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Wiener Morgenzeitung · 1921-09-10 · Heft 942 (10.9.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 942 (10.9.1921)
Date
1921-09-10
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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priyr* \selie € MenI SWÄaK Wiener MortzerrzerrunK lö' Septttnber lÖ2f AKr laft keinen Zweifel darüber, daß die aufWesiuugar« bezüglichen Bestimmungen der FriedenSvrrträge von SL. Germain und Trianon m jedem Punkt eingchalten werden müssen. Der Berichtet slattrc bkmerlle. daß in * diesem Stadium, des Gespräches die Mtldvug von neuerlichen Mionen der ungarischen Aufständischen eintras, worauf der italienische Drplvmai e. klärte, das höfliche Auftreten dir Enteme bedeute nicht, daß ihre Geduld c unerschöpftich sei. W.uir ungarischerseits d e auf Westungarn bezüglichen Forderungen der Entente nicht durchg-firhu, sondern mit Gegennolen. HittAlvschiedungrn oder Kampfhandlungen beantwortet würden, io bliebe nichts anderes übrig, als zu Gewaltmitteln zu gre-.fru. Er habe ein '.urstristiges Uttimatam unter den gegebrnen Verhältnissen nicht für ausgrftklof'es. Ungarn schade nur feiurin guten Ruf, w-nn es die erprobie«, verläßlichen Gctid.rrmen als des Kommunisnm- Elemrnie hinstellt, vndächtig» Inland. ALrükehr Dr. Grimms. Der BundeSminisier für Finanzen Dr. Grimm ist giflrnr *88 seiner Reise nach Paris, London und Gern hier nnzetrofse«. Der Finanzausschuß drS Nat'.onalrates wird sich Mulwoch den 11. d. M. vormittags vusammeln, um den Bericht Doktor Grimms über das Ergebnes seiner Anlecheverhandlnngm in P a r i §, L o n d o n und Gent entgegen.mmhmen. Hierauf wird der Ausschuß die fccic;t3 rngeliinrigte A ch r milliardrnk r e d i t - E r m u ch t i g u n g in -Verhandlung ziehm. In der Mittwoch nachmittags siat:si«de«drn Plerarfttznog keü Nqtiena!- rateS toll das Kredite.mächrirunsSgr'ctz zum Beschluß erhoben werde«. Wie verlautet, bringt Dr. Grimm die. Zusage der iniverzaalichen Fl:iisigmachu»ü eineS Fünfmiltionenv f u n d - V o r s ch n s s e s. von seiner Reife mit. Weitert Vorschüsse auf den Dölkerbundkredü sc en rhm übeVdirsür dir nächste Zeit in Aussicht grstrllt worden. ■ Der Völkerbttndkredit öereitgesteAL. Die »Sraaiskdrre''poncenz" weidct üb er d i'e E r> gebnisse der Reise d e s D u n d c 8 nt i ti i ft c r $ für Finanzen D r. Grimm.: ’ , ' Der BundeZminestcr für Finanzen hat bei den wiederholten rmd eingehenden Beratungen m Pari Sr. L.o ndon und Genf frsifiellen können, daß sowohl bei allen Organen des. Völkerbundes als auch be; den beteiligten Negier u»gssielle« das öftrere ichrsche Finanz» und Sanierung s» v ro.gr a mm, so wee es seinerzeit von der österreichischen Regierung mir Len Vertretern des FinarizkomiteeS des Völkerbundes anSgearb eitet worden , ist, rmgeieikte B i llig u a g fisdet und allgemein als Güindl«ge der weitere« Akt!»» fesigehalten wird. ' Die Darlegungen des FinanzminifferS Dr. Grimm über . die energischen Maßnahmen, welche in Oesterreich Parlament und Regierung -um Abban des Defizits ergriffen haben, haben den besten Eindruck gemacht und es wurde überall anerkannt daß Oesterreich, soviel an ihm lag, der Verwirklichung des Saniernngsprogrcrmmsvorgearbeiirthabrrmd beanspruchen könne, daß