-, S1,335.^). London 6875.— (8635.^ 6546,^), Mailand nich Triest 7660-. 7580.- (721b- 72S5.-). "NewEofi 1825.^. ISSst.-- (1746.-. 175?.-). Porst 13.085.^. IS-sYS.^ (1Y.380.- Prag 8117.— (8017.-. S0Ü8.-). Sofia 1870.— 1880^ (IlstS.-, 1805«-). Stockholm —jrr ^87,07^'^» 88'QfO.—Wdtckchgn und Krakau 60'—, 88.^ löst,85. 31M-. Zürich $1,475,—, 31 585,- (80(75.-^. 30.2ßh.-), Ughrid —-7, (23)810.—. 28.390.1«). Dollaryoley 1805.—, 180-.— (1750.—, 1734.—).BölgisckeRotsn 18,005—. 18,045— (18.380—. 18^0—), Bulgarisch? Noten IM -. 1885— iU55.-. 1165.-). Dayische Roten 83.075—. 39.135— -stO.M—, SIMä.-), deutsche Marknoten 1684.-. 1700.- (1597.--. 1603.--), engltsche Not«, 6830.—. 6850 - (6500.— 6530 —), franzäfische Noten —, —(12.370.—. 12.410.—), hmländische Noten 58.050.—, 58.150.55.95O55.450.—). italienische Roten 7515.—, 7535 — (718Q—, 7300 -), unahgefiempefte jugoslawische Noten 8480.—. 3500.— '3240 —, 9260.—); norwegische Noten 22.800.—, 2-2.850.— (21.675.— 21.725.—). polnische Marknoten 31.25 33.25 (31.--, 33.-), Rumänische Noten 1880—. 1640.- (1598.-, 1608,.— '. Russische ^Nom.) ——, r-— ( ——. Schwkdischk Noten 39 570 89.830.— (87.770-—. 37,680—), SchweizerNotenSl 485 31.475.-(30.195 -, 30185-), tschechoslowakische Polen 2113,-, 8118— (2084.-. My--). Märssche Noten neuer Emission ——, —— l——. ——^ystNische Vidxußschtz StiÄstoflprudEmnk Anläßlich her Explosion in dem Sttckstiosfwtrk O'ppatk wird es das breitere Publjkum interessieren, WYNM es stchi hauptsächlich bet der HersMung pyp MtickstossverbisidungW handelt. Deutschland wollte; sich während -heZ ZWKgeS von her Salpetereinfnhr aus dem Ausland unabhängig machetn, unh errichtete gppße -FabMgplagen, nmSticksto'ff au» detr ,L,u ft zu .gfwmneii. PaW dienejn zwei 'Verfahren. Das, erste kann nur dort angeweindet werdep,'wo gppße Wasser- und Elektrizitätskräfte- Orr Versüchmg stehen, wie es beispAsweiso in Narwkggw "der FM ist. Bei diesem Verfahren wird Stickstoff mit WaMtoff. Misch«? einem elektrischen FlammenhoM in VtzrbfiMng gebcgcht. Der Flammenbogen wird dann aÜSMandkrgtzriM, Ülfilf Sauerstoff yereinigen sich hßi tziper TMMMr pW W00 bis 4000 Grad. Erst in der Vergmigpitg mit Ganßrstoff ist der Stickstoff für di». Praxis' perwHndbgr, Dißsrs Pep« fahren, von Birkeland und Etztzy andgearbeitet, ist jchach in Deutschland nicht, zur Vßrbxeitnng gelangt, peil die wb ivendigen ^Wasser- und Elektrizitätsmepgen^ fthlen. Ein zweites: Verfahren, für das der Erfinder, der PhysM und Chemiker Haber, den. Nobelpreis erhielt, findßt rp WttW land die weiteste Anwendung. Es besteht darin, hgh die Aaner. stoss tind Wafssrstüff schr hoch kgmprimiert werden. Nie vereinigen sich in Gegenwart von geeigneten Katalisatsren Msenverbindungen) zu Ammoniak. Dieses wird als Dünger und für Explysivkärper verwendet. Es ist sehr seicht möglich, daß bei der hohen Komprimierung von Stickstoff und Wasserstosf hie Explosion hrrbeigeführt wurde. KaffespreiÄfteisepimken in Vrgfil,?