Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 943 (11.9.1921)
- Date
- 1921-09-11
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Serke % Wie«. Sonntag Wiener Msrg«irzettrrns 11. September 1921 Nr. S4H Krn Kriminalbeamten verhaftet worden, doch ist es!hm damals gelungen,, während der Eskorte zu entnommen. Nach seiner Flucht ans der Irrenanstalt hat sich bloch, wie sein jetziger Plan zeigt, abermals mit Fälschungen befaßt. Bei der Erzeugung der falschen Zanknoterr und Stempelmarken sollte auch der 41jährige Kaufmann Josef Gertler aus Boryslaw teilnehmen and in seiner Wohnung im 3. Bezirk, Marokkanergasse ')tr. 10, war die vorläufige Fälscherwerkstätte etabliert. Dort war als der fachmännische Helfer der 32jährige Ateindrucker Josef Stelzl, 12. Bezirk, Erlgasse 21 -vvhnhaft, beschäftigt. Die Falsifikate sollten durch den 23jährigen Handelsangestellten Moses Mieserrekte Juris. 2. Bezirk, Nordwestbahnstvaße 11 wohnhaft, in Graz an den Mann gebracht werden- In Wiew hätte den Vertrieb der Buchdrucker Stelzl besorgen, sollen. Gleichzeitig mit Bloch wurde auch feine Geliebte m 29jährige Modistin Amalia Grau, die»sich fälschlich Marie Schächter nannte und in der Ausstellungsstraße Nr. 5 wohnte, unter dem Verdacht verhaftet, in die Angelegenheit verwickelt zu sein. Auch zwei Kaufleute, bezüglich derer die Schuld noch nicht feststeht, wurden in Verwahrungshaft genommen. Auch nach seiner ietzigen Verhaftung hat Bloch den Wahnsinnigen gespielt, hoch ist er schließlich von dieser Taktik ab gekommen. Das zweite Haupt der Bande, der Kaufmann Isidor Teich, ist noch flüchtig und wird verfolgt. Sämtliche Beteiligten wurden gestern dem LandeZgericht eingeliefert. Bezüglich der in Bukarest gefundenen falschen Stempel find die Erhebungen im Einvernehmen mit ber rumänischen Gesandtschaft in Wien noch im Zuge. Streikbewegung tut Schuhmachergewerbe. Die vor kurzem abgebrochenen Verhandlungen des Lohnkomiters der Maßschuhmacher wurden über Intervention der Genossenschaft neuerlich anarbahnt und sind als gänzlich gescheitert zu bedachten, io daß es Montag laut Aulündigung der Gchirsenveitretüng zumindest za partiellen Streik» kommen wird. Auch d:e selbständige« gewerbsmäßigen Erzenger von Schuh- »bcrteilen und ihre Gehilfen stehen seit dieser Woche in einem ibitterte« Lohnkamps und Streik. ES handelt sich hier um jene Gruppe von selbständigen Oberteilherrichlern, welch« für Unter- »ebmer Dutzendware erzeuge». Dieselben werden von ihren Gehilfe« unterstützt. Firnistag der Wiener Messe. Gestern fand die Dorbrsichtigung der Gebäude der Wener Messe durch die Vertreter der inländischen und auswärtigen Preise statt. Der Rundgan» begann um V,10 Uhr im Messepalnst. Staatssekie är Z e r d i k, der, als Referent der technischen Aberluna im Meffemrrschuß die Führung übernommm hatte, begrüßte zunächst dir erschienenen Preffevertreiec aus de« Jnand Auslande, etwa 200 an der Zahl, mit einer Ansprache, in velcher er die Bedeutung der Messe und das in kurzer Zeit seschaffenr Merk würdigte. Der M e s i e v a l a st ist in zweifacher Beziehung iür daS Wim von hmtr, für die