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Wiener Morgenzeitung · 1921-09-01 · Heft 933 (1.9.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 933 (1.9.1921)
Date
1921-09-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Rr. 933 Wien. Donnerstag Beamter einer hiesigen Großbank war, an Wim gtboren ist «nd IX., Roßaucrgaffe 5 wohnt, der 39jährige Wolf (Wilhelm) Elias Langer, zu Krakau geboren und dahin zuständig, ll., Taborstraße S wohnhaft, und der 33jäbtige Samuel Wetrstein, zu Krakau geboren und dahin zuständig, lX., Rvßauergaffe 5 wohnhaft. * Während Großmann mit dem Anzeiger im Sicherheitsbureau zur Einvernahme erschien, waren W e t t st e i n und Langer geflüchtet. lieber Grvßmann wurde am 29. August. I Uhr nachmittags, die Berhängaug der Haft ausgesprochen. Bei seinem Verhör veranlwortete er sich dahm, daß er sich selbst um das Geschäft mit polnischen Mark nicht gekümmert habe und daß er, der Teilhaber, die finanziellen Grundlagen der Abmachungen zwischen Krhane in Krakau und seiner Firma nicht kenne. Großmann lehnte den Verdacht der Mitschuld an den Schiebungen ab and wälzte die ganze Verantwortung auf Wettstein und Langer. Er wies, als man ihm vorhielt, daß seine beiden Kompagnons verschwunden seien, darauf hin, daß der Buchhalter des Bankhauses, der 27jährige Wolf R i t t e r m a n n, zu Krakau geboren, Xl., Liechtensternstraße 110 wohnhaft, in der Lage sei, Auskunft geben zu können. Nun wurde auch Rittcrniann in Verwahrungshast genommen. Obwohl ec nicht nur Buchhalter der Dank, sondern auch Schwager des flüchtigen Kompagnons Langer ist, von der Sachlage keine Kenntnis gehabt haben. Das Sicherhritsbureau hat sofort telegraphisch die Polizeidirekt'.on in Krakau um Erhebungen bei dem Bankhaus Ka h a n e ersucht. Die Verfolgung der stükbtigen Kompagnons Großmanns ist eingeleitrt. Gioßmann und Nittcrmann werden nach Abschluß der Erhebungen dem Landesgericht eingeliefcrt werden. ._ ' ' Wiener Messe. Die Einbringung der Messegüter. In den Messehäusern Rotunde, Messepalast (Mnseumstraße), Stistskaserne und alte HandelSa'adrmie sind Bau- und Betriebsbureaus eingerichtet worden. Der Zutritt zu den Meffehäuseru ist mit Rücksicht auf die in vollem Zuge befindlichen Adapturungsarbeiten auch weiterhin für die nicht ausdrücklich dazu ermächtigten Personen gesperrt. Ausnahmen werden nur für je.ie Aussteller gemacht, welche in den ihnen angewiesenen Kojen dringende Installationen vorzunehmen haben. Doch müssen dieselben Dauerinstalkatlonskarten bei dem Bau- und Betrrcbsbnreau beheben, welche ihnen gegen Vorweisung der ZulasiungSbestätigung und des Nachweises der Einzahlung der Standmiete in den Messehäusern kostenlos ausgesolgt werden. In der Rotunde und im Mcssepalast sind Exposikuren des Spcdilionsdienstes der Wiener Messe eingerichtet worden und hat die Einlieferung per Bahn anlangender Messegüter bereits begonnen. Die Einbringung der Messegüter auf die Stande selbst ist vom 7. d. M. früh an gestattet und werden für die E nricktung der Stände von den Bau- und Betrrebsbureaus Tagesmstallatronskarten ansgegeben, die jedoch gleichfalls mrr gegen Vorweisung der Zulassungsbestätigung und des Nachweises der erfolgten Einzahlung der Standmiete. behöben werden können. Die Meffeleitung übetnimmt im Sinne der Mefscordnung keine Verantwortung für die Messegüter noch für etwaige Schäden oder Unfälle infolge Einlagerung solcher und muß daher Standmietein, welche ihre Versicherungsanträge noch nicht eingeb rächt haben, eheste Einsendung derselben nachdrücklrchst empföhle» werden. Für die Montage von Maschinen sind