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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-27 · Heft 928 (27.8.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 928 (27.8.1921)
Date
1921-08-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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WM,"TäWtag...v, — - .. fettüifl h* L. September »Der Fremde" ds« Jakv- Gord«; SamStag dm 8. September vud Sountag den i. Schtembrr, 8 Uhr nachmittags, »Gott. Mensch und Teufel" «ud abends »Der ganfeSmann*. Anfang Uhr. Der allgemeine Kartenmnverkimf beginnt Dienstag den SV, d. M. tm der Tageskasse, II., Untere Arrg-rtmstraße IU Witt« CoKOisKai», deren Auftreten als sildische Lieder-" sangerin in der vorigen Saison von s» großem Er!»lg begleitet war, ist nach einer erfolgreichen Tournee, die sie durch die böhmisch« Bäder geführt bat, nach Wien znrückgekehrt. Die Sängerin hat «uer anderem in M ariendad einen Liederabend ge« «eben, der bei Publikum und Kritik die schmeichelhafteste Aufnahme iand. Die dortige Kritik rühmt die hervorragend« DarstrllnvgSkuust der Sängerin, welche für dir verschiedensten Empfindungen de« glücklichsten Ausdruck finde und fich über alle Schwierigkeiten des Wortes hinan? de» Weg zum Herzen der Hörer e,obere. Die Künstlerin wird in W i e n wahrend der Wiener Messe Gelegenheit baden, vor das Pnblikvm zn t-eten. Näheres über Ort vnd Zeit des Konzerts wird spater bekanvtgegeben werden. Latte Wedelsky wird in der kommenden Saison ein Gast» ivrcl m Berlin absolvieren. Die Künstlerin wird an den Holländer-Bühnen unter anderen die Rolle der Kleopatta iu Shakespeares »Cäsar und Klcopatra" spielen. Eine Aktion zur Erhaltung der Bayrenther Fest, spiele. In jüngster Zeit baden deutsche Kunstfrrnnde eine «Deuscbe Festspiel st rftnng Bayreuth* ins Leben geraten, welche die Weftertührmig und Erhaltung der Bayreuther Festspiele bezweckt. Das, Salzburger Feftf-irlhan» wird »mrmrhr »ach den Plänen des Berliner Ärckntekteu Professor Hans P 5 l z i g auSgrführt werden. Nebst dem großen Aestsprelhanfe wird ein lleturrrs, iu Gestalt mres BienmkorbeS gedachtes Tbratrr für Kamme:spiele errichtet werbe». Die Pläne habe» noch da- Staats« drrikmalmnt zu pasficre». Der siebzigste Geburtstag Alois Jiraseks. Der siebzigste Geburtstag d«S tschechischen EchriNstelkrrS AloiS Iirasek »mde in der Tscheche-Slowakei allenthalben festlich begangen. Iirasek ist durch seiue epischem Werke, die alle wichtigen Epochen der tschechischen Vergangenheit vom 10. bis ins, 19. Jahrhundert behandeln, berühmt geworden. Auch eine Reihe drama!sich-r Ar dein» Jirasekß hatte starken Erfolg. In die politische Orffentlichkeit rrar er erst währena. des Weltkrieges. Präsident M a s a r y k übersandte dem Jubilar eru Glückwunschschreiben. in dem eS Hecht: »Sie lehrten das Volk mit Interesse lesen, Nachdenken und erwögen, das bedeutet, den Weg zur Freiheit vorbereiten.