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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-24 · Heft 925 (24.8.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 925 (24.8.1921)
Date
1921-08-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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e*Q«o visten, Mttttvocy D)re«er NTorgenzerrupg 24. AUgUfl M Nt. ÖlTIf} ' ^eS Künstler-, sonders in die Seele seiner Zeit. Eine große Anzahl zeitgenössischer Kunstwerke ist wie eine bildliche Illustration dw Zeitgeschichte, die Klüfte, die in ihr wirksam sind, sehen wir auch hier i« jeder Form am Werke. Die Panier KunstialonS bedeute!: dielleicht für den interessierten Pihchologeo das günstigste Bromchlungsfrid. Paris war im letzten Jahrhundert der Mittelpunkt aller bildenden Künste und wird es voraussichtlich auch noch bleibm- Hier strömen Klinsi!-r aller Nat-onen rnsammen, hier find in d?n Museen di; wertvollsten Muster der Be. gangenheit versamme t und stier strebt jüngste kämpfende In'end auf neuen Wegen neuen Ziele« zu. G o)er Heerschauen über die bildende Kunst gibt es in Paris alljährlich vier. Der 8»loa ü'autowns im Herbst, der Lslon des Independants im Winter und der S.'-lvN dr^ Assoriation Nationale znglkich mit dem Salon des Artistes fran- Qais im Hühlma. Der Salon der Nationale ist der ehrwürdig älteste, und obwkU'l noch immer weniger öde als die Ausstellung?'! fran>östsst en A asten, wo nur die deko'iertm Arrivrsten der o'u-.stll.'!! Well au'st.llen, *o lohnt fern Besuch doch meist nicht-, deunacst init er dUsJtchr in wohlwollender Vernsinitigkut auch den sich körn ntenderJi'mgercnl eTürrrösinrtundibnei! emmeigenen?aal eiügerou »t. D'r Salon ä'nutomns war nrivrünglich eine Gruvoielnng der jiing-r-n Etemm'.e, abe-, obwohl er sich vor völtlg>-r Be'.üe nerinig zu bewahren sien'!i5t hat, nähert er sich ben'k doch schon m vi^l.-m der Nai.on.le. Emr Verca iaung dieser dr l großen Änsstellungen wmde scho! vielfach erwogen und es würde dam nu der Salon der llnabliärigi >en als Zentrum der n u n Bestrebungen übrig die den, dessen Abnrllä-te dann immer w e er Zugang zum allgemeinen Salon fänden- » Der K>lon des lnöspenäants war der Tummelplatz die-cr Ju.-env: Entstanden 18B4 a»S einer Gruppe der in den pfstnellen Salon? zursickgemiescn n Künstler, an daen Sp-tze Pyut S.gnac uuo Ariene Segun, die Begründer des Nrmmplessiomsnrus standen kannte er keine Jury >.nd liest auswahllos MtL Bild zu. Sein Heim war nicht in dem vornehmen Ausstellunsvalast, sondern draußen in dcn Bar.cken, und wenn auch das Fehlen einer Auswahlkommission die Zulassung von v?el Unterdurchlchn-ttlichem bedeutete, so ermöglichtr sich doch jm gkn. ringen en, bahnbrechenden Kräften, eine H. iv.si.'itt« zu sin den. Dieses Jahr srr.lich war der Salemdes Tndopordants ofkizrrü geworden, wie seine großen mondänen Kollegen lud auch er seine Besucher in den großen AuSstrlluugSvalast an den Lbamps Llveesr ein. Eine ungeheure Anzahl von Bildern, ein? vrr! geringere von Skulpturwerken, im ganzen an 37 0 Werk: von tausend v rschiedenen Künstlern, eine unübersehba e slllenge, die über dreißig Säle füllte. Eine Heerschau der zeit» gruö fiel en killenden Künste, die ein treues Spiegelbild dieser Zeit und daher eine große Enttäuschung ist. Die französitchr Malerei steht am Ende einer Entwicklung, der sich an Rnkm und Größe m der Kunstgeschichte des neunzehnten Jahrhunc e: ts nich's an die Seite stellen kann. Sie beginnt mit dem unübersehbaren inneren und äußeren Reichtum Delacroix', der die besten Traditionen veigangcneu Handwerks erlernt und in dem alle künftigen Gewitter bereits kläiende Blitze varausgesandt zu baben scheinen. Im Jahre 1874 ball der Jmvi'siioniSmuS seine» Einzug; er ist naturalistisch und ist es doch nicht, weil keine Kunst naturalistisch sein kein. Wie jede Kunst, ist auch diese Eigenschöpfung des Geistes fern all'r Natur, den eigenen NhythmnS ihr aufrn'in-.