pon den Ausstellern das notwendige Personal sowie Hebezeuge, Jlascheuzüge, Bohlen und Kanthölzer mitzubringen. Ein Appell a« die Vermieter von Quartiere« für Messe besuchrr. Die Wiener Messe versendet nachfolgende Verlautbarung: Für jene Wohnungsinhaber, welche Teile ihrer Wohnungen zur Ouartiervermretung angknreldet haben, ergibt sich die Notwendigkeit, die für die Meffegäste bestimmten Räume ehestens vollkomtnen mstand zu setzen und alles z«r Aufnahme der Fremden vorzubereiten. Vom 10. d. M. an muß, wenn nicht bis dahin ohnehin bereits ein Mcffebesuchrr zugewiesen sein sollte, jede beim Wohnungsnachweis der Wiener Messe angemelvete Wohnung für den Mcssegast unbedingt vollständig eingelichtet zur Verfügung stehen und daher Vorsorge getrosten werden, daß den ganzen Tag über (bis 10 Uhr abends) jemand zur Stelle ist, der den Fremden in die Wohnung einläßt. Sehr wichtig ist es, daß die Vermieter. sich von den Ankommenden die gedruckte offizielle W o h n u n g s k a r t e des Wohnungsnachweises der Wiener Messe sowie die Papiere des Fremden (Paß usw.) vorweisen lassen und sich durch Vergleich dieser Dokumente mit der Wohmmgskartc die Ueberzeugung von der Identität der Person verschaffen. Die Steuern bei Untervermietungen a»; Mesiebesncher. Anläßlich der Wiener Messe kommen a« den Magistrat täglich zahlreiche Anfragen, welche Steirern, die Vermieter von Priva'zimmern für Mesiebesucher zu entrichten haben. Die vielfach geäußerten Besorgnisse, ob durch diese zumeist vorübergehende Vermietung nicht etwa eine dauernde Zahlungsverpflich ung entsteht, stad ganz unbegründet. Bei Untcrvwmietungen kommt ausschließlich bic- 1t?/»ige Abgabe von dem für den Wohnraum erhaltenen Entgelt einschließlich der Nebenkeistuug. wie Reinigung, Beleuchtung, Bedienung uiw. in Betracht. Die abgesonderte Einhebung dieser Steuer beim Untermieter steht dem Vermieter ohrreweiterS frei. Es werden darauf die Vermieter im eigenen Interesse ausdrücklich aufmerksam gemacht. Die Stratzenbele«chttt»g «ahrend der Wiener Messe. Gemeinderat JuliuS Müller beantragte heute im Finanzausschuß, daß. sowohl die elektrische als auch die Gasbeleuchtung Wiener Morgenzrrrung 1. September 1921- Seite'H r™ Möbelfabrik J, SPIRA Wien, VII. Siebensteragasse l n. 2 619 Grösste Auswahl ediegener Kr Zeugnisse der Wiener Straßen während der Abhallung der Messe wesentlich zu verstärken ist. Es wurde ein Beschluß in diesem Sinne gefaßt. An alle Artssteller l Tie p. t. Aussteller werden nachdrücklichst nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß die Abholung und Zustellung der Messegüter in die Messe-ebäude Rotunde, Mcssepalast (Hofstallungen), Hofbu'g, Ststtskaserne und Handelsakademie, Musikvercinssaal Konzerthaus und Vergnügungspark lediglich vom oifiziell-n Speditionsdienst der Wiener Messe besorgt werden kann, nachdem nur diesem der Zutritt in die Messegebäude gestattet ist. Es wird daher ersucht, sich in allen die Wiener. Internat onale Messe betreffenden Speditionsangelegenheiten an die Leitung der Hauptdienstexposttur, Rotunde Südportal, oder Messepalast (Hofstalluugen), l. Stock, zu winden. * Ein Gebleit. Man schreibt uns: Weder dem „strammen* Geist (der übrigens in Ocsterce ch mit sich reden ließ) noch dem körperlichen Dnll, weder der mit einem grausam-wilden Wort benannten „Ertüchtigung" noch der vorschriftsmäßigen Gamaschcuknöpfigkeit. weder dem erziehlichen Einfluß der Osfizrrrsmesse noch den Segnungen der Kasernbildung haben wir Grund, nachzulrauern. Der Militarismus, der zwar in Oesterreich immer nur eine gemüilich-wichtig'rrende Nachbildung des