Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 922 (21.8.1921)
- Date
- 1921-08-21
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Stt. 922 Wien, ©oimtag W&iCUtV «AA v’,5 y >i-j£ so daß sie kaum au» dem Strafraum vordringm kannten Daß erste Tor war rin Eigentor de- JugendhunheS, das zweite hatte Fisch zu« Erzeuger. Eherntb sucht Gesurr auf fremden Mtzm für zwei Mannschaften für aste Twnm?. Jung- und GchAermanpschgjiM bevorzugt, M. «atz. Il„ ObermMnerstraße M. Aadimah spielt Gonntga um 3 Uhr nachmittags gegen Fkprjdsdorfer Eolümbia am Viktoria-Platz Reserve lpirlc %9 vpxmittagS gegen Mchyr Reserve. 1 ^unk^aus I M. ROHATYN | Wien, l, Maria ThßrQaißmtraßßß M. IQ I 1 Telephon Z0 3 63. M | $ D»rchführ«Pg: Sämtlicher Bjin]c -Transaktionen. | | Anuni- Verk^f sämtkjeker pevtoei? und Valuten. | Der Volkswirte Gestempelte Krorre —.6v Auszahlung Wien —70 Centimes. In Zürich notierte: fbie österreichische Krone . . . —v70 H.79 IHM 19. August) ldie östvrr. gestempelte Kroye » (^,61 am 19 August jbie tschechische Krone .... 7.07% ( 7.16 am 19. Uugust die Pkgrk . 6.95 ( 7.- am 19 August Ägrnm , »..st,,»,« 840 ( 8 4Q am 19 August) jSBaloucft.. . 7.20 : 7.25 am 19 August Budapest . , 158%! 1,60 am 19. August) Warschau ... . -27 -.37 am 19. Augyst) Sind die Züricher Notiernngen ein richtiger WeriMrster? In einem großen Teile Europas wird der Schtneizer ^-rapk messt als Wertmesser der Vorkriegszeit angesehen und insbesondere di? Zürichex Mepiseniiotierungen werden als Mshpuck dys gsgenwKxtigmz Portes der einzelnen Währungen, das heißt ihrer derzeitigen tatsächlichen Relation zum Paristände angesehen. Auch weröerr fast in ganz Mittel- «?sb Osteurypg im Handelsverkehr die Warenpreisr auf der Grundlage der Züricher Notierungen denen des Weltmarktes angepaßt. Schon während des Weltkrieges war Zürich her de« kriegführenden Mächten nächste größere neutrale Geldmarkt und seit dem Zusarnnreiibruch Oesterr^ich-Ungarnn behauptete es durch seine Lage auch den MNLnistandeno'.i Sukzessiv nsstaale« gegenüber seine hishexige ß?fceutimg, die es durch eheste Berücksichtigung ihrer Währungen in seinen Devisennatietungen KU saftigen wußte, so daß die Genfer und Baseler Kurse keinen größeren Einfluß nehmen Loimten. Obwohl zwischen Zürich und den anderen Geldplätzen der Schweiz wie in jssden; andere« Lache, «m dessen verschiedenen Orten Kursunterschiede bestehen, eine etwas divergiexerrde Notierung Platz greift, sich diese Unterschiede doch nicht so groß, dH WshäUöinheitkiche Bild her Bewertung irgendeiner anderen Valuta in Schweizer Franken nennenswert üeeiuilussen könnten. Die geringen Notierungsunterschiedß an verschiedenen Plähen emss Landes würden eö nicht hindern, sich für die Kurse eines bestimmten Ortes als MxtnlMrgrnndlage feftzUlegen. Diese Unterschiede sind keineswegs von größerer Bedeutung uch wir bezweifeln die Züricher Notierungen nur deshach als richtigen Wertmesserweil wir die tatsächliche Berechtigung der Gleichsetzung des< Schweizer Franken mit dem jGolb- und damit Vorkrisgsfranken der gewesenen lateinischen .Münzunion bezweifeln. Das effektive Gold Min ist eS, welches einen dauernden, festen Wertmesser darstellt, und niemals irgendeine Währung, wenn cs auch eine wirkliche Goldwährung ist. Dies wird am besten durch die Tatsache bewiesen, wenn