Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 939 (7.9.1921)
- Date
- 1921-09-07
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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5*7.939 Wien, Mittwoch Wiener MorgenzeitrinA ' Hervo'rageud arbeitete bei Bratislava Wz Vereidigung, der Tormann, Zenterhalf, der rechte Flügclhalf und die linke Verbindung. Der Zenterhals war der lüfte Mann im Felde. BerGöding ist der besonders guten Arbeit Sterns, Hackers- Poldas, WeiglS und Reiß' Erwähnung zu tun. , ’ Die Länderktasette dürfte der Clvit de8 großen, internationalen W. A. C.-Meetings werden. Zu dieser Programinnnnunrr haben die Leitbathletikverbände Schwedens. Dcutsch'andS und Orstkneichs ihre besten Sprint:r nominiert. Die olympische Staffel (lOO-st?0).-t-400 -i- 800 m) bestreiten die dret Staaten in t folgenden Mannschaften: Schweden: Lindwall, Johanssohn. Wrjnarth und Lundgrrev: D eu tr chlaud: Senftleben (Brrlm), Fritz (Mannheim), v. Hali (München) und Kövke (Berlin)'. Oesterreich'; Eggcr <W. A. C-), Rauch (W. A. F), Cast'inone (W. A. C.) und Frirbe (G. A. K.). Die akademische Sportabteilurrg ZndLa, welche im Vorjahre die Hochschulmeisterschait gewann, nimmt d n Sportbetrieb wieder auf.' Ans diesem Anlaß findet heute den 7. d. M. imCaf4Atlashof um, 7 Uhr abends eme PlenarVersammlung statt, zu der,aste Miigluder bestimmt erscheinen wollen. Don werden auch Annielrunnen aktiver Hvchichüter. wckche bereits längere Zeit snßbällsp örtlich tätig waren, entgeacngenommen. Die Leitung haben mteiiunstnch Dr. Frucht und Dr. Paul Ke ger: Übernommen. Als Trainer wird der bekannte Hakoah-Spielrr Ingenieur Slutzky fungieren. Die tzakoah-Fntzballer in Karlsbad. Die Hakoab tritt heute vormittags mtt folgenden Spielern d!e Fahrt nach Karlsbad an. Reumann; Scheiter, Trümer; „Slutzly, Kohn. Molnar: Katz, Grünwald, Gansl, Neufeld. Häusler; Kovar. An der Reise nimmt auch der Trainer Galkill teil. Die Mannschaft wird in Karlsbad vom Präsidenten Dr. Körner erwartet. Jüdischer Sportklub Haschiltofi komb.—Ideal I und ll 5:0 {0:0). S'chcrcr Siea der technisch t-estrren Mannschaft. To,schützen: Mörsel l (3), HudeS l und Reich. Schiedsrichter Kaßner sehr gut. Jüdisches Sportklub Haschiltsn-Taubstnmmen F- <£., k. Iungruannfchaft 4:3 (3 : I\ Haschilton trat mit sechs Ersatzleuten an und war den körperlich stärkeren Gegnern technisch überlegen. Tore für Haschilton: Kaßner ll (3), Gertler H (1). Bei den Gegnern war Robert Antosch der Beste. Sportklub dev Wiener Berufsfeuerwehr. Am Donnerstag den 3. d. M. stndet in Kadrmanns Saallo'aütäen (Weißes Kreuz, Prater) unter Beisein der Spitz:» der Behörden nnd Sportverbände für die sportlichen Bestleistungen qeleaemlich der Sportplatzeröfsnung der W. B. F. die feierliche Preisvecteilung statt. Zu dieser Veranstaltung strrb alle Sportler und Mitglieder der Freiwilligen und B«rufssrnerw>hren sowie die Anhänger der W. B. F. kierzlichst eingeladen. Beginn 7 Uhr abends. Anschließend gemütliche Unterhaltung und Tanz untcr Mitwirkung der eigenen Feuerwehrkapellen- Bewilligung des Musikerverbaudcs. Moriah. Heute Vollversammlung und Mannschaftsaufstellung für das donnerstägige Wettspiel mit drei Mannschaften gegen Chemth. Heros. Heute VnbUhr