Deutschen war, hat immerhin im Kriege sein wahres, sein grauenhaftes Antlitz gezeigt und daß wir seinen Fängen entschlüpft sind, gehört zu den größ'en Glücksfallen unserer Niederlage Aber wenn auch vom halsemengenden Kragenstreifen bis znm seelenernengenden Geist nichts beklagt werden soll vom gnrzcir Soldatendressierapparat, ein Verlust ist bedauerlich, das ist der Verlust der Milüärsrgnale. Diese Signale, die — was keineswegs allgemein bekannt ist —von Meister Haydn stammen, bilden einen wahren Schatz an melodischem Reichtum und musikalischer Ausdrucksgewalt. Derjubelude Generalmarsch, daS stimmungsvolle Gebet, der träumerische Zapfenstreich, der taumelige, schlaftrunkene Wecktttf — das alles sind sozusagen melodische Kronjnwelen und rS ist beklagenswert, daß sie dem Volke, . dem sie fester Besitz gewesen sind, durch den Wechsel des politischen Systems oerlorrngehen sollen. Vielleicht ließe» sich dre Motive, deren Mehrzahl ohnehin sanglich ist, durch neuzuschaffende Texte als Lieder erhalten. mindestens aber sollten Sportvereine, Jugendverbande usw die Signalim aufnehmen und sür'-fvoblicheres Tun verwenden, als sie einst gedacht waren. Die Signale find wohl das einzige wertvolle Erbteil der Soldaten-„Hirrlichkeic", man sollte verhüte«, daß es verschleudert werde. * Theoretischer «ud praktischer elektrotechnischer K«rs. Für de» am 15. d. M. beginnenden zehnmonaugen theoretischen und praktischen elektrotechnischen Kurs sind noch einige freie Plätze zu besetzen. Jnteress nten mögen sich, ehestens im unentgeltlichen Arbeitsnachweis, II., Taborstraße 59, melden. Amtsstunden täglich, mit Ausnahme Samstags, von 8 bis 12 und 3 bis 6 Uhr. Anmeldungen nach dem 15. d. M. finden keine Berücksichtigung. * „The Tribüne", London. Das Londoner jüdische Journal unter Redaktion des H. M. Großmann, eroffnete in Wien, H., Obere Donaustraße 43/6, ein Bureau für M.tielpnd Osteuropa. Alle Abonnenten wetdrn ersucht. Korrespondenzen und Geldsendungen au obige Adresse zu richten. Der Preis der „Tribüne" beträgt für Oesterreich X 50, für alle übrigen Länder 5 deutsche Mark. * .Woja*. Wirtschaftliche Organisation jüdischer Angestellter. Der Parteienverkehr im Zentralbureau, lX., Berggasse 7, findet fortab a u s s ch l i e ß l i ch nur Montag, Mittwoch und Donnerstag von 4 bis 6 Uhr nachmittags statt. i; * Bauhaadlverkcr für Palästina gesucht. Der Waad Hazirrm, Jerusalem, hat das Palästina-Amt Wien verständigt, daß dringend Handwerker des Baufaches (Maurer, Bautisch l f r, B a uf p e n g l er u. s. w.) in Palästina benötigt weiden. Nur qualifiziert e Kräsie, die zumindest über die N e i s e s p e s e n verfügen, mögen sich sofort im Palästina- Amte, Wien, I., Bauernmarkt 24, melden. * Bereinigte hedräische Schule« in Wien (Sekretariat Wien, II., Große Mohrrngasse 16). Einschreibungen für das Schuljahr 1921/22. Am i. September l. I. werden m den nachstehenden Scyullokaleu hebräische Kurse für Erwachsene, Jugendliche und Kinder beiderlei Geschlechts vom 6. Lebensjahre aufwärts eröffnet: a) If., Große Mvhrengasse 16; b) III , Erdbergstraße 15; c) XX., Othmargasse 46, und ck) Bäurrlegasse 36. Die Aufnahme erfolgt >ür a) II.. Große Mvhrengasse 16, an Wochentagen 5 dis 6 Uhr nachmittags, für d) UI., Erdbergsiraße 15. an Wochentagen 9 bis 11 Uhr vormittags, für c) und, ä) XX., Othmargasse 46, an Wochentagen 5 bis 7 Uhr nachmittags. Es wird ersucht, die Einschreibungen raschestrnS vorzunehmen, um Berschleppusgrn bei Begi»r-S Unterrichts zu vermeiden. * Die Jüdische -chgefellschaft Alserftrahe «ud Umgebung wird ab 15. September ihre Zusammenkünfte