Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 950 (18.9.1921)
- Date
- 1921-09-18
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr.kM Wien, Sonnkäs <2Bte«e* MorgeuzeiluvK 18. September 19Ä /mrw Bankhaus ROHATYN Wien, L, Maria Theresienstrasse Nr. 10 Telephon 20-3-63. Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen. An- und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. Der Volkswirt. Auszahlung Wien --- —.52 Centimes. Befferuag der Krone. In 8ärt$^!Dtiette: Me österreichische Krone . . . —.52 (—.47 btt öftere, «estewvelte Krone die nchechische Krone die Mark ..... llgram . . . . . . Bukarest. Budavest . . ... . Warschau. 6.95 { 6.95 5.60 ( 5 35 2.40 ( 2 50 5.80 , 5- 1.12 ( 1.10 —.13 —.13 am 16. September) am 16. September) am 16. September, am 16 September; am 16 September) am 16. September) am 16. September) am 16. September) Börse und Valutahauffe. Eine Kundgebung der Börsekammer. Die Börsekammer veröffentlicht eine Erklärung, m welcher ste die Behauptung, daß die Börse die Verteuerung der fremden Zahlungsmittel verursacht oder gefördert habe, nachdrücklich zurückweist. Die Börse könne nicht für die auf tieferliegendr volkswirtschaftliche Ursachen zurückgehende Entwertung der österreichischen Valuta verantwortlich gemacht werden. Die Börse ist nur der Markt für die Allgemeinheit und spiegelt nur die Anschauung der Allgemeinheit, gleichviel ob sie richtig oder unrichtig ist, wieder. Die beklagenswerte i5at'ache, daß das ungeheure Defizit im Staatshaushalt zu einer fortwährenden Vermehrung des Notenumlaufes führt, hat zur Folge, daß das Publikum in der Angst vor weiterer Entwertung der Krone Sachwerte aller Art zu erwerben sucht. Selbstverständlich äußert sich diele Tendenz gan; besonders in dem Bestreben, wertbeständige Valuten zu erwerben. Die Börse ist hiebei m erster Lime bloß das ausführendeOrganfürdie ihr aus dem Publikum zukommenden Aufträge, auf welche sie nur in sehr geringem Maße Einfluß zu nehmen vermag. Zweifellos löst Liese durch die allgemeine finanzielle und, wirtkchältliche' Lage bedingte Tendenz auch spekulative Begleit Erscheinungen auS. Es heißt aber die wirtschaftlichen Zusammen" hänge in laienhafter Weile verkennen, wenn man die Spekulation, welche derartige Bewegungen allenfalls zu verstärken, aber niemals hervorznrufen vermag, für diele Erscheinungen verantwortlich machen will. Es muß mit allem Nachdruck darauf verwiesen werden, daß die Bewertung der ausländischen Zahlungsmittel mcht von der Tendenz der Wiener Börse abhangi, sondern daß diese Tendenz eine Folgeerscheinung der Bewegung aus den in'ernationalen Märkten ist. Als Grund, weshalb sich jene Tendenz namentlich auf dem Balutenmarkie bemerkbar mache, wird der Mangel an iremdrn Valuten und die Nachfrage der Industrie und des Staates nach solchen angeführt und endlich betont, daß derzeit eine amtliche Einflußnahme auf den Devisen- und Valntenvcikehr Börsekammer gänzlich entwunden ist. Schließlich warnt die Kammer vor den «achteckigen Folgen aller Maßnahmen, welche geeignet wären, den. Verkehr an der Boise zu erdrücken. (Die Darstellung der Borsekammer nimmt den rein spekula» riven Valuten Handel zu leicht, denn er ist es, welcher die fremden Zahlungsmittel in völlig abnormaler Weise steigert! Wie weck die Börse — alw eine unpersönliche Institution — an dieser Erscheinung schuld ist, ist eine ganz andere Frage.) O In du gestern von der Börsekammer abgehaltenc^ S.enalsstzung wurde beschloffen, den Geschäftsverkehr jeden M i r t w o ch bis auf weiteres zu sistieren. Die Messe rmd die Valntenpanik. Die abgelausene