SpielerveisammlnugimCafä „Drei Lauser". Mqnltschgstsausstcllung gegen Hasmonea. Akademische Sektion: Ausnahme jeden Mittwoch und Donnerstag zwilchen 7 und 9 Uhr im Caf6 „Drei Läufer", IX,' Atserstraße 3t. Bankhaus M. ROHATYN Wien, I., Maria Thoresienstrasse Nr. 10 Telephon 20-3-63. »S4 Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen. An- und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. Der Volkswirt. Gestempelte Krone -- Auszahlung Wien -- Ln Zürich notierte: dir österreichische Krone . . . —.65 (—.67 tzir östrrr. gestempelte Krone. —.54 (—.55 dir tschechische Krone .... 7.— ( 7.— die Mar! ........ 6.35 ( 6 52 ßtzram.V. . 3.20 ( 3 20 Bukarest . ... 660 6.72 Pudaveft. 1.42 ( 1.45 Warschau ........ .—17 —.20 —.65 Centimes. —.54 Centimes. am 5. September) am 5. September) am 5. September am 5. September am 5. September) am 5 September) am 5. September am 5. September) Panikartige Vorgänge auf dem VaLutenmarkt. Die Flucht vor der Krone erreichte gestern ihren bisherigen Höhepunkt, ungeachtet der offiziellen Mitteilungen über die Aussichten der Kreditaktion. Bei Beginn des Verkehrs war stürmische Nachfrage nach fast sämtlichen ausländischen Zahlungsmitteln vorhanden. Es wurden sogar für heutige Begriffe unerhört hohe Ziffern erreicht und vorübergehend wurden ^Dollar bis K 1440, englische Pfund bis K 5000 und tschechische Noten bis k 16.40 emporgewirbelt. Späterhin trat eine Abschwächung ein. Dollarnoten schlossen zum Kurse von K 1370. Auch die übrigen Paluten waren gegen den Eröffnungskurs billiger erhältlich, da Gerüchte von einer S cfd i eßung der Börse wegen der ^für die Krone so ruinösen Vorgänge im Umlauf waren, doch bestätigte sich die Wahrheit dieser Gerüchte vorläufig nicht. Die Regierung steht diesem verderblichen Taumel nach'wie vor ohnmächtig und tatenlos gegenüber. Ueber die Steigerungen auf dem gestrigen Valutenmarkt geben nachstehende offizielle Notierungen Aufschluff'. Amsterdam 41.950.— Geld. 42.050.— Ware (gegen S.Sepü 38 325.- Geld, 36.425- Ware). Agram 666.-. 667.- (615.-, 619.-;. Belgrad 2641.-. 2661.- (2458 - 2472 —), Berlin 1417 -, 1423.- (1316.—. 1322-1. Brüllet, 98v0-. 9920.- 8780.-, 8820.-), Budapest 312.50, 315.50 (288.50, 291.50), Bukarest 1415 1425.- (1320.—, 1330.-). Christlama 16.975.—, 17.025 (15,576.— 15.625.-). Kvvmbakw 23.135^ 23,175.- len Uebersiedle und begleite meine Möbeln selbst nach Polen Beiladung von üinzogspt mit den nötigen Papieren nehme icü bis 15. d. M. an Spesen ganz minimal! Zuschriften unter „Anmeldungen bis längstens 15. d.M. 9157‘‘ -an die Administration des Blattes HD7 (20.425.-, 20.475-), London 4915-, 4935.- (4270.-, 4290.—), Mailand . »mb Triest 5680.—, 5760.— (6215.—, 6235.-), New-Aork 1328.-. 1327.- (1138.-, 1142.-). Baris l0.»gs>.-, 10.100.- -8955-—. 8995.—!. Prag 1547.-, 1553.- (1374.-, 1380.-), Sofia. 965.—- 975.— (930.-, 940.-), Stockholm 28.120 -, 28.180.- (24.670.-, 24,730.-), Warichtzu and Krakau 33.—, 35.— (35 10, 37.10). Zürich 22.5,75.—, 22 625.— (19.525.-, 19.575.-), Madrid 17.410.-, 17.490.- (15.060.—, 15.140.-), Dollarnoten 1810.- 1314.- (1234.-, 1238.-), Belgische Raten 9830-— 9870.- 9405.-, 9445.-), Bulgarische Noten 942.50, 952.50 945.—. 955.—), Dänische Noten 22925—, 22.9!5.