* Die gesamte tschechische Tagespreffr widmete Iirasek Festariikel. Bei anders emdrackSvoll gestaltete fich die Feier in H r o n o v. dem Gebarrßore deS Altmeisters. Am Geburtshaute JirasekS wurde eine Ged mktafrl enthüllt, wobei namens der Reginunz Kaltusministee Dr. 3 « sta eine Ansprache hielt. Gerichtssaal. Die EtevsrsichersLellung eines amerikanischen Staatsbürgers. De, Stautov-rlrag vom Sr. Gern,«!« kel» Hkaderuis. An de« in Wien lebenden amerikanischen Staatsbürger Isidor S t e r n b a ch erging ferimS der Steuerbehörde der Auftrag, zur S i ch e r st e l l u n g von künftig etwa erwachsenden Verbindlichkeiten den Betrag von K 570 600 zn crlcgrw Die Stcuerbchörde war der Gerrchnnug dieser Sicherstellung davon ausgegangen, daß anläßlich einer Kaffeehaus- Razzia bei Strrnbach an fremden Valuten 5080 Ma.k, ferner 60 Lire und 60 Dollar vorgesnnden und beschlagnahmt wurden, daß außerdem ans sein Depot in der LÜnderbänk zirka K 200,000 Kriegsanleihe vorgefnndeu und ein wecleres Depot bei der Firma Lebonirsch von 1(1 Vv0 Ma:k beschlagnahmt wurde. D:m Rekurs gegm den Siche:ftelluugsauskag wurde teilwrise stattgegeben llnd die Summe ans d i c Hälfte uduüert. Im übrigen wurde der Rekurs abgewrej en, weil die Einbringung der nach d.m Steuerfluchtgefttz? voraussichtlich zur Borschreibung gelangenden Stcuerverdindlichkeirrn für g ef a h r d e t erachtet wmdt. In der an den Berwaltüngög e r i ch tS h o f gerichteteten Brjchwecde wurde ausgesührt. daß der Strurrfluchtverdacht nicht gerechtfertigt erscheine. Seine Zugehörigkeit zu einem fremden Staate töuue zur Anwendung des SkenerfiuchtgesetzeS allein nicht hinreichen und würde em: Berletzun - jener Bestimmungen drs StaatSverlrageS von St. G e r m a i n bedeuten (Artikel 2*9 und 850), mittels welcher fich Oesterreich verpflichtet, btt Unverletzlichftit des fremden Eigentums zu verbürge«. Der Berwaltnngsgttichtshvs unter Vorsitz d-8 Präsidenten Schuster hat vor kurzem in nichtöffentlicher Sitzung die Beschwerde als unbegründet a b g e w i e s e n. In de« Entscheidungsgrilneeu wird unter anderem gesagt: Die Steuerbehörde konnte aus der Tatsache, daß Beschwerdeführer amerikamkchrr Staatsangehöriger ist. daß er m New-Z)ork ein Geschäft betreibt und seine Familie dorr wohnt, mit Recht schließen, daß er in absehbarer Zeit Oesterreich verlassen werde. Ob durch Zeinen solchen Wegzug eine Gefahr für die dem Beschwerdeführer obliegenden Steurrverpflichtuugen entstehen könnte, hatte di: Steuerbehörde nach seine« bishriigr» Berhaltm nach freie« Ermesse« M beurteilen. I» der Geltendmachung der Steuerhoheit gegen Personen, welche nach hierlanbr geltenden Gesetzen wegen ihres Aufevthalls in Oesterreich der Steuerabgabe unterworfen sind, ist die Steurrbehördedurchden Vertrag von Saint-Ge rmain nicht geht « d e r t. da durch diesen Vertrag den amerikanischrn Staatsangehörigen eine B e f r e i« n g von den in Oesterreich geltenden Abgaben nicht rugesicherl ist und deshalb auch nicht behauptet werden kann, daß die durch den Friedcnsvrrtrag geschützte« Recht: «nd Interessen der