Stadt, die sich ihren Matz an der Sonne und im Weltharckel ans eigener Kraft wieder erkämpft, charaktersti^ch. Denn wud hier durch das einfach fabelhafte .Klappen" des ganzen Apparats endlich einmal bewrtsen, daß i»er neben eiserner Organisat>o«Ssähigkelt em ernster Wille »errschk, der erreicht rmd durchsetzt, waS er anstrebt, und dem »icktS von der sprichwörtlich« altSsterreichischen Gemütlichkeit rnhaffkt, so wird doch auch gleichzeitig der Beweis erbracht, daß der Wiener Geickmack all« Stürme der Zelt überdauert hat und beute wie je in höchster Blüte steht. Hier gibt es Dinge für den verwöhntesten Geschmack: Leder-und Galanteriewaren. Schirm-und Stockgriffe, Juwele». Gold- und Silbera r b e i t e n. das wuudervollste GlaSundVorzellan. hier ist dar Paradies der Fron. Wenn die hier ausgestellten Gegenstände später in allen Erdteilen auftauchen werden, wenn die Einkäufer, die sie hier zu srhr» bekommen, sie in ihre Länder mitnehmen, so werden sie auch dort von der Anmut und dem Geschmack Wiens «nd feiner Frauen beredtes Zeugnis oblegen. In d t r S't i f 1 s k a s e r n e sind du Papierindustrie und die verwandle Abteilung für ©arte «- rrnrichtungen und Bureanma.schinen untergebracht. Auch hier wurde mit den einfachsten Mitteln das Zweckmäßigste ^reicht. Mck geringen, aber entscheidenden Eingriffen wurden die Räume für ihren neuen Zweck eingerichtet vnd auch hier ist allefertig und. bereit. Die letzten Anordnungen werde« auSgeführt und wen« beute sich die Tore den Besuchern öffne» werden, werden dies« Gelrgeuheit haben, die neue Wiener Tüchtigkeit staunend z« betrachten, sie werden überrascht fein, auf wie mannigfaltige Art und Weise Papier und Kartonnogen Berweudrmg finden, wie praktsch und Zeit «nd Geld sparend heute BureauS eingerichtet wilden können und auch werden. Dom dünnsten Siidenpapr» dir zum wetterfesten Karton, vom Bleistlftlein für kostbare Ridiküle bis zum dicksten ZimmrrminvSstift, vom Bleistiftspitzer bis zur vollendetst:« Schreib- und Rechenmaschine, kurz alle», w«S irgendwie unter die Vorstellung Papier und Bureaubedorf gehört, alles ist hier MirstergÜltrg vorhanden und angeordnet. Bunte Rettamewinrvel beleben daS Ganze und geben ihm einen ganz eigenartigen und fcststchen Ausdruck. In derHandelsakademie Hab« sich Wissen, schaff uud Industrie die Hand gereich». Manche der gesch«ack»«S eingerichteten Lehrräume gleichen modernen Folterkammern und wenn man die OdrraliovSinstrnmeme und die Stühle oder Bohropparate für Zahnärzte steht, steigt einem ei» gelmdeS Gruseln ans. Aber hier siebt man wieder, mit welcher präzisen Fcmarbeit unermüdlich danach getrachtet wird, Mittel uud Wege z» finden, uni dort, wo operative Eingriffe notwendig find, um bedrohtes Leben zn r<t en, dies mit den besten Behelfen tun zu können. Ov ische, photographische Apparat« für alle Zwecke, daneben Mikloskopr und alles, was. fonÄ-ap* ans diesem Gebote der Feinmechanik NiitzliW^ um, pchörteS gibt, um 2 llhr nachmittags versammelten sich dlii ' Pressevertreter im Kurfalon zu einem aemcinsamm Mittagessen, wo unter anderen Bundeskanzler Dr. Schober eine