Woche stand bei uns im Zeichen großer wirtschaftlicher Aufregungen. Soweit sich bisher überblicken i-äht, bedeutet die Wre ner Messe einen ganz entschiedenen Erfolg. Oesterreich und besonders Wien habe., eine von vielen unerwartete Tatkraft und Lebensfähigkeit bewiesen, eine neue unerwartete Elastizität -gezeigt. Drsterreichischer Gewerbefleiß und Geschmack machten' auf den ausländischen Kaufmann einein derartigen Eindruck, daß . so mancher sein früheres Urteil revidieren mußte. Das Interesse der Wiener selbst war ein großes und das Unerhörte geschah', baß die.Mrsseleitniig sich an das Publikum mit der bringenden Bitte ivanbte, von Besuchen abznsehen, die nicht von vornehcrem Geschäftszweckcn galten. Umsomehr ist es zu bedauern, baß > sich' während der Messetage Umwälzungen aus dem Bas Uten markt vollzogen, die uns mit berechtigter Sorge für» die Zukunft, erfüllen müssen und in ihrer Art beispiellos dastehen. Daß das englische Pfund den Kurs von 6400, der Dollar. Von 1700 und in einigen Fällen sogar 1800 — wenn auch nur vorübergehend — erreichen konnten, ist als ein Zeichen der Entartung anzusehen und bedeutet eine /Mahnung an die Regierung, dem Treiben der Spekulation nicht länger passiv zuzusehen. In Wirklichkeit ist die Krone bei weitem nicht so entwertet, wie dies durch die Ijicfigert Notierungen und den Züricher Kurs zum Ausdruck gelangt. Aus einem Londoner Blatte ersehen wir, daß der dortige Kurs für das Pfuno Sterling Samstag, den 10. September 3700' betrug, wahrend das' Pfund' hier bereits mit weit über 5000, also ein gutes Drittel höher, b>'» wertet war. Wir werden also znm Beispiel alle Importe aus Großbritannien, die zu dem jetzigen Panikkurs vorgenommen werden, um ein Drittel höher bezahlen müssen, als recht und billig ist. Die Schließung der Börse am Mittwoch scheint nur eine ungenügende Maßnahme gegen ein Hebel, das der Staat mit allen ihm zur Verfügung stehenden Waffen bekämpfen müßte. Eine bloße Erhöhung der Umsatzsteuer dürste kaum eine nennenswerte Wirkung erzielen. '!■■ In den letzten Tagen, die eine neue, maßlose 'Tsperungswelle über uns gebracht haben, zum Teil infolge der Messe, zum Teil infolge des Sturzes der Krone, ist die Frage wieder aufgetaucht, womit das zu gewärtigende enorme Budgetdefizit zu decken sein werde. An eine weitere Erhöhung der beispiellos hohen, direkten Steuern ist nicht zu denken; es dürfte wieder zu dem alten, ‘ ruinösen Mittel gegriffen werden: zur Erhöhung der indirekten Steuern, der Eisenbahntarife, Post-, Telegraphen- und Telephongebühren, die ihrerseits eine neue Teuerung, Hervorrufen und die berüchtigte „Schraube ohne End'" neuerlich in Aktion setzen müssen. Im gestrigen Privatverkehr lagen die Ski. reu schwächer, da ernsthaft: Maßnahmen gegen Ine Spekulation befürchtet wurden und man von der bevorstehenden deutschen Goldanleihe erwartet, sie werde den deutschen Beöark an fremden Zahlungsmitteln beträchtlich herabsetzen. Dollar ermäßigten sich bis 1480, deut schc Mark bis 14.40, Lire bis 64, Schweizer Franken bis 260, tschechische onen bis 17.75. Auf die Meldung aus Berlin über e dortige Valutenhausse erhöhten sich auch hier die Kurse die ausländischen Zahlungsmittel. Aus Zürich war die Devise Wien mit 52 (gegen den vorgestrigen Kurs von 47) gemeldet. was eine nicht unwesentliche Besserung bedeutet. Kein Getreidearrsfrrheverbot in Rumänien. Von der hiesigen rumänischen Gesandtschaft gehl nnS folgende Mitteilung zu: In letzter Zeit wurden Nachrichten verbreitet, daß Rumänien die Gelreideaußffchr verboten um erschwert bat. Die rumänische Gesandtschaft ist