Angehörigen der alliierten x n b asfotz i i e r t«v Staat«» durch die Abforberung einer Steuecsicherstellung verletzt worden seim. Die Feststellung deS sicherzustellenden Betrages ohne voranSgegongmer Aufforderung an die Steuerpflichtigen hat nach dem Gesetz z» erfolgen, wen» die Gefahr besteht, daß der Sicherstellung nicht mehrrech t- S eilig zustande gebracht werden könnte. Die Frage, ob solch« Umstände vor!,ege«, entziehe fich der Beurteilung durch de» Vmttltuugsgericht-Hof. Merlev mwgeBgeieafig irt^wxMrn, fläikiVliS'™»'fi>«i£i PsNttsche Aolportag«. Bor dem LaudeLgnichtSrat Dr. Dit 1 man » beim Bezirksgericht i« Währing hatte» sich heute die 10jährige Sosestne K a spar, der ISKkhrige Frequentant einer Schule zur Heranbildung sozialistischer Jagend Wilhelm Kuhn und der gleichaltrige Hilfsarbeiter Kovrad ludet wegen verbotener Kolportage zu verantworte«. Es lag den drei Ängeklagten zur Last, daß sie nach Schulschlnß au verschiedenen Schulen in Währing unter die abziehenden Kinder Flugzettel verteilt batten, der«« Inhalt di« Kinder anfforderie, sich der komnmuistischen Jugendbewegung anzuichließen. Als der Richter den Kuhn fragte, ob er fich schuldig bekenne, antwortete Kuhn: „Rein, ich habe mir mein eigenes Recht gegründet und «ach diesem gehe ich vor. Da- Strafgesetz für die Bürgerlichen kümmert mich gar nichts/ Der Angeklagte Pauckec erklärte, daß er sich dieser Meinung voll und ganz anpaffe. Der Richter verurteilte Wilhelm Kuhn, der wegen des unter Anklage steheudrn Delikts schon bestraft ist, zu T 300. Km>rad P a n ck e r zn K 150 Geldstrafe. DaS Verfahren gegen die Comptorrstiu Jofrfine Kaspar mußte auSgeschieden werden» weil sie nach ihrem Atter dem Jugendgerichte untersteht und diese über die gegen fu erhobene Anklage entscheiden, wird. SpvrtplLtr fäofre Warte XIX. JKnle 87 bis Pecntnqafse, Linie 8« 510 BaratoihkaMe, dann Josef FrirUgasse - Sraütba-nstatlsn Heiltgenstadt, darin Schulweg—————— Samrtug iw 27. AuflMt 1921 | Sonntag den 28. Aigost 1921 5 Uhr «nchmittag» r »vo» (Mivichm) -Amateure VA Utzr «ach«.r MeistarschastSsPiel tö.B.f.acf—ClEtHig^- Sonntag, 2 Uhr nachm.: Amateore Res.—Wr. Sportklub Res. Lvrvertmes: SportivarenhauS 35oM, l-, Särntuerstratz« «. VI., Manayltferftraße; .Wcstend". VI., Mariahilferstrahe: Lazar, IX., KoUngaffe: Domcafö, l. Lilien» gaffe 1 r Klubhei» Wr. Svoriklub. X.VI1., Mtzergafle: Cafö Zöger,,itz, XIX., Dvül. Hanptstr. 72; Taft Gartenbau, l., Kaiser Wilhem-Ning; Sportplatz Hohe Worte (Mknchea)'^ Wr.Sportklub 3 Uhr «schm.: Meisterschaftsspiel Sport. Der Fußballklub Wacker (MLncheu) in Wie«. Nach dem sonntägigen Gastspiel dedeutschen MnstcrS tritt heute wieder eine füt-deutsche Mannschaft, jene des Fußballklubs Dackcr (Müncheu), in Wien an. Der gute Ruf dieser Elf ist jüngste» Datums. Ihr An stieg hängt mit der Gewinnung des Ex-M. T. K.