-end. Darum erschien auch der JmPre-ffion'smuS bei seinem ersten Auftreten als mne Misch, als „unwahr", dm um rr' er einer solchen Stmm der Entrüstung hervor. Wir erkennen beute. daS nalnrälistücht Element in den Werken Manets und feiner Schule: Sie geben die Natur, wie sie sich dem Künstler auf dm -rsten Blick darbietet, sie zwin:endm Rhhtbmus ihrer B r'önlichkeit den Dingen auf. ohne dabei, über die Dinge hinausznschrefteu. Ein Jahrzehnt später kam : r- NeoimpressionismuS, d:e Punktmanier Senrats und Signacs, aber bald folgte eine Nealtidn daraus Der Symbolismus und der Neutradirionatismus dcr. Lr1>-. aiur fanden in der Kunst ihre Parallele. Die Natur sollte nicht mehr unter den Rhythmus eines Temperaments gezwungen werden, wie bei Zola und Maupaffant, bei Manet und i-slauee Monet. Die Kunst würde völlig eine Schöpfung der Phantasie, wurde völlig o'st'akt, lä dfiformatioh de la näture wurde Prinzip- Noch einm il faßte in der beherrschenden Gebärde d -s Gemes Ce arme da? Erbe deS Impressionismus zusammen, ober bahnbrechend sind in seinen Bildern schon die letzten Vereinfachungen der Natur, die alles Kompliziert-Lebendige auf den einfachen Rhythmus von Kegel, Kugel. Zylinder und Würfel - zurückführen. angedeutrt. Aus dem Erbe dieses Vollenders deS Impressionismus erwuchs der ExpnssiömSuiuS, der bis zu den geistige« Grundprinzipien aller Dinar Vordringen will. Er will nicht mehr bloß Eindrücke registrieren, er will zu den Wurzeln der Dinge Vordringen, diese neu schaffen, endgültiger, ewiger. Und. seine Fortsetzung findet der Exvressiam-mriß im Kul» SnmS. dessen Gründer, A. Gleizes und I. Mehin^er, im Jahre 1913 eine Programmschrist veröffentlichten, worin sie als Mission deS Künstlers erklären, die Dinge ihrer banale» Erscheinung zu entkleidm und die W rklichkeit -ach d m Bilde des Geistes zu formen. Aus den Theatern. An d i. B o!! s o p e r geht hegte, Mit.'woch, o s c a" n! t deu Damen R mtzau, Weinrr und den Herien Nitte^Sheim. Hagen. Ma-.kowftv. Fnsmler, Beer, Lazer und Schmied in Szene. Dirigent:' Herr Dc. Knser. — Die Direktion der V o l k s o p e r :eilt mit, daß an der Wiener VolkSoprr einige Stellen für Ch^riamen (zweiter Sopran) zur B^evung oelangcn. Nur stimo b'gabte Damen mit Opern-Chor- N c v e r k o t r e und Bsihnenvraxis mögen sich in den nächsten Tagen in der Kanzlei der BoltSoper zur Aufnahms- Prüfung melden. Die Neue Wimer Bühne, die ihre Saison am 31. August mit einer vollständigen Neuinszen erung l»D i e Zarin", mit ilbö Roland in der Titelrolle) beginnt, wird m der kommenden Soison solgende Werke mr Darstellung bringen. An lltd uf' ii fi r ti n n er: „L’Appasionata" von Frondac und »Beverlo* von Lernemi, au E r st a u f s L h r u n g e.a: 'jvauutmmiLLJ ijLiwBWwnriWiBwaiwwMBi Ende August d. J erscheint der auf das JaSis* 8DD2 . (V. jalirgani) ' Redigiert von Qtto Atseles und Lucäwlg Baio Das reich illustrierte, vornehm ausgestatiete zionistische Jahrbuch ist eine wichtige, über den Stand der jüdischen Bewegung orientierende Publikation, dh auch zu allen brennenden Fra een Palästinas und der Diaspora Stellung nimmt, und