Ausvrachhielt. Wäschesalon FANNY ZINNER Braut- und Baby-Ausstattungen --mp-:-- Wien, L, Annagasse 3 a Telephon 65*86 Semmering, VilU Lore, Hochstrasse iw Telephon 95 Um Vs4 Ubr nachmilstags führen die Preffevertrüer im Salonwagen der Städtischen Straßenbahn« zur Rotunde, wo die versch edenstm Branchen vertreten-sind. So die Elektrotechnik, d't Malchlnenindustrie, Schuhe?Leder, Korbweren. Möbck, Hauß- .und Küchengeräte, chemü'che Er. Zeugnisse, Porzellan- und Slcingntwarrn. Die Textitarupve in der Rotunde Nord ist 'mpo»ant durch ihre Reichbaltrakeit und die Qualität der Waren. Die Rotunde Ost ist, wie da- Zentrum. vorzugsweise dem Maschinenbau gewchmet. Urbcrralchruo wirkt der Ausblick, wenn man vom WeLportal der Rotunde auf das freie Westgclände tritt. Hier ist üne klone Stadt erstanden; zierliche ZeitumiSkioffe, der malerische Pavillon der österreichischen Tabakregie bk»«n d»S Entree. Dann folgen Pavillons für. land. und gartenwirtschafflicke M«schj-n<p, von denen, der e«e ncht weniMr als vier Millionen Kronen gekostet hat. Automobile, Nehrzmge haben ibrr eigenen luftigen Hallen, die Wiener Schlosser ftcklen korporativ in einer geräumigen Halle ihre besten Erzeugnisse aus. Interesse werden auch die. Einfamilienhäuser nach dem Sparbansystem finden,; die sich beide, das eine ia Holz, das andere ans Stein, sehr nett redräimtieren. o I n der Hofburg weist man bald nicht mehr, ob man d!e Räume oder das Ausgestellte mehr bewundern soll, und et ergibt sich ein Gesamteindruck an-reglichener Harmonie. Kleider und Hüte, Möbel leiten hinüber zu der Buch-, Kunstdruck- und GraphikauSsUklung. die deuiljcher als irgendeine Beschreibung beweisen, daß Wen mit Erfolg der Leipziger Buchindustrie Konknrrem zu machew vermag. Aus anderen Sälen tönen rauschende Melodien, die KlavierauSstelung lockt zu näherer Besichtigung. Uch^rMlsig zu sagen, daß Wiens Ruf als Musikstadt und als Stadt altberühmter KlaviererzeUÄÜüfl noch wie vor unerreicht dafieht. Däß hier auch Pinnolas nicht fehl« dürfen, versteht sich von selbst. Andere Räume wieder sind der reichen Musikliteratur gewidmet, die naturgemäß ia der Stadt der Lieder einen großen Raum ein nimmt. FmMnsikverernSgebäude finden die Freunde aller Arten von Musikinstrumenten eme überraschende überreichliche Auswahl und können sich auch von den gelungenen Brr« suchen der heimischen Industrie und der mit ihr Hand in Hand arbeitenden Künstler durch eigenartige Verfahren, neuen Instrumenten den bisher nicht rrrochhar gewesenen Klang alter, wertvoller Mristergeigen zu geben. Überzeugen. Im KÜnftlerha « s haben die Altkunsihändler ihr Möglichste» getan, ans beschränktestem Raum Perlen alter Kunst in aparter und anheimelnder Art zur Ausstellung zu bringen, so daß nickt nur Freunde alter Blldwepke Md Holzschnitzereien bei der Besichtigung aus ihre Kostev kommen/ sondern auch einen starken Etndruck von der anheimelnden ArtAlt-Wiener WohnnngSgestallnng mitnehmen werden. Indisches Mnf«««, N., Malrsaffe IS. Das Jüdische Mnseum,dessenSammlMgenjängst durch ein überaus interessantes Holzreliesbild, eine phantastische Daiftellung Jerusalem» von