— 121.375.-. 21.425.—), deutsche Marknoten 1412.—. 1418.— (1354.—, 1360 —), englische Noten 4875.—,4895— (4600.— 4620.—), französische Noten 10005.—, 1t.045.— (9630.-, 86?0.-), holländische Noten 41.850.-, 41.950.— (39 950.—, 40.050.—), italienische Noten 6630.—, 5650.— (5390.—, 5410.—), unabgestempelte jugoslawische Noten 2611.—. 2621.- (2590.—. 2610.-), norwegische Noten 16.775.- 16 325.— (-.— — —)> polnische Marinoien 33.50. 35-50 (36.05, 38.05), Rumänische Noten 1403.50, 1412.50 (1380.-. 1390.—), Russische (Rom.) — .r-v —.— Schwedische Noten 27-970.-, 28.030.- (26970.-. 27.030-), Schweizer Noten 22.525.—, 22.575,— (21175. 2! 225 , tschechoslowakische Noten 1527.—, 1533 — (1482.—, 1488.—), ungarische Noten neuer Emission 317.50, 320.50 Spanische Noten —, —.— (--.—, —,—). Die Geldknappheit in Ungarn. Der „Prager Presse" wird aus Budapest berichtet: Die Baissepolitik des Finanzministers Hegedüs, gepaart mit der sprichwörtlichen Habgier der Banken nnd der Bauern, ries eine fast beispiellose Geldknappheit in Ungarn hervor. Selbst den ältesten, stärksten Firmen wird Kredit nur unter den s ch w e r st e n. B e h in g u n ge n gewährt. Ein jeder zittert im allgemeinen Unsicherheitsgefühl um sein Geld, das Privatkapital zieht sich vom Darlehensgeschäft vollständig zurück, und auch die größten und ansehnlichsten Banken schließen nur Wuchergeschäfte ab. Der Darlehenszffrsfuß selbst ist heute 6 Prozent, die Banken verlangen aber eine Menge von verschiedenen „Gebühren", ganz so wie. früher die berüchtigsten „Kreditgenossenschaften". Außer dem legalen Zinsfuß zahlt man noch eine „Verkehrs-" und eine „Bankgebühr" (zusammen zirka 2 Prozent), eine „Geschäftsabschlußgebühr^ und eine, nicht näher bezeichnete sogenannte „Sondergebühr". Die letztere, (gar nicht motivierte Gebühr trägt alle Merkinale des Wuchers:. Der Schuldner zahlt 2 bis 5 Prozent für das geliehene Geld für das ganze Jahr, ungeachtet dessen, daß er seine Schuld nach, drei Monaten zü'rückzahlenmuß. Die Habsucht der Banken ist aber damit noch, bei weitem nicht befriedigt; sie verlangen noch eine Beteiligung am Gewinnste des Geschäfts; eine Beteiligung im Geschäft wollen sie nicht, sie tragen kein Risiko, sie fordern nur eine Beteiligung aur schon erzielten Nutzen. Alles in allem: Der Schuldner zahlt wenigstens 2 0 Prozent der Bank. Somit erscheint der Bankivucher als eine der mächtigsten Triebfedern der allgemeinen Warenpecteuerung. Könnte trte Handels Welt billigeres Geld bekommen, so wäre das Leben in den Städten bedeutend erleichtert. Denn eine Geldknappheit ist ,yrr in den Städten zu beobachten; das Landvolk verfügt nicht nur über genügendes Betriebskapital, sondern es hat auch riesige Geldvorräte angehäuft. In einer der letzten Sitzungen der Nationalversammlung erzählte der Abgeordnete Sandor eine kleine Banerngeschichte, die es verdient, in eine Anekdotensammlung anfgenonuuen-zu werden. Ein Bauer im Kvmitat Veszprem hatte sehr viele Banknoten. Acht Säcke Awaren schon voll mit Banknoten, als der Bauer endlich wissen wollte, wieviel Geld .er eigentlich hat? Er ist in die nächste Stadt gegangen und hat.einen Vertrag mit einem Bankbeamten geschlossen. Der Beamte hat die zusantmengerafften, zerknitterten