weist folgenden Anhalt auf: Ludwig Bato, rDas Jahr 56PO und 5681. — Doktor Osias Thon, „Geschichtliche Peripetien«. — Adolf Böhm, „Jüdische und allgemeine Wirtschaft in Palästina“. — Dr. Max Diamant, ,.Der Kampf für die jüdischen Minderheiten“. — Z. F. Finkeistein; „Adolf Stand“. — Dr. Egon Zweig, „Der jüdische Volksschatz in der neuen Aera“. — Dr. Siegfried Schmitz, „Leo Pinsker“ (anlässlich der 100. Wiederkehr von Plnskers Todestag). — Dr. Z. P. Chajes, „Die Bibel und die Jugend“. — Otto A b e I e s, „Ein jüdisches Heldenepos“. (Zur. Fünfhimdertjahrfeier der Wiener Judenverbrennung.) — Hans Ko h n. „J. L. Perez, ein Profil“. — Siegfried A b c 1 e s, „AHjüdische Märchenmotive“. — Eugen H o e f 1 i c h, „Zwei Skizzen“. — Mosche Smilansky, „Das Land“. — David Rothblum. „Die Geschichte vom Zeloten Don“. — Altjöd i sc b e We i sh e 51. — Marek Sch erlag, „Dem toten Kinde“. — David Ignatow, „Im Talkessel“.— Eugen Hoe flieh, „Ich bin ein Kahn“. — Jakob Finge rmann, „Chaswin“. — Ferner enthält das Buch: „K ern Worte zur Judenfrag e“, von Achad Haam, Z. P. C ft a j es, Albert Einstein, Moses Hess, Gustav Lam d äu er, Salomon Schechter, Jakob Ta r.s erm an n, Arnold Zweig. Vsrisg „Wien®? Norgenxeitung“ Preis eines Exemplates: Für Oesterreich. K 180 (rail Postzustellung K 150), tür die Tscheche - Slowakei tschech. K 15, für Deutschland Mk, 15, für Polen poln. Mk. 250 (mit Postzustelhing Mk. 280), für Jugoslawien Dinar 10, für das übrige Ausland 3 Schweizer Franken, Bestellungen £iz an die „Wiener Morgenzeitung“ 586 9 TsemmsmtaummiammmamsBzmmwmMtamBWsmmmi&m ..Simson* von Bernstein, ^Ferr.-ol" und „Fernando" von Sardou, „Die törichte Jungfrau" von BataiUo, „Die fremde Frau* von Dlsion,, „Karton IS* von Thron. „Advent" von Slnndberg. „Sommev" von Sramrk, „Di-' Lüge* von Wiuitschknkow, und .Du sollst nicht röten* von Audrejew- Eine HodlLr-GedüchtnisaAssteLttNg gröiitm Stiles wurde in H c m eröffnet. Sie umfaßt über 90) Grma'dc und Zeichnungen des Meisters. Alle schweizerischen Muftm und zahlreiche Pnvate des In- und Auslanves baden ihren Hobler Be'itz aus p'.e Dauer der Ausstellung abgegeben, die somit e.n ganz großes künstlerisches Erlebnis dar stillt. ' Die ^Iosefe-Lcgende" von Richard Strauß erzielte in M ü n ch e n der glänzender Darstellung cu eu durchschlagenden Erfolg. ®er Bestir»« »rr T-eaterMeffe. Sämtliche A.u i* stell erd er T U e o t c v nt c i f e weiden aufinerklam gemacht, daß' die Theater m >: i t e mi ch t a m 7.» sondern am 4 September beginnt. HeldLigrs Dewevere.Konzert. Heute, Mittwoch,'/r8 Uhr abends, Gross. Bclvcdc'.r-Konzert ans der Freilichibühn': im Bc!v derr-Park. P og'amm: .Wagner, „Die Meistersinger von Nürnberg". Gf<a. ..P'cr GvmSnue 2. Rossini, „Die dievtsche Eilier". Puc.ctn>. „La Bvhsme". Supvü, „Die schöne Galathe". Strauß. „Flühlings.'tnumeu"-Walzer. Duiaent Ludwig Werba. Großer Düfetid.treh. Karlen: Konzerttirtktion ^emio?re, 11*., H.ruvisii aß' 1. Dlkphon 5>677, und ab '/„7 Uhr an dm A-cudkasten Das nächste Belvedere-Konzert findet Samstag den 37 d. M. statc. __ Was heute für eine Wohnung gegeben wirb. In einer Kilndigunasmche, dre ge-iein vor einem Ferialsenat deS JivsilandcsgerichtrS unter Borsio des Hosratts Dr. S e l i g er in zwe ter Instanz verhandelt wurde, gab auf die Frage des Borsitzcn^en, ob ein Ausgleich möglich sei, der Kläger Johann A r u o l d i nie Erklärung ab: Ich ersetze dem Herrn Geklagten, wenn.er anSzieht, nicht nur die UebersiedlungSkosten, die heute emen rieienhaftm Betrag ausmachen, ich