-Manues Schaffer als Spieler und Trainer inniS zusammen. Man rühmt der Mannschaft ein ansgezcichneles Kombinationsspiel nach, drs ihr auch zum Siege Liber den deutschen Altmeister, der Sp. B. Fiirth, verholfen hat. Bor dem Nürnberger Fußballklub mußten sich die Wacker-Lrüie zwar beugen, aber man schätzt sie trotzdem vielerorts höher ein. Heute steht den Münchnern der Wrrner Amatenr-Sportverein als Gegner gegenüber, der gezwungen ist, ohne die Brüder Konrad anzutretm. Die Violetten haben auf ihrer Gastspielreise so vorzügliches Können gezeigt, daß man ihpe» trotzdem gute Chancm einräumen darf. Das Spi:l findet auf t er Hohen Warte statt imd beginnt um 5 Uhr. _ Viktoria XXI- Hechawer 0:3 (2:1). Hechawer trat uje Schneuze'.nmg antrat, so" daß er wett unter seiner Form spielte. Trotzdem erscheint das Resnliat keineswegs gerechtfertigt," da Hechawcr in der zweiten Halb'.'it ubcrl gen war^ und nur dce Schußunsähinbril der Stürmer den En'erfolg verhinderte. Eme ausgezeichnete Leistung bot Beer im 3 or; sehr stoßsicher waren Kolisch nno Lanftr. In der Deckung zeiafe Spirrer in der zweiten Hattzeit eine Bestleistung» Der Stnnn war im Felde gut. vor dem Tor versagt er meist. — Viktoria sendet in der 20. Minute znm ersten Male ui. Bald daraus vertsilst ein grober Fehler Lauscrs der B'ktvüia znm zweiten Tor. Jetzt wird H-chawer offensiv» einen prächtig getretenen Corner Lech' verwandelt Eckhaus mit dem Kopse. Nach Halbzeit ist Heckrawer sofort im Angriff, einen Borleger Sperrers verwertet Rotiner mit Bombenschuß zum AusgleichStor. Jetzt folgen wechselnde Angriffe, bis em Freistoß seine« Weg inS Hechawrr-Tsr sinder (2:8. Gleich darauf bringt ein nngertÄtfertiglrr ^Elfei" den Viktor>a'Leuten Nr. 4. Juün verschießt einen ^Elfer"; Eckhaus veraibl trelstehend kläglich, während elnige Durchbrüche dm Blklona-Leuten zwei weitere Treffer bringe». Zwei Mlnnten vor Schluß verwandelt Kolisch einen ^Elser". Wienet Wettspiele. Auch an Wochentagen traaen zahl-, reiche zweit- und dritrklasstge Bercine Spiele ans., So negtc am DonnrrStag die Firmenniannschaft Rag über ün geschwächtes Crickete>-Tmm ^überlegen 5,:1. Alle Tore iür die Sieger schoß Skanzl. Der jüngste rrstklalsi-r Bere tt. die Ostmark, schlug feilten ehemaligen zwrittlcnsigen Rivale» Ottakring sicher mit 8:1. BeiderseilS wirkten einige Ersatzleute mit. Dt« -»lvifcha Meisterschaft. Am letztm Donniaa standen' sich in .Krakau die zwei bcstcn polnischen Klubs gegenüber. Cracovia siegte über d,e Lemberger Poaon 8 : 0 und dürlte demgemäß unangefochten den Titel emeS DkeistecS von Polen erringen. Ue&tr 7000 Zuschauer — em Rekord für Krakau - - wohnten dem interessanten Spiele bei. Haz<niv. Anläßlich der Rückkehr de§ verdienstvoll«, Leilimgsmitgli-7d?s T Y s s 11 beginnt im Bereu, eine vollständige Reorganisation. Gö wurden reue AnSuistnngSgegenstände beschafft, außerdem ist eine ganze Anzahl talenticrtec Spieler dem Verein beinetrreu. Der ehemalige Scknonsleiter des S. C. VcrstaS, Alfred P i ck, wird in derselben Eigenschaft bei H a z a i r tätig sein. — Heute, ‘/«8 Uhr adendS, außerordentliche Vollversammlung im CafS Jndustriepalast, 1., Dvminikauerbastei 22. Sportlrlub Harmonea veranstaltet am IS. November in Kadrmauns, Saallokalttäten das I. GründunaSscst. 