in der Lage, diesen Nachrichten auf das entschiedenste e n t g e g e n z n t r e t e u. Das Gegenieii ist richtig. Die rumän sche Regierung hat in zwei Beschlüssen deS MinistercateZ den Getrcideh rndel. in eine-: Weise geregelt, die geeignet ist, du Getreideausfuhr bedeutend zu .erleichtern U N d r u st e r gern. Der eine der beiden MimsierratSbefchlüff: beir fft die Versorgung des Militärs und der Gemeinden und regelt die Ausfuhr. sow'it eS sich um Weizen, Korn und Wei'en» und Kornmehl bandelt. Die Ausfuhr geschieht durch den Staat, der :sich dabei .einer eigens hiefür bestellten, von den rumänischen G oßbanken gebildlten Einrichtung bei ient. All«- anderen Geschäfte. sind vollständig fre». Der Staat tritt als Käufer auf und zahlt den'ver inba^en Karüvreis. Nur der Wn-enpreis ist m>t dem Betrag von 18.000 Lei per Waggon für vie requ'riertcn Ouantitaten marnniOt. Der zwe'te Be chluß bezieht sich aus den Handel m i t allem a r. d e r e rr G e! r e i d e. Diese? Getreide ist konsingentiert. nnd zwar sird r 0*/„ frei und 50% dem Staate um einerr Höchstvre's m verkaufen. Bon diesen letzten 50% dürften zirkr 38% für dje Ausfuhr verfügbar bleiben. Demnach steht eine Menge von mehr als 200.0. 0 Waggons Weizen. Korn und anderes Getreide zur Ausfuhr bereit, nnd es erfänmi fvhm widersinnig, Rumänien eine Hinderung oder Erschwerung seine'. Ausfuhr zmumuten. Die polnische TsxSrlmdustrie. Wir entnehmen dem „Konfektionär", folgende Angaben: Di: Anzahl der Spindeln betrug iti der Woiwodschaft Warschau im ersten Vierteljahr 1921: In den Baumwollspinnereien 68% der Vorkriegszeit. Flaschensvinnereien 19%. ^mechanischen Webstühlen 30%. Verarbeitung von Baumwolle 57%. Verarbeitung von Flachs 20%, Zahl der beschäftigten Arbeiter 37% der Vorkriegszeit. In der. Woiwodschaft B i a l y st o k. beschäftigten die Spinnereien und Webereien zurzeit 6000 Arbeiter, die Zahl der Spindeln beträgt im Großgewerbr 18.500, im Mittelstem erbe 55 000, im Kleingewerbe 11,600. Wöchentlich können 130.000 m Tuck hergrstellt werden; gegen wü tig beträgt dcr Vorrat ^00.000 m schlechter und mittlerer Qualität, der für die Ostmärkte best mmt ist. In den Gerbereien herrscht gegenwärtig Stillstand. Im ganzen zählt die Woiwodschaft 11 mittlere und eine große Anzahl kleinere Gerbereien. Der Bau einer großen Gerberei wird vorbereitet. Beachtenswert sind die technischen Verbesserungen, die man eingeführt hat. Die Metallindustrie verfügt über drei größere Fabriken, die Jnlandrohstoffe verarbeiten. In den Spinnereien und Webereien der Woiwodschaft Lodz beträgt die Arbeitsleistung, was die Baumwollindnstrie betrifft, 45",% der Vorkriegszeit, int ganzen Textilbezirk von Lodz werden in den Spinnereien und Webereien rund 40.000 Arbeiter beschäftigt, in allen Zweigen des Gewerbes zusammen rund 60.00a. Lodz beschickt größtenteils die Ostmärkte, aber auch der polmsche Markt ist noch nicht verschloffen. In der Woiwodschaft K i e l c e sind alle Spmiierkien und Webereibcttiebe, bic vor dem Kriege bestanden, tätig und beschäftigen etwa 40% der Dorknegsbelegschast. Die Betriebe hoben Aussicht auf gute Beschäftigung. leiden aber unter dem Mangel au Br.nnmaterial. Einzelne Fabriken müsien die Kohlen auf einfachen Wagen heran" schaffen lassen. Der Effektenverkehr in Berlin. Berlin» 17. September. (Wolff.) Nach Beschluß des Borsenvorstandes findet in der nächsten Woche am M o n t a g, Mittwoch und Freitag Effektenverkehr statt. Privatverkehr i« Effekte«. Im gestrige» Privatverkehr waren die Effekten schwankend: Alpine K 8400, Staatsbahn K 8400 bis 83 0. Südbabn-Prioritatm Li 