b e- Zahle ihm außer demnochK 200.0(,0. Der Vorsitzende meinte, das sei ein sehr schönes Angebot, aus dis der Gellagte wohl e i n g e h e n könne. Der Geklagte Jos.f B i t t n e r erklärte jedoch, es nützen ihm die Uebrrsirdlungskosten und aust die öl 2(0.000 nichts, wenn er keine Wohnung habe. — K i s g e r: Ich verpflichte mich, Ihnen rechtMg eine Wohnung in Hütteldorf zu verschaffen. — G ek l a g t e r: Hiitieldoc* ist weck und mein Bureau ist im' 1. B:- luf. — Kläger: Hütteldorf liegt in Wien und gehört zum XIH. Bezirk. — Em Beisitzer: Und ist eine schöne Gegend. — Der Geklagte erllürte, sich den Vorschlag, Ueberstedluugslosttn K 200.000 und Wohnung in Hütteldorf doch noch timge Tage überlegen zu miissen. Tei. Gerichtshof v e rtagte daher die Behandlung, um den Pactrien 14 Tage Zeit zu Avsgleichsverhrudlungeu zu geben. Die HeeresmeisterfchafLe«. Die HeeleSmeisierschasten. welche, wie berichtet, in der St't vom 27. bis 80. d. M. hier entschieden werden, erstrecken sich ans folgryde Gebiete; L e i ch t a t h l e.t i k (Leiter Major Egon Hevay). S ch w i m m e n (Leiter Felix GiaU, Turnen und Gymnastik (Leiter Major Wilhelm Hladik). Schießen (Oberst Hugo Nedstla). Fechten (Obersechtmeister Ottokar Gros?. F u ß b a l l (Zivlllangestelltcr Severin Lehner) und K r a i tsport (Felix Griff. Die Oberleitung der ganzen HrereS-- MeisterschaflSweltkSmpfe liegt in den Händen deS Majors Theo Brmatz. Die Sieger, in allen Einzelbewrrben erhalten Ehrenp r e i s e. Außerdem gelangen S p e z i a l p r e i s e an jene Teilnehmer zur Vergebung, welche in den Einzelbewerbrn für Leichtathletik, Schwimmen und Fechten die meisten Pnnfte erzielen. Auf das Gebiet der gesamt-n Heerksmeisterschaftm erstreckt sich der S t a a t s p r e \ & als Wanderpreis, welcher jener Brigade zufällt, welche aus allen GebiDen zusammen die meisten Punkte erzielt, wobei in jedem Bewerb der Sieg v, der zweite 3 «nd der dritte Platz 1 zahlt. Bei gleicher Punktzahl entscheidet die größere Uahl an ersten, ziehungsweis« zweiten und dritten Plätzen. Durch diese Ausschreibung erlangen alle Gebiete gleiche Bedeutung und eS ist im Imeresie jeder Brigade gelegen, für jedeS: Gebiet tüditi« Kräfte zu stellen- Es ist somit die Durchschnittsleistung der emzelne» Brigaden in den Vordergrund gerückt, s» daß es die allhemetue Aus- »nd Durchbildung ist, welche für de« Staätsvre'S ausschlaggebend sein wird. Die HeereSmeister^chaften im Fechten, an welchem sich, alle Grade bis hinauf zum Oberstleutnant beteiligten, vmidm bereits im Mar in W ener-Nenstadt ausgetragen Die Ergebnisse nraren: Säbel: H^uptmann Wilhelm Hladil (Heeresschule) 1. OffizierSstellverteeter Hermann G.öger (Heeresschulr) 2. Hauptmann Franz Krätzer (Alpen Jägerregiment 7)8. — Florett:- Oberstleutnant Josef Klettlinger (Heeresschule) 1. Hauptrmmn Wilhelm Hladik 2. Ofsiziersstellvertreter Hermann Gröger 3. — Degen: Zivilangestellter Ernst Rotter(Brigadrkommando 4) 1. Zivilangestellter Oskar Richter (Herresschule Enns) 2. Oberstleutnant Josef Klettlinger (HeereÄchule) 3. Die fairste Mannschaft. Der Fußballverband hat heuer zum erstenmal einen Ehren-, preis für die fairste Fußballmannschaft zu vergeben. Da dem Verstandsvorstande rin Ä^aßstab für die Bewertung der Fairneß fehlte, wandte er sich an den Slcaf- und Meldeausschuß mit der Bitte um-ein Gutachten. Dieser klassifizierte die Bestrafung von einem Monat mit 1 Punkt, Berwaruung mit 7,« Punkt, strenge Verwarnung mit.'