einem jüdischen Amatenr de- XVU, Jahrhunderts, bereichert wurden, ist während der Messe täglich von 11 b i s 1 U. h r bei Entree von K 10 per Person geöffnet. (Gamstag geschloffen.) Zwecks Emtrllt außerhalb dieser Zeit »ende man sich a» die HauSaussicht. DaS Trchnifchr Mnse«« wahrend der Wiener Messe. I« Technischen Mnseum finden wähnnd der Messewoche folgende Lichtbilder- und F>lmvortraae statt: Montag, 19. di M., 6 Uhr nachmittags, „Das Motorboot, Inspektor H. Hirst-NrkarSlhal. — DienSwg, 13. d. M.. 5 Ubr nachmittag». ^Materialprüfnngswelen nnd Material- Prüfmaschine", Ingenieur KetS. — Mittwoch, 14. d. M., 5 Uhr nachmittags, »Fabrik a t i » » s t e ch » i s ch e Grundsätze im Werkzengmaschinenban", Ingenieur Hamann. — Donnerstag, 15. d. M, 5 Uhr nachmittags, »Herstellung vonKleinmolorenvnd Neuernnge» auf elektrotechnischem Gebt e 11*, Jngtnimr A. Manches. — Freitag, 16. d. M., 5 Uhr nachnnttagS, „Die Bedeutung der österreichische» Autoindustrie", Direttor Jouafz. — SamStag, 17. d. M., 4 Uhr nachmittags, „Nrnzeitigr Transportmittel und V e r l a d e a n l a g evr. j»g. L. Franz. Da» Historische Muse«« der Stadt Wie« (NeueS Rathaus) ist während der Wiener Messe vom 12. bi» 30. d. M. an Werktage» von 9 bis 3 Uhr. an Sonnlage» von 9 bis 1 Uhr für de« allgemeine» Besuch geöffnet. Preistreiderei ««9 Anlaß der Bernnftrttnn» da» Wwnev «esse. Die Aeranstaffuug der Wiener Messe hat in wüten Kreism die Befürchtung hervrmgerud«, daß durch sie eine neuerliche Steigerung aller Warenpreise für die nnhrimische Bevölkerung hnvorgeruden werde. Bürgelmeister Reumann hat daher an das KnegSwucheramt uud an daS Marktamt der Stadt Wien die Weisung ergehen laffm, mit allem Nachdruck derartigen Bestrcbnngen entgegenvrwirken und sie mit r ü ck s i ch t S k o s e r Strenge zu lNstmfen, um so zu vermeidm. dass die Wiener Messe, die bestimmt »st, das WirtschaftSlcbr« der Stadt neu zu befruchten, zu Preisexzrffen mißbraucht werde. Papiere und pappen «Iler Ai*t für den Export stets lagernd MARKUS KL£!!I, Wifi« I., Papi*Mii»clmpl«B« c«) Kleeblattgasse II. Tel. 3122/VI , * Dir „best» GefrUschsst". Mr. Dumaiue, bis z«Nt Kriegsausbruch französischer Botschafter in Wien, hat ein> Werk über seine Wiener Erlebnisse und Eindrücke geschrieben, das lebhaftem Interesse begegnet. In dem Buch ist auch den Anekdote ein gewisser Platz eingeräumt. An eitler Stelle spricht Dumaine von der Exklusivität deS österreichischen! Hochadels und erzählt, daß der Wiener Baron Rothschild' den Ehrgeiz hatte, bet dem F ü r st e n S ch w a r z e n b e r g' erngeladen zu werdest. .Ein ihm befreundeter Würdenträger aus der nächsten Umgebung des Kaisers übernahm die Aufgabe der Vermittlung. Er redete dem Fürsten »üldringlich zu, nicht ohne zn erwähne», daß Rothschild auch bei Hofe zugelassen sei. Schwarzenberg antwortete mit der Frage:; „Sagen Sie, lieber Freund, empfängt Baron Rothschild' in seinem Hanse auch Juden?" — „Was fällt Ihnen^ ein," war die Autivort, „bei ihm verkehrt nur die beste Gesellschaft." — „Also, was wollen Sie? Dann wird er nur natürlich finden, daß auch ich einen I s r a e l i t e m nicht einlade." — D'ie Verantwortung für diese — nicht uncharakteristische — Anekdote muh man dem Autor überlassen.