wieder regelmäßig abhalten. Näheres wird, wie früher, rechtzeitig verlautet werden. * Hebräische Schule für die Bezirke XU, XIII, XIT, und XT. Einschreibungen für neue und alte Schüler, Kinder und Erwachsene finden im Schullokal. XV., Herttotzgasse 31, ersten Stock, Freilaß den 2. und Montan den 5. September, von 5 bis 6 Uhr nachmntags. Sonntag den 4 September von 9 bis l2Uhr vormittags statt. Unterrichtsbeginn Sonntag den 6. September. * Nr««ia. Heute 5 «nd V88 Ubr (Großer Saa l) Urania-Falm: ShackletonS Südpol-Expedition. — */*8 Uhr (K l e i ner Saal): UniversträtSprofessor Dr. Alexander P i l c z: Hypnose, Telepathie und andere okkulte Erscheinungen. * Begräbnisse cm heutigen Tage. AlterFriei Hof: 10 Uhr Holub Narie. — Neuer Friedb». S Uhr Pollfka Rosalie, 9 Uhr 2-> Min. Zimmer Wolf, 9 Uh, 40 Min. Spitzer Jeka, 10 Uhr Siebenschrin Cäcilie, 10 Uh, 20 Min. Drechsler Moses. * Wetterbericht. Auf der Rückseite der abziehml Kältewelle hat Oeste>rrich bei vorwiegnd nordwestlichen Windeft schön s, klares Wetter, lieber England sind bereits Südwinde' emaesalleir. Voraussage: Vorwiegend heiter, schwache Winde.' Später Föhn und starke Temperaturzunahme. •] * Ausgabe ueuev Himmerbraridkarteu. Die neuen! Zimme brandkarten werden durch die zuständigen Brotkommilstonem an nachbenannten Tagen während der gewöhnlichen Amtsstunden ausgegeden: Am 2. d. M. A bis G, am 5. H bis L, am! 7. M bis 8 und am 9. Leb. 8t, T bis Z. Die. Woh-' nungtinhaber (Haushaltungsvorstände) oder deren leaitimrerte Vertreter haben bei der Behebung der Karten den pollzeillchen Metdezctlel. und. ein Legit'.mationsdokumcnt '(Tauf-, Geburts-,' Trauungs-, Heimats-, Gewerbeschein. Steuerbogen und dergleichen), Heimarbeiter außerdem eine Bestäliyung des Auftraggebers über die Hemrarbeit vorzulegen. Die Besitzer der ueuen Zimmerbrandkanen haben zunächst Bestell- und Kon rollabschnitt der Karten leserlich mu Tinte sinngemäß auszulüllen und sich innerhalb zwei Tagen nach Empfang der Auswelse.,, jedoch längstens bis 13. d. M-, bei einer frei zu wählenren städüschen Kohlenabgabestelle rayonieren zu lassen. Ber nicht tristgerechte^ Rayonierung kann die rechtzeitige Beli«>feruna mrt der seiner^eib zu verlautbarcndcn Wochenmenge des Zimmerbrandesnicht gewährleistet werden. Amrayonicrnnaen während der Geltungsdauer der neuen Karten find nicht zulässig. * Tödlich verunglückt. Eines tragischen und jähen TodeS ist gestern der bekannte Kunstkritiker und Redakteur des ,,Neuen Wiener Tagblatr" Friedrich Stern im 74. Lebensjahr glstorben. Der alle, aber immer noch sehr rüstige Herr wollte bei dem Gebäude der „Sezession" aus einen Straßenbahnzug aufstcigen. ist aber plötzlich abgestürzt und bewußtlos liegen geblieben. Ob der Sturz die Folge eines Schwächeanfalles war! oder ob der alte Herr durch Fehltritt gestürzt und dann bewußtlos liegen gebl-rben ist, kann noch nicht gesagt werden. Die Rettungsdesellschast leistete ihm Hilfe und brachte ihn auf die zweite Unfallstation, wo der Greis fünf Minuten nach seiner/Aus-' nähme starb. _ * 3» konkurrenzlose« Fabrikspreise« kaufen SiS Taschen- und Brasseleituhren in allen Größe» und Metallen! sowie Markenuhren: Schaffhausen, Omega, Zenits M o v a d o. L o n g i n e s und andere, .beim Vertreter! Schweizer Nhrensabriken, Jakob .Hermann,. Wien, II., Tabor-- siraße 8 6. Permanent reichsortiertes LagerL Zur Wiener Messe: H o f st a l l u n g e n, S t a n d Nr. 997.1 * Dir p. t. Kongreßteilnehmer aus Karlsbad, die ihren persönlichen Kleiderbedarf in Wien decken wollen, werden ans die Werkstätten für seine Herrengarderobm nach Maß! Spitzer & Markus. II, Hollandstraße (flüftet Stephamestraße) (nächst Stephanie-Brücke) aufmerksam gemacht. Das Haus hat sich! durch seine kulante Geschäftsgebamng >und geschmackvolle, tadellose Arbeit in erstaunlich kurzer Znt das allgemeine Vertrauen . erworben. Die Firma macht sich erbötig, während der Messewochi Herrengarderoben nack Maß in nur bester Qualität und A«S' sührung zu Rkklamepreisen herzustcllen. Dereirrsnachrichte». N a t i o n a l f o n d s kam Mission Alrergr«»d)s Montag. 