nunmehr a«ch die zugesagte Hilfe de- A us I ands wirklich ein setze. Diese er sch eint gesichert und hangt, nachdem bereits alle Staaten -i§ auf Amerika sich für die Rückstellung der Grnrralpfandrechte ausgesprochen haben, lediglich davon ab, daß auch die Regierung der Vereinigte« Staaten, die übrigens bei jeder Gelegenheit ihr Wohlwollen für die österreichischen Sanierungspläne auSgedröckthgt, formell diese» Erklärungen beitritt, Sobald dies geschehen ist, werden die bekanntlich bereits gesicherten ersten Vorschüsse und Allslandskredite stüjsig gemacht werden. Die mannigfachen Besprechungen des BundeSminiftrrS für Finanzen mit din Mitgliedern d:s Finanstomitecs des Völkerbundes und die Verhandlungen der letzteren mit den in G e « f anwesende» sonstigen Pnsönlrchkeilrn halten Len Erfolg, daß schon für die Zwischenzeit, das heißt, bevor noch die formelle Zustimmung der Bereinigten Staaten vorkiegt. die B e r e i t st e l l rrn g der erforderlichen Mittelzuges agt werde. Der Bundrsmmister für Finanzen wird demnächst dem Finauzamschuß und dem Nationalrat über seine Verhandlungen aussührlich berichtm. _' Der italienische Autzenminister Kommt nach Wien. Wie», 9. September. W'.e die »Politische Korrespondenz" erfährt, rerst der iialreuische Minister des Aeußern Marchese della Torrrtta SamrLag den 10, d. M. abends nach Wien ab, wo er Montag vormittags eiutriffi Die jugoslawisch-österreichischen Verhandlungen. Laibach, 9. September. (Tcl.i-Komp.) lieber die finanziellen Verhandlungen zwischen Olsten eich und Jugoslawien wird aus Belgrad gemeldet, daß die öfteereichifche^ Vertreterden Vorschlag machten, die Verhandlungen zur Ergänzung ihrer Vollmachten, zu unt.rbrtchen vnd die Beratungen dann in W!rn iveiterzuführrn. Die jugoslawische Regierung hat dem zeigestimmt und die Fortführung der Vrrhandlnng n est.sür die kommende Woche in. Wien 'n Aufsicht genommen^ - ' ■ - Kämpfe zwischen christlichen und mohaMmedanischen Arabern in Transjor-anien. Jerusalem, 7. September. (Jäd. Korr.-Bur.) In Trausjvrdanim find Machen christlichen Md m o h a m-, m e d a n i s ch e n A r a b trn..ß ä m p f e auZgebrochen. In E l S a l t und im Distrikt Kerak fanden erbitterte Kämpfe, zwischen vrrfch!edenen Stämmen statt. Em Ddef wurde vollständig niedergebrannt. Noch immer Petljura^ M-skau, 9. September. (Funkipmch.) Banden des P e ts i u r a haben in der Gegend, von B r r d i t s ch e w rin Magazin mit 7o2o. Pud Getreide a n g e j ü n e i. ■ @te; suchen überhaupt die Getreidenblirfttung in. der U k t a i n fauf; jede Weise zu stören. v . Wilna soll Litauen MgegtiLdert'^ werden.? Warschau. S. September. (Fuu'fpruch.) Das neue Projekt' HpmanS', S i I n a ix l $ a u t o u 0 m t P rovi n z a n u g l i e d e r n, hat. in Polen , a L l g e m e i n e iE m.p »tun? heroorgrrnfen und wird von allen Parttiert als i undissMb cb ab gelehnt. ■ -v LagesberLchL. Throrie «nL Praxis. , 1 Wie (cfamtf, hat Dr. Seipel, das politische Oberhaupt der österreichischen Ehrisilichsozialeu, den Rassen-- anllsenritisrnus öffentlich befehdet. Nunmehr ergreift auch der kulturelle Führer der Partei, Dr. Richard K r a l i k, in einem Wiener Blatte daS Wort zu folgendem Geständnis: „Ich bm ein entsNedtnier Gegner des RasienantisemitiSmus. Meine besten Freunde waren