^ * Sin uuoerbreundarcS Flngze»». Auf dem FlUg^ platz H e n d o n wurde, wie das »Berliner Tageblatt" meldet, ein Versuch mit einer neuen Erfindung unternommen, um Flugzeuge unverbrennbar zu machen. Ein mit dieser Masse behandeltes Flugzeug wurde in größere Höbe aufgrlüffkn, wo der Führer den A p p a r a t in B r a n d steckte. Zu diesem Zweck waren große B a u m w o l l b a l l e n m i t Petr o l e u m durchtrankt an den Tragfläche« deS Apparats befestigt worden. Auch die Klechuna deS Führerwar aus dem neu erfundenen Material hrrgestcllt. Wahrend das Flugzeug fick senkte, wurde die Masse vom Führer ang»ündel. Das Petroleum flammte sofort hell auf, indessen blieben daS Flugze»g und der Führer vollständig unversehrt. * DaS grötzt» Schiss der, Welt. In Livervool wird gegenwärtig iür bte White Star Line ein neuer Niesendampfer gebaut, der alle biSherlgen übrrtrifft. Der Koloß, der Heu Namefl „Majestic" führt, soll bereits im kommenden Frühjahr den Scknelldienst zwischen England und Amerika übernehmen. -Das Smiff brsttzt einen Gehalt von 56.000 t, seine Länge beträgt 292 m, die Maichinen, die für, Oclfeurrung eingerichtet sind, leisten 100.00» HP, die dem Schiffe eine Stundrngfichwind»gkelt von 23 Knoten v:rlechen. Es vermag 4000 Kabinenpaffagrere aufzunehmen. Wenn das Schrff vollbesetzt sein wird, so befinden sich auf dwjer schwimmenden Stadt emschließlich des gesamten Schifföprrsosals »nnähernd 6000 Menschen. * Ei» »Jozeph-Israels-Vieietel* in Jerusalem. Professor Boris Schatz, Direktor des „Bazalel", erwarb -in der Nahe von Jerusalem ein Stück Land, auf dem Häuser für die Jerusalemer LkÜnstler gebaut werden sollen. DaS neue LieUel soll den Namen „K o z e p h I s r a e l s", des be'anuten üdisch-hvllandischen Malers, tragen. * Ei» «eues Jmmigrontsnheim in Palästina. Die hiesige ^B'nei B'riih-Loge"' eröffnet unter dem Namen Mlschkau- Jisrork eine neue Im Migrantenherberge zur «»entieltlichen Benützung durch Einwanderer. lJ. C. 33.) . * Berefftlgte hebräische Schule«. Die Einschreibungen für die hebräischen Schulen finden sowohl für Kinder wie für Erwachsene. Anfänger und Vorgeschrittene in den nachstehend angeführten Lokalen und Stunden statt: a) Für sämtliche Schulen: H., Große Mohrerigaffe 16/22, an Wochentagen 5 bis 6 Ubr nebckmittagS, Sonntag 9 bi» 10 Uhr vormittags; b) speziell für dre Schulen im XX. Bezirk: In der Schule, XX., Othmargüsie 46, Mt Wochentagen 5 bis 7 Uhr. Sonntrg vormittags. Es wird ersucht, die Einschreissungrn raschestens vorzunehmen, nm Störnngen «ud Dexschlrppmgen zu vermeiden. » ^Hebräische Schule XU, XM.. XIT.ttnk XV, Bezirk. Letzter Einschreibungstermm Sonntag den 11. d. M., von 9 bi- 12 Uhr vormittags, , Montag den 12. d. M« vo« 5 bi» 7 uackmittags. Unterrichtsbeginn unwiderruflich Dienstag den 13. b. M., um 3 Uhr Nachmittags. Sch»llvkal: Xv„ Hrrllotzgasse 2t, 1. Stock. 