Banknoten geordnet, geglättet, gezählt'und schön zusammengelegt für ein Honorar von 15.000 Kvonen ... Die Geldknappheit in einem wirtschaftlichen Zweige ist immer durch die Aufstapelung in einem. anderen Zweige bedingt; eine Stockung im Kreislauf des Geldes war aber noch niemals, so gefährlich wie"jetzig Das Geld stockt jejD bei einer Gesellschaftsklasse, welche alles besitzt, was zum Leben notwendig ist. Geld und Ware sind die zwei entgegengesetzten Pole drs wirtschaftlichen 'Lebens, und die zwei Pole sind, statt einander inr Gleichgewicht zu halten, ineinander gelaufen. Das ist eine unnatürliche Erscheinung, eine solche Verdrehung der nationalen Wirtschaft ist nur möglich, wenn zur Störung des natürlichen Gleichgewichtes der Ware und des Geldes überwältigende Zwangsmaßregeln berget . a. t;t haben. Parteien, Regierung, Ar in e e, alle wollten sich nur auf die Bauern stützen, dem Bauer wurden die Gesetze geschaffen, nach seinent Wunsch orientierte sich die ganze Preispolitik der Regierungen. ß)$: Fo,lMt M naMrM sehr sMmm,. jyMv; Wöx- 7. September 1921' Seite 9, —---“—1 A träglich für die anderen Gesellschaftsklassen, aber sich darüber öffentlich anssprechen oder schreiben darf niemand. Nur „durch die Blume" wagte darüber in diesen Tagen der „Budapesti, Hirlap" zu schreiben, indem es darlegte, d aß die ft Art der Vauerndiktatur bereits einen Staat ruiniert hatte — Bulgarien. Das Geld ist jetzt vom Bauer ebensowenig herauszulocken, wie seinerzeit alle Versuche der Kotnmuuisten scheiterten, Ware vom Bauer zu bekommen. Es gibt eben nur einen Weg zur Beseitigung der, Geldknappheit: Die Noteupresse muß wieder ins Werk gesetzt werden. Sonst wird die schon gelähmte^ industrielle Produktion und der ungewöhnlich blutarme Handel ganz ersticken. Sollte der Finanzminister es ablehnen, den einzigen Weg anzutreten und mehr Noten zu drucken, so wird sein Nachfolger den richtigen, den einzig möglichen Weg findend Deutschlands Beispiel beweist, daß die Lebenskraft und die' Entwicklungsfähigkeit eines Landes nicht allein von den Devisenkursen abhängig ist. Die Geldknappheit ist in einem armen Lande nicht zu ertragen; sie muß also ehestens aufgehoben werden, ohne Rücksicht auf die Wertverminderung der beim Bauernstand anfgestapelten riesigen Geldvorräte. Die Registrierlmes dev Ssterreichische« »nd urrgarißcherr Vorkriegsschnlden in Polen. Das volnische Finanzministerium bat auf Grund des Ge» sctzrS vom 10. Mai 1921, R.-G.-Bl. Nr. 48, mit der Vollzugs- Verordnung vom 20. Juli 1921. Nr. 12.2Z8/V K, die Registrierung im Auslande bestndlicben Eigenlum volnischer Staatsangehöriger bildender österreichilcher und ungarischer Vv'kriegsschulden angeordnet, und zwar a) der Titres der österreichischen Staatsschuld; b) der Titres der ungarischen S aatsschuld: c) der von der bestandenen österreichisch-unganichen Monarchie zur Zahlung übernommenen Eis.'nbahnvrioritätsobligationen und d) der von der brstrndencn österreichisch-ungarischen Monarchie zu Staatsschuldverschreibnngen abgestempelien Erienbahn-Aktren.! Die Registrierung ist bis znm Ende Oktober l. I. durchzufiihren und wird brnsichtlrch jener Titres, die auf dem Gebiete der Republik Oesterreich erliegen, von dem Vertreter des