5. d.M, 6 Uhr abends, Vollsitzung in der Sektion, IX./ Liechtensternstraße 11/13. Zuverlässiges Erscheinen aller Kommissäre erbeten, wom auch Vertreter diverser Verbiuduugeu dringend ein-' geladen werden. — Zionistische Sektion XU/XV«; Heute, 7 Uhr abends, Ausschußsitznng im Heim. XV., Herklotzgaffe 21. — Z i o n i st i s ch e Sektion Landstraße.' Heute, 8 Uhr abends, im Lokal, HI., Untere Biaduktgasse 13, Ausschußsitzung. — I« g e n d v e r e i n A h a w a t h Zion, II., Kleine Zufahrtsstraße. Heule. V-3 abends, Vortrag Kamkryd B. Landau. Thema: Der XU. Zionistenkongreß. ,w^!. Die ErrrShruKg. Die Lebensmittelmärkte. 'In der Großmarkthalle warm die Zufuhren an Fleische trotzdem infolge der Vorgänge m Westungarn mit der Bahn von dort keine Ankünfte zu verzeichnen waren, günstig. Au Rindfleisch standen insgesamt über 120.000 KZ zur Verfügung, dagegen sind die Fettanknnfte wieder sehr gering und der Mangel macht sich trotz der Zurückhaltung der Käufer, die wegen der hohen Piesse nur das Allernotweudigsie kaufen, stark fühlbar. Die Preise für Fleisch blieben unverändert. Der Verkehr war sehr schwach. . . „ 1 Auf den Grümvarenmätkten hat sich bis letzt der Ausfall westungarsscher Sendungen nicht fühlbar gemacht. Die Beschickung war wohl schwächer ausgefallen als an den Vortagen, doch reichten die Vorräte überall für den Bedarf. Auch die Obstankuvfte sind anhaltend günstig. In den Preisen ist im allaemeincu keine Verändemng eingetreten. Auch Kartoffeln komme» m genügenden Mengen auf die Märkte. Mit Eiern sind fciej Markte etwas schwächer versorgt. Der Stückpreis beträgt füv polnische Eier X 13, für inländische Eier X 14. vom per 100 Der .271 Ab Fleischausgabe In Wien in der Woche 1. dis zuw 7.September 1921. . .vT In der Abgabewoche vom 1. b-s 7. d. M. gelangt in Wien für die Privathaushaltunaen frisches Rindfleisch zur Ausgabe. Es erhalten alle Haushaltungen 10 dkg Kopf zum Preise von X 86 für 1 fcg Vorderes, K für 1 kx Hinteres und X 126 für 1 kg Bratenfleisch. Verkauf erfolgt gegen Abtrennung der mit Ziffer bezeichneten Abschnitte des Rindfleischemkaaffcheines. Samstag den 3. d. M., mittags, dürfen die Abgabestellen das erübrigte Rmdfleisch an die ber ihnen rahonierten Kunden, ohne Rücksicht daraus, ob diese ihre Quote bezogen haben oder nicht/ verkaufe«. Die Kopfquote beträgt auck m diesem Falle 10 dkg uud die Abgabe erfolgt zu den gleichen Preisen. Beim Bezug der Zusatzquote wird der mit „IX* bezeichnet? Abschnitt des Rind-, fleisckemkausscheineS ab getrennt. Die öffentl chen Heilanstalten und, die Gemeinsckaftsuud Anstalisküchen erhallen ihre ganze Ouote,' die Gastwirtschaften uud Sauatoric» die h»lbe Quote glttchfalls jn frischem Riudflessch. Woja» Wirtschaftliche Orgauisatrou jüdischer Angestellte^) In der Abgabestelle, III.» Esteplatz 4 (Partrrre-Gasseulokal), wirft, ungczuckerte Kondensmilch, Art wie NestlS, zum Preise, von K 56j in Anxiig- und Ko8tBmstorffrest«ife finden Sio FA MH Jtr FRIPH J,etzt infolge vorzeitig eingedeokten . .... .. „,."1 m Van&m.Tt* ** »t-MMMGUU '

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