Juden und die innigste Freundschaft verbindet mich mit dem Prager Ilniverstiätsprosefior Wilhelm Klein, der als Jude einen entscheidenden E nfluß-aüf meine Weltanschauung ausgeübt und mich eigentlich erst gelehrt hat, vr'aS Katholizismus ist;.. ~ Nicht viel anders halteu cs die F i n a n z p o l i t r k e r der Parier. Bo« ihnen liegen zwar keine theoretischen Bekenntnisse,, daiür aber umsomehr praktische Beispiele »philosemitischer" Au- . Wandlungen vor. Die Versippung des österreichrfchen Klerikalism«S mit dem Judenkapital der Großbanken wurde schon in der Atzra Lueger augrbahnt und seither großzügig anSgebaut. Unter solchen Umständen muß die „Reichspost* ihren Bedarf an antisemitischen Zitate« aus dem — „riberalen" Lager der D i l l r o 1 h, W e i n i n g e r vnd ähnlicher beziehen. Die .Drutschösterr'eichische Tageszeitung" ist aber am allerwenigsten berufe», hierüber zu spotten: ^Jetzt wollen wir abwarten, bis sich em führender Mitarbeiter der „Neuen Freien iPreffe* als Antisenrit und einer der „Atbeiltr-Zeitung" als Monarchist bekennt.- Sozialdemokratische Monarchisten sind uns?war nicht bekannt, aber auf führende Antisemiten als Mitarbeiter der »Neuen Freien PreffeE braucht man nicht erst zu warten. Wir konnten erst jüngst eine unfreiwillige Selbstkritik de- Herrn Dr.W aber auS der »Renen Freien Presse* zitieren, als er zur Begrüßung der Bnrgrnländler so schöne Worte fand, deren jedes einzelne wie eine blnügr Verhöhnung seiner als Innenminister geübten Praxis anmutete. Auch der großdeutsche Parlamentsprästdent Dr. D i n g h o s e r benützt mit Vor liebe die Epalien der .Neuen Freien Prrsie" als sein Forum. Die Genannten verstoßen mit solchem Tun durchaus nicht gegen das großdeatschr Parteiprogramm, daSi« der Fassung des Dr.U r s i n den Gestnnungsgcnoffen ausdrücklich die Verbindung mit der Jndrnpresse aus geschäftlichen G r ü n d e n gestattet. Die Deutschnationalm befehden also die Juden, mache« aber mit ihnen Geschäfte, die chriftlichsozialen Führer wiederum befehdm den Aniilemitismus und machen Mit diesem Geschäfte — wir wagen es nicht zu entscheiden, welche Methode sittlich höher steht... __ Bon der Lichtbildstelle des Jiidische« Nationalfonds. Durch Beschluß der NationalwadS-Weltkonfermz in Karlsbad wurde die Wiener Lichtbildstelle des Jüdischen Nationalfonds in ein zentrales Institut LeS Nationalfonds für alle Oesterreichs Vertretung beim Internationalen Gerichtshof. ®tnff s. September. Die Kaudidatenlisie der Richter de- Jnlernationalen Gerichishofts enthält Namen, darunter die der Oesterreichrr Dr. Franz Klei» und Dr. Franz Schumacher. _ Die Konferenz von Portorose. P«riS, S. September. .Libert«" will «fahren habe«, daß %it Konferenz von Portorose zu Besinn dekbmmmden Monats zufammkntrrten werde. _ PELZWÄREN Leo Pitzker, VII., Mariahilferstr. 