50°/» des RünerträgmsseS fallen den »krainisch-jü-ckchen Pogromopfer» zu. Karicn der sämtlichen Mitgliedern erhältlich. Haadte gibt zum Wettspielber-chte gegm Achim vom 26. d. M. begannt daß nicht seinerseits derb gespult rtiü^r. Wochrnprogramm der Fußdallsektiou: Tccmuug der ~zt, A - ■ mt »rfuUi« i imfM'nmit^bwrwnw^iiNn.. >, .. erste« Mannschaft Montag emd Mittwoch, der zweiten Mmm»s schalt Dienstag und Donnerstag «nd der Jrmgmmnschaftl SamStag. j Kadi»». Heule spirlk: die Reserve gegm Dornssia B imtj V24 Uhr. Die Senlorm spielm um 5 Uhr gegen Viktoria XXI] Junioren- Beide Spiele finde» am FloridSdorfer Viktoria-Platz > statt. Abends am 7 Uhr Vollversammlung. Sonntag spielt die 1. Mannschaft (Meisterschaft) gegen Die weißen Elf mn ‘M* Uhr am Viktor,a-Platz. Montag um 7 Uhr DiSMinarauSschnHfitzuug.! Anschließend ,im V»8 Uhr abends Ausschußsitzung. ' Epo»tkl«b Art. Heute Wetsspiel der M. Mannschaft gegm Lehrer-Svortvrreimgnng (Schülers Sportplatz XVlt, Roggendorferstraße 3. Hmte um 8 Ühr abends Mitgliederversammlung im Klnbheim, I., Bcberstraße 10. Ausstellung der Mannschaften. Morgen WetGiel der I. und H. Mannschaft «■; Groß-EnzerSdorf. i HeroS. Heute. Uhr» Gpielertzersammlmrg im Klubetzsti.' 1 WHBBä^dWWWWW^ mm BAMK- VND WECHSLEH.6ESCHAFI 8. ADVOKAT & (Ä Wien, l.,Franz Jc.selskai S5 (Ecke Scfeottenrini) Xtäs Kulantest© Dnrchiührang eftmtl. Btcnktu BfcgetMmsakUoaraJ .'«agaiBuragtflMmiJianaWjaMtka^JMautf aew tmnrmBmBmaamxxmm > Der Volkswirt. Gestimpette Kr»«e — Auszahlung Wir« - In gsirich «o kerte: die österreichische Krone ... --.70 die Lsterr. gestempelte Krone. —.68 die tschechsschr Krone .... 7.05 die Marck.. . » » 6.98 Agram . . . ... . .. .3.26 Bukarest . . . . 7.19% Budapest ... . . V . . . X.&5 Warschau.. . .—26 -.58 Centimes. -.70 Centtme». (-« l WS V. ( 6.98 ( 3.36 r 7-131/, m 36. Aagufy! am SS. August)! am SS. August) am W. August)! a» S6. August)i am S6. Augustff ( 1.83'/, am S8. August)] C—.33 «n 86. August) 449».—), 8080.-, (1357.—, Balnte »Kurse. Auch im gestrigen Buckehr «achte die ASwstrtS»; beweguug der fremdm Zahluugsmittel «eitere Fortschrittes wobei sich die Umsätze in eugen Greuzeu hielt«. Nachstehend die offizielle» Schlußkurse:! Amsterdam 32 450.- Geld, 82.560.—Ware (gegen 28. August 33.550- Geld. 83.050.- Ware). Agram 875.50, 579.60 (681.—,! 585.-1. Belqrad 2298.-. 3818.— (—Berltnl 1225.60, 1231.50 (1245.—, 1251.—), Brüssel 7896.—, 7938.—I 7980.—, 8020.-), Budapest 267.80, 270.50 (267.50,270.60V» Bukarest 1237.50,1347 50 (1263 -, 1273.—). Ehristrama — —03 975.-, 14.035.—). Kovenhagm 17^25.—, 17.875.-—i (17.725 —, 17.776—), London 8850.—, 3870.— <8877,KVj 8897.60), Mailand und Triest 4415.—, 4488.— (447^—y| New-Nork 1038.-, 1042.- (1053-, 1067.-), PoM 8120.— (8155*—, 8195.—). Prag 1286.-, 124L<A , 1263.-), Sofia 842.50 852.50 (845.— 858.—K tockholm 22.470.-, *2.580.- '23.470.-, 28,530.