«. Wie upS aus Triest berichtet wird, trat in den letzten Wochen eine starke S teigelung der Kasfeeprtise rin. R i o-Kaffre erhöhte sich von <?9 aus 53 Schilling nnd S a»t y s-Kassee von 63 apf 66 Schilling, ftiir dic*Steiaerungrn wurde die Reaul-erung der Zutuh'M mt Innern Brosiltms wi^ auch die Steigerunsen dewasillan scheu Wechselkurses von 7 auf 8 Pence inS Treffen geführt. Ob dic Ernte durch die anhaltende Dürre stark in Mttle'.denschast g-zogen wurde, wird sich erst iy» Monat Oktob-r konstatieren (affen. Schatzung der Kopfen-Tvelternte. Der Deutsche Hopftnbauverein in Nürnberg veröffentlicht soeben seine dies« jährige Schätzung der Hppscn-Wkllrtnte, die sich im Vergleich zum Vorjahre wie folgt stellt: 1920 1931 Meterzentner Deutschland. . . 120.000 75.000 Tschecho-Slowakei.. . . 105.000 50.000 Südslawien.. 16.000 Oesterreich.. . . 2.000 1.000 Rumänien ......... 2 000 1.000 Belgien.. 16.000 Frankreich mit Elsaß ..... . . 90.000 „ 40-000 Polen .. . . . 10.000 £ 7.000 England. . . 233.000 200.000 Amerika.. . . 350/00 300.000 Australun '.. 19.000 Zusammen . . 1,081.000 725:000 Wir hätten demnach mit einer Welternte von 725.000 g zu rechnen. Dieser Suutme steht aber ein Weltbedarf von rund 1,000.000 q gegenüber, so daß rin Weltdefizit von rund 300.000 q besteht. Deutschland hat in diesem Jabr eine Ernte von 75.000 q, welcher, wie die ^Brauindüstric" selbst angab, ein Bedarf von 110.000 q bis 120,009 q gegenübersteht. Doppelte Valuta i» Polen? Wieda? „Le mb erg er T ä st b l a 11" berichtet, besaßt man sich in polnischen Finanzkreisen mit dem Plane der Emsührung einer Doppel- Valuta in Polen. Neben der polnischen Mark soll gnch der | „Z loty polski* (polnsicher Gulden) kursieren. Der Hauptzweck der Doppelvaluta ist, den weiteren Druck und die Ausgabe von Marknoten empidümmeu. Die Relation des Ztoty zur Mark soll keine feste sein, sondern vom jeweiligen Werte deS französischen Franc abhängen. Der Wert der Zloty, welche in einer dem StaatSvermögen entsprechenden Menge auSgegeben werden sollen, wird auch auf Franc- « m g erechnet werden. Das B u d g e die st a a t l i ch e» Transaktionen und die Beamtengehälter sollen in Zloty gerechnet werden, sie werden jedoch im Lande mit polnischer Mark nach einem Umrechnungskurse, der von Zeit zu Zeit festgesetzt wird, ausgezahlt werden. Alle Privatgeschäfte werden in Zloty abgrschloffcn werden müffen, die Bezahlung wird jedoch in Mark erfolgen. Nengründunge« tu der Tsch«cho-Sloipak-r. Die Ävnostenska banka errichtet gemeinsam mit dem Inhaber der Firma Rudolf Relchett und Sohne Nachfolger eine Aktie«- Weberei für Samt und Setde, vormals Rudolf Reichert und Söhne m Mährisch-Trüba«. Aktienkapital KS 15,000.000. — Die Glasfabrik Anton Nückel

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