0 Irdische» Pädagogium. Einschreibungen und AnS- Muffe täglich außer Samstag und Sonntag zwischen 10 und 12 Uhr vormrttagim Sekretariat. II., Obere Dimaustraße Sl. U. Stiestk, H. Stock. AnfnahmSbedingungen: Für die I. Klasse wird bcr Berweilung eines Zeugnisses der absolvierte» Bürgerschule kill. Klaffe Gymnasium, Realschule und dergleichen) . keine AulnahmsprSsung verlaxgt; bei Fehlen eines solchen Zeugnisses Prüfung auS dem entsprechenden Lehrstoff. Für die Ausnahme in eine höhere Klasse ist die Ablegung einer Aufnahmsprüfung aus de« Lehrstoff der vorangehende« Klassen erforderlich. — Der Unterricht in dm drei unteren Klaffen beginnt am 20. d. M., in der Oberstufe gleich «ach Sukkoth. y, * Theodor - Horzl-Fil« Zugunsten der ukrainischen Pogrompfer findet Sonntag de« 18. d. M., 7,11 Uhr vormittags,im Zirk«s-D» sch-Kino eineMonstervorführ«ng deS d«rch Neuaufnahme« mit der berühmten amerikanischen Soubrette Mali Pico« ergänzten MonumentalsilmS ^Theodor Hrrzl. der Bannerträger dtü jüdischen Volkes^ von Heinriche GlückSman» (Regie Otto Kreisler) statt. Karten zu K &0 fci» K ICO erhältlich an de» Kaffen der^WienerMorgeuz e it u « a^. H., Taborstraße 1/3. im Bankhaus B. .M a y e r, kl., Taborstraße 8 b, m der Buchhandlung L o w i t. 1, Notenturmstraße 2z, i« Verbaude der israelitischen Hnmanitärsvereine B'n e i B'r i t Ij, IX., UniversitäiSstraße 4, im Bureau des ukrainischen. Hilfskomitees (Israelitische Kultusgemeind. 1.. Seite nstettengasseS, If., Stock, StlffungSamt) ttub bei Herrn Wilhelm K r e i n d l e r, H., Obere Doxaustraße 69. * Paßerlelchteru»» zwischen Oesterreich «nd der rschech».«l»W»rm. Me wir erfahren, beabsichtigt die tschechoslowakische Gesimdsschast i» Wien Püffe mit halbjähriger Gültigkeit nnruMhren. Gg handelt sich hiebei um eine geaenseitige Maßnahme. Dm nach Oesterreich reisenden Tschecho-Slowaken wrrdm Daurrvisa bis zu einem Jahre erteilt, wmn der Petent sein Ansuchen stichhältig motivieren kann. Aehnlick werden jetzt i« W i e » durch die tschecko-slowakische Gesandtschaft S ich iv erme rke mit einer Geltungsdauer von mehreren Monaten erteilt werde», sofern der Anspruch auf einen derartigen Sichtvermerk von der Gesandtschaft anerkannt wird. * Bearäbrrifie am heutigen Tage. AlterFri«d« Hof: lQVLfa Echerbrr Johanna. — Neuer Friedhof: 9 Uhr Zwiebel Jakob, 9 Uhr 80 Mi«. Schapira Berta, 9 Uhr 46 Min. Krebs Ladislaus. 10 Uhr Winkler Josef, 10 Uhr 40 Min. Dk Walkman« Moritz, ll Uhr Kömer Ludwig, 11 Ubr 20 Mi». Weiustock Bernhard« 11 Uhr 40 Min. Taubmann Sophie. Floridsdorf er Friedhof: s Uhr Berger Hilde. * Sachemisch« Uhrwerk i« «enschlichem OrgawkSum». Unter diesem Lite! wird UniversnätSprofessor Dr. Emil Schwarz in einem Kurse von zwölf Borträgen, die jeden Mittwochvom 14. d. M. angefangm. im Klemcn Saale der U r an i a stattfinden, die seit kaum zwei Jahrzch)i'ten genauer bekannte Bedeutung der Blutdriisen (Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, ZirbdldMi^ Nebenniere, Lymvhdrüsen, KrrMdriisen usw.) für den menschlichen Organismus darlegen und dabei auch aus die Steinachsche BerjÜngungslehre zu sprechen kommen. i Getragene Pelze aller Irt sowie Kleider kaeft za horrenden JACOB MAYER Preisen das Kleidernnd Pelzbans älÄrÄSSÜ“»1rvS»4S