4300 #£*4400, Anglobank K 2900, Krupp K 4400 dis 4450. Znr Hebvag dev »«manische» Wrchfelk««fe». A«S Bukarest wird gemeldet: In der Nationalbank fand eine Ko»f«ev» der Vertreter der Großbanken statt, um über die Mittel znr Hebungdes Wechselkurs es zu beraten. Es wmde an die Regierung eine Denkschrift gerichtet, worin er» Zusammenwiiken der Banken mit dem Staate und der Nationaibank sowie eme Erleichterung, beziehungsweise F r e t J& e-te - k** Ausfuhr empfohlen werden. Die Aktiva zar Stützung deS Dinars. Die Gvazrr „Tagespost" meldet aus Belgrad: Die Beratungen des Mimsterratrs über die Maßnahmen mr Verbesserung der jnaoflawischeu Valuta werden fortgesetzt. Gestern war an der hiesigen Börse bereits ein Sinken der ausländischen Valuten zu verzeichne». Im heutigen Ministerrat wird ein Antrag gestellt werde», wonach die Kaufleute ihre Zahlungen an das Ausland nicht mehr privat, sondern nurdurch dieNattonalbank leiste« dürfen und das Recht des Deviscnhandels der Börse und den Banke» entzogen und ausschließlich der Nationalbank zugewiese» wird. Dir Kohle«prod«ktiott i«Ostra«-Karwi»er Revier. Aus Mährisck-Oftrau wird uns berichtet: In der Woche vom 4. b's 10. d M. betrug die Produktion an Steinkohle 1,161.081 q, btf K.ckserzeugung 140.462 q, ist demnach um 33, respektive 4% zurückgegangen, wobei die Koksvroduktion in den letzte« Wochen schon wesentlich eingeschränkt wurde. Trotzdem haben die Lagerbestände eine weitere Vergrößer»»« erfahre» und betrugen am Ende der Woche über 4000 Waggons Kohle und über 1,300.000 q Koks. Der Rückgang der Kohlknvrodultion ist darin begründet, daß auf einzelne» Schichten infolge des Ueberflusses an Kleinkohlensortm bereits Feierschichten eingelegt wurden. Der Wert der iw hiesigen Revier unverkauft lagernden Kohlen- und Koksvorräle wird auf mindestens 8'.) Millionen tschechische Kronen geschätzt. Auch an Nebenprodukten, wie an Ammoniumsulfat, sind ungeheure Vorrä'e unverkauft lagernd. 60.000 q Ammoniumsulfat im Werte von 80 Millionen tschechische Kronen wurden auf Rechnung des Fonds für Kunstdüngerbeschaffung übewommen und werdm bis zum nächsten Frühjahr aufbewahrt. s? m r »r SS f' ätj&o™ Norasaaxl rOSEUZCM vmzrmmi BO«> 9^80011101 Telephon 6y-0-18 '- ” Postsdieckonto 62423 | Wien, I.. Wipplinjferstrassc Nr. 83 I SPEZTALITA.Tr Erstklass. Farbbänder Karbon-u.Waehsoaoiere I Amerikanisches Anleiheanbot cm die Tfchech». Slowakei. Wre ,VcöcMl Tribuns" erfährt, trägt ' eine gewisse l><bechisch-amerikanifche Grnvpe der Tscheche- Slowakei eine Arleihvon zwei Milliarden tschechischen Kronen gearn 9°/oige Verzinsung und hinter io günstigen Bedingungen an, daß es offenbar zur Annahme^ d'ei'es Angebotes kommen dürfte. Unter den Bedingungen sei keine einzige, die ngendeine Konzession fordern würde. Die Sache stehe olso mrt der kürzlichen Naphlhaangelegenheit in keinem Zusammen» Hang. > Die Bewirtschaft«»« von Häute» ««d FeSe«. Infolge der mck der Verordnung des Landeshauvtmanneß für Niederosterr?ich-.Land vom 31. Mai d. I.. beziehungsweise vom 28.. Juli d. I. eriolg'en Freigabe des Bieh- und Fleischvrrkehrs in Niederksterrcich-Land nnd änS Niederösterreich-Land in die anderen Bundesländer der Republik Oesterreich, hat der Landes» bauptmann von N-ederösterreich-Land mit der Verordnung vom 6. d. M die Bewirtschaftung jener Haute und Felle innerhalb des Landes Niederöste'. reich Land, welche von dem durch die öffentliche Bewirtschaftung aufgebrachten Schlachtvieh herrühren, aufgelasskn und die Verordnung der niedkrösterreichsschen Landesregierung vom 30. Jänner 1921, Landes-Geketznnd Verordnungs» blatt