-), Warschmtz und Krakau 28.-, 40- (89.50, 41.50), Zürich 17.676,—J 17.725.— (17.876.-, 17.925. -), Madrid 13.160.-, 18.240.^1 Dollcmwten 1026.—. 108».— <1042.—L 1016.-), Belgische Noten 7885.-, 7896.- >7980.-. 7990.-Ü Bulgarisch: Noten 815.60. 825 50 c?2b.-, 888.-), Dänische) Noten 17.675.—, 17.626.— (17.500.-. 17.550.—), deutsche. Marknotrn 1229 80. 1289.50 (1244.50.1250 50), englische Note»! 3840.—, 8860— (8852.50, »37250). französische Noten 8050.— 8090.— (8180.—, 8170.-), holländische Noten 82.350,—yj 32.450.— : 32 850,—, 82.950.—), italienische Noten 4405.—.( 4425.—(4145.--. 4465.—), unabgestempelte jugoslawische Noten, —^2296.—,*2316—), norwegische Noten 13.525.—j 13.575.-- (—.— —). polnische Marknoten 38—. 40.^S (4', 42.—), Zlumänüche Noren iLSz.so, 1242.50 (1268,77-jä 1279.—). Nussische (Nom.) —.-rll. Schwedische Noten 22170.-, 22.280.- (22 320-—. 22,380.—),’ Schweizer Noten 17.625.—, 17 676.— (17,860.17.900’, Ischecho-i slowokischk Noten 1284.-,1340 - (1256 50. 1261.50), ungarische! Noten neuer Emission 268,60, 871.80 (268.50,271^0), Spanischei Noten (—.—, — Die tschecho-slSWakische Dra«» unVi MarMdustrie. Bo» «nfvre« Brirnnsr L. L.-Bsrichtttstatttt. Die abgelaufeneBetriebSperiodell. Gch» : ttmber 1922 bis 81. Äugnst 1921) stand als letzte im Zeichen der> siaatlichrn Vewirtschastung der zur B-ececseugung notwendigen^ Rohmaterialien. Bon den ursprünglich auf de« Papier g«-! gesicherten 84*/, des Gersterctrages erhielten unsere Brauereien: bekanntl'.ch im Wege nnes MaterialausgleichrS bloß 16V«, so dai! mit H'.nzuffehung der Surrogate (Hinterzucker, ReiS, Kartoffel-> stärkemehi) ungefähr 50V» der Heftol teramahl des Friedens er-’ zeagt werden konnten, wobei die B.ere (zn'.rst 6, und 8grädige< später auch ISgrädlge) die Gradhältigkeit der Friedenserzeugnug noch immer nicht erreicht habrcr. Die Brer preise, die tm Verlauf der vergangenen Kampagne verschiedenen Schwankungen unterworfen waren, wurden erst nach längeren Verhandlung*tt mit der Regierung mit 154 tschech. Kronen für sechsgrädtge und 238 tschech. Kronen für achtgrädige Biere festgesetzt. Anfangs der Betliebs-. Periode 1920—21 waren die Nohmaterialtell Gerste und Malz um 56 Prozent teurer als im Borjahre, die Löhne! und Gehälter standen unverändert' gleich hoch, schließlich be-1 eittflujjte die genannte Preishaltnng dieam 1. Jänner l. I. in Geltung getretene Br«rsteuer. Während früher die^ Steuer nach der amtlichen Erhebung b«s Gebräues (Mengen und Gradhältigkeit) vvrgeschrieben wurde (Erzengungssteuer), ist die neue Steuer (AnSstocksteuer) vom Fertigprodukt' zn * entrichten und. beträgt 32 tschech. Krone« für sechögrädige Biere gegeir früher 15 tschech. Kronen per Hektoliter^ 44 tschech. Skrvnsn für achtgrädige Biere, gegen früh« 24 tschech. Krvncn per Hektiliber, und 60 tschech. Kronen für zwölfgrädige Biere, gegen früher 36 tschech. Kronen! per Hektoliter, In diesem Ziujammerlharig wurde dgs.frühere-

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