wir die Goldwährungen Nordamerikas, Englands und Spaniens betrachten, wo zum Beispiel am 23. Juli b. I., in Gold gemessen, der Dollar um zirka 36 Prozent über pari, der Sterling fast al pari und der Peseta zirka 9 Prozent unter pari stand. Nicht das Verhältnis irgendeiner Valuta zum Schweizer Franken, sondern zum Gold franken der gewesenen lateinischen Münzunion und das Verhältnis dieses zum Schwerz er Franken ist von grundlegender Bedeutung, wenn man die wirklichen Kurse der verschiedenen Valuten erhalten will. Wir nehmen für unsere Berechnungen einen beliebigen Stichtag, zum Beispiel den 23. IM d. I., als Grundlage, und wollen im /folgenden sehem wie die tatsächlichen Verhältnisse an diesem Tage entgegen den offü- Mlen Notierungen wirklich lagen. / Wr 23. Juli d. I. entsprachen zum Beispiel an der Mailänder Börse 100 Goldlire, die dem Goldfranken al pari sind, 319.36 Papierlire, was einem Kurse von 31.31 Goldlire oder Golbsranken für 100 Papierlire entsprach. Tatsächlich war aber die an diesem Tage zwischen Geld- und Warennotierung sich ergebende Mitte in Zürich faMMailarrb 26 95 Papierfranken. Es waren daher damals ,.100 Papierlire gleich 31.31 Goldlire oder Goldfranken; Und daher weiter gleich 26.95 Papierfranken. Daraus er- ' rechnet/ ergab sich für 100 Schweizer Papierfranken ein? Gleichstellung mit 116.20 Golbsranken. Mit anderen Worten: Der Schweizer Papierfrank stand über der Parität des Golbsranken und dieses Ueberpari betrug 16,20 Prozent. Wenn bafjet Schweizer Franken pnd Goldfranken wirklich al pari wären, würden am 23. Juli znm Beispiel alle Züricher Devisennotierungen um 16.20 Prozent zu tief angenommen ■Mi tomc&m-'-ritTXpiprwot» Telephon fc*KM8 " " Po*fcdieckott<o62423 2.» WäfjplÄMgejrstrasse rffr. HK SPEZIALITÄT; Er*lkln?s. Fjrbbiinder. KarliQPru.Wachspaniere BKsmgatneaMätanminBBMnfM t »Mnouti twr,„nn.u»w»i Nicht genug an dem, daß der Schweizer Frank keinen Friedenswertmesser darstellt, sondern auch im besonderen sind die Züricher Notierungen schon ganz ungeelgnxt, selbst die tatsächliche Wertschätzung des, Schweizer Marktes filr andere Valuten «zu vecmitteln, da es sich nstv um nominelle Züricher Notierungen handelt und Zürich zwar eine Effekten, aber keine Devisenbörse irr wahren Sinne des Wattes besitzt. Für die Schweiz selbst kommen stets eher diejenigen Bewertungen der Devisen in Betracht, wie sw die Baseler Devisenbörse notiert. Denn die Spannung zwischen Geld- und Warennoticrung ist in den Züricher Notierungen stets geringer als in den Baseler Kursen und der Baseler Geldkurs ist säst stets um ei« Bedeutendes niedriger als die Züricher Geld«otier«nH. 'Damit ist mich das Gehermnis aufgehellt, warum der fremde Balutenverkäufer in Zürich Wist uritßk her Geldnotierung seine Ware verkaufen muß, weil nämlich keine Bank oder Vanksirma mehr als den meist niedrigeren Baseler Geldkurs bezahlt. Aus de« ganzen Darlegungen ist ersichtlich, baß weder der Schweizer Frank «och die Züricher Notierung rm besondere« ei« richtiger Wertmesser sind und baß diejenige Valuta, welche am meisten dem Vorkriegsstände gleichkommt, diejenige Großbritanniens ist. Es würben dre Londoner Depisennoiicrungen als die beste Grundlage für die Wectbsmcssung sich schon längst durchgesetzt haben, wenn die englische Währung auch 100 als Währungseinheit hätte. Wer daher einen wirklichen Borkriegswertmesser zu haben wünscht, muß entweder die Londoner Devisennotierungen in die gebräuchlichste Einheit, und das ist, da auch alle Nachfolgestaaten der Donaumonarchie auf G'aldfranswährung übergehen werden, tote immer auch ihre Bezeichnung rm'El'n:,elfalle laute« wird, dieser gewesenen,lateinischen Münzunion, umrechnen oder die Züricher Notierungen auf der Gnmdlage des Goldpreises zur Aufstellung eigener Kurs.