Finanz-, m nisteriums in Warschau bei der polnischen Gesandtschaft in Wien, Hl., Nermweg 1, lll. Stock, Tiir 19, vorgenommen werden.' Dort sind auch die zur Anmeldung erforderlichen Drucksortcn erhältlich und werden den Parteien, beziehungsweise den Bankinstituten, hei welchen derlei Tiwes erliegen, nähere Jnformalionen vom 20. d. M. angefangen e-leilt. aus Elfenbein, Horn, Juwelith, Galalith, Holz etc. Fabrikation sämtliche! Export nach dem gesamten Auslande! Jakob Orner & Bruder wj?£ ITelegr. : Ornerbruder, Wien Fernruf 55-300 Zur Wiener Messe: 4001 | Messepalast (Hofstallungen), Gruppe 8. Stand 858 Die Filiale des Wierrer Bankvereines in Karlsbad gibt allen Kongreßmitgl'edern bekannt, das; sie Uebermeisungen von Schecks aller Kateavrien sowie Umwechilungen sämtlicher Zahlungsmiitcl zu den kulantesten Bedingungen durchführt. Die Hvpfenausfnhr in der Tschecho-Slowakei. Aus Prag wird berichtet: Die Blätter melden, daß zwischen Vertretern der Hopsenprodnltion und des Hopfeuhandels einerseits und Vertretern der Negierung andererseits Vereinbarungen über die Hopfrnaussuhr getrosten wurden. Danach wird die freie Hopfenausfuhr in der Zeitpersode bis zum 10. Novenwer auf die Gesamtmenge von höchstens 5VX)0 q (zu 50 KZ), davon 35.000 q h euriger Ernte und 15.000 q älterer Jahrgänge beschränkt, das beißt, wenn die gesamte zur Ausfuhr bestimmte Hopfenmenge vor dem 10. November 50.000 q erreichen sollte, .wird die Ansstchr vorlänstg eingestellt, damit auch die einheimischen Konsumenten ihren Bedarf decken könnten. Vom 10. November angcftngm wird die Hopfenanssuhr allgemein freigegebeu werden. Außerdem wird allgemein auch die Einfuhr von fremdem Hopfcu bei angemessenen Preisen bewilligt, um die Versorgung mrt billiger Ware zu ermöglichen. Auqlo-Oesterreichische Bank. Wie wir aus authentischer Quelle erfahren, wird die Anglobank der demnächst znsammentretenden Generalv'rsammluu g für das Jabr 1920 die Verteilung der gleichen Dividende wie im Vorfahre, das ist X 24, Vorschlägen. SrchS Millionen Arbeitslose ist den Vereinigten Staaten. Aus N e'w -Dort wird berichtet: Der Präsident der amerikanischen Arbciterföderation erklärte, die Zahl der ArbsitSlosen in den Vereinigten Staaten betrage gegenwärtig sechs Mlltionen. Verlängerung des provisorischen Handelsabkomrnens zwischen Oesterreich und Jugoslawien. Das mit 3|. August 1921 abgelaufene provisorische Handelsübercinkommen zwischen Oesterreich und Jugoslawien wurde mit demselben Tage bis Ende Oktober l. I. verlängert. Wirtschaftliche Lage in Sten-Rumänien. In der Exportabieilnug der Wiener Handelskammer (Zimmer 207) liegt rin aktueller Bericht unter Zahl 37.205 Jnteresicnlen zur Einsicht ans. Schuh- und Ledermesse in London. Die Handelssannner teilt mit, daß vom 3 bis 7. Okivdcr 1921 in London m der Noyri Agricultural Hall die 22. Internationale Schub- und Ledermesse stattstndet. E>n Prospekt liegt tu der Exportabterlung der Kammer, Ul. Stock, zur gefälligen Einsicht auf. SchwimnzenLe Bankfiliale». Seit einiger Zeit unterhält die London Joint City and Midland Bank auf allen gi oßeren Schiffen der Cnnard-Lüne Banlbnreaus. Die Geschäfte ^dieser schwimmenden'Bcmkstlialen nehmen nach der -Morniva Post" fiändlg an Umjang zu-,