86 empfiehlt sein reichhaltiges Lager ist m Pelzmänteln, Stadtyelzen, Fficfissm, Stetes aller Arten zu besonder» billigen Messeprelsen* Länder umgewandelt. Diele Lichtbildstelle verfügt »o$ über das umsafirndfir palästinensische Bildermüterial, boi für Propagandazwecke zur Verfügung steht. Fortgesetzt > treffen die Rt.it.e st e n A u f.n a h m e«: a«S E r e z Israel ein und werde» teils für dir Herstellung von Diapositiven für L i ch t b i l d 11 b.o^ ri z a g e, teils fü, Klischees zu I l l u st r a t i o nen verwende^ die als Beigaben informativer Artikel die Aufbauaebeit des Jüdischen National' fonds weitesten Kreisenbekanntmachen. Solche Illustrationen sind zuletzt in den Nummern 36 vom 4, beLeehnngsweise' B. d. M. der „W.ener Bilder" und des ^Interessanten Blattes" erschienen und werden in-der-Hand unserer Nationalsonds-Kommissäre' ihre propagalorische Wirkung für unseren Volksschatz sicher nicht der? fehlen. . - Das Schulgeld an den Mittelschulen. Das BundesgeseMatt verlautbart heute eine Berord" ' nung des Bundesministeriums für..Inneres- und Unterricht. . betreffend das Schulgeld und die sonstigen, von den Schüler^! an den Mittelschulen -des Bundes (Gynmäsieft aller' Arteer, Realschulen , und deutschen Mittelschulen) zu - efttrichtendeft Zahlungen. Danach -hat jeder öffentliche Schülex eiüer Mittelschule des Bundes, bei. seiner Ausnahme eine Auf»ah^mstaxe und während des' Besuches dervAnstalt für jedes Semestcr.ein Schulgeld nebst einem Beitrag für die L e h r m i 11 e t f a m nt I u n g c n, und für dje ,der lörper> stchen. Erziehung, der -Schüler dienenden^ Veranstaltimgen zu, 'I entrichten, sofern ihm, »echt. die. Befreiung gewährt wiro. IDieordnungsmäßig eingeschriebenen PrivatisteU sowie die - zunr Unterricht,iu einzelnen Gegenständen zugelasst'neie.,anß2r,- ordentlichen Schüler (Hospitanten) habe» die Aufnahmstaxe und-- das .Schulgeld.'eLe-nsv': zu entrichten wie, dje Öffentliche»,., Schüler, die Beiträge jedoch .nur. dann, ivenn sie die Ein-- richtungen der Anstalt miibenüden. , / . .Das Ächülige lö beträgt an jeder Mittelschule des ' Bundes einheitlich 1000 Krone» für das: Semeftc.r. . Für ausländi s che .Gsthüler erhöht sich das. entrichten de ' Schulgeld auf das F ün ffach e des', für -die-'östetreichisckM - Schüler-vorgeschriebenen Betrüges. Doch kann-eknzelnm aus-' - ländischen Schülern bei besondersberücksichtigungswürdigen' Uirkstäilüen auf Grund eines bei 'der Direktion, der Mittelschule, an der der Schüler' ausgenommen werden will oder an der er fchon^aüfgenommenist. -einzubrittgeudeir begründeten^ - Ansuchens ausnahmsweis: vom. Bunbesministerium die Gleichstellung mit best österreichischen-Schülern zugestandcu werdcn. Oeffösttliche '.Schülerkönnen in Bprütksichtigureg ihrer wirtschaftlichen Werhält-nlsse-bet einwandfreiem Berhaltrn und bei günstigem Studiestfortgang durch Beschluß des Lehr- . lörpers der Anstalt vo« der Entrichtung des Schulgeldes ganz,oder teilweise befreit werden. Bei einer teilwLisen.Vc- -. freiung sind folgende^ Stufen einzuhalten: 750 Kronren, 500 Kronen -und .250 Kronen für ein 'Seistester. . . . Oeffentliche Schüler der erste« H'lstf.fe,.-füp»,die schon für das--erste Semester um die ckestweife oster ganze, Befreiung von.,Mr<-Entrichtung des Schülgeldes,-. ängMcht -wirb, sind v v r-l au jf i g y h n e.E r tag. d e s Schü l gelb es. ' aufzunehmen. ' , . , ....... Nach Ablauf der ersten."ztvei Monate des Schuljahres . -hat der Lehrkörper auf Grund der bis'/idahi»...vorliegende». .Leistungen und /ftüieS-i.WjWeiis -zu.eirtschsiheu^ . ' ob er:ganz.zu..Zefreren obtt-s ür-.wetchem' ,Msmaß. ihstr^i rat ..'f. teilweise' Befreiung zu gewähre» ist; dir.'iZMstng ,bc§ Schuh? -" gelbes Hat fodann MheHns vor -Ablauf'des dritteü MönateZ ' des. Schuljahres zu erfolgen. Die Auf nahmstaxe beträgt .'100 Kronen,' kann .'jedoch den üsfentlichen Schülern, bei denen dieDorausfttzungeir .für die-Befreiung vom Schulgeld zutreffen odsc, die nur durch die Ueberfiedlung ihrer Angehörige,: zu-'einem Wrchs-l der Anstalt genötigt sind, durch Beschluß des - Lehrkörpers ganz oder zur Hälfte erlassen wanden. Privatesten und meßerowentliche Schüler können von der Ausieahmstaxe nicht ^befreit werden. ' Der Lehrmittelbeitrag und der Beitrag' für 'die der körperlichen .ErziehungderSchüler dienenden Veranstaltungen betragen je 100 Kronen für ein Semester. .Die '.Entrichtung dieser Beiträge kann einen Schüler über Beschluß des Lehrkörpers gairz oder teilweise erlassen werdcrr. Für ausländische Schüler, die das erhöhte Schülgclü entrichten, ' erhöhen sich die ' Ausnahmstaxen sowie - die -vor« genannten .Beiträge auf das Fü n f s ach e des. von österreichischen Schülern zu entrichtenden Betrages. Die Verordnung tritt mit Beginn des Schuljahres ' 1921/22. in Kraft. __ Die Streikwelle. Streik im Holztzrechslergewerbe. Nach längeren Unterhandlungen zwischen der Fachseltio» der Holzdiechslec und dem Lohnkomitee der Gehilfeno,ganisation sind mrt dem gestrigen Tage, da keine Einigung erzielt werden kannte, die Holzdrechslergchufen Wiens in Streik getreten- Die Meister «klären, nicht in der Lage zu sein, die Forderungen der Gehilfen bewMgcn .r« können. In alle« Werkstätten ruht dir Arbeit. Gtseikandrshung des Speditionsbeamtenverfonal,. Morgen früjh läuft daS Ultimatum ab, welches das Bure.iu-- personal der Unternebmerorganisation zwecks Erfüllung seiner Lohnforderungen gestellt hat. ES wird eine S^/oige Erhöhung deS GeiamtemkommenS vom August d. I. ohne Rücksicht auf die anläßlich der jetzige« Teuerungswelle ohnedies von vulen Firmen vorgenommene« tndevidnellrn Aufbeffnrmgrn gefordert. Letztere betrugen «mimu« 2000 und maxrmum K. 3500 pec Kopf und Lionat. Die SpeditronSbramtm erklärten, im Falle der Ablehnung ihrer Fordernnren ab Montag m den Streik z« treten. Das Wiener Speditiousgrwttbe, welches erst vor kurzem mit feinem Arbeeterperjonal (Kutscher, Aufleger, Magazineure, Diener und Hilfsarbeiter) einen Kolleftivverlrrg abgeschlossen hat, deschnfügt gegen 4000 Beamte und Beamtinnen. Lohubomegu«« im Miener.Meide««achergerverbe. (130 bis 140% Lshnerhöhnngen.) Die Arbeiterschaft der Dame m a ß b r a u ch e hat an die Unternehmer folgende Forderungen überreicht: Für Arbiter 130% für selbständige Arbeiterinnen 125*/«. für Gehilfen von der AuSlehre bis z« einer 6jährigen Dienstzeit 11°% der im letzten Vertrage festgesetzten Löhne. Für Zuschneider wurden 130%, für Direktricen 135% Gehaftserhöhung gefordert. Die Entsmäöi- SMg der Lihrlinge und Lehrmädchen hat eine Erhöhung um 50 zu erfahren. Änverdem werde« lür Arbeiter und Ardeiterinucn für jeden Monat ein Auschaffungsbertratz in der Höhe eines Wochengehaltes und. für Angestellte ein einmaliger AnfchaffMgSbeiirag im Ausmaße eines halbe« Monatsgehaltes, der am I. Oktober l. I. ,ur AuS-ahlung zu kommen hat, gefordert. Getragene Pelze aller Art sowie Kleider kauft za harrssdes JACOB MAYER K«i4er-udPelziiaos ZI., Taboretrese« 44 ced XI., Oresae

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