/, Punkt, Rüge mit '/» Punkt, strenge Rüge mit V. Punkt. Laut dieser Liste rrschenck Rapid mit V,« Punkten als Erster. Es folgen Hertha mit “/»«, Admira (!'/,). Amateure (m, Sportklub (2), W. A.F. (37«). Vienna (L"/i«), R« dolfs' bügel Simmering (4°/i<), Hakoah (9"/„), Wacker (ICM/i«), 2V. A. E. (137i») und als Letzter F.- A-C. mit 208/1# Punkten. Wir man sieht, rangieren nach die>'er Tabelle einige der am meisten scharf sp'elendeir Mannschaften als Muster der Fairneß an der Spitze. Der Vorstand des Fußballverbandes ■ wild übr'gens erst über die Vergebung des Preises entscheiden. HnSmonea^-Donnustld 1:8 Hasmonea mußte nach ha> tem Kampf daß Cupsp'el ae?.en Donaufeld verloren i geben. Die Drittklassigen mußten sich aber gehörig anstreugen, um den Si g zu erringen. Die Miere Technik zeigte Hasmonea, während Donautelds Durchschlagskiaft daö Kräfteverhältnis ausglich^ Bei pen Siegern boten dcr Toi mann, der MltliULufer und ->er Sturm die besten ^ersiunsen. HaSmonea batte zwei Ersatzleute in ihr. n Reihen, die sich nicht vollkommen be» währt-n. Eine plächrvolle Lsistung bot bei Hasmonea das Vertechigirngslrio. Tie Deckung bericd'g'e. Im Angnsf wären i Fenichcl und Scbirok die treibenden Kräfte. Der Hasmonea'Angrisf findet sich rascher, doch versiebt es der gegnerische Tormann, sem Hciiigtum rem zu halten. Ein schal ter schuß Fenichäs verfehlt nur knapp sein Ziel. Langsam gewinnt i Donauselv die Oberhand und m der 30. Minute köpft - Ov tz den Ball ms Tor drr Blau-Weißkn. Nach Seitenwechsel domini rt Hasmvnea. Bel emem raschen Durchbruch der Donaufelder zeichnet sich der Hasmonea-Tormann Mcllcr besonders aus. In der 15. Minute gelingt es Schirok, unter großem Jubel mit einen raianten Schuß ausznglnchen. Da Fromm infolge einer Verletzung ansscheiden muß, kommt Donausild mächtig auf. A«S rmem Ellmrterstoß gelangen die Driitkla'sigm durch Richter in der 38. Minute neueldmgS in die Pührung und in der 48. Minute senden sie den dritten Treffer rin. Schiedsrichter Zigalt sehr gül. 600 Zuschauer. Vom Wettspiel NÄenberg—Rapid. Der I. F. C. Nürnberg mußte am Sonntag stit drei Jahren die erste Niederlage in Kau! nilmien. Er bat in diesem Zetabschnitt 85 Srege errungen, se-n stolzester Triumph aber ist bet Doppelsieg in der demichen Meisterschaft. Rapid hat am Sonntag nicht nur erneu bedeuiungsvoltcn Sieg errungen, sondern anck) ein sehr gutes Geschäft gemacht. Don der Bruttoeinnahme von K. 1,400.000 verblieb ein Rcingewinn von K. 600.000. Gin WnhltätigkeitSwettspiel. Der Sportklub Hakoah wird anfangs September zugunsten der ultainischen jüdischen Pogromopfer em Wettspiel Veranstalt-n. Der Gegner ist noch nicht bestimmt. Sporthl«b Gideon wurde in der Vorstandssitzung des Niederösterleichiichen FußballnnbandcS als oldent'icheS Mitgli'd ausgenommen und in die IV. Klasse, Gruppe Südost, emgeteilt. Am 6. September dürfte der Sporttlvb Gideon in Saliburg gastieren. .Ferner beabsichtigt der Bet ein, ein großes Meeting jüt sämtliche jüdischen Veleme auszuschreiben. Gheruth. Heute, 5 Uhr, Training der Schülermannschaft am Athen-Platz. Mo» gen Training der 1. II. und Hl. Mannschaft. Samstag Trainmg der Schiiler Punkt 5 Uhr. Hechawe«. Mittwoch,b Uhr, Leilungssitzung. Alle Spieler der I. und II. Mannschaft sind zn einer zwanglosen Unterhaltung ins Klubheim «leladen, woselbst auch der dieswörbige Trainingsplatz b-.kanutgegeben wild. — Der H e ch a w e r- A b e n d stndec von nun an jeden Sonntag um V,9 Uhr abends >m Cass nu Stadtthrater statt. Eiilgrsühr'.e Gäste gerne geseheu.

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