- in feVo* Währung der lateinischen Münzunion brnützen. __ („Die Börse.") , MiNyttzßVkrhr, ' " 77•' Nach Bendigung drv Versorgung, die lr.cht lcmM.chlligt Wurde, machte sich im «estrige« Pr.vatverkchr auf Grund der enorme« A n f w ä r t S b e w e g n n g d r fremden Z-hlungSmitret größere Nachfrage nqch cinzeknen Effeit ugattungrn gchxnd.Go stiegen A lp i« e bis ll 8900 um 290, S t a g t sbabn dis K 6180 um 330, Südb ahn-Prioritäten bis ll LSD um lOv, Lombarden waren kl Zkzo und Skoda L 8600. Dir tl-qluteu und Devisen waren rege begehrt und wesentlich höher. M a r k n o t e n avancierten -iS Dollar« Uten bis 1v<r und polnische Mark bis 4S.b0, Der tntcrnetiojtffile tz»lz«arkt. Der „Frank:urter Zeitung" wird mitgeteikt: Die nn Juni ejng trcteue l e r ch t e B e f s e r u n g auf dem HolMüikte hat auch im Juli angehaltrn, wenn auch größere Geschäft? ly Anbetracht der immer noch ungeklärtin pplilischen Verhältnisse »u« der damit verbundenen «nstcheren wirtschaftlichen 2m nicht getätigt wurde« und von einer allgemcinen Belebung «och nicht grsprochcn werde» kann. Das Geschäft in L a u b h o! z bat sich weiter belebt. Die Nachfrage erstreckte sich hauptsächlich a«f Birke. Erle, Esche und Eiche. Für E>chenr»ndholz zur Herstellung von Schwellen ist Internste vorhanden, jedoch sind größere Abschlüffe in peuannten Holzarten wegen z«-hoher Prcisf-rüerung nicht immer zustande gekommen. Für Nad elholz-Schnittmaterial setzte im Gcgmsah r« der vorher herrschenden .völligen Ruhe etwas rcgereS Jnlercsie ein. Besonders wurden Kiefem-Waggvnbohlen, hodelsahige Fichten- und Tannenbretter und auch Kistenbrettrr verlangt. Die lebhaftere Nachfrage nach Nadelrvndholz hielt a«, doch wurde in erster Linie frischer Einschlag verlangt, der aber wenig augrboten wird. Abschlüffe zwischen Nordend MitLcldentschlgnd «nd Bayern scheitern zum größten Teil an den hohen Frachten, während Sachsen sich nur schwer mit den anziehenden bayrischen und schlesischen Preise« befreundet. Böhmische Nundholzangeboke fanden Interesse und eS kam zu befriedigenden Abschlüsse». Auf dem P a p i erhol z m a r k t erwartet man trotz vorerst noch bescheidener Nachfrage eiue baldige günstige Entwicklung. Die Produzenten fordern schon jetzt ziemlich, feste Preise. Drr Bedarf au Grubenholz ist zum überwiegenden Teil biS Ende September d. I. gedeckt, fodaß eS nur zu Heineren Abschlüssen kam. Die Nachfrage nach Furnieren war reg'r als im Vormonat. Umsätze konnlen hauptsächlich in Exoten getätigt werden. In Sperrholz war daS Geichäst sehrruhig. es wurden nur einige kleinere Abschlüsse nach d:m neutralen Ausland gemacht. Fiir den englische« Markt sind die Forderrmgen noch imm r zu hoch. Im nordischen Holzhandel belebt sich der Markt langsam- Allerdings kam es tvegen der zurzeit herrschenden Unsicherheit in den Notierungen nur ,ui