Nr. 48. betreffend die Erfassung und Verwertung der bei der öffentlichen Biehbewirtschaftung anfallende» Haute «nd Felle.. ansgehobeu. D e tschechische» Ha»dekSvertragsverhandl««se» mit rtngarn und Polen. „Narodni Listy" erfahre», daß die tschecho-flowaklsch - ungarischen HandelsvertragSverhand-!n»aen Mitte Oktober in Budapest werden fortgesetzt werden. Die Handelsvertragsverhandlungcn mit P o l e n werden formell am nächsten Dienstag in Warschau eröffnet werden. Mitteilungen deS Creditoren-VereineS vo« 187V. Das gerichtliche Ausgleichsverfahren wurde eing eleitet: Lang Adolf und OSkar, nicht» protokollierte Kauffeute. Wien, n., Negerlegasse 7, beziehungsweis« Wren, VIII., Lerchenaasse 3. Toman Ignaz. Installateur. Klattau. Frohlrch Marcell, Papierhandlung, Leipnik. Dudek Engelbert, elektrotechnisches Jnstallations- und Verkaufsbureau, Neutitschem. Fellmek Ludw!g, Handschublederfärberei, Prag. VH., Palaektzstraße 302. Hubel E., Kisteufabrik. Tachau, Inhaber Israel EliaS Hubel. Roihmann Alexander. Mhorod. Oezv. Blatt Jozfefne. Glasurch Porzellanhandlung. Debrcczin. Osanhi Jstvan & Ferencz Kiss. Privatbeamte. Kecskemet. — Der Konkurs wurde verhängt: Bör Heinrich, Schweinehändler, Horn, derzeit Wien, XXL Hotel Engel. „Dukla*, Verkauf von Hochdrpcknaphtbamstoren, G. m. b. H.. Prag-Wrfchowitz. Vssely Julius, Kaufmann, Senica. Schramek Rudolf, chem. Fabrik, Turn-Teplitz, derzeit in Haft. Fuchs Brüder,Szecirnh, InhaberArpadFuchs.— DieEröffnung des Konkurses wurde abgewiesen: Jrrlitschkü & beehars, Brüx. Börse für Landwirtschaftliche Produkte. Die Messewoche brachte der Wiener Produktenbörse ktink. Vermehrung der Umsätze, emzelne Messebesucher erschienen wohl an den Börientaaen, der Besuch diente indes vorwiegend informativen Interessen und dem Zwecke, neue Beziehungen zum - Wiener Handel anzuknüpfcn. Die gestrige Wochenbörie zeigle gewohnt lchhaften Verkehr.' Die P r e i f e hielten sich trotz deS Rückganges der fremden Valuten auf hohem Stande,, nachdem das Offertenmaterial in den meisten Fallen nur gering-./ fügige Mengen umfaßte. In M a i s wurde jugoslawischer in de-: Pieislage von KS 3.10 bis 3 15 für tschechische Rechnung ausgenommen. La Plata war m>r Mk- 3.45, Galfox mit Mk. 3.35 oik Hamburg offeriert Hafer ist weniger rege gefragt, bie Tendenz behält unvermindert festes Gepräge, zumal das Offertenmaterial minimalen Umfang zeigt. Ungarischer Hafer wird mit X 52 bis 53 bezahlt, abfallende Sorten und österexsschiicher Hafer' sind billiger erhältlich. In Braugerste schritten Braue^ni zu Anschaffungen und bewilligten für Braugerste bis K 74. Neue Ware wurde bis K 76 bezahlt- Eine Partie alter rmuänsschr:.' Braugerste gelangte in der Preislage von X 63 bis 66 zum Offerte, fand aber keine Aufnahme. Bohnen haben sich mt Allgemeine Depositen-Bank Wien, I., SehaUenoMeo f Oecrüudet 1871 Bank- Akti«nVa«3ital und Reserven; JS. ■i80,0iMMMI!0 u. Wflchnlerhsus Sckwarzenbergplatz, Wien, I., Kolowratrinq 14 Wechselstuben i I. Teinfaltstrasse 2 1. Rotenturmstraise 29 I. Franz.Jonefs-Kai 3? II. Taborstrasse 7 II Heinestrasse 34 III. Hanptstrasse M IV. Suttnerplatr 2 IV. Wiedner Ofirtel 10 V.Keinpreehtsdorferstr.62 VII. Marisüiilferstr. 74 b VII. Newbaugasse 44 VIII. iosefstäaterstr. 64 X. Favoritenstr. 103 XI HanptstrsssetSO XII. Koppreitereasse 2 XIII. Hauptstrasse 3 XIII. Breitenseerstr. 6 XIV. Sparkasseplatz 1 XIV. Mariahilferstr. 196 XVII. OttakriBscrstr. 84 XVIII. Währingerstr. 84 XXI. Hauptstrasse 45 ExposUuren? Badgastein J.ambach St. Johann i. I*. Filialen t Baden b. 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