ficimren Abschlüssen, da die Käufer nur den notwendigsten Bedarf decken wollc«. Die Nachfrage nach n o r d a nr e r i k a n i s ch e n Hölzem ist in der letzten Zeit wieder reger geworden, wenn dieselbe auch im Hinblick auf die Vorkriegszeit nnmer noch als beschränkt bezcichnet werden ninsi nnd bisher lediglich Abschlüsse in amerikanisch Nußbaum und anrerilanischen Pappesrundsiämmen, soweit sülche für Fnruierzwecke geeignet sind, getät gt werden konnte«. Auf dem Markte fücüberseeischeHolzer machte die schon im Juni cruictzende regere Rachfrage-r^ach O l u m a 21 Atty.usl Im , , Gelte r»7 - ——-— ---, . „ ,..mA fHrte zu ckrigm Abschlüsse« a«f Reserrms. Die Römmmg tk geringen noch unverkauften Lagerbestände «rächte, Wuach io», giivsiigt, weiter gute Fortschritte. An Muhren Um «her mehreren kleineren Sendungen eine bereits im Vormonat schwimm nd verknuste Dampferlandung an. Weiters waren Ankünfte z« verzeichne« irr Rio- und Ostin^sch-Jacaranda, Wastrsssr- und Gabun-Ebenholz, Haiti- und Jamaica-Pockhoh, BleiM« mrtz Zrgarreykisten-Cedkrv. franr., Nusibanm'FlnmiersiLmmea, Eocobolo, Pelnambufo, Lh«ia- «nd Padoukmaserkno'ley sowie ver^ schiedcnen andmn Harthölzer«, Pie Nachfrage nach neue* B«, fuhren in HarthöHern war ziemlich lebhaft. Die Verkäufe ab Lager nahmen wieder etwas zu. W^chsöttdö RKchspistgss nach SchMchnmLn. In der lctzten Zeit hat sich der Absatz d r österreichischen Schatzscheine in beme'kenswcrSem Maße gesteigert. Mit dem 1b. August wurde ü'Äu?gäb' der svaenannte» „Ersten Ser e" der öfter re ch'sckien scch^prozer tigen StaatS'chätzscheme, dirl it 1. Februar d. I. im Gange war, geschlossen. In diesen 6'/» Aionoten wrrd:n von diesen Titeln nicht weniger als 4'8 Misiiarhen Kronen, dai unter nennenswerte Beträge, auch im Auslande ab» grfrtzt. Um auch spateren Käufern der 6^/aigm östee« reich sten StaatSschatzicheine die Möglichkeit zu geben, solche Schatzscheine mit 6jähriäer Laufzeit erwerben zn können, wurde ah 15. d. M. mit der Emission der sogenannten „Zwecken der österreichiichcn Gtaatsschatzscheine begonnen, dir im übrigen mit he« gleichen Bedingungen versehen ist wie dir' erste ©me und sich nur in dm Couponterminen Februar-August, von den Schatzschemen der ersten Seiie kCouvontermm Zänner-'Jllli) unterscheidet. Auch fte trciflm citt 6'/°iges Zinsversprechln, wo de: sich die Verzinsirng für je«e Inhaber, die die Schatzscheirie durch mirwcst'-B ein Jahr lang behalt n, ans 6,i%- erhöht, sind n j.-dcm Monatsersien dreimonatig kündbar, können also sowohl als dauernde sechsjährige wie als kueänsiige Kap'.talkanlage verwendet werden, sind bei der Oesterre chistü'' ungarischen Bank cskomptierhar und sind nunmehr auch durch gesetzliche Bcstiminnpg vom Lksitimaiionßzwaug besuit. Wie sebr diele Vorzüge crfteulicherwcm immer wachsende Deach'ung br m P-ib'i'um finden, dafür spricht, wie mit Geirngtuung scstgeste''! wirden kann, die Tatsache, das; in den wenigen Tg'cn stit den Beginn der Be > b^ng der mm» Serie berei'S 1415 Millionen abverlattft wurden. MsvksVEllK'Lud« .W8&' Co, Wi©n, k., KßßpkzswKßsplffsnzIKSy« %% 8?fi Dir Schwlkrigstritk« i«; tschecho - sjorp»krischrn Kohlcnrevisr. Wie die Mcihrisch-Ostlauer „MorgrnzeitMg". meldet, hat eine Äbori-nung des Bergarbeitrrverbandes und des Revikiraj-'s von Mährlsch-Oftrau'im Mimsterinm für öffentliche Arbeiten in Prag eine Denkschrift ülmreicht, die sich mit dem Lobnstreit im Bergbau befaßt und nnlrr anderem besagt: Die Birgdnuuntrrnchmer ^-b':findkn sich infolge der Stockung iu den verschiedenen Industrien sowie der Krise nn Bergbau in groß en Schwierigkeiten und können sich nur dann halten, wenn ihnen die Mvalichkeit geboten wird, Kohle und Koks im Au-?laud abmsetzrn. Der Vrrkans von Kohle nnd Kols nn Inland ist um dann möglich, wenn die V e r k a n s S v r e i s e ermäßigt nnd die Transporttarife herabgesetzt werben... .Um die Kohlen- und Kokspreise herabmsetzen, ist e? unbedingt notwendig, sie wenigstens für e ne bestimmte Zeit von der d r ü ck e n d e n K o h l e n ft e u e r zu befreien. Ebenso ist cs notwendig, die Ans uhr der im Inland nicht angespr orhencu. Kohlen- und Koksvvrräte?.« ermöglichen. Za diesem Zwecke muß die Allssuhrprämie au'gelassen oder wesemlich ermäßige und die Ausfuhr ins Ausland 'f r e i g e g e b e n wcrdm. Die Löhne bckrqgen gegenwärtig bloß 25°/. aller Geslehnngskoften nnd hi: Arbeiterschaft kann einer Herabsetzung der Löhne nicht an* stimme n, Kommt es aber zum Streik, dann ist das ' ganze Wirtschaftsleben und damit auch d r e Existenz der Republik bedroht. Gin menes Zollsystem f« der Lftrkei. Wie uns a«S K o n st a n t i n o P c l berichtet wird, bat auf wiederholte Veianlassung dcr Mierien die türkisch' Negierung beschlossen, das gegenwärtige Zollsystem mü dem 1. Srp'ember aufznheben und an seine Stelle ein Z o l l s y st e m ad valorein von 11%' zn setzen. > ' - AnshrSn«« dev Eirr-uhPvSkbvte i« Roxwegen, Aus Stock h o l m wi-d berichtet: Die norweg-sche Rc-- merung bat alle Ein'illrverbote auf n .c;h o b e n nn > damit merst von allen Ländern dem sieien Hmii ec die Grenzen geöffnet. , . , •: i Gute Ernteausstchte« ir, Lettland. In Lettland ist, wie die „'öo'sischr Zcitüng* berichtet, ^in diesem Inbre mü «„er sehr guten Ernte zu rechnen. Die Naggenrrnte ist in vollttn Gange, das Sommergetreide steht rhensalls put, doch blecht abzuwärten. ob die Dürre nocl,-weiter-anhält. Die lcMärwrfchrn Regierungsstellen schätzen diese -' Ernte aas etwa 14- Mitkiou:« Pud, also etwa 3 Millionen Pud mehr ms b:c bo:i8?:vit».t Ervtc. •, fu daß L.ttland rn dirsrnr Jahre mit fä>un eigenrn lüttdn'Utschasil chen Erzeucai'.ssrri a u § f o in m e n drüsie. Die Gtenern in Serbien nat Montenegro werden verdrersacht? Wie uns aus B.lgrad gemeldet rvad, ist vom . Finanzmrruster'lMl et» Grs tzentwurf auscetr'uüet worden, demzufolge die d i r e k t e n S u e: n in Serbien und Montenegro eine Erhöhung auf das Dreifache rifahren sollen. Arrrwsrs der Dsurscherl RßtltzSo»ttll. AaS Berlin r. wird.. gemeldet:.. Der 4lnSwe>S der Reichs bank' vom t.-. d. M. zeigt, wie um die Morratsmüte üblich, cin A n s ch w e l l e n -cr gesirncken Kaprlalsanlam' der Bank, d'e u»r 37159 au' 80.267 4 Millionen Mar? Mügen ist. Die Atc^em'-.g ivao ai.cschließlich bedingt durch die Entwicklmia des Schatzanwrisancis'' kontvS, bas aller« um 96491 aus 7 \9,'8'9 M'.llionrn Mark an* wuchs, während bei den ilbrigen Anl-iaekonten rine Bermind-irrrg zu beobachten war. Die Lanünästige Decknaa 'ü" sich ge.wmnwn, hat sich UM 8756'U auf 79.9^2 9 'JL'tlil’.ovicr. 'X;; a:; cvbü U D.e «LuLomr-stwuLteu. Kredrtbe.träae sind der Bank zum Sberwregeuden